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  Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | - | - | September | Oktober | November | Dezember
Januar 2007

Donnerstag
11.01.2007

Vortrag im
Wolfgang Paul Saal


Prof. Dr. Dr. h.c. Josef Isensee
Öffentliches Recht, Staatsrecht und Staatsphilosophie, Universität Bonn

„Salus publica – suprema lex?”

Zur Person:

  • geboren 1937 in Hildesheim
  • Studium der Rechtswissenschaften und Philosophie in Freiburg, Wien und München
  • Juristischer Vorbereitungsdienst und beide juristischen Staatsexamina in München
  • 1967 Promotion in Erlangen (bei Walter Leisner)
  • 1970 Habilitation; anschließend Berufung als Ordentlicher Professor an die Universität des Saarlandes
  • von 1975 bis zu seiner Emeritierung 2002/2003 Professor an der Rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn
  • 1973 referierte er auf der Mannheimer Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer über „Die staatsrechtliche Stellung der Ausländer in der Bundesrepublik Deutschland”

Der allgemeinen juristischen wie auch weiteren wissenschaftlichen Öffentlichkeit ist der Name Isensees mit dem von ihm seit 1987 gemeinsam mit seinem Heidelberger Kollegen Paul Kirchhof herausgegebenen zehnbändigen „Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland” verbunden. Ebenso wirkmächtig war sein vor der Juristischen Gesellschaft Berlin gehaltener Vortrag über „Das Grundrecht auf Sicherheit. Zu den Schutzpflichten des freiheitlichen Verfassungsstaates”, der maßgeblich die auch vom Bundesverfassungsgericht aufgenommene Lehre von den grundrechtlichen Schutzpflichten beeinflusste.

Werke (Auswahl):

  • Subsidiaritätsprinzip und Verfassungsrecht, Berlin 1968, 2. Aufl. 2001
  • Die staatsrechtliche Stellung der Ausländer in der Bundesrepublik Deutschland, in: Veröffentlichungen der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer, Bd. 34 (1974), S. 49 ff.
  • Das legalisierte Widerstandsrecht, Bad Homburg (u.a.) 1969
  • Die typisierende Verwaltung, Berlin, 1976, teilw. zugl.: Erlangen-Nürnberg, Univ., Habil.-Schr., 1975
  • Wer definiert die Freiheitsrechte?, Heidelberg (u.a.) 1980
  • Das Grundrecht auf Sicherheit, Berlin (u.a.) 1983
  • Handbuch des Staatsrecht, hrsg. von Josef Isensee und Paul Kirchhof, Heidelberg, 1./2./3. Aufl. 1987-2005, 10 Bde, darin besonders: J. Isensee, Staat und Verfassung, Bd. I, § 15; ders., Das Grundrecht als Abwehrrecht und staatliche Schutzpflicht, Bd. V, § 115

Freitag 12.01.2007 20.00 Uhr

Konzert im
Wolfgang Paul Saal

– gemeinsam mit dem Förderverein StadtMuseum Bonn –

Benefizkonzert
zugunsten des StadtMuseums Bonn

Werke von Schumann, Mozart, Ligeti u.a.

mit Lida Zournatzi (Athen)

Eintritt: 15,- €

Zur Person:

  • 1971 in Athen geboren
  • mit 9 Jahren Beginn des Klavierstudiums am Athener Konservatorium
  • 1994 künstlerisches Diplom mit Auszeichnung
  • Studium bei Prof. Roswitha Gediga an der Hochschule für Musik Köln als Stipendiatin der „A. Onassis” Stiftung
  • 2000 künstlerische Diplomprüfung mit Auszeichnung
  • 2002 Konzertexamen in Liedbegleitung (Prof. J. Glauß), Schwerpunkt: vierhändige Klavierliteratur
  • Teilnahme an zahlreichen Klaviermeisterkursen, u.a. bei Jörg Demus, Germaine Mounier, Bernd Glemser, Mitsuko Uchida, P. L. Aimard
  • Ihre solistische Tätigkeit umfasst die Teilnahmen an zahlreichen Festivals in Griechenland (Pendeli, Symi, Loutraki, Syros), Fernsehauftritten (WDR) und Konzerte in vielen europäischen Städten

Montag
15.01.2007
19.00 Uhr

Emeriti-Stammtisch


Donnerstag
18.01.200719.30 Uhr

Vortrag im
Joseph Schumpeter Saal

 

Vortrag fiel wegen Sturmwarnungen aus und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt!

Altbischof Klaus Wollenweber
Beauftragter für Fragen der Spätaussiedler und der Heimatvertriebenen

„Kirche – ohne Kirche – Antikirche.
‚Grenz’-Erfahrungen in Ostdeutschland und Polen”

Zur Person:

  • geb. in Krefeld/Niederrhein, verheiratet, fünf Kinder
  • Studium der evangelischen Theologie in Heidelberg, Berlin, Bonn
  • 1964 das 1. Theol., 1967 das 2. Theologische Examen bei der Ev. Kirche im Rheinland
  • Vikariat in Bonn und Paris
  • Pastor in Troisdorf Sieg
  • 1968 - 1988  Pfarrer der Ev. Kreuzkirchengemeinde Bonn
  • 1988 - 1995  Theologisches Mitglied der Kirchenkanzlei der Ev. Kirche der Union, Berlin
  • seit 1.05.1995 Bischof der Ev. Kirche der schlesischen Oberlausitz
  • seit 1.1.2004 Bischof der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
  • seit Juni 2004 im Ruhestand
  • Mitglied des Kontaktausschusses der EKD zum Polnisch-Ökumenischen Rat, Warschau
  • Beauftragter des Rates der EKD für die Frage der Spätaussiedler und der Heimatvertriebenen

Sonntag 21.01.2007
11.00 Uhr
im Uniclub

Wolfgang Paul Saal, Luigi Pirandello Bistro,
Barthold Georg Niebuhr Stube

Neujahrsempfang

mit anschließendem Brunch (gesonderte Einladung)

Musikalische Begleitung:

Das Uniclub-Quartet „The Four for Jazz”
Karsten Brenner, Klarinette und Tenorsaxophon
Harald Rutar, Piano
Jochen Solbach, Bass
Gerd Both, Schlagzeug

Eintritt (incl. Brunch) 17,50 € (Kinder bis 12 Jahre frei)


Montag
22.01.2007
19.30 Uhr

Vortrag im
Wolfgang Paul Saal

– gemeinsam mit dem Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn –

Prof. Dr. Rüdiger vom Bruch
(Wissenschaftsgeschichte, Humboldt-Universität, Berlin)

„Wilhelm von Humboldt und die preußische Universitätsreform”

Zur Person:

  • 1964 bis 1969 Studium der Geschichte, Germanistik und Politischen Wissenschaft in Berlin (Freie Universität) und Universität Münster;1970 Staatsexamen in Deutsch und Geschichte
  • 1971 bis 1973 Lehrtätigkeit an der Fachoberschule für Sozialpädagogik in Münster
  • 1978 Promotion zum Dr.phil. an der Universität München
  • 1987 Habilitation an der Universität München für Neuere Geschichte
  • 1987 Akademischer Oberrat
  • 1989 bis 1990 Lehrstuhlvertretung an der Universität Regensburg
  • 1991 bis 1993 Direktor des Deutschen Institutes für Fernstudien und korporationsrechtlich gleichgestellter Honorarprofessor an der Universität Tübingen
  • seit 1993 Professor für Wissenschaftsgeschichte, Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1996 bis Inhaber des Konrad-Adenauer-Lehrstuhls an der Georgtown University, Washington DC, USA
  • 1999 bis 2001 Präsident der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte, e.V.
  • 2006 bis 2007 Forschungsstipendiat am Historischen Kolleg München
  • Mitglied des Vorstandes und des geschäftsführenden Ausschusses der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte (mit Sitz in Bern)

Einführung und Diskussionsleitung:
Prof. Dr. Klaus Hildebrand
(Institut für Geschichtswissenschaft, Universität Bonn)


Dienstag
23.01.2007
19.30 Uhr

Vortrag im
Wolfgang Paul Saal

– gemeinsam mit dem Potsdam-Club –

Krafft-Aretin Eggert (Architekt)

„Das Arkadien Potsdam – P. J. Lenné und F. L. Persius”


Donnerstag
25.01.2007 19.30 Uhr

Vortrag im
Wolfgang Paul Saal

– gemeinsam mit der Deutsch-israelischen Gesellschaft/AG Bonn
und dem Internationalen Club „La Redoute”–

Prof. Dr. Lothar Rühl
(Staatssekretär a.D.)

„Die Interessen der Mächte außerhalb des Nahen Ostens am Nahen Osten”

Zur Person:

  • geboren 1927
  • 1969 – 73 stellv. Chefredakteur bei der WELT
  • 1973 – 80 Sonderkorrespondent des ZDF in Brüssel
  • 1981 – 82 Ministerialdirektor im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung und stellv. Regierungssprecher
  • 1982 – 89 Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung
  • lehrt an der Universität zu Köln Politische Wissenschaft
  • Vorstandsmitglied der Stiftung Wissenschaft und Politik

Wichtige Publikationen (u.a.):

  • Rußlands Weg zur Weltmacht«, 1987
  • Deutschland als europäische Macht. Nationale Identität und internationale Verantwortung«, 1996
  • Regelmäßige Artikel in F.A.Z. und N.Z.Z


Einführung:
Dr. Heinrich Bartel
(Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Bonn der deutsch-israelischen Gesellschaft)


Dienstag 30.01.2007
19.30 Uhr

Vortrag im
Wolfgang Paul Saal

Prof. Dr. Janos Bogardi
(Rektor den United Nations University, Bonn)

„Umwelt als Gefährdung –
Das Profil der UN-University in Bonn”

Zur Person:

  • 1969 Diplom als Bauingenieur der Technischen Universität Budapest
  • 1979 Universität Karlsruhe, Fakultät für das Ingenieurwesen und Geodäsie
  • 1996 Doctor h.c., Landwirtschaftliche Universität Warschau
  • 1997Doctor h.c., Technische Universität Budapest
  • 1969-1971 Assistent TU Budapest
  • 1971-1973 Hydrologe, IGIP beratende Ingenieure, Darmstadt
  • 1974-1975 Wiss. Mitarbeiter, Bundesanstalt für Wasserbau, Karlsruhe
  • 1975-1983 Wiss. Mitarbeiter, Universität Karlsruhe, Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft
  • 1983-1985 Senior Experte, Agrar- und Hydrotechnik Consulting Engineers GmbH, Essen
  • 1985-1989 Associate Professor, (von der GTZ entsandt), Asian Institute of Technology, Bangkok, Thailand
  • 1989-1998 Professor, Landwirtschaftliche Universität Wageningen, Niederlande; Lehrstuhl für quantitative Wasserwirtschaft
  • 1995-2003 Sektionsleiter für nachhaltige Wasserwirtschaft, United Nations Educational Scientific and Cultural Organisation (UNESCO), Paris
  • seit Dezember 2003 Gründungsdirektor des Instituts für Umwelt und menschliche Sicherheit der United Nations University, Bonn

Einführung:
Prof. Dr. Eckart Ehlers
(Wirtschaftsgeographie, Universität Bonn)


Mittwoch
31.01.2007
19.00 Uhr

Ausstellungseröffnung

Pierluigi Guglielmo

„Umarmung. Neue Bilder”

Zur Person:

  • 1957 geboren in Rom
  • lebt und arbeitet in Bonn-Köln
  • Einführung in die Malerei bei Otello Casagrande (Preisträgerder nationalen Akademie von San Luca und Meisterschüler Gentilinis), Rom
  • Lehre als Restaurateur bei Fontanini, Via del Governo Vecchio, Rom
  • Schule für Kostüm- und Modedesign (ISAM), Rom
  • seit 1985 Arbeit als Künstler in Deutschland
  • 1995 WDR Galerie Art Cologne, Köln
  • 2000 Nominierung als Vertreter Deutschlands bei der „International Contemporary Art Interflow Exhibiton” in Nanking, China
  • Berufung als Gastprofessor an die „University of Nationality” in Peking, China
  • 2002 Ausstellung anlässlich der Eröffnung der Nordrhein-Westfälischen Stiftung für Umwelt und Entwicklung, Bonn
  • 2003 Ausstellung zur Eröffnung der „Staatlichen Galerie für moderne Kunst” in Jiang, China
  • 2004 Nominierung als Vertreter Italiens auf der „Artiade - Olympiade der bildenden Kunst” in Athen
  • Riparte, 10th International Contemporary Art Fair, Rom
  • Salone Internazionale di Arti e Design, Via Montenapoleone, Milano
  • Ausstellung im Italienischen Kulturinstitut in Köln
  • Einzelausstellungen, Gruppenausstellungen

Laudatio:
Dr. Evelyn Weiss
(ehem. Direktorin Museum Ludwig, Köln)

Zur Person:

  • geboren in Rom
  • Studium der Kunstgeschichte, Romanistik und Vergleichenden Religionswissenschaft an den Universitäten Bonn und Wien
  • Verlagstätigkeit in Paris
  • Kuratorin am Wallraf-Richartz-Museum, Köln
  • 1986 - 2003 stellvertretende Direktorin am Museum Ludwig, Köln
  • zahlreiche Ausstellungen und Veröffentlichungen im In- und Ausland, u.a. Kommissarin für Deutschland bei den Biennalen 1973, 1975 und 1989 in São Paolo
Februar 2007

Donnerstag 08.02.2007 19.30 Uhr

Vortrag im
Joseph Schumpeter Saal

Dr. Martin Zwierlein
Universität Mainz und MIT Boston, USA

„Die kälteste Form der Materie im Universum: Bose-Einstein-Kondensation in atomaren Gasen”

Zur Person:

  • geboren 1977
  • 1998-2002 Studium der Physik (Universität Bonn, Ecole Normale Supérieure, ENS, Paris)
  • 2002 Diplome d‘Etudes Approfondies (DEA) en Physique Théorique (ENS Paris)
  • 2006 Promotion (Massachusetts Institute of Technology, MIT) in experimenteller Atomphysik bei Prof. Dr. Wolfgang Ketterle: „Bose-Einstein-Kondensation von Molekülen und Fermionenpaaren, Nachweis der Supraflüssigkeit durch Beobachtung von Vortices”
  • 2006 Ruf auf eine Assistenzprofessur in Physik an die Stanford University sowie an das MIT; letzteren zum 1. September 2007 angenommen
  • seit Herbst 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bei Prof. Dr. Immanuel Bloch

Auszeichnungen:

  • Studienstiftung des deutschen Volkes (1998-2002)
  • Martin Deutsch Prize for Excellence in Experimental Physics, MIT (2004)
  • Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung (2006) (wegen des Rufes ans MIT zurückgegeben)

Montag
12.02.2007
19.00 Uhr

Emeriti-Stammtisch


Dienstag
13.02.2007
19.30 Uhr

Vortrag im
Joseph Schumpeter Saal

Prof. Dr. Werner Besch
Professor für Sprache und ältere deutsche Literatur (unter Einschluss der Dialektologie), Universität Bonn

„Die deutsche Rechtschreibreform – Wege und Irrwege”

Zur Person:

  • geboren 1928
  • Studium (der Germanistik) von 1949 bis 1955
  • 1955 Staatsexamen
  • 1956 Promotion
  • 1965 Habilitation
  • 1956 bis 1970: Lehrstuhl Universität Bochum für deutsche Sprache und ältere deutsche Literatur
  • seit 1970: Lehrstuhl an der Universität Bonn
  • 1982 bis 1983: Rektor der Universität Bonn
  • Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissen­schaften
  • Gründungsvorsitzender und Ehrenmitglied des Bonner Universitätsclub

Aschermittwoch
21.02.2007
19.00 Uhr

Fischessen


Donnerstag
22.02.2007
19.30 Uhr

Vortrag der Barthold G. Niebuhr Stube

Dierck Stuckenschmidt
langjähriger Leiter der DAAD Außenstelle in Tokyo

„Reisen in Japan”

Zur Person:

  • Studium der vergleichenden Literaturwissenschaft in Bonn, Paris, London und (als DAAD-Stipendiat) an der Harvard-Universität
  • anschließend als Mitarbeiter und Lektor des DAAD, u.a. mit dem Aufbau akademischer Beziehungen zu Frankreich, Ostmitteleuropa, der UdSSR und schließlich der DDR betraut, dann als Außenstellenleiter des DAAD in Japan
  • Mitbegründer der deutsch-japanischen Gesellschaft Bonn
    Organisation und Leitung zahlreicher Studienreisen nach Japan
  • Nach anderen Japanbüchern erschien im Oktober 2006 sein Reiseführer zu „Japans 99 irdischen Paradiesen”

Dienstag
27.02.2007 19.30 Uhr

Vortrag im
Joseph Schumpeter Saal

– gemeinsam mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn/Rhein-Sieg und dem Colloquium Humanum, Bonn –

Heiko Engelkes
Fernsehkorrespondent

„Wer kommt nach Chirac? – Der Kampf ums Elysée”

Zur Person:

  • geboren 1933
  • 1952-55 Studium Jura, Politik und Journalismus in Wilhelmshaven, Hamburg, Berlin, Kansas/USA
  • 1956-65 freie Mitarbeit NDR- und WDR-Hörfunk, Deutsches Sonntagsblatt
  • 1965-73 Leiter WDR-Tagesschau-Redaktion
  • 1974-78 ARD-Korrespondent in Paris
  • 1978-83 Studioleiter ARD-Paris
  • 1983-91 Zweiter Chefredakteur ARD-Aktuell in Hamburg
  • 1991-98 Studioleiter ARD-Paris
  • seit 1999 Frankreichexperte bei PHOENIX
  • seit 2000 Kolumnist der Riviera-Côte-d’Azur-Zeitung
  • seit 2000 Monaco-Experte der ARD

Buchveröffentlichungen:

  • 1981 „Mitterrand aus der Nähe gesehen”, Econ-Verlag
  • 2000 „Bonjours, Paris – mein Leben mit Frankreich”, Verlagsgruppe Lübbe
  • 2005 „König Jacques – Chiracs Frankreich”, Aufbau Verlag Berlin

Einführung:

Dr. Wolfgang Linckelmann
Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft

März 2007

Donnerstag 01.03.2007
19.30 Uhr

Vortrag im Joseph Schumpeter Saal

- in der Reihe „Europa im Werden” -

Botschafter a.D. Dr. Albert Spiegel
ehem. Leiter der Kulturabteilung des Auswärtigen Amts

„Griechenland und Europa”

Zur Person:

  • geboren 1940 in Teheran (Iran)
  • Schule in Australien und Deutschland, Abitur 1959
  • Studium: zunächst Chemie, dann Jura in München, Mainz und Freiburg im Breisgau, Referendarexamen 1965, Assessor und Promotion 1969, jeweils in Freiburg im Breisgau
  • Eintritt in das Auswärtige Amt 1970 mit folgenden Stationen: Kultur- und Konsularreferent an der Botschaft Lagos 1972 bis 1974; Referent in der Politischen Abteilung (NATO-Referat) 1974 bis 1977; Kulturreferent in Israel 1977 bis 1980; Referent in der Kulturabteilung 1980 bis 1984; Ausbildungsleiter für den Höheren Auswärtigen Dienst 1984 bis 1987; Ständiger Vertreter an der Botschaft Stockholm - Politik und Presse - 1987 bis 1990; Kulturreferent an der Botschaft Paris 1991 bis 1993; Referatsleiter Wissenschaft und Hochschulen im Auswärtigen Amt 1994 bis 1998; seit Mai 1998 stellvertretender Leiter und seit Oktober 1999 Leiter der Kulturabteilung, Ministerialdirigent; 2001 bis 2005 Botschafter in Athen
 

Dienstag
13.03.2007
19.30 Uhr

Vortrag im Wolfgang Paul Saal

- gemeinsam mit dem Potsdam Club Bonn -

Prof. Dr. Peter Betthausen
Kunsthistoriker, ehem. Leiter der Nationalgalerie Berlin (Ost)

„Rheinlandbeziehungen und die Potsdamer Spuren von Friedrich Wilhelm IV”

Einführung:
Dr. Holger Hiendorf
Vorsitzender des Potsdam Clubs


Donnerstag
15.03.2007
17.00 Uhr

Treffpunkt Haus der Geschichte

– gemeinsam mit der Konrad Adenauer-Stiftung –

Besuch der Ausstellung (im Haus der Geschichte)

„drüben. Deutsche Blickwechsel”

  • 17.00 Uhr Führung durch die Ausstellung
    „drüben. Deutsche Blickwechsel”
  • 18.00 Uhr Begrüßung
    Bundesministerin a.D. Dorothee Wilms
    Vortragsveranstaltung
    Moderation: Dr. Helmut Herles
  • 18.20 Uhr Ein Staat – zwei Gesellschaften?
    Prof. Dr. Klaus Schroeder, Berlin
  • 19.00 Uhr Der Vereinigungsprozess aus der Sicht eines Zeitzeugen
    Johannes Nitsch, Parl. Staatssekretär a.D.
  • 19.30 Uhr Diskussion, anschließend Empfang

Zur den Personen:

  • Dorothee Wilms (Bundesministerin a.D.)
    geboren 1929 in Grevenbroich; Diplomvolkswirtin; 1976 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages; 1980 bis 1982 Parl. Geschäftsführerin der CDU/CSU-Fraktion; 1982 und 1987 Bundesministerin für Bildung und Wissenschaft; 1987 bis 1991 Bundesministerin für Innerdeutsche Beziehungen.

  • Prof. Dr. Klaus Schroeder (Freie Universität Berlin)
    geboren 1949 in Lübeck-Travemünde; Soziologe und Politikwissenschaftler; Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat der FU sowie der Arbeitsstelle Politik und Technik des Otto-Suhr-Institutes. Veröffentlichungen u.a.: „Der SED-Staat. Partei, Staat und Gesellschaft 1949-1990”;, München 1998; „Der Preis der Einheit. Eine Bilanz”, München 2000; „Rechtsextremismus und Jugendgewalt in Deutschland. Ein Ost-West Vergleich”;, Paderborn 2004; „Die veränderte Republik. Deutschland nach der Wiedervereinigung”; München 2006.

  • Johannes Nitsch (Parl. Staatssekretär a.D.)
    geboren 1937 in Freudenberg; 1962 Diplomingenieur; März bis Oktober 1990 Mitglied der ersten freigewählten Volkskammer; 1990 bis 1998 Mitglied des Bundestages; 1991 bis 1994 stv. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion (Fachbereich Forschung und Technologie, Post und Telekommunikation, Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, Koordinierung neue Bundesländer); 1994 bis 1998 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr.

  • Dr. Helmut Herles (Journalist)
    geboren 1940 in Komotau/Böhmen; Studium in Frankfurt/Main, Bonn und Wien; 1969 Promotion zum Dr. phil.; 15 Jahre Parlamentskorrespondent der FAZ in Bonn; 1991 Chefredakteur und seit 1999 Chefkorrespondent des General-Anzeigers in Bonn. Veröffentlichungen u.a. „Parlaments-Szenen einer deutschen Revolution. Bundestag und Volkskammer”;, Bonn 1990; „Mir ist nicht bang um Deutschlands Einheit”; Berlin 2001; „Schönes Bonn. Eine Bildreise. Beautiful Bonn. Bonn, la Belle”;Hamburg 2004.

Donnerstag
22.03.2007
19.30 Uhr

Vortrag im Wolfgang Paul Saal

Botschafter a.D. Dr. Uwe Kästner
Präsident der Deutsch-Brasilianischen Gesellschaft e.V.

„Lateinamerika – Rückblick auf das Wahljahr 2006”

Zur Person:

  • von 1958 bis 1962 Studium der Rechts­wissenschaften an den Universitäten Freiburg im Breisgau, Bonn und Köln; Studienabschluss mit der Ersten juristischen Staatsprüfung
  • 1963 trat er in den Auswärtigen Dienst ein: von 1966 bis 1970 an der (damaligen) Botschaft Rio de Janeiro, danach bis 1974 nach Bonn
  • von 1974 bis 1977 Ständiger Vertreter des Botschafters in Quito und von 1977 bis 1980 Referent im Planungsstab des Auswärtigen Dienstes
  • 1980 bis 1984 Politische Abteilung der Botschaft Moskau
  • von 1984 bis 1986 Leitung eines Referats der Politischen Abteilung des Auswärtigen Amts
  • von 1986 bis 1993 im Geschäftsbereich des Bundeskanzleramts
  • seit 1993 Beauftragter für Lateinamerikapolitik
  • von 1995 bis 1998 Botschafter in Pretoria
  • seit 1998 Beauftragter für Afrikapolitik und anschließend Leiter der Politischen Abteilung im Auswärtigen Amt
  • seit 1999 Botschafter in Japan

Montag
26.03.2007
19.30 Uhr

Vortrag im Joseph Schumpeter Saal

Dr. Gregor Berghorn
Deutscher Akademischer Austauschdienst, Bonn/Moskau

„Das russische Hochschulsystem am Scheideweg – Überleben die russischen Hochschulen das Jahr 2034?”

Zur Person:

  • geboren 1950 in Gelsenkirchen Buer
  • 1970 Abitur am Altsprachlich-Humanistischen Gymnasium in Gelsenkirchen
  • 1970 bis 1972 Wehrdienst
  • 1972 bis 1979 Studium der Anglistik und Slavistik an der Universität Würzburg
  • 1978 bis 1983 Assistent am Institut für Slavistik der Universität Regensburg
  • 1983 bis 1985 Referendariat für das Lehramt an Gymnasien in Bayern
  • Zweites Staatsexamen | Juni 1985 Promotion zum Dr. phil.
  • 1985 bis 1989 Pressereferent im Deutschen Hochschulverband in Bonn
  • seit Mai 1989 Tätigkeit im DAAD, zunächst als Referent für die UdSSR, später GUS
  • 1992 bis 1998 Aufbau und Leitung des DAAD-Büros Moskau
  • 2002 bis 2004 wiederum Leitung des DAAD-Büros Moskau
  • seit 2004 Leitung der Gruppe Mittel-, Ost- und Südosteuropa, GUS-Staaten und Türkei des DAAD

Donnerstag
29.03.2007 19.30 Uhr

Vortrag im Wolfgang Paul Saal

Staatssekretär Dr. Hans-Werner Lautenschlager

„50 Jahre Europäische Integrationspolitik – Entwicklungen und Perspektiven”

Zur Person:

  • geboren 1927 in Tientsien/China; 1944 Abitur (Deutsche Schule, Schanghai)
  • bis 1946 Banklehre und Sprachstudien in Schanghai
  • 1946 bis 1950 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Heidelberg, Basel und Hamburg
  • 1950 Erste juristische Staatsprüfung
  • 1952 Promotion
  • 1954 Zweite juristische Staatsprüfung, anschließend Anwaltsassessor;
  • 1955 Eintritt in den Auswärtigen Dienst
  • 1956 bis 1957 Auswärtiges Amt Bonn; Teilnahme an den Verhandlungen zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM)
  • 1958 bis 1964 beurlaubt zur Kommission der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM), zuletzt Kabinettschef des deutschen Mitglieds der Kommission
  • 1964 bis 1968 Politischer Referent (Deutsche Botschaft, New Delhi)
  • 1968 bis 1984 Tätigkeiten im Auswärtigen Amt in Bonn
    • 1968 bis 1969 Stellvertretender Leiter des Referats Sowjetunion
    • 1969 bis 1973 Leiter des Referats Handels- und Agrarpolitik der EWG
    • 1973 bis 1975 Unterabteilungsleiter für Außenwirtschafts- und europäische Integrationspolitik
    • 1975 bis 1979 Leiter der Abteilung Außenwirtschaftspolitik, Entwicklungspolitik und europäische wirtschaftliche Integration
    • 1979 bis 1984 Staatssekretär des Auswärtigen Amts
    • 1984 bis 1987 Botschafter, Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen, New York
    • 1987 bis 1993 Staatssekretär des Auswärtigen Amts, Bonn
  • seit 2/1993 im Ruhestand; seitdem bis zum WS 1998/99 Lehrbeauftragter für Europarecht (Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät, Universität Bonn)
April 2007

Donnerstag
12.04.2007
19.30 Uhr

Vortrag im Joseph Schumpeter Saal

Botschafter a.D. Dr. h.c. Franz Bertele

„Hintergründe zum Fall der Mauer – die Rolle der Ständigen Vertretung in Ostberlin, insbesondere 1998/1990”

Zur Person:

  • geboren 1931 in Weikersheim (Württ.)
  • Jura-Studium in Würzburg und Heidelberg
  • 1959 Juristisches Assessorexamen in Stuttgart
  • seit April 1960 Auswärtiger Dienst mit Tätigkeiten in der Zentrale und mit Auslandsverwendungen in Genf, Montreal und Lagos
  • 1977 bis 1980 Bundeskanzleramt ( Stellvertretender Leiter der Ständigen Vertretung in Berlin-Ost )
  • 1980 bis 1988 Auswärtiges Amt, u.a. Leiter der Rechtsabteilung und der Personalabteilung
  • Januar 1989 (bis zur Deutschen Einheit) Bundeskanzleramt, Leiter der Ständigen Vertretung in Berlin-Ost, dann Be­auf­tragter für den deutsch-sowjetischen Aufenthalts-und Abzugsvertrag und Deutscher Vorsitzender der Gemischten Deutsch-Sowjetischen Kommission
  • Juni 1992 bis Oktober 1993 Deutscher Botschafter in Polen
  • Oktober 1993 bis Juni 1996 Deutscher Botschafter in Israel
  • seit Frühjahr 1996 Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Museums für Jüdische Geschichte in Polen bis zum Sommer 2005

Montag
16.04.2007
19.30 Uhr

Luigi Pirandello Bistro

Emeriti-Stammtisch


Montag
16.04.2007
19.30 Uhr

Vortrag im Wolfgang Paul Saal

Bundesminister a.D. Dr. Oscar Schneider

„Die parlamentarischen Bauherren. Demokratie und Kultur”

Zur Person:

  • geboren 1927 in Altenheideck, Bayern
  • von 1982 bis 1989 Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau
  • nach dem Abitur 1948 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, Erstes und Zweites Staatsexamen sowie 1959 mit der Promotion zum Dr. jur. utr.
  • zuletzt Regierungsdirektor in der Bayerischen Finanzverwaltung
  • 1955 Bezirksvorsitzender JU in Nürnberg-Fürth
  • 1956 Stadtrat in Nürnberg | 1960 bis 1969 Vors. CSU-Fraktion
  • 1966 bis 1970 Mitgl. Bezirkstag Mittelfranken
  • 1972 bis 1982 Vors. Ausschuss für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau des deutschen Bundestages
  • 1982 bis 1989 BMin. für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau
  • Oscar Schneider ist verheiratet und hat zwei Kinder

Einführung:
Thomas Grundmann
Bouvier Verlag


Dienstag
17.04.2007
19.30 Uhr

Vortrag mit Lichtbildern im Wolfgang Paul Saal

- gemeinsam mit dem Potsdam Club Bonn -

Helga Dopmann
Fotografin, Vorsitzende der Fontane Gesellschaft, Außenstelle Köln

„Auf den Spuren von Theodor Fontane durch die Mark Brandenburg”

Einführung:
Dr. Holger Hiendorf
Vorsitzender des Potsdam Clubs Bonn


Donnerstag
19.04.2007
19.30 Uhr


Vortrag im Joseph Schumpeter Saal

Professor Dr. Gunther Hartmann
Universitätsklinikum Bonn, Abteilung für klinische Pharmakologie

„Viren enthüllt: Das Geheimnis der Immunerkennung viraler Nukleinsäuren”

Zur Person:

  • geboren 1966 in Leutkirch
  • 1986 Abitur am Salvator-Kolleg in Bad Wurzach
  • 1986 Beginn des Medizin-Studiums an der Albert Einstein-Universität Ulm
  • 1992/93 Staatsexamen der Medizin
  • 1994 Promotion an der Universität Ulm
  • 1994/95 Arzt im Praktikum an der Medizinischen Klinik, Innenstadt der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 1995 Approbation;ab 1995 Assistent der Medizinischen Klinik Innenstadt, LMU München
  • 1996 Aufbau einer interdisziplinären Arbeitsgruppe Höhenmedizin
  • 1997 Wissenschaftlicher Assistent (C1) Klinische Pharmakologie, LMU
  • 1997 Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft für einen Forschungsaufenthalt in den USA
  • 1998/99 Postdoctoral fellowship bei Professor Arthur Krieg; Department of Internal Medicine, University of Iowa, USA
  • 7/1999 Leiter der Arbeitsgruppe „Therapeutische Oligonukleotide” in der Abteilung für Klinische Pharmakologie
  • 4/2000 „Young Master” der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie
  • 2005 Ruf an die Universität Pittsburgh, USA abgelehnt
  • 2005 Ruf auf eine Extraordinariats-Professur für Experimentelle Pharmakologie in Bern, Ruf abgelehnt
  • seit 2005 Inhaber des Lehrstuhls für Klinische Pharmakologie (mit Leitung der eigenständigen Abteilung für Klinische Pharmakologie) an der Universität Bonn
  • 2006 Facharzt Pharmakologie und Toxikologie

Montag
23.04.2007
17.00 Uhr

Wolfgang Paul Saal

Mitgliederversammlung


Montag 23.04.2007
19.30 Uhr

Vortrag im Wolfgang Paul Saal

Professor Dr. Matthias Winiger
Rektor der Universität Bonn

„Chancen und Grenzen der neuen Freiheit –
Hochschulreform zwischen Anspruch und Wirklichkeit”

Zur Person:

  • Der Physische Geograph Professor Matthias Winiger, 1943 in Bern (Schweiz) geboren, studierte Geo­graphie, Physik und Botanik, war 10 Jahre lang an der Universität Bern als Dozent tätig, bevor er 1988 einem Ruf auf eine Professur für Geographie an die Universität Bonn folgte. Er war Vorsitzender der Fachgruppe Erd­wissen­schaften (1994 bis 1996), von 2002 bis März 2004 Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und ist seit April 2004 Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

 


Dienstag
24.04.2007
19.30 Uhr

Vortrag im Wolfgang Paul Saal

– gemeinsam mit der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V. –

Gero von Randow
Wissenschaftsjournalist, Hamburg

„Die iranische Bombe - Hintergründe einer globalen Gefahr”

Zur Person:

  • geboren 1953 in Hamburg; wandte sich nach Schulzeit, Wehrdienst und Jurastudium dem Schreiben zu, zunächst mit politischem Engagement, dann als freier Wissenschafts­journalist;
  • 1992 Eintritt in das Wissenschaftsressort der ZEIT;
  • von 1998 an baute er dort ein journalistisches Experiment namens „Reformwerkstatt” auf, zugleich arbeitete er bis 2000 als verantwortlicher Redakteur der Essay-Seite „Themen der Zeit”; anschließend stellvertretender Ressortleiter Politik in der ZEIT;
  • 2001 Wechsel zur Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung als Ressortleiter Wissenschaft;
  • besondere Auszeichnungen und Preise: Juni 2003 „European Science Writers Award”; „Medienpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung” für besondere Leistungen als Vermittler zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.

Einführung:
Konteradmiral a.D. Dr. Sigurd Hess

Mai 2007

Mittwoch
02.05.2007
19.30 Uhr

Vortrag im
Wolfgang Paul Saal

Dr. Manfred Osten
Generalsekretär a.D. der Alexander von Humboldt Stiftung, Bonn

„Chinas Konfuzius Offensive – eine Herausforderung für den Westen?”

Zur Person:

  • geboren 1938 in Ludwigslust (Mecklenburg);
  • 1959 bis 1964 Studium der Rechtswissenschaften, Philosophie, Musikwissenschaft und Literatur (Uni­versi­täten Hamburg und München);
  • 1964 Erstes juristisches Staatsexamen (Universität München);
  • 1968 Zweites juristisches Staatsexamen
    (Universität München);
  • 1968 Internationale Privatrechtstudien (Universität Luxemburg);
  • 1969 Eintritt in den Aus­wärtigen Dienst;
  • 1969 Promotion (Universität zu Köln);
  • 1969 bis 1970 Attaché-Ausbildung (Botschaft Paris, Frankreich);
  • 1971 bis 1973 Kultur- und Pressereferent (Botschaft Jaunde, Kamerun);
  • 1972 Geschäftsträger a. i. (Botschaft Fort Lamy, Tschad);
  • 1973 bis 1976 Länderreferent im Referat „Südliches Afrika” (Auswärtiges Amt, Bonn);
  • 1976 bis 1980 Leiter der Wirtschaftsabteilung (Botschaft Budapest, Ungarn);
  • 1980 bis 1983 stellvertretender Generalkonsul (Generalkonsulat Melbourne, Australien);
  • 1983 bis 1986 stellvertretender Leiter des Grundsatzreferates „Dritte Welt Politik” (Auswärtiges Amt, Bonn);
  • 1986 bis 1992 Pressesprecher, anschließend Leiter der Kultur- und der Rechts- und Konsularabteilung (Botschaft Tokio, Japan);
  • 1993 bis 1994 Leiter des Osteuropa-Referats (Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Bonn);
  • 1995 bis 2004 Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung, Bonn;
  • Vorsitzender des Vereins Schumann-Haus in Bonn.


Montag
07.05.2007
19.30 Uhr

Vortrag im
Wolfgang Paul Saal

Professor Dr. Konrad Sandhoff
Professor für Biochemie, Universität Bonn

„Vom Urknall zum Bewusstsein – Selbstorganisation in der Entwicklungsgeschichte der Natur”

Zur Person:

  • geboren 1939;
  • Abitur 1958;
  • Studium der Chemie an der Universität München; Diplom 1964; Promotion 1965; Habilitation für Biochemie 1972;
  • 1965 bis 1972 und 1974 bis 1977 Assistent und Arbeitsgruppenleiter an der Neurochemischen Abteilung des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie;
  • 1972 Privatdozent für Biochemie an der Fakultät für Chemie und Pharmazie der Universität München;
  • 1972 bis 1974 Visiting Assistant Professor an der John-Hopkins-Universität, Baltimore, USA;
  • 1976 Gastaufenthalt am „Department of Chemical Immunology” des Weizmann Instituts in Rehovot (Israel);
  • 1979 Ordentlicher Professor für Biochemie am Kekulé-Institut für Organische Chemie und Biochemie der Universität Bonn;
  • 1992 bis 1994 Dekan;
  • 1994 bis 1996 Prodekan der Math. Nat. Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn;
  • Sprecher des SFB 284 „Glykokonjugate und Kontaktstrukturen der Zelloberfläche” 1991 bis 2002;
  • Gewählter Fachgutachter für „Biochemie” bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft 1992 bis 2000.

Auszeichnungen:

  • seit 1971 Bezeichnung einer seltenen Erbkrankheit als „Sandhoff disease”;
  • Shield of the Medical Faculty, University of Tokio, 1973;
  • Carl-Duisberg-Medaille der GDCh 1976; Heinrich-Wieland-Preis 1979;
  • Mizuho Nakata Medal of the Brain Research Institute, Nijata University 1988;
  • Richard-Kuhn-Medaille der GDCh 1992;
  • Ordentliches Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften 1994¸ 2001 bis 2005 Mitglied des Präsidiums;
  • K.J. Zülch-Preis der Max-Planck-Gesellschaft 1998;
  • Ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina seit 1999;
  • Max-Planck-Forschungspreis 1999; Member of the European Molecular Biology Organization (EMBO) 2000;
  • Mendel-Medaille der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina 2001;
  • Membership der Johns-Hopkins Society of Scholars 2001;
  • Robert-Pfleger-Forschungspreis 2004;
  • Burckardt-Helferich-Preis für Bioorganische Chemie 2005;
  • Otto Warburg Medaille der GBM 2006.

 


Mittwoch
09.05.2007
19.30 Uhr

Vortrag im Joseph Schumpeter Saal

Dr. Reinhard Grunwald
Generalsekretär Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bonn

„Europäische und nationale Forschungsförderung zwischen Kooperation und Wettbewerb”

Zur Person:

  • geboren 1942;
  • bis 1968 Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen und München;
  • 1968 und 1973 Erstes und Zweites juristisches Staatsexamen;
  • 1970 LL.M. Berkeley, USA (Internationaler gewerblicher Rechtschutz);
  • 1974 Wissenschaftlicher Assistent an der Georg-August-Universität Göttingen (Prof. Deutsch);
  • Promotion (Göttingen), Titel: Sittenwidrigkeit, Rechtswidrigkeit und dolus malus;
  • 1974 bis 1978 Assistent der Geschäftsführung, dann Personalleiter des Max-Planck-Instituts für Plasma­physik (IPP) Garching;
  • 1978 bis 1984 Geschäftsführer des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) Göttingen;
  • 1984 bis 1996 Mitglied des Stiftungsvorstands des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) Heidelberg; seit 1996 Generalsekretär der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG);
  • Mitherausgeber der Zeitschrift Wissenschaftsrecht;
  • Externes Mitglied des Universitätsrates Freiburg;
  • Mitglied des Kuratoriums der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn;
  • Vorsitzender des „Vereins zur Förderung europäischer und internationaler wissenschaftlicher Zusammenarbeit e.V.”;
  • Vorsitzender des Ausschusses zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens.

Sonntag
13.05.2007
11.00 Uhr

Matinée im Wolfgang Paul Saal

 

– gemeinsam mit dem Collegium Musicum der Universität Bonn –
Literarisch-musikalische Matinée

Salonorchester „Fascination”

„Wenn der weiße Flieder wieder blüht ...”

Moderation:
Professor Dr. Wilhelm Seggewiss
Astronomie, Universität Bonn

anschließend:
Brunch – bei schönem Wetter auch im Park

Kostenlose Karten für das Konzert sind im Sekretariat des Collegium Musicum sowie bei Frau Jöher im Uniclub erhältlich (Tel. 0228/7296-101).

Der Preis für die Teilnahme am Brunch (inklusive aller nichtalkoholischen Getränke) beträgt 17,50 Euro. Wir bitten um vorherige Anmeldung


Montag
14.05.2007
19.30 Uhr

Vortrag im Wolfgang Paul Saal

Professor Michael Clausen
Professor für Informatik, Universität Bonn

„Beethoven, Bach und Billionen Bytes –
Neue Allianzen zwischen Musik und Informatik”

Zur Person:

  • Studium der Mathematik, Physik und Informatik
  • Diplom und Promotion (summa cum laude) im Fach Mathematik
  • Habilitation an der Universität Karlsruhe im Fach Informatik
  • nach Lehrtätigkeiten an den Universitäten in Aachen, Bayreuth, Zürich und Karlsruhe seit 1989 Professor für Informatik an der Universität Bonn
  • Arbeitsgebiete: Computeralgebra, Komplexitätstheorie, Signalverarbeitung, digitale Musikbibliotheken und Multimediadatenbanken
  • seit 2004 Vorsitzender des Philharmonischen Chores der Stadt Bonn e.V

Dienstag
15.05.2007
19.00 Uhr

Luigi Pirandello Bistro

Emeriti-Stammtisch


Dienstag 15.05.2007
19.30 Uhr

Vortrag im Joseph Schumpeter Saal

– gemeinsam mit dem Potsdam Club –

Werkstattgespräch mit dem Architekten Gottfried Böhm (Köln) über sakrale und profane Bauwerke im Rheinland und in Berlin

Podiumsdiskussion mit
Professor Dr. Ing. Klaus Borchard und
Ingo Sommer

Moderation:
Reinhard Appel


Donnerstag
24.05.2007
18.00 Uhr

Vortrag im
Robert Curtius Saal

Bitte beachten Sie die Anfangszeit!

- gemeinsam mit der Deutsch-Britischen Gesellschaft -

Dr. Pat Upson
Chief Executive, Enrichment Technology Company Limited

„Enrichment Technology: a European sucess story”

Zur Person:

  • A graduate Chemical Engineer from Imperia College, London, where he also completed his PhD in fluidization, he started work in the nuclear industry in the Research and Development Group, British Nuclear Fuels at Sellafield, in 1973;
  • He was responsible for the process development work within BNFL for vitrification of high level waste, including a spell in Paris working with the French nuclear industry; In the Mid-1980s, he moved to BNFL Fuel Divisoin to lead the initial work on the New Oxide Fuel Compex project; In 1987 he moved to BNFL Enrichment Division to become Director and General Manager and has worked in enrichment since then, being appointed as Technical Director, Urenco Limited in 1993, and then to his current post in 2004;
  • During 1994 to 1997 he was President of the British Nuclear Energy Society and was elected to serve as President of the Ruopean Nuclear Society for 1988 and 1999.

Donnerstag
24.05.2007
19.30 Uhr

Vortrag im Wolfgang Paul Saal

Thomas Neuhoff
Kirchenmusikdirektor

Einführung in das Oratorium von Franz Schmidt

„Das Buch mit sieben Siegeln”

mit Klangbeispielen live vorgetragen von Mitgliedern des Philharmonischen Chores der Stadt Bonn und des Bach-Vereins Köln

Zur Person:

  • Studium der Kirchenmusik und Dirigieren in Köln (Prof. Wangenheim);
  • weitere Studien bei J. Gardiner und H. Rilling;
  • seit 1983 Leiter des Philharmonischen Chores der Stadt Bonn und Kantor an der evangelischen Lukaskirche;
  • neben Standardwerken von Monteverdi, Bach, Mozart, Beethoven, Mendelssohn und Brahms Vorliebe für Oratorien des frühen 20. Jahrhunderts;
  • Bonner Erstaufführungen von Werken von Elgar, Tippett, Schmidt und Delius;
  • 2003 im Rahmen des Internationalen Beethovenfestes Uraufführung der
  • „Bonner Messe” des französischen Komponisten Christophe Looten;
  • internationale Auftritte, u.a. 2005 mit dem Philharmonischen Chor der Stadt Bonn mit Beethovens „Missa solemnis” beim Festival „"Les folles journées de Nantes”;
  • 2005 Ernennung zum Kirchenmusikdirektor durch die Rheinische Landeskirche;
  • seit 2002 auch Leiter des Bach-Vereins Köln.
Juni 2007

Veranstaltung fällt aus, wird voraussichtlich im Herbst nachgeholt!

Dienstag
05.06.2007
19.30 Uhr

Vortrag im Wolfgang Paul Saal

– gemeinsam mit dem Bonner Bürgerkonvent –

Dieter Althaus
Ministerpräsident des Freistaates Thüringen

Dr. Patrick Adenauer
Präsident der Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Unternehmer

„Das solidarische Bürgergeld – Ein Konzept für Deutschland”

Einführung:
Norbert Anhalt


Freitag
08.06.2007
19.30 Uhr

Theaterbesuch

„Nora”
in den Kammerspielen Bad Godesberg

Angesichts des erfreulichen Echos, das unser Theaterprogramm (Aufführung plus Diskussions-Runde mit Regisseuren, Schauspielern, und Literaturwissenschaftlern) im Falle von Becketts Glückliche Tage gefunden hat, möchten wir Sie jetzt zu einer ähnlichen Veranstaltung einladen. Sie ist Henrik Ibsen (1828 bis 1906) und seiner Ehetragödie Nora oder Ein Puppenheim (1879) gewidmet. Nora begründete den Weltruhm des Norwegers und ist zur Zeit in Bonn in einer bemerkenswerten Inszenierung von Klaus Weise zu erleben.
Nach dem Besuch der Aufführung im Theater Bonn-Bad Godesberg am 8. Juni veranstalten wir am 13. Juni um 19.30 Uhr im Uni-Club ein Theater-Forum, das mit einer kurzen Einführung von Prof. Dr. Heiko Uecker (Abteilung für Skandinavische Sprachen und Literaturen, Universität Bonn) beginnt. Anschlie­ßend findet eine Diskussion mit Intendant Klaus Weise, den Dramaturginnen Almut Voß und Barbara Damm, der Darstellerin der Titelheldin Xenia Snagowski und Yorck Dippe (Advokat Helmer) statt. Zum Abschluss der Veranstaltung werden einige Texte von und zu Ibsen vorgetragen. Die Gesprächsleitung hat Prof. Dr. Lothar Hönnighausen.

Beschränktes Kartenkontingent (reduzierte Eintrittspreise), Anmeldung bei Frau Jöher, Tel. 0228/72 96-101


Sonntag
10. Juni 2007
18.00 Uhr

Chorkonzert im Wolfgang Paul Saal

Chorkonzert des Collegium Musicum der Universität Bonn

„Die beste Zeit im Jahr ist mein”

Chorlieder aus alter und neuer Zeit;
Cembalomusik über Motive aus der Tierwelt

Capella academica Bonn
Cembalo: Paul Rey Klecka

Leitung:
Walter Mik
Akademischer Musikdirektor

Eintritt frei. Einlasskarten sind nicht erforderlich

Zur Person:

Walter L. Mik studierte Cello, Gesang, Schulmusik und Chorleitung in Düsseldorf, Köln und Arnheim (Niederlande). Während seiner Tätigkeit als Leiter verschiedener Musikschulen war er u.a. Chor- und Musikschuldirektor bei den Hofer Symphonikern, bevor er 1990 als Akademischer Musikdirektor an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität nach Bonn berufen wurde. Dort leitet er das Collegium Musicum und betreut den großen Chor und das Orchester der Universität. Neben den regelmäßigen Konzerten in Bonn hat er mit seinen verschiedenen Ensembles in den letzten Jahren mehr als zwanzig Länder auf Konzertreisen besucht. Auf Einladung aller arabischen Länder und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes hat er 2006 das Arab Youth Philharmonic Orchestra gegründet, das er bei seiner ersten Arbeitsphase in Kairo leiten wird.


Montag
11.06.2007 19.30 Uhr

Vortrag im Wolfgang Paul Saal

– gemeinsam mit der Joseph Höffner Gesellschaft und dem Studium Universale der Universität Bonn –

Professor Dr. Lothar Roos
Christliche Gesellschaftslehre und Pastoralsoziologie, Universität Bonn

„Joseph Kardinal Höffner: Schwerpunkte und Bedeutung seines wissenschaftlichen Lebenswerkes”

Zur Person:

  • Prof. Dr. theol. Lothar Roos – geboren 1935 in Karlsruhe;
  • 1955 Abitur am Humanistischen Gymnasium in Tauberbischofsheim;
  • 1955 bis 1960 philosophisch-theologisches Studium in Freiburg i. Br., Luzern und am Priesterseminar St. Peter;
  • 1960 Priesterweihe in Freiburg im Breisgau;
  • 1964 bis 1969 wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Christliche Gesellschaftslehre der Universität Freiburg;
  • 1969 Promotion zum Dr. theol.;
  • 1974 Habilitation für die Fächer Christliche Gesellschaftslehre und Pastoraltheologie in Freiburg im Breisgau;
  • 1975 Berufung zum ordentlichen Professor für Christliche Anthropologie und Sozialethik an der Universität Mainz;
  • 1979 bis 2000 als ordentlichen Professor für Christliche Gesellschaftslehre und Pastoralsoziologie an der Universität Bonn;
  • 2001 bis 2005 als Professor für Christliche Gesellschaftslehre an der Theologischen Fakultät der Schlesischen Universität Kattowitz;
  • seit der Emeritierung wirkt Professor Roos an der staatlich anerkannten privaten Wissenschaftlichen Hochschule „Gustav-Siewerth-Akademie” in Weilheim-Bierbronnen mit.

 

Einführung:
Professor Dr. Frank Lothar Hossfeld
Professor für Alttestamentliche Wissenschaft, Universität Bonn


Dienstag
12.06.2007
19.00 Uhr

Luigi Pirandello Bistro

Emeriti-Stammtisch


Mittwoch
13.06.2007
19.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

Theaterdiskussion
über die Aufführung „Nora”
von Ibsen in den Kammerspielen Bonn

(s. a. 08.06.2007)

mit dem Intendanten des Theaters Bonn, Herrn Klaus Weise, und den Schauspielern der Nora-Inszenierung

Nach dem Besuch der Aufführung im Theater Bonn-Bad Godes­berg am 8. Juni veranstalten wir am 13. Juni um 19.30 Uhr im Uniclub ein Theater-Forum, das mit einer kurzen Einführung von Prof. Dr. Heiko Uecker (Abteilung für Skandinavische Sprachen und Literaturen, Universität Bonn) beginnt. Anschließend findet eine Diskussion mit Intendant Klaus Weise, den Dramaturginnen Almut Voß und Barbara Damm, der Darstellerin der Titelheldin Xenia Snagowski und Yorck Dippe (Advokat Helmer) statt. Zum Abschluss der Veranstaltung werden einige Texte von und zu Ibsen vorgetragen. Die Gesprächsleitung hat Prof. Dr. Lothar Hönnighausen (Englische Philologie, Universität Bonn).


Mittwoch
14.06.200719.30 Uhr

Vortrag im Wolfgang Paul Saal

Bitte beachten Sie die Terminverschiebung!

Professor Dr. Ulf von Zahn
Universität Rostock/Universität Bonn

„Leuchtende Nachtwolken: ein erstaunliches Sommer-Phänomen mit unklarer Vergangenheit und unbekannter Zukunft”

Zur Person:

  • 1951 bis 1958 Studium der Physik, Mathematik und Geophysik an der Freien Universität Berlin und Universität Bonn;
  • 1958 Promotion an der Universität Bonn;
  • 1961 bis 1963 Postdoctoral Fellowship an der University of Minnesota in Minneapolis, MN, USA;
  • 1971 Berufung zum Direktor am Max-Planck-Institut für Aeronomie;
  • 1979 Berufung zum Professor für Experimentalphysik an der Universität Bielefeld;
  • seit 1981 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften, Düsseldorf;
  • 1983 bis 2004 Wiederholt Gastwissenschaftler am US Air Force Geophysics Laboratory, Bedford, MA, USA; German Dartmouth Distinguished Visiting Professor, Dartmouth College, Hanover, NH, USA; Visiting Professor of Electrical Engineering an der Pennsylvania State University, University Park, PA, USA;
  • Professor II in Physik, Universität Oslo, Oslo, Norwegen;
  • 1997 Verleihung der NASA ”Exceptional Scientific Achievement Medal”;
    1993 bis 1999 Direktor des Leibnitz-Instituts für Atomsphärenphysik in Kühlungsborn und Universitätsprofessor an der Universität Rostock;

Forschungsgebiete:

  • ab 1964 Forschung der chemischen Zusammensetzung, Dichte und Temperatur der terrestrischen Hochatmosphäre mittels Instrumenten auf Raketen, Satelliten und dem Space Shuttle;
  • Erforschung der Atmosphären der Planeten Venus und Jupiter mit eigenen Instrumenten auf NASA-Raumsonden;
  • Erforschung der terrestrischen Atmosphäre im Höhenbereich 15 bis 100 km in polaren Breiten mittels bodengestützter Lidar- und Radar-Geräte. Mitbegründer des geophysikalischen Observatoriums „ALOMAR” auf der Vesteralen-Insel Andoya in Nord-Norwegen.

Montag
18.06.2007
19.30 Uhr

Vortrag im Wolfgang Paul Saal

Professor Dr. Fritz Vögtle
Organische Chemie, Universität Bonn

„Bonnane und andere Faszinosa in der Chemie”

Zur Person:

  • geboren 1939 in Ehingen/Donau
  • 1958 Studium der Chemie an der Universität Freiburg
  • 1965 Promotion an der Universität Heidelberg bei Professor H.A. Staab
  • 1969 Habilitation an der Universität Heidelberg
  • 1970 bis 1975 H2/H3-Professor in Würzburg
  • 1975 Ruf an die Universität Bonn als C4-Professor und Direktor des Kekulé-Instituts für Organische Chemie und Biochemie;

Ehrungen, Preise und Mitgliedschaften:

  • 1973 Dozenten-Preis des „Fonds der Chemischen Industrie”
  • 1990 Literaturpreis des „Fonds der Chemischen Industrie” für das Buch „Supramolekulare Chemie” (übersetzt ins Englische, Japanische und Chinesische)
  • 1992 Fellowship Award of the Japanese Society for the Promotion of Science
  • 1993 Lise Meitner-Alexander von Humboldt-Preis des Israelischen Wissen­schaftsministeriums
  • 1999 International Izatt-Bradshaw-Christensen-Award for Macrocyclic Chemistry (USA)
  • 2000 Dr.phil. h.c. der Universität Jyväskylä, Finnland; Adolf von Baeyer-Gedenkmünze der GDCh; Finalist für den Descartes Preis 2004 der EU (zusammen mit L. DeCola und V. Balzani)

Bücher:

  • Supramolecular Chemistry (Wiley), übersetzt ins Japanische, Chinesische, auch auf deutsch (Teubner)
  • Fascinating Molecules in Organic Chemistry (Wiley), auch auf deutsch (Teubner)
  • Cyclophane Chemistry (Wiley), auch auf deutsch (Teubner)
  • Dendritic Molecules (Coauthor, VCH); Comprehensive Supramolecular Chemistry (11 Bände, Mitherausgeber, Pergamon); Stimulating Concepts in Chemistry (ed. Shibasaki, Stoddart, Vögtle, VCH-Wiley)
  • Herausgeber mehrerer Bände der „Topics in Current Chemistry”, z.B. Host/Guest-Chemistry, Dendrimers I-V, Templates in Chemistry, Cyclophanes.

Dienstag
19.06.2007
19.30 Uhr

Vortrag im Wolfgang Paul Saal

– gemeinsam mit der Ludwig-Erhard-Stiftung Bonn –

Eröffnung der „Ludwig-Erhard-Vorlesungsreihe”

Professor Dr. Carl Christian von Weizsäcker
Volkswirtschaftslehre, Universität Köln

„Soziale Marktwirtschaft: Blick in ein gelobtes Land”

Zur Person:

  • geboren 1938 in Berlin
  • 1945 bis 1948 Primarschule in Feldmeilen (Zürichsee, Schweiz)
  • 1948 bis 1957 Gymnasium in Göttingen
  • 1957 bis 1961 Studium der Volkswirtschaftslehre, daneben Jura, Geschichte und Soziologie, in Zürich, Göttingen, Hamburg, Freiburg i. Br., Basel
  • 1961 Promotion in Basel
  • 1962 bis 1964 Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Massachusetts Institute of Technology und in Cambridge
  • 1964 bis 1965 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin
  • 1965 Habilitation an der Universität Basel für Volkswirtschaftslehre
  • 1965 bis 1972 Ordentlicher Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Heidelberg
  • 1968 bis 1970 zugleich Gastprofessor am Massachusetts Institute of Technology
  • 1972 bis 1974 Ordentlicher Professor für Mathematische Wirtschaftstheorie an der Universität Bielefeld
  • 1974 bis 1982 Ordentlicher Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften an der Universität Bonn
  • 1982 bis 1986 Ordinarius für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bern
  • 1986 Ordinarius für Volkswirtschaftslehre der Universität zu Köln
  • Direktor des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln

Mitgliedschaften:

  • 1969 Fellow der Econometric Society
  • 1977 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesministers für Wirtschaft
  • 1979 Korrespondierendes Mitglied der American Academy of Arts and Sciences, Boston
  • 1982 bis 1988 Mitglied des Kronberger Kreises
  • 1986 bis 1998 Mitglied der Monopolkommission, ab November 1989 Vorsitzender
  • 1996 Ordentliches Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften
  • Mitglied des Max-Planck-Instituts zur Erforschung an Gemeinschaftsgütern, Bonn

 

Einführung:
Dr. Hans D. Barbier
Vorstandsvorsitzender der Ludwig Erhard Stiftung Bonn

Zur Person:

  • geboren 1937
  • Studium der Nationalökonomie in Saarbrücken
  • 1968 Promotion (Universität Saarbrücken)
  • 1968 bis 1973 Bonner Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
  • 1973 bis 1985 Bonner Korrespondent der Süddeutschen Zeitung
  • 1986 bis 2002 Ressortleiter Wirtschaftspolitik, jetzt Kolumnist bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
  • seit Januar 2002 Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung, Bonn

Auszeichnungen:

  • Bernhard-Harms-Medaille des Kieler Instituts für Weltwirtschaft
  • Karl-Hermann-Flach-Preis; Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik
  • Alexander-Rüstow-Plakette der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft
  • Karl-Bräuer-Preis des Bundes der Steuerzahler
  • Franz-Karl-Maier-Preis der Pressestiftung Tagesspiegel
  • Erster Träger des Publizistik-Preises der Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung

Donnerstag
21.06.2007
19.30 Uhr

Vortrag im Ernst Robert Curtius Saal

– gemeinsam mit der Deutsch-Indischen Gesellschaft e.V. –

Rainer Hörig

„Die Rolle Indiens in der weltweiten Klimadebatte”

Zur Person:

  • 1956 geboren
  • 1975 Abitur in Gütersloh/West­falen
  • bis 1985 Studium der Publizistik, Ethnologie, Indologie und Theaterwissenschaften an der Freien Universität in Berlin
  • seit 1989 wohnhaft in Pune (bei Bombay)
  • diverse Publikationen wie Berichte und Features für Hörfunk und Presse in Deutschland
  • seinem Bericht vom Kampf der Adivasi und Bauern im Narmada-Tal gegen ihre Vertreibung durch ein gigantisches Staudammprojekt folgte ein Landesverweis
  • erhielt während seines einjährigen „Exils” in Deutschland Auftrag eines Bundestagsabgeordneten, eine parlamentarische Anfrage über die Menschenrechts-Lage in Indien zu recherchieren und zu formulieren
  • 1991, während die indische Regierung die Einreise verwehrte, Verleihung des „Journalistenpreises Entwicklungspolitik” für ein WDR-Hörfunk-Feature durch Bundespräsident von Weizsäcker
  • 2005 Stipendium der Reuters Foundation für ein dreimonatiges Aufbaustudium an der Universität Oxford.

Einführung:
Prof. Dr. Jürgen Ernst

Juli 2007

Mittwoch
04.07.2007
19.30 Uhr

Vortrag im Joseph Schumpeter Saal

– gemeinsam mit dem Ibero-Club Bonn –

Klaus Schäffler
zurzeit in Caracas, Venezuela

„Wirtschaftspartner Lateinamerika – Boom oder Stillstand?”

Zur Person:

  • Studium der Volkswissenschaft
  • 1970 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Entwicklungspolitik der Universität Freiburg
  • 1970 bis 1974 Projektberater bei INVICA (Santiago de Chile)
  • 1971 bis 1974 Dozent für Makroökonomie und Wirtschaftspolitik an der Universidad Católica de Chile
  • 1975 bis 1978 Projektberater der Konrad-Adenauer-Stiftung in Venezuela
  • 1979 bis 1982 Geschäftsführer der Proyect Consult, Consultores Asociados
  • 1982 bis 1989 Geschäftsführender Partner der Rechts- und Wirtschaftsberatungsfirma International Law Practice
  • ab 1990 Geschäftsführender Partner der Unternehmensberatung 2SP Consulting Team
  • ab 1993 Partner der Firma Visión Compartida, Centro de Liderazgo Constructivo

Verbandszugehörigkeiten:

  • Deutsch-Venezolanische Auslandshandelskammer (CAVENAL), Vorstandsmitglied 1982 bis 1985, 1987 bis 1991, 1993 bis 1996 und 2003 bis 2009, Vizepräsident 1994 bis 1996
  • Zentrum zur Verbreitung wirtschaftlichen Wissens (CEDICE)
  • Ibero-Amerika-Verein, Hamburg
  • Deutsch-Hispanische Gesellschaft, München.

Einführung:
Thomas Hegenauer
Vizepräsident des Ibero-Clubs Bonn


Montag,
09.07.2007
19.00 Uhr

Luigi Pirandello Bistro

Emeriti-Stammtisch


Mittwoch
11.07.2007
18.00 Uhr

Treffpunkt:
Eingang Meckenheimer Allee 171

Professor Dr. Wilhelm Barthlott
Botanik, Leiter des Botanischen Gartens der Universität Bonn

Sommerabendführung durch den Botanischen Garten

Zur Person:

  • geboren 1946 in Forst (Baden-Württemberg)
  • Studium der Biologie an der Universität Heidelberg mit den Nebenfächern Chemie und Physik
  • Zweitstudium der Geographie ab 1971
  • Abschluss der Diplomarbeit 1972 (Arealgeographie) in Biologie
  • 1973 Promotion zum Dr. rer. nat. in Heidelberg (bei W. Rauh, Thema: „Beitrag zur Taxonomie und Biogeographie der palaeotypischen Rhipsalideae (Cactaceae)”)
  • Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Systematische Botanik und Pflanzengeographie der Universität Heidelberg
  • 1976 bis 1977 langfristige Beurlaubungen zur Wahrnehmung eines Forschungsauftrages zur Einrichtung und Kartierung dreier Nationalparks an der Elfenbeinküste
  • Forschungsaufenthalte in Südamerika (Ecuador, Peru, Brasilien), Nordamerika (USA), Großbritannien und Nordafrika
  • 1981 Habilitation in Heidelberg (Thema: „Mikromorphologie epidermaler pflanzlicher Oberflächen – taxonomische, strukturelle und funktionelle Aspekte”)
  • Professor (C3) am Institut für Systematische Botanik und Pflanzengeographie der Freien Universität Berlin
  • Aufbau einer Arbeitsgruppe Angiospermen-Systematik und Raster-Elektronenmikroskopie
  • seit 1985 Professor (C4) und Direktor am Botanischen Institut und des Botanischen Gartens der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • Aufbau eines neuen Lehrstuhls mit entsprechendem Lehr- und Forschungsprogramm mit den Schwerpunkten Systematik, Biodiversität und Bionik
  • Ausbau des Botanischen Gartens der Universität Bonn
  • Mitarbeit bei der Etablierung eines neuen Aufbaustudienganges „Ökologie und Umwelt” sowie bei der Einrichtung eines internationalen „Zentrums für Entwicklungsforschung”
  • seit 1996 Zweitmitgliedschaft in der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn
  • 1989 Ruf an den Lehrstuhl für Spezielle Botanik der Johannes-Gutenberg-Universität zu Mainz (abgelehnt)
  • seit 1991 Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz
  • seit 1997 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften
  • seit 1999 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina
  • 1992 Gründung des Verbandes Botanischer Gärten e.V. Tätigkeit im Vorstand des Wissenschaftlichen Beirates zweier größerer nationaler Forschungseinrichtungen
  • Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft (1992 bis 1996)
  • Tätigkeit für den Wissenschaftsrat
  • 1997 Karl Heinz Beckurts-Preis für wirtschaftlich innovative Grundlagenforschung
  • 1998 Nominierung für den Zukunftspreis des Bundespräsidenten
  • 1999 Philip-Morris-Forschungspreis
  • 1999 Verleihung des Deutschen Umweltpreises durch den Bundespräsidenten
  • 1998 Verleihung des Ordens Andrés Bello der Republik Venezuela
  • Tätigkeit in mehreren nationalen und internationalen Komitees (z. B. Nationalkomitee „Mensch und Biosphäre” ab 1998) und internationalen Kommissionen (z.B. 1997 bis 1999 als Gründungssekretär Aufbau eines nationalen Sekretariats der UNESCO-Kommission DIVERSITAS)
  • 1999 Wahl zum „Foreign Member” der Linnean Society, London (FMLS)

Forschungsgebiete:

  • Elektronenmikroskopie pflanzlicher Oberflächen (Ultrastruktur und Chemie von Wachskristalloiden als systematisches Merkmal bei Angiospermen)
  • Benetzbarkeit und Verschmutzbarkeit biologischer Oberflächen und deren Veränderung durch Tenside; technische Entwicklung biomimetischer künstlicher „intelligenter” unverschmutzbarer Oberflächen
  • Systematik der Blütenpflanzen
  • Tropenökologie und Biodiversität (Modellsysteme Epiphyten und die Vegetation von Inselbergen; Kartierung von Biodiversität unter Einbezug geographischer Informationssysteme)
September

Donnerstag
27.09.2007
19.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

Professor Dr. Dr. Klaus Rosen
(Professor für Alte Geschichte, Universität Bonn)

„Constantin der Große und die konstantinische Wende”

(siehe auch die Exkursion nach Trier am 9.10.2007 unter der Führung von Professor Dr. Josef Engemann)

Zur Person:

  • 1956 bis 1961 Studium der Klassischen Philologie, Geschichte und Philosophie in Heidelberg, Bonn, Freiburg i.Br. und München
  • 1961 Staatsexamen an der Universität Heidelberg in Griechisch und Latein im Hauptfach und Geschichte im Nebenfach
  • 1966 Promotion zum Dr.phil. an der Universität Heidelberg
  • 1967 bis 1969 Senior Lecturer an der University of South Africa, Pretoria, Südafrika
  • 1970 Promotion zum Dr.litt. et phil. an der University of South Africa
  • SS 1974 Visiting Professor an der State University of Massachusetts, Amherst, USA
  • 1974 Habilitation für Alte Geschichte an der Universität Freiburg
  • 1978 bis 1982 Ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Kirchlichen Gesamthochschule/Katholischen Universität Eichstätt
  • seit 1982 Ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn
  • SS 1992 bis WS 1995/96 Prodekan der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn
  • 1997 Wahl zum Ordentlichen Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften
  • 31.7.2002 Emeritierung.
Oktober

Montag
01.10.2007
19.30 Uhr

Joseph Schumpeter Saal

Dr. Dr. h.c. Friedrich W. Hellmann
(ehemaliger Stellvertretender Generalsekretär des DAAD)

„Bevor der Vorhang aufgeht ...”
Ausblick auf die Theatersaison 2007/2008 in Bonn und Umgebung

Zur Person:

  • Studium der deutschen und französischen Literatur­wissenschaft in Köln, Berlin (FU), Paris und Freiburg/Breisgau
  • 1960 bis 1962 DAAD-Lektor für deutsche Sprache, Literatur und Landeskunde an der Patna University in Indien
  • danach bis 1998 Tätigkeit im Deutschen Akademischen Austauschdienst
  • seit den Siebziger Jahren als Stellvertretender Generalsekretär.

Dienstag
09.10.2007

Exkursion

Exkursion nach Trier zur Ausstellung
„Konstantin der Große”

(siehe auch den einführenden Vortrag von Herrn Professor Dr. Klaus Rosen am 27.9.2007)

  • 9.00 Uhr: Abfahrt Giergasse mit einem Reisebus vom Uniclub
  • Besuch der Ausstellung im Landesmuseum
  • Mittagessen
  • Besuch der Ausstellung im Dom und im Diözesanmuseum
  • gegen 20.00 Uhr an Bonn

Hinweis: wir bitten um Anmeldung bis Donnerstag,
den 4. Oktober 2007 im Sekretariat des Uniclubs

Führung:
Professor Dr. Josef Engemann
(Christliche Archäologie, Universität Bonn und wissenschaftlicher Leiter der Konstantin Ausstellung in Trier)

Zur Person:

  • 1964 Promotion Klass. Archäologie, Köln
  • 1964 bis 1984 Wiss. Mitarbeiter am F.J. Dölger-Institut an der Universität Bonn
  • 1965 bis 1998 alljährliche Teilnahme an der Ausgrabung im spätantiken Wallfahrtsort des Hl. Menas in Ägypten
  • 1972 Habilitation Christl. Archäologie, Bonn
  • 1978 bis 1991 Leiter der Abteilung „Christliche Archäologie” an der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn
  • 1984 bis 2006 Mitherausgeber des Reallexikons und des Jahrbuchs für Antike und Christentum, Bonn
  • 1991 Präsident des 12. Internationalen Kongresses für Christliche Archäologie, Bonn
  • 2004 bis 2007 Archäologischer Wissenschaftlicher Leiter der Konstantin-Ausstellung Trier 2007.

Donnerstag
11.10.2007
19.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

Austellungsdauer bis zum 4.11.2007

– gemeinsam mit dem StadtMuseum Bonn –

Eröffnung der Ausstellung mit Werken von Professor Hubertus von Pilgrim (Kunsthochschule München)

„Hubertus von Pilgrim – Plastik, Medaillen, Graphik”

sowie

Vorstellung und Verleihung der Maecenas-Medaille des Bonner Universitätsclubs

Die Ausstellung zeigt neben Medaillen und Grafiken zahl­reiche Plastiken, auch als Entwürfe – Bozzetti – zu Denk­mälern, Brunnen und anderen Arbeiten.

Zur Person:

Der Bildhauer und Medailleur Hubertus von Pilgrim ist in Bonn vor allem durch sein Adenauer-Denkmal vor dem ehemaligen Bundeskanzleramt und dem Ludwig-Erhard-Brunnen vor der KfW-Bankengruppe in Mehlem bekannt. Nach seinem Studium bei Bernhard Heiliger und Studienaufenthalten in Frankreich und Italien war Herr von Pilgrim Professor an den Kunsthochschulen in Braunschweig und München.


Der für Freitag
12.10.2007
19.30 Uhr vorgesehene Vortrag von Prof. Götz Werner muss leider ausfallen; er findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Ein neuer Termin wird rechtzeitig mitgeteilt. Wir bitten um Verständnis.

Professor Götz Werner
(Direktor des Instituts für Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe)

„Arbeit und Kapital als schöpferische Kräfte”

Zur Person:

Professor Götz W. Werner wurde 1944 in Heidel­berg geboren. Nach seiner Drogistenlehre in Konstanz arbeitete er fünf Jahre lang in einem Drogerie-Unternehmen in Karlsruhe. 1973 eröffnete er den ersten dm-drogerie markt in Karlsruhe. Der gute Start und eine kontinuierlich erfolgreiche Entwicklung brachten das Unternehmen zu seiner heutigen Bedeutung. Zurzeit arbeiten bei dm-drogerie markt in neun Ländern Europas mehr als 24.000 Menschen in 1.720 Filialen. Seit Oktober 2003 leitet Herr Professor Werner das Interfakultative Institut für Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe (TU). Seit Februar 2006 ist er Präsident des EuroHandelsinstituts e.V.; Professor Werner ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der dm-drogerie markt GmbH, Karlsruhe. Bereits 1976 wurde das Konzept nach Österreich übertragen. Von dort expandiert dm seit 1990 auch nach Ungarn, Tschechien, Slowenien, Kroatien, Serbien, in die Slowakei und nach Bosnien.

Einführung:
Professor Dr. Drs. h.c. Marcus Lutter
(Handels- und Wirtschaftsrecht, Universität Bonn)


Dienstag
16.10.2007

Exkursion

„Tour de Ruhr – eine Reise in die bergbauliche Vergangenheit”

Leitung:
Bergassessor a.D. Lothar Schlauch (Bonn)

  • 9.00 Uhr: Abfahrt Giergasse mit einem Reisebus vom Uniclub
  • Programm
    • Muttental: Besuch der Zeche Nachtigall (18. Jahrhundert) (mit Führung)
    • Besuch der Zeche Zollern (19. Jahrhundert) (mit Führung)
    • Mittagessen
    • Besuch der Zeche Zollverein (20. Jahrhundert) (mit Führung)
    • Kaffeepause
    • Margarethenhöhe
    • ca. 19.30 Uhr an Bonn

Hinweis: Wir bitten um Anmeldung bis Donnerstag,
den 11. Oktober 2007 im Sekretariat des Uniclubs

Zur Person:

  • Studium der Bergbauwissenschaften an der LMU München, TH München und RWTH Aachen
  • 1962 Diplomingenieur
  • 1966 bis 1968 Bergassessor beim Steinkohlenbergbauverein Essen
  • seit 1968 beim Bundesinnenministerium (Bonn)

Mittwoch
17.10.2007
18.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– gemeinsam mit den Mathematischen Instituten der Universität Bonn und dem Max-Planck-Institut für Mathematik Bonn –

Eröffnung der Friedrich Hirzebruch Vorlesungsreihe des Bonner Universitätsclubs

Professor Michael Atiyah
(School of Mathematics, University of Edinburgh, United Kingdom)

„Beauty and Truth in Mathematics”
(in englischer Sprache)

Zur Person:

Sir Michael Atiyah ist einer der großen Mathe­matiker der heutigen Zeit. Seine Bedeutung spiegelt sich wider in den vielen Preisen und Ehrungen, die er erhalten hat, darunter Fields-Medaille (1966) und Abel-Preis (2004). Er war Präsident der Royal Society und Master of Trinity College. Der berühmte Indexsatz von Atiyah-Singer bildet einen Höhepunkt in einer sehr langen Entwicklung, die beim Theorema egregium von Gauß im frühen 19. Jahr­hundert beginnt und zu der auch Friedrich Hirzebruch mit seinem bekannten Signatursatz beigetragen hat. Der Indexsatz verbindet analytische, geometrische und topologische Größen, also Größen von ganz unterschiedlicher Natur, in einer einfachen Formel. Die Anwendungen dieser Formel reichen von der Zahlentheorie bis weit in die Physik. Professor Atiyah hat enge Beziehungen zur Universität Bonn, er nahm an vielen der von Friedrich Hirzebruch im jährlichen Rhythmus veranstalteten mathematischen Arbeitstagungen teil und hielt dort einflussreiche Vorträge. Die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät verlieh ihm den Dr. honoris causa.

Einführung:
Professor Dr. Werner Ballmann
(Mathematisches Institut, Universität Bonn und Max-Planck-Institut für Mathematik, Bonn)

Hinweis: Wegen des zu erwartenden großen Interesses bitten wir um eine Anmeldung im Uniclub bis Freitag, den 10. Oktober 2007.


Donnerstag
18.10.2007
19.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– gemeinsam mit dem Internationalen Club La Redoute, Bonn –

Giovanni di Lorenzo
(Herausgeber der Wochenzeitung DIE ZEIT)

„Presse ohne Macht? Die Gefahren für den Qualitätsjournalismus in Deutschland”

Zur Person:

Di Lorenzo besuchte das Ratsgymnasium und die Tellkampfschule in Hannover und studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München Kommunikations­wissen­schaft, Neue Geschichte und Politik. Seine journalistische Tätigkeit begann er von 1979 bis 1982 bei der hannoverschen Tageszeitung Neue Presse. Erste Erfahrungen im Fernsehen erlangte di Lorenzo in „Live aus dem Alabama”, dem wöchentlichen Jugendmagazin des Bayerischen Rund­funks. 1986 wurde er zusammen mit seinen Kollegen für eine Sendung über AIDS mit dem Adolf-Grimme-Preis in Silber ausgezeichnet. 1988 und 1989 moderierte er die ARD-Kulturreportage live vom Münchner Filmfest. Seit 1989 wird die Fernseh-Talkshow 3 nach 9 von ihm mitmoderiert. 1985 bis 1986 wirkte er als Berater an der Neugestaltung der Süddeutschen Zeitung und des Münchner Stadtanzeigers mit. Im Mai 1987 wurde di Lorenzo Mitglied der innenpolitischen Redaktion der Süddeutschen Zeitung, von Mai 1994 bis Ende 1998 Ressortleiter der Reportagen vorbehaltenen Seite Drei. Anfang 1999 wechselte er als Chefredakteur zur Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel”. Seit August 2004 ist er Chefredakteur der ebenfalls bei der Verlagsgruppe Holtzbrinck erscheinenden Wochenzeitung DIE ZEIT und außerdem einer von zur Zeit drei Herausgebern des Tagesspiegels. 1992 organisierte di Lorenzo die ersten deutschen Lichterketten gegen Fremdenfeindlichkeit unter dem Motto „München – eine Stadt sagt Nein”.

Einführung:
Botschafter a.D. Dr. Dr.h.c. Wiegand Pabsch
(Präsident des Internationalen Clubs „La Redoute”)


Donnerstag
25.10.2007
19.30 Uhr

Joseph Schumpeter Saal

– gemeinsam mit der Deutsch-Indischen Gesellschaft –

Olaf Ihlau
(langjähriger SPIEGEL-Korrespondent in Indien)

„Weltmacht Indien. Die neue Herausforderung des Westens”

Einführung:
Professor Dr. Jürgen Ernst
(Vorsitzender der Deutsch-Indischen Gesellschaft, Physik, Universität Bonn)

Hinweis: Eintritt: 8,- € (Unkostenbeitrag)
Mitglieder des Uniclubs haben freien Eintritt


Dienstag
30.10.2007
18.00 Uhr

Ernst Robert Curtius Saal

Bitte die Anfangszeit beachten!

- gemeinsam mit dem Bonner BürgerKonvent und dem Bonner Institut für die Reform der Republik -

Dieter Althaus
(Ministerpräsident Thüringen)

„Das solidarische Bürgergeld – ein Konzept für Deutschland, Sicherheit und Freiheit”

Koreferat:
Thomas Selter

Einführung:
Norbert Anhalt
(Bonner Institut für die Reform der Republik)

November

Dienstag
06.11.2007
19.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– gemeinsam mit dem Potsdam Club –

Veranstaltung zum 400. Geburtstag von Paul Gerhardt

Dr. Christian Bunners
(Leiter der Paul-Gerhardt-Gesellschaft, Berlin)

mit Musikbeispielen

Einführung:
Dr. Holger Hiendorf
(Vorsitzender des Potsdam Clubs)

Zur Person:

Studium der Theologie und Musik­wissen­schaften; Tätigkeiten als Organist, evangelischer Pfarrer, Dozent und kirchlicher Rundfunkbeauftragter; seit 1999 Vorsitzender der Historischen Kommission zur Erforschung des Pietismus und Gründungs-Präsident der Paul-Gerhardt-Gesellschaft in Berlin.

Die Veranstaltung wird umrahmt mit Bläsermusik von Paul Gerhardt, die von einem Blasensemble unter der Leitung von Herrn Geffert ausgeführt wird.

 


Sonntag
11.11.2007
17.00 Uhr

Wolfgang Paul Saal

Liederabend

Jörg Waschinski
mit dem Aulos Streichquartett Berlin

„Ich stand in dunklen Träumen ...”

Lieder von Clara Schumann mit Texten von Heinrich Heine, Friedrich Rückert, Emanuel Geibel und anderen

Zur Person:

Der in Berlin geborene Jörg Waschinski steht für die dritte Generation der Sänger im Counter-Fach. Als erster männlicher Sopran studierte Waschinski bei Professor Renate Faltin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin Gesang. In großen Opernpartien, darunter Xerses aus der gleichnamigen Oper von G. Fr. Händel am Stadttheater St. Gallen 1998, Nero aus der Monteverdi-Oper L‘Incoronazione di Poppea 2000/2001 in der Staatsoper Hannover oder David aus dem Händel-Oratorium Saul in den Inszenierungen der Oper Bonn 2000 und des Mainzer Staatstheaters 2001, zeigte Waschinski sein dramatisches Talent auf der Bühne und avancierte zum Favoriten bei Publikum und Kritikern. Die Zeitschrift Opernwelt kürte ihn zum Nachwuchssänger der Spielzeit 1999/2000 und bereits in der folgenden Saison wurde Waschinski für seinen Nerone in der Staatsoper Hannover und seinen David in der Oper Bonn als bester Sänger der Spielzeit 2000/2001 nominiert. Seine Engagements führen Jörg Waschinski mit so namhaften Dirigenten wie Ton Koopman, Frieder Bernius, Reinhard Goebel. Michael Hofstetter, Jos van Veldhoven, John Fiore und Christoph Spering und anerkannten Regisseuren wie Philipp Himmelmann, Dietrich Hilsdorf, Georges Delnon, Franziska Severin oder Dietmar Seyffert zusammen.

 

Das Aulos Streichquartett:

Petra Lipinski, Violine
Ulrike Wiedenhof, Violine
Ernst Herzog, Viola
Andrea Vetter, Violoncello


Montag
12.11.2007
19.00 Uhr

Luigi Pirandello Bistro

Emeriti-Stammtisch


Montag
12.11.2007
19.30 Uhr

Joseph Schumpeter Saal

Lothar Harings
(Mitglied des Vorstands der T-Mobile International, Bonn)

„T-Mobile International. Mobile communications worldwide”

Zur Person:

Lothar A. Harings ist seit 2002 Mitglied des Vorstands von T-Mobile International und als Personalvorstand (CHRO) für Human Resources der T-Mobile Gruppe verantwortlich. Nachdem Herr Harings im Siemens Konzern im In- und Ausland verschiedene Führungsfunktionen im Personalbereich innehatte, leitete er von 1998 bis zu seinem Wechsel zur T-Mobile International als Executive Vice President das Internationale Personalmanagement bei Communication Network, dem größten Bereich der Siemens AG (55 000 Mitarbeiter in 140 Ländern). Dort verantwortete er die Auswahl und Entwicklung der internationalen Top Manager sowie der Top Talents, den internationalen Personaleinsatz sowie die umfassende Steuerung der lokalen Personalbereiche.


Dienstag
13.11.2007
19.30 Uhr

Joseph Schumpeter Saal

Botschafter a.D. Dr. Claus Duisberg (Bonn)

„Die deutsche Einheit:
Probleme – Widerstände – Verwirklichung”

Zur Person:

geboren 1934 in Frankfurt am Main; 1955 bis 1958 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Bonn und Genf; 1958 Erstes juristisches Staatsexamen; 1962 Promotion in Bonn; 1963 Zweites juristisches Staatsexamen; 1964 Eintritt in den Auswärtigen Dienst; außer in der Zentrale an den Botschaften Moskau (1964 bis 1965), Washington (1967 bis 1972) und New Delhi (1972 bis 1975) sowie an der Ständigen Vertretung in Ost-Berlin (1978 bis 1982) tätig; 1986 bis 1990 im Bundeskanzleramt Leiter des Arbeitsstabs Deutschlandpolitik und in dieser Eigenschaft im Sommer 1990 für die Verhandlungen über den Einigungs­vertrag auch im Bundesinnenministerium tätig; 1990 Leiter der Dienststelle des Auswärtigen Amts in Berlin; 1992 außerdem Beauftragter für den Aufenthalt und Abzug der russischen Truppen; 1995 bis 1999 Botschafter in Brasilien.


Donnerstag
15.11.2007
19.30 Uhr

Robert Curtius Saal

- gemeinsam mit dem Robert-Schumann-Institut Bonn und der deutsch-maghrebinischen Gesellschaft Bonn -

Botschafter a.D. Mohammed Sahnoun

„Responsabilité de Protéger”

Zur Person:

  • Studium an der Sorbonne und an der University of New York, Abschluss in Politikwissenschaften
  • 1964 bis 1973 Generaluntersekretär der Organisation de l'Unité Africaine (OUA, Vorgängerorganisation der Afrikanischen Union)
  • 1973 bis 1975 Generaluntersekretär der Arabischen Liga, zuständig für den Dialog zwischen den arabischen und den afrikanischen Ländern
  • 1975 bis 1979 algerischer Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
  • 1979 bis 1982 Botschafter in Frankreich
  • 1980er Jahre Mitglied der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (Brundtland-Kommission)
  • Hauptberater des Generalsekretärs der Conférence des Nations Unies sur l'environnement et le développement (CNUED)
  • 1982 bis 1984 Chef der algerischen Mission in den USA
  • 1984 bis 1989 algerischer Botschafter in den USA
  • 1989 bis 1989 algerischer Botschafter in Marokko und Sekretär der arabischen Maghrebunion
  • 1992 Sondergesandter des UNO-Generalsekretärs für Somalia
  • 1993 Sondergesandter des UNO-Generalsekretärs für den Kongo
  • 1994 Pearsonstipendiat des Centre de recherches pour le développement international in Ottawa (Kanada)
  • Januar 1997 Ernennung zum Sondergesandten der UNO bei der OUA für die afrikanische Seenregion
  • Dezember 2001 Mitwirkung an einem neuen Konzept für humanitäre Interventionen – La responsabilité de protéger – als Copräsident der Commission internationale de l'intervention et de la souveraineté des Etats (CIISE)
  • seit Januar 2007 Präsident der Nichtregierungsorganisation Association Initiatives et Changement-International mit Sitz in der Schweiz
  • davor Sonderberater des UNO-Generalsekretärs für Afrika

Einführung:
Dr. Olivier Duchatelle
(Direktor des Robert-Schumann-Instituts Bonn)


Montag
19.11.2007
18.00 Uhr

Robert Curtius Saal

Bitte die Anfangszeit beachten!

– gemeinsam mit der Deutsch-Britischen Gesellschaft –

Professor Stuart Sillar
(Cambridge University (United Kingdom) und University of Bergen (Norwegen))

„Shakespeare and the illustrated text”

Zur Person:

Stuart Sillars is professor of English at the University of Bergen, having previously been a member of the Faculty of English at the University of Cambridge. He has written extensively on the relationship between literature and the visual arts, with books on early twentieth century painting and literature, early twentieth-century poetry and fiction, and Victorian book illustration. His most recent book, Painting Shakespeare: The Artist as Critic, 1720-1820 (Cambridge University Press, 2006) was described as ‘immensely valuable’ in Shakespeare Newsletter and ‘undoubtedly the best sustained piece of scholarly work to date on eighteenth-century and Romantic uses of Shakespeare in the visual arts’ in Shakespeare Quarterly. He has made lecture tours in the U.S.A for the English Speaking Union, and has been a visiting professor at the Universities of Washington, Zagreb and New Delhi. Professor Sillars is a member of the Norwegian Academy of Arts and Letters, and a Visiting Fellow of Sidney Sussex College, Cambridge.

Einführung:
Professor Dr. Dieter Miehl
(Anglistik, Universität Bonn)


Donnerstag
22.11.2007
19.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

- in der Reihe „Asien im Aufbruch” -
- gemeinsam mit der Deutschen Atlantischen Gesellschaft -

Botschafter a.D. Kurt Leonberger

„China: Friedlicher Aufstieg oder Störenfried?
Neue Trends in der Außen- und Sicherheitspolitik.”

Zur Person:

  • geboren 1940 in Stuttgart
  • 1962 bis 1964 Studium der Volkswirtschaftslehre und Romanistik in Freiburg, Tübingen und Genf/Schweiz
  • 1967 Examen als Diplomvolkswirt in Tübingen
  • 1968 Sommersemester an der Universität Amsterdam „European Law”
  • 1969 Eintritt in das Auswärtige Amt, Studium an der Diplomatenschule
  • 1971 bis 1972 Auswärtiges Amt, Referat Außenpolitik und Entwicklungshilfe
  • 1972 bis 1974 Botschaft Dhaka/Bangladesch, Ständiger Vertreter des Botschafters, Leiter des Wirtschaftsdienstes
  • 1974 Fletcher School of Law and Diplomacy, Bosten
  • 1974 bis 1977 Persönlicher Referent von Bundeskanzler Helmut Schmidt und Stellvertretender Leiter des Kanzlerbüros
  • 1977 Marschall-Fund Fellow
  • 1977 bis 1979 Auswärtiges Amt, Referent Europaabteilung
  • 1979 bis 1982 Botschaft Peking, Leiter des Politischen Referats
  • 1980 Botschaft Hanoi, Geschäftsträger ad interim
  • 1982 bis 1986 Botschaft Ankara, Gesandter für Wirtschaft
  • 1986 bis 1990 Auswärtiges Amt, Mitglied des Planungsstabes
  • 1990 bis 1993 Ständige Vertretung New York, Leiter der politischen Abteilung und deutscher Delegierter beim VN-Sicherheitsrat
  • 1993 bis 1998 Auswärtiges Amt, Referatsleiter Außenbeziehungen der EU und EU-Erweiterung
  • 1989 bis 2002 Generalkonsul der BRD in Shanghai; 2002 bis 2005 Botschafter der BRD in Belgrad.

Einführung:
Dr. Sigurd Hess
(Konteradmiral a.D., Deutsche Atlantische Gesellschaft)


Sonntag
25.11.2007
11.00 Uhr

Wolfgang Paul Saal

Matinée mit dem Manthey-Quartett

Programm:

  • Joseph Haydn (1732 bis 1809): Streichquartett D-Dur, op. 71 No. 2 (1793)

  • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 bis 1847): Streichquartett Es-Dur, op. 12 (1829)

  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756 bis 1791): Klarinettenquintett A-Dur, KV 581 (1789)

Ausführende:

Michael Neuhalfen, Klarinette

Wolfgang Förstner, Violine
Rainer Manthey, Violine
Anja Manthey, Viola
Peter Henn, Violoncello

Zu den Personen:

Michael Neuhalfen ist seit 1972 Lehrer für Klarinette, Saxophon und Ensemble an der Musikschule Bonn. Als Mitglied des Bonner Bläser Quintetts unternimmt er seit 25 Jahren Tourneen und wirkt in Radioproduktionen mit. Wolfgang Förstner und Rainer Manthey sind Professoren der Bonner Universität und pflegen in ihrer Freizeit intensiv die Kammermusik. Wolfgang Förstner lehrt und forscht seit 1990 im Fach Photogrammetrie im Studiengang Geodäsie und Geoinformation. Rainer Manthey ist seit 1992 als Professor für Informatik in Bonn tätig. Seine Arbeitsgebiete sind Datenbanken und Informationssysteme. Anja Manthey hat in Hamburg, Würzburg und Freiburg Viola studiert und ist seit 1982 Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, mit der sie seitdem in allen großen Konzertsälen weltweit aufgetreten ist und an zahlreichen CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen mitgewirkt hat. Peter Henn ist Lehrer für Deutsch und Musik und Koordinator für den musischen Schwerpunkt am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (EMA) Bonn. Er war Leiter des Bonner Jugendsinfonieorchesters (1980 bis 1988) und des Bonner Kammerchors (1983 bis 2005). Peter Henn erhielt 2006 den Bürgerpreis der Stadt Bonn in der Kategorie „Lebenswerk” für sein kulturelles Engagement.

Anschließend Brunch mit kaltem und warmen Büfett. Teilnahme am Brunch 18,00 Euro (inklusive der nichtalkoholischen Getränke) – Kinder bis 12 Jahre frei


Donnerstag
29.11.2007
19.30 Uhr

Eröffnung der Ausstellung von Lucas Kramer (Saarbrücken)

„Serielle Malerei”

Zur Person:

  • geboren 1941 in Saarbrücken
  • Studium an der ehemaligen Werkkunstschule Trier, der Ecole des Arts Decoratifs, Straßburg und am Istituto di belle Arti, Urbino
  • Preise: Kunstpreis der Stadt Saarbrücken, Ramboux-Preise der Stadt Trier, Albert Weisgerber-Preis der Stadt Sankt Ingbert
  • Einzelausstellungen in Deutschland, Frankreich, Italien, USA, Niederlande, Österreich und Polen
  • Mitglied des Deutschen Werkbundes.

Einführung:
Professor Dr. Lorenz Dittmann
(Kunstgeschichte, Universität des Saarlandes)

Zur Person:

  • geboren 1928 in München
  • Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Philosophie an der Universität München
  • 1955 Promotion
  • 1956 Habilitation an der RWTH Aachen
  • 1977 bis 1996 Lehrstuhlinhaber am Institut für Kunstgeschichte (Universität des Saarlandes).

Anschließend Empfang

Die Ausstellung ist vom 30.11. bis zum 20.12. werktags von
10 bis 18 Uhr geöffnet.

Dezember

Montag
03.12.2007
19.30 Uhr


Joseph Schumpeter Saal

Professor Dr. Dieter Gutzen
(Germanistik, Universität Bonn und Fernhochschule Hagen)

„‚Dienet dem Höchsten mit herrlichen Chören... ’ – zu Aufbau und Einheit des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach”

Zur Person:

  • geboren 1937 in Aachen
  • Studium der Deutschen und der Klassischen Philologie sowie der Evangelischen Theologie in Bonn; Staatsexamen 1965; Promotion 1968
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Germanistischen Seminar der Universität
  • von 1980 bis 2004 Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der FernUniversität Hagen
  • Aufbau des Fernstudiums in diesem Fach
  • von 1982 bis 1984 Germanistischer Fachberater der Kommission zur Überarbeitung des Luthertextes des Neuen Testaments der Evangelischen Kirche in Deutschland
  • Gastprofessuren an der Université de Paris-Sorbonne, Paris IV, und an der Universität Stockholm
  • seit 1994 Honorarprofessor der Universität Bonn; Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Frühe Neuzeit, Gegenwartsliteratur; Literatur und Theologie
  • von 1983 bis 1986 Dekan
  • von 1990 bis 1993 Prorektor der FernUniversität Hagen.


Mittwoch
05.12.2007
19.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

Professor Dr. Gerd Langguth
(Politische Wissenschaft, Universität Bonn)

„Hörst Köhler – aus der Sicht seines Biografen”

Zur Person:

  • geboren 1946 in Wertheim am Main; Studium der Politikwissenschaft, Staatsrecht und Geschichte (Universität Bonn)
  • 1975 Promotion bei Hans-Adolf Jacobsen mit der Arbeit „Die Entwicklung der Protestbewegung in der Bundesrepublik Deutschland”
  • 1975 Leiter eines Bildungswerkes in Stuttgart
  • 1976 bis 1980 Mitglied des Deutschen Bundestags
  • 1981 bis 1985 Direktor der Bundeszentrale für politische Bildung
  • 1986 bis 1987 Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund
  • 1988 bis 1993 Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in der Bundesrepublik Deutschland
  • 1993 bis 1997 Geschäftsführender Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
  • seit 1987 Lehrtätigkeit im Fach Politische Wissenschaft an der Bonner Universität; Publizist (u.a.: Europäische Integration, Internationaler Terrorismus, Politische Entscheidungsprozesse in der Bundesrepublik Deutschland, Parteienentwicklung in Deutschland)

Buchveröffentlichungen (u.a.):

  • Jugend ist anders – Portrait einer jungen Generation, Freiburg-Basel-Wien 1983; Protestbewegung – Entwicklung, Niedergang, Renaissance. Die Neue Linke seit 1968, Köln 1984
  • Der grüne Faktor – Von der Bewegung zur Partei? Zürich 1985
  • The Green Factor in German Politics-From Protest Movement to Political Party, Boulder und London 1986
  • Wer regiert Nicaragua? Geschichte, Ideologie und Machtstrukturen des Sandinismus, Stuttgart 1989
  • Berlin – Vom Brennpunkt der Teilung zur Brücke der Einheit (Hrsg.), Köln 1990
  • Suche nach Sicherheiten - Ein Psychogramm der Deutschen, Stuttgart 1995
  • In Search of Security - A Socio-Psychological Portrait of Today’s Germany, Westport, Connecticut und London 1995
  • Die Intellektuellen und die nationale Frage (Hrsg.), Frankfurt und New York 1997
  • Nation andenken – Eine Nation im Dialog, Bonn 1998
  • Das Innenleben der Macht, München 2001
  • Mythos ’68 – Ursachen und Folgen der Studentenbewegung, München 2001
  • Angela Merkel, München 2005.

Montag
10.12.2007
19.00 Uhr

Bistro Luigi Pirandello

Emeriti-Stammtisch


Mittwoch
12.12.2007
19.30 Uhr

Joseph Schumpeter Saal

Professor Dr. Matthias Kleiner
(Präsident der DFG, Bonn)

„Wissenschaft im Wettbewerb”

Zur Person:

  • geboren 1955 in Recklinghausen
  • 1976 bis 1982 Studium Maschinenbau, Universität Dortmund
  • Studienabschluss als Diplom-Ingenieur
  • 1982 bis 1987 Wissenschaftlicher Assistent, Universität Dortmund
  • 1987 Promotion zum Doktor-Ingenieur
  • 1987 bis 1994 Oberingenieur, Universität Dortmund
  • 1990 Forschungspreis des Landes Nordrhein-Westfalen
  • 1991 Habilitation für das Fach „Umformtechnik”
  • 1994 bis 1998 Universitätsprofessor, Lehrstuhl Konstruktion und Fertigung der neugegründeten Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus
  • 1995 bis 1996 Prorektor Planung und Finanzen im Gründungsrektorat der BTU Cottbus
  • 1997 Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 1997 bis 2000 Vorsitzender der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft Umformtechnik (AGU)
  • seit 1998 Ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
  • seit 1998 Universitätsprofessur für Umformtechnik, Universität Dortmund
  • 1999 bis 2006 Mitglied der DFG-Forschergruppe „Simulationsgestützte Offline-Prozessplanung und -optimierung bei der Fertigung von Freiformflächen”
  • 2000 bis 2002 Dekan der Fakultät Maschinenbau
  • 2000 bis 2002 Fachgutachterausschuss "Fertigungstechnik" der DFG
  • 2000 bis 2002 Nominierungsausschuss für den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der DFG
  • 2000 bis 2003 Co-Sprecher der Forschungsinitiative „Kultur-Technik” an der Universität Dortmund
  • 2000 bis 2006 Koordinator des DFG-Schwerpunktprogramms „Wirkmedienbasierte Blechumformung”
  • 2000 Ruf auf einen „Canadian Research Chair”, McMaster University, Hamilton, Canada (abgelehnt)
  • 2001 bis 2006 Sprecher der DFG-Forschergruppe „Prozessführung und Werkzeuggestaltung bei der elektromagnetischen Blechumformung”
  • 2002 bis 2005 Mitglied im DFG Senat
  • 2003 bis 2005 Senatsausschuss „Perspektiven der Forschung” der DFG
  • 2003 bis 2006 Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs „Flexible Fertigung leichter Tragwerkstrukturen” Dortmund, Karlsruhe und München
  • 2004 bis 2006 Mitglied der DFG-Forschergruppe „Grundlagen der Warmblechumformung von höchstfesten Vergütungsstählen”
  • 2004 bis Dez. 2006 Geschäftsführender Institutsleiter des neu gegründeten Instituts für Umformtechnik und Leichtbau (IUL) der Universität Dortmund
  • 2005 bis 2006 Vizepräsident der DFG
  • seit 2006 Mitglied der „Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina”
  • seit 2006 Mitglied der Academia Europaea
  • seit Januar 2007 Präsident der DFG

Donnerstag
13.12.2007
19.30 Uhr

Ernst Friesenhahn Raum

- Dichterlesung im Uniclub -

„Über die Spinnwebbrücke der Erinnerung ...:
Abschied und Ankunft”

Rebecca Lutter liest aus ihren Büchern über die Jahre 1945/46.

Zur Person:

  • geboren in Stolp in Pommern; dort aufgewachsen bis zum 14. Lebensjahr; Januar 1945 Flucht mit der Mutter und den Geschwistern vor den heranrückenden russischen Soldaten bis nach Mecklenburg; Januar 1946 Umsiedlung nach Ostfriesland, wohin der Vater aus der Gefangenschaft entlassen worden war; in Jever Abitur; Studium der Germanistik und Altphilologie in Kiel, Freiburg und Magdeburg; Erstes und Zweites Staatssexamen; Heirat mit Marcus Lutter; drei Kinder; von 1968 bis 1982 Lehrerin am Schillergymnasium in Bochum; 1982 Übersiedlung nach Bonn; schriftstellerische Arbeiten.

  • Zwei Lyrikbände: „Die Taube ruft morgens den Regen”;
    „In Staubgefäßen aufbewahrt”

  • Drei Prosawerke: „Sommerwege unterm Schnee. Eine Kindheit in Pommern”; „Bernsteinwege. Erinnerungen an Mecklenburg”; „Von hellen und von dunklen Tagen. Abschied von Pommern”

Montag
17.12.2007
20.00 Uhr

Schlosskirche

- gemeinsam mit dem Collegium Musicum der Universität Bonn -

Weihnachtliche Chor- und Orchestermusik mit Mitgliedern des Collegium musicum

Leitung:
Walter L. Mik
(Akademischer Musikdirektor, Universität Bonn)

Programm:

  • Orgelmusik von Johann Sebastian Bach
  • Weihnachtliche Chorsätze mit dem großen Chor des Collegium Musicum
  • Sinfonia in d von Joh. Friedrich Fasch
  • Concertino in G von Carlo Ricciotti
  • Liedsätze mit dem Männerquartett des Collegium Musicum