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Januar

Freitag
11.01.2008

 

 

- im Rahmen unseres „Theaterforums”-

Besuch in den Kammerspielen Bonn-Bad Godesberg

„Medea” von Euripides


17.30 Uhr bis 18.45 Uhr


Vorbereitungssitzung in den Kammerspielen Bad Godesberg

(mit dem Regisseur Klaus Weise, der Chef-Dramaturgin Stephanie Gräve, einigen bei der Aufführung beteiligten Schauspielern, dem Bühnenbildner Manfred Blößer sowie dem Kostümbildner Fred Fenner; Musik: Michael Barfuß)

Literaturhistorischer Epilog:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik Universität Bonn)


19.30 Uhr



Aufführung


Verbindliche Anmeldung bitte bis Mittwoch, 19.12.07 bei Frau Jöher unter der Telefonnummer 0228 / 72 96 101

Zur Person:

  • Prof. Dr. Lothar Hönnighausen hatte von 1973 bis 2001 den Lehrstuhl Anglistik/Nordamerikastudien im Englischen Seminar der Universität Bonn inne. Von 1989 bis 2001 leitete er das neue interdisziplinäre Nordamerikaprogramm der Universität. In der Gründungsphase des Alumni-Clubs war er Alumni-Beauftragter des Rektorats.

Zu seinen Buchveröffentlichungen gehören u.a.:

  • Präraphaeliten und Fin de Siècle 1971
  • Grundprobleme der Englischen Literaturtheorie des 19. Jahrhunderts, 1977
  • William Faulkner: The Art of Stylization in his Early Graphic and Literary Work, 1987
  • William Faulkner: Masks and Metaphors, 1997.

Herausgeberschaft:

  • Transatlantic Perspectives. A Series of Interdisciplinary North American Studies, 17 Bde. 1993 ff.
  • Regional Images and Regional Realities, 2000
  • Space - Place - Environment, 1994
  • Regionalism in the Age of Globalism Vol.I Concepts of Regionalism, II. Forms of Regionalism, 2005
  • sowie 60 Aufsätze zur britischen, amerikanischen und kanadischen Literatur

Derzeitige Arbeitsgebiete:

  • Literatur und Kultur des amerikanischen Südens, Zusammenhänge Bildende Kunst und Literatur, Transatlantische Beziehungen

Montag
14.01.2008
19.00 Uhr

Bistro Luigi Pirandello

Emeriti-Stammtisch


Dienstag
15.01.2008
19.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– gemeinsam mit der Forschungsstelle „Modernes Japan” an der Universität Bonn –

Festakt zum 10-jährigen Bestehen der Forschungsstelle „Modernes Japan”

Begrüßung:
Altrektor Prof. Dr. Dr. h.c. Kurt Fleischhauer

Grußwort:
Prof. Dr. Jürgen Fohrmann
(Dekan der philosophischen Fakultät, Universität Bonn)

Grußwort:
Shin Maruo
(japanischer Generalkonsul, Düsseldorf)


Vortrag:
Botschafter a.D. Joern Keck (Brüssel)

„Die Zukunft der Beziehungen zwischen der EU und Japan am Beginn des 21. Jahrhunderts”

Der Vortrag wird die Beziehungen zwischen Japan und der Europäischen Union analysieren – vor allem auch im Hinblick auf die zu erschließenden Potenziale einer konstruktiven Zusammenarbeit.

Einführung:
Prof. Dr. Dr. h.c. Josef Kreiner
(Japanologie, Universität Bonn; Leiter der Forschungsstelle Modernes Japan, Bonn)

Anschließend: Empfang in der Lobby

Zu den Personen:

  • Botschafter a.D. Joern Keck ist Wirtschafts­wissenschaftler, hat am Seminar für Orientalische Sprachen (SOS) der Universität Bonn studiert. In einer mehr als 25-jährigen Karriere in der Europäischen Union war er unter anderem zwischen 1994 und 1998 Botschafter der European Commission in Japan. Seit 2002 ist er Vize-Präsident des von ihm gegründeten AIE (Asia Institute Europe) in Brüssel. Er doziert an den Universitäten Bonn und Leuven.

 

  • Prof. Kreiner: Geboren 1940 in Wien; 1958 bis 1964 Studium der Völkerkunde, Japanologie und Urgeschichte an den Universitäten Wien und Tôkyô; 1964 Promotion zum Dr. phil., Universität Wien; 1968 Habilitation im Fach „Japanologie”, Universität Wien; 1970 Umhabilitation an die Universität Bonn; 1971 bis 1977 Professor für Japanologie, Universität Wien; seit 1977 Professor für Japanologie, Uni­versi­tät Bonn, 1981 bis 1988 Direktor des Seminars für Orientalische Sprachen, Universität Bonn; 1988 bis 1996 Gründungsdirektor, Deutsches Institut für Japanstudien Tôkyô der Philipp-Franz-von-Siebold-Stiftung (BMBF); seit 1998 Direktor Forschungsstelle Modernes Japan, Universität Bonn.

Auszeichnungen (Auswahl): Higa Shunchô-Preis der Gesell­schaft für Kulturforschung Okinawa; 1996 Yamagata Bantô-Preis der Präfektur Ôsaka; Bundesverdienstkreuz 1. Klasse; 1997 Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse der Republik Österreich; 1997 Verleihung der Ehrendoktorwürde von der School of Social Sciences, Kwansei Gakuin Uni­versity; Mitglied mehrerer in- und ausländischer Akademien.


Donnerstag
17.01.2008
19.30 Uhr

Joseph Schumpeter Saal

 

 

- in der Reihe „Deutschland im Umbruch” -

Dieser Vortrag war für Anfang des Jahres 2007 geplant, musste aber damals wegen Sturmwarnungen ausfallen.

Altbischof Klaus Wollenweber
(Beauftragter für Fragen der Spätaussiedler und der Heimatvertriebenen)

„Kirche – ohne Kirche – Antikirche. ‚Grenz’-Erfahrungen in Ostdeutschland und Polen”

Zur Person:

  • geb. in Krefeld/Niederrhein, verheiratet, fünf Kinder
  • Studium der evangelischen Theologie in Heidelberg, Berlin, Bonn
  • 1964 Erstes Theologisches Examen, 1967 Zweites Theologisches Examen bei der Evangelischen Kirche im Rheinland
  • Vikariat in Bonn und Paris; Pastor in Troisdorf Sieg
  • 1968 bis 1988 Pfarrer der Evangelischen Kreuzkirchengemeinde Bonn
  • 1988 bis 1995 Theologisches Mitglied der Kirchenkanzlei der Evangelischen Kirche der Union, Berlin
  • seit 1995 Bischof der Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz
  • seit 2004 Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
  • seit Juni 2004 im Ruhestand
  • Mitglied des Kontaktausschusses der EKD zum Polnisch-Ökumenischen Rat, Warschau
  • Beauftragter des Rates der EKD für die Frage der Spätaussiedler und der Heimatvertriebenen

Dienstag
22.01.2008
19.30 Uhr

Joseph Schumpeter Saal

Dr. Dr. h.c. Friedrich Wilhelm Hellmann
(Germanistik, Stellvertretender Generalsekretär a.D. des DAAD)

„Hamlet – eine deutsche Kultfigur”

Zur Person:

Studium der deutschen und französischen Literaturwissenschaft in Köln, Berlin (FU), Paris und Freiburg/Breisgau; 1960 bis 1962 DAAD-Lektor für deutsche Sprache, Literatur und Landeskunde an der Patna University in Indien; danach bis 1998 Tätigkeit im Deutschen Akademischen Austauschdienst, seit den Siebziger Jahren als Stellvertretender Generalsekretär.


Donnerstag
24.01.2008
18.00 Uhr

Joseph Schumpeter Saal

- gemeinsam mit der deutsch-britischen Gesellschaft -

Professor William E. Paterson
(Director, Institute for German Studies, University of Birmingham, UK)

„Britain under Brown”

Zur Person:

  • Professor Paterson is Chairman of the German British Forum. He is very active in Anglo-German relations and, in recognition of his work, was awarded the Officer’s Cross of the Order of Merit of the Federal Republic of Germany and made an Officer of the Order of the British Empire for his contribution to scholarship on Germany. His current responsibilities include the Chairmanship of the German-British Forum where he succeeded Lord Hurd of Westwell, and he is a member of the British Königswinter Committee. He is a Fellow of the Royal Society of Edinburgh (1994) and an Academician of the Academy of Social Sciences (2000) and the Director of the Institute for German Studies at the University of Birmingham. The Institute is a centre for advanced postgraduate study and research on contemporary Germany, focusing on the disciplines of politics, international relations, economics, history and cultural studies. Established after intense competition between the UK’s leading universities, the Institute was co-founded by the University of Birmingham and the German Academic Exchange Service. It is the foremost British cen­tre for the exchange of ideas and debate on Germany and the wider Europe and has an established reputation as a research centre of international standing. Prior to joining the Institute for German Studies in Birmingham, Professor Paterson was Salvesen Professor of European Institutions and Director of the Europa Institute at Edinburgh University from 1990 to 1994. His most recent publications include The Kohl Chancellorship (1998), Germany’s European Diplomacy (2000), Learning From the West? (2006) and Governance in Contemporary Germany (2005).

Sonntag 27.01.2008
11.00 Uhr

Wolfgang Paul Saal

 

 

Neujahrsempfang des Bonner Universitätsclubs

mit dem Uniclub Quartett The Four for Jazz

mit
Karsten Brenner, Klarinette und Tenorsaxophon
Harald Rutar, Piano
Jochen Solbach, Bass und
Gerd Both, Schlagzeug
Zu Gast: Michael Neuhalfen, Klarinette

Leitung: Min.Dir. a.D. Karsten Brenner

Anschließend Brunch mit kaltem und warmem Buffet

Teilnahme am Brunch 18.00 € (inklusive der nicht-alkoholischen Getränke) – Kinder bis 12 Jahre frei; Anmeldung bitte bei Frau Stüber bis zum 24.01.2008 (Tel. 0228-7296-0)


Dienstag
29.01.2008
19.30 Uhr

Joseph Schumpeter Saal

Dr. Wolfgang Buerstedde
(Fachanwalt für Erbrecht)

„Das neue Erbschaftssteuerrecht: Jetzt handeln?"

Zur Person:

  • Geboren 1973 in Paris; 1992 Abitur an der Deutschen Schule in Montevideo; 1993 bis 1998 Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Bonn; 1998 Referendarexamen; 2002 Assessorexamen; 2003 bis 2004 bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young in Düsseldorf; 2005 Promotion zum Dr. jur. an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. über „Juristische Methodik des Europäischen Gemeinschaftsrechts”; 2005 Gründung der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Buerstedde mit Schwerpunkt im Erbrecht; 2005 Ablegung der theoretischen Prüfung zum Fachanwalt Erbrecht; seit Juli 2005 Gründer und Vorsitzender des Vereins „Recht-Verständlich!”; seit 2008 Lehrtätigkeit an der Fachhochschule Nordhessen.
Februar

Montag
11.02.2008
19.00 Uhr

Bistro Luigi Pirandello

Emeriti-Stammtisch


Montag
11.02.2008
19.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

- in der Reihe „Deutschland im Umbruch” -

Prof. Götz W. Werner
(Universität Karlsruhe, Geschäftsführer der dm-drogerie markt Verwaltungs GmbH, Karlsruhe)

„Einkommen für alle”

Zur Person:

  • Prof. Götz W. Werner wurde 1944 in Heidelberg geboren. Nach seiner Drogistenlehre in Konstanz arbeitete er fünf Jahre lang in einem Drogerie-Unternehmen in Karlsruhe. 1973 eröffnete er den ersten dm-drogerie markt in Karlsruhe. Der gute Start und eine kontinuierlich erfolgreiche Entwicklung brachten das Unternehmen zu seiner heutigen Bedeutung. Zurzeit arbeiten bei dm-drogerie markt in neun Ländern Europas mehr als 27.000 Menschen in 1.849 Filialen. Seit Oktober 2003 leitet Prof. Götz W. Werner das Interfakultative Institut für Entrepreneurship an der Elite-Universität Karlsruhe (TH) und ist Initiator des Webforums www.unternimm-die-zukunft.de. Seit Februar 2006 ist er Präsident des EHI Retail Institute e.V.

Einführung:
Prof. Dr. Drs. h.c. Marcus Lutter
(Deutsches, Europäisches und Internationales Handels- und Wirtschaftsrecht, Universität Bonn)


Mittwoch
13.02.2008
19.00 Uhr

Hinweis auf eine öffentliche Veranstaltung der Deutschen Forschungs-Gemeinschaft (DFG), zu der die Mitglieder des Bonner Universitätsclubs eingeladen sind.

Ort: Wissenschaftszentrum Bonn
Ahrstraße 45, Bonn-Bad Godesberg

„Mit Mathematik unters Messer” – Operationsplanung in der Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie”

Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Deuflhard
(Zuse-Institut, Berlin und FU Berlin)

Einführung:
Dr. Jutta Rateike
(DFG)

Zum Thema:

  • Manchen Menschen ist seit Geburt oder als Folge eines Unfalls das Gesicht verzerrt. Die Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie versucht, durch zum Teil drastische Eingriffe, dieses Leid zu mildern: Kieferknochen werden zersägt, bis zu einigen Zentimetern verkürzt, verlängert oder verschoben. In diesem Zweig der Chirurgie spielt Mathematik heute eine Schlüsselrolle. Operationen werden im „virtuellen OP” detailgenau geplant und anschließend im realen Operationssaal präzise ausgeführt. Noch ehe der Chirurg den ersten Schnitt gesetzt hat, kann das Aussehen des Patienten nach der Operation vorab berechnet werden. Hier tut sich eine neue Welt auf: Arzt und Patient können gemeinsam vorab verschiedene Varianten im Rechner durchspielen und sich für eine entscheiden.

    Das Zuse-Institut Berlin (ZIB) arbeitet seit einigen Jahren auf diesem Gebiet in enger Kooperation mit Kliniken. Die mathematischen Zauberworte heißen „schnelle numerische Lösung partieller Differentialgleichungen” und „dreidimensionale Visualisierung.” Der Vortrag wird zahlreiche Beispiele „virtueller Patienten” im Vergleich mit realen Patienten zeigen.

Donnerstag
14.02.2008
19.30 Uhr

Joseph Schumpeter Saal

Prof. Dr. Georg Satzinger
(Kunstgeschichte, Universität Bonn)

„Matthias Grünewald”

(zur Einführung in die Grünewald-Ausstellung in Karlsruhe, zu der eine Exkursion des Uniclubs am 28.2.2008 stattfinden wird)

Zur Person:

  • Geboren 1956; 1977 bis 1984 Studium der Kunst­geschichte, Klassischen Archäologie und Germanistik an der Universität Tübingen; 1984 Magister Artium; 1988 Promotion; 1989 bis 1992 wissenschaftlicher Assistent am Kunsthistorischen Institut der Universität Tübingen; 1991/92 Forschungsstipendium der Max-Planck-Gesellschaft an der Bibliotheca Hertziana, Rom; 1992 „Hans-Janssen-Preis” der Akademie der Wissenschaften in Göttingen; 1992 bis 1997 wissenschaftlicher Assistent an der Bibliotheca Hertziana, Rom; 1997 Habilitation an der Universität Münster; seit 1997 Professor an der Universität Bonn; 1997 bis 2003 Mitglied im Bonner Graduiertenkolleg „Die Renaissance in Italien und ihre europäische Rezeption”; seit 2002 DFG-Projekt „Autorbilder: Figurationen mittelalterlicher/frühneuzeitlicher Autorschaft im medialen Vergleich” (mit Prof. Dr. Ursula Peters und Prof. Dr. Hans-Joachim Ziegeler, Deutsches Seminar der Universität Köln) im Rahmen des Forschungskollegs „Medien und kulturelle Kommunikation”; 2005 Leitung der Sektion „Renaissance in Europa” des 28. Deutschen Kunst­historiker­tages in Bonn; seit März 2005 Erster Vorsitzender des Ver­bandes Deutscher Kunsthistoriker.

  • Neuerscheinung: Das kurfürstliche Schloss in Bonn. Re­si­denz der Kölner Erzbischöfe, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, hg. von Georg Satzinger, München 2007
 

Sonntag
17.02.2008
11.00 Uhr

Wolfgang Paul Saal

Matinée
mit dem Salonorchester der Wissenschaftsorganisationen und dem DAAD-Chor

Programm Salonorchester:

  • Zwei Serenaden von Will Meisel:
    „Tausend rote Rosen blühn” und
    „Schön ist jeder Tag, Marie Luise”
  • Einen Auszug aus „Schlager-Echo”, einem Potpourri der beliebtesten Operetten- und Tanzschlager von J. Lindsay-Theimer (1920)
  • Zwei Stücke aus der Indischen Suite No. 1 Taj-Mahal („Gartenromanze” und „Indischer Festmarsch”) von Bruno Lüling (1920)

Programm DAAD-Chor:

  • Kookaburra (Kanon aus Australien)
  • Pavane (Toinot Arbeau, von 1589)
  • El grillo (Josquin Desprez, um 1440-1521)
  • Der fröhliche Musicus (Max Bruch, 1838-1920)
  • Come again (John Dowland, 1562-1626)
  • Fine knacks for ladies (John Dowland)
  • Mango-Kanon (urspr. aus Afrika)

Künstlerischer Leiter:
Peter Groscurth

Anschließend Brunch mit kaltem und warmem Buffet; Teilnahme am Brunch (incl. der nicht-alkoholischen Getränke) 18.- € pro Person – Kinder bis 12 Jahre frei. Anmeldung bitte bis zum 14. Februar 2008 bei Frau Jöher (Tel. 0228 – 7296 101 oder joeher@uniclub-bonn.de)


Donnerstag
21.02.2008
19.30 Uhr

Joseph Schumpeter Saal

in der Reihe - „Bonn im Aufbruch” –

Sigurd Trommer
(ehemaliger Stadtbaurat und Dezernent für Stadtentwicklung der Stadt Bonn)

„Die Regionale 2010 - Auf dem Weg zur regionalen Gebietskörperschaft KölnBonn?”

Zur Person:

  • geboren 1944 in Weißenfels/Saale; 1964 - 1970 Interdisziplinäres Studium in Architektur, Bauingenieurwesen, Geodäsie, (Technische Universität Darmstadt)

  • Tätigkeiten: 1967 Hochtief AG, Ägypten (Quena: Brückenbau; Abu Simbel: Tempel-Versetzung); 1971 - 1973 Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen, Stuttgart-Flughafen, Bau und Planung, Internationale Organisationen; freie Mitarbeit im Architekturbüro Prof. Hans-Christian Noblé, Stuttgart; 1973 - 1982 Baudezernent der Stadt Neustadt a. Rbge.;
    1983 - 1990 Stadtbaurat der Stadt Wolfsburg; seit 1990 Stadtbaurat der Stadt Bonn

  • Sonstige Aktivitäten: 1980 Berufung in die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung 1986 – 1997 Lehraufträge an den Universitäten Braunschweig und Bonn; Seit 1987 Prüfer beim Oberprüfungsamt für die Höheren Technischen Verwaltungsbeamten Frankfurt/Main; seit 1998 Leiter der Abteilung Städtebau; 1995 Berufung in den Bund Deutscher Architekten (BDA); 1996 – 2001 Berufung in den Vorstand des Bonner Kunstvereins; 1998 Berufung in den Vorstand des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V.; 1998 – 2001 Gründung und Vorsitz „Verein zur Förderung von Städtebau und Landesplanung” in Nordrhein-Westfalen; 2000 Berufung in den Vorstand „urbanicom – Deutscher Verein für Stadtentwicklung und Handel e.V.”, seit November 2004: stellvertretender Vorsitzender; seit 2001 Vorsitzender des Bau- und Verkehrausschusses des Deutschen Städtetages; 2002 Berufung zum Korrespondierenden Mitglied der Akademie für Raumforschung und Landesplanung; 2004 Berufung in den Vorstand der Forschungsgesellschaft für traßen- und Verkehrswesen

Donnerstag
28.02.2008

Exkursion zur Ausstellung in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe

„Grünewald und seine Zeit”

März

Sonntag
09.03.2008
11.00 Uhr

Wolfgang Paul Saal

Matinée

„Liebes- und Lebensweisheiten von Eugen Roth”

Wer kennt Sie nicht , die zahlreichen „Ein Mensch ...” Gedichte von Eugen Roth. Aus der Vielzahl liebenswerter Aphorismen in Reimform hat Walter L. Mik ein Programm unter dem Titel „Liebes- und Lebensweisheiten von Eugen Roth” zusammengestellt und auf CD veröffentlicht. Hieraus trägt er ge-meinsam mit dem bekannten Bonner Cembalisten Paul R. Klecka, der gewissermaßen die musikalischen Kommentare liefert, eine bunte Auswahl vor, mit der der Hörer auf heiter-tiefsinnige Art mit Erlebnissen aus dem weiten Feld der Begegnungen von Mann und Frau konfrontiert wird

Anschließend Brunch mit kaltem und warmem Buffet. Teilnahme am Brunch (incl. der nichtalkoholischen Getränke) 18.- € pro Person (Kinder bis 12 Jahre frei). Anmeldung bis spätestens 6.3.2008 bei Frau Jöher (Tel. 0228 – 7296 101 oder joeher@uniclub-bonn.de)

 

Donnerstag
13.03.2008
19.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– gemeinsam mit dem Robert-Schuman-Institut –

Klavierkonzert mit der Pianistin Alla Kashchenko

Programm:

  1. Johann Sebastian Bach: Ouverture Française

    Maurice Ravel: Valses nobles et sentimentales

  2. César Franck: Prélude, choral et fugue

    Claude Debussy: Préludes
    · La puerta del vino
    · Les fées sont d‘exquises danseuses
    · La cathédrale engloutie
    · Des pas sur la neige
    · Feux d‘artifice

Zur Person:

Die Pianistin Alla Kashchenko wurde in Russland geboren. Zurzeit ist sie Professorin an der National Academy of Music in der Ukraine und unterrichtet Studenten aus allen Ländern Europas. Sie studierte Musik in Perm und Kiew, sowie in Moskau und in Lyon. Ihre Tourneen beschränkten sich vorerst auf den europäischen Raum (Moskau, St. Petersburg, Paris...), doch seit einigen Jahren tritt sie auch in den USA auf. Ihr sehr vielseitiges Repertoire beinhaltet Kompositionen des Barocks und der Romantik, sowie solche zeitgenössischer Komponisten. Für ihren Auftritt in Bonn sieht sie ein deutsch-französisches Programm vor. U.a. wird sie die Ouverture française von Bach spielen. Sie hat sich aber auch vorgenommen, dem deutschen Publikum die Musik der französischen Komponisten Debussy, Ravel und Franck näher zu bringen.

Einführung:
Dr. Olivier Duchatelle
(Direktor, Robert Schuman Institut, Bonn


Mittwoch
19.03.2008 15.00 Uhr

Exkursion in das Kunstmuseum Bonn

Thema: „ Das Menschenbild August Mackes”

Führung:
Ursula Daniels, Bonn

Treffpunkt:
Foyer, Kunstmuseum Bonn, Friedrich-Ebert-Allee

Zur Person:

Frau Ursula Daniels, die langjährige „First Lady” von Bonn, Mutter von vier Kindern, Studium der Germanistik, Anglistik und Kunstgeschichte, ist Initiatorin eines seit 1990 bestehenden ehrenamtlichen Arbeitskreises am Kunstmuseum Bonn. Der Arbeitskreis bietet jeden Samstag um 15 Uhr kostenlose Führungen zu den Schätzen des Museums oder zu Sonderausstellungen an.

April

Montag
07.04.2008
19.30 Uhr

Joseph Schumpeter Saal

– in der Reihe „Asien im Aufbruch” –
– zusammen mit der Deutsch-Indischen Gesellschaft Bonn/Köln –

„Boomtown Pune – eine Stadt im Rausch der Globalisierung”

Rainer Hörig
(Asienkorrespondent)

Einführung:
Prof. Dr. Jürgen Ernst
(Physik, Universität Bonn; Schatzmeister der Deutsch-Indischen Gesellschaft)

Zur Person:

1956 geboren. Abitur in einem evangelischen Internat in Gütersloh/Westfalen. Studium der Publizistik, Ethnologie, Indologie und Theaterwissenschaften an der Freien Universität in Berlin. 1985 Magister. Er lebt seit 1989 in der Industriestadt Pune, (etwa 125 km südöstlich von Mumbai, vormals Bombay). Er publizierte Berichte und Features für Hörfunk und Presse in Deutschland und arbeitete über die Menschenrechtslage in Indien. Er erhielt 1991 den „Journalistenpreis Entwicklungspolitik” für ein Hörfunk-Feature, das der WDR produziert hatte. Das Thema: „Der Kampf gegen die Staudämme am Narmada-Fluss”. 2005 ein dreimonatiges Aufbaustudium an der Universität Oxford als Stipendiat der Reuters Foundation.


Montag
14.04.2008
19.00 Uhr

Bistro Luigi Pirandello

Emeriti-Stammtisch


Montag
14.04.2008
19.00 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– in der Reihe „Asien im Aufbruch” –

Eröffnungsvortrag der Ringvorlesung „Meeting China –
Olympialand kontrovers”

– gemeinsam mit der Bonner Gesellschaft für China-Studien (BGCS), dem Institut für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) der Uni Bonn und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) –
(Koordination: Jari Grosse-Ruyken und Martina Bickmann, IOA, Abteilung Sinologie)

„Europa neu denken – über Aktualität und Nutzen einer Auseinandersetzung mit chinesischer Philosophie”

(in französischer Sprache, mit Simultanübersetzung ins Deutsche)

Prof. Dr. François Jullien
(Université Paris VII)

Zur Person:

1972 bis 1977 Absolvent der École Normale Superieure de la rue d’Ulm, Studium des Chinesischen an den Universitäten von Beijing und Shanghai (1975 bis 1977), Leiter der Antenne Française de sinologie in Hongkong (1978 bis 1981), Stipendiat im Japanisch-Französischen Haus in Tokyo (1985 bis 1987); 1978 Dr. für Ostasiatische Studien, 1983 Dr. der Literaturwissenschaften; 1988 bis 1990 Präsident der Association Française des Études Chinoises (Französische Gesellschaft für Chinastudien); 1995 - 1998 Präsident des Collège International de Philosophie, seit 2004 Prof. an der Université Paris 7 Denis Diderot für ostasiatische Sprachen und Kultur; seit 2001 Mitglied des Institut Universitaire de France.

Einführung:
Prof. Dr. Wolfgang Kubin
(Sinologie, IOA, Universität Bonn)

(Die nächsten Vorträge in dieser Reihe finden statt am 21.04. und 28.04. Bitte beachten Sie die besonderen Anfangszeit.)

 

Dienstag
15.04.2008
20.00 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– im Rahmen der „Thomas-Mann-Vorlesungsreihe” im Uniclub –

„Thomas Manns wildestes Buch: Doktor Faustus”

Prof. Ruprecht Wimmer
(Universität Eichstätt)

Zur Person:

seit 1982 Professor für Neuere deutsche Literatur an der Katholischen Universität Eichstätt; 1980 - 1993 Gastprofessuren an der Universität Saint-Etienne und Universität Paris IV – Sorbonne; 1983 - 1985 Dekan der Sprach- und Literaturwissenschaftlichen Fakultät; 1986 Vortragsreisen zur deutschen Gegenwartsliteratur in Marokko, Algerien und Tunesien; 1987: in Zaire, Nigeria, Kamerun, Togo, Elfenbeinküste, Senegal; 1986 - 1998 Stellvertretender Vorsitzender der Grimmelshausen-Gesellschaft, Mitherausgeber von Simpliciana, Schriften der Grimmelshausen-Gesellschaft; 1994 - 2006: Präsident der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft; 1996 - 2008 Präsident der Katholischen Universität Eichstätt; seit 1995 Mitglied des Beirates der Görres-Gesellschaft; seit 1999 Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste; 2002 Dr. h.c. der Universität Oradea (Rumänien); seit 2000: Arbeiten zum Kommentarband Doktor Faustus, Große kommentierte Frankfurter Ausgabe der Werke Thomas Mann, S. Fischer-Verlag, erschienen: September 2007

Einführung:
Prof. Dr. Hans Büning-Pfaue
(Lebensmittelchemie Universität Bonn)

Prof. Dr. Helmut Schneider
(Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Universitität Bonn)

(Weitere Vorträge in dieser Reihe finden statt am 26.06. und 21.10. Bitte beachten Sie die besonderen Anfangszeit.)


Montag
21.04.2008
19.00 Uhr

Wolfgang Paul Saal

 

(ursprünglich am 28.04.2008 geplant)

Ringvorlesung „Meeting China – Olympialand kontrovers”

-gemeinsam mit der Bonner Gesellschaft für China-Studien (BGCS), dem Institut für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) der Uni Bonn und der Bun­deszentrale für politische Bil­dung (bpb) –

„Der Westen und China: Westliche Meistererzählungen”

Prof. Dr. Michael Lackner
(Universität Nürnberg-Erlangen)

Zur Person:

Prof. Lackner wurde zum Wintersemester 2000 auf den Lehrstuhl für Sinologie an der Friedrich Alexander Universität in Erlangen-Nürnberg berufen. Er wurde 1983 mit einer Arbeit zur chinesischen Traum­deutung am Institut für Ostasienkunde der Universi­tät München promoviert und habilitierte sich 1990 dort mit einer Schrift zur chinesischen Rezeption des westli­chen Humanismus in der Zeit der Jesuitenmission.
Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte und Gegenwart der Be­ziehungen zwischen China und dem Abendland, die neuere chinesische Geistesge­schichte sowie die Entstehung der modernen chinesischen Wissenschaftssprache.

Einführung:
Christoph Müller-Hofstede
(Bundeszentrale für politische Bildung)

(die nächsten Vorträge in dieser Reihe finden statt am 28.04. und 19.05.)

 


Dienstag
22.04.2008
19.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

Musikalische Soirée für Klavier und Violincello
mit Werken von Willem de Fesch, Ludwig van Beethoven und Richard Strauss

  • Willem de Fesch (1687 – 1761)
    Sonate III op. 8 für Violoncello und Basso Continuo
  • Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
    Sonate A-dur op. 69 für Klavier und Violoncello
  • Richard Strauss (1864 – 1949)
    Sonate F-dur op.6 für Violoncello und Klavier

Dr. Elisabeth Soergel (Cello)
Dr. Wolfram Schött (Klavier)

Zu den Personen:

  • Dr. Elisabeth Soergel
    Schulvergangenheit in Heidelberg, Ferney-Voltaire, Hamburg; Studium an der Musikhochschule Detmold, Abschluss künstlerische Reifeprüfung; anschließend Physikstudium an der Universität München; Promotion an der Universität Heidelberg; PostDoc am IBM Forschungslabor in Rüschlikon; 2007 Habilitation an der Universität Bonn; aktuell Assistent am Physikalischen Institut der Universität Bonn
  • Dr. Wolfram Schött
    Geboren 1936; 1956 - 1962 Studium der Physik in Göttingen und München; 1963 Promotion in Physik (Universität Göttingen); 1963 - 1967 wissenschaftlicher Assistent (Uni Göttingen); 1967 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT); 1971 - 1974 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf; 1975 – 1980 Referatsleiter für Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung im BMFT, 1980 - 1986 Mitglied des Direktoriums der Stiftung Deutsches Elektronen­synchrotron DESY in Hamburg; 1986 - 1994 Referatsleiter für Umwelttechnik im BMFT, 1994 - 1999 Leiter des Wissenschaftsreferats an der Deutschen Botschaft Washington; 1999 - 2001 Referatsleiter für Physikalische und Chemische Forschung im BMBF; 1986 - 1994 Schatzmeister der Deutschen Physikalischen Gesellschaft;
    Musikalischer Werdegang: Erster Klavierunterricht mit 7 Jahren; Unterricht bei verschiedenen Lehrern; 1958/59 Klavierstudium bei Prof. Rosl Schmid (Musikhochschule München). Öffentliche Auftritte als Solist, in Kammermusik-Ensembles und mit Orchester.

Donnerstag
24.04.2008
19.30 Uhr

Joseph Schumpeter Saal

– in der Reihe „Die Welt im Wandel” –

„Globale Risiken für Europa und äußere Sicherheit”

General a.D. Helmut Willmann
(BMVG Bonn)

Zur Person:

geboren 1940 in Konstanz; Abitur in Donau­eschingen; 1959 Eintritt in die Bundeswehr; 1971 - 1973 Ausbildung zum Generalstabsoffizier an der Führungsakademie in Hamburg; 1973 - 1990 Verwendungen im Wechsel zwischen Truppe, NATO und Verteidigungs­ministerium; 1990 - 1993 Kommandeur der 7. Panzerdivision in Nordrhein-Westfalen; 1993 - 1996 1. Kommandierender General des Eurokorps in Strasburg; 1996 - 2001 Inspekteur des Heeres („Chef des Deutschen Heeres”)


Montag
28.04.2008
19.00 Uhr

Wolfgang Paul Saal

 

(ursprünglich am 21.04.2008 geplant)

– in der Reihe „Asien im Aufbruch” –

Ringvorlesung „Meeting China – Olympialand kontrovers”

– gemeinsam mit der Bonner Gesellschaft für China-Studien (BGCS), dem Institut für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) der Uni Bonn und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) –
(Koordination: Jari Grosse-Ruyken und Martina Bickmann, IOA, Abteilung Sinologie)

„China und Deutschland im 21. Jahrhundert: Chancen, Risiken, Herausforderungen”

Dr. Volker Stanzel
(Botschafter, Politischer Direktor des Auswärtigen Amtes, Berlin)

Zur Person:

geboren 1948 in Kronberg/Frankfurt a. Main; Studium der Japanologie, Sinologie und Politischen Wissenschaften an den Universitäten in Frankfurt/Main und Kyoto; 1980 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Köln. 1979 Eintritt in den Auswärtigen Dienst; Verwendungen an der Botschaft in Italien (Wirtschaftsabteilung), im Auswärtigen Amt in Bonn (Wirtschaftsabteilung), an der Botschaft in Japan (Presse- und Politische Abteilung), sowie an der Botschaft in Ungarn (KSZE-Kulturforum); 1985 - 1987 Geschäftsträger an der Botschaft im Jemen; anschließend Wirtschaftsabteilung des Auswärtigen Amtes; 1988 Stellvertretender Europäischer Korrespondent im Referat für Europäische Politische Zusammenarbeit in Bonn; 1990 - 1993 Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an der Botschaft in der Volksrepublik China; anschließend Leiter des Lagezentrums des Auswärtigen Amtes; seit 1995 Referent für Außenpolitik der SPD-Bundestagsfraktion; 1998 - 1999 Lehrauftrag (Fellow) am German Marshall Fund of the United States in Washington; danach Leiter des Referates für die Friedliche Nutzung und Nichtverbreitung der Kernenergie im Auswärtigen Amt; 2001 - 2002 Ministerialdirigent und Beauftragter für Asienpolitik im Auswärtigen Amt; bis 2004 Leiter der Politischen Abteilung 3 (Beziehungen zum Mittleren und Nahen Osten, zu Afrika, Lateinamerika und Asien sowie Fragen der Demokratisierungshilfe und der Wahlbeobachtung); 2004 - 2007 Deutscher Botschafter in Peking; seit 2007 Leiter der Politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes.

Einführung:
Jari Grosse-Ruyken
(Vorsitzender der Bonner Gesellschaft für China-Studien)

(die nächsten Vorträge in dieser Reihe finden statt am 19.05. und 26.05.)


Dienstag
29.04.2008
14.00 Uhr 

– in der Reihe „Asien im Aufbruch” –

Exkursion in die Bundeskunst- und Ausstellungshalle, Bonn

Tempelschätze des Heiligen Berges
Daigo-Ji - Der Geheime Buddhismus in Japan

Führung:
Frau Tomoe Steineck-Kreiner
(Kuratorin der Ausstellung)

Beginn: 14.00 Uhr
Treffpunkt: Foyer der Bundeskunst- und Ausstellungshalle

Zur Person:

1972 geboren. Sie wuchs in Österreich, Deutschland und Japan auf; absolvierte ihr Studium an der University of London, School of African and Oriental Studies; 1999 Master Degree in Kunstgeschichte.
Anschließend Galeriemanagerin am Auktionshaus Christie's London King Street sowie in der privaten Antiquitätenhandlung Harkins Oriental Art. Präsentation der Galerie auf zahlreichen Kunstmessen in New York und Paris. Organisation von Ausstellungen zeitgenössischer japanischer Künstler (wie zum Beispiel von Osumi Yukie).
2001 Stipendium der Century Foundation for Classical Art.
2003 Vorbereitung der Ausstellung „Japans Schönheit - Japans Seele” in der Bundeskunsthalle in Bonn, anschließend Tätigkeit am Nationalmuseum Tokyo.
Seit 2005 Projekt „Daigo-Ji” an der Bundeskunsthalle als Kuratorin und Projektleiterin, ab Herbst 2007 als leitende Kuratorin.
Seit 2005 verheiratet mit Prof. Dr. Christian Steineck, Universität Zürich; Mutter einer Tochter.

Anmeldung bitte bis 25.04.08 bei Frau Jöher (Tel. 0228-7296-101 oder per E-Mail an joeher@uniclub-bonn.de)

Dienstag
29.04.2008
17.00 Uhr

Wolfgang Paul Saal

Mitgliederversammlung des Universitätsclubs

(gesonderte Einladung für Mitglieder – bitte beachten Sie die besondere Anfangszeit!)


Dienstag
29.04.2008
19.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– zur offiziellen Eröffnung des Sommersemesters, im Rahmen der Reihe „Die Welt im Wandel” –

„Biodiversität als Herausforderung und Chance:
Die UN-Naturschutzkonferenz in Bonn”

Prof. Dr. Wilhelm Barthlott

Zur Person:

Geboren 1946; Studium der Biologie, Chemie und Physik an der Universität Heidelberg; Zweitstudium der Geographie ab 1971; 1972 Diplomarbeit in Biologie. 1973 Promotion in Heidelberg; 1974 - 1981 Assistent der Universität Heidelberg; 1976 - 1977 langfristige Beurlaubungen zur Wahrnehmung eines Forschungs­auf­trages zur Einrichtung und Kartierung dreier Nationalparks in der Elfenbeinküste. Forschungsaufenthalte in Süd­amerika (Ecuador, Peru, Brasilien), Nordamerika (USA), Großbritannien und Nordafrika. 1981 Habilitation in Heidelberg; 1982 - 1985: Professor (C 3) am Institut für Systematische Botanik und Pflanzengeographie der Freien Universität Berlin. Seit 1985 Professor (C 4), Direktor am Botanischen Institut und des Botanischen Gartens der Universität Bonn mit den Schwerpunkten Systematik, Biodiversität und Bionik, Ausbau des Botanischen Gartens der Universität Bonn. Mitarbeit bei der Etablierung eines neuen Aufbaustudienganges „Ökologie und Umwelt”. 1989 Ruf auf den Lehrstuhl für Spezielle Botanik der Johannes-Gutenberg-Universität zu Mainz (abgelehnt). Seit 1991 Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz, seit 1997 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften, seit 1999 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. 1997 Karl Heinz Beckurts-Preis für wirtschaftlich innovative Grundlagenforschung. 1998 Nominierung für den Zukunftspreis des Bundespräsidenten; 1999 Philip-Morris-Forschungspreis. 1999 Verleihung des Deutschen Umweltpreises durch den Bundespräsidenten. 1998 Verleihung des Ordens Andrés Bello der Republik Venezuela. Tätigkeit in mehreren nationalen und internationalen Komitees (z.B. Nationalkomitee „Mensch und Biosphäre” ab 1998) und internationalen Kommissionen (z.B. 1997 - 1999 als Gründungssekretär Aufbau eines nationalen Sekretariats der UNESCO-Kommission DIVERSITAS). Seit 1999 „Foreign Member” der Linnean Society, London (FMLS).

Mai

Montag
05.05.2008
19.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– Ein Beitrag zum Jahr der Mathematik –

„Von der Life Science Informatik zu neuen Medikamenten”

Prof. Dr. Jürgen Bajorath
(Bioinformatik, B-IT International Center for Information Technology, Universität Bonn)

Zur Person:

geboren 1960 in Wunstorf, Landkreis Hannover; Studium der Biochemie und Promotion (1988) an der Freien Universität Berlin; 1989 bis 1991 Postdoctoral Fellow bei Biosym Technologies, Forschungsgruppe Molecular Modeling und an der University of California, San Diego; 1991 bis 1997 Wissenschaftler am Bristol-Myers Squibb Pharmaceutical Research Institute, Seattle; zuletzt Principal Scientist, Drug Design; 1995 bis 2004 Professor of Biological Structure, University of Washington, Seattle; 1998 bis 2004 ebenfalls Senior Director, Computer-Aided Drug Discovery, am Albany Molecular Research Center in Seattle; seit 2004 C4-Professor für Life Science Informatik am Bonn-Aachen International Center for Information Technology (B-IT) der Universität Bonn; Honorarprofessor an der University of Washington und Université Louis Pasteur, Strasbourg. Forschungsgebiet: Entwicklung von Computermethoden zur Anwendung in den Lebenswissenschaften

Einführung:
Prof. Dr. Christa Müller
(Pharmazeutische Chemie, Uni Bonn)


Mittwoch
07.05.2008 14.00 Uhr

 

Exkursion zur United Nations University, Bonn (UNU)

mit

Prof. Dr. Janos Bogardi
(Rektor der United Nations University, Bonn)

Zur Person:

1969 Diplom als Bauingenieur der Technischen Universität Budapest; 1979 Universität Karlsruhe, Fakultät für das Ingenieur­wesen und Geodäsie; 1996 Doctor h.c.,
Land­wirt­schaftliche Universität Warschau; 1997 Doctor h.c., Technische Universität Budapest; 1969 - 1971 Assistent TU Budapest; 1971 - 1973 Hydrologe, IGIP beratende Ingenieure, Darmstadt; 1974 - 1975 Wiss. Mitarbeiter, Bundes­an­stalt für Wasserbau, Karlsruhe; 1975 - 1983 Wiss. Mit­arbeiter, Universität Karlsruhe, Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft; 1983 - 1985 Senior Experte, Agrar- und Hydrotechnik Consulting Engineers GmbH, Essen; 1985 - 1989 Associate Professor, (von der GTZ entsandt), Asian Institute of Technology, Bangkok, Thailand; 1989 - 1998 Professor, Landwirtschaftliche Universität Wageningen, Niederlande; Lehrstuhl für quantitative Wasserwirtschaft; 1995 - 2003 Sektionsleiter für nachhaltige Wasserwirtschaft, United Nations Educational Scientific and Cultural Organisation (UNESCO), Paris; seit Dezember 2003 Gründungsdirektor des Instituts für Umwelt und menschliche Sicherheit der United Nations University, Bonn

Beginn: 14.00 Uhr | Treffpunkt: „Langer Eugen” (Haupteingang)

Anmeldung bitte bis 25.04.08 bei Frau Jöher (Tel. 0228-7296-101 oder per E-Mail an joeher@uniclub-bonn.de)


Donnerstag
15.05.2008
19.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– gemeinsam mit der Deutsch-Französichen
Gesellschaft Bonn/Rhein-Sieg –

Joachim Rogge
(Journalist, Generalanzeiger Bonn)

„Ein Jahr Sarkozy – hat sich Frankreich verändert?”

Zur Person:

Joachim Rogge (49), ein Sohn des Ruhrgebiets, arbeitet seit Anfang 2001 als Frankreich-Korrespondent für einen Pool deutscher und österreichischer Tageszeitungen. Zuvor war Rogge DDR- bzw. Berlin- und Neue-Länder-Korrespondent, stets auch für den Bonner Generalanzeiger. Mit Frau und 2 Kindern lebt er in Paris, in einem eher bunt gemischten Kleine-Leute-Viertel im Pariser Osten. Den Stoff für viele bunte Geschichten findet er damit vor der Haustür.

Moderation:
Joachim Westhoff
(Chefredakteur a.D. des Generalanzeigers)

Einführung:
Dr. Wolfgang Linckelmann
(Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn/Rhein-Sieg)


Donnerstag
15.05.2008
18.00 Uhr

Ernst Robert Curtius Konferenzraum

– gemeinsam mit der Deutsch-Britischen Gesellschaft –

„The National Trust – A First-Hand View”

Prof. Peter Skrine

Zur Person:

Prof. Peter Skrine, Professor Emeritus and Senior University Research Fellow, University of Bristol. Peter Skrine read Modern and Mediaeval Languages at Corpus Christi College, Cambridge, and took his doctorat d’université at Strasbourg University. He became Lecturer, then Senior Lecturer at the University of Manchest before being appointed to the Chair of German at the University of Bristol. He is the author and co-author of several books including (with Eda Sagarra) A Companion to German Literature, published by Blackwells of Oxford in 1988.

Einführung:
Prof. Dr. Dieter Mehl
(Anglistik, Universität Bonn)

Bitte, beachten Sie die besondere Anfangszeit!


Sonntag
18.05.2008
11.00 Uhr

Wolfgang Paul Saal 

Matinée

„Mozart am Morgen”

Programm:
W.A. Mozart Klavierkonzert in A-Dur (KV 414)
in Mozart’s eigener Kammermusikfassung

Ausführende:
James Maddox, Klavier
Manfred Leverkus, 1. Violine
Ute Osten, 2. Violine
Manfred Osten, Viola
Volker Mettig, Violoncello
Gisela Mettig, Kontrabass

Anschließend Brunch

Teilnahme am Brunch 18 € (inklusive nicht-alkoholischer Getränke – Kinder bis 12 Jahre frei). Anmeldungen werden erbeten bis zum 15.05. bei Frau Jöher (Tel. 0228-7296-101 oder per E-Mail an joeher@uniclub-bonn.de)


Montag
19.05.2008
19.00 Uhr

Bistro Luigi Pirandello

Emeriti-Stammtisch


Montag
19.05.2008
19.00 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– in der Reihe „Asien im Aufbruch” –

Ringvorlesung „Meeting China – Olympialand kontrovers”

-gemeinsam mit der Bonner Gesellschaft für China-Studien (BGCS), dem Institut für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) der Uni Bonn und der Bun­deszentrale für politische Bil­dung (bpb) –

Dr. Eduard Meinhardt
(ehem. Leiter des „Greater China Desk”, Bayer AG)

„Chinas Wirtschaftswunder im Kontext”

(Die nächsten Vorträge in dieser Reihe finden am 26.05. und am 09.06. statt. Bitte beachten Sie die besondere Anfangszeit!)


Montag
26.05.2008
19.00 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– in der Reihe „Asien im Aufbruch” –

Ringvorlesung „Meeting China – Olympialand kontrovers”

– gemeinsam mit der Bonner Gesellschaft für China-Studien (BGCS), dem Institut für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) der Uni Bonn und der Bun­deszentrale für politische Bil­dung (bpb) –

Prof. Dr. Sebastian Heilmann
(Universität Trier)

„Rituale, Kampagnen und Experimente: Warum Politik in China anders funktioniert”

Zur Person:

1984 bis 1990 Politikwissenschaft, Sinologie und Vergleichende Sprachwissenschaft in Tübingen und Nanjing (VR China). Forschungsaufenthalte in den Vereinigten Staaten (u.a. an der Stanford University und an der University of California, Berkeley) und Ostasien (Peking und Taipei).
1993 Promotion an der Rechts- und Wirtschaftswis­senschaftlichen Fakultät der Universität Saarbrücken.
Von 1994 bis 1999: Wissenschaftlicher Referent für die Poli­tik Chinas am Institut für Asienkunde Hamburg. 1999 Habilitation an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster.
1999: Ruf auf eine C4-Professur für Politikwissenschaft im Bereich Regierungslehre mit Schwerpunkt Ostasien an die Universität Trier. 2005 und 2006 Visiting Fellow am Fairbank Center der Harvard University.

Einführung:
Dr. Sabine Stricker-Kellerer

(Rechtsanwältin, München)

(Die nächsten Vorträge in dieser Reihe finden am 9.6. und 23.6. statt. Bitte beachten Sie die besondere Anfangszeit!)


Montag
26.05.2008
20.00 Uhr

Joseph Schumpeter Saal 

– in der Reihe „Europa im Werden” –
– gemeinsam mit der Deutsch-Irischen Gesellschaft, Bonn –

Fidelma Wimberger

„Failte – und dann? – Was einem als Zugewanderte(r) in Irland so alles passieren kann - Leben und Arbeiten in Irland”

Einführung:
Prof. Dr. Stefan Zimmer
(Keltologie, Universität Bonn)

Zu den Personen:

Fidelma Wimberger wurde in Köln geboren, zweisprachig (dt.-engl.) aufgewachsen. Abitur, Studium der Volks­wirtschaftslehre in Bonn und Köln, Diplom 1997. Berufstätig bei der Deutsch-Irischen Handelskammer in Dub­lin (Projekt zur Förderung interkultureller Kommunikation), ab Ende 1998 bei Canada Life Assurance Europe. 2001 bis 2003 Investment Consultant, 2003 Communications Manager (Aufbau der Kommunikationsstruktur zwischen den Standorten in Deutschland, der Zentrale in Dublin und dem deutschlandweiten Vertrieb), seit An­fang 2007 Leiterin der Abtei­lung Business Development (zentrale Anlaufstelle für Projektmanagement, Training und Systemanpassung Ver­änderungsprozesse im Unternehmen in Deutschland und Dublin). Seit 2004 Vizepräsidentin der Deutsch-Irischen Gesellschaft in Bonn.

Prof. Stefan Zimmer:
Promotion 1972 (Frankfurt a.M.), Habilitation 1989 (FU Berlin). 1972 bis 1975 Universität Frankfurt, 1975 bis 1995 FU Berlin. 1992/93 Rhys Fellow, University of Oxford.
Seit 1995 ordentlicher Professor für Verglei­chende Indogermanische Sprachwissenschaft und Keltologie an der Universität Bonn. Gastprofessuren in Berlin (HU), Paris (Sorbonne), Los Angeles (UCLA). Mitbegründer des Studien­hauses für Keltische Sprachen und Kulturen, Organisator des 1. (Gosen bei Berlin 1992, mit M. Rockel) und des 2. (Bonn 1997) Symposiums der deutschsprachigen Keltologen sowie des 13. Internationalen Keltologenkongresses. Besonderes Inte­resse für Sprachgeschichte als Kulturgeschichte.

Bitte beachten Sie die besondere Anfangszeit!


Donnerstag
29.05.2008
19.30 Uhr

Joseph Schumpeter Saal 

– in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Bonn und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst –

Kiran Nagarkar (Indien)

liest aus seinem Roman

„Gottes kleiner Krieger”

(englisch mit deutscher Übersetzung).

Musikalische Umrahmung:
Daud Khan Sadozai,
Sarod – mit Tabla- und Tanpura-Begleitung

Die deutsche Übersetzung liest:
Dr. Ralph Peters, Rezitator und Rundfunksprecher (WDR und DLF)

Zur Person:

Kiran Nagarkar, 1942 in Bombay geboren, hat neben Theaterstücken und Drehbüchern vier Romane geschrieben, die ihm den Ruf eines hervorragenden Vertreters der zeitgenössischen indischen Literatur eingebracht haben. Nach dem Studium arbeitete er als Dozent an mehreren Colleges, als Journalist und Drehbuchautor sowie in der Film- und Werbebranche. Der Autor wurde mit mehreren Preisen geehrt; er erhielt ein Rockefeller-Stipendium und war Stipendiat der Stadt München. Jetzt lebt und arbeitet Nagarkar für ein Jahr in Berlin als Gast des DAAD im Rahmen seines Berliner Künstlerprogramms.
Die deutschen Übersetzungen seiner vier Romane sind im A1-Verlag München erschienen:
„Sieben mal sechs ist dreiundvierzig”, „Ravan & Eddie”, „Krishnas Schatten”, „Gottes kleiner Krieger” (Dieser jüngste Roman stand u.a. auf der Spiegel-Bestsellerliste.)

Einführung:
Dr. Dr. h. c. Friedrich Hellmann, Bonn

Juni

Montag
09.06.2008
19.00 Uhr

Bistro Luigi Pirandello

Emeriti-Stammtisch

 

Montag
09.06.2008
19.00 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– in der Reihe „Asien im Aufbruch” –

Ringvorlesung „Meeting China – Olympialand kontrovers”

-gemeinsam mit der Bonner Gesellschaft für China-Studien (BGCS), dem Institut für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) der Uni Bonn und der Bun­deszentrale für politische Bil­dung (bpb)-

Koordination: Jari Grosse-Ruyken, Institut für Orientalische und Altertumswissen­schaften (IOA), Abteilung Sinologie

Podiumsdiskussion

„Chinesische Entwicklungspolitik: Afrika als Schauplatz chinesisch-westlicher Konfrontation?”

Prof. Dr. Helmut Asche
(Universität Leipzig)

Dr. Dirk Betke
(GTZ, Bamako/Mali)
       

Zu den Personen:

Prof. Dr. Helmut Asche, geb. 1951, ist Diplom-Volkswirt und Diplom-Soziologe. Nach Tätigkeit an der Freien Universität Berlin mit Forschungsaufenthalt u.a. in Ostasien sowie bei der Carl-Duisberg-Gesellschaft arbeitete er seit 1985 für die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Von 1986 bis 1998 war er als volkswirt­schaftlicher und sozialpolitischer Regierungsberater in Burkina Faso, Ruanda und Kenia tätig. Seit 2000 in der GTZ-Zentrale. Seit 1. April 2006 am Institut für Afrikanistik der Universität Leipzig (Aufbaustudiengang Small Enterprises Promotion and Training.

Dr. Dirk Betke, MA in Sinologie an der FU Berlin; Promotion im Fach Landschaftsplanung an der TU Berlin. Forschung und Lehre an der TU Berlin mit den Schwerpunkten Umweltpolitik/Ressourcenmanagement und Ländliche Entwicklung. Seit Ende der 70er bis 2004 Forschungsarbeiten und Gutachtertätigkeit in China. Seit 1993 Gutachtertätigkeit für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit in Afrika. Seit 2001 in Mali Leiter eines Kooperationsvorhabens (GTZ, DED, KfW).

Einführung und Moderation:
Zhang Danhong
(Deutsche Welle)

(Die nächsten Vorträge in dieser Reihe finden am 16.6.. und 23.6. statt – bitte beachten Sie die besondere Anfangszeit!)

 

Dienstag
10.06.2008
19.30 Uhr

Joseph Schumpeter Saal

– gemeinsam mit der Joseph-Höffner-Gesellschaft –

Prof. Dr. Christian Hillgruber
(Staatsrecht, Universität Bonn)

„Forschungsfreiheit und Embryonenschutz –
Verfassungs­rechtliche und rechtsethische Überlegungen”

Zur Person:

Prof. Christian Hillgruber studierte Rechtswissenschaft in Köln, 1988 Erste Juristische Staatsprüfung; 1991 Promotion an der Universität Köln. 1992 Zweite Juristische Staatsprü­fung; danach wissenschaftlicher Assistent an der Universität Köln so­wie wissenschaftlicher Mitarbei­ter am Bundesverfassungsgericht.
Habilitation 1997 an der Universität Köln mit einer Arbeit zum Thema „Die Aufnahme neuer Staaten in die Völkerrechtsgemeinschaft”. Seit 1997 C3-Professor an der Universität Heidelberg. Seit 1998 Ordinarius an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 2002 an der Universität Bonn.
Hauptarbeitsfelder Staatsrecht, Völkerrecht sowie Rechts- und Staatsphilosophie.

Einführung:
Prof. Dr. Christian Waldhoff
(Staats- und Verwaltungsrecht, Uni Bonn)

 

Donnerstag
12.06.2008

Exkursion muß auf ein späteres Datum (voraussichtlich im September) verschoben werden. Wir bedauern die Abänderung unserer Pläne.

Exkursion zur Stiftung Museum Insel Hombroich
„Kunst parallel zur Natur” und zur Langen Foundation („Raketenstation Hombroich”) bei Neuss

Abfahrt (mit Bus): 9.30 Uhr ab Uniclub (Giergasse)
Rückkehr gegen 19.00 Uhr

Führung:
Frau Dr. Chrysanthi Kotrouzinis
(Geschäftsführerin, Kuratorin)

Einführung:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen
(Universität Bonn)

Um Anmeldung wird gebeten bis 10.06.2008 bei Frau Jöher (Tel. 0228-7296-101 oder per E-Mail an joeher@uniclub-bonn.de)

 

Montag
16.06.2008
19.00 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– in der Reihe „Asien im Aufbruch” –

Ringvorlesung „Meeting China – Olympialand kontrovers”

– gemeinsam mit der Bonner Gesellschaft für China-Studien (BGCS), dem Institut für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) der Uni Bonn und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) –

Koordination: Jari Grosse-Ruyken, Institut für Orientalische und Altertumswissen­schaften (IOA), Abteilung Sinologie

Prof. Dr. Hans-Georg Möller
(Brock University, Canada)

„Braucht China mehr Demokratie?”

Zur Person:

Studium der Sinologie, Philosophie und Ethnologie an den Universitäten Bonn und Shanghai (Promotion 1993, Habilitation 1998).
Professor für Philosophie an der Brock University in St. Catherines, Ontario (Kanada). Er hat mehrere Bücher zum Daoismus verfasst.

Einführung:
Jari Grosse-Ruyken
(Sinologie, Universität Bonn)

(Die nächsten Vorträge in dieser Reihe finden am 23.06. und am 07.07. statt - bitte die besondere Anfangszeit beachten!)

 

Dienstag
17.06.2008
19.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– gemeinsam mit der „Ludwig-Erhard-Stiftung” –

Prof. Manfred Neumann
(Wirtschaftswissenschaften, Universität Bonn)

„Mit Schuldenbremsen die Staatsschulden bremsen?”

Zur Person:

  • 1940 in Berlin geboren;
  • 1960 - 1964 Studium der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Göttingen, Erlangen-Nürnberg, Marburg;
  • 1964 - 1966 Wiss. Assistent, Universität Marburg;
  • 1966 Promotion zum Dr. rer. pol.;
  • 1967 - 1969 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Deutschen Bundesbank, Frankfurt;
  • 1969 - 1972 Leitung des Forschungsprojekts „Geldtheorie und Geldpolitik” an der Universität Konstanz;
  • 1973 - 1981 Professor für Geldtheorie und Geldpolitik an der Freien Universität Berlin;
  • 1975/76 Visiting Fellow, Carnegie-Mellon-University, Pittsburgh, PA, USA;
  • 1981 - 2006 Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften, insb. Wirtschaftspolitik, Direktor des Instituts für Internationale Wirtschaftspolitik der Universität Bonn; 2006 em. Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften.

Mitgliedschaften (Auswahl):

  • 1992 - 2000 Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, von 1996 - 2000 dessen Vorsitzender;
  • 1998 - 2005 European Monetary Union Monitor;
  • seit 1999 Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften, Düsseldorf;
  • 2001 - 2005 Leitung der Klasse für Ingenieur- und Wirtschafts­wissen­schaften;
  • seit 2000 Deutsche Akademie der Naturforscher „Leopoldina”, Halle;
  • 2000 - 2001 President, International Atlantic Economic Society;
  • 2000 - 2005 Forschungsbeirat der Deutschen Bundesbank;
  • seit 2007 Deutsche Akademie für Technikwissenschaften (akatech), Berlin;
  • 2006 Forschungsprofessor an der Deutschen Bundesbank;
  • 2006 Präsident der NordrheinWestfälischen Akademie der Wissenschaften, Düsseldorf

Einführung:
Dr. Hans D. Barbier
(Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung, Bonn)

Zur Person:

  • geboren 1937;
  • Studium der Nationalökonomie in Saarbrücken
  • 1968 Promotion (Universität Saarbrücken)
  • 1968 bis 1973 Bonner Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
  • 1973 bis 1985 Bonner Korrespondent der Süddeutschen Zeitung
  • 1986 bis 2002 Ressortleiter Wirtschaftspolitik, jetzt Kolumnist bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

 

 

Montag
23.06.2008
18.00 Uhr

Ernst Robert Curtius Konferenzraum

- gemeinsam mit der Deutsch-Britischen Gesellschaft –

„New Scotland, New Britain, New Europe”

(Vortrag in englischer Sprache)

Brian Taylor
(BBC Scotland’s Political Editor)

Zur Person:

Brian Taylor joined the BBC in 1985 as a Political Correspondent and Political Editor; he covers Scottish politics for all UK network programmes. He has written two books on Scotland’s new Parliament and co-written eight more. Among other things, he is the author of The Scottish Parliament: a definite account of the road to devolution and its consequences, now published in revised form. He has lectured on politics and identity in Washington, Stockholm, Madrid, Edinburgh, London and throughout Germany.

Einführung:
Prof. Dr. Dieter Mehl
(Anglistik, Universität Bonn, Vorstand der Deutsch-Britischen Gesellschaft)

 

Montag
23.06.2008
19.00 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– in der Reihe „Asien im Aufbruch” –

Ringvorlesung „Meeting China – Olympialand kontrovers”

– gemeinsam mit der Bonner Gesellschaft für China-Studien (BGCS), dem Institut für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) der Uni Bonn und der Bun­deszentrale für politische Bil­dung (bpb) –

Koordination: Jari Grosse-Ruyken, Institut für Orientalische und Altertumswissen­schaften (IOA), Abteilung Si­nologie

Prof. Dr. Lothar Ledderose
(Universität Heidelberg)

„Porzellan. Chinas erste Exportlawine”

Zur Person:

Geboren 1942. Studium der Ostasiatischen Kunstgeschichte, Europäischen Kunstgeschichte, Sinologie, Japa­nologie in Köln, Bonn, Paris, Taipei, Heidelberg; 1969 Promotion in Ostasiatischer Kunstgeschichte, Heidelberg; 1969 bis 1971 Studium in Princeton und Harvard, danach Übersetzer im Nationalen Palastmuseum, Taipei, Research Fellow an der Universität Tokyo, 1975 bis 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Museum für Ostasiatische Kunst der Staatlichen Museen Berlin. 1976 Habilitation in Köln. 1976 Berufung auf den Lehrstuhl für Ostasiatische Kunstgeschichte in Hei­delberg. Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin, Korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts.

Einführung:
Fr. Dr. Adele Schlombs
(Museum für Ostasiatische Kunst, Köln)

(die nächsten Vorträge in dieser Reihe finden am 7.7. und 14.7. statt. – bitte beachten Sie die besondere Anfangszeit!)

 

Donnerstag
26.06.2008
19.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– im Rahmen der „Thomas-Mann-Vorlesungsreihe” im Uniclub –

Prof. Dr. Heinrich Detering
(Universität Göttingen)

Thomas Manns Märchen-Roman „Königliche Hoheit”

Zur Person:

1993: Habilitation bei Albrecht Schöne, Göttingen; 1994/95: Lehrstuhlvertretung in München (Allge­meine u. Vergleichende Litera­turwissenschaft); 1995: C4-Professor Neu­ere Deutsche Literatur und Neuere Nordische Literatur, Kiel; 2001: Ruf für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Bonn, abgelehnt; 2001/2002: Fellow am Wissen­schaftskolleg Berlin; seit 2005: W3-Professor Neuere Deutsche u. Vergleichende Literaturwissenschaft, Göttin­gen;
1990 Forschungsstipendium am Andersen-Zentrum, Uni Odense (DK);
1990: Preis der Akademie der Wissenschaften, Göttingen; 1991: Visiting Prof. University of California/Irvine; 1996: Gastprof. Universität Aarhus (DK); 1999: Gastprof., Universität Bergen; 2003: ”Paul Celan Fellow”, Wa­shington University, St. Louis; WS 2004/05: Poetik-Dozentur, Universität Mainz; 2008: Ehrengast der Villa Massimo;
Mitgliedschaften:
1997: Dt. Akademie für Sprache u. Dichtung; 2003: Göttinger Akademie der Wis­senschaften; 2003: Dänische Akademie der Wissenschaften; 2003: Akademie der Wissenschaften u. Literatur, Mainz; seit 2007: Vizepräsident der Dt.-Thomas-Mann-Gesellschaft;

Einführung:
Prof. Dr. Hans Büning-Pfaue
(Lebensmittelchemie, Uni Bonn)

Prof. Dr. Helmut Schneider
(Neuere Dt. Literaturwissenschaft, Uni Bonn)

Juli

Montag
07.07.2008
19.00 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– in der Reihe „Asien im Aufbruch” –

Ringvorlesung „Meeting China – Olympialand kontrovers”

– gemeinsam mit der Bonner Gesellschaft für China-Studien (BGCS), dem Institut für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) der Uni Bonn und der Bun­deszentrale für politische Bil­dung (bpb) –

Podiumsdiskussion:
„Friedlicher Aufstieg?!: Chinas ‚Grand Strategy’ für das 21. Jahrhundert”

mit:

Dr. Gudrun Wacker
(Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin)

Prof. Dr. Gu Xuewu
(Universität Bochum)

Moderator:
Matthias von Hein
(Deutsche Welle, Leiter der China-Redaktion)

 

Montag
14.07.2008
19.00 Uhr

Bistro Luigi Pirandello

Emeriti-Stammtisch

 

Montag
14.07.2008
19.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– in der Reihe „Asien im Aufbruch” –

Ringvorlesung „Meeting China – Olympialand kontrovers”

– gemeinsam mit der Bonner Gesellschaft für China-Studien (BGCS), dem Institut für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) der Uni Bonn und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) –

Koordination: Jari Grosse-Ruyken, Institut für Orientalische und Altertumswissen­schaften (IOA), Abteilung Sinologie

„Olympia in China: Propaganda-Show einer Diktatur oder Chancen für China und die Welt?”

Diskussion mit:

Dr. P. Christian Hauswedell
(AA)

Britta Heidemann
(Sinologin, Mitglied des deutschen Olympiateam)

Jari Grosse-Ruyken

Moderation:
Friedbert Meurer
(Deutschlandfunk)

 

Mittwoch
16.07.2008
18.00 Uhr

Exkursion

Sommerabendführung im Botanischen Garten
mit Prof. Dr. Wilhelm Barthlott

(Direktor des Botanischen Gartens)

Zur Person:

  • geboren 1946; Studium der Biologie, Chemie und Physik an der Universität Heidelberg
  • Zweitstudium der Geographie ab 1971
  • 1972 Diplomarbeit in Biologie
  • 1973 Promotion in Heidelberg
  • 1974 - 1981 Assistent der Universität Heidelberg
  • 1976 - 1977 langfristige Beurlaubungen zur Wahrnehmung eines Forschungsauftrages zur Einrichtung und Kartierung dreier Nationalparks in der Elfenbeinküste. Forschungsaufenthalte in Südamerika (Ecuador, Peru, Brasilien), Nordamerika (USA), Großbritannien und Nordafrika
  • 1981 Habilitation in Heidelberg; 1982 - 1985
  • Professor (C 3) am Institut für Systematische Botanik und Pflanzengeographie der Freien Universität Berlin
  • seit 1985 Professor (C 4), Direktor am Botanischen Institut und des Botanischen Gartens der Universität Bonn mit den Schwerpunkten Systematik, Biodiversität und Bionik, Ausbau des Botanischen Gartens der Universität Bonn. Mitarbeit bei der Etablierung eines neuen Aufbaustudienganges „Ökologie und Umwelt”
  • 1989 Ruf auf den Lehrstuhl für Spezielle Botanik der Johannes-Gutenberg-Universität zu Mainz (abgelehnt)
  • seit 1991 Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz
  • seit 1997 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften, seit 1999 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina
  • 1997 Karl Heinz Beckurts-Preis für wirtschaftlich innovative Grundlagenforschung. 1998 Nominierung für den Zukunftspreis des Bundespräsidenten
  • 1999 Philip-Morris-Forschungspreis
  • 1999 Verleihung des Deutschen Umweltpreises durch den Bundespräsidenten
  • 1998 Verleihung des Ordens Andrés Bello der Republik Venezuela
  • Tätigkeit in mehreren nationalen und internationalen Komitees (z.B. Nationalkomitee „Mensch und Biosphäre” ab 1998) und internationalen Kommissionen (z.B. 1997 - 1999 als Gründungssekretär Aufbau eines nationalen Sekretariats der UNESCO-Kommission DIVERSITAS)
  • seit 1999 „Foreign Member” der Linnean Society, London (FMLS).

Treffpunkt:
Eingang zum Botanischen Garten, Meckenheimer Allee 171

Anmeldung erbeten bis zum 11.07.2008 bei Frau Jöher (Tel. 0228-7296-101 oder per E-Mail an joeher@uniclub-bonn.de)

September

Donnerstag
11.09.2008
09.00 Uhr

Exkursion

Museumsfahrt zum Niederrhein
(Langen Foundation, Museumsinsel Hombroich)

Abfahrt (mit dem Bus) 09.00 Uhr ab Uniclub (Giergasse, Rheinuferseite) –
Rückkunft gegen 19.00 Uhr

Hinweis:
Anmeldung erbeten bis Montag, 8. September 2008 bei Frau Jöher (Tel. 0228-7296-101 oder per E-Mail an joeher@daad.de)

Führung:
Frau Dr. Chrysanthi Kotrouzinis
(Geschäftsführerin, Kuratorin)

Einführung:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Universität Bonn)

Die beiden von der Kuratorin Dr. Kotrouzinis beschriebenen Museen ergänzen sich in idealer Weise. Beides sind originelle Bauten, die u.a. bedeutende Kunst des Modernismus präsentieren. Nach dem Besuch des Museums der Langenstiftung in einer umgestalteten ehemaligen Raketenbasis bietet der Park der Museumsinsel Hombroich, in der Kunst und Natur in einzigartiger Weise vereint sind, auch Gelegenheit zur Entspannung.

Kunst- und Ausstellungshaus der Langen Foundation
Die 2004 eröffnete Langen Foundation liegt auf einer ehemaligen Nato-Basis zwischen den Städten Düsseldorf und Neuss. Das elegante Gebäude aus Stahl, Glas und Beton wurde nach den Plänen des weltbekannten Architekten Tadao Ando errichtet und ist ein wahres architektonisches Meisterwerk, in dem der Besucher ein faszinieren­des Licht- und Schattenspiel erlebt. Als Kunst- und Ausstellungshaus präsentiert die Langen Foundation ein vielfältiges und wechselndes Ausstellungsprogramm mit Werken renommierter Künstler. Neben diesen Einzel- und Gruppenausstellungen werden auch regelmäßig Präsentationen aus der umfangreichen Sammlung Viktor und Marianne Langen gezeigt, die Werke der Klassischen Moder­ne sowie traditionelle japanische Kunst beherbergt. Als ge­mein­nützige Stiftung ist die Langen Foundation ein Forum für die Kunst und ein Ort der Inspiration und Kontemplation für die Öffentlichkeit. Kunst- und Architekturfreunde aus der ganzen Welt kommen in die Langen Foundation, um an einem lebendigen Dialog mit der Kunst teil zu nehmen.

Museum Insel Hombroich
Vor rund 25 Jahren wurde das Museum Insel Hombroich von Karl-Heinrich Müller mit dem Leitspruch „Kunst parallel zur Natur” gegründet. Dieser Spruch kann bei einem Besuch des Museums Insel Hombroich nachgespürt werden, denn die Ausstellungsfläche verteilt sich auf zehn Pavillons, die von dem bekannten Bildhauer Erwin Heerich für das Museum als skulpturale begehbare Architekturen entworfen wurden. Auf einer 24 ha großen Park- und Auenlandschaft verteilt, beherbergen diese Pavillons die Sammlung der Stiftung Insel Hombroich, die einen weiten Bogen spannt von Schätzen des Altertums über die klassische Moderne zur zeitgenössischen Kunst. Das Museum Insel Hombroich, die in unmittelbarer Nachbarschaft liegende Raketenstation und das Kunst- und Ausstellungshaus der Langen Foundation bilden gemeinsam den Kulturraum Hombroich. Ein Areal, in dem Kunst, Architektur und Natur eine besondere Synthese bilden und das sich - sowohl räumlich als auch inhaltlich offen - kontinuierlich weiterentwickelt.

 

Mittwoch
17.09.2008
19.30 Uhr

Joseph-Schumpeter-Saal

Professor Dr. Raimund Wimmer
(Oberstadtdirektor a.D.)

„Korruptionsbekämpfung in der deutschen Politik und Verwaltung”

Zur Person:

Geboren 1935, verheiratet, 4 Kinder. Rechts- und staatswissenschaftliches Studium, Ausbildung und Staatsexamina in Bonn, Köln, Freiburg/Br. und München. Promotion zum Dr. jur. in Köln (Hans Carl Nipperdey). Persönlicher Referent des Oberstadtdirektors von Bonn. Sodann von 1965 bis 1972 Stadtkämmerer, Schul- und Hochschuldezernent sowie von 1972 bis 1982 Oberstadtdirektor der Stadt Osnabrück. Mitglied in zahlreichen kommunal- und rechtspolitischen sowie rechtswissenschaftlichen Gremien, z.B. Ständige Deputation des Deutschen Juristentages sowie Vorsitzender dessen Schulrechts – Reformkommission, Mitglied der deutschen UNESCO-Kommission, stv. Vorsitzender des Kulturausschusses des Deutschen Städtetages, Vorsitzender des Kulturausschusses und des kommunalpolitischen Arbeitskreises der Konrad-Adenauer Stiftung. Von 1983 bis 2005 Rechtsanwalt/Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Partner der Sozietät Busse und Miessen, Bonn/Berlin/Leipzig. Arbeitsschwerpunkte: Staats- und Verwaltungsrecht; Gesundheitsrecht. Jahrelange Lehrtätigkeit an den Universitäten Hannover und Osnabrück. 1977 Promotion zum Dr. phil. in Bremen (Lutz Dietze). 1978 Habilitation an der Universität Osnabrück (Gutachter Prof. Dr. Paul Mikat). 1992 apl. Professor. 1993 bis 2005 Lehrbeauftragter der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Zahlreiche staats-, verwaltungs- und sozialrechtliche sowie verwaltungs- und erziehungswissenschaftliche Veröffentlichungen. Mitherausgeber rechtswissenschaftlicher Zeitschriften.

 

Mittwoch
24.09.2008
18.00 Uhr

Ernst-Robert-Curtius-Saal

– gemeinsam mit der Deutsch-Britischen Gesellschaft –

Professor John Worthen
(University of Wales, Swansea, GB)

„‘Shadows and Realities’:
Writing the Biography of T.S. Eliot”

Zur Person:

born in 1943; Lecturer, Senior Lecturer and Professor of English, University of Wales Swansea 1970-1993; Professor of D.H. Lawrence Studies, University of Nottingham, 1994-2003; Emeritus Professor, 2003; Editorial Board, Cambridge University Press edition of the Letters and Works of D. H. Lawrence, 1983; Advisory Editor for Penguin Books Lawrence Edition, 1994-99 and for Black Classics Lawrence 2003-05; recipient of the Harry T. Moore Award of the D. H. Lawrence Society of North America, 2001; President of the D. H. Lawrence Society of Great Britain, 2001; writer and biographer, 2003.

Einführung:
Professor Dr. Dieter Mehl
(Anglistik, Universität Bonn)

 

Montag
29.09.2008
19.30 Uhr

Wolfgang Paul Saal

– gemeinsam mit der Universitätsgesellschaft Bonn –

Eröffnung der „Carl-Duisberg-Vortragsreihe”

Zur Erinnerung an Carl Duisberg, den Gründer der „Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität Bonn” (GEFFRUB) im Jahre 1917, werden die Universitätsgesellschaft Bonn und der Universitätsclub Bonn gemeinsam jährlich einen „Carl-Duisberg-Vortrag” veranstalten.

Dr. Wolfgang Plischke
(Mitglied des Vorstands, Bayer AG)

„Förderung von Exzellenz in der Wissenschaft –
Unternehmerische Verantwortung im Wandel der Zeit”.

Zur Person:

Dr. Wolfgang Plischke gehört seit dem 1. März 2006 dem Vorstand der Bayer AG an. Er ist verantwortlich für Innovation, Technologie und Umwelt und betreut die Region Asien/Pazifik. Er war vom 1. Juli 2002 bis zu seiner Berufung in den Bayer-Vorstand Mitglied des Bayer HealthCare Executive Committee und leitete die Division Pharma. Er wurde 1951 in Stuttgart geboren. Biologie-Studium an der Universität Hohenheim; seit 1980 bei der Bayer-Tochtergesellschaft Miles Diagnostics; seit 1995 Geschäftsführer der Bayer Yakuhin Ltd. in Japan mit der Verantwortung für die Geschäftsfelder Pharma und Consumer Care; seit 2000 Leiter des Geschäftsbereichs Pharma in Nordamerika; seit Januar 2002 Leitung des Geschäftsbereichs Pharma der Bayer AG mit der VErantwortung für das weltweite Pharmageschäft mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Dr. Plischke ist Vorstandsvorsitzender des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), Berlin, und gehört den Vorständen der Deutschen Diabetes-Stiftung (DDS), der Ludwig-Heilmeyer-Gesellschaft und des Ostasiatischen Vereins e.V. (OAV) an. Außerdem ist er Mitglied in den Kuratorien der Paul Ehrlich-Stiftung und des Fonds der chemischen Industrie.

Grußworte:
Professor Dr. Matthias Winiger
(Rektor der Universität Bonn)

Botschafter a.D. Dr. jur. Claus Duisberg
(Mitglied des Vorstands der Universitätsgesellschaft Bonn)

Oktober

Mittwoch
01.10.2008
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) –

Katja Christina Plate
(Leiterin des Regionalprogramms Politischer Dialog Süd-Kaukasus,
Konrad-Adenauer-Stiftung)

„Die Lage in Georgien nach dem EU-Sondergipfel”

Zur Person:

1997 bis 2002 Studium Universität Erlangen-Nürnberg , mit Abschluss „Diplom-Sozialwirt”; 2004 Islamische Fakultät Sarajewo / Bosnien und Herzegowina mit Abschluss „Diploma in Islamic Studies”; seit 2003 Freie Universität Berlin: Promotionsstudium im Fach Geschichte mit dem Schwerpunkt Ost- und Südosteuropäische Geschichte; 2005 Freie Mitarbeit: Vorbereitung einer Fachkonferenz „Die Rolle der Religionsgemeinschaften bei der Europäisierung und Demokratisierung des Balkans”; 2005 Vertretung des Länderreferenten für Mittel- und Osteuropa; 2006 bis 2007 Referentin für Werte, Religion und Politik in Europa; seit 2007 Leiterin des Regionalprogramms Politischer Dialog Südkaukasus, Konrad-Adenauer-Stiftung.

Einführung:
Dr. Melanie Piepenschneider
(Leiterin Politische Bildung, Konrad-Adenauer-Stiftung)


Montag
06.10.2008
19.30 Uhr

Schumpeter-Saal

Dr. Dr. Friedrich W. Hellmann
(Generalsekretär a.D. des Deutschen Akademischen Austauschdiensts)

„Bevor der Vorhang aufgeht – Die Theatersaison 2008/2009 in Bonn und Umgebung”

Zur Person:

Studium der deutschen und französischen Literatur­wissen­schaft in Köln, Berlin (FU), Paris und Freiburg/Breisgau; 1960 bis 1962 DAAD-Lektor für deutsche Sprache, Literatur und Landeskunde an der Patna University, Indien; danach bis 1998 Tätigkeit im Deutschen Akademischen Austausch­dienst, seit den Siebziger Jahren als Stellvertretender Generalsekretär

 

 

Montag
13.10.2008 19.00 Uhr

Bistro Luigi Pirandello

Emeriti-Stammtisch


Dienstag
14.10.2008
19.30 Uhr

Joseph-Schumpeter-Saal

– gemeinsam mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bonn e.V. –

Professor Dr. Harald Meyer
(Japanologie, Institut für Orient- und Asienwissenschaften, Universität Bonn)

„Japans Neuausrichtung seiner Außen- und Sicherheitspolitik in der unmittelbaren Nachkriegszeit: Modellbildungen und politische Realitäten”

Zur Person:

1992 bis 1999 Studium der Japanologie, Sinologie und Geschichte der Neuzeit, Universitäten Zürich und Kanazawa; 1998 bis 2000 Assistent für Japanologie am Ostasiatischen Seminar, Universität Zürich; 2000 Promotion in Zürich; von 2000 bis 2002 Forschungsaufenthalt an der Universität Kanazawa; April 2002 bis März 2008 Oberassistent für Japanologie am Ostasiatischen Seminar, Universität Zürich; 2004 Habilitation, Universität Zürich; Sommersemester 2006: Lehrbeauftragter für Japanologie, Universität Heidelberg; Wintersemester 2006/07: Lehrbeauftragter für Japanologie, Universität Tübingen; seit Sommersemester 2007 Professurvertretung in Japanologie, Universität Bonn; Lehrbeauftragter, Universität St. Gallen; ab Juni 2008 Inhaber der Professur für „Gegenwartsbezogene Japanforschung”, Universität Bonn.

Einführung:
Dieter Born
(Vorsitzender der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bonn e.V.)


Mittwoch
15.10.2008
19.30 Uhr

Robert-Curtius-Saal

Dr. Manfred Osten (Bonn) liest aus seinen soeben erschienenen Gedichtbänden

„Der Baum der Reisenden” und „Im Kerngehäuse”

anschließend Gespräch:

„Zur Aktualität der Lyrik im 21. Jahrhundert”

Manfred Osten im Gespräch mit Professor Dr. Jürgen Fohrmann (Neuere Deutsche Literaturgeschichte und Allgemeine Literaturwissenschaft, Universität Bonn)

Zu den Personen:

Dr. Manfred Osten
Geboren 1938 in Ludwigslust (Mecklenburg); 1959 bis 1964 Studium der Rechtswissenschaften, Philosophie, Musik­wissenschaft und Literatur (Universitäten Hamburg und München); 1964 Erstes Juristisches Staatsexamen; 1968 Zweites Juristisches Staatsexamen 1968 Internationale Privat­rechtstudien (Universität Luxemburg); 1969 Eintritt in den Auswärtigen Dienst; 1969 Promotion (Universität zu Köln); bis 1995 verschiedene Verwendungen im In- und Ausland; 1995 bis 2004 Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung, Bonn; Vorsitzender des Vereins Schumann-Haus in Bonn.

Prof. Dr. Jürgen Fohrmann
Geboren 1953; Studium in Münster und Bielefeld, 1980 Promotion und 1988 Habilitation in Bielefeld; Heisenberg­stipendiat; seit 1991 Professor für Neuere deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Bonn; von 1999 bis 2004 Direktoriumsmitglied am Kultur­wissen­schaftlichen Forschungskolleg „Medien und kulturelle Kommunikation” (Forschungsverbund Aachen-Bonn-Köln); Gastprofessuren in Madison, Bloomington, Jerusalem, Tokyo und Melbourne.


Dienstag
21.10.2008
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– im Rahmen der „Thomas-Mann-Vorlesungsreihe” –

Dr. Thomas Sprecher
(Thomas-Mann-Archiv der ETH Zürich)

„Felix Krull, Thomas Manns letzter Roman”

Zur Person:

geboren 1957; Studium der Germanistik, Philosophie, Psycho­logie, dann der Rechtswissenschaft in Zürich und Berlin (FU); 1985 Promotion; 1986 Gymnasiallehrerpatent für Deutsch und Philosophie; 1989 Abschluss als lic. iur.; 1989 bis 1992 als Auditor und Gerichtssekretär in Zürich, 1992 Anwaltspatent; 2003/2004 Promotion zum Konkursrecht und Abschluss als LL.M (Int. Wirtschaftsrecht); seit 1994 Leiter des Thomas-Mann-Archivs an der ETH Zürich; 1994 bis 2003 Präsident der Thomas-Mann-Gesellschaft Zürich; seither Ehrenpräsident.
Germanistische Arbeitsgebiete: u.a. Thomas Mann z.B. zum „Doktor Faustus” und „Zauberberg”; Hauptherausgeber der Großen Kommentierten Frankfurter Ausgabe: Editionen „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull” (erscheint 2009).

Einführung:
Professor Dr. Hans Büning-Pfaue
(Lebensmittelchemie, Uni Bonn)

Professor Dr. Helmut Schneider
(Neuere Deutsche Literaturwissenschaften, Uni Bonn)


Mittwoch
22.10.2008
18.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit den Mathematischen Instituten der Universität Bonn, dem Max-Planck-Institut für Mathematik Bonn; dem Hausdorff-Center for Mathematics Bonn –

„Friedrich-Hirzebruch-Vorlesung”

Hans Magnus Enzensberger

„Von den metaphysischen Mucken der Mathematik – einige Aperçus”

 

Don Bernard Zagier

„Die zwei Gesichter der Mathematik”

Zur Person:

Professor Zagier wurde 1951 in Heidelberg geboren. Diplome in Mathematik und Physik, MIT (1968), D.Phil. Oxford University (1972), Habilitation Universität Bonn (1975), apl. Professor an der Universität Bonn (1976), Chair Professor für Zahlentheorie an der University Maryland (1979 bis 1990), Professor an der Universität Utrecht (1990), Wissenschaftliches Mitglied (seit 1984) und Direktor (seit 1995) am Max-Planck-Institut für Mathematik, Professor am Collège de France, Paris (seit 2000).
Carus-Preis, Schweinfurt (1984), Frank-Nelson-Cole-Preis für Zahlentheorie (geteilt) (1987), Prix Elie Cartan, Académie des Sciences (1996), Chauvenet-Preis der Mathematical Association of America (2000), Karl Georg Christian von Staudt-Preis (2001); Mitglied der Academia Europea, Ausländisches Mitglied der Königlich-Niederländischen Akademie der Wissenschaften.

 

Anschließend:

Dr. Hans Magnus Enzensberger
im Gespräch mit
Professor Dr. Don Zagier
(Universität Bonn und MPI für Mathematik, Bonn)

Einführung:
Professor Dr. Werner Ballmann
(Mathematik, Universität Bonn und MPI für Mathematik, Bonn)


Samstag
25.10.2008
19.00 Uhr

Der Uniclub wird 20. Das wollen wir gerne mit Ihnen feiern!

Festveranstaltung aus Anlass des 20jährigen Uniclub-Jubiläums

Musikalisch-Literarische Rheinreise

„Eine romantische Rheinreise – von der Rheinquelle bis Bonn”

Programm:

  1. Gottfried Keller: Via Mala
  2. Karl Simrock: Vallis Rheni
  3. Franz Schubert: Auf dem Wasser zu singen
  4. Theodor Fontane: Rheinfall
  5. Johannes Brahms: Dort in den Weiden
  6. Johann Wolfgang von Goethe: Strassburg
  7. Gustav Mahler: Rheinlegendchen
  8. J.W. von Goethe: Rhein und Main
  9. Heinrich von Kleist: Das Rheintal
  10. Robert Schumann: Berg und Burgen
  11. Clemens von Brentano: Lurley
  12. Clara Schumann : Ich weiß nicht, was soll es bedeuten
  13. Franz Listzt: Ich weiß nicht, was soll es bedeuten
  14. Robert Schumann: Waldesgespräch
  15. Felix Mendelssohn: Hochzeitsreise (Tagebuch)
  16. Felix Mendelssohn: Warnung vor dem Rhein
  17. Karl Simrock: Alter Zoll
  18. Friedrich Nietzsche: Ausflug
  19. Richard Wagner: Das Rheingold (Rheintöchterszene)

mit dem Solistenensemble des Philharmonischen Chors

Sopran: Susanne König und Sandra Klein
Mezzosopran: Sophia Herber
Bariton: Jörg Zimmermann
Rezitation: Susanne und Ludwig Egener
Klavier: Thomas Neuhoff
Gesamtleitung: Thomas Neuhoff

Anschließend:
Empfang (in der Lobby) und Festliches Dinner (im Wolfgang-Paul-Saal)

Verbindliche Anmeldung bis Mittwoch, den 22. Oktober 2008 bei Frau Jöher, Telefon
02 28 / 72 96 101 (Unkostenbeitrag 58,50 Euro pro Person für Konzert, Empfang und Dinner, einschließlich aller - auch alkoholischer - Getränke)

 

November

Montag
03.11.2008
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Professor Dr. Michael Hoch
(Entwicklungsbiologie, Universität Bonn)

„Dick oder dünn? Strategien zur Entdeckung neuer Regulatoren des Fettstoffwechsels am Bonner Life & Medical Sciences (LIMES)-Institut”

Zur Person:

geboren 1961; 1983 bis 1989 Biologie-Studium in Heidelberg; 1986 bis 1989 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes; 1989 bis 1992 Promotion zum Dr. rer. nat. an der LMU München; 1992 bis 1998 Wissenschaftlicher Assistent und Nachwuchsgruppenleiter am MPI für Biophysikalische Chemie, Göttingen; 1996 Habilitation, Technische Universität Braunschweig; 1996 Gerhard Hess-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft; seit 1999 Universitätsprofessor für Molekulare Entwicklungsbiologie, Universität Bonn; 2000 bis 2002 Direktor des Instituts für Zoophysiologie, Bonn; 2001 bis 2004 Sprecher der DFG-Forschergruppe FOR 425; 2002 bis 2004 Sprecher des „Bonner Forum Biomedizin”; 2003 bis 2004 Vorsitzender der Fachgruppe„Biologie” der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, Bonn; seit 2003 Koordinator des Exzellenstudiengangs „Molekulare Biomedizin”; seit 2005 Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs 645, Bonn; seit 2006 Vorsitzender der Fachgruppe „Molekulare Biomedizin” der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, Bonn; seit 2006 Gründungsdirektor des Life & Medical Sciences (LIMES)-Instituts der Universität Bonn.

 

Montag
10.11.2008 19.00 Uhr

Bistro Luigi Pirandello

Emeriti-Stammtisch

 

Samstag
15.11.2008
20.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem StadtmuseumBonn und dem Förderverein StadtmuseumBonn –

Hommage an Johanna Kinkel an ihrem 150. Todestag

Festkonzert mit Liedern von Johanna Kinkel, vorgetragen von
Ingrid Schmithüsen (Sopran) und Thomas Palm (Klavier)

Eintritt: 15 Euro
(Karten erhältlich an der Museumskasse (Franziskanerstr. 9) und an der Abendkasse)

Zu den Personen:

Die Sopranistin Ingrid Schmithüsen widmet sich vor allem der Kammermusik, dem Lied, dem Oratorium und der zeitgenössischen Musik. Mit dem Pianisten und Kammermusiker Thomas Palm verbindet sie eine lange künstlerische Zusammenarbeit. Konzerttourneen führten sie durch ganz Europa, Nord- und Südamerika, Asien, Australien, u. a. zu zahlreichen inernationalen Festivals, wie den Wiener Festwochen, dem Melbourne Festival (Australien), Ars Musica (Brüssel), dem Beethovenfest (Bonn), Montréal Nouvelles Musiques (Kanada) und Préscenes (Paris).

Der Pianist Thomas Palm, Dozent an der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf, wo er seit 1983 eine Musikklasse leitet, gilt heute als einer der gefragtesten Liedbegleiter und Kammermusiker seiner Generation. Thomas Palm bereiste viele Länder Europas und gastierte auch in den USA, Brasilien, Japan und Korea. Meisterkurse, Lehraufträge und Gastprofessuren für Klavier, Kammermusik und Lied verbinden ihn u. a. mit den Musikhochschulen von Osaka, Seoul und Taipeh. Über zwanzig Einspielungen auf CD und nahezu hundert Rundfunkproduktionen dokumentieren das weitgespannte künstlerische Spektrum des Pianisten.

 

Freitag
21.11.2008
15.00 Uhr

Bundeskunst- und Ausstellungshalle

Exkursion in die Bundeskunst- und Ausstellungshalle

„Gandhara - das buddistische Erbe Pakistans.
Legenden, Klöster und Paradiese”

Führung:
Professor Dr. Dr. h.c. Bernard Andreae (Rom)

Zur Person:

geboren 1930 in Graz; 1956 Promotion in Marburg; 1956 bis 1959 Deutsches Archäologisches Institut in Rom. 1962 Habilitation in Bonn; 1965 Professor an der Ruhr-Universität Bochum, 1978 Wechsel nach Marburg; 1984 bis 1995 Erster Direktor der Abteilung Rom des Deutschen Archäologischen Instituts; Andreae entdeckte in Haifa das einzige gesicherte Porträt des Marcus Antonius. 2006 kuratierte Andreae die umfangreiche Sonderausstellung „Kleopatra und die Caesaren“ im Hamburger Bucerius Kunst Forum. Mitgliedschaften: Mitglied im Orden pour le Mérite, Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Ordentliches Mitglied der Pontificia Accademia Romana di Archeologia, Auswärtiges Mitglied der Accademia di Archeologia, Korrespondierendes Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften, Korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Wegen beschränkter Teilnehmerzahl bitte möglichst bald bei Frau Jöher anmelden (Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100 oder E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Sonntag
23.11.2008
11.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Geschlossene Veranstaltung –
Teilnahme nur mit persönlicher Einladung

Matinée zu Ehren der Gründungsmitglieder

Vortrag von
Professor Dr. Josef Isensee
(Staatsrecht, Universität Bonn)

„Die Philosophie des Festes –
von der Notwendigkeit zu feiern”

Beethoven Klaviertrio Opus 11
(Gassenhauer Trio) mit dem
Hausmann Trio:
Dr. Friedrich Bernhard Hausmann (Violine)
Sabine Fleischhauer (Cello)
Paul Klecka (Klavier)

Anschließend Brunch

Zur Person:

Professor Dr. Dr. h.c. Josef Isensee
geboren 1937 in Hildesheim; Studium der Rechtswissenschaften und Philosophie in Freiburg, Wien und München; Juristischer Vorbereitungsdienst und beide juristischen Staatsexamina in München; 1967 Promotion in Erlangen (bei Walter Leisner); 1970 Habilitation; anschließend Berufung als Ordentlicher Professor an die Universität des Saarlandes; 1975 bis zu seiner Emeritierung 2002/2003 Professor an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn; Der allgemeinen juristischen wie auch weiteren wissenschaftlichen Öffentlichkeit ist der Name Isensee mit dem von ihm seit 1987 gemeinsam mit seinem Heidelberger Kollegen Paul Kirchhof herausgegebenen zehnbändigen „Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland” verbunden. Ebenso wirkmächtig sind seine Arbeiten zum Beispiel zur staatsrechtlichen Stellung der Ausländer und zu den Schutzpflichten des freiheitlichen Verfassungsstaates”, der maßgeblich auch in die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts eingebunden ist

 

 

Dienstag
25.11.2008
19.30 Uhr

Schumpeter-Saal

Professor Dr. Wighart von Koenigswald
(Paläonthologie, Universität Bonn)

„Wale in der Wüste – Fossilien belegen den Weg der Evolution vom Land ins Meer”

Zur Person:

geboren 1941; Studium in Bonn und München; 1969 Promotion; 1971 bis 1977 Wissenschaftlicher Assistent (Universität Tübingen); 1977 bis 1987 Kustor am Hessischen Landesmuseum in Darmstadt; 1980 Habilitation (Universität Frankfurt); 1986 Honorarprofessor (Universität Frankfurt); seit 1987 C4-Professor für Paläontologie (Universität Bonn); 1998 bis 2000 Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät (Universität Bonn); seit 2002 Senatsmitglied (Universität Bonn); korrespondierendes Mitglied der Akademie in Krakau; Mitherausgeber verschiedener internationaler Fachzeitschriften; 2001 bis 2003 Präsident der Paläontologischen Gesellschaft, dem Fachverband für den deutschsprachigen Raum; Fachgutachter für die DFG und die VW-Stiftung.

 

Freitag
28.11.2008
19.30 Uhr

Foyer

Vernissage der Ausstellung
„Hommage an Oscar Schlemmer”

Marius Singer

Bilder und Objekte mit Performance

Empfang im Foyer: Begrüßung

Künstlerische Einführung: Marius Singer

Zur Person:

geboren 1959; 1980 Abitur in Köln; 1980 bis 1981 Fachoberschule für Gestaltung, Köln; 1981 bis 1986 Fachhochschule für Kunst und Design, Köln; zahlreiche Kunstpreise und Förderstipendien.

Dezember

Dienstag
09.12.2008
18.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Unser Küchenchef Rolf Schneider empfiehlt ein

„3-Gänge-Gänse-Menü”

Lassen Sie sich überraschen!

Preis, inclusive aller – auch alkoholischer – Getränke 35 €. Verbindliche Anmeldung bis zum 02.12.2008 unter Telefon 0228/72 96 101, Fax 0228/72 96 100 oder per E-Mail joeher@uniclub-bonn.de bei Frau Jöher.

 

Donnerstag
11.12.2008
17.00 Uhr bis 18.30. Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

 

Bitte Anfangszeit beachten!

– gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) –

Podiumsdiskussion zum Thema

„Energiesicherheitspolitik”

mit

Professor Dr. Claudia Kemfert
(Leiterin der Abteilung Energiewirtschaft, Verkehr und Umweltökonomie beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, DIW; Professorin an der Humboldt-Universität Berlin)

Dr. Gerd von der Groeben
(Generalbevollmächtigter der EON-AG)

Milan Nitzschke
(Leiter Marketing, Kommunikation und nachhaltige Unternehmensentwicklung der SolarWorld AG Bonn)

Moderation:
Dr. Josef Braml
(Leiter der Redaktion des von der DGAP herausgegebenen Jahrbuchs „Internationale Politik”)

Einführung:
Generalkonsul a.D. Dr. Wolfgang Runge
(Vorsitzender des DGAP Forums NRW)

 

Freitag
12.12.2008
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Weihnachtskonzert

„Ihr schwebet”

Weihnachtslieder der Romantik

Jörg Waschinski (Tenor)
Jane Berthe (Harfe)

Empfang und Besuch der Ausstellung von Marius Singer „Hommage an Oscar Schlemmer”

Zur Person:

Der in Berlin geborene Jörg Waschinski steht für die dritte Generation der Sänger im Counter-Fach. Als erster männlicher Sopran studierte Waschinski bei Professor Renate Faltin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin Gesang. In großen Opernpartien, darunter Xerxes aus der gleichnamigen Oper von Georg Friedrich Händel am Stadt­theater St. Gallen 1998, Nero aus der Monteverdi-Oper L‘Incoronazione di Poppea 2000/2001 in der Staatsoper Hannover oder David aus dem Händel-Oratorium Saul in den Inszenierungen der Oper Bonn 2000 und des Mainzer Staatstheaters 2001, zeigte Waschinski sein dramatisches Talent auf der Bühne und avancierte zum Favoriten bei Publikum und Kritikern. Die Zeitschrift Opernwelt kürte ihn zum Nachwuchssänger der Spielzeit 1999/2000 und bereits in der folgenden Saison wurde Waschinski für seinen Nerone in der Staatsoper Hannover und seinen David in der Oper Bonn als bester Sänger der Spielzeit 2000/2001 nominiert. Seine Engagements führen Jörg Waschinski mit so namhaften Dirigenten wie Ton Koopman, Frieder Bernius, Reinhard Goebel. Michael Hofstetter, Jos van Veldhoven, John Fiore und Christoph Spering und anerkannten Regisseuren wie Philipp Himmelmann, Dietrich Hilsdorf, Georges Delnon, Franziska Severin oder Dietmar Seyffert zusammen.

 

Donnerstag
18.12.2008
20.00 Uhr

Schlosskirche

Bitte beachten Sie Ort und Anfangszeit!

Weihnachtskonzert
mit dem Kammerorchester des
Collegium Musicum der Universität Bonn

Werke von Schubert (Deutsche Messe),
Händel (Harfenkonzert) und Prätorius

Gastdirigent:
Petr Vandilowski

Mit den Solisten:
Matthias Putzke, Countertenor
Christoph Splittstößer, Tenor
Florian Meisgen, Bariton
Bernhard Ganglmair, Bass
Juli Vollmer, Harfe