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  Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember
Januar

Freitag
02.01.2009
15.00 Uhr

Bundeskunst- und Ausstellungshalle Bonn

Besuch der Ausstellung
„Rom und die Barbaren”

Führung:
Professor. Dr. Jan Bemmann
(Ur- und Frühgeschichte, Universität Bonn)

Treffpunkt: Lobby

Zur Person:

Studium der Ur- und Frühgeschichte, Mittelalterlichen und Neueren Geschichte sowie Bodenkunde an den Universitäten Kiel, Saarbrücken und München. Promotion 1989. Reisestipendium der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts, Postdoktorandenstipendium der DFG, Assistent und Oberassistent am Bereich Ur- und Frühgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena, dort im jahr 2000 habilitiert. Im Sommer 2004 Gastprofessor an der Universität Wien, seit Wintersemester 2004/2005 Professor für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Forschungsschwerpunkte: Kulturen der Römischen Kaiserzeit und Völkerwanderungszeit in Nord-, Mittel- und Südosteuropa; Archäologie des östlich-merowingischen Reihengräberkreises und der frühen Slawen; Opfergaben und Opferplötze in Mittel- und Nordeuropa; Waffen und Bewaffnung in frühgeschichtlicher Zeit; Kulturwandel in Mitteldeutschland von Drusus bis Bonifatius; Kultur­veränderungen auf der Krim im Frühmittelalter; Kurator der Ausstellung „Rom und die Barbaren” in der KAH Bonn 2009.

 
Sonntag
04.01.2009
18.00 Uhr

Theaterforum Kammerspiele

„Die Glasmenagerie”

von Tennessee Wiliams

Nach der Aufführung (etwa 20.00 Uhr) besteht für die Mitglieder des Uniclubs die Gelegenheit zu einer Gesprächsrunde mit der Chefdramaturgin, Frau Gräve, und den Schauspielerinnen und Schauspielern.

Moderation:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik, Universität Bonn)

Verbindliche Anmeldung bis zum 18.12.2008 unter Telefon
02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100 bei Frau Jöher oder per E-Mail joeher@uniclub-bonn.de.

 

Montag
12.01.2009
19.00 Uhr

Bistro Luigi Pirandello

Emeriti-Stammtisch

 

Dienstag
13.01.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) –

Ministerpräsident Karl-Heinz Lambertz
(Eupen, Belgien)

„Welche Zukunft hat der Belgische Bundesstaat in der Europäischen Union?”

Zur Person:

geboren 1952; Lizentiat der Rechte und zusätzliche Aus­bil­dung in deutschem Recht an der Universität Heidelberg; 1976 bis 1980 Assistent an der Rechts­fakultät an der Katholischen Universität Louvain-La-Neuve (UCL); 1980 bis 1981 Berater im Kabinett des Ministers für institutionelle Reformen und Stell­vertretender Direktor der AG Aerotech; 1981 bis 1990 Berater in der SRIW; seit 1988 Dozent an der Fakultät der Rechte, UCL (Fach: deutsche Rechts­termi­no­logie); 11/1990 bis Juni 1995 Gemeinschafts­minister für Medien, Erwachsenen­bildung, Behinderten­politik, Sozialhilfe und Berufsumschulung; 06/1995 bis 07/1999 Gemeinschaftsminister für Jugend, Ausbildung, Medien und Soziales; 07/1999 bis 06/2004 Ministerpräsident, Minister für Beschäftigung, Behindertenpolitik, Medien und Sport; 07/2004 bis 2009 Ministerpräsident, Minister für lokale Behörden; seit August 2006 Generalberichterstatter des Kongresses der Gemeinden und Regionen Europas (KGRE) für Fragen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

 

Mittwoch
21.01.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Professor Dr. Klaus Desch
(Experimentalphysik – Hochenergiephysik, Universität Bonn)

„Was die Welt im Innersten zusammenhält: neue Teilchenphysik mit dem Large Hadron Colliden (LHC)”

Zur Person:

1964 geboren in Fürstenzell; 1983 Abitur in Bonn; 1984 Militärdienst; danach Studium der Physik an der Uni­versi­tät Bonn;1992 Diplom; 1993 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Elektronensynchrotron (DESY), Hamburg; 1995 Promotion an der Universität Bonn; 1996 Postdoc, Universität Bonn; 1998 Fellow am Europäischen Kern­for­schungs­zentrum CERN in Genf; 1999 Gastwissenschaftler an der Universität Hamburg; 2004 Professor (C3) für Ex­peri­mentalphysik an der Universität Freiburg; 2006 Professor (W3) für Experimentalphysik an der Universität Bonn.

Einführung:
Professor Dr. Erwin Hilger
(Experimentalphysik, Universität Bonn)

 

Sonntag
25.01.2009
11.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Neujahrsempfang des Bonner Universitätsclub

und

Verleihung der Maecenas-Medaille an verdiente Förderer des Universitätsclubs

Anschließend Brunch

Musikalische Begleitung (Swing, Balladen, Bossa und Blues):

Uniclub-Quartet, die Four for Jazz

Karsten Brenner, Klarinette und Tenorsaxophon
Harald Rutar, Piano
Jochen Solbach, Bass
Gerd Both, Schlagzeug

Die Kosten für den Brunch (inklusive aller alkoholischer und nichtalkoholischer Getränke) betragen 18,50 Euro pro Person. Bitte melden Sie sich bis zum 22. Januar 2009 bei Frau Jöher an (Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Dienstag
27.01.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

 

Prof. Dr. Dr. Klaus Rosen
(Alte Geschichte, Universität Bonn)

„Kaiser Julian – Constantins des Großen abtrünniger Neffe”

Zur Person:

1956 bis 1961 Studium der Klassischen Philologie, Geschichte und Philosophie in Heidelberg, Bonn, Freiburg i.Br. und München; 1961 Staatsexamen an der Universität Heidelberg in Griechisch und Latein im Hauptfach und Geschichte im Nebenfach; 1966 Promotion zum Dr.phil. an der Universität Heidelberg; 1967 bis 1969 Senior Lecturer an der University of South Africa, Pretoria, Südafrika; 1970 Promotion zum Dr.litt. et phil. an der University of South Africa; SS 1974 Visiting Professor an der State University of Massachusetts, Amherst, USA; 1974 Habilitation für Alte Geschichte an der Universität Freiburg; 1978 bis 1982 Ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Kirchlichen Gesamthochschule/Katholischen Universität Eichstätt; seit 1982 Ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn; SS 1992 bis WS 1995/96 Prodekan der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn; 1997 Wahl zum Ordentlichen Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften; 2002 Emeritierung.

 

Donnerstag
29.01.2009
19.30 Uhr

Exkursion

– aus der Reihe „Europa im Werden“ –

Exkursion zur Ausstellung „Rasna – die Etrusker”
Akademisches Kunstmuseum der Universität Bonn

Die Ausstellung besteht aus drei Teilen

  • einer umfassenden Darstellung der etruskischen Kultur anhand von über 250 Objekten;
  • dem begehbaren Nachbau eines etruskischen Kammergrabes, der Tomba François aus Vulci;
  • Bilder, Collagen und Objekten der zeitgenössischen Künstlerin Anja Schindler, die durch die etruskische Kultur inspiriert sind.

Führung (voraussichtlich)
Professor Dr. Martin Bentz
(Institut für Kunstgeschichte und Archäologie, Abteilung klassische Archäologie, Universität Bonn)

Februar

Dienstag
03.02.2009
19.30 Uhr

Paul-Martini-Saal

Dr. Irene Jansen
(Leiterin der DAAD-Außenstelle Tokyo)

„Von Robotern und Menschen.
Leben und Arbeiten in Japan”

Zur Person:

Studium der (vergleichenden) Literaturwissenschaft, Germanistik und Anglistik an den Universitäten Freiburg, Salford (GB), Smith College and U Mass Amherst (USA). 1989 Promotion zum Dr. phil in Tübingen. Verschiedene Lehraufträge als Oberstudienrätin und später als DAAD Lektorin an der Universitas Indonesia. Aufbau des DAAD-Informationszentrums in Südafrika (Johannesburg). Anschließend Referatsleiterin für Afrika Subsahara im DAAD Bonn, später Gruppenleiterin für Asien, Ozeanien, Neuseeland, Australien, Naher Ostern und Nordafrika. Seit 2004 Leiterin des DAAD-Büros Tokio. Spezialgebiete: Inter­nationalisierungsstrategien im Hochschulbereich, Fragen der Hochschulpolitik und des akademischen Austausches.

 

Montag
09.02.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Verein der Opernfreunde Bonn –

Diskussion über die (vielgelobte) Bonner Inszenierung der Oper „Elektra”
von Richard Strauss (Libretto: Hugo von Hofmannsthal)

Der Intendant der Oper Bonn, Herr Klaus Weise, der selbst Regie führte,
und Frau Ulrike Schumann (Dramaturgie) im Gespräch über die Bonner
Aufführung (Premiere: 25. Januar 2009)

Einführung und Leitung der Diskussion:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Englische Philologie, Universität Bonn)

 

Donnerstag
12.02.2009
16.30 Uhr

Exkursion

– aus der Reihe „Bonn im Aufwind” –

Exkursion zur Ausstellung der Architektenentwürfe „Beethoven Festspielhaus”

Führung:
Professor Dipl.-Ing. Sigurd Trommer
(ehemaliger Baudezernent der Stadt Bonn, jetzt Universität Kassel)

Treffpunkt: Foyer des Posttowers

Bitte melden Sie sich bis zum 10. Februar 2009 bei Frau Jöher an
(Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100,
E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Mittwoch
18.02.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Professor Dr. Hans Büning-Pfaue
(Lebensmittelchemie, Universität Bonn)

„Düfte, Aromen, Riechgenüsse”

Zum Thema:

Kosmetische Mittel und Lebensmittel gewinnen ihre Authentizität vielfach mit ihren besonderen Duft- und Aroma-Noten, die immer wieder neu komponiert werden; welche Grundlagen dabei gelten, welche historischen Hinweise reizvoll sind, welche Chemie und welche Mechanismen zugrunde liegen, welche stoffliche Vielfalt und welche Überlappungen für beide großen Produktgruppen gelten, wird exemplarisch anschaulich gemacht; dazu besteht Gelegenheit, schöne und sehr verschiedene Düfte zu genießen, die nach Art der Parfumeure und Flavouristen appliziert werden.

Zur Person:

Der Vortragende ist Apotheker und Lebensmittelchemiker (Hamburg); er wurde in naturwissenschaftlicher Mikrobiologie promoviert (Universität, Münster); nach dem Wehrdienst als Stabsapotheker hat er ab 1974 in einer NRW-Landesbehörde eine Abteilung für Lebensmittel- und Arzneimittel-Mikrobiologie aufgebaut und geführt, die Lebensmittelmikrobiologie an der Universität Münster als Lehrbeauftragter vertreten, ging mit einem Stipendium an die Universität Utrecht und erhielt 1982 den Ruf auf die neu geschaffene Professur Lebensmittelchemie; an der Universität Bonn hat er sich vor Allem den Themen Rückstandsanalytik für Arzneistoffe in Nutzfischen, Glukosinolate in Brassicaceen, Nickelmigration aus Kochtöpfen, Milchfettfraktionierung und schnelle NIR-Spektrometrie von Lebensmittel-inhaltsstoffen gewidmet.

 

Mittwoch 25.02.2009
19.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Bitte beachten Sie die Anfangszeit!

Fischessen am Aschermittwoch

Reichhaltiges Fisch-Büffet

Preis inklusive aller – auch alkoholischer - Getränke 28,50 Euro pro Person.

Bitte melden Sie sich bis zum 19. Februar 2009 bei Frau Jöher an
(Telefon 02 28/72 96 101, Fax 02 28/72 96 100, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Donnerstag 26.02.2009
19.30 Uhr

Schumpeter-Saal

– aus der Reihe „Bonn im Aufwind” –

Professor Dr. Andreas Eckhardt
(Direktor des Beethovenhauses Bonn)

„Das Beethovenhaus Bonn – ein verpflichtendes Erbe”

Zur Person:

geboren 1943 in Marienberg (Erzgebirge); Studium: Schul­musik, Geschichte und Musikwissenschaft an den Uni­versitäten in Mainz und Wien; Studien­referendar und Assessor am Frauenlob-Gymnasium in Mainz, 1971 bis 1979 im Musikverlag B. Schott’s Söhne Mainz, gleichzeitig Bundesgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Schulmusiker. 1980 bis 1998 Generalsekretär des Deutschen Musikrates in Bonn, seit Juli 1998 Direktor des Beethoven-Hauses Bonn; 1988 bis 2007 Dozent im Studiengang Kulturmanagement an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Hamburg. Präsident der Hindemith-Stiftung (Blonay/Schweiz).

März

Montag
02.03.2009
15.30 Uhr

Pumpenhaus des Wasserwerks
(Alter Plenarsaal) Hermann-Ehlers-Straße 29

– gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.–

Elmar Brok (MdEP)

„Wohin treibt der Nahe Osten?”

Elmar Brok ist Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und im Institutionellen Ausschuss des Europäischen Parlaments. Er hat das Parlament in den Verhandlungen zum Vertrag von Amsterdam und Nizza sowie zum Verfassungsvertrag vertreten und war Hauptberichterstatter des Europäischen Parlaments für die Erweiterung von 1999 bis 2004. Er ist Vorstandsmitglied sowohl der EVP-ED-Fraktion als auch der Europäischen Volkspartei und Präsident der Europa-Union Deutschland.

 

Montag
02.03.2009
19.00 Uhr

Haus des Evangelischen
Gemeindeverbands (Adenauerallee 37)

– eine Veranstaltung der LESE (auf freundliche Einladung unseres Mitglieds Dr. Ulrich Spindler) –

Bitte beachten Sie die Anfangszeit und den Veranstaltungsort!

Dr. Manfred van Rey
(ehemaliger Bonner Stadtarchivar) mit einer Schülerin

Szenische Lesung aus Passagen des
Tagebuchs von Anne Frank

„Dr. Dussel und Anne Frank”

 

Freitag
06.03.2009
19.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Bitte beachten Sie die Anfangszeit!

Karin Hempel-Soos (Leiterin, Haus der Sprache und Literatur, Bonn) und Professor Jürgen Fohrmann (Neuere deutsche Literaturgeschichte und Allgemeine Literaturwissenschaft, Universität Bonn) servieren

Politik und Poesie
Männerbünde und Genie
Frau’n fürs Feuer
Sellerie

Zu den Personen:

Karin Hempel-Soos: geboren 1939 in Dresden; Schulzeit in Meiningen/Thüringen; Studium in Dresden, Köln und Bonn; lebt und arbeitet seit 1960 in Bonn; seit 1980 als freie Journalistin, Schriftstellerin und Kabarettistin; seit 1994 Leiterin des Hauses der Sprache und Literatur in Bonn. Veröffentlichungen: „Meine unsortierten Jahre“ (1980), „Für Männer verboten“ (1983), „Blütenblättermüll“ (1986), „Feuerlilien. Katzenhaar“ (1987), „Das Böse mehrt sich über Nacht“ (1989), „Liebe in dieser Zeit“ (1993), „ANABIOSE“ (2001), „Melde mich morgen“ (2007), „Fischfutter“ (erscheint 2009).

Prof. Dr. Jürgen Fohrmann: geboren 1953; Studium in Münster und Bielefeld, 1980 Promotion und 1988 Habilitation in Bielefeld; Heisenbergstipendiat; seit 1991 Professor für Neuere deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Bonn; von 1999 bis 2004 Direktoriumsmitglied am Kulturwissenschaftlichen Forschungskolleg „Medien und kulturelle Kommunikation” (Forschungsverbund Aachen-Bonn-Köln); Gastprofessuren in Madison, Bloomington, Jerusalem, Tokyo und Melbourne.

 

Dienstag
17.03.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Deutschen Atlantischen Gesellschaft –

Hans Joachim Stricker
(Vizeadmiral, Befehlshaber der Flotte)

„Konflikte am Horn von Afrika: Operationen gegen Piraterie”

Zur Person:

  • geboren 1948 in Kiel
  • 1968 Eintritt in die Marine als OA Crew X/68
    1972-1974 Wachoffizier im 6. Minensuchgeschwader KM-Boot
    Koblenz, Wilhelmshaven
  • 1974-1977 Kommandant im 3. Minensuchgeschwader
    BM-Boot Nixe, Kiel
  • 1977-1978 B-Lehrgang Marineführungsdienste/Marinewaffen, Fachteil Minen und Minenabwehr
  • 1978-1980 Kommandant im 1. MinensuchgeschwaderSM-Boot Sirius, Flensburg
  • 1980-1982 Admiralstabsausbildung an der
    Führungsakademie der Bundeswehr, Hamburg
  • 1982-1984 stellv. Kommandeur und S 3 im 5. Minensuchgeschwader Olpenitz
  • 1984-1987 Stabsoffizier beim Supreme Allied Commander Atlantic, Policy Division, Norfolk, Virginia, USA
  • 1987-1988 Referent Fü M VI 1 im Bundesministerium für Verteidigung, Bonn
  • 1988-1990 Adjutant beim Generalinspekteur
  • 1991-1993 Kommandeur 5. Minensuchgeschwader, Olpenitz
  • 1993-1995 Dozent für Seekriegsführung und Operationsplanung, Fachbereich
  • Führungslehre Marine an der Führungsakademie der Bundeswehr, Hamburg
  • 1995-1997 Referatsleiter Fü S III 7 EU/WEU im Bundesministerium für Verteidigung
  • 1998-2001 Kommandeur der Flottille der Minenstreitkräfte, Olpenitz
  • 2001-2003 Admiral Marineausbildung, Marineamt Rostock
  • 2003-2006 Deputy Chief of Staff Transformation, Headquarter Supreme Allied Commander Transformation, Norfolk, Virginia, USA
  • seit 2006 Befehlshaber der Flotte

Moderation:
Lutz Feldt
(Vizeadmiral a.D., Präsident Deutsches Marineinstitut e.V.)

Einführung:
Michael Simon

 

Freitag
20.03.2009
20.00 Uhr

Ehemalige Syrische
Botschaft (Andreas-Hermes-Straße 5)

Bitte beachten Sie die Anfangszeit und den Veranstaltungsort!

„Warum hast Du das Pferd allein gelassen“

Gedichte von Machmoud Darwisch
begleitet von Musik auf der Oud (arabische Laute)

Walter Mik
(Akademischer Musikdirektor, Bonn)

Dr. phil. Sarjoun Karam
(Schriftsteller, Dozent an der Universität Bonn)

Ahmad Al Khatib
(Palästinensischer Lautenvirtuose und Komponist)

 

Donnerstag
26.03.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Botschafter a.D. Dr. Dr. habil Ekkehard Eickhoff (Bonn)

„Eisen und Seide – zwei venezianische Epochen”

Zur Person:

geboren 1927 in Berlin; habilitierte sich 1973 für mittelalterliche und neuere Geschichte an der Universität Stuttgart. Von 1953 bis 1992 gehörte er dem Auswärtigen Dienst an, arbeitete an den Botschaften in Kairo, Bern und Ankara sowie in der Ostabteilung des Auswärtigen Amts. Er war Botschafter in Südafrika, Irland und in der Türkei und leitete die KSZE-Delegation der Bundesrepublik Deutschland in Wien. Seine historischen Bücher und Aufsätze sind Themen gewidmet, die das abendländische 9. bis 12. Jahrhundert mit der Mittelmeerwelt oder das Venedig des Hochbarock mit dem Osmanischen Reich verbinden.

Einführung :
Botschafter a.D. Dr. Albert Spiegel (Bonn)

 

Sonntag
29.03.2009
11.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Konzert – Matinée und Brunch

Franz Schubert: „Die schöne Müllerin“

Dr. Marc Bettendorf, Klavier
Marion Michels, Bariton

Zu den Personen:

Dr. Marc Bettendorf studierte Chemie an der Universität Bonn und ist seit 1984 Lehrer für Mathematik, Physik und Chemie in Luxemburg. Er erhielt seine musikalische Ausbildung an den Musikschulen in Ettelbrück und in Diekirch, in Luxemburg, in Bonn und in Köln, Klavier bei der polnischen Pianistin Ella Kalvelage. Er arbeitete als Klavierlehrer an den Musikschulen in Diekirch und Ettelbrück, war Organist in Vianden und gründete 1992 unter anderem mit Marion Michels die Schubertiade Luxemburg; 1996 das Klavierduo „Franz Schubert“ mit der holländischen Pianistin Nelly Adams. Er trat in Konzerten auf als Solist mit dem Philharmonischen Staatsorchester Kosiče (Slowakei) und dem Akademie-Orchester aus Prag, als Duo-Partner von Ella Kalvelage, Nelly Adams und als Liedbegleiter unter anderem von Marion Michels.

Marion Michels studierte Blockflöte in Wien und an der Musikhochschule in Köln, nachdem er am Luxemburger Konservatorium einen ersten Preis im Fach Trompete erlangt hatte. Das Gesangsstudium begann er an der Musikschule in Köln, später studierte er in Brüssel und am Königlichen Konservatorium in Gent. Als Falsetto spezialisierte er sich in Nancy und singt in Oratorien. Der belgische Komponist Jean-Christophe Renault widmete ihm mehrere seiner Gesangskompositionen, die er in Belgien uraufführte. Seit etlichen Jahren teilte er seine Leidenschaft für die Musik von Franz Schubert mit Marc Bettendorf und wird so zum Mitbegründer der Schubertiade Luxemburg.

Anschließend Brunch

Bitte melden Sie sich bis zum 26. März 2009 bei Frau Jöher an (Telefon 02 28/72 96 101, Fax 02 28/72 96 100,
E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

April

Donnerstag
02.04.2009
19.30 Uhr

Schumpeter-Saal

Professor Dr. Jens Peter Meincke
(Bürgerliches Recht, Universität zu Köln)

„Ein Buch, das Geschichte gemacht hat:
Institutionen Iustinians”

Zur Person:

geboren 1935 in Hamburg; 1954 Abitur; 1954 bis 1957 Musik- und Philosophiestudium in Hamburg, Basel und Freiburg; 1957bis1961 Jurastudium in Freiburg, Bonn und Hamburg; 1963 Promotion; 1967 Zweites Staatsexamen; 1967 bis 1968 Anwalt und Prüfungsassistent in einer Hamburger Anwalts- und Wirtschaftsprüfersozietät; 1968 bis 1972 Assistent an der Universität Hamburg; 1972 Habilitation; 1972 bis 1975 Gastprofessur in Southampton/England, Lehrstuhlvertretungen in Münster und Freiburg; 1975 bis 1978 Professur für Bürgerliches Recht und Römisches Recht in Köln; 1978 bis 2001 Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Römisches Recht und Steuerrecht in Köln (der Vorgängerlehrstuhl des jetzigen Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Bilanz- und Steuerrecht); seit April 2001 emeritiert; 1978 bis 1985 Geschäftsführender Direktor des Rechtswissenschaftlichen Seminars; seit 1985 stellvertretender Direktor; 1981 bis 1995 Mitglied im Zwischenprüfungsamt der WiSo-Fakultät; 1981 bis 1989 und 1993 bis 1996 Mitglied in verschiedenen Senatskommissionen und im Senat der Universität; 1989 bis 1993 Erster Prorektor der Universität; 1996 bis 1997 Dekan der Fakultät; 1997 bis 2001 Rektor der Universität; 1999 bis 2000 Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW.

 

 

 

Montag
20.04.2009
19.30 Uhr 

Wolfgang-Paul-Saal

Bitte beachten Sie die Anfangszeit!

– gemeinsam mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V.  und dem Robert-Schuman-Institut –

Dr. Klaus Wenger
(Geschäftsführer von ARTE Deutschland und ARTE-Koordinator der ARD)

„ARTE-Fernsehen im interkulturellen Dialog”

Zur Person:

geboren 1947 in Tübingen; Dr. phil. Studium der Geschichte, Germanistik und Erziehungs-wissenschaften in Bonn, München, Paris und Göttingen. 1976-80 Assistent an der Universität Paris III. 1981-84 Referent im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Parallel dazu Lehraufträge u.a. an der E.N.A./Paris und der Universität Frankfurt. 1984-91 Leitender Redakteur beim Südwestfunk. Seit 1991 bei ARTE, zunächst als Redaktionsleiter Dokumentation und Dokumentarfilm, seit 1995 Geschäftsführer von ARTE Deutschland und ARTE-Koordiator der ARD. Träger u.a. des Prix Strasbourg und des Prix France-Allemagne für Verdienste um die deutsch-französische Zusammenarbeit, Vorstandsmitglied Deutsch-Französisches Institut Ludwigsburg; Verwaltungsrat Festival du Film d’Histoire Pessac/Bordeaux; Verwaltungsrat des Théâtre National de Strasbourg; Mitglied der IFA, Stuttgart.

Einführung:
Dr. Wolfgang Linckelmann
(Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V.

 

Montag
27.04.2009
17.15 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Mitgliederversammlung

Mitglieder erhalten gesonderte Einladung.

 

Montag
27.04.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Professor Dr. Alexander Pfeifer
(Pharmakologie/Toxikologie, Universität Bonn)

„Das Pharmazentrum Bonn –
neue Aspekte der modernen Pharmazie”

Zur Person:

der Medizinischen Klinik LMU München (Summa cum laude); 1994 bis 1998 Wissenschaftlicher Assistent, TU München; 1995 bis 1996 Postdoc im Max Planck-Institut für Biochemie, Martinsried; 1998 Habilitation für das Fach Pharmakologie und Toxikologie, TU München; 1998 bis 2001 Heisenberg-Stipendium der DFG, Senior Research Associate am Salk Institute for Biological Studies, San Diego, USA; seit 2001 Universitätsprofessur (C3) für Molekulare Pharmakologie, LMU München; 2002 bis 2006 Forschungsdekan der Fakultät Chemie und Pharmazie, LMU München; 2005 C4/W3-Professur für Pharmakologie und Toxikologie der Philipps-Universität Marburg; seit 2006 Direktor des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie; seit 2007 Gründungssprecher des Forschungszentrums für Innovative Arzneimittel und Pharmakotherapie der Universität Bonn („Pharma-Zentrum Bonn”); seit 2007/2008 Sprecher der International Research Graduate School Biotech-Pharma, „NRW-Forschungsschule”; 2008 Sprecher (paritätisch mit Frau Prof. Dr. C. E. Müller, Pharmazie) des BMBF-Konsortiums „NeuroAllianz”; Sprecher der DFG-Forschergruppe „Nanoparticle-based targeting of gene- and cell-based therapies”;


Wissenschaftliche Preise und Stipendien:
1997 Prix Galien Deutschland, „Galenus-von Pergamon-Preis” für experimentelle und klinische Pharmakologie; 1998 Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

 

Mittwoch
29.04.2009
19.30 Uhr

Schumpeter-Saal

– Zum Jahr der Evolution –

Professor Dr. Thomas Bartolomäus
(Evolutionsbiologie und Zoologie, Universität Bonn)

„Historische Evolutionsforschung – was können wir wissen?”

Zur Person:

geboren 1959; 1979 bis 1984 Studium der Biologie, Chemie und Physik an der Universität Göttingen mit den Schwerpunkten Biochemie, Zoologie, Botanik; 1987 Promotion, Universität Göttingen; 1993 Venia legendi für Zoologie, Universität Göttingen; 1993 bis 1998 Hochschuldozent, Universität Göttingen; 1998 bis 2002 Ordentlicher Professor Universität Bielefeld (Zoomorphologie und Systematik); 2002 bis 2008 Universitäts-Professor, Freie Universität Berlin (Systematik und Evolution der Tiere); seit 9/2008 Universitäts-Professor, Universität Bonn (Evolutionsbiologie und Zoologie); 2009 Co-Organisation des Symposiums „Celebrating Darwin: From The Origin of Species to Deep Metazoan Phylogeny” in Berlin.

Einführung:
Professor Dr. Wilhelm Barthlott
(Leiter des Botanischen Gartens, Universität Bonn)

Mai

Dienstag
05.05.2009
14.00 Uhr

Exkursion

Exkursion zur Dubuffet-Ausstellung in der Langen Foundation (bei Neuss)

Jean Dubuffet ist einer der wichtigsten Wegbereiter der Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit „Jean Dubuffet – Ein Leben im Laufschritt” präsentiert die Langen Foundation einen Einblick in das vielfältige Schaffen des französischen Künstlers, der sich erst mit 41 Jahren konsequent der Kunst verschrieb und gleich zum Revolutionär und zum Anführer einer neuen Künstlergeneration wurde. Mit ungewöhnlichen Materialien und einer ironisch-humorvollen Bildsprache hat Dubuffet es geschafft, die allgemeine Wahrnehmung nachhaltig zu verändern. Neben 13 selten gezeigten Arbeiten aus der Sammlung Viktor und Marianne Langen, sind Leihgaben aus dem Centre Pompidou, der Fondation Dubuffet, der Fondation Beyeler und vielen anderen Museen und Privat­sammlungen zu sehen.

Abfahrt mit dem Bus: 14 Uhr, Uniclub, Eingang Giergasse

Leitung und Einführung:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik, Universität Bonn)

Zur Person:

Professor Dr. Lothar Hönnighausen hatte von 1973 bis 2001 den Lehrstuhl Anglistik/Nordamerikastudien im Englischen Seminar der Universität Bonn inne. Von 1989 bis 2001 leitete er das neue interdisziplinäre Nordamerikaprogramm der Universität. Gründungsdirektor der Trans Atlantic Summer Academic (TASA) der Universität Bonn. In der Gründungs­phase des Alumni-Clubs war er Alumni-Beauftragter des Rektorats. Seit 2008 Mitglied im Vorstand des Uniclubs.

Bitte melden Sie sich bei Frau Jöher bis zum 4. Mai 2009 an (Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100,
E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Donnerstag
07.05.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– Zum Jahr der Evolution –

Professor Dr. Rainer Keller
(Zoologie, Institut für Molekulare Biomedizin, LIMES, Universität Bonn)

„Ernst Haeckel und der Kampf um Darwins Entwicklungstheorie”

Zur Person:

Studium der Biologie an der FU Berlin. Promotion 1964, anschließend dort Assistent am Institut für Tierphysiologie. Habilitation 1970; von 1971 bis 1973 wissenschaftlicher Rat und Professor (C3) an der FU; 1973 bis 1977 Professor (C3) an der Universität Ulm. Seit 1977 C4-Professor für Zoologie und Direktor des Instituts für Zoophysiologie der Universität Bonn (bis zur Emeritierung 2001). Gastprofessuren: Reed College (Portland), Ore., UC Los Angeles, Instituto Nacional de la Nutrición, Mexico City, University of Hawaii (Honolulu), UC Davis, Ben Gurion Universität (Beer-Sheva). Mitbegründer und Councillor der International Federation of Comparative Endocrinology Societies (ab 1993). Lise Meitner Preis (1996) und Dozor-Award (Israel) (2003), Honorary Research Fellow UC Davis 1997. Arbeitsgebiet: Hormonale Mechanismen bei Arthropoden, Neurosekretion.

 

Montag
11.05.2009
19.00 Uhr

Bistro Luigi Pirandello

Emeriti-Stammtisch

 

Montag
11.05.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit den Bonner Opernfreunden –

Liederabend

Arien und Lieder von Rossini, Grieg, Giordani und Strauss sowie Lieder aus Island

Sigrún Pálmadóttir (Sopran, Oper Bonn)
Thomas Wise (Klavier, Oper Bonn

Programm:

  • Lieder aus Island
    Vöggvisa (Wiegenlied) von Þórarinn Jónsson
    Gígjan von Sigfús Einarsson
  • Aus HAUGTUSSA von Edvard Grieg
    Veslemøy (Jungfrau)
    Møte (Begegnung)
    Killingdans (Tanz der Zicklein)
  • Italienische Lieder
    Caro mio ben von Giuseppe Giordani
    Aragonese von Gioacchino Rossini
  • Aus „Die Fledermaus” von Johann Strauss
    Czardas (Klänge der Heimat)

Zu den Personen:

Sigrún Pálmadóttir stammt aus Bolungarvik in Island und erhielt dort schon früh Klavierunterricht. Mit 21 Jahren begann sie ihre Gesangsausbildung in Reykjavik, die sie ab 1999 an der Opernschule der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart fortsetzte und 2001 abschloß. Sie studierte dort u.a. bei Prof. Dunja Vejzovic und Prof. Richter. Meisterkurse bei Emma Kirkby, Anthony Rooley, Andrée Orlowitz und Matrin Isepp vervollkommneten ihre Stimmtechnik ebenso wie Meisterkurse für Liedgesang bei Maitsuko Shirai und Hartmut Höll.
Im September 2001 wurde Sigrún Pálmadóttir Mitglied im Ensemble der Oper Bonn, wo sie als Berta in Rossinis „Barbier von Sevilla” und Frasquita in „Carmen” debütierte. Auf Grund ihrer überraschend schnellen stimmlichen Entwicklung konnte sie schon bald die schwierige Partie der Königin der Nacht in Mozarts „Zauberflöte” mit großem Erfolg interpretieren, was ihr Gastspielverpflichtungen an die Semper-Oper in Dresden und an das Staatstheater Wiesbaden einbrachten. Einen ersten großen überregional beachteten Erfolg errang sie als Zerbinetta in „Ariadne auf Naxos”. Weiter folgten Norina in „Don Pasquale”, Merab in „Saul” und Olympia in „Hoffmanns Erzählungen”. Überragend ihre Violetta in Verdis „La Traviata” und ihre sängerisch und schauspielerisch grandiose Lucia in „Lucia di Lammermoor” von Donizetti.
Als Liedsängerin trat sie u.a. erfolgreich im Schumann-Haus Bonn, im Drottingholm-Theater in Stockholm und in ihrer isländischen Heimat auf. Dort wurde sie im Jahre 2008 als „Sängerin des Jahres” ausgezeichnet. 2004 hatte sie bereits den „Preis der Opernfreunde Bonn” erhalten. Im Jahre 2007 war sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Nordrhein-Westfalen.
Sigrún Pálmadóttir hat sich in erstaunlich kurzer Zeit zu einer herausragenden Sopranistin im Koloraturfach entwickelt, die über eine glänzend fokussierte Stimme mit leuchtenden Spitzentönen verfügt und die ihre Bühnenrollen auch darstellerisch überzeugend zu interpretieren vermag.

Thomas Wise  stammt aus Michigan (USA). Er erhielt seine Ausbildung an der dortigen Interlochen Arts Akademy. An der berühmten New Yorker Juilliard School studierte er bei dem Bartók-Schüler György Sandor Klavier und bekam den „Master of Music”-Abschluß. Sein Klavier-Studium schloß er in Köln als Schüler von Aloys Kontarsky mit dem Konzertexamen ab. Weiter wurde er pianistisch von Peter Feuchtwanger in London betreut. Von 1993 bis 2000 war Thomas Wise Lehrbeauftragter der Musikhochschule Köln, wo er eine Reihe von musiktheatralischen Ereignissen ins Leben rief. 2001 bis 2004 holte ihn Ingo Metzmacher an die Hamburgische Staatsoper , wo er als Solorepetitor sowie musikalischer Assistent verschiedene Opernaufführungen, Symphonische Konzerte sowie auch Tourneen betreute. Seit 2004 ist Thomas Wise Studienleiter mit Dirigierverpflichtung am Theater Bonn.
Thomas Wise ist als Pianist und Dirigent international aufgetreten u.a. bei den Festivals in Dresden, Schleswig-Holstein, Ludwigsburg, Köln, Montepulciano. Auf Einladung von Ingo Metzmacher hat er  „Der mündliche Verrat” von Mauricio Kagel für das Hamburger Musikfest dirigiert. Unter seiner Leitung wurde 2005 in Bonn „Kokain” von Steffen Schleiermacher uraufgeführt. 2007 übernahm er die musikalische Leitung der Produktion „Powder her face” (Regie: Werner Schroeter). Die CD-Einspielung „Charles Ives: Complete Music for Violin and Piano” mit Nobu Wakabayashi, Violin, (bei Arte Nova) hat internationale Beachtung gefunden. Thomas Wise ist Gastdozent am Opera Studio Nederland in Amsterdam.

Einführung:
Ferdinand Kösters
(Vorsitzender der Opernfreunde Bonn e.V.)


 

Dienstag
12.05.2009
19.30 Uhr

Schumpeter-Saal

Professor Dr. Jens Vygen
(Institut für Diskrete Mathematik, Universität Bonn)

„Ein Kilometer Draht auf einem Chip:
Knappe Ressourcen und Diskrete Optimierung”

Zur Person:

geboren 1967; Studium in Freiburg und Bonn; 1997 Promotion, 2001 Habilitation; seit 2003 Professor für Diskrete Mathematik an der Universität Bonn; seit 2004 Leiter der Arbeitsstelle „Diskrete Mathematik und Anwendungen” der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften; Autor oder Mitautor von mehr als 50 Aufsätzen und einem bekannten Lehrbuch; Mitherausgeber dreier internationaler Fachzeitschriften. Forschungsgebiete: Kombinatorische Optimierung und Chip-Design.

 

Donnerstag
14.05.2009
19.30 Uhr

Festsaal der Universität (Hauptgebäude)

Bitte beachten Sie den Veranstaltungsort!

– gemeinsam mit dem Ortsvereins BonnKöln der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft e.V. –

Professor Dr. Hans Vaget
(Universität Northampton, USA)

„Politisch verdächtig, die Musik im Zauberberg von Thomas Mann”

Zur Person:

geboren 1938; Studium in Deutschland, Großbritannien und den USA; Professor of German Studies and Comparative Literature, Smith College, Northampton Massachusetts/USA; Gastprofessuren: University of California, Irvine; Columbia University, New York; Princeton University; Yale University, Universität Hamburg; Mitbegründer der Goethe Society of North America, deren Präsident von 2001 bis 2004; Mitherausgeber der Großen Kommentierten Frankfurter Ausgabe der Werke, Briefe und Tagebücher Thomas Manns; Mitherausgeber von wagnerspectrum (internationale Wagnerstudien); Ehrungen: unter anderem Thomas Mann-Medaille der Deutschen Thomas Mann Gesellschaft; Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung (2001);

Jüngste Veröffentlichungen:
„Im Schatten Wagners, Thomas Mann über Richard Wagner, Texte und Zeugnisse”, „Seelenzauber, Thomas Mann und die Musik”, „Thomas Mann, The Magic Mountain. A Casebook”.

Einführung:
Professor Dr. Hans Büning-Pfaue


 

Sonntag
17.05.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem StadtMuseum Bonn und dem Förderverein Stadtmuseum Bonn e.V. –

Liederabend

mit Werken der Jubilare des Jahres 2009:
Haydn, Händel und Mendelssohn

Sophie Harmsen (Mezzosopran)
Tobias Tuninsen (Klavier)

Einführung:
Dr. Ingrid Bodsch
(Direktorin des StadtMuseums Bonn)
Professor Dr. Gisbert Knopp
(Vorsitzender des Fördervereins)

Zur Person:

Sophie Harmsen, die Preisträgerin des Internationalen Schuman-Wettbewerbs 2008 hat zusammen mit ihrem Klavierpartner ein sehr schönes Programm einstudiert, das mit „Arianna a Naxos” einen fulminanten Auftakt haben wird.

Der Preis für eine Eintrittskarte, die über den Förderverein des Stadtmuseums und an der Abendkasse erhältlich ist, beträgt 15 Euro.

Hinweis: Der Liederabend ist eine Benefizveranstaltung für den Förderverein StadtMuseum Bonn. Für Mitglieder des Universitätsclubs ist der Eintritt frei. Spenden sind natürlich immer willkommen.

 

Mittwoch
20.05.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Hinweis: Mit dieser Veranstaltung eröffnet der Universitätsclub eine Vorlesungsreihe zum „International Year of Astronomy”.

Professor Dr. Dr. h.c. mult. Richard Wielebinski
(Max Planck Institut für Radioastronomie, Bonn)

„Magnetfelder im Weltall”

Zur Person:

born 12 Feb 1936 in Pleszew, Poland; Schooling in Hobart, Tasmania (1950-1953); University of Tasmania (1954-1958); Bachelor of Engineering (First Class Honours); Master of Engineering Science; Engineer, Australian Post (1959-1960); Cavendish Laboratory, Trinity College, Cambridge (1960-1963); Doctor of Philosophy; Lecturer/Senior Lecturer, University of Sydney (1963-1969); Director, Max-Planck-Institute für Radioastronomie, Bonn (1969-2004); Honorary Professor, Bonn University (since 1971); Foreign Member, Polish Academy of Sciences (1991); Max-Planck Research Prize (1992); Doctor of Science h. c., Nicolaus Copernicus University, Torun (1993); N. Copernicus Award, Polska Akademia Umiejetnosci, Krakow (1995); Emeritus Director, Max-Planck-Institut für Radioastronomie (since 2004); Guest Research Professor, National Astronomical Observatories, Chinese Academy of Science (2004); Aca­de­mico Correspondiente, Academia de Ciencias de Granada, Spain (2006); Doctor h.c., Jagiellonian University, Krakow, Poland,(2007); Adjunct Professor (History of Astronomy), James Cook University, Townsville, Australia (2008); Doctor of Engineering h. c., University of Tasmania, Hobart (2008).


 

Sonntag
24.05.2009
11.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Veranstaltung fällt leider aus, wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt!

Veranstaltung fällt leider aus, wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt!


Matinée mit dem Rheinischen Barock Trio

Herbert Vennemann (Cembalo)
Manfred Leverkus (Violine)
Volker Mettig (Violoncello)

Programm:

  • Georg Philipp Telemann (1681 bis 1767)

    Triosonate h-Moll
    aus: Essercizii musici (1740)
    für Violine, Violoncello und Cembalo
  • Marin Marais (1655 bis 1728)

    Sonnerie de S.te Geneviève du Mont de Paris
    für Violine, Violoncello und Cembalo
  • Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750)

    Sonate A-Dur, BWV 1015
    für Violine, Cembalo und basso continuo
  • Nicola Porpora (1686 bis 1768) /
    Giovanni Battista Costanzi (1704 bis 1778)

    Sonate c-Moll für Violine, Violoncello und basso continuo
  • Carl Philipp Emanuel Bach (1714 bis 1788)

    Sonate B-Dur, Wq. 89/1 für Clavier mit Begleitung einer Violine und
    eines Violoncellos
  • Joseph Haydn (1732 bis 1809)

    Trio Es-Dur, Hoboken XV:36
    für Cembalo, Violine und Violoncello

 

Rheinisches Barocktrio

Das Rheinische Barocktrio wurde 1988 von Kammermusikern aus dem Köln-Bonner Raum ins Leben gerufen, um die reiche, aber zum großen Teil selten gespielte
Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts in der Besetzung Violine, Violoncello und Cembalo für sich und für eine interessierte Öffentlichkeit zu entdecken. Seither hat das Rheinische Barocktrio Konzerte vor allem in Köln, Aachen, Bonn und Umgebung, aber auch in Ratzeburg, Weimar, Schönebeck/Elbe und Leipzig gegeben sowie Gastspielreisen nach Belgien, Rumänien und Bosnien unternommen. Aus Anlass seines zehnjährigen Bestehens wurde eine erste CD aufgenommen mit Werken von Boismortier, Telemann, Pachelbel, Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach sowie Joseph Haydn. Eine zweite CD ist dem Schaffen der „musicalisch-Bachischen Familie” gewidmet und vereint Sonaten und Trios von Johann Sebastian Bach und seinen Söhnen Wilhelm Friedemann, Carl Philipp Emanuel, Johann Christoph Friedrich und Johann Christian.

Zu den Personen:

Herbert Vennemann, Cembalo, studierte Musikwissenschaft und Kirchenmusik sowie Germanistik und Philosophie in Köln und Düsseldorf. Er ist im Hauptberuf Lehrer für Musik und Deutsch an einem Gymnasium und nebenamtlich als Organist tätig.

Manfred Leverkus, Violine, studierte in Köln, München und Bern. Von 1963 bis 1972 war er Mitglied des Stuttgarter Kammerorchesters und danach bis 2000 des WDR-Sinfonieorchesters Köln. Neben der Orchestertätigkeit trat er auch als Solist hervor und hat darüber hinaus stets in verschiedenen Kammermusikvereinigungen mitgewirkt - z.B. bei den Stuttgarter Solisten und als Primarius verschiedener Quartettvereinigungen.

Volker Mettig, Violoncello, studierte Geschichte und Slawistik in Bonn. Während des Studiums gehörte er dem Collegium musicum der Bonner Universität und zeitweise auch dem Chur Cölnischen Orchester Bonn an. Mit dem Akademischen Streichquartett Bonn errang er 1968 den 1. Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Colmar. Hauptberuflich war er von 1981 bis 2002 im Deutschen Musikrat tätig und von 2003 bis 2007 beim Goethe-Institut.

Anschließend Brunch
Preis inklusive aller – auch alkoholischer – Getränke
18,50 Euro pro Person. Bitte melden Sie sich bis zum
19. Mai 2009 bei Frau Jöher an (Telefon 02 28 / 72 96 101,
Fax 02 28 / 72 96 100, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Mittwoch
27.05.2009
19.30 Uhr

Schumpeter-Saal

Prälat Professor Dr. Ernst Dassmann
(Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie, Universität Bonn)

„Paulinische Gnadenlehre bei Ambrosius
von Mailand und Augustinus von Hippo Regius.
Zu den Auswirkungen eines Paradigmenwechsels”

Unbestreitbar gründet die Gnadenlehre der beiden großen abendländischen Kirchenväter in der paulinischen Theologie – allerdings mit sehr verschiedenen Konsequenzen. Wer von beiden hat Paulus richtig verstanden? Die gegenwärtige Paulusexegese gibt überraschende Antworten.

Zur Person:

geboren 1931 in Coesfeld, Abitur 1951 ebd., Studium der Theologie in Münster und München, 1957 Priesterweihe in Münster, 1966 an der Kath.-Theol. Fakultät zu Münster Promotion zum Dr. theol. bei Bernhard Kötting (dadurch der sogenannten Dölger-Schule zugehörig), 1969 Habilitation ebenfalls in Münster, noch im selben Jahr Annahme des Rufes auf den Lehrstuhl für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie als Nachfolger von Karl Baus, ebenfalls Dölger-Schüler, an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Bonn (unter gleichzeitiger Rückgabe eines Rufes nach Freiburg), seit 1972 (bis 2001) zugleich Direktor des Franz Josef Dölger-Instituts zur Erforschung der Spätantike (hier Nachfolger des ältesten Dölger-Schülers Theodor Klauser), 1984 bis 2001 Hauptherausgeber des renommierten, von der Nordrheinwestfälischen Akademie der Wissenschaften zu Düsseldorf (deren Mitglied Dassmann ist) geförderten Reallexikons für Antike und Christentum (RAC) und des Jahrbuchs für Antike und Christentum; bis heute Herausgeber der Reihe Hereditas.
Zum Ende des Wintersemesters 1995/96 wurde Professor Dassmann emeritiert. Die Kirche verlieh ihm den Titel eines Hausprälaten.
Thematische Forschungsschwerpunkte aufzuzählen ist fast unmöglich, aber drei Gestalten haben immer wieder sein besonderes Interesse hervorgerufen: Paulus, Ambrosius, Augustinus.

Juni

Freitag
05.06.2009
13.30 Uhr

Exkursion

Exkursion in die Eifel: in die Naturschutzgebiete "Sistig-Krekeler Heide" bei Kall und Seidenbachtal bei Blankenheimerdorf)

„100.000 Orchideen und mehr”

Leitung:
Professor Dr. Wolfgang Schumacher
(Geobotanik und Naturschutz, Universität Bonn)

Am Beispiel großer, landesweit bedeutsamer Schutzgebiete werden Offenlandflächen mit hoher Diversität und zahlreichen seltenen und gefährdeten Arten vorgestellt, darunter große Populationen von Orchideenarten. Die Flächen werden im Rahmen des Vertragsnaturschutzes mit Landwirten zum Teil seit mehr als zwei Jahrzehnten bewirtschaftet. An Hand der Auswertung zahlreicher Diplom- und Staatsexamensarbeiten kann belegt werden, dass die Populationszahlen fast aller Arten erhebliche Zunahmen zeigen, so dass für den Bereich der Eifel die Trendumkehr in Richtung auf das 2010-Ziel erreicht ist.

Zur Person:

geb. 1944. Nach dem Abitur zunächst Lehramtsstudium und Schuldienst (1964 bis 1972). Von 1970 bis 1975 Studium der Biologie und Bodenkunde an der Universität Bonn. 1976 Promotion zum Dr. rer. nat. Von 1976 bis 1985 Wissenschaftlicher Assistent und Akademischer Rat im Biologie-Seminar der Pädagogischen Fakultät. 1983 Habilitation. 1985 Berufung zum Professor für Geobotanik und Naturschutz in der Landwirt-schaftlichen Fakultät der Universität Bonn. 1994 Ruf auf eine C4-Stelle der Universität Freiburg (abgelehnt). Von 1999 bis 2002 Abteilungsleiter für Landwirtschaft, Gartenbau und Ländlichen Raum im Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW. Seit 2002 wieder Leiter der Abteilung Geobotanik und Naturschutz in der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn. Vizepräsident der NRW-Stiftung Natur, Heimat und Kultur; Vorstandsmitglied der Rheinischen Kulturlandschaft u. a.;

Auszeichnungen und Preise:
1976 Albert-Steeger-Preis des Landschaftsverbandes Rheinland; 1981 Silberpflanze der Loki Schmidt-Stiftung; 1982 Umweltpreis des Kreises Euskirchen;
1987 Bundesverdienstkreuz; 2008 Schmitt-Degenhardt-Medaille des Naturparks Nordeifel

Treffpunkt:
Abfahrt am Uniclub (Giergasse) mit dem Bus um 13.30 Uhr
Rückkunft in Bonn: circa 20 Uhr
Bitte melden Sie sich bis zum 3. Juni 2009 bei Frau Jöher an (Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de)

 

Freitag
05.06.2009
19.00 Uhr

Ernst-Robert-Curtius-Saal

Bitte beachten Sie die Anfangszeit!

– gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung –

Botschafter Avi Primor
(Israelischer Diplomat und Publizist)

„Bildung, Kultur, Wirtschaft – Säulen der deutsch-israelischen Zusammenarbeit”

Zur Person:

1952 bis 1955 Studium der Politologie und Internationale Beziehungen an der Hebräischen Universität Jerusalem; 1955 bis 1957 Wehrdienst (als Panzersoldat bei den Tzahal); weitere Studien am City College New York und an der Sorbonne in Paris. 1961 Eintritt in den israelischen diplomatischen Dienst mit 27 Jahren als jüngster israelischer Botschafter; seit 1965 Direktor für skandinavische Angelegenheiten; 1970 Gesandter in Frankreich; seit 1975 verschiedene hohe Posten im israelischen Außenministerium; Stellvertretender Staatssekretär, seit 1987 Botschafter bei der EU; 1991 Vizepräsident der Hebräischen Universität Jerusalem; Gründung des Instituts für Europa-Studien (heute Helmut Kohl Institut); seit November 1993 Botschafter Israels Bonn; 1997 erschien sein Buch „’… mit Ausnahme Deutschlands.’ Als Botschafter Israels in Bonn.”. Seit 1994 war er häufig Gast an der Universität Bonn, wo er auch mehrfach vielbeachtete Vorträge zu aktuellen Themen des Nahen Ostens hielt.
Avi Primor erhielt viel Lob für die offene und gewinnende Art, mit der er sich für die Versöhnung zwischen Deutschen und Israelis einsetzte und für die Interessen Israels warb. Er erhielt mehrere Preise, Orden und Auszeichnungen, unter anderem das Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven diplomatischen Dienst wurde er Vizepräsident der Universität Tel Aviv. Seit 2004 leitet er das von ihm gegründete trilaterale Zentrum für Europäische Studien an der Privatuniversität Herzliya.

Einführung:
Dr. Melanie Piepenschneider
(Konrad Adenauer Stiftung)

 

Sonntag
07.06.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Bitte beachten Sie die Anfangszeit!

– gemeinsam mit dem Internationalen Club –

Erzbischof Dr. Dr. h.c. Robert Zollitsch
(Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz)

„Was macht Europa wert-voll? Christliche Impulse für die Zukunft Europas”

Zur Person:

1938 geboren in Philippsdorf (Filipovo) im ehemaligen Jugoslawien; 1946 nach Flucht und Vertreibung gelangt die Familie nach Oberschüpf im Landkreis Tauberbischofsheim (Erzdiözese Freiburg); 1953 Umzug nach Mannheim-Rheinau; 1960 bis 1964 Studium der Theologie in Freiburg i.Br. und München und pastoral-praktische Ausbildung im Priesterseminar St. Peter; 1965 Priesterweihe in Freiburg (durch Erzbischof Dr. Hermann Schäufele), anschließend Kaplan in Mannheim und Buchen; 1967 bis 1974 Repetitor im Collegium Borromaeum; 1972 bis 1974 Dozent am Priesterseminar St. Peter im Schwarzwald; 1974 Promotion zum Doktor der Theologie, Titel der Dissertation: „Amt und Funktion des Priesters in den ersten zwei Jahrhunderten”; 1974 bis 1983 Direktor des Erzbischöflichen Theologenkonvikts Collegium Borromaeum in Freiburg i.Br.; 1984 Domkapitular im Metropolitankapitel Freiburg i.Br.; 1983 bis 2003 Personalreferent der Erzdiözese; 2003 Ernennung zum 14. Erzbischof von Freiburg durch Papst Johannes Paul II.; 2003 Bischofsweihe, Amtseinführung als Erzbischof von Freiburg; seit 02/2008 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz; 2008 Ehrendoktorwürde der Kardinal-Stefan-Wyszynski-Universität in Warschau;

Weitere Aufgaben innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz: seit 2003 Mitglied der Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste; 2003 bis 2006 Mitglied der Glaubenskommission; 2004 bis 2008 Vorsitzender des Verwaltungsrates sowie des Verbandsausschusses des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD).

Einführung:
Botschafter a.D. Dr. Wigand Pabsch

 

Montag
08.06.2009
19.00 Uhr

Bistro Luigi Pirandello

Emeriti-Stammtisch

 

Mittwoch
10.06.2009
11.15 Uhr

„Wolfgang-Paul-Kolloquium” des Physikalischen Instituts im dortigen Wolfgang-Paul-Hörsaal

Bitte beachten Sie die Anfangszeit und den Veranstaltungsort!

Hinweis auf eine besondere Veranstaltung:

Wolfgang-Paul-Kolloquium des Physikalischen Instituts im dortigen Wolfgang-Paul-Hörsaal

Professor Dr. Wolfgang Ketterle
(Physik, MIT Boston, USA; Nobelpreis 2001)

„Superfluid Gases near absolute zero temperature”

Anmerkung: Am 8. Februar 2007 hat Professor Dr. Martin Zwierlein (MIT Boston), ein ehemaliger Bonner Physikstudent und langjähriger Kollege von Professor Ketterle über seine Arbeiten im Uniclub vorgetragen.

 

Montag
15.06.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Professor Dr. Klaus Heinloth
(Professor für Experimentalphysik)

„Klimawandel und Energietechnik: eine globale Herausforderung”.

Zur Person:

geboren 1935 in Weilheim (Oberbayern), Studium der Physik an der Technischen Universität München; 1965 Promotion (bei Professor Maier Leibnitz); 1971 Habilitation an der Universität Hamburg; experimentelle Arbeiten am Europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf und am Deutschen Elektronensynchrotron DESY in Hamburg sowie an mehreren ausländischen Forschungszentren; seit 1975 Professor für Experimentalphysik am Physikalischen Institut der Universität Bonn; seit den 80er Jahren beschäftigte sich Professor Heinloth intensiv mit den wissenschaftlichen Grundlagen des Weltklimawandels in Vorlesungen, Seminaren und Ringvorlesungen an der Universität Bonn, mit zwei vielbeachteten Denkschriften (im Auftrag der Deutschen Physikalischen Gesellschaft) sowie mit einer Reihe von öffentlichen Vorträgen im In- und Ausland; 1987 bis 1994 wissenschaftliches Mitglied der Enquete Kommission des 11. und 12. Deutschen Bundestags „Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre”; 1988 bis 1995 Mitarbeit im Intergovernmental Panel on Climate Change IPCC als Delegierter der Bundesregierung und lead author; Professor Heinloth ist Hauptherausgeber der Handbücher „Energy Technologies” in der Landolt Börnstein Serie. Er hat - als Mitglied des International Panels on Climate Change - im Jahre 2007 den Nobelpreis erhalten.

 

Mittwoch
17.06.2009
17.00 Uhr

Exkursion

– gemeinsam mit den Bonner Opernfreunden –

Fahrt zur Oper Düsseldorf
Monteverdi, L’Orfeo

Mit der Einladung zu einem gemeinsamen Besuch von Claudio Montiverdis (1567 bis 1643) Oper L‘Orfeo in der Deutschen Oper am Rhein (Düsseldorf) bietet der Uniclub die Gelegenheit, sich näher mit den bedeutenden Anfängen der Oper in der italienischen Hochrenaissance bekannt zu machen. L‘Orfeo (Uraufführung 1607 am Hof der Gonzaga in Mantua) ist Monteverdis erstes dramma per musica und gilt als die erste Oper überhaupt.
Nach dem großen Erfolg des von der Landesregierung unterstützten Düsseldorfer Monteverdi-Projekts im Jahre 2001 gibt es erfreulicher Weise in diesem Jahr eine Wiederaufnahme. Unter der Regie von Christof Loy - Regisseur des Jahres 2008 - präsentiert die Oper Düsseldorf eine außerordentlich lebendige und packende Darstellung der favola von Orpheus, der durch die Macht der Musik wilde Tiere und die Mächte der Unterwelt bezwang. Andreas Stoehr leitet die Neue Düsseldorfer Hofmusik, die wesentlich zum Erfolg dieser operngeschichtlichen Wiederentdeckung beiträgt.

Beginn der Aufführung 19.30 Uhr
Abfahrt vom Uniclub, Rheinufer: 17.00 Uhr

Einige Karten sind für uns reserviert. Bitte melden Sie sich möglichst umgehend bei Frau Jöher an (Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28/ 72 96 100,
E-Mail joeher@uniclub-bonn.de)

 

Mittwoch
17.06.2009
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Ulrich Grothus
(Stellvertretender Generalsekretär des DAAD)

„Impressionen aus dem amerikanischen Hochschulsystem – unverhoffte Ähnlichkeiten und Unterschiede”

Zur Person:

geboren 1952; Stellvertretender Generalsekretär des DAAD und Leiter der Abteilung für überregionale Programme. Nach dem Studium der Politikwissenschaft und Germanistik an der Freien Universität Berlin war Ulrich Grothus zunächst Journalist. 1982 trat er in die Internationale Abteilung der damaligen Westdeutschen Rektorenkonferenz ein. 1988 wechselte er zum DAAD, zunächst als Vorstandsassistent und Pressesprecher. Seit 1991 hat er nacheinander alle drei Programmabteilungen des DAAD geleitet. Von 1998 bis 2000 war er Leiter der Außenstelle Paris, von 2004 bis Oktober 2008 Leiter der Außenstelle New York.

 

Sonntag
21.06.2009
11.30 Uhr

Lobby im Erdgeschoss

– in Zusammenarbeit mit Beate Oehler ART-Consulting, Köln –

Vernissage der Ausstellung
Giovanni de Angelis „Skulpturen und Bilder”

Zur Person:

1938 geboren auf der Insel Ischia, Italien; 1950 Studium bei Hermann Haller, Schweiz; 1955 Teilnahme Quadrenniale d’Arte, Rom; 1960 Studium an der Kunstakademie Florenz; 1962 Ankauf einer Skulptur durch das Wallraf-Richartz-Museum der Stadt Köln, befindet sich heute im Museum Ludwig; 1974 Einweihung des Denkmals „Giacomo Matteotti” in Ischia; 1986 Auftrag „Friedensdenkmal” in Ischia; 1988 Einweihung „Friedensdenkmal” in Mailand; 1989 Erster Preis Rassegna, Internazionale Pittura e Scultura „Bice Bugatti”; 1990 drei Bronzeskulpturen für Bugatti; 2001 Realisierung einer großen Lavaskulptur; 2003 Realisierung einer großen Carraraskulptur; 2005 Realisierung der Bronze-Serie „Communicatione” für „Life Systems”, Hamburg; 2007 Ausstellungsreihe in Deutschland: Baden-Baden, Berlin, Hamburg, Kierspe, Köln und Trier; Ausstellungen fanden unter anderem statt in Arezzo, Brüssel, Düsseldorf, London, Los Angeles, Mailand, Monaco, Parma und Zürich. Giovanni de Angelis war vertreten auf internationalen Kunstmessen wie Basel, Bologna, Gent und Köln und viele Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.

Einführung:
Dr. Ulrich Bock
(Kunsthistoriker, Köln)

 

Montag
22.06.2009
19.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

 

– gemeinsam mit den Opernfreunden Bonn –

Sommerliches Konzert
mit Mitgliedern des Opernensembles Bonn

Julia Kamenik (Sopran)
Sigrún Pálmadóttir (Sopran)
Susanne Blattert (Mezzosopran)
Mark Rosenthal (Tenor)
Mark Morouse (Bariton)
Ramaz Chikviladze (Bass)
Christopher Arpin (Klavier)

Einführung:

Ferdinand Kösters
(Vorsitzender der Opernfreunde Bonn)

Professor Dr. Lothar Hönnighausen

Anschließend sommerlicher Imbiss

Der Preis für den Imbiss beträgt 12 Euro – ohne Getränke –
und wird am Tisch bezahlt. Bitte melden Sie sich bei Frau Jöher bis zum 17. Juni 2009 an (Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100,
E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Dienstag
23.06.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Bonner Juristischen Forum –

Matthias Kurth
(Präsident der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahn, Bonn)

„Macht und Ohnmacht der Regulierungsbehörde
am Beispiel von Gas und Strom”

Zur Person:

Matthias Kurth ist seit 2001 Präsident der Bundes­netz­agentur (vormals Regulierungsbehörde für Tele­kommunikation und Post) der sektorspezifischen Wett­bewerbs­behörde für die Telekommunikations-, Post-, Energie- und Eisenbahnmärkte in Deutschland. Zu ihrem Aufgaben­bereich gehören auch das Frequenz­management und die digitale Signatur. Herr Kurth kam im Jahr 2000 als Vize­präsident zur Bundes­netz­agentur. Vorher war er seit 1999 im Management der Colt Telecom GmbH als Direktor für Geschäftsentwicklung, Recht und Regulierung tätig. Von 1994 bis 1999 wirkte Herr Kurth als Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Technologie und Europaangelegenheiten. Herr Kurth war von 1978 bis 1994 Mitglied des Hessischen Land­tags und arbeitete als Rechtsanwalt.

Einführung:
MinDir. a.D. Dr. Wolfgang Heyde
(Vorstandsvorsitzender des Bonner Juristischen Forums)

Juli

Mittwoch
01.07.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

 

– gemeinsam mit der Joseph-Höffner-Gesellschaft und dem studium universale der Universität Bonn –

7. Joseph-Höffner-Vorlesung

Professor Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer
(Christliche Gesellschaftslehre, Universität Freiburg)

Professor Dr. Joachim Starbatty
(Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik, Universität Tübingen)

„Markt und Moral in wirtschaftsethischer und wirtschaftspolitischer Perspektive”

mit anschließender Diskussion

Diskussionsleitung:
Professor Dr. Christian Watrin
(Universität zu Köln)

Begrüßung:
Professor Dr. Lothar Roos

(Christliche Gesellschaftslehre, Universität Bonn)

Zu den Personen:

Professor Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer
geboren 1960, Studium der katholischen Theologie und Ger­manistik an der Universität Bonn; Promotion zum Dr. theol. 1990, Habilitation 1997. 2000 bis 2003 Lehr­stuhl­vertretung an der Universität Bonn, Lehraufträge in Trier, Paderborn, Hennef, seit 2003/2004 ordentliche Professorin für Christ­liche Gesellschaftslehre an der Universität Freiburg.

Professor Dr. Joachim Starbatty
geboren 1940. Studium der Volkswirtschaftslehre und Politi­schen Wissenschaft in Freiburg und Köln. Diplom-Volkswirt 1964, Promotion 1967 (Köln). 1965 bis 1969 Wissen­schaft­licher Assistent am Institut für Wirtschafts­politik an der Universität Köln (bei Alfred Müller-Armack). 1969 bis 1972 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der CDU/CSU-Bundes­tags­fraktion. Habilitation 1975 (Köln). 1976 bis 1983 Professur für Wirtschafts­politik an der Ruhruniversität Bochum. 1983 bis 2005 Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschafts­politik, an der Universität Tübingen. 1990 bis 1992 Gründungsdekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder. Seit 1991 Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft.

 

Mittwoch
08.07.2009
09.00 Uhr

Exkursion

Exkursion nach Kalkar und Schloss Moyland

Tagesfahrt

Abfahrt: 9 Uhr Vogtsgasse (Verlängerung der Giergasse Richtung Rhein)

Rückkunft: voraussichtlich 19.30 Uhr

Besichtigung der Schnitzaltäre in St. Nikolai und Stadtbesichtigung; nach Wunsch Mittagessen in Kalkar; am Nachmittag Besichtigung mit Führung Schloss Moyland

Kalkar ist eine kunsthistorisch bedeutende kleine Stadt am Niederrhein (bei Kleve und Xanten), die ihre Blütezeit als Handelsplatz im 15. und 16. Jahrhundert erlebte. Was den Besuch dieser Stadt so reizvoll macht, ist die Tatsache, dass sie noch immer ein ungestörtes Ensemble bildet, das zum geruhsamen Spazieren einlädt.

Das Stadtbild wird vom Rathaus und der Pfarrkirche St. Nicolai beherrscht. St. Nicolai ist eine dreischiffige Hallenkirche, in der die neun Schnitzaltäre - die meisten aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts - ihre ganze Pracht entfalten können. Zu den bekanntesten Schnitzmeistern gehören Arnt von Zwolle (Hochaltar, Georgsaltar), Henrik Douvermann (Siebenschmerzen-Altar) und Arnt van Tricht (Dreifaltigkeits, Johannesaltar). Man kann die Eichenschnitzerei in St. Nicolai in Kalkar ohne Übertreibung mit der Lindenschnitzerei Tilman Riemenschneiders vergleichen. Aufmerksamkeit verdienen auch der den Raum beherrschende Marienleuchter, das Chorgestühl und die historische Seifert-Orgel. Die unglückliche Assoziation Kalkars mit dem in der Nähe gelegenen, aber nie ans Netz gegangenen Kernkraftwerk lässt sich in dem gastlichen Rathauskeller beim niederrheinischen Altbier und einer deftigen Mahlzeit vertreiben.

Das bei Bedburg-Hau (Kreis Kleve) gelegene Wasserschloss Moyland (vom niederländischan Moiland: schönes Land) ist eine interessante neugotische Vierflügelanlage mit Bergfried und zinnenbewehrten Türmen und wurde vor nicht langer Zeit sorgfältig restauriert. Moyland hat solch bedeutende Gäste wie Voltaire und Winston Churchill gesehen und dient heute als Museum. Es beherbergt die Sammlung moderner Kunst der Gebrüder van der Grinten und das Joseph Beuys-Archiv. Das Wasserschloss ist von einem attraktiven Park umgeben, dessen Eichen- und Lindenalleen in den neunziger Jahren restauriert wurden

Leitung:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen

Bitte melden Sie sich bis zum 6. Juli 2009 bei Frau Jöher an (Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Mittwoch
08.07.2009
19.30 Uhr

Festsaal der Universität Hauptgebäude

– gemeinsam mit dem Ortsverein BonnKöln der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft e.V. –

Bitte beachten Sie den Veranstaltungsort!

Professor Dr. Helmut Koopmann
(Universität Augsburg)

„Faust reist an den Lido, Goethes Spuren in
Thomas Manns Tod in Venedig”

Zur Person:

1969 bis 1974 Ordentlicher Professor für Neuere deutsche Philologie in Bonn, ab 1974 für Neuere Deutsche Literatur­wissenschaft in Augsburg. Gastprofessuren unter anderem in den USA, Südafrika und Italien (zweimal Neapel), abgelehnte Rufe: Harvard University und FU Berlin; 1998 Dr. h. c., University of Johannesburg (RSA). 1976 bis 1984 Präsident der Deutschen Eichendorff-Gesellschaft; 1978 bis 1996 Vorsitzender des Arbeitskreises Heinrich Mann, Lübeck;
1992 bis 1996 Präsident der Heinrich-von-Kleist-Gesell­schaft; seit 1987 Vorsitzender des Förderungs- und Bei­hilfe­fonds Wissenschaft der VG Wort, München. Haupt­arbeitsgebiete: Literatur des 18. Jahrhunderts, Goethe, Schiller, Junges Deutschland, insbesondere Heine und Börne, Literatur der Jahrhundertwende, Thomas und Heinrich Mann, Broch, Döblin, Exilliteratur, Literatur der Nach­kriegs­zeit, Gegenwartsliteratur; ca. 200 Aufsätze zur Neueren Deutschen Literaturgeschichte, 18. bis 20. Jahr­hundert. Zuletzt: Deutsches Mittelalter – vor und nach 1800. In: „Er ist ein wolgevriunder Man”. Essays ed. by Karen McConnell and Winder McConnell, 2009; Möglichkeiten des Wissenstransfers in der (germanistischen) Informations­gesell­schaft. Plädoyer für eine ins Abseits geratene Gattung, die das Studium der Literaturwissenschaft erleichtern könnte. In: „Was heißt und zu welchem Ende studiert man Literaturwissenschaft?” 2009.

Einführung:
Professor Dr. Hans Büning-Pfaue

 

Donnerstag
09.07.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Ellen Katja Jaeckel
(Leiterin des DAAD-Informationszentrums Griechenland)

„Der Sandalenpoet tanzt niemals in der Metro. Athener Weisheiten”
Wien, Picus, 2009

Lesung und Gespräch mit MinDir. Dr. Albert Spiegel, Bonn
(Deutscher Botschafter in Athen a.D.)

Zur Person:

Die Romanistin und Komparatistin Ellen Katja Jaeckel, geboren 1968, spürt seit ihrem Abitur Griechenland nicht nur mit der Seele auf. Sie hat über den Philhellenismus geforscht, zahlreiche Studienreisen von der Magna Graecia bis nach Zypern durchgeführt. Seit 2005 leitet sie das DAAD-Informationszentrum in Griechenland.
In der Reihe Picus Lesereisen erschienen von ihr die gemeinsam mit Peter Peter verfassten Bände „Das Starlet und der Parfumeur. Glanzlichter der Côte d‘Azur” (2005) sowie „Ziegen, Götter, Bergschönheiten. Rätselhaftes Kreta” (2007).

 

Montag
13.07.2009

Der Emeriti-Stammtisch muss entfallen, da der Universitätsclub dann geschlossen ist.

 

Donnerstag
16.07.2009
18.00 Uhr

Botanischer Garten

 

Professor Dr. Wilhelm Barthlott
(Leiter des Botanischen Gartens, Universität Bonn)

Sommerabendführung durch den Botanischen Garten

Treffpunkt: Eingang Meckenheimer Allee 171, (17.45 Uhr)

Zur Person:

geboren 1946 in Forst (Baden-Württemberg); Studium der Biologie an der Universität Heidelberg mit den Nebenfächern Chemie und Physik; Zweitstudium der Geographie; 1972 Diplomarbeit; 1973 Promotion in Heidel­berg; Wissenschaftlicher Assistent (Universität Heidelberg); 1976 bis 1977 langfristige Beurlaubungen zur Wahrnehmung eines Forschungsauftrages an der Elfenbeinküste; Forschungsaufenthalte in Südamerika (Ecuador, Peru, Brasilien), Nordamerika (USA), Großbritannien und Nord­afrika; 1981 Habilitation in Heidelberg; Professor (C3) an der FU Berlin; seit 1985 Professor (C4) und Direktor am Botanischen Institut und des Botanischen Gartens der Universität Bonn; Schwerpunkte: Systematik, Biodiversität und Bionik; Ausbau des Botanischen Gartens; neuer Aufbaustudiengang „Ökologie und Umwelt”, Einrichtung eines internationalen „Zentrums für Entwicklungsforschung”; 1989 Ruf an die Universität Mainz (abgelehnt); Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz; seit 1997 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften; seit 1999 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina; 1992 Gründung des Verbandes Botanischer Gärten e.V.; 1997 Karl Heinz Beckurts-Preis für wirtschaftlich innovative Grundlagenforschung; 1998 Nominierung für den Zukunftspreis des Bundes­präsidenten; 1999 Philip-Morris-Forschungspreis; 1999 Verleihung des Deutschen Umweltpreises durch den Bundespräsidenten; 1998 Ver­leihung des Ordens Andrés Bello der Republik Venezuela; 1999 Wahl zum „Foreign Member” der Linnean Society, London (FMLS); Forschungsgebiete: Elektronenmikroskopie pflanzlicher Oberflächen (Ultrastruktur und Chemie von Wachskristalloiden); Benetzbarkeit und Verschmutzbarkeit biologischer Oberflächen und deren Veränderung durch Tenside; technische Entwicklung biomimetischer künstlicher „intelligenter” unverschmutzbarer Oberflächen; Systematik der Blütenpflanzen; Tropenökologie und Biodiversität (Modellsysteme Epiphyten; Vegetation von Inselbergen; Kartierung von Biodiversität).

 

Mittwoch
22.07.2009
18.00 Uhr

Exkursion

 

– im Rahmen des Darwin-Jahres –

Exkursion ins Goldfuß-Museum des Steinmann Instituts für Geologie, Mineralogie und Paläontologie in Bonn

Besuch der Ausstellung
„Charles Darwin: Geologe auf Weltreise”

Treffpunkt: Nussallee 8

Führung:
Professor Wighart von Koenigswald
(Paläontologie, Universität Bonn)

Zur Person:

geboren 1941; Studium in Bonn und München; 1969 Promo­tion; 1971 bis 1977 Wissenschaftlicher Assistent (Uni­versität Tübingen); 1977 bis 1987 Kustor am Hessischen Landes­mu­seum in Darmstadt; 1980 Habilitation (Universität Frank­furt); 1986 Honorarprofessor (Universität Frankfurt); seit 1987 C4-Professor für Paläontologie (Universität Bonn); 1998 bis 2000 Dekan der Mathematisch-Naturwissen­schaft­lichen Fakultät (Universität Bonn); seit 2002 Senatsmitglied (Universität Bonn); korrespondierendes Mitglied der Aka­de­mie in Krakau; Mitherausgeber verschiedener internationaler Fachzeitschriften; 2001 bis 2003 Präsident der Palä­onto­logischen Gesellschaft, dem Fachverband für den deutschsprachigen Raum; Fachgutachter für die DFG und die VW-Stiftung.

August

Dienstag
18.08 2009
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Ortsgruppe Bonn –

Botschafter a.D. Dr. Josef Holik
(Autor des 2008 erschienenen Buches „Die Rüstungskontrolle”)

„Vor einer Renaissance der Rüstungskontrolle?”

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion mit

Botschafter a.D. Dr. Josef Holik

Michael Rühle
(„Gute oder schlechte Atombomben”; Leiter und Senior Policy Advisor des Planungsstabes beim Generalsekretär der NATO, Brüssel)

Peter Croll
(Direktor des Bonner Internationalen Konversionszentrums – BICC)

Moderation:
Generalmajor a.D. Peter von Geyso

Einführung:
Generalkonsul a.D. Dr. Wolfgang Runge
(Vorsitzender des DGAP Forums NRW)

 

Samstag
22. 08. 200915.00 Uhr

Exkursion

Exkursion zur Lehr- und Forschungsstation Obstversuchsanlage Klein-Altendorf: „Kompetenzzentrum Gartenbau” der Universität Bonn

Treffpunkt: 15.00 Uhr am Campus Klein-Altendorf

Private Anfahrt mit dem PKW:
Sie finden die Forschungsstation an der L 158 zwischen Meckenheim und Rheinbach
Campus Klein-Altendorf, Meckenheimer Straße 42, 53359 Meckenheim.

Für das leibliche Wohl ist durch eine Außengastronomie gesorgt.

Bitte melden Sie sich bis zum 21. August 2009 bei Frau Jöher an
(Telefon 02 28/72 96 101, Fax 02 28/72 96 100, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

Führung:
Professor Dr. Georg Noga
(Gartenbauwissenschaft, Universität Bonn)

Zur Person:

geboren 1952; 1971 Abitur Leopoldinum I, Detmold; 1973 bis 1977 Studium der Ernährungs- und Haushaltswissenschaft, Universität Bonn; 1977 Dipl.oec.troph., Universität Bonn; 1981 Promotion zum Dr. troph., Landwirtschaftliche Fakultät, Universität Bonn; 1982 bis 1983 Forschungsaufenthalt an der Michigan State University, USA; 1983 Akademischer Rat, Universität Bonn; 1987 Akademischer Oberrat, Universität Bonn; 1991 Habilitation; 1995 bis 1998 Professor (C4) und Übernahme des Lehrstuhls für Obstbau an der Universität Hohenheim sowie Leitung der Versuchsstation für Obstbau in Ravensburg-Bavendorf; 1997 Ruf auf die C4-Professur Obstbau und Gemüsebau, Universität Bonn; seit 1998 Wissenschaftlicher Leiter der Lehr- und Forschungsstation Marhof in Wesseling (Schwerpunkt Gemüse- und Zierpflanzenbau) und der Lehr- und Forschungsstation OVA Klein-Altendorf in Rheinbach (Schwerpunkt Obstbau, Baumschulwesen, Heil- und Gewürzpflanzen); 2006 Vize-Direktor der Botanischen Gärten der Universität Bonn.Hauptforschungsgebiet: Stressphysiologie.
Stellvertretender Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs 722 (Präzisionspflanzenschutz), Präsident der Deutschen Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft (2002 bis 2006).

September

Donnerstag
03.09.2009
18.00 Uhr

Festsaal Uni Hauptgebäude

– gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung –

Bitte beachten Sie den Veranstaltungsort und die Zeit!

Peter Fischer Bollin
(Landesbeauftragter Brasilien, Leiter des Regionalprogramms „Soziale Ordnungspolitik Lateinamerika” der Konrad-Adenauer-Stiftung)

„Brasilien – ein Jahr vor dem Ende der Ära Lula”

Zur Person:

geboren 1966 in Berleburg / Westfalen; nach Abitur und Wehrdienst Studium der Politikwissenschaft, Geschichte sowie Staatsrecht in Bonn und Mainz; 1993 Magister Artium, 1999 Dr. phil; nach Tätigkeiten im Deutschen Bundestag, Bonn (1988 bis 1991) und einer privaten Firma (1991 bis 1996), begann er 1996 bei der Konrad-Adenauer-Stiftung. 1996 bis 2001 als Auslandsmitarbeiter in Zentralamerika, 2001 bis 2007 in der Zentrale (zuletzt als Abteilungsleiter), seit 2008 Auslandsmitarbeiter in Rio de Janeiro, Brasilien.

Einführung:
Dr. Melanie Piepenschneider
(Leiterin der Hauptabteilung Politische Bildung, Konrad-Adenauer-Stiftung)

 

Donnerstag
10.09.2009
18.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Vernissage

Eröffnung der Ausstellung mit Bildern von Wolfgang Schäfer

„Beethoven + Callas – Brücken der Sehnsucht”

Auszüge aus den Gemäldezyklen 2003 – 2009”

Zur Person:

geboren 1955 in Altenkirchen; 1975 bis 78 Studium Grafik-Design an der Fachhochschule Düsseldorf; seit 1980 Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland; seit 1988 auch Organisation von Gruppenausstellungen in den Projekträumen des CON-SUM Düsseldorf.
Beispiele: „Secrets in the dark” - mit Tanzperformance (ARIES Gallery Tokyo 1989); „Verlorenes Paradies” - mit Tanzperformance (Galerie Hardt.Art Zürich 1991); „Sehnsucht. Hommage an eine Diva” - mit Tanzperformance (NOH-Gallery Düsseldorf); „Beethoven Hommage” (Beethovenhaus Bonn 2006 und Haus der Musik Wien 2007/08); „heilig, heilig” (CON-SUM Düsseldorf 2009); Wolfgang Schäfer lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Einführung:
Dr. Silke Bettermann
(Leiterin der Bildersammlung des Beethovenhauses Bonn)

 

Montag
14.09.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Professor Dr. med. Rupert Gerzer
(Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin der DLR Köln-Porz)

„Zurück zum Mond, nach vorne zum Mars – Zukunftsaufgaben der Raumfahrt

Zur Person:

1970 bis 1977 Studium der Medizin an der Universität München; 1987 Habilitation Universität München (Pharmakologie und Klinische Pharmakologie); 1987 Facharzt, Universität München (Pharmakologie und Klinische Pharmakologie); 1977 bis 1983 Forschungsaufenthalte am Pharmakologischen Institut der Universität Heidelberg und am Institut für Pharmakologie sowie dem Howard Hughes Medical Institute der Vanderbilt University, Nashville, TN, USA¸1983 bis 1988 Klinische Weiterbildung an der Med. Klinik Innenstadt der Universität München (Innere Medizin und Klinische Pharmakologie); 1988 bis 1992 Heisenberg Forschungsprofessur der DFG an der Med. Klinik Innenstadt der Universität München; seit 1992 Direktor des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin des DLR in Köln und Inhaber des Lehrstuhls für Flugmedizin an der Med. Fakultät der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.

Hinweis:
Am Sonntag, den 20. September 2009 besteht die Möglichkeit, die Einrichtrungen des Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln-Porz zu besichtigen („Tag der offenen Tür”).

 

Donnerstag
24.09.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Deutsch Iranischen Gesellschaft –

Dr. Christoph Bertram
(Ehemaliger Leiter der Stiftung Wissenschaft und Politik)

„Iran und der Westen – vor einem Neuanfang?”

Zur Person:

geboren 1937; Studium der Rechte und der Politischen Wissenschaft in Berlin, Bonn, Paris. Assessor wurde er 1967. Bertram war Referendar in der Generaldirektion Auswärtige Beziehungen der Europäischen Kommission und ging dann als Studiendirektor an das International Institute for Strategic Studies (IISS) in London. Unter Verteidigungsminister Helmut Schmidt wirkte er am Aufbau des Planungsstabes auf der Hardthöhe mit. 1974 wurde er Direktor des IISS, 1982 kam er zur ZEIT, deren Redaktion er sechzehn Jahre lang als Chef des Ressorts Politik und als Diplomatischer Korrespondent angehörte. Bertram war Mitglied des Redaktionsausschusses des Foreign Policy Magazine, Washington D. C.. Mitglied im Steering Committee der Bilderberg Konferenzen, außerdem im Bergedorfer Gesprächskreis engagiert. 1997 wurde er Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Ab 2005 hatte er eine Gastprofessur am SAIS Bologna Center der Johns Hopkins University inne.
Zuletzt Vorstandsvorsitzender des „Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung”, das „Konzepte zur Lösung demografischer Probleme” erarbeitet.
Auszeichnungen: Großes Bundesverdienstkreuz, 2006

Einführung:

Dr. Heinz Bühler
(Repräsentant a.D. der Konrad Adenauer Stiftung in Usbekistan, Vorstandsmitglied der deutsch-iranischen Gesellschaft, Vorstandsmitglied (Schatzmeister) der deutsch-usbekischen Gesellschaft)

Botschafter a.D. Reinhard Schlagintweit
(Vorsitzender von Unicef Deutschland, ehemals deutscher Botschafter in der Türkei, in Afghanistan und Thailand)

 

Dienstag
29.09.2009
18.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Ludwig-Erhard-Stiftung Bonn –

Bitte beachten Sie die Anfangszeit!

III. Ludwig-Erhard-Vorlesung

Otto Graf Lambsdorff
(Bundeswirtschaftsminister a.D.)

„Nach der Wahl ist vor der Wahl”

Zur Person:
Otto Friedrich Wilhelm von der Wenge Graf Lambsdorff geboren 1926 in Aachen. 1946 Abitur; anschließend Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Bonn und Köln; Erstes juristisches Staatsexamen 1950; Zweites juristisches Staatsexamen 1955; Promotion 1952; von 1955 bis 1971 im Kreditgewerbe tätig, zuletzt als Generalbevollmächtigter der Düsseldorfer Privatbank Trinkaus; seit 1960 Zulassung als Rechtsanwalt; von 1971 bis 1977 Mitglied des Vorstandes der Victoria-Rückversicherung AG; 1978 Eintritt in die Düsseldorfer Anwaltssozietät Wessing/von der Goltz; von 1988 bis Juli 2008 Aufsichtsratsvorsitzender der IVECO Magirus AG; seit 1951 Mitglied der FDP; von 1968 bis 1978 Schatzmeister Mitglied im geschäftsführenden FDP-Landesvorstand NRW; sei 1972 Mitglied im FDP-Bundesvorstand, seit 1982 auch im Präsidium der FDP; von 1988 bis 1993 FDP-Bundesvorsitzender; seit 1993 Ehrenvorsitzender der FDP; von 1991 bis 1994 Präsident der Liberalen Internationale; von 1995 bis 2006 Vorsitzender des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung; 1972 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages; 1972 bis 1977 und 1984 bis 1997 wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. Bundesminister für Wirtschaft von 1977 bis 1982 und von 1982 bis 1984. 1999 Beauftragter des Bundeskanzlers für die Verhandlungen über Art und Höhe der Entschädigung für ehemalige NS-Zwangsarbeiter; 2001 Gründung der Bundesstiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft”; Mitbegründer 1995 und bis 2003 Kuratoriumsvorsitzender des Fördervereins Dom zu Brandenburg; Mitglied des Domkapitels des Doms zu Brandenburg/Havel.

Einführung:
Dr. Hans D. Barbier
(Vorsitzender der Ludwig Erhard Stiftung, Bonn)

Oktober

Donnerstag
01.10.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– Zum Jahr der Evolution –

Professor Dr. Hans Schneider
(Zoologie, Universität Bonn)

„Die Evolution der menschlichen Stimme – vom Ursprung im Tierreich zur vollendeten Sprache”

Zur Person:

geboren 1929 in Unterfranken. Ab 1949 Studium der Biologie, Chemie, Geographie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Bamberg und der Universität München; 1956 Promotion an der LMU München. Ab 1957 Forschungs- und Wissenschaftlicher Assistent am Zoophysiologischen Institut der Universität Tübingen. 1959 Forschungsaufenthalt an der University of Wisconsin, Madison, Wisconsin. 1963 Habilitation für das Fach Zoologie, Universität Tübingen. 1966 mehrmonatige Vortragsreise in den USA. 1968 Ruf an die Universität in Graz, als o. Professor für Zoophysiologie (nicht angenommen). Seit 1970 Professor (C4) für Zoologie und Direktor des Zoologischen Instituts, Universität Bonn. 1971/72, 1978/79 und 1986/87 Vorsitzender der Fachgruppe Biologie; 1985 und 1986 Präsident der Deutschen Zoologischen Gesellschaft, 1987 bis 1995 gewählter Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft für das Fach Zoologie. 1994 Emeritierung. 1992 Verleihung der Karl-Ernst von Baer Medaille der Estnischen Akademie der Wissenschaften, Tartu, Estland, 1994 der Medaille der Cairo University, Cairo, Ägypten. Forschungsgebiet: Bioakustik und Verhalten, besonders der Froschlurche.

Einführung:
Professor Dr. Wilhelm Barthlott
(Botanik; Direktor, Nees-Institut für die Biodiversität der Pflanzen, Universität Bonn)

 

Dienstag
06.10.2009
19.30 Uhr

Joseph-Schumpeter-Saal

Dr. Dr. h.c. Friedrich W. Hellmann
(Germanistik, Stellvertretender Generalsekretär a.D. des DAAD)

„Bevor der Vorhang aufgeht – Die Theatersaison 2009/2010 in Bonn und Umgebung”

Zur Person:

Studium der deutschen und französischen Literaturwissenschaft in Köln, Berlin (FU), Paris und Freiburg/Breisgau; 1960 bis 1962 DAAD-Lektor für deutsche Sprache, Literatur und Landeskunde an der Patna University in Indien; danach bis 1998 Tätigkeit im Deutschen Akademischen Austauschdienst, seit den Siebziger Jahren als Stellvertretender Generalsekretär.

 

Montag
12.10.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Bonner Universitätsgesellschaft –

II. Carl-Duisberg-Vorlesung

– Wissenschaft, Wirtschaft, Innovation –


Grußwort:
Professor Dr. Jürgen Fohrmann
(Rektor der Universität Bonn)

Einführung:
Botschafter a.D. Dr. Claus J. Duisberg
(Mitglied des Vorstands der Universitätsgesellschaft)


Professor Dr. Jürgen Strube
(Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats, BASF S.E.)

„Wie Wissensallianzen der Zukunft den Weg beschreiben – eine Gedankenexpedition in das Jahr 2029”

Zur Person:

geboren 1939 in Bochum; 1959 Abitur; Jura-Studium an den Universitäten Freiburg, Genf und München; 1964 und 1968 Erste und Zweite juristische Staatsprüfung; 1967 Promotion; 1969 Eintritt in die BASF AG in Ludwigshafen, zunächst im Finanzressort; 1970 bis 1974 im Logistik-Bereich des Ludwigshafener Mutterkonzerns; 1974 Wechsel in die Geschäftsführung der BASF Brasileira S.A. in Sao Paulo; 1980 Berufung zum Leiter der BASF-Tochtergesellschaft „Glasurit do Brasil Ltda“ in Sao Paulo; 1982 Leitung sämtlicher brasilianischer Geschäftsaktivitäten von BASF; 1985 Eintritt in den Vorstand der BASF AG in Ludwigshafen; 1990 Vorstandsvorsitzender der BASF AG; in den nachfolgenden Jahren trieb Strube die internationale Expansion des Chemie-Giganten vor Allem auf den asiatischen Märkten weiter voran; dies hatte anhaltende Investitionen in China sowie Übernahmen und Beteiligungen auf den britischen, US-amerikanischen und japanischen Pharma-Märkten zur Folge. Der zweitgrößte Chemie-Konzern der Welt erreichte rund drei Viertel seines Umsatzes außerhalb der Bun­des­republik. Honorarprofessor an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer. 2003 altersbedingte Aufgabe seines BASF-Vorstandsvorsitzes und Übernahme des Aufsichtsrats-Vorsitzes.

 

Dienstag
13.10.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– im Darwin-Jahr und zur Eröffnung des akademischen Jahres
2009/2010 –

Professor Dr. Michael Famulok
(Bioorganische Chemie, Universität Bonn)

„Die RNA – Welt-Hypothese und der Ursprung des
Lebens”

Zur Person:

1979 bis 1986 Studium der Ozeanografie und der
Chemie in Kiel und Marburg; 1989 Promotion (Marburg);
1989 bis 1990 Postdoc am MIT Cambridge, USA; 1990 bis 1992
Massachusetts General Hospital / Harvard Dept. of Genetics;
1992 bis 1996 Wissenschaftlicher Assistent am Genzentrum
der LMU München; 1996 bis 1999 Lehrstuhlvertretung
an der LMU München; seit 1999 Lehrstuhl für Biochemie/
Bioorganische Chemie an der Universität Bonn (LIMES).

 

Donnerstag
15.10.2009
9.15 Uhr

Exkursion

Exkursion nach Idar Oberstein

Leitung:

Herr Rolf Labedzke


Frau Dr. R. Schumacher
(Steinmann Institut für Geologie, Mineralogie und Paläonthologie, Universität Bonn)

Abfahrt 9.15 Uhr am Uniclub, Eingang Giergasse, Ecke Vogtsgasse, Höhe Hotel Beethoven

Programm:

  • Besuch des Deutschen Edelstein-Museums
  • Führung durch das Deutsche Gemmologische Ausbildungszentrum und das Institut für Edelsteinkunde der Universität Mainz
  • Mittagsimbiss (mit Blick in das Nahetal)
  • Besuch des Industriedenkmals Jakob Bengel
  • Kaffeepause und Stadtbummel

19 Uhr: Rückfahrt
gegen 22 Uhr: Ankunft Bonn

 

Donnerstag
15.10.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit Künstlern der Oper Bonn und dem Verein der Opernfreunde –

„Beethoven + Callas - Brücken der Sehnsucht“

Liederabend

mit

Susanne Blattert (Sopran)
und
Christopher Arpin (Piano)

aus Anlass der Ausstellung „Beethoven + Callas – Brücken der Sehnsucht” von Wolfgang Schäfer

 

Sonntag
18.10.2009
11.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– Zur Eröffnung des akademischen Jahrs 2009/2010 –

Festliche Matinée
mit dem Rheinischen Barock Trio

Herbert Vennemann (Cembalo)
Manfred Leverkus (Violine)
Volker Mettig (Violoncello)

Programm:

  • Georg Philipp Telemann (1681 bis 1767)
    Triosonate h-Moll aus: Essercizii musici (1740)
    für Violine, Violoncello und Cembalo

  • Jean-Marie Leclair (1697 bis 1764)
    Triosonate D-Dur op. 2 Nr. 8
    für Violine, Violoncello und Cembalo

  • Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750)
    Sonate c-Moll, BWV 1017
    für Violine, Cembalo und basso continuo

  • Nicola Porpora (1686 bis 1768) / Giovanni Battista Costanzi (1704 bis 1778)
    Sonate c-Moll für Violine, Violoncello und basso continuo

  • Carl Philipp Emanuel Bach (1714 bis 1788)
    Sonate B-Dur, Wq. 89/1 für Klavier mit Begleitung einer Violine und eines Violoncellos

  • Joseph Haydn (1732 bis 1809)
    Trio Es-Dur, Hoboken XV:36 für Cembalo, Violine und Violoncello

 

Rheinisches Barocktrio

Das Rheinische Barocktrio wurde 1988 von Kammermusikern aus dem Köln-Bonner Raum ins Leben gerufen, um die reiche, aber zum großen Teil selten gespielte Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts in der Besetzung Violine, Violoncello und Cembalo für sich und für eine interessierte Öffentlichkeit zu entdecken. Seither hat das Rheinische Barocktrio Konzerte vor allem in Köln, Aachen, Bonn und Umgebung, aber auch in Ratzeburg, Weimar, Schönebeck/Elbe und Leipzig gegeben sowie Gastspielreisen nach Belgien, Rumänien und Bosnien unternommen. Aus Anlass seines zehnjährigen Bestehens wurde eine erste CD aufgenommen mit Werken von Boismortier, Telemann, Pachelbel, Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach sowie Joseph Haydn. Eine zweite CD ist dem Schaffen der „musicalisch-Bachischen Familie“ gewidmet und vereint Sonaten und Trios von Johann Sebastian Bach und seinen Söhnen Wilhelm Friedemann, Carl Philipp Emanuel, Johann Christoph Friedrich und Johann Christian.

Zu den Personen:

Herbert Vennemann, Cembalo, studierte Musikwissenschaft und Kirchenmusik sowie Germanistik und Philosophie in Köln und Düsseldorf. Er ist im Hauptberuf Lehrer für Musik und Deutsch an einem Gymnasium und nebenamtlich als Organist tätig.

Manfred Leverkus, Violine, studierte in Köln, München und Bern. Von 1963 bis 1972 war er Mitglied des Stuttgarter Kammerorchesters und danach bis 2000 des WDR-Sinfonieorchesters Köln. Neben der Orchestertätigkeit trat er auch als Solist hervor und hat darüber hinaus stets in verschiedenen Kammermusikvereinigungen mitgewirkt - z.B. bei den Stuttgarter Solisten und als Primarius verschiedener Quartettvereinigungen.

Volker Mettig, Violoncello, studierte Geschichte und Slawistik in Bonn. Während des Studiums gehörte er dem Collegium musicum der Bonner Universität und zeitweise auch dem Chur Cölnischen Orchester Bonn an. Mit dem Akademischen Streichquartett Bonn errang er 1968 den 1. Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Colmar. Hauptberuflich war er von 1981 bis 2002 im Deutschen Musikrat tätig und von 2003 bis 2007 beim Goethe-Institut.

Anschließend Brunch

Preis inklusive aller – auch alkoholischer – Getränke 25 Euro pro Person. Bitte melden Sie sich bis zum 11. Oktober 2009 bei Frau Jöher an (Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Dienstag
27.10.2009
18.00 Uhr

Vernissage der Ausstellung

„Peter Stauder. Landschaft als Modell”

Gespräch mit dem Künstler

Im Rahmen der Vernissage und der Präsentation des Buches: „Peter Stauder: Landschaft als Modell”, das im Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln, erscheint, unterhalten sich Dr. Vanessa Joan Müller (Leiterin des Kunstvereins Düsseldorf und der Rheinlande) und Professor Dr. Lothar Hönnighausen (Anglistik, Universität Bonn) mit dem Künstler.

Zur Person:

geboren 1951; Studium der Philosophie an der Freien Universität Berlin; seit 1975 künstlerisch tätig; Promotion; Atelier in Berlin; Tätigkeit an der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Berlin; Atelier in Köln; Tätigkeit an der Universität Köln; Tätigkeit an der Universität Bonn; Atelier in Bonn; Zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge; Zahlreiche Ausstellungen als Künstler und als Ausstellungsmacher.

 

Dienstag
27.10.2009
19.30 Uhr

Festsaal Universität, Hauptgebäude

– gemeinsam mit dem Ortsvereins BonnKöln der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft e.V. –

Bitte beachten Sie den Veranstaltungsort!

Dr. Uwe Naumann
(Rowohlt-Verlag, Hamburg)

„Klaus Mann 1906 bis 1949, Treffpunkt im Unendlichen”

Zur Person:

geboren 1951; Studium der Germanistik, Soziologie und Pädagogik in Hamburg und Marburg; 1984/85 Mitarbeiter der Hamburger Arbeitsstelle für deutsche Exilliteratur, Universität Hamburg; seit 1985 im Rowohlt-Lektorat, ab 2000 Programmleiter Sachbuch; Herausgeber der Reihe „rowohlts monographien“, Herausgeber der Werke von Klaus und Erika Mann und von Heinar Kipphardt; er edierte unter anderem „’Ruhe gibt es nicht, bis zum Schluß’. Klaus Mann (1906 – 1949)“, 1999, und „Die Kinder der Manns. Ein Familienalbum“, 2005

Einführung:

Professor Dr. Hans Büning-Pfaue
(Lebensmittelchemie, Universität Bonn)

 

Dienstag
27.10.2009
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

- gemeinsam mit der Alexander von Humboldt Stiftung -

Professor Dr. Gerhard Maess
(ehemaliger Rektor der Universität Rostock)

„Wir sind ein Volk – sind wir ein Volk?”

Zur Person:

geboren 1937 in Magdeburg, studierte Mathematik und Physik an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, arbeitete anschließend 10 Jahre am Institut für Angewandte Mathematik und Mechanik der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin. In dieser Zeit wurde er durch die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin zum Dr.rer.nat. promoviert und war nebenberuflich als Lehrbeauftragter an der Humboldt-Universität und als Fachredakteur am Zentralblatt für Mathematik [Berlin/Heidelberg] tätig. An der Universität Rostock habilitierte er sich zum Dr.sc.nat. und arbeitete dort 10 Jahre als Dozent und 10 Jahre als Ordentlicher Professor für Numerische Mathematik. 1989/90 engagierte er sich für eine demokratische Erneuerung der Universität und wurde 1990 zum Rektor (bis 1998) und in zahlreiche regionale und überregionale hochschulpolitische und wissenschaftliche Gremien und Beiräte gewählt. Aus Protest gegen die andauernde Diskriminierung der ostdeutschen Wissenschaftler beendete er 2003 alle überregionalen Mitgliedschaften und Tätigkeiten. Seitdem engagiert er sich nur noch in der Region ehrenamtlich im kulturellen und sozialen Bereich.

Einführung:

Professor Dr. Ulf von Zahn
(Physik, Universitäten Rostock und Bonn)

November

Donnerstag
05.11.2009
19.30 Uhr

Paul-Martini-Saal

Dr. Dieter Strauss
(Ehemalig Goethe Institut)

„Deutsche auswärtige Kulturpolitik zwischen Imageverbesserung und Friedenspolitik –
Lesung aus dem neuen Buch von Dieter Strauss”

Zur Person:

Der Germanist Dieter Strauss lehrte an den Universitäten Bonn und Nijmegen, bevor er 1974 an das Goethe-Institut ging. 33 Jahre der Sprach- und Programmarbeit führten ihn durch Europa, nach Asien, Nordafrika und Lateinamerika. Heute arbeitet er als freier Autor und Ausstellungsmacher.

Einführung:
Professor Dr. Werner Besch
(Germanistik, Universität Bonn)

 

Samstag
07.11.2009
19.00 Uhr

Joseph-Schumpeter-Saal

– gemeinsam mit dem Cusanuswerk und dem Kulturamt der Stadt Bonn –

Bitte beachten Sie die Anfangszeit!

Lesung des israelischen Dichters Elazar Benyoëtz

Zur Person:

geboren 1937 als Sohn österreichischer Juden in Wiener Neustadt; lebt seit 1939 in Jerusalem; 1959 Rabbinerexamen; zwischen 1964 und 1968 wohnhaft in Berlin; 1964 Gründung der Bibliographia Judaica (Berlin); Benyoëtz schrieb seine ersten Gedichtbände auf Hebräisch, seine Essays und Aphorismenbände (seit 1969) sind fast ausschließlich in deutscher Sprache erschienen. Thema seiner Bücher ist neben religiösen Stoffen oft die Sprache selbst. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet unter Anderem: 1988 mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis, 1997 mit dem Bundesverdienstkreuz und 2002 mit dem Joseph-Breitbach-Preis der Akademie der Wissenschaften und der Literatur (Mainz). Benyoëtz ist seit 2003 korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt. 2008 Österreichisches Ehrenkreuz 1.Klasse für Wissenschaft und Kunst. (Der Name „Ben-yo-etz” bedeutet „Sohn des Ratgebers”.)

Einführung:
Professor Dr. Josef Wohlmuth
(Vorsitzender des Cusanuswerks)

 

Mittwoch
11.11.2009
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Professor Dr. Gerd Langguth
(Politologie, Universität Bonn)

„Kohl – Schröder – Merkel. MACHTMENSCHEN”

Zur Person:

geboren 1946 in Wertheim am Main; Studium der Politikwissenschaft, Staatsrecht und Geschichte (Universität Bonn); 1975 Promotion bei Hans-Adolf Jacobsen mit der Arbeit „Die Entwicklung der Protestbewegung in der Bundesrepublik Deutschland”; 1975 Leiter eines Bildungswerkes in Stuttgart; 1976 bis 1980 Mitglied des Deutschen Bundestags; 1981 bis 1985 Direktor der Bundeszentrale für politische Bildung; 1986 bis 1987 Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund; 1988 bis 1993 Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in der Bundesrepublik Deutschland; 1993 bis 1997 Geschäftsführender Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.; seit 1987 Lehrtätigkeit im Fach Politische Wissenschaft an der Bonner Universität; Publizist (u.a.: Europäische Integration, Internationaler Terrorismus, Politische Entscheidungsprozesse in der Bundesrepublik Deutschland, Parteienentwicklung in Deutschland).

 

Montag
16.11.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Professor Dr. Christian Drosten
(Direktor des Instituts für Virologie, Universität Bonn)

„Schweinegrippe, SARS und Co. – Neues aus der Welt der Zoonosen”

Zur Person:

geboren 1972; von 1994 bis 2000 Studium der Humanmedizin, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt; von 2000 bis 2005 AiP/Assistenzarzt, Abteilung für Virologie; von 2005 bis 2007 Leiter der unabhängigen Arbeitsgruppe „Klinische Virologie” Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Hamburg; seit 2007 Professor für Virologie an der Universität Bonn und Leiter des neu gegründeten Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Bonn; Forschungsgebiete: Diagnostik und klinische Virologie tropischer und exotischer Viruserkrankungen; Replikation von SARS-Coronavirus.

 

Dienstag
24.11.2009
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– zum Jahr der Evolution –

Professor Dr. Klaus Peter Sauer
(Zoologie und Ökologie, Universität Bonn)

"’... täglich machten mich neue Erfahrungen der Darwinschen Lehre
günstiger gestimmt.’
Frühdarwinisten an der Universität Bonn und in ihrem Umfeld”

Zur Person:

geboren 1941; 1962 Abitur in Gießen; 1962 bis 1966 Studium der Fächer Biologie, Genetik, Chemie und Mathematik in Gießen; 1969 Promotion an der Universität Gießen; 1969 bis 1971 Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Gießen; 1971 bis 1979 Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Freiburg i. Br.; 1977 Habilitation; 1979 Ordentlicher Professor auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Evolutionsforschung an der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld; 1992 Ruf an die Universität Bonn als Leiter des Instituts für Evolutionsbiologie und Ökologie; 1993 bis 1999 Koordinator des DFG SPP „Genetische Analyse von Sozialsystemen”; 1994 bis 1996 Präsident der Deutschen Zoologischen Gesellschaft; seit 1999 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher, Leopoldina; 2002 bis 2004 Sprecher des Graduiertenkollegs der DFG „Evolution und Biodiversität in Raum und Zeit”; 2008 Emeritierung.

Dezember

Dienstag
01.12.2009
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– zum Jahr der Evolution –

Dr. Manfred Osten
(ehemaliger Generalsekretär der Alexander von Humboldt Stiftung)

„’A partisan of similar ideas’ Goethe und Darwin”

Zur Person:

geboren 1938 in Ludwigslust (Mecklenburg); 1959 bis 1964 Studium der Rechtswissenschaften, Philosophie, Musikwissenschaft und Literatur (Universitäten Hamburg und München); 1964 Erstes Juristisches Staatsexamen; 1968 Zweites Juristisches Staatsexamen 1968 Internationale Privatrechtstudien (Universität Luxemburg); 1969 Eintritt in den Auswärtigen Dienst; 1969 Promotion (Universität zu Köln); bis 1995 verschiedene Verwendungen im In- und Ausland; 1995 bis 2004 Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung, Bonn; Vorsitzender des Vereins Schumann-Haus in Bonn.

 

Dienstag
08.12.2009
19.30 Uhr

Ernst-Robert-Curtius-Saal

 

– gemeinsam mit der deutsch-japanischen Gesellschaft Bonn –

Dierk Stuckenschmidt

„Der Marco Polo des 8. Jahrhunderts – eine fiktive Reise des Alexios von Dor über die Seidenstraße nach China und Japan.”

Herr Stuckenschmidt liest aus seinem Roman "Todaij-ji" und zeigt mit Lichtbildern, was ein heute Reisender sehen kann, würde er der Reiseroute des Alexios aus dem 8. Jahrhundert folgen.

Zur Person:

Studium der vergleichenden Literaturwissenschaft in Bonn, Paris, London und an der Harvard-Universität; anschließend als Mitarbeiter und Lektor des DAAD, unter anderem mit dem Aufbau akademischer Beziehungen zu Frankreich, Ostmitteleuropa, der UdSSR und schließlich der DDR betraut, dann als Außenstellenleiter des DAAD in Japan; Mitbegründer der deutsch-japanischen Gesellschaft Bonn; Organisation und Leitung zahlreicher Studienreisen nach Japan; Nach anderen Japanbüchern erschien im Oktober 2006 sein Reiseführer zu „Japans 99 irdischen Paradiesen”, über den er im Februar 2007 im Bonner Universitätsclub vorgetragen hatte.

 

Mittwoch
09.12.2009
18.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Bitte beachten Sie die Anfangszeit!

– gemeinsam mit den Mathematischen Instituten der Universität Bonn, dem Max Planck Institut für Mathematik, Bonn, und dem Hausdorff Center for Mathematics, Bonn –

III. Friedrich Hirzebruch Vorlesung

Professor Dr. Yuri I. Manin

„Languages of mathematics and mathematics of
languages”

Zur Person:

geboren 1937 in Simferopol, Russland; Professor Dr. Yuri I. Manin studierte Mathematik und Physik an der Universität Moskau und wurde 1960 am Steklov Institut für Mathematik der Russischen Akademie der Wissenschaften in beiden Fächern promoviert; die Habilitation erfolgte 1963. Seit 1960 ist er Forschungsmitglied am Steklov Institut für Mathematik (seit 1993 in absentia). Von 1965 bis 1992 war er Professor am Lehrstuhl für Algebra der Universität Moskau, von 1992 bis 1993 Professor am M.I.T. Seit 1993 ist Yuri Manin Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn (Direktor von 1995 bis 2005), und seit 2002 Board of Trustees Professor an der Northwestern University. Zu den zahlreichen Auszeichnungen, mit denen Professor Manin geehrt wurde, gehören der Lenin-Preis (1967), der Rolf-Schock-Preis für Mathematik (1999), der King Faisal International Prize in Mathematics (2002) und die Georg-Cantor-Medaille (2002). Er ist Ehrendoktor der Sorbonne sowie der Universitäten von Oslo und Warwick. Professor Manin ist Mitglied in zahlreichen Akademien sowie im Orden Pour le mérite für Wissenschaft und Künste.

Einführung:
Professor Dr. Werner Ballmann
(Mathematisches Institut der Universität Bonn und Max Planck Institut für Mathematik, Bonn)

 

 

Donnerstag
17.12.2009
20.00 Uhr

Schlosskirche

Bitte beachten Sie die Anfangszeit und den Ort!

Weihnachtskonzert mit dem Chor und dem Orchester des Collegium Musicum

Leitung:
Walter L. Mik
(Universitätsmusikdirektor, Universität Bonn)

Programm:

  • Johann Sebastian Bach
    Orchestersuite h-Moll für Flöte und Streichorchester

  • Antonio Vivaldi
    Musik für Trompete und Orgel

  • Musik mit dem Obertonsänger Lothar Berger