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  Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | - | September | Oktober | November | Dezember
Januar

Mittwoch
13.01.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Dr. Silke Bettermann
(Kunsthistorikerin, Beethovenhaus Bonn)

„Im Licht der Lagune – Venedigs Kunst und Architektur
vom 12. bis zum 18. Jahrhundert”

Zur Person:

geboren 1958; nach Abschluss einer Ausbildung zur Bibliothekarin zunächst Berufstätigkeit am Beethoven-Archiv Bonn und am Seminar für Orientalische Kunst­geschichte der Universität Bonn. Parallel dazu Studium der Kunstgeschichte, der Klassischen Archäologie und der Islamischen Kunstgeschichte in Bonn. Promotion mit einer Dissertation zum Thema „Paolo Veronese und die französische Malerei des frühen 18. Jahrhunderts“ an der Universität Darmstadt. 1994 bis 2003 Zweitstudium der Erziehungswissenschaft und der Sozialen Verhaltens­wissenschaft an der Fernuniversität Hagen. 2006 bis 2007 berufsbegleitende Weiterbildung zur Kunstpädagogin am Kölner Institut für Kulturarbeit und Weiterbildung (KIK). Von 1992 an freiberuflich in der Erwachsenen-Bildung tätig, zusätzlich ab 1997 am Beethoven-Haus Bonn als Kuratorin für Ausstellungen und im Bereich der Kunst- und Musikvermittlung. Daneben seit 2007 Veranstaltung von Workshops und Kursen für Erwachsene am Rudolf-Steiner-Haus Bonn und am KIK in Köln, in denen Kunstgeschichte und Kunstpraxis miteinander kombiniert werden.

 

 

Montag
18.01.2010
19.30 Uhr

Robert-Curtius-Saal

Dr. Christian Montag
(Institut für Psychologie, Universität Bonn)

„Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen –
über die biologischen Grundlagen der Angst”

Zur Person:

geboren 1977 in Köln; 1997 bis 2000 Ausbildung zum Bankkaufmann in Köln; 2000 bis 2001 Redaktionsassistent in der OnlineNachrichten und Wirtschaftsredaktion von RTL, Köln; 2001 bis 2006 Studium der Psychologie an der Universität Gießen; 2008 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Bonn; seit Oktober 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung „Differentielle Psychologie und Persönlichkeitsforschung“, Universität Bonn; Preisträger des G.A. Lienert Stipendiums für biopsychologische Methodik in 2009 für einen wissenschaftlichen Forschungsaufenthalt am SCAN Center an der Stony Brook University im Staat New York, USA; Promotionspreisträger 2009 der Universitätsgesellschaft Bonn.

 

Donnerstag
28.01.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Botschafter a.D. Professor Dr. jur. habil Dr. sc.econ. Klaus W. Grewlich, LL.M.
(Telekommunikationsrecht, Universität Bonn)

„Wasser gegen Drogen – Die Nutzung von Wasser als Entwicklungsprojekt in Zentralasien und Afghanistan”

Zur Person:

geboren 1943, war im Auswärtigen Dienst sowie in Wirtschaft und Wissenschaft tätig: von 2006 bis Juli 2008 Leitung der Deutschen Botschaft in Bischkek, Kirgistan; von Juli 2005 bis Juni 2006 (im Range eines Botschafters) europapolitischer Berater des Staatspräsidenten von Rumänien; zuvor Berater des VN-Generalsekretariats in New York; von 2001 bis 2004 deutscher Botschafter in Baku, Aserbaidschan; seit 1999 deutscher Vertreter im Aufsichtsrat der EU-Aufbauagentur für Kosovo, Serbien und Montenegro; davor Geschäftsführendes Vorstandsmitglied eines europäischen Spitzenverbandes (CEPI) in Brüssel; von 1990 bis 1995 Leiter des Internationalen Geschäftsbereichs und Vorstandsbeauftragter der Deutschen Telekom (Aufbau des Auslandsgeschäfts); davor Vertragsjurist in der Luft- und Raumfahrt (ESA, Paris), sowie Mitarbeiter im Kabinett des Generalsekretärs der OECD (Paris), in den Kabinetten von zwei Kommissaren in der EU-Kommission (Brüssel) und im Auswärtigen Amt (unter Anderem Mitglied des Planungsstabs und Referatsleiter). Botschafter a. D. Grewlich ist Professor an der Universität Bonn (Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät sowie Zentrum für Europäische Integrationsforschung). Er lehrt am Europakolleg in Brügge und Natolin (Warschau) sowie an der Hertie School of Governance, Berlin.

 

Sonntag
31.01.2010
11.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Neujahrsempfang und Verleihung der Maecenas Medaille
an Persönlichkeiten, die sich um den Uniclub verdient gemacht haben;
anschließend Brunch

Musikalische Begleitung mit „Swing, Balladen, Latin und Blues“ des „Uniclub Quartets The Four Jazz”, das von unserem Mitglied, Herrn Ministerialdirigenten a.D. Karsten Brenner, gegründet wurde und geleitet wird.

Karsten Brenner, Klarinette und Tenorsaxophon
Professor Klaus Desch (Physik, Universität Bonn), Piano
Jochen Solbach, Bass
Gerd Both, Schlagzeug

Preis inklusive aller – auch alkoholischer – Getränke 25 Euro pro Person. Bitte melden Sie sich bis zum 26. Januar 2010 bei Frau Jöher an (Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

 
Februar

Dienstag
02.02.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Ortsverein Bonn Köln der
Deutschen Thomas Mann Gesellschaft e.V. –

Dr. Inge Jens
(Tübingen)

Lesung aus „Unvollständige Erinnerungen”
und Gespräch

Zur Person:

geboren 1927 in Hamburg. Studium der Germanistik und Anglistik. Promotion in Tübingen mit einer Dissertation über die expressionistische Novelle. Editorin unter anderem von Thomas Manns Briefen an Ernst Bertram (1960), der Briefe und Aufzeichnungen aus dem Nachlass von Max Kommerell (1967) und der Briefe und Aufzeichnungen der Geschwister Hans und Sophie Scholl (1984). 1986 bis 1996 betreute Inge Jens in der Nachfolge von Peter de Mendelssohn die Herausgabe der Tagebücher Thomas Manns (1944 bis 1955) bei S. Fischer. 2003: mit Walter Jens, Frau Thomas Mann. Das Leben der Katharina Pringsheim; 2005: mit Walter Jens, Katjas Mutter. Das außerordentliche Leben der Hedwig Pringsheim; 2006: mit Walter Jens, Auf der Suche nach dem verlorenen Sohn. Die Südamerika-Reise der Hedwig Pringsheim 1907/08; 2009: Unvollständige Erinnerungen (Autobiographie).

Einführung:
Professor Dr. Hans Büning-Pfaue
(Lebensmittelchemie, Universität Bonn)

 

Donnerstag
04.02.2010
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– zum Jahr der Evolution –

Professor Dr. Martin Honecker
(Systematische Theologie und Sozialethik, Universität Bonn)

„Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube –
Zum 200. Geburtstag von Charles Darwin”

Zur Person:

geboren 1934 in Ulm / Donau; Studium der Evangelischen Theologie in Tübingen und Basel; 1960 Promotion (Tübingen); 1965 Habilitation (Tübingen), Privatdozent an der Universität Tübingen; 3/1969 bis 07/1999 Professor für Sozialethik und Systematische Theologie an der Rheinischen Friedrichs-Wilhelms-Universität zu Bonn; 1999 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland; Berater in diversen Gremien und Kommissionen des Bundesregierung und mehrerer Landesregierungen, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der NW Akademie der Wissenschaften (unter anderem Vizepräsident 1994/1995).

 

Montag
08.02.2010
19.30 Uhr

Ernst-Robert-Curtius-Saal

gemeinsam mit den „Opernfreunden Bonn”
Dr. Dr. h.c. Friedrich W. Hellmann
(Germanistik, Stellvertretender Generalsekretär a.D. des DAAD)

Einführung in die Oper „Der Golem” von Eugene d’Alembert

(mit Musikbeispielen)

Zur Person:

Studium der deutschen und französischen Literaturwissenschaft in Köln, Berlin (FU), Paris und Freiburg/Breisgau; 1960 bis 1962 DAAD-Lektor für deutsche Sprache, Literatur und Landeskunde an der Patna University in Indien; danach bis 1998 Tätigkeit im Deutschen Akademischen Austauschdienst, seit den Siebziger Jahren als Stellvertretender Generalsekretär.

Moderation:
Ferdinand Kösters
(Vorsitzender der Bonner Opernfreunde)

 

Mittwoch
10.02.2010
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

 

Professor Dr. Wolfram Steinbeck
(Musikwissenschaft, Universität zu Köln)

„Joseph Haydn und der Humor in der Musik”

mit Klangbeispielen

Zur Person:

geboren 1945 in Hagen/W. Studierte 1965 Musikwissen­schaft, Philosophie und Neuere deutsche Literaturwissenschaft an den Universitäten Bonn und Freiburg, promovierte 1972 bei H. H. Eggebrecht mit einer Dissertation über „Das Menuett in der Instrumentalmusik Joseph Haydns“, ging 1972 als wiss. Assistent nach Kiel, wo er sich 1979 mit der Arbeit „Struktur und Ähnlichkeit. Methoden automatisierter Melodienanalyse“ habilitierte. Nach Professuren an der Universität und der Pädagogischen Hochschule in Kiel war er von 1988 bis 2001 Professor für Musikwissenschaft an der Universität Bonn und ist seither Inhaber des Lehrstuhls für Historische Musikwissenschaft an der Universität zu Köln. Von 1990 bis 1993 war er Schriftleiter der Musikforschung, von 1996 bis 2004 Fachgutachter der DGF. Er ist korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Vorsitzer des Joseph Haydn-Instituts Köln, Kuratoriumsmitglied des Max-Reger-Instituts Karlsruhe, Fachbeirat der Neuen MGG, Mitherausgeber des Archivs für Musikwissenschaft, der Bonner Schriften zur Musikwissenschaft und der Kölner Beiträge zur Musikwissenschaft.

 

Mittwoch
24.02.2010
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Professor Dr. Horst Bleckmann
(Zoologie, Universität Bonn)

„Von der Natur lernen – die Natur als Vorbild für
technische Sensoren“

Zur Person:

1971 bis 1977 Studium der Biologie und Chemie an der Universität Gießen; 1977 Diplom im Fach Biologie und Staatsexamen (Biologie und Chemie); 1977 bis 1979 Promotion im Fach Biologie (Gießen); 1979 bis 1981 Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Tierphysiologie (Gießen); 1981 bis 1984 Wissenschaftlicher Angestellter am Zoologischen Institut der Universität Frankfurt; Mitglied des Sonderforschungsbereichs „Vergleichende Neurobiologie des Verhaltens“; 1986 Habilitation im Fach Zoologie (Frankfurt); 1985 bis 1987 Gastwissenschaftler an der Scripps Institution of Oceanography, San Diego, California; 1987 bis 1992 Heisenberg-Stipendiat der DFG an der Scripps Institution of Oceanography, San Diego, California, und an der Universität Bielefeld; 1992 bis 1994 Lehrstuhl für Neurophysiologie an der Technischen Hochschule Darmstadt; seit 04/1994 Ordentlicher Professor (C4) für Zoologie und Neurobiologie an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms Universität Bonn.

Auszeichnungen:
Heisenberg-Stipendium der DFG (1987); Bennigsen-Foerder-Preis des Landes Nordrhein-Westfalen (1990); Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz (2002); Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (2006); Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (2007).

 

Freitag
26.02.2010
09.00 Uhr

Exkursion

Exkursion zur Monet-Ausstellung nach Wuppertal

Treffpunkt: 09.00 Uhr, Vogtsgasse
(Rheinufer, unterhalb unseres Pavillons)
Rückkehr: zwischen 17.00 und 18.00 Uhr
Kosten: Eintritt 10 Euro pro Person, Fahrtkosten
zwischen 10 und 20 Euro, je nach Teilnehmerzahl

Führung:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik, Universität Bonn)

Bitte melden Sie sich bis zum 22. Februar 2010 bei
Frau Jöher an (Telefon 02 28 / 72 96 101,
E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

März

Dienstag
09.03.2010
19.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. –

Bitte beachten Sie die Anfangszeit!

Dr. Christoph von Marschall
(US-Korrespondent des Tagesspiegels)

„Vom Arbeiterkind zur First Lady: Michelle Obama – Ein amerikanischer Traum”

Zur Person:

Christoph von Marschall ist der wohl beste deutschsprachige Kenner des US-Präsidenten Barack Obama und seiner Frau Michelle. Als Büroleiter des Berliner “Tagesspiegel” in Washington begleitete er die Obamas zwei Jahre lang im Wahlkampf. Nach ihrem Einzug in das Weiße Haus beobachtet er das Präsidentenpaar weiter aus nächster Nähe. Marschall verfasste bereits 2007 die Bestseller-Biographie: „Barack Obama. Der schwarze Kennedy“, die in fünf Sprachen übersetzt wurde.
Nach Abitur und Wehrdienst studierte Marschall Osteuropäische Geschichte und Politikwissenschaften in Freiburg, Mainz und Krakau. Er promovierte über Polens Nationalitätenfrage in der Habsburger Monarchie. Seine journalistische Karriere begann 1989 bei der Süddeutschen Zeitung. Er berichtete aus Ungarn über die Massenflucht der DDR-Bürger in den Westen sowie den Sturz des Kommunismus in Rumänien und Bulgarien. 1991 wechselte er zum „Tagesspiegel“, wo er viele Jahre die Meinungsseite leitete. Er ist häufiger Kommentator im Deutschlandfunk, Autor politischer Feuilletons im Deutschlandradio, schreibt für „Die Zeit“, das Magazin „Cicero“ und die „Atlantic Times“. Seit 2005 berichtet er aus den Vereinigten Staaten.
Marschalls journalistische Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet. 2002 erhielt er den Deutsch-Amerikanischen Kommentarpreis für seinen vorausschauenden Kommentar zu den Anschlägen vom 11. September 2001 und dessen Folgen für Amerikas Außenpolitik. 2005 folgte der deutsch-polnische Journalistenpreis für eine Reportage über Skierbieszow, den Geburtsort des Bundespräsidenten Horst Köhler. Im gleichen Jahr wurde ihm der Verdienstorden der Republik Polen für seine Verdienste um die deutsch-polnische Aussöhnung verliehen.

 

 

Montag
15.03.2010
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– zum Jahr der Evolution –

Professor Dr. Dr. h.c. Ludger Honnefelder
(Philosophie, Universität Bonn und Otto Warburg
Professor, Humboldt Universität, Berlin)

„Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube –
konkurrierende Weltdeutungen oder Antworten
auf unterschiedliche Fragen?”

Zur Person:

1971 Promotion (Universität Bonn); 1981 Habilitation (Universität Bonn); 1972 bis 1982 zunächst Dozent, dann o. Professor für Philosophie an der Theologischen Fakultät Trier; 1982-1988 Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin; seit 1988 Professor für Philosophie und Direktor des Philosophischen Seminars, Lehr- und Forschungsbereich II der Universität Bonn; 1988 Associate Member des Kennedy Institute of Ethics, Georgetown University Washington; 1989 Sprecher der Forschungs-Arbeitsgemeinschaft Bioethik in NRW; 1989 Mitglied der Akademie für Ethik in der Medizin; 1992 Mitglied der Nordrhein-Westf. Akademie der Wissenschaften; 1992 Mitglied der deutschen Delegation im Lenkungsausschuss für Bioethik des Europarates (CDBI); 1993 Direktor des Instituts für Wissenschaft und Ethik e.V., Bonn; 1993 Mitglied der Hegel-Kommission der Nordrhein-Westf. Akademie der Wissenschaften; 1998 Geschäftsführender Direktor des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften; 1998 Mitglied im Standing Committee „Science & Ethics“ von All European Academies (ALLEA).

 

Montag
22.03.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit den „Bürgern für Beethoven –

Podiumsdiskussion

„Beethoven Festspielhaus – Haus für alle

Kulturelle - wirtschaftliche - internationale Perspektiven”

mit:

Professor Dr. Armin B. Cremers
(Prorektor der Universität Bonn)

Michael Horn
(Beethoven Orchester Bonn)

Volker Kriegsmann
(Beethoven Orchester Bonn)

Werner Hundhausen
(Fest.Spiel.Haus.Freunde)

Manfred Jung
(Bürger für Beethoven)

Heinrich Küpper
(Deutsche Post AG)

Moderation:
Professor Dr. Max G. Huber
(Vorstandsvorsitzender des Bonner Universitätsclubs)

 

Mittwoch
31.03.2010
19.30 Uhr

Theaterbesuch

Theaterbesuch

„Die Katze auf dem heißen Blechdach“
von Tennessee Williams

(Kammerspiele)

anschließend
Diskussion mit der Dramaturgie und den Schauspielern

Leitung:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik, Universität Bonn)

Bitte melden Sie sich bis zum 26. März 2010 bei
Frau Jöher an (Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100,
E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

April

Mittwoch
21.04.2010
09.00 Uhr

Exkursion nach Essen

Programm:

  • Besuch des Museums Folkwang und seinem Neubau von David Chipperfield
  • Mittagessen gegen 13.00 Uhr im Landhaus Rutherbach
  • anschließend Besichtigung der Basilika St. Ludgerus in Essen-Werden und Besuch des Essener Münsters, ehemalige Stiftskirche St. Kosmas und Damian
  • oder alternativ Stadtbummel durch die City
  • Rückfahrt: 17.30 Uhr

Treffpunkt: 09.00 Uhr Rheinufer, unterhalb des Uniclubs
Rückkehr: gegen 19.00 Uhr

Führung:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik und Amerikanistik, Universität Bonn)

Bitte melden Sie sich bis zum 18. April 2010 bei Frau Jöher an
(Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100,
E-Mail: joeher@uniclub-bonn.de).

Vor seiner Entwicklung zu einem Zentrum des Kohlebergbau und der Stahlindustrie im 19. Jahrhundert war Essen als reichsunmittelbares Stift mit einer Äbtissin im fürstlichem Rang bereits ein bedeutendes kulturelles Zentrum. In dieser Hinsicht ist neben der Villa Hügel, der über dem Baldeney-See gelegenen Residenz der Familie Krupp (1870 bis 72), das noch erhaltene Schloss der Äbtissinnen von Essen in Essen-Borbeck (aus dem 16. und 17. Jahrhundert) zu erwähnen.

Das Programm beginnt mit dem Besuch des Museums Folkwang und seinem Neubau von David Chipperfield. Das Museum selbst wurde 1902 von dem Hagener Bankierssohn und feinsinnigen Kunsthistoriker Karl Ernst Osthaus (1874 bis 1921) gegründet. Die Stärke des Hauses sind Werke der Moderne von Marc, Kirchner, Schlemmer bis zu Rothko, Pollock und Stella, daneben Skulpturen aus Ägypten, Griechenland, China und Japan. Je nach Ankunft des Busses ist eine private Besichtigung des Museums möglich. Die Führung durch die Sonderausstellung „Das schönste Museum der Welt” beginnt um 11.45 Uhr und dauert etwa eine Stunde.

Nach dem Mittagessen (gegen 13.00 Uhr im Landhaus Rutherbach) findet eine Besichtigung der Basilika St. Ludgerus in Essen-Werden statt. Es handelt sich um die Abteikirche des 799 vom hl. Liudger (erster Bischof von Münster) gegründeten Klosters, das 877 zu Reichsabtei aufstieg. Nach einem Brand wurde der karolingische Bau 1275 durch die jetzige spätromanische kreuzförmige Emporenbasilika ersetzt. In der Krypta ist das Grab des hl. Liudger. Infolge der Bedeutung des dem Kaiser unterstellten Klosters gibt es wertvolle sakrale Kunstgegenstände und Handschriften, die in einer besonderen Schatzkammer zu besichtigen sind.

Zum Abschluss der Exkursion schlagen wir einen Besuch des Essener Münsters, ehemalige Stiftskirche St. Kosmas und Damian, vor. Seit 1958 ist das Münster die Kathedralkirche des Ruhrbistums. Bereits 850 hatte Altfried (später Bischof von Hildesheim) auf seinem Gut Astnidi (Essen) ein Kanonissenstift gegründet. Seine Schwester Gerswid wurde die erste Äbtissin. Bedeutende Äbtissinnen waren unter Anderem die kunstsinnige Äbtissin Mathilde (973 bis 1011) und die Äbtissin Theophanu (1039 bis 1058). Der zu besichtigende Bau ist eine dreischiffige gotische Hallenkirche (1276 bis 1327) mit östlichem Querschiff. Die Krypta ist spätottonisch und stammt aus dem 11. Jahrhundert.

Statt der Besichtigung des Münster ist ein Bummel in der Essener City möglich.

 

Donnerstag
22.04.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Professor Dr. Friedrich C. Heller
(Berlin, Wien)

„Kinderbilderbücher als kulturhistorische Dokumente –
Kultur und Gesellschaft gespiegelt im illustrierten Kinderbuch”

Zur Person:

geboren 1939 in Kufstein/Tirol, Musikwissenschaftler und Kinderbuchforscher. Seit 1980 Ordinarius für Musikgeschichte an der Hochschule für Musik in Wien. Gründer und Vorstand des dortigen Instituts für Musikgeschichte. Gastprofessuren in den Niederlanden. Veröffentlichungen zur österreichischen Musikgeschichte. Seit 1964 Aufbau einer internationalen Bilderbuchsammlung. Forschungen zur Geschichte der Kinderbuch-Illustration; zahlreiche Veröffentlichungen auf diesem Gebiet, zuletzt besonders „Die bunte Welt. Handbuch zum künstlerisch illustrierten Kinderbuch in Wien 1890-1938.” Mehrere hohe Auszeichnungen.

 

Sonntag
25.04.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem StadtMuseum Bonn und dem
Förderverein StadtMuseum Bonn e.V. –

Konzert zum 200. Geburtstag von Robert Schumann (1810 bis 1856)

Robert Schumann – Liederkreis op. 35 nach Gedichten von Justinus Kerner sowie andere Lieder und Balladen

Tomasz Wija, Bass-Bariton
David Santos, Klavier

Zu den Personen:

Tomasz Wija, geboren 1982 in Polen. Musikalische Aus­bildung an den Musikhochschulen in Posen und Berlin.

David Santos, geboren 1976 in Portugal. Musikalische Aus­bildung an den Musikhochschulen in Lissabon, Bloomington/USA und Berlin. Dort seit 2008 Dozent für Klavier.

Das Duo erhielt 2009 jeweils den Ersten Preis beim Internationalen Schubert - Wettbewerb LiedDuo Dortmund und dem Internationalen Wettbewerb ‚Franz Schubert und die Musik der Moderne‘ Graz.

Einführung:
Dr. Ingrid Bodsch
(Direktorin des StadtMuseums Bonn)

 
Veranstaltung musste aus gegebenem Anlass leider ausfallen.

Dienstag
27.04.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP), Forum NRW –

Podiumsdiskussion mit anschließendem Empfang

„Ein neuer Frühling für das Weimarer Dreieck?
Die deutsch-französisch-polnische Partnerschaft im Europa der 27”

Ehrengast und Grußwort:
Drs. h.c. Hans-Dietrich Genscher
(Bundesminister des Auswärtigen a.D.,
Mitbegründer des „Weimarer Dreiecks”) (tbc)

Podiumsteinehmer:

NN, Auswärtiges Amt

S.E. Dr. Marek Pravda
(Botschafter der Republik Polen in Berlin)

S.E. Bernard de Montferrand
(Botschafter der Französischen Republik in Deutschland) (tbc)

Professor Dr. Jérome Vaillant
(Universität Lille, Herausgeber der Zeitschrift „Allemagne dáujourdhui”.
Ko-Autor des Sammelbandes „Das Weimarer Dreieck und Europa”)

Moderation:
Professor E.h. Dr. Drs. h.c. Klaus-Heinrich Standke
(Präsident, Komitee zur Förderung der deutsch-französisch-
polnischen Zusammenarbeit e.V., Herausgeber „Das Weimarer Dreieck in Europa” (Thorn 2010), Berlin/Cabourg)

Einleitung:
Generalkonsul a.D. Dr. Wolfgang Runge
(Vorsitzender der DGAP / Forum NRW)

 

Mittwoch
28.04.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Ortsverein BonnKöln der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft e.V.–

Dr. Dirk Heißerer
(Universität München, Thomas-Mann-Medaille 2009)

„Thomas Mann im Rheinland. Von der Literarhistorischen Gesellschaft Bonns bis zur Entstehung des Felix Krull”

Zur Person:

geboren 1957, Studium Germanistik, Philosophie, Kunstgeschichte und Völkerkunde in Bonn und München; 1992 Promotion über Carl Einstein; „Schwabinger Kunstpreis” und andere lokale Preise für sehr verschiedene literarische Arbeiten, Lehrbeauftragter an den Universitäten München und Leipzig; 1999: Gründung des Thomas-Mann-Förderkreises München sowie als Herausgeber tätig (Erika Mann, Kandidja Wedekind u.a.).

Einführung:
Professor Dr. Hans Büning Pfaue
(Lebensmittelchemie, Universität Bonn)

 

Freitag
30.04.2010
16.30 Uhr

Wolfgang-Paul- Saal

– gemeinsam mit der United Nations University UNU, Bonn –

Bitte beachten Sie die Anfangszeit!

Eröffnung der Dag-Hammarskjöld-Lecture

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen

„Klimaschutz als Herausforderung an die internationale Ordnung”

Zur Person:

geboren 1965 in Meckenheim; Studium der Rechts­wissen­schaften an der Universität Bonn; Erste und Zweite Juristische Staatsprüfung, Promotion. Seit 1993 tätig als Rechtsanwalt. 1982 Eintritt in die CDU. 1992 bis 1996 Vorsitzender der Jungen Union NRW. Seit 2009 Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Mittelrhein. Seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages. Rechtspolitischer Sprecher (2002 bis 2005) und 1. Parlamentarischer Geschäftsführer (2005 bis 2009) der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Seit Oktober 2009 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Begrüßung:
Professor Dr. Max G. Huber
(Uniclub)

Einführung:
Professor Dr. Janos Bogardi
(Vizerektor a.D. der UNU, Bonn)

Mai

Montag
03.05.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul- Saal

– gemeinsam mit der Gesellschaft der Freunde des Beethoven Orchesters Bonn e.V. –

Konzert mit den Ensembles Oboa pur vouz und Viola4You
mit anschließendem Empfang

Programm:

Oboa pur vouz:

  • Ludwig van Beethoven (1770 bis 1827)

    Trio C-Dur op. 87 für zwei Oboen und Englischhorn

    Variationen über „reich mir die Hand mein Leben” aus Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart für zwei Oboen und Englischhorn

Viola4You:

  • William Byrd (1539 bis 1623)

    The Earle of Oxfords Marche

  • Thomas Morley (1557 bis 1602)

    April is in my mistress‘ face

    Clorinda false, adieu


  • York Bowen (1884 bis 1961)

    Fantasie-Quartet e-Moll, op. 41,1


  • Richard Wagner (1813 bis 1889)

    Der Ring des Nibelungen

    Der fliegende Holländer

    Arrangement: Wolfgang Hinzpeter

mit

Oboa pur vouz:
Keita Yamamoto (Oboe)
Susanne van Zoelen (Oboe)
Volker Kriegsmann (Englischhorn)

Viola4You:
Christian Fischer (Viola)
Kai Stowasser (Viola)
Martin Wandel (Viola)

Nähere Informationen über das Beethoven Orchester Bonn
unter Telefon 0228 / 180 55 99
oder E-Mail Freunde-Bob@web.de, Frau Lammerich

Einführung:
Dr. Manfred Osten
(Erster Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde des Beethoven Orchesters Bonn e.V.; ehemaliger Generalsekretär der Alexander von Humboldt Stiftung)

 

Donnerstag
06.05.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik und Amerikanistik, Universität Bonn)

„William Faulkner. Vom Spätromantiker und Jugendstilepigonen zum Schöpfer eines neuen Romanstils”

Zur Person:

Professor Dr. Lothar Hönnighausen hatte von 1973 bis 2001 den Lehrstuhl Anglistik/Nordamerikastudien im Englischen Seminar der Universität Bonn inne. Von 1989 bis 2001 leitete er das von ihm konzipierte und begründete interdisziplinäre „Nordamerikaprogramm” der Universität. In der Gründungsphase des Alumni-Clubs war er Alumni-Beauftragter des Rektorats.

Zu seinen Buchveröffentlichungen gehören u.a.: Präraphaeliten und Fin de Siècle 1971; Grundprobleme der Englischen Literaturtheorie des 19. Jahrhunderts, 1977; William Faulkner: The Art of Stylization in his Early Graphic and Literary Work, 1987; William Faulkner: Masks and Metaphors, 1997.

Herausgeberschaft: Transatlantic Perspectives. A Series of Interdisciplinary North American Studies, 17 Bde. 1993 ff.; Regional Images and Regional Realities, 2000; Space - Place - Environment, 1994; Regionalism in the Age of Globalism Vol.I Concepts of Regionalism, II. Forms of Regionalism, 2005; sowie Aufsätze zur britischen, amerikanischen und kanadischen Literatur.

 

Mittwoch
12.05.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft, dem Robert-Schuman-Institut Bonn, dem Internationalen Club „La Redoute” und der Europa Union Bonn –

Jean François-Poncet
(Sénateur de Lot-et-Garonne, ehemalig französischer Außenminister)

„60 ans après la Déclaration Schuman – quels acquis et défis pour l’Europe?” –
„60 Jahre nach dem Schuman-Plan – europäische Erfolge und Herausforderungen”

Vortrag in französischer Sprache mit Simultanübersetzung

Zur Person:

Jean François-Poncet hat in Deutschland seine ersten Lebensjahre verbracht. Er ist in Wirtschafts­wissen­schaften promoviert, absolvierte zwei amerikanische Universitäten und ist an der Ecole Nationale d’Administration (ENA) ausgebildet worden. Nach Eintritt in den Diplomatischen Dienst 1955 hat er als Generalsekretär der französischen Delegation an den Verhandlungen zu den Römischen Verträgen teilgenommen und deren Texte mitformuliert. Als Professor am Institut d’Etudes Politiques de Paris (Sciences-po) hielt er 19 Jahre lang Vorlesungen über die deutsche Wirtschaft und hat darüber seine beim Verlag Sirey veröffentlichte Doktorarbeit verfasst. 1971 übernimmt er die Leitung eines großen Unternehmens, Carnaud Basse Indre. Er befasst sich mit der Sanierung und Geschäftsführung der Firma. Im Département Lot-et-Garonne in Südwestfrankreich ansässig, wird er 1967 zum Mitglied des Conseil Général und von Mai 1978 bis Januar 2004 zu dessen Präsident gewählt. Im Januar 1976 wird er Regierungsmitglied als Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten. Seine Ernennung zum Generalsekretär des Elysée erfolgt im Juli 1976. Im November 1978 wird er zum Außenminister der Französischen Republik berufen (bis 1981). Am 25. September 1983 wird er zum Senator von Lot-et-Garonne gewählt und seitdem dreimal wieder gewählt, zum letzten Mal 2001 für 9 Jahre. Er ist Erster Vizepräsident des Senatsausschusses für auswärtige Angelegenheiten, Präsident der Delegation für Raumordnung sowie der Freundschaftsgruppe France-Allemagne.

Einführung:
Dr. Wolfgang Linckelmann
(Präsident der deutsch französischen Gesellschaft Bonn und Rhein Sieg,
Vizepräsident der VDFC)

 

Donnerstag
20.05.2010
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– in der Reihe „Professor einst in Bonn” –

Professor Dr. Norbert Trippen
(Mittlere und Neuere Kirchengeschichte, Universität Bonn)

„Joseph Ratzinger und Hubert Jedin – zwei Bonner Theologen als Mitgestalter des II. Vatikanischen Konzils”

Zur Person:

geboren 1936 in Düsseldorf; studierte Katholische Theologie an der Universität Innsbruck, an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und an der Universität zu Köln; 1972 wurde Trippen mit einer Arbeit über Das Domkapitel und die Erzbischofswahlen in Köln 1821 bis 1929 an der katholisch-theologischen Fakultät der Bonner Universität promoviert. Er habilitierte sich dort 1975 mit einer Schrift zum Thema Theologie und Lehramt im Konflikt: Die kirchlichen Maßnahmen gegen den Modernismus im Jahre 1907 und ihre Auswirkungen in Deutschland und lehrte anschließend in Bonn als Privatdozent; 1978 wurde er zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Seit 1986 ist Trippen als residierender Domkapitular Mitglied des Kölner Domkapitels; seit 2005 ist er auch Pönitentiar. Am 7. Oktober 1992 wurde er von Johannes Paul II. zum Päpstlichen Ehrenprälaten ernannt. Von September 1991 bis zu seiner Entpflichtung am 31. Oktober 2001 war Trippen Direktor der Hauptabteilung Schule/Hochschule im Erzbischöflichen Generalvikariat. Norbert Trippen im Domforum Köln bei der Vorstellung der biographischen Studie über Joseph Kardinal Höffner (April 2009). 2003/2005 legte Trippen ein umfangreiches zweibändiges Werk über Leben und Wirken des Kölner Erzbischofs Josef Kardinal Frings vor. Im April 2009 erschien der erste Band einer ähnlich ausgelegten biographischen Studie über Frings‘ Nachfolger Joseph Kardinal Höffner.

 

Donnerstag
20.05.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Eröffnung der Veranstaltungsreihe
„Forschen hilft heilen – von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien”

Professor Dr. Otmar Wiestler
(Vorstandsvorsitzender und wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums – DKFZ - Heidelberg)

„Die Krebsforschung auf dem Weg vom Labor in die Klinik”

Zur Person:

Date of birth: November 6, 1956 in Freiburg i.Br.; 1975 – 1984: Medical school and residency training in neuropathology at the University of Freiburg, FRG; 1984 – 1987: University of California, San Diego, USA; 1987 – 1992: Professor of Neuropathology, University of Zürich, Switzerland; 1992 – 2003: Professor of Neuropathology & Head of the Department of Neuropathology, University of Bonn Medical Center; 1994 – 2003: Head of the German Brain Tumor Reference Center in Bonn; 1994 – 2003: Coordinator of the Collaborative Research Center for Clinical & Molecular Neurobiology, University of Bonn (SFB 400); 2000 – 2004: Head of the Review Board Theoretical Medicine, German Research Council (Deutsche Forschungsgemeinschaft); 2001: Election to the German Life Science Academy Leopoldina; 2002 – 2003: Chief Scientific Officer of the Neuroscience Technology Platform LIFE & BRAIN at the University of Bonn Medical Center; 2004 – present: Chairman and Scientific Member of the Management Board, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg; 2004 – present: Member of the Board of Trustees, German Cancer Aid (Deutsche Krebshilfe), Bonn; 2006 – present: Member of the Board of Trustees, Gemeinnützige Hertie-Stiftung; 2007 – present: Vice President, Helmholtz Association; 2007 – present: Member Advisory Board Molecular Diagnostics, Siemens Medical Solutions; 2008 – present: Member ECCO Policy Committee (PLC); 2009 – present: Member Scientific Advisory Board Institut de cancérologie Gustave Roussy (IGR); 2009 – present: Member Advisory Board University of Cologne; Research fields: Molecular Neuropathology of Human Brain Tumors; Surgical Neuropathology of CNS Tumors; Molecular Neuropathology of Focal Human Epilepsies; Neural Stem Cells and Reconstructive Neurobiology.

Begrüßung:
Professor Dr. Max G. Huber

Einführung:
Professor Dr. Peter Propping
(Universität Bonn)

Hinweis:
Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe sind für den 14. Juni, den 29. Juni
und den 7. Juli vorgesehen, jeweils um 19.30 Uhr. Die Themen und Referenten werden im nächsten Uniclub-Kurier bekannt gegeben.

 

!!!

Exkursion musste aus organisatorischen Gründen leider verschoben werden.

Mittwoch
26.05.2010
nachmittags

Exkursion

Exkursion zum Wiesengut der Universität Bonn

Ziel:
Die Lehr- und Forschungsstation für organischen Landbau,
Versuchsbetrieb Wiesengut, Siegaue 16, 53773 Hennef

Führung:
Professor Dr. Ulrich Köpke
(Organischer Landbau, Universität Bonn)

Einzelheiten (Treffpunkt, Uhrzeit, Wegbeschreibung) werden nachgereicht.

Juni

Montag
14.06.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– in der Reihe „Forschen hilft heilen – von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien” –

Professor Dr. med. Thomas Schläpfer
(Professor für Psychiatrie und Psychotherapie)

„Hirnstimulation bei psychischen Erkrankungen”

Zur Person:

Professor Schläpfer studierte Medizin sowie Öffentliches Gesundheitsrecht und Journalismus an der Universität Bern. Nach Abschluss des Medizinstudiums begann er an der Psychiatrischen Poliklinik der Universität Bern seine psychiatrische Facharztausbildung, die er am Department of Psychiatry and Behavioral Sciences der Johns Hopkins University Medical School in Baltimore, Maryland, abschloss. Anschließend arbeitete er an der dortigen Universität. 1994 wurde er zum Assistant Professor und 1997 zum Associate Professor of Psychiatry and Mental Hygiene befördert. Nach 5 Jahren Aufenthalt in den USA kehrte er mit einem 5-jährigen Forschungsstipendium für fortgeschrittene Forscher des Schweizerischen Nationalfonds an die Psychiatrische Universitätsklinik in Bern zurück. Ab 2000 war er dort als Leitender Arzt tätig. 2003 wurde er auf die C3-Professur für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Bonn berufen und wechselte als Leitender Oberarzt und stellvertretender Direktor an die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Bonn. Seit 2006 ist er Prodekan für Lehre und Studium an der medizinischen Fakultät der Universität Bonn.

 

Mittwoch
16.06.2010
13.30 Uhr

Exkursion

Exkursion ins Seidenbachtal bei Blankenheim

Im Rahmen des Internationalen Jahrs der Biodiversität laden wir zu einer Exkursion in das Naturschutzgebiet der NRW-Stiftung „Natur - Heimat - Kultur” ein. Auf einer drei bis vier Kilometer langen Wanderung (mit wenig Steigung) werden wir artenreiche Wiesen, Halb-Magerrasen und Wacholderhänge sowie Reste einer alten Römerstraße kennenlernen. Vor der Rückfahrt ist ein herzhafter Imbiss unter Anderem auch mit Kaffee und Kuchen vorgesehen.

Leitung:
Professor Dr. Wolfgang Schumacher
(Geobotanik und Naturschutz, Universität Bonn)

Zur Person:

geboren 1944. Nach dem Abitur zunächst Lehramtsstudium und Schuldienst (1964 bis 1972). Von 1970 bis 1975 Studium der Biologie und Bodenkunde an der Universität Bonn. 1976 Promotion zum Dr. rer. nat. Von 1976 bis 1985 Wissenschaftlicher Assistent und Akademischer Rat im Biologie-Seminar der Pädagogischen Fakultät. 1983 Habilitation. 1985 Berufung zum Professor für Geobotanik und Naturschutz in der Landwirt-schaftlichen Fakultät der Universität Bonn. 1994 Ruf auf eine C4-Stelle der Universität Freiburg (abgelehnt). Von 1999 bis 2002 Abteilungsleiter für Landwirtschaft, Gartenbau und Ländlichen Raum im Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW. Seit 2002 wieder Leiter der Abteilung Geobotanik und Naturschutz in der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn. Vizepräsident der NRW-Stiftung Natur, Heimat und Kultur; Vorstandsmitglied der Rheinischen Kulturlandschaft u. a.; Auszeichnungen und Preise: 1976 Albert-Steeger-Preis des Landschaftsverbandes Rheinland; 1981 Silberpflanze der Loki Schmidt-Stiftung; 1982 Umweltpreis des Kreises Euskirchen;1987 Bundesverdienstkreuz; 2008 Schmitt-Degenhardt-Medaille des Naturparks Nordeifel

Treffpunkt:
Abfahrt am Brassertufer unterhalb des Uniclubs mit dem Bus um 13.30 Uhr

Rückkunft in Bonn: circa 20 Uhr

Bitte melden Sie sich bei Frau Jöher an (Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de)

 

Dienstag
22.06.2010
17.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Mitgliederversammlung

Hierzu wurden die Mitglieder gesondert eingeladen.

 

Dienstag
22.06.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul- Saal

– gemeinsam mit dem Ortsverein BonnKöln
der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft e.V. –

Professor Dr. Friedhelm Marx
(Vizepräsident der Thomas Mann Gesellschaft, Bamberg)

„Familien in der Literatur. Thomas Manns Buddenbrooks und die Familienromane der Gegenwart”

Zur Person:

geboren 1963, Studium Germanistik und katholische Theologie in Tübingen, Virginia (Charlottesville, USA) und Bonn (als Studienstiftler); 1990: Erstes Staatsexamen; bis 1994: an Bergischer Universität Wuppertal, Promotion in Bonn mit einer Arbeit über Romane von Goethe und Wieland; 1994 bis 2000 Wissenschaftlicher Assistent, Lehrstuhl Prof. Dr. Dr. Jürgen C. Jacobs; 2000: Habilitation mit einer Studie über „Christusfigurationen im Werk Thomas Manns”; 2000: Max Kade Distinguished Visiting Professor, German Department der University of Notre Dame, South Bend, USA; 2003/2004: Lehrstuhl-Vertretung Neuere deutsche Literaturwissenschaft in Bamberg; 2004: dort Lehrstuhlinhaber; 2006: Vize-Präsident der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft; Forschungs-Schwerpunkte unter Anderem Goethe, Wieland, Genie-Ästhetik, Literatur des 19. Jahrhunderts mit Theodor Fontane; Literatur der Moderne: Thomas Mann, Gerhart Hauptmann, Stefan George unter Anderem; Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur.

Einführung:
Professor Dr. Hans Büning Pfaue
(Lebensmittelchemie, Universität Bonn)

 

Mittwoch
23.06.2010
09.00 Uhr

Exkursion

Exkursion zur Internationalen Edelsteinmetropole Idar-Oberstein

Besuch des Deutschen Gemmologischen Ausbildungs­zentrums, Abteilung Edelsteinforschung. Mittagessen à la Carte im Offizier-Casino Idar-Oberstein. Am Nachmittag Führung durch die Sonderausstellung „Catoline di Pietra” eines Florentinischen Künstlers im Gewölbekeller des Deutschen Edelsteinmuseums und Sektempfang in der ältesten Diamantschleiferei Deutschlands mit einer Führung. Außerdem Führung durch die Altstadt Oberstein sowie Besichtigung Groh und Ripp in Tiefenstein.

Treffpunkt:
Abfahrt am Brassertufer unterhalb des Uniclubs mit dem Bus um 9.00 Uhr

Rückfahrt nach gemütlichem Ausklang mit Imbiss im Diamanthotel Handelshof gegen 19.30 Uhr.

Bitte melden Sie sich bis zum 18. Juni 2010 bei Frau Jöher an
(Telefon 02 28 / 72 96 101, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Dientstag
29.06.2010
19.30 Uhr

Josef-Schumpter-Saal

– in der Reihe „Forschen hilft heilen – von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien” –

Professor Dr. Frank G. Holz
(Direktor der Universitäts-Augenklinik)

„Gutes Sehen erhalten – neue therapeutische Strategien bei Augenerkrankungen”

Zur Person:

Professor Dr. med. Frank Holz ist Direktor der Universitäts-Augenklinik Bonn. Er studierte Humanmedizin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg sowie an der University of Chicago Pritzker School of Medicine und war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Er war Assistenzarzt und Oberarzt an der Universitäts-Augenklinik Heidelberg und absolvierte einen zweijährigen Forschungsaufenthalt am Institute of Ophthalmology und Moorfields Eye Hospital in London. Die Forschungsschwerpunkte von Professor Holz liegen in der Pathogenese und Therapie von Makula- und Netzhauterkrankungen sowie in Imaging-Verfahren am Auge inclusive konfokaler Scanning Laser Ophthalmoskopie (cSLO), hochauflösender optischer Kohärenztomographie und molekularer Bildgebung. Professor Holz war im Jahr 2008 Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) und erhielt diverse Forschungspreise, unter Anderem den Achievement Award der American Academy of Ophthalmology, den Forschungspreis der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft und den Makula-Forschungspreis der Pro Retina Deutschland. Er koordinierte das DFG-Schwerpunktprogramm „Altersabhängige Makuladegeneration” und hat über 200 Artikel in peer-reviewed Journals publiziert. Er ist Herausgeber des DOG-Organs Der Ophthalmologe und im Editorial Board internationaler Fachzeitschriften tätig.

 

Dienstag
29.06.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Joseph-Höffner-Gesellschaft –

8. Joseph-Höffner-Vorlesung

Professor Dr. Christian Waldhoff
(Staats- und Verfassungsrecht, Europarecht, Universität Bonn)

„Das Kreuz als Rechtsproblem”

Zur Person:
geboren 1965 in Paderborn; WS 1984/85 bis SS 1990 Studium der Rechtswissenschaft in Bayreuth, Fribourg/Schweiz und München; Erstes Juristisches Staatsexamen 1990 in München; Zweites Juristisches Staatsexamen 1994 in München; 1994 bis 2000 wissenschaftlicher Assistent an der Juristischen Fakultät der Universität München am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere öffentliches Wirtschafts- und Steuerrecht (1994 bis 1998 bei Professor Dr. Dr. h.c. Klaus Vogel; 1998 bis 2000 bei Professor Dr. Moris Lehner); Promotion 1996 in München mit der Arbeit „Verfassungsrechtliche Vorgaben für die Steuergesetzgebung im Vergleich Deutschland-Schweiz”; Habilitation 2002 in München mit der Arbeit „Der Verwaltungszwang. Historische und dogmatische Studien zu Vollstreckung und Sanktion als Mittel der Rechtsdurchsetzung der Verwaltung”; venia legendi für die Fächer Staats- und Verwaltungsrecht, Steuerrecht, Europarecht, Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte der Neuzeit; WS 2002/2003 Lehrstuhlvertretung an der Universität Erlangen; SS 2003 Lehrstuhlvertretung an der Universität Bayreuth; 2003 Rufe an die Universitäten Bayreuth und Bonn; seit September 2003 Inhaber eines Lehrstuhls für öffentliches Recht an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn, zugleich Direktor des Kirchenrechtlichen Instituts.

Einführung:
Professor Dr. Lothar Roos
(Christliche Gesellschaftslehre, Universität Bonn;
Präsident der Joseph-Höffner-Gesellschaft)

Juli

Donnerstag
01.07.2010
19.30 Uhr

Joseph-Schumpeter-Saal

Altbischof Klaus Wollenweber
(Beauftragter für Fragen der Spätaussiedler und der Heimatvertriebenen)

„‚Erfolg und Versagen, Gnade und Strafe – Alles zur Ehre Gottes’ –
ein Lebensbild zu Johannes Calvin”.

Zur Person:

geboren in Krefeld/Niederrhein; Studium der evangelischen Theologie in Heidelberg, Berlin, Bonn; 1964 Erstes Theologisches Examen; 1967 Zweites Theologisches Examen bei der Evangelischen Kirche im Rheinland; Vikariat in Bonn und Paris; Pastor in Troisdorf Sieg; 1968 bis 1988 Pfarrer der Evangelischen Kreuzkirchengemeinde Bonn; 1988 bis 1995 Theologisches Mitglied der Kirchenkanzlei der Evangelischen Kirche der Union, Berlin; seit 1995 Bischof der Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz; seit 2004 Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz; seit Juni 2004 im Ruhestand; Mitglied des Kontaktausschusses der EKD zum Polnisch-Ökumenischen Rat, Warschau; Beauftragter des Rates der EKD für die Frage der Spätaussiedler und der Heimatvertriebenen.

 

 

Freitag
02.07.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) –

Dr. Wolf Ruthart Born
(Staatssekretär des Auswärtigen Amts)

„Herausforderungen für die Deutsche Außenpolitik”

Zur Person:

geboren 1944; 1967 bis 1975 Studium der Rechts­wissen­schaften, der Geschichte, der internationalen Beziehungen und der Romanistik an der Universität Saarbrücken und am Amherst College, USA, Abschluss mit Zweitem Staatsexamen; 1975 bis 1977 Auswärtiges Amt als Attaché und Attachée-Ausbildung; 1977 bis 1979 Botschaft Khartoum, Leiter des Presse- und Kulturreferats; 1978 Promotion zum Dr. jur. (Völkerrecht, Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegszeiten); 1980 bis 1982 Botschaft Buenos Aires, Leiter der Rechts- und Konsularabteilung; 1983 bis 1985 Bundeskanzleramt, Stellvertretender Leiter des Referats bilaterale Beziehungen zu den Staaten Westeuropas einschließlich Türkei, Vorbereitung der Europäischen Räte, Schengen; 1986 bis Royal College of Defence Studies in London; 1987 bis 1989 Auswärtiges Amt, Stellvertretender Leiter des Mittelmeer- und Türkeireferats; 1989 bis 1992 Botschaft Pretoria, Ständiger Vertreter; 1992 bis 1997 Auswärtiges Amt, Leiter des Ausländerrechts-, Visum- und Schengenreferats; 1997 bis 1999 Auswärtiges Amt, Leiter der Unterabteilung für Konsularfragen und Stellvertretender Leiter der Rechtsabteilung; 1999 bis 2003 Botschafter in Mexiko; 2003 bis 2006 Botschafter in Ankara; 2006 bis 2009 Botschafter in Madrid; seit November 2009 Staatssekretär.

Moderation:
Botschafter a.D. Volker Schlegel
(Rechtsanwalt, Staatsrat a.D.)

Begrüßung:
Generalkonsul a.D. Dr. Wolfgang Runge
(Vorsitzender der DGAP NRW)

 

Mittwoch
07.07.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– in der Reihe „Forschen hilft heilen – von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien” –

Professor Dr. Reinhard Büttner
(Professor für Pathologie)

„Neue, selektiv epigenetische Krebstherapien”

Zur Person:

born 1960; 1960 - 1978 Primary School and Freiherr vom Stein Gymnasium, Fulda (Hessen); 1979 – 1985 Laureate of the German National Scholarship Foundation; 1979 – 1981 Medical School University of Mainz (Germany); 1981 – 1983 Medical School LMU, Munich (Germany) and MD thesis; 1983 – 1984 Medical Studies at the Middlesex-Hospital-Medical-School, London (UK); 1984 – 1985 Practical Year and Final Medical Examinations, Medical School, Cologne; 01/1986 ECFMG-Examination, Bonn (Germany); 1986 – 1987 Assistant Doctor, Institute for Pathology, RWTH Aachen; 1987 – 1988 Postdoctoral Fellow, Genzentrum LMU Munich; 1989 – 1990 DFG Funded Postdoctoral Fellow, Department of Tumour Biology, M.D. Anderson Cancer Center, Houston (Texas); 1991 – 1998 Assistant Doctor and C2-Scientist, Institute for Pathology, Univ. of Regensburg; 1999 – 2001 Full Professor (C3) for Pathology and Cytology, RWTH (Aachen); since 2001 Full Professor (C4) and Chairman, Institute for Pathology, University of Bonn;
Awards and prizes: 1997 – 2000 Speaker of the DFG Research Group ”Neuronal Cell Death”; since 2008 Speaker of the DKH-funded German Sarcoma Group; 2005 – 2008 Dean of the Medical Faculty; Member of the Leopoldina (Halle), Moguntia (Mainz); 2011 President of the International Academy of Pathologists (German Division).

 

Sonntag
11.07.2010
11.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Matinée zum Semesterabschluss
mit dem Salonorchester „Fascination”

Bitte melden Sie sich bis zum 8. Juli 2010 bei Frau Jöher an (Telefon 02 28 / 72 96 101, E-Mail joeher<at>uniclub-bonn.de).

 

Montag
12.07.2010
18.00 Uhr

Botanischer Garten

Bitte beachten Sie die Anfangszeit!

Treffpunkt: Eingang Meckenheimer Allee 171, (17.45 Uhr)

Sommerabendführung durch den Botanischen Garten

Führung:
Professor Dr. Wilhelm Barthlott
(Leiter des Botanischen Gartens, Universität Bonn)

Zur Person:

geboren 1946 in Forst (Baden-Württemberg); Studium der Biologie an der Universität Heidelberg mit den Nebenfächern Chemie und Physik; Zweitstudium der Geographie; 1972 Diplomarbeit; 1973 Promotion in Heidelberg; Wissenschaftlicher Assistent (Universität Heidelberg); 1976 bis 1977 langfristige Beurlaubungen zur Wahrnehmung eines Forschungsauftrages an der Elfenbeinküste; Forschungsaufenthalte in Südamerika (Ecuador, Peru, Brasilien), Nordamerika (USA), Groß­britannien und Nordafrika; 1981 Habilitation in Heidel­berg; Professor (C3) an der FU Berlin; seit 1985 Professor (C4) und Direktor am Botanischen Institut und des Botanischen Gartens der Universität Bonn; Schwerpunkte: Systematik, Biodiversität und Bionik; Ausbau des Botanischen Gartens; neuer Auf­bau­studien­gang „Ökologie und Umwelt”, Einrichtung eines internationalen „Zentrums für Entwicklungsforschung”; 1989 Ruf an die Universität Mainz (abgelehnt); Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz; seit 1997 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften; seit 1999 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina; 1992 Gründung des Verbandes Botanischer Gärten e.V.; 1997 Karl Heinz Beckurts-Preis für wirtschaftlich innovative Grundlagenforschung; 1998 Nominierung für den Zukunftspreis des Bundespräsidenten; 1999 Philip-Morris-Forschungspreis; 1999 Verleihung des Deutschen Umweltpreises durch den Bundespräsidenten; 1998 Verleihung des Ordens Andrés Bello der Republik Venezuela; 1999 Wahl zum „Foreign Member” der Linnean Society, London (FMLS); Forschungsgebiete: Elektronenmikroskopie pflanzlicher Oberflächen (Ultrastruktur und Chemie von Wachskristalloiden); Benetzbarkeit und Verschmutzbarkeit biologischer Oberflächen und deren Veränderung durch Tenside; technische Entwicklung biomimetischer künstlicher „intelligenter” unverschmutzbarer Oberflächen; Systematik der Blütenpflanzen; Tropenökologie und Biodiversität (Modellsysteme Epiphyten; Vegetation von Inselbergen; Kartierung von Biodiversität).

Bitte melden Sie sich bis zum 8. Juli 2010 bei Frau Jöher an (Telefon 02 28 / 72 96 101, E-Mail joeher<at>uniclub-bonn.de).

 

Mittwoch
14.07.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP), Forum NRW –

Botschafter a.D. Dr. Dietrich von Kyaw
(1993 bis 1999 Ständiger Vertreter Deutschlands bei der EU, Buchautor)

Buchpräsentation:

„Auf der Suche nach Deutschland –
Erlebnisse und Begegnungen eines deutschen Diplomaten und Europäers”

Zur Person:

geboren 1934 in Stettin; 1945 Flucht nach Westdeutschland; 1952 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Bonn, Chicago und Lüttich; 1957 Erstes Juristisches Staatsexamen; 1960 Promotion zum Dr. jur. an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; 1963 Zweites Juristisches Staatsexamen; 1964 Eintritt in den Auswärtigen Dienst; 1965 Rechts- und Konsularreferent am Generalkonsulat Los Angeles; 1966 bis 1969 Zweiter, später Erster Sekretär an den Botschaften Brazzaville und Bangui; 1973 bis 1977 Botschaftsrat an der Ständigen Vertretung bei den Vereinten Nationen New York; 1984 bis 1988 Wirtschaftsgesandter an der Botschaft Washington; 1993 bis 1999 Ständiger Vertreter Deutschlands bei der EU in Brüssel

Einführung:
Dr. Klaus Kinkel
(Bundesaußenminister a.D.)

Begrüßung:
Dr. Wolfgang Runge
(Generalkonsul a.D., Vorsitzender DGAP Forum NRW)
Dr. Stefan Koppelberg
(Leiter Regionalvertretung Bonn, Europäische Kommission)

Moderation:
Kurt Gerhardt
(Journalist, ehemaliger Leiter des
WDR/NDR-Hörfunkstudios Brüssel)

 
Mittwoch
21.07.2010
19.30 Uhr

Privatdozent Dr. Dirk Lüddecke
(Politischer Wissenschaftler, Universität Bonn)

„Macchiavelli und die Dämonie der Macht im 21. Jahrhundert”

Zur Person:

geboren 1969, Studium der Philosophie, Geschichte und Wissenschaftlichen Politik in Freiburg, Dublin und Basel, 1997 bis 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 2002 wissen­schaftlicher Assistent am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft in München. Veröffentlichungen zur politischen Philosophie des Mittelalters und des 20. Jahrhunderts. Promotion 2002; Habilitation 2009. Forschungsgegenstände Aktuelle Fragen der Bioethik und Biopolitik; die politische Philosophie des 20. Jahrhunderts; das politische Denken im Mittelalter; Grundzüge einer politischen Epistemologie.

Einführung:
Professor Dr. Tilman Mayer
(Politische Wissenschaft, Universität Bonn)

 

Freitag
23. Juli 2010
14 Uhr

Exkursion in das Kunstmuseum Bonn
Besuch der Ausstellung „Der Westen leuchtet“

Führung:
Professor Stephan Berg
(Intendant des Kunstmuseums)

September

Freitag
03.09.2010
15.00 Uhr

Exkursion

Exkursion ins Mineralogische Museum am Steinmann Institut,
Meckenheimer Allee 169 – Poppelsdorfer Schloss

Besuch der Ausstellung: „Bonn im Auge des Tigers”. Frau Dr. Schumacher wird uns das größte erhaltene „Tigerauge” vorstellen, das zurzeit als Leihgabe im Museum zu sehen sein wird. Es handelt sich um einen höchst seltenen Edelstein, der mehr als 2 Meter lang ist, 150 Kilogramm wiegt, 2,5 Milliarden Jahre alt ist und zurzeit „als Gast” im Mineralogischen Museum zu besichtigen ist.

Führung:
Dr. Renate Schumacher
(Leiterin des Mineralogischen Museums)

Treffpunkt: Innenhof des Poppelsdorfer Schlosses

 

Dienstag
14.09.2010
13.30 Uhr

Exkursion

Exkursion ins Max Ernst Museum in Brühl

Max Ernst (1891 Brühl bis 1976 Paris) gehört zu den Klassikern der Moderne, dessen Werke einen hervorragenden Platz in den großen Museen der Welt gefunden haben. Es handelt sich um einen außerordentlich vielseitigen Künstler, der als Maler, Zeichner, Graphiker, aber auch als Bildhauer und Schriftsteller hervorgetreten ist. Das Max Ernst Museum Brühl präsentiert Ernst, der als Surrealist und Dadaist identifiziert worden ist, in seiner ganzen Vielfalt. Mit dem Besuch des Max Ernst Museums Brühl erhalten wir die Gelegenheit, den Künstler intimer kennenzulernen, der zu den international bekanntesten Künstlern des Rheinlands gehört und auch für viele der heute im Rheinland schaffenden Künstler eine wichtige Bezugsfigur ist.

Durch das Max Ernst Museum führt der Leiter der Sammlung, Dr. phil. Jürgen Pech, ein Alumnus der Universität Bonn.

Max Ernst steht in einer besonderen Verbindung zur Universität Bonn: Er studierte hier von 1909 bis 1914 Philosophie. 1970 hat ihm die Philosophische Fakultät die Ehrendoktor-Würde verliehen.

Das Max Ernst Museum verdient auch als Gebäude aufgrund seiner originellen und überzeugenden Vereinigung von alter und neuer Bausubstanz Aufmerksamkeit.

Führung:
Dr. Jürgen Pech
(Wissenschaftlicher Leiter des Museums)

Leitung der Exkursion:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Universität Bonn)

Bitte melden Sie sich bis zum 10. September 2010 bei Frau Jöher an (Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

Abfahrt: 13.30 Uhr Rheinufer unterhalb des Uniclubs

 

Mittwoch
15.09.2010
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Dr. Dr. h.c. Friedrich W. Hellmann
(Germanistik, Stellvertretender Generalsekretär a.D.
des DAAD)

„Bevor der Vorhang aufgeht – Die Theatersaison 2010/2011 in Bonn und Umgebung”

Zur Person:

Studium der deutschen und französischen Literatur­-
wissen­schaft in Köln, Berlin (FU), Paris und Freiburg/Breisgau; 1960 bis 1962 DAAD-Lektor für deutsche Sprache, Literatur und Landes­kunde an der Patna University in Indien; danach bis 1998 Tätigkeit im Deutschen Akademischen Austauschdienst, seit den Siebziger Jahren
als Stellvertretender Generalsekretär.

 

Mittwoch
22.09.2010
19.30 Uhr

Ernst-Robert-Curtius-Saal

Privatdozent Dr. Johannes Schnocks
(Universitäten Münster und Bonn)

„Gott, es kamen Heiden in Dein Erbe” (Psalm 79,1) –
Wie Papst Urban zum Ersten Kreuzzug aufrief

Zur Person:

1989 bis 1995 Diplomstudium der katholischen Theologie in Bonn und am Theologischen Studienjahr der Dormitio Abtei in Jerusalem; 2002 Promotion; 2003 Stipendiat der EKD am deutschen Evangelischen Institut für Altertums­wissen­schaft des Heiligen Landes in Jerusalem und Amman; 2007 Dozent am Theologischen Studienjahr der Dormitio Abtei in Jerusalem; 2008 Habilitation an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn; 1999 bis 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter beziehungsweise wissenschaftlicher Assistent (C1) am Alttestamentlichen Seminar der Universität Bonn; seit April 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Exzellenzcluster „Religion und Politik” der Universität Münster, seit Oktober 2009 Projektleitung. Seit Sommersemester 2010 Lehrstuhlvertreter an der Universität Münster.

 

Montag
27.09.2010
19.30 Uhr

Ernst-Robert-Curtius-Saal

– in der Reihe Asien im Aufwind –
– gemeinsam mit der Andheri-Hilfe –

Father Kulandai G. Raj
(Trust Manager, Andheri-Trust, Tumkur/Indien)

„Zur Situation der Kastenlosen in Indien”

Einführung:
Botschafter a.D. Dr. Wolfgang Massing

 

Montag
27.09.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– im Rahmen der Reihe „Forschen hilft heilen –
von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien” –

Professor Dr. Martin Exner
(Hygiene, Universität Bonn)

„Sichere Patientenversorgung – zur Bedeutung der modernen Krankenhaushygiene”

Zur Person

geboren April 1951; Studium der Medizin (Universität Bonn); 1978 bis 1986 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Hygiene der Universität Bonn (Direktor Professor Dr. med. E. Thofern); (medizinische Mikrobiologie, Kranken­haushygiene, Wasserhygiene, allgemeine Seuchen­hygiene); 1986 bis 1988 Leiter der Abteilung Seuchen- und Umwelthygiene am Gesundheitsamt der Stadt Köln; 1988 bis 1994 Geschäftsführender Direktor am Hygiene-Institut des Ruhrgebiets zu Gelsenkirchen; seit 1994 Ordentlicher Professor und Direktor des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit an der Universität Bonn; seit 1989 Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert Koch-Institut (1997 bis 2001 Vorsitzender); 1992 bis 2005 Innenraumkommission beim Umweltbundesamt; seit 1990 Trinkwasserkommission des Bundesgesundheitsministeriums beim Umwelt­bundes­amt (seit 2002 Vorsitzender); seit 1995 Mitglied im Wehrmedizinischen Beirat; 2000 bis 2005 Präsident der Gesellschaft für Hygiene und Umweltmedizin (GHU) - jetzt Pastpräsident; seit 1996 Sprecher der Fachvertreter für Hygiene, Umweltmedizin und Öffentliche Gesundheit an den Deutschen Universitäten; 2004 bis 2010 Mitglied der Senats­kommission der DFG für Wasserforschung, weiterhin Sprecher Wasser und Gesundheit; seit April 2010 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH).

 

Dienstag
28.09.2010
11.00 Uhr

Exkursion

Exkursion zur Bundeskunsthalle Bonn

Besuch der Ausstellung „Afghanistan. Gerettete Schätze. Die Sammlung des Nationalmuseums in Kabul”

Treffpunkt: in der Lobby der Bundeskunsthalle

 

Mittwoch
29.09.2010
18.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

(Wegen einer Flugplanänderung kann die diesjährige Carl-Duisberg-Vorlesung erst um 18 Uhr beginnen – und nicht, wie ursprünglich angekündigt, um 17.30 Uhr.)

 

– gemeinsam mit der Universitätsgesellschaft –

III. Carl-Duisberg-Vorlesung

Dr. Arend Oetker
(Präsident des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft)

„Die offene Hochschule und ihre Freunde:
Vom gesellschaftlichen Auftrag der Hochschulen”

Zur Person:

geboren 1939; Abitur am Humanistischen Gymnasium Leopoldinum Detmold; 1962 bis 1966 Studium (Betriebswirtschaft und Politische Wissenschaften) in Hamburg, Berlin und Köln; 1967 Promotion zum Dr. rer. pol. (Köln); 1968 übernahm er das Unternehmen seiner Familie, die Schwartauer Werke, sanierte es und baute es zum Marktführer bei Konfitüre- und Backartikeln auf; Dr. Oetker ist Vizepräsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Präsidiumsmitglied der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) sowie Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP); Mitglied des Senats der Max-Planck-Gesellschaft, Ständiger Gast im Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft; er nimmt eine Reihe von Mandaten im Bereich der Bildenden Kunst und der Musik wahr (Vorsitz im Aufsichtsrat der Berliner Philharmonie GmbH sowie im Kuratorium der Stiftung Bach Archiv Leipzig).

Grußwort:
Professor Dr. Jürgen Fohrmann
(Rektor der Universität Bonn)

Einführung:
Botschafter a.D. Dr. jur. Claus J. Duisberg
(Mitglied des Vorstands der Universitätsgesellschaft)

Oktober

Sonntag
03.10.2010
15.00 Uhr

Früherer neuer Plenarsaal
des Deutschen Bundestags, Platz der Vereinten Nationen

– gemeinsam mit der Konrad Adenauer Stiftung –

20 Jahre deutsche Einheit

Wasserwerk-Gespräch am 3. Oktober 2010

Begrüßung:
Dr. Hans-Gert Pöttering
(Präsident a.D. des Europäischen Parlaments)

Impulsvorschläge:
Professor Dr. Dagmar Schipanski
(Physik, Rektorin a.D., TU Ilmenau, Ministerin a.D.)
„aus der Sicht einer Politikerin”

Professor Dr. Hans-Peter Schwarz
(Politische Wissenschaft, Universität Bonn)
„aus der Sicht eines Politikwissenschaftlers”

anschließende Podiumsdiskussion mit
Botschafter a.D. Janusz Reiter (Polen)
Professor Dr. Henri Menudier
(Germanist, Frankreich)
Botschafter a.D. Avi Primor (Israel)
Don F. Jordan (Publizist, USA)

Schlusswort:
Dr. Melanie Piepenschneider
(Leiterin Politische Bildung der Konrad-Adenauer-Stiftung)

Zu den Personen:

Professor Dr. Dagmar Schipanski: 1962 bis 1967 Studium der Angewandten Physik an der Technischen Hochschule Magdeburg; 1976 Promotion auf dem Gebiet der Festkörperelektronik; 1985 Dozentin und 1990 Professorin; von 1995 bis 1996 Rektorin der TU Ilmenau; von 1996 bis 1998 Vorsitzende des Wissenschaftsrats der Bundesrepublik Deutschland; 1999 bis 2004 Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Thüringen; seit Juli 2004 Präsidentin des Thüringer Landtags; seit 1999 Präsidentin der Deutschen Krebshilfe e.V.

Dr. Hans-Gert Pöttering: Studium der Rechtswissenschaften, Politik und Geschichte an den Universitäten Bonn und Genf ; 1971 Studienaufenthalt an der Columbia University in New York; 1974 Promotion zum Dr. phil.; Seit 2010 Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.; Seit 1979 Mitglied des Europäischen Parlaments; Januar 2007 bis Juli 2009 Präsident des Europäischen Parlaments; 1999 bis 2007 Fraktionsvorsitzender der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) und europäischer Demokraten (EVP-ED) im Europäischen Parlament.

Professor Dr. Hans-Peter Schwarz: geboren 1934, Studium in Basel und Freiburg, Promotion in Freiburg 1958, Habilitation in Tübingen 1966; Ordentlicher Professor an der Universität Hamburg von 1966 bis 1973; Ordentlicher Professor an der Universität Köln 1973 bis 1987; Politologie; Ordentlicher Professor für Zeitgeschichte und Politikwissenschaft an der Universität Bonn seit 1987, Emeritierung 1999.

 

Freitag
08.10.2010
19.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– im Rahmen der Reihe „Forschen hilft heilen – von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien” –

Dr. med. Eckart von Hirschhausen
(Kinderneurologe, Wissenschaftsjournalist)

„Humor hilft heilen –
Wohin wächst die Leber mit ihren Aufgaben?”

Gesprächspartner:
Dr. Manfred Osten
(Erster Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde des Beethoven Orchesters Bonn e.V.; ehemaliger Generalsekretär der Alexander von Humboldt Stiftung)

Zu den Personen:

Dr. med. Eckart von Hirschhausen: geboren 1967 in Frankfurt; Studium der Medizin in Berlin, Heidelberg und London; arbeitete als Arzt in der Kinder­neurologie und studierte anschließend Wissen­schafts­journalismus – durch die Kombination von wissenschaftlichen Inhalten und einer komödiantischen Form gelang ihm, ein neues Genre zu etablieren: medizinisches Kabarett. Seit nunmehr 15 Jahren widmet er sich der humorvollen Volksbildung und Prävention. Seine Bücher „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben” und „Glück kommt selten allein” führten monate­lang die Spitze der Bestsellerliste an. Seit September 2009 regelmäßige Talksendungen im Fernsehen (zum Beispiel „Frag doch mal die Maus”, „Das fantastische Quiz vom Menschen”). 2008 gründete er die Stiftung HUMOR HILFT HEILEN und sammelt unermüdlich Spenden, um das therapeutische Lachen in Medizin und Öffentlichkeit zu fördern und Clowns in Krankenhäuser zu bringen.

Dr. Manfred Osten: geboren 1938 in Ludwigslust (Mecklenburg); 1959 bis 1964 Studium der Rechts­wissen­schaften, Philosophie, Musik­wissen­schaft und Literatur (Universitäten Hamburg und München); 1969 Eintritt in den Auswärtigen Dienst; 1969 Promotion (Universität zu Köln); bis 1995 verschiedene Verwendungen im In- und Ausland; 1995 bis 2004 Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung, Bonn; Vorsitzender des Vereins Schumann-Haus in Bonn; 2009 Maecenas Medaille des Bonner Universitätsclubs.

 

Montag
11.10.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Ludwig-Erhard-Stiftung, Bonn –

IV. Ludwig-Erhard-Vorlesung

Staatssekretär a.D. Professor Johann Eekhoff
(Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln)

„Das Dilemma in der Gesundheitspolitik: Umverteilung oder Leistungsfähigkeit”

Zur Person:

1941 geboren,1964 bis 1970 Studium der Volkswirtschafts­lehre in Saarbrücken, Philadelphia und Bochum; 1971 Pro­motion in Bochum; 1979 Habilitation an der Universität des Saarlandes; 1979 bis 1984 Privatdozent an der Universität des Saarlandes; 1985 bis 1990 Privatdozent an der Universität zu Köln; 1990 bis 1994 Außerplanmäßiger Professor an der Uni­versität zu Köln; 1991 bis 1994 Staatssekretär im Bundes­ministerium für Wirtschaft; seit 1995 Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln, Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik und des Instituts für Wohnungs­recht und Wohnungswirtschaft an der Universität zu Köln; 1997 bis 2001 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Instituts für Wirtschaft und Politik, Düsseldorf; seit 2002 Geschäftsführender Direktor des Otto-Wolff-Instituts für Wirtschaftsordnung an der Universität zu Köln; seit Dezember 2009 Präsident des Instituts für Mittel­stands­forschung Bonn.

Einführung:
Dr. Hans D. Barbier
(Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung)

 

Samstag
16.10.2010
18.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Soirée zur Eröffnung des Akademischen Jahrs 2010/2011

Franz Schubert (1797 bis 1828)
„Winterreise”
nach Texten von Wilhelm Müller (1794 bis 1827)

mit
Marion Michels (Bariton)
Dr. Marc Bettendorff (Piano)

Anschließend Empfang in der Lobby

Zu den Personen:

Dr. Marc Bettendorff studierte Chemie an der Universität Bonn und ist seit 1984 Lehrer für Mathematik, Physik und Chemie in Luxemburg. Er erhielt seine musikalische Ausbildung an den Musikschulen in Ettelbrück und in Diekirch, in Luxemburg, in Bonn und in Köln, Klavier bei der polnischen Pianistin Ella Kalvelage. Er arbeitete als Klavierlehrer an den Musikschulen in Diekirch und Ettelbrück, war Organist in Vianden und gründete 1992 unter Anderem mit Marion Michels die Schubertiade Luxemburg; 1996 das Klavierduo „Franz Schubert” mit der holländischen Pianistin Nelly Adams. Er trat in Konzerten auf als Solist mit dem Philharmonischen Staatsorchester Kosice (Slowakei) und dem Akademie-Orchester aus Prag, als Duo-Partner von Ella Kalvelage, Nelly Adams und als Liedbegleiter unter Anderem von Marion Michels.

Marion Michels studierte Blockflöte in Wien und an der Musikhochschule in Köln, nachdem er am Luxemburger Konservatorium einen ersten Preis im Fach Trompete erlangt hatte. Das Gesangsstudium begann er an der Musikschule in Köln, später studierte er in Brüssel und am Königlichen Konservatorium in Gent. Als Falsetto spezialisierte er sich in Nancy und singt in Oratorien. Der belgische Komponist Jean-Christophe Renault widmete ihm mehrere seiner Gesangskompositionen, die er in Belgien uraufführte. Seit etlichen Jahren teilte er seine Leidenschaft für die Musik von Franz Schubert mit Marc Bettendorf und wird so zum Mitbegründer der Schubertiade Luxemburg.

Einführung:
Professor Dr. Sigrid Peyerimhoff
(Theoretische Chemie, Bonn)

 

Dienstag
19.10.2010
18.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit den Mathematischen Instituten der Universität Bonn, dem Max Planck Institut für Mathematik, Bonn, und dem Hausdorff Center for Mathematics, Bonn –

IV. Friedrich-Hirzebruch-Vorlesung

Professor Dr. Hendrik Willem Lenstra
(Mathematisch Instituut, Universiteit Leiden)

„Escher and the Droste effect”

Zum Inhalt seines Vortrags schreibt Professor Lenstra
”In 1956, the Dutch graphic artist M.C. Escher made an unusual lithograph with the title `Print Gallery‘. It shows a young man viewing a print in an exhibition gallery. Amongst the buildings depicted on the print, he sees paradoxically the very same gallery that he is standing in. A lot is known about the way in which Escher made his lithograph. It is not nearly as well known that it contains a hidden `Droste effect‘, or infinite repetition; but this is brought to light by a mathematical analysis of the studies used by Escher. On the basis of this discovery, a team of mathematicians at Leiden produced a series of hallucinating computer animations. These show, among others, what happens inside the mysterious spot in the middle of the lithograph that Escher left blank.”

Zur Person:

geboren 1949 in Zaandam, Niederlande. Nach seiner Promotion 1977 war er von 1978 bis 1986 Professor an der Universität Amsterdam, von 1987 bis 2003 an der University of California in Berkeley. Seit 1998 ist er Professor an der Universität Leiden. Lenstra ist ein Mathematiker höchsten
internationalen Renommees. Die Schwerpunkte seines wissenschaftlichen Werkes liegen in Algebra, Zahlentheorie und Algorithmik. Seinem Wirken verdanken wir die Faktorisierungsmethode für ganze Zahlen mit Hilfe sogenannter elliptischer Kurven und andere wichtige Algorithmen, die in Kodierungstheorie, Kryptographie und Datenschutz von höchster Bedeutung sind. Hendrik W. Lenstra erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so 1985 den Fulkerson-Preis der Mathematical Programming Society und der American Mathematical Society und 1998 den Spinoza-Preis der Niederländischen Organisation für Wissenschaftliche Forschung. Im Jahre 2009 wurde er zum Ritter des Ordens vom Niederländischen Löwen ernannt. Hendrik W. Lenstra ist an einem Projekt zur Erforschung der Mathematik in den Bildern von Maurits Cornelis Escher beteiligt.

Einführung:
Professor Dr. Werner Ballmann
(Mathematik, Universität Bonn; Direktor am Max-Planck-Institut für Mathematik, Bonn)

 

Sonntag
24.10.2010
19.30 Uhr

Lobby, Erdgeschoss

Vernissage Ulla Gmeiner

(Malerin und Sängerin,
Sprecherin des Opern-Ensembles „Say Love”)

Gemälde und Collagen

Zur Person:

Frau Ulla Gmeiner gehört zu den künstlerischen Doppelbegabungen und ist ebenso erfolgreich als Musikerin wie als Malerin tätig. Nach ihrem Musikstudium hat sie in solch renommierten Formationen wie Rundfunkchor Stuttgart, Chapelle Royale (Paris) und Collegium Vocale (Gent) mitgewirkt. Sie ist Mitglied des Opernchors Bonn und Mitbegründerin des Ensembles Say Love. Als Malerin und Objektkünstlerin hat sie eine Reihe von Ausstellungen aufzuweisen unter Anderem artgermany (München), art majeur (Paris) Three Ravens Gallery (Philadelphia). Vor kurzem waren Arbeiten von ihr im Kunstverein Bad Godesberg und in Bad Honnef zu sehen. Für das Brückenfestival (Remagen) schuf sie die Rauminstallation Zuflucht mit Bildern, Objekten und Collagen. Unter den neueren Arbeiten, die sie im Uniclub ausstellt, befindet sich auch der Zyklus Hommage à Karl Blossfeldt, der an den in der Geschichte des Design wichtigen Bildhauer und Kunstlehrer erinnert, der die Struktur- und Dekorationsformen der Kunst aus Formen der Natur ableitete.

Einleitung und Gespräch mit der Künstlerin:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik, Universität Bonn)

Im Anschluss an die Eröffnung der Ausstellung von Frau Gmeiner findet ein Konzert des Ensembles Say Love statt.

 

Sonntag
24.10.2010
20.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit den Opernfreunden Bonn –

Konzert eines Solistenensembles des Bonner Opernchors „Say Love”

Leitung:
Sibille Wagner
(Oper Bonn)

Das aus sieben Sängerinnen und Sängern bestehende Solisten Ensemble Say Love hat sich aus Künstlerinnen und Künstlern gebildet, die an der Oper Bonn tätig sind. Es bringt nicht nur bedeutende Klassiker, sondern auch Musik der leichteren Muse virtuos zu Gehör.

Das Programm ist ausgesprochen vielseitig. Es umfasst nicht nur Orlando di Lasso und Benjamin Britten und bedeutende elisabethanische Komponisten wie Francis Pilkington und John Dowland, sondern auch Unterhaltungsmusik von Harol Arlen bis Irving Berlin. Nicht nur Greensleaves, sondern auch Du, Du liegst mir im Herzen werden geboten. Eine besondere Attraktion dürften die Text-Beiträge und die Präsentation durch den sehr geschätzten und beliebten Bonner Schauspieler Günter Alt sein.

Einführung:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik, Universität Bonn)

 

Dienstag
26.10.2010
17.00 Uhr

Ernst-Robert-Curtius-Saal

– im Rahmen des Kooperationsprogramms der Universität Bonn mit dem Collège de France, Paris –

Professor Dr. John Scheid
(Collège de France, Paris)

„Was ist ein römischer Gott?”

(Der Vortrag ist in deutscher Sprache)

Zur Person:

John Scheid, geboren im Mai 1946 in Luxembourg, studierte an den Universitäten Luxembourg, Strasbourg und Paris. Habilitation in Strasbourg (1987), seit 2001 Lehrstuhl für „Religion, Institutionen und Gesellschaft im antiken Rom”. Zuletzt erschien „Res Gestae Diui Augusti. Hauts Faits du Divin Auguste” (Paris 2007).

Einführung:
Dr. Willi Jung
(Romanistisches Seminar der Universität Bonn)

 

Dienstag
26.10.2010
18.15 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Fest.Spiel.Haus.Freunde e.V. –

– im Rahmen der neuen Vortragsreihe „Im Fokus: Festspielhaus” –

François Valentiny
(Architekt)

„Architektur als Leuchtturm für die Zukunft”

Zur Person:

1975 bis 1980 Architekturstudium an der Ecole d’Archi­tec­ture de Nancy (F) und an der Universität für Angewandte Kunst in Wien (A); 1980 Abschluss „Magister architecturae”; 1980 Förderungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung; seit 1980 Gründung der Architekturbüros Hermann & Valentiny in Luxembourg und in Wien mit Hubert Hermann (L, A); 1980 bis 1981 Lehrtätigkeit an der Internationalen Sommerakademie in Salzburg (A); 1987 bis 1992 Gastdozent an der Fach­hoch­schule, Abteilung Architektur, in Trier (D); 1991 Vertreter für Luxemburg an der Architekturbiennale in Venedig (I); 1991 bis 1994 Mitglied des Gestaltungsbeirates der Stadt Salzburg (A); 1997 Gründung der Gesellschaft Hermann & Valentiny et Associés (L, A); 1997 bis 2006 Mitglied des Architektur- und Städtebeirates der Stadt Trier (D); 2000 bis 2005 Mitglied des Beirates des Deutschen Architektur Museums in Frankfurt (D); 2000 bis 2003 Vertretungsprofessur an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig (D); seit 2002 Gründer und Herausgeber der Architekturzeitschrift A-DATO (L); 2003 bis 2007 Mitglied im Verwaltungs­bei­rat der Fondation de l´Architecture et de l´Ingénierie in Luxem­burg (L); 2004 und 2006 Luxemburger Kommissar für die Architektur­biennale in Venedig (I); 2006 bis 2007 Präsident der Fondation de l´Architecture et de l´Ingénierie in Luxemburg (L); 2007 Goldenes Ehrenabzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich; 2007 Ehrenpreis für Architektur-Gesamtwerk im Großherzogtum und im Ausland Luxemburgischer Architekturpreis 2007; 2009 Mitglied der „Academia Scientiarum et Artium Europaea” in Salzburg (A);
Projekte für Musik, Theater und Kultur: 2003 Opernhaus in Stavanger (Norwegen); 2005 Philharmonie in Breslau (PL); Kulturzentrum in Aachen (D); 2002 bis 2006 Salzburger Festspielhaus (A); 2006 bis 2007 Bühnenbild für die Oper André Chénier, Theater Trier (D); Bühnenbild und Kostüme für die Oper Samson & Dalila, Antiken­festspiele Trier (D); Bühnenbild für das Theaterstück Oedipus Rex, Antikenfestspiele Trier (D); 2007 bis 2008 Umbau der Saarbrücker Kongresshalle (D); 2007 bis 2010 Luxemburger Pavillon für die Expo 2010 in Shanghai, China; 2008 Theater am Ring in Saarlouis (D).

Einführung:
Dr. Monika Wulf-Mathies
(Vorsitzende des Fest.Spiel.Haus.Freunde e.V.)

 

Freitag
29.10.2010
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, Forum NRW, dem Internationalen Konversionszentrum Bonn (BICC) und der Akademie
für Konflikttransformation im Forum Ziviler Friedensdienst (ZFD) –

Buchpräsentation mit anschließender Podiumsdiskussion

in Zusammenarbeit mit dem Nomos-Verlag
zum Thema

„Der Irak als deutsches Problem”

Botschafter a.D. Dr. Günter Joetze
(Buchautor und ehemaliger Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik)

Professor Dr. Michael Stürmer
(emeritierter Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, Chefkorrespondent, Welt-Gruppe, Berlin)

Professor Dr. Carlo Masala
(Universität der Bundeswehr, München)

Privatdozent Dr. Andreas Heinemann-Grüder
(Akademie für Konflikttransformation, Forum ZFD Bonn)

Moderation:
Botschafter a.D. Paul Freiherr von Maltzahn
(bis Juni 2010 in Bagdad, Geschäftsführender stellvertretender Präsident der DGAP)

Begrüßung:
Generalkonsul a.D. Dr. Wolfgang Runge
(Vorsitzender DGAP, Forum NRW)

November

Dienstag
02.11.2010
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Ministerialrat Martin Strunden
(Referatsleiter für Ausländer- und Asylangelegenheiten, Innenministerium des Freistaates Sachsen)

„Deutschland ein Einwanderungsland?
Demografie und Ausländerpolitik – erläutert am Beispiel Sachsens”

Zur Person:

geboren im Juli 1970 in Bonn; Abitur am Collegium Josephinum, 1989; Jurastudium in Freiburg (1. Examen 1995); juristisches Referendariat in Dresden (2. Examen 1998). Tätigkeiten als Stabsreferent für die Berliner Innensenatoren Jörg Schönbohm und Eckart Werthebach und als Leiter der Arbeitsgruppe „NPD Verbotsverfahren” beim Verfassungsschutz Berlin sowie als Büroleiter für den sächsischen Ministerpräsidenten Professor Dr. Georg Milbradt; seit 2008 Referatsleiter für Ausländerangelegenheiten und Staatsangehörigkeit beim Sächsischen Staatsministerium des Innern.

 

Donnerstag
04.11.2010
14.30 Uhr

Exkursion

Exkursion zum Arp Museum in Rolandseck

Begrüßung:
Dr. Kornhoff
(Leiter, Arp Museum)

Führung:
Dr. von Gumppenberg

Treffpunkt: Museumseingang (individuelle Anfahrt)

Einführung:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik, Universität Bonn)

Bitte melden Sie sich bis zum 02.11.2010 bei Frau Jöher an
(Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100,
E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Freitag
12.11.2010
14.00 Uhr

Exkursion und Konzert

Besuch der Fabrik Johannes Klais Orgelbau
mit anschließendem Orgelkonzert

Treffpunkt an der Orgelfabrik Klais, Kölnstraße 148, am Eingangsbogen
(einige wenige Parkplätze befinden sich unter Anderem an der Marienkirche, Oppenhoffstraße).

Führung:
Herr Markus Bendel
(bis circa 16 Uhr)

Anschließend:
Gelegenheit zu einer Kaffeepause;
Fußweg zur Kirche St. Marien in der Adolfstraße/Ecke Oppenhoffstraße (circa 10 Minuten)

17 Uhr in der Marienkirche
Begrüßung durch Herrn Vincent Heitzer
(Organist der St. Marienkirche)

Orgelkonzert auf einer Klaisorgel
mit der Organistin Frau Amanda Strub

  • Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
    • Präludium c-moll, BWV 546
    • Choral-Vorspiele: „Lobt Gott ihr Christen allzugleich”, BWV 609
      „Wer nur den lieben Gott lässt walten”, BWV 642

  • Johann Ludwig Krebs (1713 – 1780)
    • Fantasie über „Freu‘ dich sehr, oh meine Seele”

  • Johann Christoph Friedrich Bach (1732 – 1795)
    • Variationen über „Ah, vous dirais-je, Maman”

Zur Person:

geboren 1928 in Freiburg/Breisgau; im Alter von 10 Jahren erstmals Klavierunterricht. Von 1941 bis 1944 Studium am Konservatorium Straßburg Klavier und Harmonielehre bei Professor Blumenröder; 1946 Orgelstudium bei Kirchenmusikdirektor Binninger; von 1947 bis 1949 bekleidete sie bereits ein kirchliches Organistenamt in der Schweiz; 1950 Aufnahme in Freiburg bei Professor Franz Philipp als Meisterschülerin für Orgel und Harmonielehre; 1953 Abschluss des Studiums als Konzertorganistin; während der Studienzeit bereits Orgelkonzerte im damaligen Südwestfunk-Studio Freiburg, in der Benediktinerinnen-Abtei Frauenchiemsee, im Münster zu Säckingen und in verschiedenen Kirchen in Baden-Württemberg. 1956 bis 1959 hauptamtliche Organistin an der Stadtpfarrkirche zu Emmendingen, gleichzeitig Aufnahme eines Cembalo-Studiums in Freiburg; Amanda Strub war immer wieder engagiert mit Orgelkonzerten und beim Orgelpart kirchlicher Aufführungen; 1985 nahm sie in Nürnberg erfolgreich teil an drei Orgelmeisterkursen von Professor Marie-Claire Alain (Paris), Professor Peter Hurford (London) und Professor Lionel Rogg (Genf) an der Peter-Orgel der St. Sebalduskirche; in den letzten Jahren hatte sie Gelegenheit, auf verschiedenen Orgeln Konzerte für einen geladenen Kreis zu spielen unter Anderem in der Thomas-Kirche zu Leipzig, in der Wallfahrtskirche zu Birnau (Bodensee), auf der Silbermann-Orgel in Marmoutier (Elsass) und in der St. Servatius-Basilika in Maastricht.

Bitte melden Sie sich bis zum 10. November 2010 bei
Frau Jöher an (Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100,
E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Mittwoch
17.11.2010
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Professor Dr. Rolf Lessenich
(Anglistik, Universität Bonn)

Professor Dr. Heijo Klein
(Kunstgeschichte, Universität Bonn)

„Die Rheinromantik in der englischen Malerei”

Zu den Personen:

Professor Dr. Rolf Lessenich, geboren 1940, Studium in Köln, Bonn, Oxford. Promotion Bonn 1965, Habilitation Bonn 1976 für Englische Philogie, Lehr­stuhl­vertretung Würzburg 1977-78. Apl Prof Bonn 1980. Interne Überleitung auf Plan­professur in Bonn 1982. Seitdem keine weiteren Bewerbungen, da Verbleib in Bonn beabsichtigt. Mehrere Jahre Geschäfts­führender Direktor des alten „Englischen Seminars”. Planung der neuen Studiengänge. Zur Zeit (dienstzeitverlängert) erster Geschäfts­führender Direktor des neuen „Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie”.

Professor Dr. Heijo Klein, geboren 1936, Berufstätigkeit im Grafischen Gewerbe, Abendgymnasium, Studium in Köln, Rom und Wien, Promotion, Habilitation, Tätigkeiten: Museen der Stadt Köln, Pädagogische Hochschule Rheinland, Universität Bonn, Kunsthistorisches Institut, Leiter des Studios Bildende Kunst

 

Donnerstag
25.11.2010
20.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem StadtMuseum Bonn / Schumann-Netzwerk –

„Robert Schumann Hommage à Bach”

Klavierkonzert mit Andreas Staier

Andreas Staier wird auf einem Erard-Flügel von 1837 spielen.

Robert Schumann (1810-1856)

  • aus dem „Album für die Jugend” op. 68 (1848)

  • „Scherzo, Gigue, Romanze und Fughette” op. 32 (1838-39)

  • aus „Sieben Stücke in Fughettenform” op. 126 (1853)

  • „Waldszenen” op. 82 (1848-49)

  • aus dem „Album für die Jugend” op. 68

  • aus „Sieben Stücke in Fughettenform” op. 126

  • „Kinderszenen” op. 15 (1838)

Zur Person:

geboren 1955 in Göttingen, studierte Klavier und Cembalo in Hannover und Amsterdam und war drei Jahre lang Cembalist des Ensembles Musica Antiqua Köln. 1986 begann er seine Solistenkarriere als Cembalist und Pianofortespieler. Er profilierte sich als einer der einflussreichsten Interpreten seines Fachs, der Komponisten von Haydn bis Schumann intellektuell wie emotional neu beleuchtet. Als Kammermusiker arbeitet Staier zusammen mit Künstlern wie Anne Sofie von Otter, Pedro Memelsdorff, Alexej Lubimov, Christine Schornsheim; ein festes Klaviertrio etablierte er mit Daniel Sepec und Jean-Guihen Queyras. Mit dem Tenor Christoph Prégardien verbindet den Pianisten eine langjährige musikalische Partnerschaft, in der CDs mit Liedern von unter Anderem Schubert, Schumann, Mendelssohn, Beethoven und Brahms entstanden. In Brahms´ Liederzyklus „Die Schöne Magelone” arbeitete Staier zudem mit Senta Berger und Vanessa Redgrave als Sprecherinnen zusammen. Als Solist gibt Andreas Staier regelmäßig Konzerte mit Concerto Köln, dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Orchestre des Champs-Elysées Paris unter Anderem. Er gastiert bei den großen internationalen Musikfestivals (Festival de La Roque d‘Anthéron, Festival de Saintes, Festival de Montreux, Styriarte Graz, Schubertiade Schwarzenberg, Schleswig-Holstein Musik Festival, Bach-Fest Leipzig, Bachtage Berlin, Bachwoche Ansbach, Kissinger Sommer) und auf den international renommierten Konzertpodien von Berlin bis Tokyo. Andreas Staier hat rund 50 CD-Einspielungen vorgelegt, die größtenteils mit internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet wurden.

Einführung:
Dr. Ingrid Bodsch
(Direktorin des StadtMuseums Bonn)

Hinweis: Für Uniclubmitglieder liegt an der Abendkasse eine begrenzte Zahl von Freikarten bereit. Wir bitten um Anmeldung bei Frau Jöher.

 

Samstag
27.11.2010
20.00 Uhr

Theaterbesuch in der Werkstattbühne (auf der Uniclub-Seite des Opernhauses)

Besuch der neuen Inszenierung von
Lessings Nathan der Weise

Der jungen Regisseurin Franziska Marie Gramss ist eine fulminante Wiederbelebung dieses Stücks gelungen, das sich als Schullektüre etwas abgenutzt hatte. Die Bühnenbildnerin Carolin Mittler und der sorgfältig abgestimmte Einsatz der Schauspieler (Alt, Bredehöft,Gubareva, Lindhorst, Rüter, Preiss, Vodop‘yanova) tragen wesentlich zu der originellen Stilisierung dieser Aufführung bei.

Anschließend
kleine Stärkung und Diskussion mit dem Produktions-Team (Frau Gramss und die beteiligten Schauspielerinnen und Schauspieler)

Gesprächleitung:
Christoph Hanf (Dramaturg)
Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik, Universität Bonn)

Dezember

Donnerstag
02.12.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Ortsvereins BonnKöln der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft –

Professor Dr. Dr. h.c. Ruprecht Wimmer
(Universität Eichstätt)

„Die Ironie in Sünde und Gnade, Thomas Manns Roman ‚Der Erwählte’”

Zur Person:

ab 1982: Professor für Neuere deutsche Literatur an der Katholischen Universität Eichstätt; 1980/1993: Gastprofessuren an der Universität Saint-Etienne und Universität Paris IV – Sorbonne; 1983 bis 1985: Dekan der Sprach- und Literaturwissenschaftlichen Fakultät; 1986: Vortragsreisen zur deutschen Gegenwartsliteratur in Marokko, Algerien und Tunesien; 1987: in Zaire, Nigeria, Kamerun, Togo, Elfenbeinküste, Senegal; 1986 bis 1998: Gründer und Stellvertretender Vorsitzender der Grimmelshausen-Gesellschaft, Mitherausgeber von Simpliciana, Schriften der Grimmelshausen-Gesellschaft; 1994 bis 2006: Präsident der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft; 1996 bis 2008: Präsident der Katholischen Universität Eichstätt; ab 1995: Mitglied des Beirates der Görres-Gesellschaft, ab 1999: Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste, 2002: Dr. h.c der Universität Oradea/Rumänien; bis Mitte November 2010: Gastprofessur in Peking; ab 2000: Arbeiten zum Kommentarband „Doktor Faustus”, Große kommentierte Frankfurter Ausgabe der Werke Thomas Mann, S. Fischer-Verlag, erschienen: September 2007, 1072 S; 2011: dto Neuausgabe von „Der Erwählte”

Einführung:
Professor Dr. Hans Büning-Pfaue
(Lebensmittelchemie, Universität Bonn)

 

Donnerstag
09.12.2010
14.30 Uhr

Exkursion

Exkursion ins Bilderbuch-Museum Schloss Wissem

(am Waldpark, Troisdorf)

Anschließend Kaffee und Kuchen

Treffpunkt: im Foyer des Museums

Führung:

Herr Schmitz
(Leiter der Sammlung)

Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik, Uni Bonn)

Bitte melden Sie sich baldmöglichst im Uniclub bei Frau Stüber oder Frau Frings-Watterott an (Telefon 02 28 / 72 96 0, E-Mail office@uniclub-bonn.de).

 

Montag
13.12.2010
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Professor Dr. Anne-Marie Bonnet
(Kunstgeschichte, Universität Bonn)

„Albrecht Dürer & Cie:
die deutsche, die ‚andere’ Renaissance?”

Zur Person:

1971 Baccalauréat in Marseille; 1972 bis 74 Studium der Germanistik und Anglistik an der Faculté des Lettres in Aix-en-Provence; 1975 bis 1981 Studium der Kunstgeschichte, Romanistik und Germanistik an der Universität in Heidelberg; 1980 Magisterexamen im Fach Kunstgeschichte; 1982 Promotion in Kunstgeschichte; 1990 bis 91 DFG-Habilitationsstipendium; 1992 wissenschaftliche Assistentin am Kunsthistorischen Institut der Universität München. Habilitation (Thema: Der ‚Akt‘ bei Dürer und die Rezeption durch zeitgenössische Künstler); 1993 Privatdozentin und Lehrbeauftragte am Kunsthistorischen Institut der Universität München; 1993 Ruf auf eine Hochschuldozentur für ‚Deutsche Kunst - Kunst der Moderne‘ an die Universität Leipzig; 1996 Ruf auf eine C3-Professur für „Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts” an die Universität Freiburg; seit April 1997 C4-Professur für ‚Mittlere und Neuere Kunstgeschichte‘ am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn; Forschungsschwerpunkte: Kunst der deutschen Renaissance, Kunst der Moderne und Gegenwart, Plastik und Skulptur, Kunst und Körper, zeitgenössische Malerei, Museums- und Sammlungstheorie, Kunsthistoriographie der Moderne.

 

Dienstag
14.12.2010
19.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

„Gänseessen”

Preis, inklusive aller – auch alkoholischer – Getränke 29,00 Euro.

Bitte melden Sie sich verbindlich bis zum 10.12.2008 bei Frau Jöher an
(Telefon 02 28 / 72 96 101, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

 

Mittwoch
15.12.2010
12.15 Uhr

Exkursion

Exkursion zum Museum Folkwang

„Bilder einer Metropole –
Die Impressionisten in Paris”

Treffpunkt: 10.15 Uhr Brassertufer (am Uniclub)

Bitte melden Sie sich bis zum 10.12.2010 im Uniclub bei Frau Stüber oder Frau Frings-Watterott an (Telefon 02 28 / 72 96 0, E-Mail office@uniclub-bonn.de).

 

Mittwoch
15.12.2010
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Professor Dr. Klaus Rosen
(Alte Geschichte, Universität Bonn)

„Alexander der Große erobert Afghanistan.”

Zur Person:

1956 bis 1961 Studium der Klassischen Philologie, Geschichte und Philosophie in Heidelberg, Bonn, Freiburg i.Br. und München; 1961 Staatsexamen an der Universität Heidelberg in Griechisch und Latein im Hauptfach und Geschichte im Nebenfach; 1966 Promotion zum Dr.phil. an der Universität Heidelberg; 1967 bis 1969 Senior Lecturer an der University of South Africa, Pretoria, Südafrika; 1970 Promotion zum Dr.litt. et phil. an der University of South Africa; SS 1974 Visiting Professor an der State University of Massachusetts, Amherst, USA; 1974 Habilitation für Alte Geschichte an der Universität Freiburg; 1978 bis 1982 Ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Kirchlichen Gesamthochschule/Katholischen Universität Eichstätt; seit 1982 Ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn; Ordentliches Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften; 2002 Emeritierung.

 

Freitag
17.12.2010
20.00 Uhr

Remigiuskirche

Konzert in der Remigiuskirche

– auf Einladung des Collegium Musicum der Universität Bonn –

Weihnachtskonzert

Leitung:
Walter L. Mik
(Universitätsmusikdirektor, Universität Bonn)

Wir bitten Sie, sich bei Frau Jöher für das Konzert anzumelden, da für die Mitglieder und Freunde des Uniclubs nur ein begrenztes Kontingent an Karten zur Verfügung steht (Vergabe der Karten nach Eingang der Anmeldungen).