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  Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | - | - | September | Oktober | November | Dezember
Januar

Dienstag
11.01.2011
16.00 Uhr

Exkursion

Exkursion zur Sonderausstellung
„Erdöl – Fluch und Segen” im Goldfußmuseum

Treffpunkt: Nussallee 8, 53115 Bonn

Führung:

Professor Martin Langer
(Mikropaläontologie, Universität Bonn)

Professor Dr. Wighart von Koenigswald
(Paläontologie, Universität Bonn)

 

Mittwoch
12.01.2011
14.30 Uhr

Exkursion

Besuch der Ausstellung „State of the Union” –
Fotos von Mitch Epstein im Kunstmuseum Bonn

Treffpunkt: in der Lobby des Kunstmuseums

Führung:
Professor Dr. Stephan Berg
(Intendant des Kunstmuseums Bonn)

 

Dienstag
18.01.2011
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Dr. Dr. h.c. Friedrich W. Hellmann
(Germanistik, Stellvertretender Generalsekretär a.D. des DAAD)

„Zur Geschichte des Buches.
Ein bilderreicher Gang durch die Jahrhunderte von den Tontafeln der Sumerer bis zum E-Book”

Zur Person:

Studium der deutschen und französischen Literaturwissenschaft in Köln, Berlin (FU), Paris und Freiburg/Breisgau; 1960 bis 1962 DAAD-Lektor für deutsche Sprache, Literatur und Landeskunde an der Patna University in Indien; danach bis 1998 Tätigkeit im Deutschen Akademischen Austauschdienst, seit den Siebziger Jahren als Stellvertretender Generalsekretär.

 

Donnerstag
20.01.2011
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Ministerialdirigent Botschafter a.D. Kurt Leonberger (AA)

„China auf der Weltbühne: Orientierungsmacht, Aktionsmuster, Probleme”

Zur Person:

geboren 1940 in Stuttgart; 1962 bis 1964 Studium der Volkswirtschaftslehre und Romanistik in Freiburg, Tübingen und Genf/Schweiz; 1967 Examen als Diplomvolkswirt in Tübingen; 1968 Sommersemester an der Universität Amsterdam „European Law”; 1969 Eintritt in das Auswärtige Amt, Studium an der Diplomatenschule; 1971 bis 2005 Auswärtiges Amt, Botschaft Dhaka/Bangladesch, Fletcher School of Law and Diplomacy, Boston; Persönlicher Referent von Bundeskanzler Helmut Schmidt, danach Stellvertretender Leiter des Kanzlerbüros; Marschall-Fund Fellow, Referent Europaabteilung; an der Botschaft Peking, an der Botschaft Hanoi, (Geschäftsträger ad interim); 1982 bis 1986 Botschaft Ankara; 1986 bis 1990 Mitglied des Planungsstabes; 1990 bis 1993 Ständige Vertretung New York und deutscher Delegierter beim VN-Sicherheitsrat; 1993 bis 1998 Referatsleiter Außenbeziehungen der EU und EU-Erweiterung; 1989 bis 2002 Generalkonsul der BRD in Shanghai; 2002 bis 2005 Botschafter der BRD in Belgrad.

 

Freitag
21.01.2011
19.30 Uhr


Robert-SchumaN-Institut, Adenauerallee 35

– gemeinsam mit dem Robert-SchumaN-Institut Bonn –

Klavierabend
Juliana Steinbach

Zur Person:

Juliana Steinbach stellt ihre 2010 bei Paraty eingespielte CD Tableaux mit Werken von Claude Debussy und Modest Mussorgsky vor. Die in Brasilien geborene Juliana Steinbach studierte am Pariser Konservatorium (CNSM), das sie mit dem 1. Preis für Klavier (2000) und Kammermusik (2003) abschloss. Die Pianistin ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Ihre rege Konzerttätigkeit führte Juliana Steinbach in Konzertsäle und zu Festivals in zahlreichen europäischen und außereuropäischen Ländern.

Einführung:
Dr. Catherine Robert
(Direktorin des Robert-SchumaN-Instituts Bonn)

Bitte beachten Sie, dass das Konzert im Robert-SchumaN-Institut (Adenauerallee 35) stattfindet.

Eintrittspreis: 10 Euro (ermäßigt: 4 Euro)

 

Sonntag
23.01.2011
11.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Neujahrsempfang und Verleihung der Maecenas Medaille an Persönlichkeiten,
die sich um den Uniclub verdient gemacht haben

Anschließend Brunch

Musikalische Begleitung durch das „Uniclub Quartet the Four for Jazz”, das von unserem Mitglied, Herrn Ministerialdirektor a.D. Karsten Brenner, gegründet wurde und geleitet wird:

Karsten Brenner, Klarinette und Tenorsaxophon
Harald Rutar, Piano
Jochen Solbach, Bass
Gerd Both, Schlagzeug

Preis inklusive aller – auch alkoholischer – Getränke 22,50 Euro pro Person.
Bitte melden Sie sich bis zum 10. Februar 2011 bei Frau Jöher an
(Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Montag
24.01.2011
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Professor Dr. Theo Kölzer
(Mittelalterliche und Neue Geschichte, Universität Bonn)

„Die Staufer im Süden”

Zur Person:

1970 bis 1976 Studium der Geschichte, Anglistik und Pädagogik in Gießen; Promotion 1976; anschließend Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Hochschulassistent an der Universität Gießen; 1987 Habilitation (Gießen). 1987 bis 1992 Heisenberg-Stipendiat; Lehrstuhlvertretungen in Heidelberg und Marburg; seit 1992 Ordentlicher Professor für Mittlere und Neuere Geschichte, Historische Hilfswissenschaften und Archivkunde an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; 1996 Ablehnung eines Rufes nach Heidelberg; 1997 Visiting Member am Institute for Advanced Study in Princeton. Ordentliches Mitglied der Nordrhein-Westfälischen, Korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; 2001 bis 2010 Präsident der Commission Internationale de Diplomatique, seither Ehrenpräsident; Preis der Justus-Liebig-Universität Gießen 1990; Brüder-Grimm-Preis der Philipps-Universität Marburg 2008.

 

Montag
31.01.2011
18.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Fest.Spiel.Haus.Freunde e.V. –

– in der Reihe „Im Fokus: Festspielhaus” –

Christoph Lieben-Seutter
(Intendant der Elbphilharmonie Hamburg)

„Die Elbphilharmonie – schon jetzt ein Magnet für Stadtentwicklung und Kulturleben in Hamburg”

Zur Person:

geboren 1964 in Wien; war nach seinem Abitur einige Jahre in der Computerindustrie tätig. 1988 wurde er von Alexander Pereira als Direktionsassistent an das Wiener Konzerthaus engagiert, wo er ab 1991 als Betriebsdirektor unter Karsten Witt tätig war. 1993 wechselte er als Referent des Intendanten an das Opernhaus Zürich, von wo er 1996 zurück nach Wien berufen wurde, um die künstlerische und kaufmännische Leitung der Wiener Konzerthausgesellschaft sowie des Festivals Wien Modern zu übernehmen. Elf Jahre lang verantwortete er über 400 Veranstaltungen pro Saison; seit September 2007 ist Lieben-Seutter als Generalintendant von Elbphilharmonie und Laeiszhalle mit den Vorbereitungsarbeiten für Hamburgs neue Philharmonie betraut.

Moderation:
Andreas Mühl
(General-Anzeiger Bonn)

Einführung:
Dr. Monika Wulf-Mathies
(Vorsitzende Fest.Spiel.Haus.Freunde e.V.)

Februar

Donnerstag
03.02.2011
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Professor Dr. Wolfgang Kubin
(Sinologie, Universität Bonn)

„Auf einer Schnapsinsel oder von der Freundschaft der Dichter”

Zur Person:

geboren 1945; 1966 bis 1968 zunächst Studium der Evangelische Theologie, Universität Münster ; dann 1968 Studium der Japanologie und Chinesisch, Universität Wien; 1969 bis 1973 Studium der Sinologie, Philosophie, Germanistik sowie Japanologie, Ruhr-Universität Bochum; Promotion zum Dr.phil., Ruhr-Universität Bochum; 1974 bis 1975 Studium der chinesischen Hochsprache am damaligen Spracheninstitut in Peking; 1977 bis 1985 unterrichtete er am Ostasiatischen Seminar der Freien Universität Berlin Chinesische Literatur und Kunst im 20. Jahrhundert. Daselbst habilitierte er sich im Fach Sinologie 1981 mit einer Arbeit über die Entwicklung der Naturanschauung in der klassischen chinesischen Literatur; 1985 Ruf an die Universität Bonn, wo er zunächst am Seminar für Orientalische Sprachen das Fach Chinesisch vertrat; seit 1995 vertritt er das Fach Sinologie; seit 1989 Herausgeber der Zeitschriften Orientierungen; Zeitschrift zur Kultur Asiens und minima sinica; Zeitschrift zum chinesischen Geist sowie seit 2002 Verfasser und Herausgeber der auf zehn Bände angelegten Geschichte der chinesischen Literatur; sein Arbeitsschwerpunkt ist die chinesische Literatur und Geistesgeschichte sowohl in der Tradition als auch in der Moderne. 2007 wurde Wolfgang Kubin in Beijing mit dem bedeutendsten Literaturpreis des chinesischen Sprachraumes, dem Pamir International Poetry Price, für seine Verdienste als Gelehrter, Übersetzer und Kulturvermittler geehrt.

 

Donnerstag
10.02.2011
18.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Fest.Spiel.Haus.Freunde e.V.–

– in der Reihe „Im Fokus: Festspielhaus” –

Helga Rabl-Stadler
(Präsidentin der Salzburger Festspiele)

„Salzburg und Mozart – eine Erfolgsgeschichte”

Zur Person:

geboren 1948 in Salzburg; 1966 Matura (Wirtschafts­kundliches Realgymnasium in Salzburg); 1966 bis 70 Studium der Rechte sowie der Publizistik- und Politikwissenschaften, Promotion zum Doktor der Rechte; 1970 bis 74 Journalistin in den Ressorts „Wirtschaft und Innenpolitik” in den Zeitungen „Die Presse” und „Wochenpresse”; 1974 bis 78 Innenpolitische Kolumnistin in der Wiener Tageszeitung „Kurier”; Seit 1983 Miteigentümerin und Gesellschafterin des Familienbetriebs Modehaus Resmann in Salzburg und Linz; 1983 bis 90 National­rats­abgeordnete der Österr. Volkspartei; 1985 bis 1988 Vizepräsidentin der Salzburger Wirtschaftskammer; 1988 bis 1995 Präsidentin und Finanzreferentin der Wirt­schafts­kammer Salzburg; seit Januar 1995 Präsidentin der Salzburger Festspiele (Vertragsverlängerung 2001, 2004, 2009 bis 2014).

Einführung:
Dr. Monika Wulf-Mathies
(Vorsitzende Fest.Spiel.Haus.Freunde e.V.)

 

Sonntag
13.02.2011
11.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Festliche Matinée

Programm:

  • Wolfgang Amadeus Mozart
    Quintett Es Dur KV 452

  • Francis Poulenc
    Sonate für Oboe und Klavier (1962)

  • Ludwig van Beethoven
    Quintett Es Dur

Ausführende:

Siegfried Borggrefe (Oboe)
Klaus Stuby (Klarinette)
Wilfried Winkelhog (Horn)
Stepahn Frede (Fagott)
Wolfram Schött (Klavier)

Anschließend Brunch

Preis inklusive aller – auch alkoholischer – Getränke 22,50 Euro pro Person.
Bitte melden Sie sich bis zum 10. Februar 2011 bei Frau Jöher an
(Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Dienstag
15.02.2011
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Professor Dr. DDr. h.c. Ursula Lehr
(Bundesministerin a.D. Gerontologie, Universität Bonn)

„Der demografische Wandel – eine Herausforderung für Individuum und Gesellschaft”

Zur Person:

1930 geboren; 1949 bis 1954 Studium der Psychologie, Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte an den Universitäten in Frankfurt und Bonn; 1954 Promotion (Bonn); 1954 bis 1960 Forschungsassistentin; 1960 bis 1968 Wissenschaftliche Assistentin, Institut für Psychologie, Universität Bonn; 1967 Akademische Rätin; 1968 Habi­li­ta­tion (Bonn); 1972 bis 1975 Lehrstuhl für Pädagogik und Pädagogische Psychologie an der Universität Köln; 1975 bis 1986 Lehrstuhl für Psychologie an der Universität Bonn; 1986 bis 1995 Lehrstuhl für Gerontologie an der Uni­versität Heidelberg; seit 1987 Honorarprofessorin an der Universität Bonn; 1987 Ehrendoktor der Universität Fribourg, Schweiz; 1988 bis 1991 Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit; 1991 erneute Übernahme der Leitung des Instituts für Gerontologie, Universität Heidelberg; 1991 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages; 1992 bis 1994 stellvertretende Vorsitzende der Enquète-Kommission „Demografischer Wandel” des Deutschen Bundestages; 1994 Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften; 1999 Kuratorium des Instituts für Biomedizinische Alternsforschung; 1995 Gründungsdirektorin des Deutschen Zentrums für Alterns­forschung an der Universität Heidelberg, Verleihung des großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundes­republik Deutschland; 1997 bis 1998 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie; 1998 Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften; 1998 Emeritierung Universität Heidelberg; 2000 Berufung als Professorin auf den Marie Curie-Lehrstuhl der Europa- Universität in Yuste/Spanien; 2002 bis 2003 Mitglied der „Herzog-Kommission: Soziale Sicherungssysteme”.

 

Dienstag
15.02.2011
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Ortsvereins BonnKöln der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft –

Professor Dr. Hans-Martin Gauger
(Freiburg)

„Erinnerungen an Golo Mann; sein wissenschaftlicher Erzähl-Stil und dessen bleibende Bedeutung”

Zur Person:

Studium der Romanistik, Germanistik, Anglistik und Philosophie in Tübingen, Leicester, Santander und Paris; 1960: Promotion: „Die Anfänge der französischen Synonymik und das Problem der Synonymie”; 1968: Habilitation: „Wortgestalt und Wortinhalt im Französischen und Spanischen”; 1969: Professur für Romanistische Sprachwissenschaft in Freiburg; 1971 bis 1974 Prorektor der Universität Heidelberg; 1981/82 Fellow des Wissenschaftskollegs in Berlin; 1993/94 Fellow der Carl Friedrich von Siemens Stiftung, München; seit 1982 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung; 1984 bis 1989 deren Vizepräsident; Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften; seit 2010: Mitglied der Bayrischen Akademie der Schönen Künste;
Auszeichnungen, unter Anderem:
Deutscher Sprachpreis (1984), Karl-Vossler-Preis (1994), Oberrheinischer Kulturpreis (1996).

Einführung:
Professor Dr. Hans Büning-Pfaue
(Lebensmittelchemie, Universität Bonn)

 

Donnerstag
17.02.2011
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– In der Reihe „Forschen hilft heilen –
von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien” –

– Die Vortragsreihe wird gefördert durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft –

Professor Dr. Thomas Klockgether
(Neurologie, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik, Universität Bonn)

„Alzheimer und andere Demenzkrankheiten”

Zur Person:

geboren 1956; 1974 bis 1980 Studium der Humanmedizin, Universität Göttingen; 1983 bis 1987 Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, Göttingen (Professor Sontag); 1987 bis Sept. 1990 Neurologische Klinik, Universität Tübingen (Professor Dichgans); 1991 bis 1998 Oberarzt, Neurologische Klinik, Universität Tübingen; 1991 Habilitation; 1991 Facharztprüfung; 1997 außerplanmäßiger Professor; seit April 1998 C4-Professor für Neurologie an der Universität Bonn; seit September 2008 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn; seit Oktober 2009 Sprecher des DZNE-Standorts Bonn; seit Februar 2010 Sprecher des Zentrums für Seltene Erkrankungen Bonn;
Wissenschaftliche Funktionen (Auswahl): 1994 bis 2004 Teilprojektleiter im SFB 307 (Tübingen), SFB 430 (Tübingen) und SFB 400 (Bonn); 1999 bis 2002 Leiter der BMBF-geförderten „Genbank Parkinsonkrankheit Deutschland (GEPARD)”; 2001 bis 2007 Koordinator der DFG-Forschergruppe „SCA3” (FOR 427); seit 2004 Koordinator des EU-geförderten EUROSCA-Projekts (klinischer Teil); seit 2007 Sprecher der DFG-Forschergruppe „Innate Immunity” (KFO 177); seit 2008 Vorsitzender des Vorstands der Ataxia Study Group (ASG).

 

Montag
21.02.2011
18.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Fest.Spiel.Haus.Freunde e.V. –

– in der Reihe „Im Fokus: Festspielhaus” –

Konrad Beikircher
(Bonn)

„‚Schade! - Schade! - - zu spät!‛ - Beethovens letzte Worte und die Hoffnung auf ein Festspielhaus, oder wie viel Provinzialität müssen wir Bonner uns noch gefallen lassen?”

Zur Person:

Konrad Beikircher stammt aus Südtirol und lebt seit 1965 im Rheinland. Nach seinem Studium der Musikwissenschaft, Psychologie und Philosophie in Bonn war er zwischen 1971 und 1986 als Gefängnispsychologe in der Jugendvollzugsanstalt Siegburg tätig. Seitdem arbeitet er als freiberuflicher Kabarettist, Komponist, Radio- und Fernsehmoderator, Autor von Kinderliteratur und Hörspielen, Komponisten-Porträts und Opernlibretti, Sprecher von Hörbüchern, Moderator von Klassikkonzerten und natürlich Musiker. Seine Konzertführer „Andante Spumante” und „Scherzo furioso” und seine Opernführer mit dem Titel „Palazzo Bajazzo” und „Bohème suprême” wurden Bestseller. Das Thema seiner Kabarettprogramme und Bücher – u. a. „Et kütt wie et kütt - Das Rheinische Grundgesetz” und „Wer weiß, wofür et jot es” – Rheinische Vertiefungen - und die - inzwischen auf elf Teile angewachsene - „Rheinische Trilogie” – ist das Rheinische und seine Ausprägungen in Sprache, Lebensart und Überzeugungen. Mit eigenen Vertonungen von Gedichten des österreichischen Mundart-Dichters H. C. Artmann und mit den italienischen Abenden „Una festa sui prati” und „Amore e passione” tritt Konrad Beikircher auch als Musiker und Sänger auf.

Begrenzte Teilnehmerzahl. Bitte melden Sie sich bis zum
15. Februar 2011 im Uniclub an.

 

Mittwoch
23.02.2011
15.00 Uhr

Exkursion

– In der Reihe „Professor einst in Bonn …” –

Besuch der Ausstellung Lady Katharina Brandis (Greifswald, 1841 - Bonn, 1928)
Das außergewöhnliche Leben einer Bonner Bürgerin und Malerin

Treffpunkt: im Ernst Moritz Arndt Haus, Adenauerallee 79

Zur Ausstellung:

Lady Katharina Brandis (1841 bis 1928) hat während ihres 15jährigen Aufenthaltes von 1867 bis 1882 in Indien eindrucksvolle Aquarelle geschaffen, in denen sie sich mit der indischen Flora und typischen Landschaftsimpressionen beschäftigt hat, nach ihrer Rückkehr entstanden Landschafts-Aquarelle an verschiedenen Ferienorten vorwiegend in Deutschland und der Schweiz. Nicht nur eine Auswahl dieser Aquarelle wird im Museum präsentiert. Dem Betrachter erschließt sich durch eine Vielzahl von Dokumenten das außergewöhnliche Leben von Katharina Brandis (Tochter von Professor Dr. Rudolf Hasse und seiner Frau Caecilia geborene Poelchau). Katharina Hasse heiratete 1866 Dr. Dietrich Brandis (1824 bis 1907) (Sohn von Professor Dr. Christian August Brandis, Professor der Philosophie an der Bonner Universität, und seiner Frau Caroline geborene Hausmann). Zunächst Privatdozent am Bonner Botanischen Garten, war Dietrich Brandis ab 1856 27 Jahre in britischen Diensten im Forstbereich in Indien tätig, ab 1864 als erster Generalforstinspektor Indiens verantwortlich für alle Forstgebiete Indiens einschließlich Pakistan und Burma. Ab 1883 war die Familie wieder in Bonn vereint, das Ehepaar hielt sich aber häufig und auch für längere Zeit in Kew Gardens, dem bedeutenden Botanischen Garten in London auf. Katharina war Mutter von sieben Kindern, zwei Töchter und zwei Söhne wurden in Indien geboren, zwei Söhne in Bonn und eine Tochter in England. Nur ihr Sohn Bernhard überlebte sie mit seiner Frau und den beiden einzigen Enkelkindern. Katharina starb 1927 im Alter von 86 Jahren in Bonn.

Führung:
Dr. Ursula Brandis

Zur Person:

Dr. Ursula Brandis ist die Witwe von Professor Dr. Henning Brandis, bis zu seiner Emeritierung 1984 Inhaber des Lehrstuhls für Medizinische Mikrobiologie und Immunologie an der Universität Bonn. Studium der Medizin in Bonn und Frankfurt, Promotion 1959 in Frankfurt, bis 1996 in verschiedenen Bereichen der Medizin tätig. 1998 Beginn der Durchsicht und Bearbeitung des Brandis’schen Nachlasses, 2001 erste Präsentation im Ernst Moritz Arndt Haus zum Thema:” Bonner Universitätsleben im 19. Jahrhundert im Spiegel dreier Professorengenerationen” gemeinsam mit
Dr. Ingrid Bodsch, der Direktorin des Stadtmuseums Bonn.

Bitte melden Sie sich bis 21. Januar 2011 bei Frau Jöher an.

Aus Platzgründen können nur maximal 25 Personen an der Führung teilnehmen.

März

Samstag
05.03.2011
20.00 Uhr

Theaterforum

Besuch der Aufführung „Nathan der Weise”
von Gotthold Ephraim Lessing
im Kleinen Theater Bad Godesberg

anschließend Gespräch mit den Schauspielern

Leitung:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik, Universität Bonn)

Bitte melden Sie sich frühzeitig bei Frau Jöher an.

 

Mittwoch
09.03.2011
19.00 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Fischessen am Aschermittwoch

Preis inklusive aller – auch alkoholischer – Getränke
29,50 Euro. Bitte melden Sie sich bis zum 1. März 2011 bei Frau Jöher an.

 

Dienstag
15.03.2011
16.00 Uhr

Exkursion

– in der Reihe „Das neue Bonn” –

Renate Hieronymus
(Diplomvolkswirtin)

„Ein Blick hinter die Kulissen –
Rundgang durch das Sammlungsdepot des Hauses der Geschichte”

Zur Person:

Frau Hieronymus hat die Reihe „Das neue Bonn” für den Uniclub eingerichtet. Damit erschließt sie unseren Mitgliedern interessante Entwicklungen in Bonn und Umgebung.

Treffpunkt: Haus der Geschichte, Eingangsbereich

Bitte melden Sie sich bis zum 10. März 2011 bei Frau Jöher an (Teilnehmerzahl beschränkt).

 

Donnerstag
17.03.2011
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– in der Reihe „Forschen hilft heilen –
von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien” –

Professor Dr. Christian E. Elger
(Epileptologie, Universität Bonn)

„Marilyn Monroe in unserem Kopf –
Einzelzellableitungen im Gehirn des wachen Menschen”

Zur Person:

geboren 1949 in Augsburg; 1969 bis 1974 Studium der Humanmedizin in Münster; 1976 bis 1982 Wissenschaftlicher Assistent (Physiologie, Universität Münster); 1982 Habilitation für das Fach Physiologie; 1982 bis 1985 Ausbildung zum Arzt für Neurologie (Münster, Memphis, Zürich); 1986 Habilitation für das Fach Neurologie; seit 1987 Universitätsprofessor für Epileptologie (Univ. Bonn); seit 1990 Direktor der Universitätsklinik für Epileptologie; 1991 bis 1994 Mitglied des Sachverständigenbeirats beim Bundesgesundheitsminister; 2000/2001 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie; seit 2000 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften; 2001 bis 2007 Sprecher des Transregionalen Sonderforschungsbereichs (TR3) „Mesiale Temporallappenepilepsien”; 2003 Mitgründer und Gesellschafter der Life & Brain GmbH, Bonn (seit 2006 Wissenschaftlicher Geschäftsführer); 2005 Zuelch-Preis der Gertrud-Reemtsma-Stiftung in der Max-Planck-Gesellschaft; 2010 Hans-Berger-Preis der DGKN, für Verdienste auf dem Gebiet der Epileptologie.

 

Samstag
19.03.2011
19.30 Uhr

Theaterforum

Besuch der Aufführung
„Tod eines Handlungsreisenden”
von Arthur Miller
in den Kammerspielen Bad Godesberg

anschließend Gespräch mit den Schauspielern

Leitung:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik, Amerikanistik, Universität Bonn)

Bitte melden Sie sich bis zum 10. März 2011 bei Frau Jöher an.

 

Dienstag
22.03.2011
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– in der Reihe „Asien im Aufbruch” –

Professor Dr. Julia A. B. Hegewald
(Asiatische und Islamische Kunstgeschichte, Universität Bonn)

„Wasserarchitektur in Südasien: Typen, Entwicklungen und religiöse Bedeutungen”

Zur Person:

geboren in Aachen; 1991 bis 1994 Studium der asiatischen Kunstgeschichte und Sprachen an der School of Oriental and African Studies (SOAS), University of London; Auszeichnung für den besten BA an SOAS; MA, Oriental Institute, Oxford University; 1998 Promotion über Wasserarchitektur in Südasien an SOAS, University of London; 1998 bis 2005 Research Fellow in Indian Architecture, University College, Oxford University; 2001 bis 2004 Lehrtätigkeit für das Sotheby’s Institute of Art, London; seit 2005 Leiterin einer Emmy Noether-Nachwuchsgruppe (DFG) zum Thema Jainismus in Karnataka; 2005 bis 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin, Südasien Institut, Universität Heidelberg; 2007 bis 2010 Reader in the Art and Architecture of South Asia, the Himalayas and Tibet, Art History and Visual Studies, The University of Manchester; 2008 Habilitation über Jaina Tempelarchitektur an der RWTH Aachen; 2009 ausgezeichnet mit der Distinguished Achievement Medal – Researcher of the Year 2009, The University of Manchester; 2010 ausgezeichnet mit dem Prix en études indiennes 2010 (Fondation Colette Caillat) des Institut de France, Paris; seit 2010 Professorin für Orientalische Kunstgeschichte, Institut für Orient- und Asienwissenschaften, Universität Bonn; Forschungsschwerpunkte: Kunst- und Baugeschichte Südasiens und des Himalajaraumes, Wasserarchitektur in Südasien, Jaina Kunst und Architektur, jinistische Kultur in Karnataka, Re-use Theorie, Städteplanung in Asien.

 

Donnerstag
24.03.2011
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– in der Reihe „Forschen hilft heilen –
von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien” –

Professor Dr. Hans-Peter Nilles
(Theoretische Physik, Universität Bonn)

„Was ist Gravitation? Über die Einheit fundamentaler Wechselwirkungen zur Natur schwarzer Löcher”

Zur Person:

Studium der Physik an der Universität Bonn; Promotion 1978 zu Themen der theoretischen Elementarteilchenphysik; 1979 bis 81 Research Associate am SLAC, Stanford University. USA; 1981 bis 83 Fellow am Europäischen Forschungszentrum CERN in Genf. Grundlegende Arbeiten zur Supersymmetrie und Supergravitation im Hinblick auf die Vereinheitlichung fundamentaler Wechselwirkungen; 1983 bis 85 Chargé de Recherche am Institut für Physik der Universität Genf; 1985 bis 88 Staff Member am CERN, Genf; 1988 bis 97 Professor für Theoretische Physik an der Technischen Universität München und wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Physik „Werner Heisenberg Institut”, München; 1992 Gastprofessur an der Stanford University, USA; seit 1997 Professor für Theoretische Physik an der Universität Bonn; seit 2008 Leiter des Bethe-Zentrums für Theoretische Physik.

 

Dienstag
29.03.2011
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Ilona Schmiel
(Intendantin und Geschäftsführerin des Beethovenfestes Bonn)

„Kulturmanagement im 21. Jahrhundert!
Herausforderungen, Perspektiven und Konzeptionen im globalisierten Medienzeitalter”

Zur Person:

geboren 1967; Studium der Schulmusik, der Altphilologie und des Kulturmanagements in Berlin und Oslo; 1993 Assistentin der Donaueschinger Musiktage; 1993 bis 1994 Assistentin beim Olympischen Kulturfestival in Lillehammer; 1995 bis 1997 Projektleiterin für die weltweiten Operntourneen der „Arena di Verona”; 1998 bis 2002 Geschäftsführerin und künstlerische Leitung des Bremer Konzerthauses „Die Glocke” sowie Geschäftsführerin des Bremer Musikfestes (1999 bis 2002); seit 2004 Intendantin und Geschäftsführerin des Beethovenfestes Bonn.
Wichtige weitere Engagements (unter Anderem): seit 1996 Gastdozentin im Studiengang Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” Berlin, jetzt FU Berlin; seit 2004 Kuratoriumsmitglied in der Internationalen Ludwig van Beethovenstiftung, des Kölner Kammerorchesters, des Stuttgarter Musikfestes und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen; Beirat im Deutschen Musikrat; seit 2005 Gastdozentin am CIAM Köln und der Frankfurter Musikhochschule; 2005 bis 2007 Jurymitglied der Bundeskulturstiftung; seit 2007 Jurymitglied für die Ernst von Siemens-Musikstiftung, die unter Anderem den jährlichen mit 200 T€ dotierten „Nobelpreis” der Musik vergibt.

 

Mittwoch
30.03.2011
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– in der Reihe „Europa im Werden” –
– gemeinsam mit der deutsch-französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg, der deutsch-schweizerischen Gesellschaft und dem Robert-SchumaN-Institut Bonn –

Christophe Büchi
(Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung)

„Asterix und das Imperium Americanum –
Zur politischen und kulturellen Dimension der Organisation frankophoner Länder” (Frankophonie)

Zur Person:

geboren 1952 in Freiburg/Fribourg (Schweiz); Studium der Philosophie und der politischen Wissenschaft in Freiburg und Lausanne. 1975 Lizenziat. 1979 „Mémoire de doctorat” zu einem medienpolitischen Thema; ab 1980 Arbeit als Journalist; seit Juli 2001 Westschweiz-Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ).
Veröffentlichungen, unter Anderem: „‚ Röstigraben’ – das Verhältnis zwischen deutscher und französischer Schweiz (Geschichte und Perspektiven)”; „Mariage de raison – Romands et Alémaniques: une histoire suisse”

Einführung:
Dr. Wolfgang Linckelmann
(Präsident der deutsch-französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg)

April

Mittwoch
06.04.2011
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Professor Dr. Hermann Sabel
(Betriebswirtschaftslehre, Universität Bonn)

„Marketing, das oft missverstandene Konzept”

Zur Person:

geboren 1937 in Koblenz; Abitur im Humanistischen Gymnasium in Niederlahnstein; Studium der Betriebs­wirtschafts­lehre in Mainz und Köln; Diplom 1960 in Köln; Assistent bei Erich Gutenberg; Promotion 1964; Habilitation in Regensburg 1968; Rufe nach Berlin, Regensburg, Mann­heim, Frankfurt; seit 1974 in Bonn; fünf Jahre Direktor des Uni­versi­täts­seminars der Wirtschaft in Schloss Gracht; Leiter verschiedener Seminare.

 

Donnerstag
07.04.2011
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prälat Professor Dr. theol. Ernst Dassmann
(Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie, Universität Bonn)

„Schiff und Meerfahrt als Bilder für die Kirche”

Zur Person:

geboren 1931 in Coesfeld, Abitur 1951 ebd., Studium der Theologie in Münster und München, 1957 Priesterweihe in Münster, 1966 an der Kath.-Theol. Fakultät zu Münster Promotion zum Dr. theol. bei Bernhard Kötting (dadurch der sogenannten Dölger-Schule zugehörig), 1969 Habilitation ebenfalls in Münster, noch im selben Jahr Annahme des Rufes auf den Lehrstuhl für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie als Nachfolger von Karl Baus, ebenfalls Dölger-Schüler, an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Bonn (unter gleichzeitiger Rückgabe eines Rufes nach Freiburg), seit 1972 (bis 2001) zugleich Direktor des Franz Josef Dölger-Instituts zur Erforschung der Spätantike (hier Nachfolger des ältesten Dölger-Schülers Theodor Klauser), 1984 bis 2001 Hauptherausgeber des renommierten, von der Nordrheinwestfälischen Akademie der Wissenschaften zu Düsseldorf (deren Mitglied Dassmann ist) geförderten Reallexikons für Antike und Christentum (RAC) und des Jahrbuchs für Antike und Christentum; bis heute Herausgeber der Reihe Hereditas. Zum Ende des Wintersemesters 1995/96 wurde Professor Dassmann emeritiert. Die katholische Kirche verlieh ihm den Titel eines Hausprälaten.

 

Montag
11.04.2011
18.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Fest.Spiel.Haus.Freunde e.V. –

– in der Reihe „Im Fokus: Festspielhaus” –

Peter Gartiser
(Geschäftsführer der METRUM Managementberatung GmbH)

„Kann Bonn sich ein Festspielhaus leisten? Wirtschaftliche Eckdaten zur Betreibung des Beethoven Festspielhauses und die Folgen für die Stadt”

Zur Person:

Peter Gartiser ist Partner und Geschäftsführer METRUM Managementberatung GmbH München. Zusammen mit dem Beratungsunternehmen McKinsey wurde METRUM von der Deutschen Post beauftragt, ein Betreiber-Konzept für das Beethoven Festspielhaus zu entwickeln. Im Vordergrund standen Fragen zur Besuchernachfrage, zur Dimensionierung und Qualität des Veranstaltungsangebots und eine Wirtschaftlichkeitsrechnung des laufenden Betriebs. Der Vortrag zeigt auf, welchen Aufwand die Stadt erbringen soll, um ein Festspielhaus von Weltklasse zu erhalten. Und welchen Nutzen die Stadt langfristig davon haben kann.

Einführung:
Dr. Monika Wulf-Mathies
(Vorsitzende Fest.Spiel.Haus.Freunde e.V.)

 

Donnerstag
14.04.2011
11.00 Uhr

Exkursion

– in der Reihe „Bonn im Wandel” –

„Besuch im Palais Schaumburg und Kanzlerbungalow mit Park”

Führung:
Renate Hieronymus

(Diplomvolkswirtin)

Treffpunkt: 10.45 Uhr am Eingang des BMZ, Dahlmannstraße 4

Hinweise:

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bitte melden Sie sich bei Frau Jöher an. Nicht angemeldete Personen erhalten keinen Einlass. Für den Einlass ist ein gültiger Personalausweis notwendig. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung Ihren Vor- und Nachnamen an sowie Ihr Geburtsdatum und den Geburtstort, damit Ihre Daten vom Bundeskanzleramt dem Bundeskriminalamt übersandt und dort geprüft werden können. Spätestens einen Monat nach Ihrem Besuch werden die Daten gelöscht. Toiletten und Sitzmöglichkeiten sind im historischen Gebäude eingeschränkt beziehungsweise im Park nicht vorhanden. Der Weg im Palais verläuft über zwei Etagen ohne Aufzug.

 

Donnerstag
28.04.2011
13.00 Uhr

Exkursion

Exkursion in die Eifel

„Narzissenblüte in der Eifel”

Leitung:
Professor Dr. Wolfgang Schumacher
(Geobotanik und Naturschutz, Universität Bonn)

Zur Person:

geboren 1944. Nach dem Abitur zunächst Lehramtsstudium und Schuldienst (1964 bis 1972). Von 1970 bis 1975 Studium der Biologie und Bodenkunde an der Universität Bonn. 1976 Promotion zum Dr. rer. nat. Von 1976 bis 1985 Wissen­schaftlicher Assistent und Akademischer Rat im Biologie-Seminar der Pädagogischen Fakultät. 1983 Habilitation. 1985 Berufung zum Professor für Geobotanik und Natur­schutz in der Landwirtschaftlichen Fakultät der Uni­versität Bonn. 1994 Ruf auf eine C4-Stelle der Universität Freiburg (abgelehnt). Von 1999 bis 2002 Abteilungsleiter für Landwirtschaft, Gartenbau und Ländlichen Raum im Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucher­schutz des Landes NRW. Seit 2002 wieder Leiter der Abteilung Geobotanik und Naturschutz in der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn. Vizepräsident der NRW-Stiftung Natur, Heimat und Kultur; Vorstandsmitglied der Rheinischen Kulturlandschaft u. a.; Auszeichnungen und Preise: 1976 Albert-Steeger-Preis des Landschaftsverbandes Rheinland; 1981 Silberpflanze der Loki Schmidt-Stiftung; 1982 Umweltpreis des Kreises Euskirchen;1987 Bundesverdienstkreuz; 2008 Schmitt-Degenhardt-Medaille des Naturparks Nordeifel.

Treffpunkt: 13 Uhr unterhalb des Uniclubs
Rückkehr: gegen 20 Uhr

Bitte melden Sie sich bei Frau Stefanie Jöher an.

Mai

Dienstag
03.05.2011
09.30 Uhr

Exkursion

Exkursion zum Geldmuseum der Bundesbank in Frankfurt

Führung:
Günther Löffler
(Bundesbankdirektor a.D.)

Nach einem Mittagessen besuchen wir die Ausstellung „Surreale Dinge: Dali, Duchamp, Magritte, Man Ray, Giacometti, Picasso” in der Schirn, Kunsthalle Frankfurt, Römerberg.

Abfahrt: 09.30 Uhr am Rhein, unterhalb des Uniclubs
Rückkehr: gegen 19.30 Uhr

Bitte melden Sie sich bei Frau Stefanie Jöher an.

 

Montag
16.05.2011
19.30 Uhr

Ernst-Robert-Curtius-Saal

– gemeinsam mit der Deutsch-Britischen Gesellschaft –

James Bowman

„The Fortune Hunter – A German Prince in Regency England”

Synopsis of The Fortune Hunter

The two decades after Waterloo marked the great age of foreign fortune hunters in England. Each year brought a new influx of impecunious Continental noblemen to the world’s richest country, and the more brides they carried off, the more alarmed society became. The most colourful of these men was Prince Hermann von Pückler-Muskau (1785-1871), remembered today as Germany’s finest landscape gardener. In the mid-1820s, however, his efforts to turn his estate into a magnificent park came close to bankrupting him. To save his legacy his wife Lucie devised an unusual plan: they would divorce so that Pückler could marry an heiress who would finance further landscaping and, after a decent interval, be cajoled into accepting Lucie’s continued residence. In September 1826, his marriage dissolved, Pückler set off for London. Drawing on the daily letters sent from England to his ex-wife and other manuscript sources in the Pückler Archive in Brandenburg, Peter James Bowman gives blow-by-blow accounts of Pückler’s courtships with the daughters of a physician, an admiral, a Scottish baronet, an East India Company stockholder and a retail jeweller. The story is enriched with details of his social life among the resident diplomats, his gambling and money troubles, his love affairs with a French seamstress and a German opera singer, and the hours he spent with the capital’s prostitutes. Pückler is the most intelligent of the overseas visitors who noted their impressions of Regency England. His matrimonial quest brings him into contact with such luminaries as Walter Scott, George Canning, Princess Lieven, Nathan Mayer Rothschild, Beau Brummell and John Nash. The object of many rumours and caricatures, the prince sticks doggedly to his task for nearly two years. And just when it seems that he has failed, England fills his coffers in the most unexpected way, and in doing so launches him on a new career. In telling the story of Pückler’s adventures in the context of the trend for Anglo-European marriages based on the exchange of a title for money, The Fortune Hunter writes a new chapter in the history of England’s relationship with its Continental neighbours.

Zur Person:

Peter James Bowman, born in Solihull in 1971, holds a BA in Modern Languages from Oxford University and a PhD in German Literature from Cambridge University, where he worked as a Supervisor in German to undergraduates before turning to independent scholarship and Translating. He has published numerous articles on German literature in periodicals and Collections, and his most recent translation is of Theodor Fontane’s Irrungen, Wirrungen (On Tangled Paths; Angel Books 2010). The Fortune Hunter is his first book. Unquote

Einführung:
Professor Dr. Dieter Mehl
(Anglistik, Universität Bonn)

 

Mittwoch
18.05.2011
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Professor Dr. Eckart Ehlers
(Sozial- und Wirtschaftsgeografie, Universität Bonn)

„Iran: Erdöl – Atom – Islam – ... und nun?”

Zur Person:

geboren 1938 in Duisburg; Studium der Geographie, Anglistik und Geologie in Marburg, Kiel, England, Kanada. Promotion (1965) und Habilitation (1970) in Tübingen. Professor der Geographie seit 1970 in Gießen (Lehrstuhlvertretung), Marburg (ab 1972) und seit 1986 in Bonn. Generalsekretär der Internationalen Geographischen Union (IGU) 1992 bis 2000; Prorektor der Universität Bonn 1995 bis 2001; Chairman des International Human Dimensions Programme IHDP (1996 bis 2001); Vorsitzender des Deutschen National­komitees für Global Change Forschung (NKGCF). (1996 bis 2002) und – bis heute – weiterer nationaler wie internationaler Forschungseinrichtungen (zum Beispiel START, IFS). - Iran als einer der Forschungsschwerpunkte seit 1967.

 

Montag
23.05.2011
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– in der Reihe „Forschen hilft heilen –
von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien” –

– Die Vortragsreihe wird gefördert durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft –

Professor Dr. Konrad Sandhoff
(LIMES, Kekulé-Institut für Organische Chemie und Biochemie, Universität Bonn)

„Neuronale Erbkrankheiten – Aufklärung und Therapieansätze bei Lipidosen”

Zur Person:

geboren 1939 in Berlin; Studium der Chemie an der LMU München, Promotion in Biochemie 1965 (LMU); 1965 bis 1979 MPI für Psychiatrie, Neurochemische Abteilung; Gastaufenthalte: 1972 bis 1974 Johns Hopkins University, Baltimore, USA; 1976 Weizmann Institut, Rehovot, Israel. 1979 bis 2007 Professor (C4) für Biochemie am Kekulé-Institut, seit 2007 Senior Professor am LIMES Institut der Universität Bonn. Dekan (1992 bis 1994) und Prodekan (1994 bis 1996) der Math. Nat. Fakultät. 1992 bis 2000 Fachgutachter für „Biochemie” bei der DFG; 1991 bis 2002 Sprecher des SFB 284 „Glykokonjugate und Kontaktstrukturen der Zelloberfläche”. Mitgliedschaften (unter Anderem): GDCh, Gesellschaft Deutscher Natur­forscher und Ärzte (GDNÄ), 2003/04 Vizepräsident, 2005/06 Präsident; NRW Akademie der Wissenschaften; Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM), von 1997 bis 2003 Präsident und Vizepräsident der GBM; Deutsche Akademie der Naturforscher, Leopoldina; EMBO. Auszeichnungen unter Anderem: Seit 1971 Bezeichnung einer seltenen Erbkrankheit als „Sandhoff disease”; 1973 Shield of the Medical Faculty, University of Tokyo; 1976 Carl-Duisberg-Medaille und 1992 Richard-Kuhn-Medaille der GDCh; 1979 Heinrich-Wieland-Preis; 1992 Honorary Member of the American Society for Biochemistry and Molecular Biology; 1998 K. J. Zülch-Preis der MPG; 1999 Max-Planck-Forschungspreis; 2001 Mendel-Medaille der Dt. Akademie Lepoldina; 2001 Johns-Hopkins Society of Scholars Membership; 2004 Robert-Pfleger-Forschungspreis; 2005 International Glycoconjugate Organization Award; 2005 Burckardt-Helferich-Preis für Bioorganische Chemie; 2006 Otto Warburg Medaille der GBM. Mehr als 460 Publikationen (ohne Abstracts).

 

Montag
23.05.2011
18.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Fest.Spiel.Haus.Freunde e.V. –
– in der Reihe „Im Fokus: Festspielhaus” –

Thomas Vietzke und Jens Borstelmann
(Projekt-Architekten für den Entwurf des „Diamanten”
von Zaha Hadid Architects, London)

Architektur und Kultur– Kulturbauten und der öffentliche Raum

Zu den Personen:

Thomas Vietzke, Associate, M. Arch, ARB; arbeitet seit 2002 bei Zaha Hadid Architects als Projekt-Architekt und hat an einer Vielzahl von hochkarätigen Planungen mitgewirkt “Design is the search for a metaphor expressing contemporary rationality”; Er hat an der Universität für Angewandte Kunst in Wien studiert, wo er sein Architekturstudium 2002 mit Aus­zeich­nung abgeschlossen hat. Thomas Vietzke unterrichtete unter anderem an der Wiener Universität für Angewandte Kunst, am Bauhaus in Dessau, am Institute of Technology in Chicago sowie an verschiedenen österreichischen, deutschen, südafrikanischen und amerikanischen Universitäten. Projekt-Architekt von Zara Hadid Architects bei: Nordpark Railway Stations, Innsbruck (2004 bis 2007) ; Chanel Mobile Art Pavilion, Hong Kong, Tokyo, New York, Paris (2008 bis 2010); Hotel Puerta America, Madrid (2003 bis 2005); Guggenheim Hermitage Museum proposal, Vilnius (seit 2007); Burnham Pavilion, Chicago (2009); Beethoven Concert Hall, Bonn Germany (seit 2008); Bratislava City Center Competition Win (seit 2010).
Jens Borstelmann (Associate, M. Arch, ARB) arbeitet seit 2003 bei Zaha Hadid Architects als Projekt-Architekt und hat an einer Vielzahl von hochkarätigen Planungen mitgewirkt. Architekturstudium an der Leibniz-Universität in Hannover bis 2001; 1991 Universität Delft Erasmus-Austauschprogramm. Master-Studium bei der Architectural Association (AADRL) in London mit DAAD Stipendium (Abschluss 2003). Jens Borstelmann unterrichtete unter anderem am Institute of Technology in Chicago, am Bauhaus in Dessau, sowie an verschiedenen Universitäten in Österreich und den USA. Projekt-Architekt von Zara Hadid Architects bei: Nordpark Railway Stations, Innsbruck (2004 bis 2007); Chanel Mobile Art Pavilion, Hong Kong, Tokyo, New York, Paris (2008 bis 2010); WMF Cutlery, Geislingen (2007) – Project Designer; Z.Car I & II Concept Car, London (2005, 2008) – Project Designer; Guggenheim Hermitage Museum proposal, Vilnius (seit 2007); Burnham Pavilion, Chicago (2009); Beethoven Concert Hall, Bonn Germany (seit 2008); Bratislava City Center Competition Win (seit 2010).

 

Mittwoch
25.05.2011
11.00 Uhr

Exkursion

– In der Reihe „Bonn im Wandel” –

Besuch der Villa Hammerschmidt mit Park

Führung:
Renate Hieronymus
(Diplomvolkswirtin)

Treffpunkt: 10.45 Uhr am Haupteingang, Adenauerallee 135
Beschränkte Teilnehmerzahl. Bitte melden Sie sich bei Frau Jöher an.

 

Donnerstag
26.05.2011
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Professor Dr.-Ing. Klaus Borchard
(Städtebau und Siedlungswesen, Universität Bonn)

Räumliche Konsequenzen des demographischen Wandels

Zur Person:

1938 geboren in Münster; 1958 Studium Architektur und Städtebau an der TU München; 1964 Diplom-Ingenieur; 1964 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Städtebau und Wohnungswesen der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung, München; 1966 Regierungsbaureferendar in der Bayerischen Staatsbauverwaltung; 1967 Ernennung zum Regierungsbaumeister; 1968 Wissenschaftlicher Assistent und Ober­ingenieur am Institut für Städtebau und Raumplanung der TU München; 1974 Promotion „Mit Auszeichnung“ zum Dr.-Ing., TU München; 1975 Auslandstätigkeit im Iran als Stadtplaner der Isfahan-Shahreza – New-Town; 1976 Ordentlicher Professor für Städtebau und Siedlungswesen und Direktor des Instituts für Städtebau, Bodenordnung und Kulturtechnik, Universität Bonn; 1983 Ernennung zum Honorarprofessor der Universidad de Chile, Santiago;
1990 Dekan der Landw. Fakultät der Universität Bonn (bis 1992) und Prodekan (bis 1994); 1997 Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (bis 2004); 1998 Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) (bis 2002); 2005 Präsident der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (Leibniz-Forum für Raumwissenschaften, Hannover) (2003 und 2004 sowie 2007 und 2008 jeweils deren Vizepräsident).

Weitere Mitgliedschaften und Ehrenämter: seit 1983 Ordentliches Mitglied im Deutschen Rat für Landespflege (Geschäftsführender Vorstand 1991 bis 2006); 1991 Mitglied und zeitweilig Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung beim BMBau, Berlin (heute Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (bis 1995); seit 1998 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS), Dortmund; seit 1993 Ordentliches Mitglied der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL); seit 1978 Mitglied der Deutschen Akademie für Städte­bau und Landesplanung (DASL); seit 2000 Aufsichtsrats­vorsitzender der Forum Finanz AG, Bonn; seit 2003 Mitglied im Vorstand des vhw-Bundesverbands für Wohneigentum und Stadtentwicklung, Berlin; seit 1970 Mitglied der Archi­tekten­kammer Nordrhein-Westfalen (Stadtplaner- sowie Architektenliste); seit 2004 Vizepräsident des Freundes- und Förderkreises des Forschungszentrums Jülich.
Auszeichnungen: 1998 Premio Capo Circeo –Preis für deutsch-italienische Kooperation, Rom (Capitol); 1988 Orden Andrés Bello mit Stern und Schulterband durch Staatspräsident Prof. Dr. Rafael Caldera von Venezuela; 2002 Chevalier dans l’Ordre de la légion d’Honneur durch Präsident Jaques Chirac der Republik Frankreich; 2003 Medaille der Universität Warschau „in Anerkennung der Verdienste für die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen den Universitäten Bonn und Warschau”; 2008 Bundesverdienstkreuz am Bande.

 

Montag
30.05.2011
15.00 Uhr

Exkursion

– in der Reihe „Unsere Universität” –

Professor Dr. Gisbert Knopp
(Christliche Kunstgeschichte und Denkmalpflege,
Universität Bonn)

„Schöner und ruhiger liegt kein anderes anatomisches
Institut in Deutschland als das Bonner.”
Das 1868 errichtete Anatomische Institut der Universität
Bonn – Geschichte, Baugeschichte und jüngste Restaurierung

Zur Person:

geboren 1941 in Düsseldorf; Studium der Geschichte, Kunst­ge­schichte, Katholische Theologie, Philosophie in Bonn; 1968 Philologische Staatsprüfung; 1969 Magister Artium; 1972 Pro­motion zum Dr. phil.; 1970 bis 1974 Wissenschaftlicher Assistent und Lehrbeauftragter, Universität Bonn; seit 1974 beim Rheinischen Amt für Denkmalpflege, zunächst wissenschaftlicher Referent in der Kunst­denk­mäler­in­ven­taris­ation, seit 1986 Leiter der Abteilung Dokumentation und Bauforschung, zuletzt stellvertretender Landeskonservator; seit 1987 Lehrbeauftragter für Christliche Kunstgeschichte und Denkmalpflege (Universität Bonn); 1992 Ernennung zum Honorarprofessor.
Publikationsschwerpunkte: christliche Kunst, rheinische Geschichte und Kunstgeschichte, insbesondere Kurkölns, Architektur des 19. und 20. Jahr­hunderts, Denkmalpflege. Seit 2006 Beauftragter für Denkmal­pflege und Kunstgut der Universität Bonn; 2007 Ernennung zum Ehrenbürger der Universität Bonn.

Treffpunkt: Denkmal August Kekulé, Meckenheimer Straße

Juni

Montag
06.06.2011
18.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Fest.Spiel.Haus.Freunde e.V. –
– in der Reihe „Im Fokus: Festspielhaus” –

Matthias Naske
(Luxemburger Philharmonie)

Philharmonie Luxemburg - Kultur als Standortfaktor

Zur Person:

Nach vielen Jahren als freier Mitarbeiter der Jeunesses Musicales Österreich wurde Matthias Naske 1988 mit der Leitung des künstlerischen Betriebsbüros von Claudio Abbados Gustav Mahler Jugendorchesters betraut und begleitete dieses bis zur Übernahme der Geschäftsführung der Camerata Academica Salzburg 1991, wo er bis 1996 als Generalsekretär für das Ensemble und Sándor Végh tätig war. 1996 übersiedelte Matthias Naske zurück nach Wien, um die Jeunesse Musicales Österreich bis 2003 als Generalsekretär des größten Klassikveranstalters Österreichs zu leiten. Im Januar 2003 wurde Matthias Naske zum Generaldirektor der Philharmonie Luxembourg bestellt und mit dem Aufbau der organisatorischen und künstlerischen Leitung dieses neuen Konzerthauses betraut. Seit der Eröffnung im Juni 2005 liegt ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit in der Verwirklichung der Idee eines europäischen Konzerthauses, das als Haus der Begegnung möglichst über alle Grenzen hinweg jeden Menschen einer Gesellschaft zu erreichen sucht. Mit einer stilistisch breiten, kompromisslos auf künstlerische Qualität ausgerichteten Programmgestaltung für unterschiedliche Zielgruppen entwickelte sich die Philharmonie zu einem starken Motor der Rezeptionskultur in Luxemburg. Im November 2005 wurde das Haus in die European Concert Hall Organisation (ECHO) aufgenommen. Neben dieser Tätigkeit begleitet Matthias Naske eine Reihe von internationalen Konzerthaus-Neubauprojekten in beratender Funktion.

 

Dienstag
07.06.2011
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– gemeinsam mit der Joseph-Höffner-Gesellschaft–

Professor Dr. Manfred Spieker
(Universität Osnabrück)

Präimplantationsselektion und Demokratie –
der blinde Fleck in der PID-Diskussion

Zur Person:

Herr Professor Dr. Manfred Spieker ist seit 1983 Professor für Christliche Sozialwissenschaften am Institut für Katholische Theologie der Universität Osnabrück tätig. Das Studium der Politikwissenschaft, der Philosophie und der Geschichte absolvierte er an den Universitäten Freiburg, Berlin und München. Seit 1968 ist er Dipl.-Politologe am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Die Promotion zum Dr. phil. bei Prof. Dr. Hans Maier erfolgte an der Universität München mit der Arbeit „Neomarxismus und Christentum. Zur Problematik des Dialogs” 1973 und folgte mit der Habilitation für das Fach Politische Wissenschaft an der Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln mit der Arbeit „Legitimitätsprobleme des Sozialstaats in der Bundesrepublik Deutschland” 1982. Von 1995 bis 2001 war er Beobachter des Heiligen Stuhls im Lenkungsausschuss für Sozialpolitik des Europarates sowie bei Konferenzen der Sozialminister des Europarates. Er war Gastprofessor an der Universidad de Valparaiso/Chile (1988), an der Fakultät für Katholische Theologie in Erfurt (1991), an der Universität Gabriela Mistral in Santiago de Chile (1997) und an der Universität Vilnius (1998) und außerdem Präsident der Association Internationale pour l’Enseignement Social Chrétien (AIESC) 2002 bis 2007.

Diskussionsleitung:
Professor Dr. Christian Hillgruber
(Öffentliches Recht, Universität Bonn)

Einführung:
Professor Dr. Lothar Roos
(Christliche Gesellschaftslehre, Universität Bonn)

 

Donnerstag
16.06.2011
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Ortsverein BonnKöln
der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft –

PD Dr. Dr. Thomas Sprecher
(ETH Zürich)

Thomas Manns Briefe von 1923 bis 1932

Herr Sprecher führt unter Anderem das Thomas-Mann-Archiv in Zürich und er stellt uns den nun letzten noch fehlenden Briefband vor, der von ihm herausgegeben und im Mai/Juni 2011 im S. Fischer-Verlag erscheinen wird, und eine beson­dere Bedeutung deshalb besitzt, weil darin die Wandlung des Autors zum Demokraten deutlich wird.

Zur Person:

geboren 1957; Studium der Germanistik, Philosophie, Psychologie, dann der Rechtswissenschaft in Zürich und Berlin (FU); 1985 Promotion; 1986 Gymnasiallehrerpatent für Deutsch und Philosophie; 1989 Abschluss als lic. iur.; 1989 bis 1992 als Auditor und Gerichtssekretär in Zürich, 1992 Anwaltspatent; 2003/2004 Promotion zum Konkursrecht und Abschluss als LL.M (Int. Wirtschaftsrecht); seit 1994 Leiter des Thomas-Mann-Archivs an der ETH Zürich; 1994 bis 2003 Präsident der Thomas-Mann-Gesellschaft Zürich; seither Ehrenpräsident; Germanistische Arbeitsgebiete: unter Anderem Thomas Mann zum Beispiel zum „Doktor Faustus” und „Zauberberg”; Hauptherausgeber der Großen Kommentierten Frankfurter Ausgabe: Editionen „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull”.

Einführung:
Professor Dr. Hans Büning-Pfaue
(Lebensmittelchemie, Universität Bonn)

 
Donnerstag
16.06.2011
18.30 Uhr

Ausstellungseröffnung

Verwerfungen –
Gemälde und Zeichnungen von Hans Lopatta

Zur Person:

geboren 1964, Studium der Germanistik, Komparatistik und Latinistik; Promotion 1992 (Bonn) mit einer Arbeit über Arno Schmidt; Habilitation 2008 (Heidelberg) mit einer Studie zur Bibelethik; seit 2008 als Vertretung am Deutschen Seminar II der Universität Freiburg; seit 2009: Erster Vorsitzender der Rückert-Gesellschaft; Forschungsschwerpunkte: u.a. Geschichte und Epos im europäischen Kontext von Antike bis zum Zeitalter Klopstocks; deutsch-italienische Literaturbeziehungen von der Renaissance bis zur Moderne; Literatur im intermedialen Kontakt (Malerei, Photographie, Film, Comic, Tanz, Architektur); deutsche und amerikanische Erzählliteratur seit 1945; literarische Bibelrezeption.

Einführung:
PD Dr. Ralf Georg Czapla
(Heidelberg)

Die Ausstellung läuft bis zum 30. Juli 2011.

 

Sonntag 19.06.2011
11.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Bon Voyage

Sommerliche Matinée mit dem Salonorchester Fascination

anschließend Brunch

Preis inklusive aller – auch alkoholischer – Getränke 25,00 € pro Person.
Bitte melden Sie sich bis zum 16. Juni 2011 bei Frau Jöher an.

 

Dienstag
21.06.2011
11.00 Uhr

Exkursion

– in der Reihe „Bonn im Wandel”–

Exkursion Palais Schaumburg und Kanzlerbungalow

Führung:
Renate Hieronymus
(Diplomvolkswirtin)

Zur Person:

Frau Hieronymus hat die Reihe „Bonn im Wandel“ für den Uniclub eingerichtet. Damit erschließt sie unseren Mitgliedern interessante Entwicklungen in Bonn und Umgebung.

Treffpunkt: 10.45 Uhr am Eingang des BMZ, Dahlmannstraße 4

Hinweise: Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bitte melden Sie sich bei Frau Jöher an. Nicht angemeldete Personen erhalten keinen Einlass. Für den Einlass ist ein gültiger Personalausweis notwendig. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung Ihren Vor- und Nachnamen an sowie Ihr Geburtsdatum und den Geburtstort, damit Ihre Daten vom Bundeskanzleramt dem Bundeskriminalamt übersandt und dort geprüft werden können. Spätestens einen Monat nach Ihrem Besuch werden die Daten gelöscht. Toiletten und Sitzmöglichkeiten sind im historischen Gebäude eingeschränkt beziehungsweise im Park nicht vorhanden. Der Weg im Palais verläuft über zwei Etagen ohne Aufzug.

 

Montag
27.06.2011
18.30 Uhr

Exkursion

Professor Dr. Wilhelm Barthlott
(Leiter des Nees-Instituts der Biodiversität der Pflanzen, Universität Bonn)

Sommerabendführung im Botanischen Garten

Treffpunkt: 18.15 Uhr am Eingang Meckenheimer Allee 171

Zur Person:

geboren 1946 in Forst (Baden-Württemberg); Studium der Biologie an der Universität Heidelberg mit den Nebenfächern Chemie und Physik; Zweitstudium der Geographie;
1973 Promotion in Heidelberg; Wissenschaftlicher Assistent (Universität Heidelberg); 1976 bis 1977 Forschungsauftrag an der Elfenbeinküste; Forschungsaufenthalte in Südamerika (Ecuador, Peru, Brasilien), Nordamerika (USA), Großbritannien und Nordafrika; 1981 Habilitation in Heidelberg; Professor (C3) an der FU Berlin; seit 1985 Professor (C4) und Direktor am Botanischen Institut und des Botanischen Gartens der Universität Bonn; Schwerpunkte: Systematik, Biodiversität und Bionik; Ausbau des Botanischen Gartens; neuer Aufbaustudiengang „Ökologie und Umwelt”, Einrichtung eines internationalen „Zentrums für Entwicklungsforschung”; 1989 Ruf an die Universität Mainz (abgelehnt); Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz; seit 1997 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften; seit 1999 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina;
1997 Karl Heinz Beckurts-Preis für wirtschaftlich innovative Grundlagenforschung; 1998 Nominierung für den Zukunftspreis des Bundespräsidenten; 1999 Philip-Morris-Forschungspreis; 1999 Verleihung des Deutschen Umweltpreises durch den Bundespräsidenten; 1998 Verleihung des Ordens Andrés Bello der Republik Venezuela; Forschungsgebiete: Elektronenmikroskopie pflanzlicher Oberflächen (Ultrastruktur und Chemie von Wachskristalloiden); Benetzbarkeit und Verschmutzbarkeit biologischer Oberflächen und deren Veränderung durch Tenside; technische Entwicklung biomimetischer künstlicher „intelligenter” unverschmutzbarer Oberflächen; Systematik der Blütenpflanzen; Tropenökologie und Biodiversität.

Bitte melden Sie sich bis zum 23. Juni 2011 bei Frau Jöher an.

Juli

Montag
04.07.2011

Wegen einer unvorhergesehenen Terminkollision musste Herr Professor Dr. Waldemar Kolanus seinen für den Montag, 4. Juli 2011 vorgesehenen Vortrag verschieben. Den neuen Termin werden wir rechtzeitig bekannt geben.

– In der Reihe „Forschen hilft heilen –
von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien”–

Professor Dr. Waldemar Kolanus
(Zoologie, Universität Bonn)

Das Immunsystem – ein bewegliches Organ

Zur Person:

Life & Medical Sciences Institute; Director Molecular Immune and Cell Biology Programme; Laboratory of Molecular Immunology; University of Hannover, Biology, Chemistry, State Exam, 1984; University of Hannover, Molecular Biology, PhD, 1987; Hannover Medial School, Immunology, Postdoc Fellow,1988 – 1990; Harvard Medical School, Molecular Immunology, Postdoc Fellow,1990 – 1993. 1994 - 1999: Independent Group leader, Gene Center Munich, LMU Munich, Germany; 1999: Habilitation in Biochemistry, Faculty of Chemistry, LMU Munich; 1999 - 2002: Associate Professor of Biochemistry, Institute of Biochmistry, LMU Munich; Since May 2002: Full Professor of Molecular Immunology, Life and Medical Sciences Institute, University of Bonn, Germany. 1994: Munich Gene Center Junior Group Leader 5-year-Award (BMBF and University of Munich).

 

Dienstag
05.07.2011
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Dr. Thomas George
(CEO DHL Freight)

Unternehmensverantwortung in einer globalen Gemeinschaft

Zur Person:

geboren 1963 in Bad Honnef, er studierte und promovierte an der Universität Bonn im Fachgebiet Physik (bei Professor Dr. Wolfgang Urban) und arbeitete danach am Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) in Paris als Forschungsingenieur. 1995 wechselte er zu McKinsey & Company, wo er sich auf den Bereich Transport und Logistik spezialisierte. 2001 wurde er zum Partner gewählt. Seine Karriere bei Deutsche Post DHL begann er 2004 zunächst als Mitglied des Bereichsvorstands DHL Express Europa zuständig für Strategie und Integration, bevor er 2007 für den Bereich Marketing & Sales im europäischen Express-Netzwerk die Verantwortung übernahm. Seit April 2008 ist Thomas George CEO der DHL Freight, die als Geschäftsbereich von Deutsche Post DHL zu den führenden Anbietern von Landtransportlösungen in Europa und dem Mittleren Osten gehört.

 

Mittwoch
06.07.2011
19.30 Uhr

Paul-Martini-Saal

– gemeinsam mit dem Ortsvereins BonnKöln der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft–

Dr. Dieter Strauss
(Goethe Institut)

Julia Mann, die starke Brasilianerin innerhalb der Schriftsteller-Familie Mann

Zur Person:

geboren 1942; Studium der Germanistik und Geschichts­wissen­schaften in Bonn und Bochum; 1971 Promotion zur Arbeitsweise mittelalterlicher Dichter; Lehrtätigkeit von 1971 bis 1974 (Bonn): Gotisch, Althochdeutsch und Mittel­hoch­deutsch; (ab 1972: zusätzlich in Nijmegen): Neuere Deutsche Literatur und Zeitgeschichte. 1974 bis 2007: Tätigkeit am Goethe-Institut; ab 1990 als Leiter in Santiago de Chile, Sao-Paulo, Paris und Rabat-Casablanca sowie als stellvertretender Generalsekretär (München); unter Anderem (Sprachen-) Curriculum, Lehrwerk-Entwicklungen sowie Publikationen zur Lehrerfortbildung. Ausstellungen/Dokumentationen wie 1996: „Die jüdische Einwanderung nach Brasilien“; 1995: „Die Brasilien-Expedition des Barons Langsdorff (1822 bis 1829)“; 1999: „Julia Mann“; 2002: „Klaus Mann“; unter Anderem Buchautor wie 2009: „Diesseits von Goethe – Deutsche Kultur­botschafter im Aus- und Inland“; 2011: „Oh Mann, oh Manns – Exil-Erfahrungen einer berühmten deutschen Schriftstellerfamilie“ (Peter-Lang-Verlag, Frankfurt).

 

Einführung:

Professor Dr. Werner Besch
(Germanistik, Universität Bonn)

Professor Dr. Hans Büning-Pfaue
(Lebensmittelchemie, Universität Bonn)

 

Montag
11.07.2011
18.15 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Romanistik der Universität Bonn, dem italienischen Kulturinstitut Köln und der Bonner Italien Gesellschaft–

Giornata Italiana: Kolloquium zu „150 Jahre Italien” I

Vernissage der Fotoausstellung zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO

Eröffnungsvortrag:
Professor Dr. Rudolf Lill
(Historiker, Bonn)

Italien: Kultur – Geschichte – Politik
und ihre Bedeutung für Deutschland

Zur Person:

Rudolf Lill ist Historiker und der wohl bedeutendste deutsche Italienspezialist. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am historischen Institut in Rom, wissenschaftlicher Rat und ordentlicher Professor an den Universitäten Köln, Passau und Karlsruhe, Generalsekretär der Villa Vigoni und lehrt jetzt an der Universität Bonn.

Einführung:
Professor Dr. Paul Geyer
(Romanistik, Universität Bonn)

Anschließend Empfang

 

Dienstag
12.07.2011
18.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– nur auf persönliche Einladung–

25 Jahre Uniclub:
Festveranstaltung für die Gründungsmitglieder

Festvortrag:
Professor Dr. Dr. Klaus Rosen
(Alte Geschichte, Universität Bonn)

Griechische und Römische Reminiszenzen
in Schillers „Lied von der Glocke”

Zur Person:

1956 bis 1961 Studium der Klassischen Philologie, Geschichte und Philosophie in Heidelberg, Bonn, Freiburg i. Br. und München; 1961 Staatsexamen an der Universität Heidelberg in Griechisch und Latein im Hauptfach und Geschichte im Nebenfach; 1966 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Heidelberg; 1967 bis 1969 Senior Lecturer an der University of South Africa, Pretoria, Südafrika; 1970 Promotion zum Dr. litt. et phil. an der University of South Africa; SS 1974 Visiting Professor an der State University of Massachusetts, Amherst, USA; 1974 Habilitation für Alte Geschichte an der Universität Freiburg; 1978 bis 1982 Ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Kirchlichen Gesamthochschule/Katholischen Universität Eichstätt; seit 1982 Ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; Ordentliches Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften; 2002 Emeritierung.

Anschließend Empfang

 

Mittwoch
13.07.2011

Wolfgang-Paul-Saal

Giornata Italiana: Kolloquium zu 150 Jahre Italien II

14.15 Uhr: Michele Rossi (Florenz)
L’identità italiana.
Una espressione letteraria e una lunga storia

15.15 Uhr: Michele Cometa (Palermo)
Moschee d‘occidente. Gli architetti tedeschi in Italia al tempo dell’unità

Kaffeepause

16.30 Uhr: Professor Dr. Tilman Mayer (Bonn)
Nationalstaaten musealisieren?

17.30 Uhr: Lorenzo Gnocchi (Florenz)
Gesto, libro, luce: al principio dell’arte umanistica e dell’identità italiana

18.30 Uhr: Aperitivo

19.00 Uhr: Eröffnung der Lectura Pirandelliana I
Professor Dr. Paul Geyer (Romanistik, Universität Bonn)
Dantes Welt

20.00 Uhr: Empfang

September

Dienstag
06.09.2011
18.15 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

In der Reihe „Forschen hilft heilen – von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien”

Die Vortragsreihe wird gefördert durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Professor Dr. Harald zur Hausen
(Vorstandsvorsitzender a.D. und wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Krebsforschungsinstituts Heidelberg)

Krebsforschung – globale Themen und deren Konsequenzen

Zur Person:

geboren 1936 in Gelsenkirchen; Medizinstudium in Bonn (1955 bis 1957), in Hamburg (1957 bis 1958) und in Düsseldorf (1958 bis 1960); 1962 Approbation; 1962 bis 1965 Research Fellow, Institut für Hygiene und Mikrobiologie, University of Düsseldorf; 1966 bis 1969 Research Fellow, Division of Virology, the Children‘s Hospital of Philadelphia; 1968 Appointment as Assistant Professor at the University of Pennsylvania, Philadelphia; 1969 bis 1972 Senior Scientist, Institut für Virologie, University of Würzburg, Germany; 1969 Privat-Dozent für Virologie, University of Würzburg; 1972 bis 1977 Chairman and Professor, Institut für Klinische Virologie, University of Erlangen-Nürnberg; 1977 bis 1983 Chairman and Professor, Institut für Virologie, Zentrum für Hygiene, University of Freiburg; 1983 bis 2003 Chairman of the Management Board and Scientific Director of the Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg; Since May 2003 Professor emeritus; Zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, zum Beispiel 2009 Nobelpreis (Medizin).

Einführung:
Professor Dr. Peter Propping
(Humangenetik, Universität Bonn)

 

 

Freitag
09.09.2011
19.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Konrad Adenauer Stiftung–

Christoph von Marschall
(US-Korrespondent des Tagesspiegels)

Zehn Jahre nach 9/11: Wie der Angriff Amerika verändert hat:
Terrorabwehr im Alltag, Guantanamo, Afghanistan

Zum Vortrag

Am 11. September 2001 brachten Terroristen die Türme des World Trade Centers in New York mit entführten Flugzeugen zum Einsturz. Zum ersten Mal seit 60 Jahren erlebten Amerikaner einen Angriff auf ihr Staatsgebiet von außen. Christoph von Marschall hat als USA-Korrespondent des Berliner „Tagesspiegel“ miterlebt, wie der Schock die USA verändert hat, wie Sicherheitsmaßnahmen und Anti-Terror-Gesetze in den Alltag der Bürger eingriffen – aber auch, wie die Justiz und die Wähler eine Reihe von Über­reaktionen mit der Zeit korrigierten. Er hat mehrfach das Lager Guan­ta­na­mo besucht. Die von George W. Bush begonnenen Kriege in Afghanistan und dem Irak neigen sich unter Barack Obama dem Ende zu. Al-Qaida-Führer bin Laden ist tot. Viele Meinungsverschiedenheiten zwischen Deutschen und Amerikanern bleiben, wie man den Kampf gegen Terror führen soll. Darüber wollen wir mit einem Experten diskutieren, der in Washington lebt und Zugang zum Weißen Haus hat.

Einführung:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik, Amerikanistik, Universität Bonn)

 

Montag
12.09.2011
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– gemeinsam mit der Deutsch-Indischen Gesellschaft –

Professor Dr. H.S. Shiva Prakash
(Professor at the School of Arts and Aesthetics of Jawaharlal Nehru University in Neu Delhi, gegenwärtig Direktor des Tagore-Centers der Indischen Botschaft in Berlin)

Cultural Dialogue between Germany and India in Changing Times

Zur Person:

geboren 1954 im Staat Karnataka in Südindien, Studium und Promotion (englische Literatur) in Bangalore. Professur für Anglistik an den Universitäten in Bangalore und Tumkur; Herausgeber der Zeitschrift „Indian Literature“, dem Journal der Sahitya Academy in Neu Delhi. Seit 2001 Professur an der Jawaharlal Nehru University, Neu Delhi. Seit 2000 Professor and Honorary Fellow for the International Writing Program of the School of Letters, University of Iowa, USA. Professor Shiva Prakash publizierte Poesie (Auseinandersetzung zwischen mystischem Symbolismus, Archetypen und Alltag), sowie Theaterstücke in seiner Muttersprache Kannada und Übersetzungen von Theaterstücken aus anderen indischen Sprachen ins Englische, sowie Curriculars für das Literaturstudium von drei Universitäten in Süd-Indien. Seit Anfang 2011 ist Professor Shiva Prakash Direktor des Tagore Centers der Indischen Botschaft in Berlin.

Einführung:
Professor Dr. Marie Luise Rao
(Biochemische Endokrinologie, Universität Bonn)

 

Donnerstag
15.09.2011
8.45 Uhr

Exkursion

Exkursion nach Xanten

Den Anregungen bei unserer Fahrt nach Kalkar folgend, laden wir Sie nun recht freundlich zu einer Exkursion nach Xanten ein. Sofern Sie sich die einschlägige Information noch nicht zusammengestellt haben, hier einige erste Hinweise.

Die Römer errichteten 15 v.Chr. im Umfeld, in dem später die Stadt Xanten entstand, ein Feldlager Castra Vetera gegen die einfallenden Germanen. Die spätere Stadt Xanten (Ad Sanctos) entstand in Verbindung mit der Martyrerverehrung, die sich aus dem Fund eines Doppelgrabes zweier Getöteter ergab. Im ausgehenden 4. Jhdt. wurde eine Totenkapelle zu Ehren des hl. Viktor und der anderen Martyrer errichtet. 1228 erhielt Xanten, das durch den Fernhandel bedeutend geworden war, die Stadtrechte.

Die weithin sichtbaren Doppeltürme des St. Viktordoms (Westwerk 1190 bis 1213; Chor 1263 bis 1437) wurden zum Wahr­zeichen der Region und der Stadt, die im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört und in mühevoller Kleinarbeit wieder aufgebaut wurde. Zu den Sehenswürdigkeiten des St. Viktor Doms gehört vor allem der Hochaltar sowie der Marienaltar. (Der uns von Kalkar bekannte H. Douvermann war unter anderem hier und am Marienaltar – Wurzel Jesse –
tägig). Bedeutend sind auch die Glasmalereien (14. bis 16. Jhdt.). Erfreulicherweise ist nicht nur der Dom, sondern auch das Gebäude-Ensemble der Stiftsimmunität wiederaufgebaut worden. Wenn es die Zeit erlaubt, werden wir auch einen kurzen Halt im benachbarten Wesel machen.

Führung:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik, Amerikanistik, Universität Bonn)

Bitte melden Sie sich bis zum 10. September 2011 bei Frau Jöher an
(Telefon 02 28 / 72 96 101, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de)

Abfahrt: 8.45 Uhr vom Rheinufer unterhalb des Uniclubs

 

Donnerstag
15.09.2011
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– gemeinsam mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V. –

Klaus-Peter Schmid
Redakteur „Die Zeit”

Buchvorstellung „Das rätselhafte Testament”

Jacqueline Heusch und Herbert Ranft – eine junge Französin aus der Provinz und der deutsche Ex-Spion – begegnen sich im Frühjahr 1942 in Paris, das von den Deutschen besetzt ist. Schnell werden sie ein Paar. Ranft bezeichnet sich als Ingenieur, hat sich einen falschen Lebenslauf zugelegt, benutzt wechselnde Identitäten. In kürzester Zeit macht er ein Vermögen. Seiner Geliebten bietet er ein Leben in Luxus, kauft ihr ein Pariser Theater, setzt sie als Direktorin ein. Eine turbulente Beziehung, die mit der Befreiung Frankreichs von der deutschen Besatzung im Sommer 1944 jäh endet. Ranft setzt sich nach Brasilien ab. Mit Jacqueline bleibt er in Hassliebe verbunden, beide schicken sich Schmähungen und Liebesschwüre über den Atlantik. Und beschließen 1949, ein neues, gemeinsames Leben zu beginnen. Da erliegt Ranft einem Herzinfarkt. Sein Vermögen ist in Paris geblieben – und Jacqueline Heusch hat es sich ohne Skrupel angeeignet. In ihrem Testament widmet sie es ausdrücklich der deutsch-französischen Verständigung. 1984 erbt so das Deutsch-Französische Jugendwerk sein millionenschweres Vermögen. Niemand kennt die Wohltäterin. Und niemand weiß, welche dramatische Geschichte hinter ihrem Testament steckt. Ein zweifelhaftes Vermächtnis. Denn Ranft kann seine Reichtümer nur mit Kunstraub und Schwarzmarktgeschäften ergaunert haben. Eine ernüchternde Auflösung für eine wahre Kriminalgeschichte.

Zur Person:

Klaus-Peter Schmid, Jahrgang 1942, auf der Schwäbischen Alb und in Mannheim aufgewachsen. Das Studium der Volkswirtschaft schloss er mit der Promotion ab. Er lebte 14 Jahre als Student und Journalist in Paris. Über 30 Jahre war er Redakteur der ZEIT, zuletzt in Berlin. 1990 wurde er mit dem Deutsch-Französischen Journalistenpreis ausgezeichnet.

Einführung:
Dr. Wolfgang Linckelmann
(Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V.)

 

Donnerstag
15.09.2011
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Amerika-Haus NRW –

Paul Harding
(Pulitzer Preis Gewinner 2010)

„Tinkers“ in englischer Sprache

Zum Thema:

Paul Harding hat mit seinem 2009 erschienen Roman­debüt „Tinkers“ – zu Deutsch: Kesselflicker – gleich einen großen Erfolg gelandet und wurde 2010 dafür mit dem Pulitzer Preis, dem wohl renommiertesten amerikanischen Preis für Literatur, ausgezeichnet. Anlässlich seines Kurz­auf­ent­haltes in Deutschland freuen wir uns, Paul Harding zu einer Lesung aus seinem Buch und persönlichen Kommen­ta­ren zu empfangen und zum Dialog mit dem Autor einzuladen.
In seinem Buch erzählt Harding die Geschichte von dem Uhr­macher George Washington Crosby. Als dieser im Sterben liegt, kommen die lebhaften Erinnerungen aus Georges Leben und an seinen Vater, Howard Crosby, zurück, der als Kessel­flicker noch zu Fuß durch die atemberaubende Land­schaft von Maine zog. Das Buch nimmt den Leser mit auf die Reise durch den Nordosten der USA (Neuengland) und lässt ihn teilhaben am Leben und an den Gefühlen der Protagonisten.

Zur Person:

Paul Harding studierte Englisch an der Universität Ma­ssa­chu­setts. Bevor er sich gänzlich der Literatur widmete, war er Musiker und tourte von 1990 bis 1997 mit seiner Band „Cold Water Flat“ auf beiden Seiten des Atlantiks durch die USA und Europa. Ermutigt durch seine Workshop-Lehrerin Marilynne Robinson – selbst Pulitzerpreisträgerin – nahm er am Iowa Writers´ Workshop teil und publizierte fortan Kurzgeschichten für den Shakepainter und The Harvard Review. Heute unterrichtet er kreatives Schreiben an der Universität Harvard und lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in der Nähe von Boston.

Moderation:
Dr. David Eisermann
(Freier Autor und Moderator, WDR)

 

Donnerstag
29.09.2011
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Dr. Dr. Friedrich W. Hellmann
(Germanistik, Stellvertretender Generalsekretär a.D. des DAAD)

Bevor der Vorhang aufgeht – die Theatersaison 2011/12 in Bonn und Umgebung

Zur Person:

Studium der deutschen und französischen Literaturwissenschaft in Köln, Berlin (FU), Paris und Freiburg/Breisgau; 1960 bis 1962 DAAD-Lektor für deutsche Sprache, Literatur und Landeskunde an der Patna University in Indien; danach bis 1998 Tätigkeit im Deutschen Akademischen Austauschdienst, seit den Siebziger Jahren als Stellvertretender Generalsekretär.

Oktober

Sonntag
09.10.2011
11.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Festliche Matinée aus Anlass des 25jährigen Bestehens
des Bonner Uniclubs

  • Begrüßung
  • Grußworte

    Professor Dr. Jürgen Fohrmann
    (Rektor der Universität Bonn)

    Jürgen Nimptsch
    (Oberbürgermeister der Stadt Bonn)
  • Festvortrag

    Professor Dr. Wilhelm Barthlott
    (Nees-Institut der Biodiversität der Pflanzen, Universität Bonn)

Biodiversität und Bionik –
Herausforderungen und Chancen

Zur Person:

geboren 1946 in Forst (Baden-Württemberg); Studium der Biologie an der Universität Heidelberg; 1973 Promotion in Heidelberg; 1981 Habilitation (Heidelberg); Professor (C3) an der FU Berlin; seit 1985 Professor (C4) und Direktor am Botanischen Institut und des Botanischen Gartens der Universität Bonn; Ausbau des Botanischen Gartens; 1989 Ruf an die Universität Mainz (abgelehnt); Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz; seit 1997 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften; seit 1999 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, Halle; 1997 Karl Heinz Beckurts-Preis für wirtschaftlich innovative Grundlagenforschung; 1998 Nominierung für den Zukunftspreis des Bundespräsidenten; 1999 Philip-Morris-Forschungspreis; 1999 Verleihung des Deutschen Umweltpreises durch den Bundespräsidenten; 1998 Verleihung des Ordens Andrés Bello der Republik Venezuela.

  • Vorstellung der Festschrift „25 Jahre Universitätsclub Bonn”

  • Ehrungen

  • Anschließend Empfang

    Die Matinée wird musikalisch von Professor Dr. Klaus Desch
    (Physik, Universität Bonn) mit seinem Jazz-Quartett umrahmt.

 

 

Mittwoch
19.10.2011
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Bonner Universitätsgesellschaft –

IV. Carl-Duisberg-Vorlesung anlässlich des 150. Geburtstags von Dr. Carl Duisberg

Professor Dr. Werner Plumpe
(Universität Frankfurt)

Carl Duisberg– Ein Leben zwischen Industrie und Wissenschaft

Zu den Personen:

Professor Dr. Werner Plumpe, geboren 1954, Studium der Geschichts- und der Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Gastprofessur an der Keio-Universität Tokio. Seit 1999 Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Vorsitzender des Verbandes der Historiker Deutschlands, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte.

Wichtigste Veröffentlichungen: Vom Plan zum Markt. Wirtschaftsverwaltung und Unternehmerverbände in der britischen Zone, Düsseldorf 1987 (Düsseldorfer Schriften zur neueren Landesgeschichte und zur Geschichte Nordrhein-Westfalens, Bd. 22); Moderne Wirtschaftsgeschichte. Eine Einführung für Historiker und Ökonomen, gem. hg. mit Gerold Ambrosius und Dietmar Petzina, München 1996 (2. Aufl. 2006); Betriebliche Mitbestimmung in der Weimarer Republik. Fallstudien zum Ruhrbergbau und zur chemischen Industrie, München 1999 (Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Bd. 45); Adenauers Welt. Ein Quellen- und Lesebuch zur Frühgeschichte der Republik, Essen 2005 (gemeinsam mit Kirsten Petrak und Dietmar Petzina); Wirtschaftsgeschichte. Basistexte, Stuttgart 2008; Wirtschaftskrisen. Geschichte und Gegenwart, München 2010; zahlreiche Aufsätze zur Wirtschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

Dr. Carl Duisberg, geboren am 29. September 1861 in Barmen, gestorben am 19. März 1935 in Leverkusen. Nach dem Studium der Chemie und seiner Promotion trat er 1884 als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Farbenfabrik vorm. Friedr. Bayer & Co., die heutige Bayer AG, ein, stieg aber schon bald in die Leitung des rasch expandierenden Unternehmens auf. 1912 wurde er Generaldirektor. 1925 bewirkte er gemeinsam mit Carl Bosch von der BASF den Zusammenschluss der deutschen chemischen Industrie zur I. G. Farbenindustrie AG, wo er den Vorsitz des Aufsichts- und Verwaltungsrats übernahm.

Über den Bereich der chemischen Industrie hinaus war Carl Duisberg einer der bedeutenden, auch international bekannten deutschen Wirtschaftsführer vor und nach dem ersten Weltkrieg. Neben der Arbeit in zahlreichen anderen Gremien und Institutionen war er von 1925 bis 1932 Präsident des Reichsverbandes der Deutschen Industrie. Mit Nachdruck setzt er sich für die Förderung der Forschung und des wissen­schaftlichen Nachwuchses ein. Er war einer der Gründer des Deutschen Studentenwerks und der Notgemeinschaft der deutschen Wirtschaft, aus der die Deutsche Forschungs­gemeinschaft und der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft hervorgegangen sind. Der Universität Bonn war er besonders verbunden als Gründer (1917) und langjähriger Vorsitzender der Gesellschaft für Freunde und Förderer, der heutigen Universitätsgesellschaft.
Zur Erinnerung an Carl Duisberg, den Gründer der „Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität Bonn (GEFFRUB) im Jahre 1917, veranstalten die Universitätsgesellschaft Bonn und der Universitätsclub Bonn gemeinsam jährlich eine „Carl-Duisberg-Vorlesung”.

Einführung:
Botschafter a.D. Dr. Claus Duisberg
(Bonn)

Grußwort:
Dr. Haas
(Stellvertretender Vorsitzender der Bonner Universitätsgesellschaft)

 

Donnerstag
20.10.2011
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Ortsvereins BonnKöln der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft–

Professor Dr. Dr. h.c. Gunther Wenz
(München)

Das protestantische Ideenprofil im Werk von Thomas Mann

Zur Person:

geboren 1949 in Weißenburg, Studium der Evangelischen Theologie u.a. an der LMU in München und an der Universität Erlangen, 1973 Theologische Aufnahmeprüfung, 1976 Promotion zum Dr. theol. an der LMU mit einer Arbeit zur Theologie Paul Tillichs; 1976-1978 Lehrvikar in Nürnberg, 1979 Ordination; 1980 Habilitation an der LMU mit einer Studie zu den dogmatischen Deutungen des Todes Jesu Christi in der Neuzeit; 1984 Professor für Systematische Theologie mit besonderer Berücksichtigung der Konfessionskunde an der LMU; 1987 Ordinarius für Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Systematische Theologie und theologischen Gegenwartsfragen an der Universität Augsburg; 1992 Rufablehnungen für eine Professur am Institut für Ökumenische Forschung in Straßburg bzw. auf einen Lehrstuhl für Systematische Theologie an der Universität Kiel; seit 1995: Lehrstuhlinhaber für Systematische Theologie I an der Evang.-Theol. Fakultät der LMU München und Direktor des Instituts für Fundamentaltheologie und Ökumene; 2009 Dr. h.c. der Babes-Bolyai-Universität von Cluj/Napoca (Klausenburg)/Rumänien

Forschungsarbeiten: Lutherische Theologie in ökumenischer Verpflichtung, Lutherische Bekenntnisschriften; Glaubensvermittlung und christliche Weltverantwortung unter den Bedingungen der Moderne; Werkgeschichte von Friedrich Immanuel Niethammer, Zehnbändiges Lehrbuch zum Studium der Systematischen Theologie

Einführung:
Professor Dr. Hans Büning-Pfaue
(Lebensmittelchemie, Universität Bonn)

 

Montag
24.10.2011
18.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit den Mathematischen Instituten der Universität Bonn, dem Max-Planck-Institut für Mathematik, Bonn, und dem Hausdorff Center for Mathematics, Bonn–

V. Friedrich-Hirzebruch-Vorlesung

Professor Dr. Wendelin Werner
(École Normale Superieure, Paris)

What is a random geometry?

Zur Person:

geboren in 1968 in Köln. Französischer Staatsbürger seit 1977. Studium an der École Normale Superieure 1987-1991. Promotion an der Université Paris VI bei Jean-François Le Gall 1993. Forscher im CNRS 1991-1997. Professor an der Université Paris-Sud seit 1997 und École Normale Superieure seit 2005. Zahlreiche Preise, darunter Preis der Europäischen Mathematischen Gesellschaft 2000, Fermat-Preis 2001, Jacques-Herbrand-Preis 2003, Loève-Preis 2005, Pólya-Preis 2006, Fields-Medaille 2006. Mitglied der Académie des Sciences, Ehrenmitglied des Gonville and Caius College in Cambridge.

Einführung:
Professor Dr. Werner Ballmann
(Mathematik, Universität Bonn; Direktor am Max-Planck-Institut für Mathematik, Bonn)

 

Dienstag
25.10.2011

17.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal und Foyer

Eröffnung einer Ausstellung mit Werken von Hilmar Röner

Zu sehen sind unter Anderem Gemälde aus dem Zyklus „Stein-Zeit”, in denen der Künstler Kieselsteine mit einer „übernatürlichen” Präzision erfasst hat, die an seine surrealistischen Gemälde „Aufbruch nach Alcor”, „Tor zu Kiev”, „Die Entdecker” denken lässt. Daneben zeigt er Arbeiten aus seinem Zyklus „Sternkarten”, die schon allein wegen ihrer reizvollen Materialqualität anziehen.

Zur Person:

geboren 1964; 1984 Ausbildung Atelier Pearce, New Mexico; 1988 Ausbildung zum Gestaltungstechniker (Grafik und Design); 1991 Ausbildung Fotografie, Siebdruck im Atelier Verbeek; 1996 eigenes Atelier; 1997 Dozent KVHs-Neuwied; 1998 Gründungsmitglied der ARTE e.V.

Ausstellungen, Auswahl; Atelier TURN Bad Godesberg; Godesberger Gallerie; Maritim Bonn; Crown Palace Köln; Santa Fee USA; Capitol Hill USA; Presseclub Bonn ; Chagall Museum, Haifa Israel; Streseman Institut, Bonn.

Nach einer kurzen Einführung wird Hilmar Röner im Gespräch mit Professor Dr. Lothar Hönnighausen (Anglistik und Amerikanistik, Universität Bonn) die Themen und Techniken seiner ausgestellten Gemälde erläutern.

Diese Ausstellung geht bis zum 30. Dezember 2011

November

Mittwoch
02.11.2011
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Ludwig-Erhard-Stiftung–

V. Ludwig-Erhard-Vorlesung

Professor Dr. h.c. mult. Martin F. Hellwig
(Professor für Volkswirtschaftslehre, Universität Bonn und Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern Bonn)

Banken, Politik und Verantwortung

Zur Person:

geboren 1949 in Düsseldorf. Studium der Volks­wirtschafts­lehre und Geschichte an den Universitäten Marburg und Heidelberg sowie am Massachusetts Institute of Technology (MIT); 1973 Promotion am MIT; 1973-74 Research Associate an der Stanford University; 1974-77 Assistant Professor an der Princeton University; Professuren an den Universitäten Bonn (1977–87), Basel (1987-96), Harvard (1995–96) und Mannheim (1996-2004); seit 2004 Wissenschaftliches Mitglied und Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von emeinschaftsgütern in Bonn. Honorarprofessor der Universität Wien; Ehrendoktor der Universitäten Tübingen, Basel und der Humboldt-Universität zu Berlin; Mitglied der Academia Europaea und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften; Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie der Economic Advisory Group on Competition Policy bei der Europäischen Kommission; ehem. Vorsitzender der Monopolkommission; ehem. Sprecher des Lenkungsrats Unternehmensfinanzierung beim Wirtschaftsfonds Deutschland; ehem. Mitglied des Expertenrats Ausstiegsstrategien für die krisenbedingten Bundesbeteiligungen an Kreditinstituten.

Zahlreiche Veröffentlichungen zur Theorie der Finanzmärkte und Finanzinstitutionen, insbesondere auch zur Finanzkrise, zur Theorie der Unternehmenskontrolle, zur Theorie der öffentlichen Güter und der Steuern, schließlich auch zur Wettbewerbspolitik, insbesondere zu Wettbewerbspolitik und Regulierung von Netzindustrien.

Einführung:
Dr. Hans D. Barbier
(Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung)

 

Donnerstag
03.11.2011
19.30 Uhr

„Werkstatt”,
auf der zum Uniclub liegenden Seite des Opernhauses

Theater-Forum des Uniclubs

Tracy Letts: Eine Familie

In Rahmen unserer Reihe „Theater-Forum des Uniclubs” laden wir hiermit zum gemeinsamen Besuch der Aufführung des Schauspiels „Eine Familie” des amerikanischen Dramatikers Tracy Letts und anschließender Diskussion mit den Schauspielerinnen und Schauspielern ein.

Für das Stück wurde der Autor mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet. Es wird in der Werkstatt von Theater Bonn mit großem Erfolg aufgeführt. Nachdem wir im Rahmen unseres Theater-Forums erlebt haben, wie die amerikanischen Klassiker Eugene O‘Neill, Tennessee Williams und Arthur Miller, das Familienthema gestaltet haben, dürfte es Sie interessieren, wie sich Tracy Letts mit dieser Tradition auseinandersetzt. Während wir nach der Aufführung das Ensemble erwarten und eine Erfrischung zu uns nehmen, wird die Chefdramaturgin vom Theater Bonn, Frau Stefanie Gräve, über die Inszenierung sprechen.

Treffpunkt: Eingang zur Werkstatt um 19.15 Uhr

Koordination:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen

Bitte bestellen Sie Ihre Karten wegen der geringen Anzahl der Plätze möglichst bald bei Frau Jöher.

 

Dienstag
08.11.2011
09.00 Uhr

Exkursion

Besuch der Alfred Sisley-Ausstellung im Von der Heydt-Museum Wuppertal

Nachdem wir die bedeutende Monet-Ausstellung in Wuppertal besucht haben, laden wir nun zum Besuch der Sisley-Ausstellung im gleichen Museum ein.

Alfred Sisley (1839 bis 1899), der in Paris geborene Sohn englischer Eltern, war mit Monet und Renoir befreundet, stellte mit ihnen und Manet, Pissarro und Degas aus, teilte in vieler Hinsicht die künstlerischen Ziele der Impressionisten, war vielleicht sogar - wie die Ausstellung impliziert - der „wahre Impressionist”. Sisley hinterließ über 800 Gemälde, meist Landschaften in der Umgebung von Paris, die Sie mit uns auch an einem grauen Novembertag genießen können.

Koordination:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen

Abfahrt: um 9.00 Uhr am Rheinufer unterhalb des Uniclubs

Bitte melden Sie sich möglichst bald bei Frau Jöher an.

 

Donnerstag
10.11.2011
20.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V. und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Köln-Bonn e.V.–

Politische Impulse und praktische Auswirkungen des Weimarer Dreiecks

Rundgespräch mit

Frau Dr. Angelica Schwall-Düren
(Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, NRW)

Professor Jerzy Kranz
(Ehemaliger polnischer Botschafter in Deutschland)

Professor Jérôme Vaillant
(Universität Lille)

Moderation:
Gerd Kolbe
(Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung)

Einführung:
Dr. Wolfgang Linckelmann
(Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg)

 

Mittwoch
16.11.2011
10.00 Uhr

Physikalisches Institut der Uni Bonn,
Kreuzbergweg 28, Wolfgang-Paul-Saal

– Auf Einladung des physikalischen Instituts –

Wolfgang-Paul-Vorlesung 2011

Professor Dr. Rolf-Dieter Heuer
(Generaldirektor CERN, Europäisches Kernforschungszentrum Genf)

The search of a deeper understanding of our universe at the Large Hadron Collider (LHC): the World‘s Largest Particle Accelerator

Zur Person:

geboren 1948; Physikstudium (Universität Stuttgart);
1977 Promotion (Universität Heidelberg); 1977 Wissenschaftler am Deutschen Elektronen Synchron DESY in Hamburg; 1984 bis 1998 Staff member am CERN; 1998 Lehrstuhl an der Universität Hamburg; 2004 Forschungsdirektor am DESY; seit 2007 Generaldirektor des CERN.

 

Montag
21.11.2011
18.30 Uhr

Ernst-Robert-Curtius-Raum

– gemeinsam mit der Deutsch-Britischen Gesellschaft –

Dr. Linda Bree
(Cambridge University Press)

Jane Austen: Between Manuscript and Print

(in englischer Sprache)

Shortly after Jane Austen‘s death in 1817 her brother boasted of her writings that “Everything came finished from her pen“; yet recent scholars have argued that, on the contrary, Austen was reliant on professional publishers to shape the language, grammar and spelling of her work. Nothing remains of the manuscripts that lie behind Jane Austen‘s six published novels, except for the few pages that she rejected in favour of the published ending of her last completed novel, Persuasion. But a number of manuscripts do exist for novels that she either left incomplete or, in one case, chose not to publish. Close examination of these sheds new light on Austen‘s writing habits and her family‘s response to them, and tests the truth of her own famous statement about “The little bit (two inches wide) of ivory on which I work with so fine a brush as produces little effect after much labour.“

Zur Person:

Linda Bree is the Editorial Director, Arts and Literature, at Cambridge University Press, and a member of the Faculty of English at the University of Cambridge. She was written widely on aspects of eighteenth – and early nineteenth – century British fiction and has edited a number of major texts of the period, including Daniel Defoe‘s Moll Flanders (OUP, 2011), Henry Fielding‘s Amelia (Broadview, 2010) and Jane Austen‘s Persuasion (Broadview, 1998). She is co-editor, with Janet Todd, of the Later Manuscripts volume (2009) in the Cambridge Edition of the Works of Jane Austen.

Einführung:
Professor Dr. Dieter Mehl
(Anglistik, Universität Bonn)

 

Sonntag
27.11.2001
20 Uhr

Schlosskirche

Auf Anregung unseres Mitglieds, Herrn Dr. Wolfram Schött, laden wir Sie ein zu einem

Benefizkonzert

Programm:

  • Joseph Haydn
    Divertimento B-Dur für Bläserquintett

  • Wolfgang Amadeus Mozart
    Phantasie f-moll KV 594 für Bläserquintett

  • Camille Saint-Saens
    Sonate für Oboe und Klavier opus 166

  • Ludwig Thuille
    Sextett für Bläserquintett und Klavier opus 6

Antje-Bettina Fröhlich, Flöte
Siegfried Borggrefe, Oboe
Michael Neuhalfen, Klarinette
Wilfried Winkelhog, Horn
Stephan Frede, Fagott
Wolfram Schött, Klavier

Eintritt : 10.- € (ermäßigt 5.- €)
Der Erlös ist für „Ärzte ohne Grenzen“ bestimmt.

 

Dienstag
29.11.2011
16.15 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Mitgliederversammlung

nur für Mitglieder – gesonderte Einladungen

 

Dienstag
29.11.2011
19.30 Uhr

Professor Dr. Ludwig Morenz
(Ägyptologie, Universität Bonn)

Die Herausbildung der Schrift im 4. Jahrtausend vor Christus.
Eine medien- und mentalitätsgeschichtliche Revolution

Zur Person:

geboren 1965; 1985 bis 1990 Diplom-Studium der Orientalischen Archäologie (Universität Halle); 1990 bis 1993 Promotionstudium (Universität Leipzig); 1994 Dissertation; 2001 Habilitation (Universität Tübingen); 2009 W3-Professur für Ägyptologie an der Universität Bonn; 1995 bis 1997 Feodor-Lynen-Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung, Research Fellow für Ägyptologie am Queen’s College, Oxford; 1998 bis 2001: Habilitationsstipendium der DFG; ab 2002 bis 2009 Heisenberg-Stipendium der DFG; 2005 Herzog-Ernst-Stipendium an der Forschungsbibliothek Gotha; 2006 Gastwissenschaftler Universität Uppsala; 2006 bis 2007 Senior Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften Wien.

Dezember

Der für Montag, 05.12.2011, geplante Vortrag findet am 12.01.2012 statt.

– Im Rahmen der mit dem DAAD gemeinsam veranstalteten Reihe „Arabellion – Aufbruch in Nordafrika”–

Dr. Christian Hülshörster
(Leiter der Gruppe „Nordafrika, Naher und Mittlerer Osten” im DAAD)

Der demokratische Aufbruch in Nordafrika - Chancen, Risiken und Perspektiven

 

Donnerstag
15.12.2011
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– gemeinsam mit dem Ortsvereins BonnKöln der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft–

Professor Dr. Manfred Dierks
(Oldenburg/Freiburg)

Thomas Mann und das Okkulte, der Einfluss des Geisterbarons Dr. Albert von Schrenck-Notzing als Hypnosearzt und Tiefenpsychologe

Zur Person:

geboren 1936 in Leipzig, ab 1955 Studium der Germanistik, Philosophie und Anglistik in Berlin, London, Zürich und Freiburg; Trampreisen durch Europa und Nordafrika. 1957 bis 58 Seefahrt als Maschinenreiniger nach Ägypten, Ceylon, Indien, und Pakistan. 1968 Promotion über Thomas Mann, 1978 Habilitation über Rezeptionsästhetik am Beispiel Walter Kempowski; 1984 bis 2001 Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Oldenburg. Vizepräsident der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft (1994 bis 2006), Mitglied/Vorsitzender der Niedersächsischen Literaturkommission (1989 bis 1999), Juror verschiedener Literaturpreise, darunter Bachmann-Preis, Literatour Nord, Beiträge zu Rundfunk, Fernsehen und Tageszeitungen.
Forschungsschwerpunkte: Literaturpsychologie, Thomas Mann, Rezeptionsästhetik, Gegenwartsliteratur; z. Zt. Kritik der Moderne und Parapsychologie 1885 bis 1930.

Einführung:
Professor Dr. Hans Büning-Pfaue
(Lebensmittelchemie, Universität Bonn)

 

Freitag
16.12.2011

Schlosskirche

Collegium musicum der Universität Bonn

Weihnachtsoratorium von J. S. Bach