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  Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | - | September | Oktober | November | Dezember
Januar

Dienstag
10.01.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– In der Reihe „Forschen hilft heilen –
von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien” –

Professor Dr. Markus Nöthen
(Humangenetik, Universität Bonn)

Gene und Krankheit

Zur Person:

geboren 1963 in Aachen; Medizinstudium (Würzburg); 1992 Promotion (Würzburg); 1991 bis 1996 Wissenschaftlicher Angestellter (Universität Bonn); 1996 Habilitation (Bonn); 1999 bis 2001 Leitender Oberarzt (Bonn); 2001 bis 2004 Professor für Medizinische Genetik (Lehrstuhl), Universität Antwerpen/Belgien; 2004 Ruf auf den Lehrstuhl für Medizinische Genetik der LMU München, abgelehnt; seit 2004 Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Professur für Genetische Medizin, Universität Bonn; seit 2004 Direktor, Abteilung für Genomik, Life & Brain Center, Bonn; seit 2008 Direktor, Institut für Humangenetik, Bonn; Projektkomitee des Nationalen Genomforschungsnetzes (Mitglied) (seit 2008); Programmkommission der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik (Sprecher) (seit 2008); Gendiagnostikkommission (Stellvertretendes Mitglied aus dem Bereich Medizin) (seit 2009); Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina (Nationale Akademie der Wissenschaften) (Mitglied) (seit 2009); Projektkomitee des Nationalen Genomforschungsnetzes (Sprecher) (seit 2010).

 

Donnerstag
12.01.2012
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– Im Rahmen der mit dem DAAD gemeinsam veranstalteten Reihe „Arabellion – Aufbruch in Nordafrika”–

Dr. Christian Hülshörster
(Leiter der Gruppe „Nordafrika, Naher und Mittlerer Osten”
im DAAD)

Der demokratische Aufbruch in Nordafrika – Chancen, Risiken und Perspektiven

Zur Person:

geboren 1968, studierte Germanistik, katholische Theologie und Sozialwisssenschaften in Münster und Wisconsin (USA) und hatte danach Lehraufträge in den USA, Großbritannien und Thailand. Von 1998 bis 2001 war er Gastprofessor an der Chulalongkorn University und Leiter des DAAD-Informationszentrums in Bangkok, Thailand, anschließend bis 2005 Leiter des Referats für Hoch­schul­messen im DAAD Bonn, von 2005 bis 2010 Leiter der DAAD-Außenstelle Kairo. Seit August 2010 leitet er die Gruppe „Nordafrika, Naher und Mittlerer Osten“ im DAAD. In den Tagen der ägyptischen Revolution war er dienstreisender, unfreiwilliger „Krisenmanager” vor Ort, gemeinsam mit den KollegInnen der Außenstelle Kairo.

 

Mittwoch
18.01.2012
15.00 Uhr

Exkursion

Exkursion in das Kunstmuseum Bonn

Kunstpreis START 2011 / Max Frisinger

Führung:
Professor Dr. Stephan Berg
(Intendant des Kunstmuseums)

Einführung:
Professor Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik, Universität Bonn)

 

Donnerstag
19.01.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Ortsvereins BonnKöln der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft –

Professor Dr. Hans R. Vaget
(Northampton, USA)

Agnes Meyer, ihre Spuren in Thomas Manns Leben und Werk

Zur Person:

geboren 1938, Studium in Deutschland, Großbritannien und USA; Professor of German Studies and Comparative Literature, Smith College, Northampton Massachusetts/USA; Gastprofessuren: University of California, Irvine; Columbia University, New York; Princeton University; Yale University, Universität Hamburg; Mitbegründer der Goethe Society of North America, deren Präsident von 2001 – 2004; Mitherausgeber der Großen Kommentierten Frankfurter Ausgabe der Werke, Briefe und Tagebücher Th. Manns; Mitherausgeber von wagnerspectrum (internationale Wagnerstudien); Ehrungen: u.a. Thomas Mann-Medaille der Dt. Th. Mann Ges.; Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung (2001); Jüngste Veröffentlichungen: „Im Schatten Wagners, Thomas Mann über Richard Wagner, Texte und Zeugnisse”, S. Fischer-Verlag, 2. Aufl. 2005; „Seelenzauber, Thomas Mann und die Musik”, S. Fischer-Verlag, 2006; „Thomas Mann, The Magic Mountain. A Casebook”, New York, Oxford University Press, 2008; „Thomas Mann der Amerikaner”, S. Fischer-Verlag, 2011

Einführung:
Professor Dr. Hans Büning-Pfaue
(Lebensmittelchemie, Universität Bonn)

 

Montag
23.01.2012
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Professor Dr. Heinrich Wamhoff
(Organische Chemie, Universität Bonn)

„Wie die Chemie nach Bonn kam” – ein spannendes Kapitel der Wissenschaftsgeschichte

Zur Person:

geboren 1937 in Bonn; Studium der Chemie an der Universität Bonn; 1963 Promotion; 1971; Habilitation; 1972 Ernennung zum apl. Professor; 1974 Ordinarius für organische Chemie; Ehrungen: Verdienstmedaille der Eötvös Loránd Universität Budapest (1987); Hauptarbeitsgebiete: Naturstoffchemie, Photochemie von Heterocyclischen Verbindungen.

 

Montag
25.01.2012
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Dr. Sebastian Drude
(Scientific Coordinator, The Language Archive Max-Planck-Institute for Psycholinguistics, Nijmegen/Niederlande)

Sprachenvielfalt, Sprachensterben, Sprachendokumentation –
Beispiele aus Brasilien

Zur Person:

Linguist mit Interesse in Feldforschung, Sprachdokumentation, Sprachtypologie und Sprachtechnologie.

  • Magister Artium 1997 (Freie Universität Berlin).
  • Feldforschung bei den Awetí (Tupí, Xingu, Zentralbrasilien) seit 1998, anfangs mit einem DAAD Forschungsstipendium (1998-1999).
  • Von 2001 bis 2005 Hauptforscher in einem DOBES (Dokumentation Bedrohter Sprachen, Volkswagenstiftung) Projekt zum Awetí.
  • Promotion 2002 (Freie Universität Berlin; theorieorientierte Dissertation über Wörterbücher).
  • Von 2008 bis 2011 Dilthey-Fellow (Initiative Pro-Geisteswissenschaften, Volkswagenstiftung) am Institut für Vergleichende Sprachwissenschaft, J.-W. Goethe-Universität Frankfurt.
  • Seit November 2011 Wissenschaftlicher Koordinator des Spracharchivs (The Language Archive, TLA) am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Nijmegen.

Einführung:
Professor Dr. Nikolai Grube
(Ethnologie, Altamerikanistik, Universität Bonn)

 

Dienstag
31.01.2012
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Professor Dr. Wighart von Koenigswald
(Paläontologie, Universität Bonn)

Ein Knochen macht globale Karriere! – Der Astragalus zwischen Glücksspiel und der Evolution der Wale

Zur Person:

geboren 1941; Studium in Bonn und München; 1969 Promotion; 1971 bis 1977 Wissenschaftlicher Assistent (Universität Tübingen); 1977 bis 1987 Kustor am Hessischen Landesmuseum in Darmstadt; 1980 Habilitation (Universität Frankfurt); 1986 Honorarprofessor (Universität Frankfurt); seit 1987 C4-Professor für Paläontologie (Universität Bonn); 1998 bis 2000 Dekan der Mathematisch-Naturwissen­schaftlichen Fakultät (Universität Bonn); seit 2002 Senatsmitglied (Universität Bonn); korrespondierendes Mitglied der Akademie in Krakau; Mitherausgeber verschiedener internationaler Fachzeitschriften; 2001 bis 2003 Präsident der Paläontologischen Gesellschaft, dem Fachverband für den deutschsprachigen Raum; Fachgutachter für die DFG und die VW-Stiftung.

Februar

Sonntag
05.02.2012
11.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Neujahrsempfang

Aus gegebenem Anlass wird unser Mitglied Professor Dr. Klaus Desch (Physik, Universität Bonn) über den aktuellen Stand der Suche nach dem „Higgs-Teilchen” am Large Hadron Collider (LHC) in Genf berichten, an der er selbst aktiv beteiligt ist.

Anschließend Brunch

Musikalische Begleitung durch das „Uniclub Quartet: The Four for Jazz”, das von unserem Mitglied, Herrn Ministerialdirektor a.D. Karsten Brenner, gegründet wurde und geleitet wird:

Karsten Brenner, Klarinette und Tenorsaxophon
Harald Rutar, Piano
Jochen Solbach, Bass
Gerd Both, Schlagzeug

Preis inklusive aller – auch alkoholischer – Getränke 22,50 Euro pro Person.
Bitte melden Sie sich bis zum 31. Januar 2011 bei Frau Jöher an (Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Mittwoch
08.02.2012
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Dr. David Eisermann
(Kulturjournalist, WDR-Hörfunk)

„Der größte Film, der nie gedreht wurde”: ein Bericht über meine Arbeit für das Kulturradio am Beispiel von Stanley Kubricks „Napoleon”

Zur Person:

1978 bis 79 DAAD-Stipendium, University of Pittsburgh (Film Studies, Comparative Literature); 1981 bis 1984 Doktorandenstudium bei Erwin Koppen, Lothar Hönnighausen und Jürgen C. Jacobs, Philosophische Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität; 1984 Promotion in Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft; 1984 Berufsstart als Akademischer Rat auf Zeit an der Universität Bayreuth im Sonder­forschungs­bereich der DFG/SFB 214 „Identität in Afrika“; 1985 bis 1986 Wechsel aus dem Beamtenverhältnis in die GbR-Gründung „Steinbiß und Eisermann“ (Bonn and Berkeley, USA); Aufbau eines laufenden Betriebs zur freien Produktion für Hörfunk, Fernsehen und Buchverlage. Zahlreiche gemeinsame Arbeiten – u. a. „Propaganda Swing: Dr. Goebbels’ Jazz-Orchester“ (SWF/SWR; DVD bei Amazon.com); 1997 bis heute: Moderator, Programmgruppe Aktuelle Kultur/Hörfunk, WDR; seit 2004 Erster Vorsitzender im Beirat der privaten Konejung Stiftung Kultur (Kreis Düren, NRW); Mai 2010 Wahl durch den Rat der Stadt Bonn in das Kuratorium der Beethovenstiftung für Kunst und Kultur; Mai bis August 2010 auf Vorschlag der Fraktion der Grünen im Rat der Stadt Bonn parteilos in der engeren Wahl für das Amt des Beigeordneten für Kultur und Wissenschaft; Oktober 2010 im Vorstand des neugegründeten Vereins Literaturhaus Bonn (Beisitzer und stellvertretender Vorsitzender).

 

Dienstag
14.02.2012
18.00 Uhr

Exkursion

Besuch im Deutschen Museum Bonn:

Kekulé und die Chemie in Bonn

Treffpunkt in der Lobby des Museums, Ahrstraße 45, 53175 Bonn

Vortragsveranstaltung zur Ausstellung „Auf Kekulés Spuren durch Poppelsdorf” mit dem Historiker Herrn Rainer Selmann

Führung durch die Ausstellung durch den Kurator Herrn Ralph Burmester und Herrn Professor Dr. Heinrich Wamhoff (Organische Chemie, Universität Bonn)

 

Donnerstag
23.02.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Colloquium Humanum –

Ministerialdirigent Botschafter a.D. Kurt Leonberger
(Auswärtiges Amt)

China – Finanzmacht wider Willen

Zur Person:

geboren 1940 in Stuttgart; 1962 bis 1964 Studium der Volkswirtschaftslehre und Romanistik in Freiburg, Tübingen und Genf/Schweiz; 1967 Examen als Diplomvolkswirt in Tübingen; 1968 Sommersemester an der Universität Amsterdam „European Law”; 1969 Eintritt in das Auswärtige Amt, Studium an der Diplomatenschule; 1971 bis 2005 Auswärtiges Amt, Botschaft Dhaka/Bangladesch, Fletcher School of Law and Diplomacy, Boston; Persönlicher Referent von Bundeskanzler Helmut Schmidt, danach Stellvertretender Leiter des Kanzlerbüros; Marschall-Fund Fellow, Referent Europaabteilung; an der Botschaft Peking, an der Botschaft Hanoi, (Geschäftsträger ad interim); 1982 bis 1986 Botschaft Ankara; 1986 bis 1990 Mitglied des Planungsstabes; 1990 bis 1993 Ständige Vertretung New York und deutscher Delegierter beim VN-Sicherheitsrat; 1993 bis 1998 Referatsleiter Außen­beziehungen der EU und EU-Erweiterung; 1989 bis 2002 Generalkonsul der BRD in Shanghai; 2002 bis 2005 Botschafter der BRD in Belgrad.

Einführung:
Hans-Jürgen Stryk
(Vorsitzender des Colloquium Humanum)

 

Freitag
24.02.2012
20.00 Uhr

Theater im Ballsaal Endenich

– im Rahmen unseres Theaterforums –

Aufführung „Der Teufel” nach Fjodor Dostojewksi

anschließend Diskussion mit dem Produktionsteam

David Fischer spielt die Doppelrolle des gespaltenen Ichs und des Teufels.
Regie: Frank Heuel
Bühnenbild, Kostüme: Annika Ley
Dramaturgie: Svenja Pauka
Musik Matthias Höhn
Technik und Licht: Wolfgang Waleschkowski.

Treffpunkt:
Theater im Ballsaal, Endenich, Frongasse 9, 53121 Bonn
Bitte melden Sie sich bei Frau Jöher bis zum
15. Februar 2012 an.

März

Dienstag
06.03.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– in der Reihe „Asien im Aufschwung“ –
– gemeinsam mit der deutsch-japanischen Gesellschaft Bonn–

Professor Dr. Keiichi Aizawa
(Tsukuka University, Tokyo und Universität Bonn)

Was wäre Deutschland ohne Japan? – Ein Streifzug durch die 320-jährige Austauschgeschichte

Zur Person:
Professor für Germanistik an der Universität Tsukuba in Japan.. Derzeit Leiter des Europa-Zentrums der Universität Tsukuba in Bonn. Seit Jahren u. a. auch als Deutschlektor in den Fernseh- und Radioprogrammen der japanischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt NHK und als Ausbilder von Dolmetschern für Deutsch in Japan tätig.

Zum Thema:
Japan hat seit der Aufnahme zwischenstaatlicher Beziehungen vor 150 Jahren vieles aus Deutschland übernommen, vor allem auf den Gebieten Recht, Medizin und Musik. Japan und die japanische Kultur hätten sich ohne Deutschland ziemlich anders entwickelt. Wie steht es aber mit Deutschland in Bezug auf Japan? Der hier unternommene Rückblick gilt der Rolle, die Japan für Deutschland und die Menschen hierzulande spielte und spielt. (Der Vortrag wird auf Deutsch gehalten; es gibt keine Übersetzung ins Japanische.)

Kommentar:
Prof. Dr. Reinhard Zöllner
(Japanologie, Universität Bonn)

Zur Person:
Leiter der Abteilung für Japanologie und Koreanistik der Universität Bonn (seit April 2008). Lehrstuhl für Ostasiatische Geschichte der Universität Erfurt (1999-2008). Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte des modernen Japan am Seminar für Japanologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (1997-1999). Habilitation in Japanologie an der Universität Trier (1997). Promotion an der Universität Kiel in Asiatischer Geschichte, Mittlerer Geschichte und Japanologie (1992). Japanologie-Studium an der Sophia-Universität Tokyo (1983/85). Geschichts- und Lateinstudium an der Universität Kiel (1981/88). Forschungsschwerpunkte: Frühmoderne und moderne Geschichte Japans: Geschichte Ostasiens

Grußwort:
Dierk Stuckenschmidt
(Vorsitzender der deutsch-japanischen Gesellschaft Bonn)

Moderation:
Priv. Dozentin Dr. Ursula Toyka-Fuong
(DAAD und Universität Bonn)

 

Dienstag
13.03.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– in der Reihe „Europa im Werden” –
– gemeinsam mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg –

Professor Hans Stark
(Direktor des Comité d'Etudes des Relations Franco-Allemandes beim Institut francais des relations internationales, Paris)

Präsidentschaftswahlen in Frankreich

– Portraits der Kandidaten, Kommentare über die möglichen Erfolgsaussichten und über die möglichen Auswirkungen auf das deutsch-französische Verhältnis –

Einführung:
Dr. Wolfgang Linckelmann
(Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn/Rhein-Sieg)

 

Donnerstag
15.03.2012
19.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Podiumsdiskussion im Rahmen der Reihe „Im Fokus: Festspielhaus”, in Zusammenarbeit mit Fest.Spiel.Haus.Freunde e.V.

Standortvorteil Beethoven: Die Zukunft beginnt jetzt!

Bonn ist eine schöne Stadt, das wissen viele. Aber reicht das, um für die Zukunft gerüstet zu sein? Welche mittel- oder langfristigen Strategien muss man heute entwickeln, damit Bonn für junge und ältere Bewohner lebendig bleibt, damit es weiter ein für internationale Unternehmen attraktiver Standort ist, damit Touristen aus aller Welt kommen. Wie machen das eigentlich andere Städte? Und welche Rolle spielen dabei Kultur und Bildung?

Es diskutieren:

Wolfgang Grießl
(IHK Bonn/Rhein-Sieg)

Philipp Klais
(J. Klais Orgelbau GmbH)

Dr. Klaus Hilleke
(Simon-Kucher & Partners)

Rico Fenoglio
(Wanted GmbH)

Bernd Fesel
(Büro für Kulturpolitik und Kulturwirtschaft)

Moderation:
Dietmar Kanthak
(Ressortleiter Feuilleton beim General-Anzeiger Bonn)

 

Montag
19.03.2012
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Professor Dr. Hermann Sabel
(Betriebswirtschaftslehre, Universität Bonn)

Was ist mit Kunden, Konkurrenten und Managern los?

Zur Person:

geboren 1937 in Koblenz; Abitur im Humanistischen Gymnasium in Niederlahnstein; Studium der Betriebswirtschaftslehre in Mainz und Köln; Diplom 1960 in Köln; Assistent bei Erich Gutenberg; Promotion 1964; Habilitation in Regensburg 1968; Rufe nach Berlin, Regensburg, Mannheim, Frankfurt; seit 1974 in Bonn; fünf Jahre Direktor des Universitätsseminars der Wirtschaft in Schloss Gracht; Leiter verschiedener Seminare.

 

 

Anmerkung: der ursprüngliche für den 19. März vorgesehene Vortrag „Zukunft der Oper” des Komponisten Udo Zimmermann (Leipzig) muss aus organisatorischen Gründen auf das Sommersemester verschoben werden. Den neuen Termin werden wir rechtzeitig bekannt geben.

 

Donnerstag
22.03.2012
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– In der Reihe „Forschen hilft heilen –
von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien” –

Professor Dr. Waldemar Kolanus
(Zoologie, Molekulare Biomedizin, Universität Bonn)

Das Immunsystem – ein bewegliches Organ

Zur Person:

Life & Medical Sciences Institute; Director Molecular Immune and Cell Biology Programme; Laboratory of Molecular Immunology; University of Hannover, Biology, Chemistry, State Exam, 1984; University of Hannover, Molecular Biology, PhD, 1987; Hannover Medial School, Immunology, Postdoc Fellow,1988 – 1990; Harvard Medical School, Molecular Immunology, Postdoc Fellow,1990 – 1993. 1994 - 1999: Independent Group leader, Gene Center Munich, LMU Munich, Germany; 1999: Habilitation in Biochemistry, Faculty of Chemistry, LMU Munich; 1999 - 2002: Associate Professor of Biochemistry, Institute of Biochmistry, LMU Munich; Since May 2002: Full Professor of Molecular Immunology, Life and Medical Sciences Institute, University of Bonn, Germany. 1994: Munich Gene Center Junior Group Leader 5-year-Award (BMBF and University of Munich).

Hinweis:
Dieser Vortrag war ursprünglich für Montag, den 4. Juli 2011 vorgesehen, musste aber wegen einer unvorhergesehenen Terminkollision verschoben werden.

 

Dienstag
27.03.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Vortrag mit Weinprobe

Professor Dr. Dr. h.c. Heinrich Wamhoff
(Chemie, Universität Bonn)

Was macht einen Wein zur oganoleptischen Symphonie? – Auf den Spuren von Adolf Rapp, Helmut Guth, Pascal Ribereau-Gayon und Denis Dubourdieu

Zur Person:

geboren 1937 in Bonn; Studium der Chemie an der Universität Bonn; 1963 Promotion; 1971 Habilitation; 1972 Ernennung zum apl. Professor; 1974 Ordinarius für organische Chemie; Ehrungen: Verdienstmedaille der Eötvös Loránd Universität Budapest (1987); Hauptarbeitsgebiet: Naturstoffchemie, Photochemie von Heterozyklischen Verbindungen.

 

 

Samstag
31.03.2012
19.30 Uhr

Jahrhunderthalle in Frankfurt

Exkursion (mit Bus) zu Shen Yun Performing Arts in der Frankfurter Jahrhunderthalle

Shen Yun („göttliche Schönheit”) ist das weltweit führende Ensemble für klassischen chinesischen Tanz; es feiert mit drei Ensembles weltweit Erfolge auf den besten Bühnen. Shen Yun hat es sich zur Aufgabe gemacht, 5000 Jahre traditioneller chinesischer Kultur wiederzubeleben, die u. a. durch die Kulturrevolution fast vollständig zerstört worden ist. Shen Yun zeigt klassischen chinesischen Tanz sowie ethnische Volkstänze aus den verschiedenen chinesischen Regionen. Das ungewöhnlich hohe Niveau der künstlerischen Darbietungen wird immer wieder von westlichen Balletttänzern, bestätigt. Das virtuelle Bühnenbild, das die Kulisse darstellt, ist äußerst lebendig und eindrucksvoll gestaltet.

Busfahrt-Infos:
Abfahrt: 16:00; Treffpunkt: Quantiusstraße/Bahnhofrückseite
Showbeginn: 19:30
Rückfahrt: ca. 22:30
Busticket: Erwachsene: 19,- €/ Kinder 12,- €
Eintrittskarten sind noch verfügbar zu 50,- € und zu
80,- €. (Andere Kategorien gibt es auch im Vorverkauf
beim Veranstalter nicht mehr.)

Bitte melden Sie sich telefonisch bis zum 6. März bei Frau Jöher
(Tel.: 0228-7296101) an.

Infos zur Show:
Video: http://de.shenyunperformingarts.org/videos/index/play/cdFK7Gktdrs
Webseite von Shen Yun: www.shenyun2012.com

April  

Mittwoch
18.04.2012

Exkursion

Exkursion nach Bernkastel-Kues, Neumagen-Dhron
und Köwerich

Abfahrt: 09:00 Uhr am Brassetufer (unterhalb des Uniclubs)

Unsere Exkursionen 2012 eröffnen wir mit einem Besuch in Bernkastel-Kues, der Geburtsstätte des bedeutenden Humanisten Nikolaus von Kues (1401 - 1464). Wir folgen damit einer Anregung unseres Mitglieds, Herrn Prof. Dr. med. Dietmar Koischwitz, der auch dankenswerterweise die Organisation der Besichtigungen übernommen hat.

Im St. Nikolaushospital (Cusanusstift) mit seiner berühmten Bibliothek wird es für uns eine Führung durch Frau Mödder und Frau Schwartz geben, die uns auch anschließend durch die Stadt führt. Das Gebäude am Moselufer hatte Nikolaus von Kues für 33 bedürftige alte Männer gestiftet. In Bernkastel sind die Pfarrkirche St. Michael und St. Sebastian (2. Hälfte des 14. Jahrhunderts) und die stattlichen Fachwerkhäuser des 16. und 17. Jdhts., z. T. viergeschossig mit vorkragenden Obergeschossen und reich verzierte Streben kunsthistorisch von Bedeutung.
Danach Weiterfahrt nach Köwerich, dem Geburtsort von Maria Magdalena Kewerich, der Mutter Ludwig van Beethovens.

Mittagspause im Restaurant Ludwigs. Kurze Weinverkostung von Weinen des ehemaligen Weingutes der Mutter Beethovens und des Weinberges des Ehepaars Koischwitz.

Am Nachmittag Weiterfahrt nach Neumagen-Dhron. Besichtigung der Reste einer spätantiken römischen Straßen­festung mit zahlreichen, sehenswerten Reliefsteinen, die der Gemeinde die Bezeichnung „Rheinisches Pergamon“ eingebracht haben.

Anschließend Rückfahrt nach Bonn

Führung:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen

Bitte melden Sie sich bis zum 16.04.2012 bei Frau Jöher an
(Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100,
E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Montag
23.04.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Maximilian Weigend
(Biodiversität der Pflanzen, Direktor der Botanischen Gärten, Universität Bonn)

Sex und Süßes –
Werbung bei Blüten im Wettbewerb um die Bestäuber

Zur Person:

geb. 1969, Studium der Biologie an der Universität Regensburg und an der University of Natal/ Pietermaritzburg (Südafrika); 1997 Promotion an der LMU in München; 1999-2000 Postdoc (Molecular Systematic Studies) am New York Botanical Garden (mit DAAD-Stipendium); 2000-2004 Wissenschaftlicher Mit­arbeiter (Systematische Botanik und Pflanzengeographie, FU Berlin); 2005 Habilitation; 2011 Ruf auf eine W3-Professur für Botanik, Direktor des Botanischen Gartens, Universität Bonn (Nachfolge Prof. Wilhelm Barthlott)

 

Mittwoch
25.4.2012

Exkursion

 

Exkursion zu den Narzissenwiesen im Perlbachtal (bei Monschau-Höfen)

Abfahrt: 13:30 Uhr am Brassetufer (unterhalb des Uniclubs)

Unterwegs: Imbissmöglichkeit

Rückkehr: ca. 20:00 Uhr

Führung:
Prof. Dr. Wolfgang Schumacher
(Geobotanik und Naturschutz)

Zur Person:
geboren 1944. Nach dem Abitur zunächst Lehramtsstudium und Schuldienst (1964 bis 1972). Von 1970 bis 1975 Studium der Biologie und Bodenkunde an der Universität Bonn. 1976 Promotion zum Dr. rer. nat. Von 1976 bis 1985 Wissen­schaftlicher Assistent und Akademischer Rat. 1983 Habilitation. 1985 Berufung zum Professor für Geobotanik und Naturschutz in der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn. 1994 Ruf auf eine C4-Stelle der Universität Freiburg (abgelehnt). Von 1999 bis 2002 Abteilungsleiter für Landwirtschaft, Gartenbau und Ländlichen Raum im Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW. Seit 2002 wieder Leiter der Abteilung Geobotanik und Naturschutz in der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn. Vizepräsident der NRW-Stiftung Natur, Heimat und Kultur; Vorstandsmitglied der Rheinischen Kulturlandschaft.

Bitte melden Sie sich bis zum 23.04.2012 bei Frau Jöher an.

 

Donnerstag
26.4.2012
18.30 Uhr

Curtius-Konferenzraum

Hinweis auf eine Veranstaltung der Deutsch-Britischen Gesellschaft Bonn:

Graham Jefcoate
(formerly Director, Nijmegen University Library, Netherlands)

What is the use of old books in the age of the internet?

Einführung:
Prof. Dr. Dieter Mehl
(Anglistik, Universität Bonn)

Mai

Mittwoch
02.05.2012
20.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– in der Reihe „Im Fokus Festspielhaus” –
– gemeinsam mit dem Fest.Spiel.Haus.Freunde e.V. –

Bonns neue Mitte: Das Festspielhaus an der Rheinaue

Podiumsdiskussion

Erich Bettermann (Intendant Deutsche Welle)
Dr. Stephan Berg (Intendant Kunstmuseum)
Hans-Jürgen Beerfeltz (BMZ)
Friedrike Sträter (Hotel Villa Godesberg)
Dr. Flavia Pansieri (Executive Coordinator UN Volunteers)

Einführung:
Dr. Monika Wulf-Mathies
(Vorsitzende der Fest.Spiel.Haus.Freunde e.V.)

 

Sonntag
06.05.2012
11.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Matinée

Mit dem Salonorchester der Wissenschaftsorganisationen – SaloWi –

Anschließend: Brunch

Preis:25 € pro Person (inkl. aller Getränke)

Bitte melden Sie sich bis zum 02.05.2012 bei Frau Jöher an.

 

Montag
07.05.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

10. Joseph-Höffner-Vorlesung

– gemeinsam mit der Joseph-Höffner-Gesellschaft –

Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse
(Gerontologie, Universität Heidelberg)

Die alternde Gesellschaft

Zur Person:

geboren 1955, Studium der Psychologie, Philosophie und Musik an den Universitäten Aachen und Bonn sowie an der Musikhochschule Köln. 1986 Promotion in Psychologie an der Universität Heidelberg. 1993-1997 Gründungsdirektor sowie Ordinarius am Institut für Psychologie der Universität Greifswald. Seit 1997 Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg, seit 1998 Mitglied der Altenberichtskommission der Bundes-regierung, Vorsitzender der Dritten, Fünften und Sechsten Altenberichtskommission, seit 2003 mitverantwortlich für die Ausrichtung des European Master in Gerontology, seit 2006 Vorsitzender der Kommission ”Altern” der Evangelischen Kirche Deutschland, seit 2011 Mitglied der Behindertenberichtskommission der Bundesregierung. 2007-2011 Dekan der Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften der Universität Heidelberg.

Einführung:
Prof. Dr. Lothar Roos
(Christliche Gesellschaftslehre, Universität Bonn)

 

Dienstag
08.05.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Georg Satzinger
(Kunstgeschichte, Universität Bonn)

Mehr als preußischer Behördenbarock:
Das ehemalige Oberbergamt und die Bonner Rheinfront

Zur Person:
geboren 1956; 1977 bis 1984 Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Germanistik an der Universität Tübingen; 1984 Magister Artium; 1988 Promotion; 1989 bis 1992 wissenschaftlicher Assistent am Kunsthistorischen Institut der Universität Tübingen; 1991/92 Forschungsstipendium der Max-Planck-Gesellschaft an der Bibliotheca Hertziana, Rom; 1992 „Hans-Janssen-Preis” der Akademie der Wissenschaften in Göttingen; 1992 bis 1997 wissenschaftlicher Assistent an der Bibliotheca Hertziana, Rom; 1997 Habilitation an der Universität Münster; seit 1997 Professor an der Universität Bonn; 1997 bis 2003 Mitglied im Bonner Graduiertenkolleg „Die Renaissance in Italien und ihre europäische Rezeption”; 2005 Leitung der Sektion „Renaissance in Europa” des 28. Deutschen Kunsthistorikertages in Bonn; seit März 2005 Erster Vorsitzender des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker.

 

Dienstag
08.05.2012
19.30 Uhr

Festsaal im Hauptgebäude der Universität,
Am Hof 1 D

– eine Veranstaltung der Thomas Mann-Gesellschaft, Ortsverein Köln-Bonn –

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung im Festsaal des Universitätshauptgebäudes stattfindet.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann
Universität Konstanz

Die Gott-Mythologien der Josephs-Romane von Thomas Mann

Zur Person:

geboren 1938, Studium der Ägyptologie, der Klassischen Archäologie und Gräzistik in München, Heidelberg, Paris und Göttingen; Habilitation 1971; ab 1976 bis 2003 Lehrstuhl für Ägyptologie in Heidelberg; Gastprofessuren am Collège des France und am EHESS (Paris), an der Hebräischen Universität (Jerusalem), an der Rice University (Houston), an der Yale University (New Haven) und an der University of Chicago. ab 2003 Honorarprofessor für allgemeine Kulturwissenschaften an der Universität Konstanz; Ehrendoktor der Ev. Theol. Fakultät in Münster, der Yale University und der Hebräischen Universität; u.a. Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin (1984/85); Scholar am J.P. Getty Center Santa Monica (1994/95), Fellow der C.F. v. Siemens-Stiftung, München (1998/99), Fellow am Int. Forschungszentrum Kulturwissenschaft Wien (2004), Gadamer Stiftungsprofessur (2004); !996: Max-Plank-Forschungspreis, 1998: Preis des Historischen Kollegs, 2006: Alfried-Krupp-Wissenschaftspreis; 2007: Europäischer Essay-Preis Charles Veilon; 2012: Thomas-Mann Preis (Hansestadt Lübeck u. Bayerische Akademie der Schönen Künste, München).

Einführung:
Prof. Dr. Hans Büning-Pfaue
(Lebensmittelchemie, Universität Bonn und Vorsitzender des Ortsvereins)

 

Mittwoch
09.05.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Frauke Kraas
(Geographie, Universität Köln)

Megastädte – Motoren des globalen Wandels

Zur Person:

geboren 1962 in Westfalen; Studium der Geographie, Biologie, Ethnologie und Philosophie an den Universitäten Bochum und Münster; 1988-1998 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Assistentin und Oberassistentin an den Geographischen Instituten der Universitäten Münster und Bonn; 1991 Promotion in Münster, 1996 Habilitation in Bonn. Gerhard-Hess-Preis (1997) und Heisenberg-Stipendium (1998-2000) der Deutschen Forschungs­gemeinschaft. Seit 2000 Lehrstuhl für Humangeographie am Geographischen Institut der Universität zu Köln. Mitglied der Academia Europaea, der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften; Chair der MegaCity TaskForce der International Geographical Union, Vizepräsidentin der GeoUnion - Alfred Wegener Stiftung, Mitglied im Nationalen Komitee für Global Change-Forschung, Mitglied des DFG-Fachkollegiums Geographie, Präsidentin der Deutsch-Thailändischen Gesellschaft, Sprecherin der Bundesjury Geo- und Raum­wissenschaften des Wettbewerbs „Jugend forscht”.Forschungs­schwerpunkte: Megastädte, Entwicklungs- und Transformations­forschung, Governance, Informalität, Risiko- und Konfliktforschung, Ressourcensicherung, sozioökonomische Disparitäten, urbanes Kulturerbe, ethnolinguistische Minderheiten. Südostasien (Thailand, Myanmar, Indonesien), Indien, China, Schweiz.

Einführung:
Prof Dr. Eckart Ehlers
(Geographie, Universität Bonn)

 

Dienstag
15.05.2012
17.00 Uhr

Exkursion

Besuch des Opernhauses Bonn: „Hinter den Kulissen”

Herr Firmbach von der Theaterleitung wird uns durch das Opernhaus führen und über die Zentralaspekte der Oper sowie über künstlerische Konzeptionen, Technik, Finanzen, Personalfragen etc. berichten. Im Rahmen dieser Sonderveranstaltung werden auch einige Sängerinnen und Sänger der Oper Bonn auftreten.
Im Anschluß lädt der Uniclub ein zu einem Empfang in den benachbarten Uniclub.

Führung:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen

Anmeldung bis zum 10.05.2012 bei Frau Jöher.
Treffpunkt: Opernhaus, Haupteingang

 

Mittwoch
16.05.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– in der Reihe „Forschung hilft heilen – von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien”–
– gefördert vom Stifterverband der deutschen Forschung –

Prof. Oliver Brüstle
(Neuropathologie, Universität Bonn)

Pluripotente Stammzellen und Zellprogrammierung:
Perspektiven für die Biomedizin

Zur Person:

geboren 1962 in Ulm; Studium der Humanmedizin an der Universität Ulm; 1989 Promotion am Institut für Anatomie und Zellbiologie der Universität Ulm; 1989-1991 Arzt und Forscher am Institut für Neuropathologie der Universität Zürich; 1991-1993 an der Neurochirurgischen Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg; 1993-1997 am National Institute of Neurological Disorders and Stroke, Bethesda, in den USA; 1999 Habilitation in Bonn; 2000 Benningsen-Förder-Preis; 1997-2002 Arbeitsgruppenleiter am Institut für Neuropathologie der Universität Bonn; 2002 Direktor des Instituts für Rekonstruktive Neurobiologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; Mit-Gründer und wissenschaftlicher Direktor der Life&Brain GmbH; Sprecher des biomedizinischen Arbeitskreises im Kompetenznetzwerk Stammzellforschung NRW.

Einführung:
Prof. Dr. Peter Propping
(Humangenetik, Universität Bonn)

 

Freitag
18.05.2012
20.00 Uhr

Theaterforum

Stefan Zweig „Angst”

Eine Aufführung im Euro Theater Central am Mauspfad

Mit Nadja Soukup und Mark Zak
Inszenierung: Stefan Herrmann
Bühne: Anne Brüssel

Anschließend (gegen 21.00 Uhr) Diskussion mit dem Ensemble-Mitgliedern

Leitung der Diskussion:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen
(Amerikanistik, Uni Bonn)

Anmeldung bis zum 15.05.2012 bei Frau Jöher.

 

Montag
21.05.2012
19.30 Uhr

Sommerliches Opernkonzert

– gemeinsam mit den Opernfreunden Bonn–

Mit den Künstlern Daniela Denschlag (Mezzosopran),
Julia Kamenik (Sopran), Giorgos Kanaris (Bariton)
und Mirko Roschkowski (Tenor)
Klavierbegleitung: Christopher Arpiv
(alle Oper Bonn)

Das Programm wird kurzfristig bekanntgegeben.

Einführung:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen
(Amerikanistik, Universität Bonn) und
Herr Ferdinand Kösters
(Vorsitzender der Opernfreunde Bonn)

 

Donnerstag
24.05.2012
Abfahrt: 09:00 Uhr
am Brassertufer (unterhalb des Uniclubs)

(Diese ursprünglich für den 18. April 2012 Uniclubkurier angekündigte Exkursion musste kurzfristig verschoben werden.)

Exkursion nach Bernkastel-Kues, Neumagen-Dhron und Köwerich

Im Rahmen unserer Exkursionen 2012 machen wir einen Besuch in Bernkastel-Kues, der Geburtsstätte des bedeutenden Humanisten Nikolaus von Kues (1401 - 1464). Wir folgen damit einer Anregung unseres Mitglieds, Herrn Prof. Dr. med. Dietmar Koischwitz, der auch dankenswerterweise die Organisation der Besichtigungen übernommen hat.
Im St. Nikolaushospital (Cusanusstift) mit seiner berühmten Bibliothek wird es für uns eine Führung durch Frau Mödder und Frau Schwartz geben, die uns auch anschließend durch die Stadt führt. Das Gebäude am Moselufer hatte Nikolaus von Kues für 33 bedürftige alte Männer gestiftet. In Bernkastel sind die Pfarrkirche St. Michael und St. Sebastian (2. Hälfte des 14. Jahrhunderts) und die stattlichen Fachwerk­häuser des 16. Und 17. Jdhts., z. T. viergeschossig mit vorkragenden Obergeschossen und reich verzierte Streben kunsthistorisch von Bedeutung.
Danach Weiterfahrt nach Köwerich, dem Geburtsort von Maria Magdalena Kewerich, der Mutter Ludwig van Beethovens. Mittagspause im Restaurant Ludwigs. Kurze Weinverkostung von Weinen des ehemaligen Weingutes der Mutter Beethovens und des Weinberges des Ehepaars Koischwitz.
Am Nachmittag Weiterfahrt nach Neumagen-Dhron. Besichtigung der Reste einer spätantiken römischen Straßenfestung mit zahlreichen, sehenswerten Reliefsteinen, die der Gemeinde die Bezeichnung „Rheinisches Pergamon” eingebracht haben.

Anschließend Rückfahrt nach Bonn

Führung:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen
(Amerikanistik, Universität Bonn)

Bitte melden Sie sich bis zum 21.05.2012 bei Frau Jöher an
(Telefon 02 28 / 72 96 101, Fax 02 28 / 72 96 100,
E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Dienstag
29.05.2012
19.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Reihe: „Im Fokus Festspielhaus”
– gemeinsam mit dem Fest.Spiel.Haus.Freunde e.V. –

Gemeinsam mit den Fest.Spiel.Haus.Freunden veranstaltet der Bonner Universitätsclub eine Vortragsreihe zum geplanten Beethoven Festspielhaus.

Luzern - ein Festspielhaus mit weltweiter Ausstrahlung

Michael Haeflinger
(Intendant des Lucerne Festivals)

In der kleine Stadt Luzern wurde 1998 das von Jean Nouvel entworfene Kultur- und Kongresszentrum Luzern mit seinem architektonisch und akustisch hervorragenden Konzertsaal (1800 Plätze) eröffnet. Damit fand das seit 1938 bestehende Musikfestival eine neue Heimat, inzwischen locken ein Osterfestival mit geistlicher Musik, das Sommerfestival und das Pianofestival im November Künstler und Besucher aus aller Welt an den Vierwaldstätter See.
Wie kam es zu diesem Bau? Wie wird er - auch außerhalb der Festivals - ganzjährig genutzt? Welche Auswirkung hatte und hat dieses Projekt auf die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung von Luzern?
Zu Gast ist Michael Haefliger, der nach seinem Violinstudium an der Juillard School in New York zusätzlich eine Management-Ausbildung an der Universität St. Gallen sowie an der Harvard University in Massachusetts absolvierte. Seit 1998 ist er Intendant des Lucerne Festival. Das World Economic Forum Davos ernannte Michael Haefliger im Januar 2000 zum «Global Leader of Tomorrow». 2003 wurde er mit dem europäischen Kultur-Innovationspreis und 2007 mit dem Tourismus Award des Tourismus Forum Luzern ausgezeichnet.

Moderation:
Ilona Schmiel
(Intendantin des Beethovenfests)

Begrüßung:
Dr. Monika Wulf-Mathies
(Vorsitzende der Fest.Spiel.Haus.Freunde)

Juni

Mittwoch
06.06.2012
Exkursion

Exkursion zur Internationalen Edelsteinmetropole
Idar-Oberstein ins Deutsche Edelsteinmuseum

Abfahrtszeit: 08:30 Uhr

Treffpunkt: Brassertufer (unterhalb des Uniclubs)

Führung:
unser Mitglied Rolf Labedzke
(Direktor a.D., Deutsche Bank Bonn)

Anmeldung bei Frau Jöher bis Freitag, den 1. Juni 2012

 

Montag
11.06.2012
19.30 Uhr

Schumpeter-Saal

– Im Rahmen der mit dem DAAD gemeinsam veranstalteten
Reihe „Arabellion – Aufbruch in Nordafrika” –

Prof. Dr. Gudrun Krämer
(Freie Universität Berlin)

Religion, Reform und Revolution:
Zur Rolle der Islamisten im zeitgenössischen Ägypten

Zur Person:

1972-78 Studium der Geschichte, Islam- und Politikwissenschaft sowie der Anglistik in Heidelberg, Bonn, Sussex (Großbritannien); 1978 Staatsexamen (Geschichte, Politikwissenschaft, Anglistik) in Heidelberg; 1981 Promotion; 1993 Habilitation im Fach Islamwissenschaft an der Universität Hamburg; 1982-94 Nahost-Referentin an der Stiftung Wissenschaft und Politik in Ebenhausen bei München; 1987-89 Vertretung der Professur für gegenwartsbezogene Orientwissenschaft an der Universität Hamburg;
1993 Annahme des Rufs auf die Professur für Islamwissenschaft an der Universität Bonn; 1996 Übernahme des Lehrstuhls für Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin; Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften; Ehrendoktor der Tashkent Islamic University; Mitglied des Kollegiums des Forschungsverbundes „Europa im Nahen Osten - der Nahe Osten in Europa”; Executive Editor der Encyclopaedia of Islam, Three (mit Denis Matringe, John Nawas, und Everett Rowson).

Einführung:
Dr. Christian Hülshörster
(DAAD, Bonn, Leiter der Gruppe Nordafrika, Naher und Mittlerer Osten)

 

Donnerstag
14.06.2012
19.30 Uhr

Schumpeter-Saal

Prof. Dr. Peter Schneider
(Astrophysik, Universität Bonn)

Linsen im Weltraum:
Was wir aus der Lichtablenkung in Schwerkraftfeldern lernen können

Zur Person:

Geboren 1958; 1977 Abitur am Leibniz Gymnasium, Düsseldorf; 1983 Diplom der Physik an der Universität Bonn; Promotion an der Universität Bonn; 1992 Habilitation an der Fakultät für Physik der Universität München; 1993 Privat­dozent der Universität München. 1983-84 Wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für Astrophysik; 1984-86 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Astrophysik; 1986-87 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Joint Institute for Laboratory Astrophysics, University of Colorado, Boulder; 1987 Smithonian Fellow am Center for Astrophysics, Cambridge, Massachusetts; 1987-91 Wissenschaftlicher
Mit­arbeiter am Max-Planck-Institut für Astrophysik;
1991-92 Forscher am Max-Planck-Institut für Astrophysik; 1992-93 Professur an der Sternwarte München in Vertretung für H.-G. Groth; 1993-00 Forscher am Max-Planck-Institut für Astrophysik; 1998-98 Poste Rouge Gastwissenschaftler am Observatoire Midi-Pyrenees, Toulouse; seit März 2000 ordentlicher Professor für Astrophysik an der Universität Bonn
.

 

Mittwoch
20.06.2012
19.00 Uhr

Wissenschaftszentrum

– gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. –

Hinweis: aus organisatorischen Gründen findet diese gemeinsame Veranstaltung im Wissenschaftszentrum in der Ahrstr. 45, Bad Godesberg statt.

Christoph von Marschall
(Journalist, Washington D.C., USA)

Was ist mit den Amis los?
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben?

Zur Person:

Christoph von Marschall ist der wohl beste deutschsprachige Kenner des US-Präsidenten Barack Obama. Als Büroleiter des Berliner “Tagesspiegel” in Washington begleitete er Obama im Wahlkampf. Nach ihrem Einzug in das Weiße Haus beobachtet er das Präsidentenpaar weiter aus nächster Nähe. Marschall verfasste bereits 2007 die Bestseller-Biographie: „Barack Obama. Der schwarze Kennedy“, die in fünf Sprachen übersetzt wurde.

Nach Abitur und Wehrdienst studierte Marschall Osteuropäische Geschichte und Politikwissenschaften in Freiburg, Mainz und Krakau. Er promovierte über Polens Nationalitätenfrage in der Habsburger Monarchie. Seine journalistische Karriere begann 1989 bei der Süddeutschen Zeitung. Er berichtete aus Ungarn über die Massenflucht der DDR-Bürger in den Westen sowie den Sturz des Kommunismus in Rumänien und Bulgarien. 1991 wechselte er zum „Tagesspiegel“, wo er viele Jahre die Meinungsseite leitete. Er ist häufiger Kommentator im Deutschlandfunk, Autor politischer Feuilletons im Deutschlandradio, schreibt für „Die Zeit“, das Magazin „Cicero“ und die „Atlantic Times“. Seit 2005 berichtet er aus den Vereinigten Staaten.

Marschalls journalistische Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet. 2002 erhielt er den Deutsch-Amerikanischen Kommentarpreis für seinen vorausschauenden Kommentar zu den Anschlägen vom 11. September 2001 und dessen Folgen für Amerikas Außenpolitik. 2005 folgte der deutsch-polnische Journalistenpreis für eine Reportage über Skierbieszow, den Geburtsort des Bundespräsidenten Horst Köhler. Im gleichen Jahr wurde ihm der Verdienstorden der Republik Polen für seine Verdienste um die deutsch-polnische Aussöhnung verliehen.

Einführung:
Dr. Melanie Piepenschneider
(KAS, Leiterin der Hauptabteilung Politische Bildung)

 

Dienstag
26.06.2012
19.30 Uhr

Festsaal Universitätshauptgebäude

– gemeinsam mit der Thomas Mann-Gesellschaft, Ortsverein Köln-Bonn –

PD Dr. Thomas Rütten
(Newcastle)

Thomas Mann und das Krankheitsstigma der Moderne

Zur Person:

Geboren 1960; Nach dem Studium der Medizin, Geschichte, Klassischen Philologie und Musikwissenschaft in Bonn und später in Münster und der Approbation als Arzt wurde Rütten mit einer medizinhistorischen Dissertation über die Rezeptionsgeschichte der Hippokratischen Briefe in Münster promoviert und ebendort mit einer Schrift über die Geschichte des Hippokratischen Eids habilitiert. Nach Forschungsaufenthalten in Wolfenbüttel, Princeton and Paris ist Rütten heute Reader in the History of Medicine an der School of Historical Studies der Newcastle University, England. Seine Hauptarbeitsgebiete sind die antike, insbesondere die hippokratische Medizin und deren Rezeptionsgeschichte- sowie die medizin(histor)ischen Zusammenhänge in Leben und Werk von Thomas Mann. Darüber hinaus hat sich Rütten als literarischer Übersetzer betätigt und Werke von Pauline Melville, Hanif Kureishi und Dave Eggers übertragen. Er war auch an der Übersetzung von Anne Fadimans The Spirit catches you and you Fall Down beteiligt und ist außerdem Mitveranstalter der Davoser Literaturtage.

Einleitung:
Prof. Dr. Hans Büning Pfaue
(Lebensmittelchemie, Universität Bonn,
Vorsitzender des Thomas-Mann-Ortsvereins Bonn)

 

(Mittwoch
27.06.2012
19.30 Uhr)

Hinweis: Aus gesundheitlichen Gründen des Vortragenden hat Herr Prof. Zimmermann darum gebeten, diese Veranstaltung auf das Wintersemester zu verschieben. Das genaue Datum wird rechtzeitig angekündigt werden.

– gefördert durch die Prof. Rolf und Dr. Gisela Dederich Stiftung –

Professor Udo Zimmermann
(Komponist, Regisseur, Opernintendant, Leipzig)

Die Zukunft der Oper und das Zeitgenössische in der Kunst

Einführung:
Prof. Dr. Wolfram Steinbeck
(Musikwissenschaft, Universität Köln)

 

 

Donnerstag
28.06.2012
18.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Gemälde-Ausstellung Johanna Hess im Uniclub

In unserer Reihe Kunstausstellungen im Uniclub findet am 28.6.18.00 die Eröffnung einer Ausstellung von Gemälden der in Bonn lebenden und arbeitenden Künstlerin Johanna Hess statt.

Zur Person:

Johanna Hess stammt aus Heidelberg und studierte von 1975 bis 1980 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe Bildhauerei in der Klasse von Prof. W. Loth. 1980 war sie Meisterschülerin, 1990 erhielt sie ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg. Nach Abschluß ihres Studiums der Bildhauerei wandte sie sich bald in wachsendem Maße der Malerei zu. Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (u. a. in München, Stuttgart, Karlsruhe, Oberhausen, Bonn und Köln) zeugen von ihrer Produktivität und künstlerischen Einfallskraft. Johanna Hess ist eine eminent malerische Malerin und ihre Kunst ein Fest der Farben. Aber wer sich nicht nur der Farbenpracht überlässt und sich intensiver mit ihren Arbeiten beschäftigt, erkennt dass diese Malerin auch eine subtile Analystin von Farb-Affinitäten und Farb-Kontrastierungen ist.

Einführung:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen
(Amerikanistik, Universität Bonn)

Juli

Montag
02.07.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Vortrag fällt leider aus und wird im Wintersemester nachgeholt!

Wir empfehlen stattdessen den Besuch des Vortrags von Prof. Dr. med. Eckhart Altenmüller (s.u.)

 

Prof. Dr. med. Peter Propping
(Humangenetik, Universität Bonn)

Wird die Schwangerschaft auf Probe zum Normalfall?
Die nächste Stufe der genetischen Revolution

Zur Person von Prof. Dr. med. Peter Propping:

geb. 21.12.1942 in Berlin. Studierte von 1962-68 Medizin an der Freien Universität Berlin, wo er 1970 promovierte. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent an dem Institut für Anthropologie und Humangenetik der Universität Heidelberg. Seine Habilitation als Humangenetiker erfolgte dort 1976 an der Fakultät für Theoretische Medizin. 1980-1983 war er als Heisenberg-Stipendiat dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim und dem Institut für Humangenetik in Heidelberg zugeordnet. Seit 1984 ist Peter Propping Professor für Humangenetik und Direktor des Instituts für Humangenetik der Universität Bonn. An der Medizinischen Fakultät war er Dekan von 1990 bis 1992, von 1994 bis 1996 Prorektor der Universität Bonn. Seit 2008 ist er Mitglied des Hochschulrats der Universität. Außerdem ist er Sprecher des Graduiertenkollegs „Pathogenese von Krankheiten des Nervensystems“. Die Arbeitsgebiete von Peter Propping umfassen die Medizinische Genetik, insbesondere die Vererbung neuropsychiatrischer Krankheiten und erblicher Krebsdispositionen, sowie die genetische Variabilität von Rezeptoren im zentralen Nervensystem, die Erforschung genetisch komplexer Krankheiten und die Geschichte der Humangenetik und Eugenik. Für seine Verdienste um die Krebsforschung erhielt Propping u.a. folgende Auszeichnungen: 2004 Johann-Georg-Zimmermann-Medaille, Medizinerpreis. 2010 Deutsche Krebshilfe Preis für die Erforschung erblich bedingter Tumorkrankheiten und seinen großen Einsatz in der klinischen Versorgung Krebskranker. Er ist seit 2001 Mitglied im Nationalen Ethikrat.


Montag
02.07.2012
18.00 Uhr

Forschungszentrum Caesar

Ludwig-Erhard-Allee 2

Verantstaltung des Deutschen Zentrums für neurodegernartive Erkrankungen (DZNE)

Prof. Dr. med. Eckhart Altenmüller
(Direktor des Instituts für Musikphysiologie und Musiker-Medizin, Medizinische Hochschule hannover)

Apollos Gabe: Wie Musizieren das Gehirn verändert

Mit ausgesuchten Werken der Flötenliteratur aus 3 Jahrhunderten

 

Hinweis

4. und 5. Juli 2012

Am 4. und 5. Juli 2012 wird die Stiftung „Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (DGIA)” im Bonner Uniclub eine interessante Tagung zum Thema „Max Weber in der Welt” abhalten mit Beiträgen der deutschen geisteswissenschaftlichen Institute in Warschau, Moskau, Tokio, London, Rom, Paris, Washington, Istanbul und Beirut.

Zu der Tagung sind interessierte Mitglieder des Bonner Uniclubs eingeladen. Weiter Informationen über
maxwebertagung@stiftung-dgia.de

 

Donnerstag
05.07.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Klaus Peter Schneider
(Angewandte Englische Sprachwissenschaft, Universität Bonn)

Was es heißt, eine Sprache zu beherrschen: Zur Rolle interkultureller Variation und pragmatischer Kompetenz

Zur Person:

geboren 1955; 1975-1982 Studium der Anglistik, Russistik und Erziehungswissenschaften in Marburg, Edinburgh und Moskau; 1982 Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien; 1987 Promotion; 1984-1989 wissenschaftlicher Mitarbeiter und wissenschaftlicher Assistent in Marburg; 1989-1995 Hochschulassistent in Hamburg; 1992-1993 Vertretungsprofessur in Rostock; 1995-1998 Lecturer am University College in Dublin; 1997 Habilitation. Seit 1998 Professor für Angewandte Englische Sprachwissenschaft an der Universität Bonn, bis 2011 zudem Leiter des Studengangs Übersetzen/Englisch. Hauptarbeitsgebiete: Pragmatik, Soziolinguistik, Psycholinguistik. Gründer und Direktor des Research Centre for Empirical Pragmatics; u.a. Mitglied des Editorial Board der Zeitschrift Journal of Pragmatics (Elsevier, Amsterdam); Reihenherausgeber der Handbuchreihe Handbooks of Pragmatics (De Gruyter Mouton, Berlin/Boston/Beijing); internationale Forschungsprojekte mit Unterstützung u.a.der Europäischen Kommission; Mitglied des Beirats des Deutschen Anglistenverbandes.

 

Dienstag
10.07.2012

Abfahrt in Bonn
um 12:30 Uhr

Besuch der Ausstellung „El Greco und die Moderne”

im Museum Kunstpalast, Ehrenhof 4-5 in Düsseldorf

Der 1541 auf Kreta als Domenikos Thoetokópoulos geborene und 1614 in Toledo gestorbene, „El Greco - Der Grieche“ genannte „spanische“ Maler gehört zu den Künstlern von Weltrang, deren Werke im Zuge des Modernismus neu entdeckt und in ihrer künstlerischen Bedeutung erstmalig voll gewürdigt wurden. Die Avantgarde der verschiedensten Art - Cézanne und Macke, Picasso und Kokoschka fand in ihm Qualitäten, die ihnen halfen, ihre eigene künstlerische Zielsetzung zu finden und zu artikulieren. El Grecos langgestreckten stilisierten Körper faszinierten sie ebenso wie seine visionäre Überhöhung realer Ereignisse und seine merkwürdig reduzierte fahle Farbgebung.
Vierzig der bedeutenden Gemälde El Grecos aus den großen Museen der Welt versammelt zu sehen macht diese Ausstellung zu einem kunstgeschichtlichen Ereignis ersten Ranges – wenn auch seine Wirkung auf die Moderne sich nach Meinung mancher Experten hätte überzeugender dokumentieren lassen.
Wegen der Bedeutung dieser Ausstellung und auf Anregung verschiedener Mitglieder planen wir diese Exkursion und laden Sie herzlich zur Teilnahme ein.

Führung:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen
(Amerikanistik, Universität Bonn)

Abfahrt: 12.30 vom Brassertufer (Rheinufer), Beginn der Führung: 14.30 Uhr im Museum Kunstpalast in Düsseldorf, voraussichtliche Ankunft in Bonn zwischen 19.00 und 20.00 Uhr

Anmeldung per E-Mail an office@uniclub-bonn.de,
telefonisch unter 0228-72 96 0

 

 
 

Mittwoch
11.07.2012
18.00 Uhr

Treffpunkt:
Botanischer Garten, Eingang Meckenheimer Allee 171, (18.00Uhr)

Sommerabendführung im Botanischen Garten

Führung:
Professor Dr. Wilhelm Barthlott
(Leiter des Nees-Instituts der Biodiversität der Pflanzen, Universität Bonn)

Zur Person:

geboren 1946 in Forst (Baden-Württemberg); Studium der Biologie an der Universität Heidelberg mit den Nebenfächern Chemie und Physik; Zweitstudium der Geographie; 1972 Diplomarbeit; 1973 Promotion in Heidelberg; Wissenschaftlicher Assistent (Universität Heidelberg); 1976 bis 1977 langfristige Beurlaubungen zur Wahrnehmung eines Forschungsauftrages an der Elfenbeinküste; Forschungsaufenthalte in Südamerika (Ecuador, Peru, Brasilien), Nordamerika (USA), Großbritannien und Nordafrika; 1981 Habilitation in Heidelberg; Professor (C3) an der FU Berlin; seit 1985 Professor (C4) und Direktor am Botanischen Institut und des Botanischen Gartens der Universität Bonn; Schwerpunkte: Systematik, Biodiversität und Bionik; Ausbau des Botanischen Gartens; neuer Aufbaustudiengang „Ökologie und Umwelt”, Einrichtung eines internationalen „Zentrums für Entwicklungsforschung”; 1989 Ruf an die Universität Mainz (abgelehnt); Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz; seit 1997 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften; seit 1999 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina; 1992 Gründung des Verbandes Botanischer Gärten e. V.; 1997 Karl Heinz Beckurts-Preis für wirtschaftlich innovative Grundlagenforschung; 1998 Nominierung für den Zukunftspreis des Bundespräsidenten; 1999 Philip-Morris-Forschungspreis; 1999 Verleihung des Deutschen Umweltpreises durch den Bundespräsidenten; 1998 Verleihung des Ordens Andrés Bello der Republik Venezuela; 1999 Wahl zum „Foreign Member” der Linnean Society, London (FMLS); Forschungsgebiete: Elektronenmikroskopie pflanzlicher Oberflächen (Ultrastruktur und Chemie von Wachskristalloiden); Benetzbarkeit und Verschmutzbarkeit biologischer Oberflächen und deren Veränderung durch Tenside; technische Entwicklung biomimetischer künstlicher „intelligenter” unverschmutzbarer Oberflächen; Systematik der Blütenpflanzen; Tropenökologie und Biodiversität (Modellsysteme Epiphyten; Vegetation von Inselbergen; Kartierung von Biodiversität).

Bitte melden Sie sich bis zum 09.07.2012 bei Frau Jöher an
(Telefon 02 28 / 72 96 101, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Donnerstag
12.07.2012
19.30 Uhr

Schumpeter-Saal

II. Pirandello-Vorlesung

Prof. Dr. Paul Geyer
(Romanistik, Universität Bonn)

Machiavellis Ethiken

Zur Person:

1955 in Augsburg geboren; 1975-82 Studium der Romanistik, Germanistik und Philosophie in Bonn, München und Toulouse 1983-96 Assistent und Oberassistent bei Winfried Wehle an der Universität Eichstätt; 1987 Promotion; 1995 Habilitation für Romanische Philologie ; 1997 Professor an der Universität zu Köln; seit 2003 Professor an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; seit 2003 Leiter des Bonner Italien-Zentrums; 2007-09 Vorsitzender des Deutschen Romanistenverbandes; seit 2011 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn.

Forschungsschwerpunkte: Subjekttheorie, Kritische Kulturtheorie, Europäische Gründungsmythen, Italienische Renaissance, Französische Literatur und Philosophie des 18. bis 20. Jahrhunderts

September

Mittwoch
12.09.2012
Exkursion

Kunsthistorische Exkursion zu den Türmen der Deutschen Bank Zentrale Frankfurt/M. und zum Jüdischen Museum

Die Exkursion wird von unserem Mitglied, Herrn Rolf Labedzke (ehemals Direktor der Deutschen Bank, Bonn) vorbereitet und geleitet.

8:30 Uhr – Abfahrt: Bushaltestelle am Brassertufer (unterhalb des Uniclubs) | 10:45 Uhr – Ankunft am Jüdischen Museum Frankfurt (Hofstr. 9) | 11-12:30 Uhr – Einführung mit Museums­direktor Prof. Dr. Raphael Groß (Zürich) und stv. Dir. Fritz Backhaus | 13-14:30 Uhr – Mittagspause im Restaurant MaiNizza (Untermainkai 17) | 14:30 Uhr – Busfahrt zu den Türmen der Deutschen Bank (Taunusanlage 12) | 15-16:30 Uhr – Besuchergruppen à 10 Personen mit sachkundiger Führung: Turm A (Deutschland u. Europa), Turm B (Asien/Pazifik, Amerika, Naher Osten, Afrika) – Kunst überwindet Grenzen, Kunst wirkt auf 60 Etagen, - Kunsthistorikerin: Barbara Mocko, M.A. | 17:00 Uhr – Vortrag über die Tätigkeiten der Historischen Gesellschaft und des Historischen Instituts der Deutschen Bank mit dem Leiter: Dr. Martin L. Müller, Corporate Citizenship | 17:45 Uhr – Führung durch den Brand Space Markenraum (Logo) der Deutschen Bank | ca. 18:15 Uhr – Rückfahrt nach Bonn | 21:00 Uhr – Ankunft in Bonn

 

Donnerstag
20.09.2012
Exkursion

Wallraf-Richartz-Museum, Obermarspforten, am Kölner Rathaus

Besuch der Ausstellung „1912 – Mission Moderne.
Die Jahrhundertschau des Sonderbundes”

Es handelt sich um die Retrospektive der berühmten Ausstellung, in der damals im Kaiserreich 650 Kunstwerke, die heute zur klassischen Moderne gehören, ausgestellt und teilweise heftig angefeindet wurden.
Von diesen heute einhellig bewunderten Gemälden (van Gogh, Cézanne, Munch, Picasso, Maler der expressionistischen Künstlergruppen Die Brücke und Der Blaue Reiter) sind jetzt in Köln hundert Leihgaben zu erleben. Zu den Leihgebern gehören solch führende Museen wie das van Gogh-Museum Amsterdam, das Munch Museum Oslo, die Staatlichen Museen Berlin, das Art Institute Chicago, die National Gallery London, das Museum of Modern Art New York. An kunsthistorischer Bedeutung ist mit der Sonderbundausstellung in Köln 1912 nur die Armory Show 1913 in New York vergleichbar.
Wir beginnen mit einer Führung um 15.00, anschließend wird genügend Zeit sein für die individuelle Betrachtung der Ausstellung.

Leitung:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen

Treffpunkt: 14:45 Uhr am Museumseingang.
Anfahrt: entweder individuell oder mit einer gemeinsamen Bahnfahrt

Wir bitten um Anmeldung bei Frau Jöher bis Montag, den 17.09.2012

 

Mittwoch
26.09.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

VI. Ludwig Erhard-Vorlesung – gemeinsam mit der Ludwig Erhard-Stiftung und dem Internationalen Club, La Redoute –

Prof. Dr. Justus Haucap
(Direktor des Instituts für Wettbewerbsökonomie (DICE),
Universität Düsseldorf)

Energiepolitik heute:
Das Modell der dezentralen Planverwaltungswirtschaft

Zur Person:

Professor Dr. Justus Haucap, geb. 1969 in Quakenbrück (Niedersachsen), ist Direktor des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie (DICE) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Vorsitzender der Monopolkommission der Bundesregierung. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre in Saarbrücken und Ann Arbor (Michigan, USA) und anschließender Promotion an der Universität des Saarlandes folgten berufliche Stationen an der University of California (Berkeley, USA), der New Zealand Treasury in Wellington (Neuseeland) und der Universität der Bundeswehr in Hamburg, wo sich Haucap 2003 auch habilitierte. Vor seinem Ruf an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (dort seit 8/2009) hatte Haucap Lehrstühle an der Ruhr-Universität Bochum (2003-2007) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (2007-2009) inne. Zudem ist er Forschungsprofessor am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen und Mitglied in zahlreichen weiteren wissenschaftlichen Beiräten. Professor Haucap ist Mitherausgeber von Wirtschaft und Wettbewerb und Mitglied im Editorial Board von fünf weiteren wissenschaftlichen Fachzeitschriften.

Einführung:
Dr. Hans D. Barbier
(Vorsitzender der Ludwig Erhard Stiftung, Bonn)

 

Donnerstag
27.09.2012
19.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Stiftung „Humanitas Activa e.V.” –

Dr. med. Reinhard Erös

Unter Taliban, Warlords und Drogenbaronen:
Eine deutsche Familie kämpft für Afghanistan

Zum Thema:

Korruptionsvorwürfe, Terror-Anschläge, „Kollateral-Schäden“ der NATO-Truppen an der Zivil­bevölkerung und immer mehr gefallene eigene Soldaten bestimmen die Themen der Bericht­erstattung über das durch 30 Jahre Krieg geschundene Land am Hindukusch. Seit dem Frühjahr 2002 versucht die internationale Staaten­gemeinschaft, mit großem Engagement auch die Bundes­republik Deutschland, Afghanistan zu stabilisieren.
Wie erfolgreich ist dieser Einsatz bisher? Hat sich für das geschundene Volk der Afghanen seither die Lage verbessert? Wer herrscht im Land tatsächlich – Präsident Karzai, die Warlords oder die wieder erstarkten Taliban? Was kann eine kleine Familien-Initiative zum Aufbau eines physisch und moralisch zerstörten Landes leisten?

Zur Person:

Darauf eine Antwort zu geben ist kaum jemand geeigneter als Dr. Reinhard Erös. Afghanistan kennt Erös seit mehr als zwanzig Jahren. Schon 1986, während der sowjetischen Besatzung des Landes, hat er sich für 4 Jahre von der Bundeswehr unbezahlt beurlauben lassen, um den Menschen in Afghanistan als Arzt zu helfen. Dr. Erös leitete eine Hilfsorganisation und versorgte in der „Illegalität“, versteckt in den Höhlen von Tora Bora, Tausende Kranke und Verletzte. Seine Frau und die vier Kinder lebten in der Grenzstadt Peschawar. Osama Bin Laden war damals Nachbar der Familie Erös.
1998, noch während des Taliban-Regimes, gründete Erös die Familien-Initiative „Kinderhilfe Afghanistan“ und kehrte nach Afghanistan zurück. Ausschließlich mit privaten Spenden baute Erös seit dem 11. September 2001 über zwei Dutzend moderner Friedens-Schulen als Kontrapunkt zu den primitiven Koran-Schulen der Islamisten, Mutter-Kind-Kliniken, Waisen­häuser, Berufsschulen/Zukunftswerkstätten und Computer-Schulen in den besonders gefährdeten und gefährlichen Ostprovinzen, weit außerhalb von Kabul.
Laut „SÜDDEUTSCHE ZEITUNG“ ist die „Kinderhilfe Afghani­stan“ von Dr. Erös „die wohl effektivste Hilfs­organisation in Afghanistan“. Seine Expertise in Sachen Afghanistan macht
ihn seit dem 11. September 2001 zu einem gefragten Interview-
partner in nationalen und internationalen Medien. Für ihr Afghanistan-Engagement wurden Annette und Reinhard Erös u.a. mit dem „Bundes­verdienst­kreuz Erster Klasse“, dem „Marion-Gräfin-Dönhoff-Preis“, dem „Europäischen Sozialpreis“, dem „Familienpreis der katholischen Kirche Bayern“ und dem „Thomas-Dehler-Preis“ ausgezeichnet.

Einführung:
Prof. Dieter Sondermann
(Wirtschaftswissenschaften, Universität Bonn,
Erster Vorsitzender von „Humanitas Activa e.V.)

Oktober

Donnerstag
04.10.2012

Exkursion

Von der Landwirtschaft zur Mathematik –
Besichtigung des restaurierten und umgewidmeten Prachthaus
der Landwirtschaftskammer in der Endenicher Allee 60

Treffpunkt: 15:00 am Haupteingang Endenicher Allee 60
Parkmöglichkeiten im Hof

Führung:
Unser Mitglied Prof. Dr. Gisbert Knopp
(Christliche Kunstgeschichte und Denkmalpflege, Universität Bonn)

Zur Person:

Geboren 1941 in Düsseldorf; Studium der Geschichte, Kunstgeschichte, Kath. Theologie, Philosophie in Bonn; 1968 Philologische Staatsprüfung; 1969 Magister Artium; 1972 Promotion zum Dr. phil.; 1970-1974 Wiss. Assistent und Lehrbeauftragter am Institut für Kirchengeschichte der Universität Bonn. Seit 1974 beim Rheinischen Amt für Denkmalpflege, zunächst wiss. Referent in der Kunstdenkmälerinventarisation, seit 1986 Direktor der Abteilung Dokumentation und Bauforschung. Seit 1987 Lehrbeauftragter für Christliche Kunstgeschichte und Denkmalpflege am Institut für Kirchengeschichte. 1992 Ernennung zum Honorarprofessor. Forschungs- und Publikationsschwerpunkte: christliche Kunst, rheinische Geschichte und Kunstgeschichte, insbesondere Kurkölns, Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts, Denkmalpflege. Träger der Maecenas-Medaille des Universitätsclubs Bonn

 

Montag
08.10.2012
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– in der, gemeinsam mit dem DAAD veranstalteten Reihe „Arabellion“ –

Dr. Thiemo Gropp
(Desertec Foundation)

Wie kommt die Sonne aus Sahara in die Steckdose –
das DESERTEC-Projekt

Zur Person:

Dr. Thiemo Gropp ist Gründungsstifter der DESERTEC Foundation und verfolgt seit vielen Jahren die Entwicklung der regenerativen Energien. Als Unternehmer hat er mehrere national und international erfolgreiche Technologie-Firmen aufgebaut und geführt. Er hat in Deutschland und den USA Physik studiert und im Fachbereich Biochemie promoviert.

Einführung:
Dr. Christian Hülshörster
(DAAD, Leiter der Gruppe Nordafrika

 

Dienstag
09.10.2012
14.45 Uhr
(die Führung beginnt um 15.00 Uhr)

Exkursion zum Bilderbuchmuseum

Das Bilderbuchmuseum in der Burg Wissem ist Europas einzigartiges Spezialmuseum für künstlerische Bilderbuchillustration, historische und moderne Bilderbücher sowie Künstlerbücher.

Burg Wissem, Troisdorf, Burgallee 1 53840 Troisdorf.

Bitte melden Sie sich bis zum 08.10.2012 unter joeher@uniclub-bonn.de oder 0228-72960 an.

 

Dienstag
16.10.2012
19.30 Uhr

Schumpeter-Saal

– in der, gemeinsam mit dem DAAD veranstalteten Reihe „Arabellion“ –

Dr. Michael Lüders

Iran – der falsche Krieg

Zur Person:

geboren 1959 in Bremen. Studium der arabischen Literatur in Damaskus, der Islam­wissenschaften, Politologie und Publizistik in Berlin. Promotion über das ägyptische Kino. Doku­mentar­filme für SWR und WDR. Langjähriger Nahost­korrespondent der Wochenzeitung DIE ZEIT. Lebt als Politik- und Wirtschaftsberater, Publizist und Autor in Berlin. Kommentator deutscher, schweizerischer und österreichischer Medien in Sachen Nahost, arabische Welt, Islam, Lehrbeauftragter am Centrum für Nah- und Mittelost-Studien der Philipps Universität Marburg. Stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Orientstiftung. Mitglied im Beirat des Nah- und Mittelostvereins NUMOV.

Einführung:
Prof. Dr. Eckart Ehlers
(Geographie, Universität Bonn)

 

Mittwoch
17.10.2012
19.00 Uhr

Ehemalige Landesvertretung Rheinland-Pfalz, Heussallee 18-24

– bitte beachten Sie den geänderten Vortragsort –

V. Carl-Duisberg-Vorlesung – gemeinsam mit der Bonner Universitätsgesellschaft –

Bundesminister a.D. Dr. Klaus Kinkel
(Vorsitzender der Telekom Stiftung)

Bildung und Forschung - Investition in die Zukunft

Zur Person:

Dr. Klaus Kinkel wurde am 17.12.1936 in Metzingen geboren, aufgewachsen in Hechingen/Baden Württemberg, Abitur 1956. Nach dem Abschluss des Studiums der Rechts­wissenschaften an den Universitäten Tübingen, Bonn und Köln und Promotion zum Dr. jur., begann er 1965 seine Beamtenlaufbahn im Bundesinnenministerium und wechselte 1974 ins Auswärtige Amt. Dort leitete er zunächst den Leitungsstab, später den Planungsstab. Von 1979 bis 1982 war er Präsident des Bundesnachrichtendienstes, danach Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz, anschließend von 1990 bis 1992 Bundesjustizminister. Von Mai 1992 bis Oktober 1998 war Dr. Klaus Kinkel Bundesminister das Auswärtigen, 1993 bis 1998 zugleich Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. Von 1993 bis 1995 führte er als Bundesvorsitzender die Freie Demokratische Partei. Dem Deutschen Bundestag (Wahlkreis Karlsruhe) gehörte Dr. Klaus Kinkel von 1994 bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2002 als stellvertretender FDP-Fraktionsvorsitzender an. Seit 1998 ist Dr. Klaus Kinkel als Rechtsanwalt tätig, u.a. als Vorsitzender der Deutschen Telekom Stiftung.

 

Montag
22.10.2012
18.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

VI. Friedrich Hirzebruch Vorlesung

– gemeinsam mit den Mathematischen Instituten der Universität Bonn, dem Max Planck Institut für Mathematik Bonn und dem Hausdorff Center für Mathematik in Bonn –

Prof. Dr. Marcus du Sautoy
(Oxford, UK)

The Secret Mathematicians

Zur Person:

Marcus du Sautoy, geb. 1965 in London. Studium der Mathe­matik in in Oxford. Promotion bei Daniel Segal 1989. Er war EPSRC Senior Media Fellow und Royal Society University Research Fellow, Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn, Gastprofessor an der Ecole Normale Superieure in Paris, der Australian National University in Canberra und der Hebäischen Universität Jerusalem. Seit 2008 ist er Charles Simonyi Professor für „Public Understanding of Science“ und Mathematik in Oxford. Er ist Fellow des New College und Präsident der Mathematical Association. 2001 hat er den Berwick Prize der London Mathematical Society für herausragende mathematische Forschung erhalten. 2009 erhielt er den Michael Faraday Prize der Royal Society of London für „excellence in communicating science to UK audiences“. Seit 2010 ist er Officer of the Order of the British Empire.
Größere Bekanntheit auch in nicht-mathematischen Kreisen erlangte er 2003 mit dem Buch „The Music of the Primes“ über die Riemannsche Vermutung. 2004 wurde er vom Esquire Magazine zu den 100 wichtigsten Leuten unter 40 Jahren in Großbritannien gezählt. Weitere Bücher folgten: „Symmetry: A Journey into the Patterns of Nature“ (2008) und unlängst „The Num8er My5teries: A Mathematical Odyssey Through Everyday Life“ (2010). Du Sautoy schreibt außerdem regelmäßig für The Times, Daily Telegraph, The Independent und The Guardian. Er tritt regelmäßig in Hörfunkprogrammen und Fernsehreihen der BBC auf, unter anderem in der vierteiligen Reihe „The story of Maths“ und als Co-host in Dara Ó Briain‘s School of Hard Sums, einer Sendung, bei der das Publikum mit dem Lösen mathematischer Aufgaben unterhalten wird.

Einführung:
Prof. Dr. Werner Ballmann
(MPI für Mathematik, Bonn)

 

Dienstag
23.10.2012
19.30 Uhr

Joseph-Schumpeter-Saal

– gemeinsam mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn/Rhein-Sieg –

Dr. Günter Müchler
(Historiker)

Frankreich nach dem Wahljahr –
Konsequenzen für Deutschland

Zur Person:

Geboren1946 in Wuppertal; 1967 – 1973 Studium der Politikwissenschaft, Neueren Geschichte und Zeitungs­wissen­schaft in München, Promotion zum Dr. phil.; 1978 – 1980 Redakteur bei der Deutschen Zeitung/Christ und Welt in Bonn (seit 1979 Ressortchef Innenpolitik); 1980 – 1985 Bonner Korrespondent der Augsburger Allgemeinen; 1985 – 1987 Leiter der Parlamentsredaktion der Kölnischen Rundschau, Bonn; 1987 – 1989 Leiter der Abteilung Aktuelles im Deutschlandfunk; 1989 – 1994 Chefredakteur und Leiter der Hauptabteilung Politik und Zeitgeschehen; 1994 – 2011 Programmdirektor des Deutschlandfunks; 2004 – 2011: Programmdirektor von Deutschland­radio Kultur; lebt seit 2011 in Paris. Seine Frau, Ursula Welter, ist die Frankreichkorrespondentin des Deutschland­funks. Zuletzt (2012) ist Dr. Müchler mit einem Buch „1813, Napoleon – Metternich und das weltgeschichtliche Duell von Dresden, Theiss, Stuttgart“ hervorgetreten.

 

Donnerstag
25.10.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Thomas-Mann-Gesellschaft, Ortsverein Köln-Bonn –

Thomas Mann-Konzert: Lesung und musikalischer Vortrag

Beethovens Klaviersonate C-Moll op.111
im Doktor Faustus von Thomas Mann

mit Dr. Rosemarie Breitband-Arand und Andreas Arand

Einführung:
Prof. Dr. Hans Bünning-Pfaue
(Lebensmittelchemie, Universität Bonn,
Vorsitzender des Thomas-Mann-Ortsvereins Bonn)

 

Sonntag
28.10.2012
11.00 Uhr

Matinée mit Brunch

Musikalische Begleitung: Dr. Wolfram Schött (Klavier)

Programm:
• Mozart Fantasie c-moll KV 396
• Begrüßung
• Schubert Impromptu op. 142 B-dur (Rosamunde Variation)
• Ehrungen (Verleihung der Maecenas Medaille)
• Schumann Arabeske op. 18 C-dur

Bitte melden Sie sich bis zum 25.10.2012
bei Frau Jöher (Telefon 0228/7296101, Fax 0228/7296100,
E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

Preis: 25 €/Person (inkl. Aller Getränke; Kinder unter 12 Jahren frei)

 

Mittwoch
31.10.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Joachim Scholtyseck

Eine Karriere im 20. Jahrhundert: Günther Quandt und
die unternehmerischen Herausforderungen zwischen
Demokratie und Diktatur

Zur Person:
Geboren am 18. August 1958 in Bonn; 1980-1991 Studium der Geschichte, Politische Wissenschaften, Kunstgeschichte und Soziologie an der Universität Bonn; 1991 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Bonn mit einer Dissertation zu den deutsch-italienischen Beziehungen in der Bismarckzeit; 1993-1999 Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Karlsruhe; 1998 Habilitation an der Universität Karlsruhe mit einer Arbeit zum Thema „Robert Bosch und der liberale Widerstand gegen den Nationalsozialismus“; 1998 Landeslehrpreis des Landes Baden-Württemberg; 1998/99 Lehrstuhlvertretung an der Universität Stuttgart; 1999-2001 Vertretung einer Professur an der Universität Bonn; Seit dem 1. April 2001 Universitätsprofessor (C 4) für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bonn.

Forschungsschwerpunkte: Deutsches Kaiserreich, Italienische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert, Amerikanische Geschichte im 20. Jahrhundert, Wirtschafts- und Unter­nehmens­geschichte, Faschismus/National­sozialismus, Widerstand gegen den Nationalsozialismus, Kalter Krieg, Außenpolitik der DDR

November

Montag
12.11.2012
Exkursion

Exkursion zum Bonner Radioteleskop in Effelsberg (Eifel)

12:45 Uhr
Abfahrt am Brassertufer, unterhalb des Uniclubs

14:00 Uhr
Begrüßung und Einführung durch Prof. Dr. Karl Menten (Direktor des Max Planck Instituts für Radioastronomie, Bonn und Universität Bonn)

15:00 Uhr
Besichtigung und Führung: Herr Krause (wissenschaftlicher Leiter des Radioteleskops

17:45 Uhr
Rückkehr nach Bonn

Zur Person:

Prof. Dr. Karl Menten, geb 1957; 1977-82 Studium der Physik und Astronomie (Universität Bonn); 1987 Promotion (Bonn); 1987–1989 Postdoctoral Research Fellow at the Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics (CfA), Cambridge, MA, USA; 1989–1992 Research Associate at the CfA; 1990 –1996 Contributor to junior and senior tutorial program of the Astronomy Department, Harvard University, Cambridge, MA, USA; 1992–1996 Radio Astronomer, Smithsonian Astro­physical Observatory (with tenure); 1995–1996 Lecturer on Astronomy, Astronomy Department, Harvard University; 1996 Senior Radio Astronomer, Smithsonian Astrophysical Observatory; seit 1996 Direktor am MPIfR, Bonn; seit 2000 Honorarprofessor an der Universität Bonn; since 2001 Principal Investigator, Atacama Pathfinder Experiment (APEX); 2008–2013 Executive Director, MPIfR
Dr. Menten ist Koautor von mehr als 220 referierte Ver­öffent­lichungen und erhielt verschiedene Ehrungen unter anderem zwei Smithsonian Institution career awards, einen Philip Morris Research Prize in 2004 und 2007, den 42. Karl G. Jansky Lectureship, der jährlich vom NRAO/the Trustees of Associated Universities, Inc. Verliehen wird. Er ist Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.

Bitte melden Sie sich bis zum 08.11.2012 bei Frau Jöher (Telefon 0228/7296101, Fax 0228/7296100, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

 

Donnerstag
15.11.2012
20.00 Uhr

Theaterforum des Uniclubs

Wir besuchen gemeinsam Georg Büchners hintergründige Komödie Leonce und Lena (1836) im Theater Marabu Kreuzstraße 16, 53225 Bonn.

Anschließend (wie gewohnt) eine Diskussion mit den Mitwirkenden.

Leitung:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen
(Amerikanistik und Anglistik, Universität Bonn)

Das junge Ensemble Theater Marabu ist mehrfach für seine herausragenden Produktionen ausgezeichnet worden, die dieses kleine Privattheater weit über unsere Region hinaus bekannt gemacht hatten.

Bitte melden Sie sich bis zum 09.11.2012 bei Frau Jöher (Telefon 0228/7296101, Fax 0228/7296100, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de). Preis: 9€/ pro Person

 

Montag
19.11.2012
19.00 Uhr

Exkursion

Heinrich Hertz

Exkursion ins Deutsche Museum Bonn (Ahrstr. 45)

mit Prof. Dr. Karl-Heinz Althoff (Experimentalphysik, Universität Bonn)
und Dr. Ralph Burmester (Wissenschaftshistoriker, Deutsches Museum, Bonn)

Zu den Personen:

  • Prof. Karl-Heinz Althoff, geb. 1927; nach Kriegsdienst und amerikanischer Gefangenschaft 1946 – 1954 Studium der Physik in Göttingen und Heidelberg; 1954 Wissenschaftlicher Assistent (Physikalisches Institut Universität Bonn); 1954 Promotion (Universität Bonn); 1958/1959 Gastwissenschaftler am California Institute of Technology (Passadena, USA); 1964 Habilitation (Universität Bonn); 1964/1965 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kernforschungszentrum Jülich; seit 1965 Lehrstuhl für Experimentalphysik an der Universität Bonn; 1968/1969 Gastwissenschaftler am Europäischen Kernforschungszentrum CERN, Genf

Hauptforschungsgebiete:
Elementarteilchenphysik und Beschleunigerbau: der erste von Prof. Althoff gebaute Beschleuniger, ein „Synchrotron“, steht inzwischen im Deutschen Museum in Bonn (siehe auch seine Vorträge mit Demonstrationen am 6.6.2002 sowie am 28.5.2003).

Auszeichnungen:
1996 Oskar-von-Miller-Medaille in Gold (Deutsches Museum München); 1996 Wolfgang-Paul-Plakette (Universität Bonn)

  • Dr. Ralph Burmester, geb. 1972; studierte Geschichte, Publizistik und Politikwissenschaft in Münster. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Museum Bonn. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Konzeption und Realisierung von Vortragsveranstaltungen und Sonderausstellungen sowie Forschungen und Publikationen zur Wissenschaftsgeschichte.

Veröffentlichungen:
Wissenschaft aus erster Hand – 50 Jahre Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau/Bodensee (München und Bonn 2000); Bonner Durchmusterungen – Argelander und sein astronomisches Erbe (Bonn 2009)

 

Donnerstag
22.11.2012
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– im Rahmen der Vortragsreihe „Europäische Integration – Wege aus der Staatsschulden- und Währungskrise” –

– gemeinsam mit dem Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, Universität Bonn–

Dr. Hans Reckers
(ehemals Vorstand der Deutschen Bundesbank)

Maastricht-Kriterien – Heuristischer und politischer Zweck

Zur Person:

Dr. Hans Reckers ist Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB). Von 20002 bis 2009 war er Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank und dort zuständig für die Bereiche Risiko-Controlling, Bargeld und Institutionelle und regulatorische Finanzmarktfragen.

 

Freitag
23.11.2012
18.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Musikalische Soirée mit anschließendem Buffet

Von der Puszta zum Plattensee

mit dem QuAHRtett

Bei dieser Gelegenheit werden wir die neueingetretenen Mitglieder willkommen heißen.

Weitere Einzelheiten werden noch bekannt gegeben werden.

 

Montag
26.11.2012
18.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Der Rotwein, ein Rubin im Glas – Genuss und Gesundheit

Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Wamhoff
(Kekulé – Institut für Organische Chemie, Universität Bonn)

Zur Person:

geboren 1937 in Bonn; Studium der Chemie an der Universität Bonn; 1963 Promotion; 1971 Habilitation; 1972 Ernennung zum apl. Professor; 1974 Ordinarius für organische Chemie; Ehrungen: Verdienstmedaille der Eötvös Loránd Universität Budapest (1987); Hauptarbeitsgebiet: Naturstoffchemie, Photochemie von Heterozyklischen Verbindungen.

 

Dienstag
27.11.2012
19.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Vernissage: Ausstellung Gisela Thielmann

Skulpturen und Arbeiten auf Papier

Mit einer Präsentation von Plastiken und druckgrafischen Arbeiten der Künstlerin Gisela Thielmann setzen wir unsere Serie von „Kunstausstellungen im Uniclub“ fort. Im Mittel­punkt steht ihr Homer-Zyklus. Ein besonderer Reiz liegt darin, dass die Künstlerin die berühmten Gestalten Homers in verschiedenen Medien dargestellt hat, die wir neben einander erleben können.

Zur Person:

Gisela Thielmann hat nach ihrer Berufstätigkeit als Ver­sicherungs­­fachwirtin eine Ausbildung als Bildhauerin (u. a. in der Bildhauerhalle in Bonn) absolviert und außerdem Druck­grafik, Aktzeichnen sowie Aquarell- und Acrylmalen studiert. Seit 2003 hat sie ihre Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen präsentiert u.a. in der Stadt­bibliothek Bonn – Bad Godesberg, Kunst in Unkeler Höfen, Kunsttage Königswinter, Herrenhaus Burg Altendorf und Kommandeursburg Kerpen.

Einführung und Gespräch mit der Künstlerin:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen
(Amerikanistik und Anglistik, Universität Bonn)

 

Mittwoch
28.11.2012
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– in der Reihe „Forschung hilft heilen - von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien”–

Prof. Volkmar Gieselmann
(Physiologische Chemie, Universität Bonn)

Seltene Erkrankungen: Die Waisen der Medizin

Zur Person:

Prof. Dr. Volkmar Gieselmann, geb. 1955, ist Direktor des Institutes für Biochemie und Molekularbiologie der Universität Bonn. Nach dem Studium an den Universitäten Bochum, Frankfurt und Münster legte 1981 sein medizinisches Staats­examen ab und promovierte zum Dr. med. Nach beruflichen Stationen in Laboren und Kliniken an der Universität Münster, der Harvard Medical School, Boston, der Universität Göttingen und der Universität Kiel ist er seit 1999 an der Universität Bonn tätig. Er habilitierte 1991 im Fach Biochemie, erhielt 1993 ein Heisenberg­stipendium der DFG und kurze Zeit später eine Hermann und Lilly-Schilling Stiftungs­professur für medizinische Forschung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Er war von 2002 bis 2006 Prodekan für Forschung der Medizinischen Fakultät und ist seit 2009 Prorektor für Studium, Lehre und Studien­reform der Universität Bonn. Seit 2006 ist er Präsident der „European Study Group of Lysosomal Diseases“ eines Verbundes von mehr als 100 europäischen und israelischen Arbeitsgruppen, die sich mit einer Gruppe seltener Erkrankungen den sogenannten lysosomalen Speichererkrankungen befassen. Diese Erkrankungen stehen seit vielen Jahren im Zentrum seiner wissenschaftlichen Arbeiten. Im Jahr 2008 erhielt er den Preis für die Erfor­schung seltener Erkrankungen der Eva-Luise und Horst Köhler Stiftung. Neben seinem wissenschaftlichen Interesse liegt ihm die Weiter­entwicklung und Förderung universitärer Lehre am Herzen. An der medizinischen Fakultät gestaltete er ein Lehrprogramm, das sich insbesondere an wissenschaftlich orientierte Studierende der Medizin und Zahnmedizin wendet. Dafür erhielt er einen Lehrpreis der Fachschaft Medizin der Universität Bonn.

Dezember

Dienstag
04.12.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bonn e. V. und der Friedrich Naumann Stiftung–

Prof. Dr. Paul Kevenhörster
(Münster)

Ein schwankender Riese? Politik und Gesellschaft Japans in der Krise

Zur Person:

Prof. em. Dr. Paul Kevenhörster, geb. am 5. Juni 1941 in Schwerte Ruhr, Studium der Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaften und der Japanischen Sprache an den Universitäten Köln, Bonn, Hamburg, Bochum, Pennsylvania State University (USA) und Sophia University Tokyo. Promotion in Köln 1968, Habilitation in Bonn 1973, Wiss. Rat und Professor an der Technischen Universität Braunschweig 1974 und o. Prof. für Politikwissenschaft in Münster seit Dez. 1974; 1982 bis 1988 Kurator der Deutschen Stiftung für internationale Stiftungen (Berlin); Gastprofessuren in Dubrovnik und Tokyo; Gastforscher: International Institute for Social Information Science, Numazu (Japan), UN Center für Regional Development (Nagoya), Princeton University, Woodrow Wilson International Center for Scholars (Washington D.C.) und Waseda Universität Tokyo.

Veröffentlichungen: Kevenhörster, Paul/Pascha, Werner/Shire, Karen, Japan. Wirtschaft – Gesellschaft – Politik, 2. Aufl., Wiesbaden 20120; Kevenhörster, Paul, Politikwissenschaft Bd. 2 – Ergebnisse und Wirkungen der Politik, Wiesbaden 2006

Einführung:
Dierk Stuckenschmidt
(Vorsitzender der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bonn e.V.)

 

Montag
10.12.2012
17.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Mitgliederversammlung

(nur für Mitglieder)

 

Montag
10.12.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Xuewu Gu
(politische Wissenschaften Universität Bonn)

Wohin führt der Führungswechsel in China?

Zur Person:

Univ.-Prof. Dr. Xuewu Gu ist seit Oktober 2009 Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen und Direktor des Center for Global Studies an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Zuvor war er von 2002 bis 2009 Inhaber des Lehrstuhls für Politik Ostasiens und Direktor der Sektion Politik Ostasiens an der Ruhr-Universität Bochum. Geboren in China, promoviert in Bonn und habilitiert in Freiburg, gilt er als ein international führender Experte für Wirtschaft, Energie, Politik und Kultur Chinas. Durch zahlreiche Veröffentlichungen, Fernsehauftritte (ARD, ZDF, Phönix, RTL, Servus TV), Radiointerviews (Deutsche Welle, WDR, NDR, Bayerische Rundfunk, Deutschlandfunk), öffentliche Vorträge, Podiumsdiskussionen sowie Beratungsgespräche prägt der bislang einzige deutsche Ordinarius chinesischer Herkunft im Bereich der Sozial- und Wirtschaftswissenschaft die öffentliche Wahrnehmung Chinas und den Meinungsbildungsprozess im Bereich der chinesischen Wirtschaft und Politik im deutschsprachigen Raum aktiv mit. Seit 2006 ist er Vorstandvorsitzender der Gesellschaft Deutsche Professoren Chinesischer Herkunft.

 

Donnerstag
13.12.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– im Rahmen der Vortragsreihe „Europäische Integration– Wege aus der Staatsschulden- und Währungskrise”

– gemeinsam mit dem Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie,
Universität Bonn –

Prof. Dr. Carl-Christian von Weizsäcker

Finanz- und Staatsschuldenkrise

Zur Person:

Geboren 1938 in Berlin; 1948 bis 1957 Gymnasium in Göttingen; 1957 bis 1961 Studium der Volkswirtschaftslehre, Jura, Geschichte und Soziologie an den Universitäten in Zürich, Göttingen, Hamburg, Freiburg i. Br., und Basel; 1961 Promotion (Basel); 1962 bis 1964 Forschungsaufenthalt am MIT und in Cambridge/USA; 1964 bis 1965 Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin; 1965 Habilitation an der Universität Basel für Volkswirtschaftslehre; 1965 bis 1972 Ordentlicher Professor für Volk­swirtschafts­lehre an der Universität Heidelberg; 1972 bis 1974 Ordentlicher Professor für Mathematische Wirtschaftstheorie an der Universität Bielefeld; Mitglied des Max-Planck-Instituts für Gemeinschaftsgüter, Bonn; 1974 bis 1982 Ordentlicher Professor für Wirtschaftliche Staats­wissen­schaften an der Universität Bonn; 1982 bis 1986 Ordinarius für Volks­wirtschafts­lehre an der Universität Bern; 1986 Ordinarius für Volks­wirtschafts­lehre der Universität zu Köln; Direktor des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln

Einführung:
Prof. Dr. Tilman Mayer
(Politische Wissenschaft, Universität Bonn)

 

Montag
17.12.2012
19.30 Uhr

Adventskonzert der Benediktinerabtei in Maria Laach

Es spielt die Kammerbesetzung des Musikkorps der Bundeswehr.

Abfahrt am Uniclub (Brassertufer) um 16:15 Uhr
Rückkehr in Bonn um ca. 22:30 Uhr

Dem Uniclub steht eine begrenzte Zahl von Eintrittskarten zur Verfügung
Bitte melden Sie sich für eine verbindliche Anmeldung bis zum 12.12.2012 bei Frau Jöher (Telefon 0228/7296101, Fax 0228/7296100, E-Mail joeher@uniclub-bonn.de).

Wir danken unserem Mitglied Herrn Bankdirektor a.D. Rolf Labedzke für die Vermittlung des außergewöhnlichen Konzertbesuchs.