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  Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember
Januar

Mittwoch
09.01.2013
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– gemeinsam mit der Gesellschaft der Freunde des Beethoven Orchester Bonn e.V. –

Tristan oder die Ästhetik der Erlösung

Podiumsdiskussion mit Stefan Blunier GMD, dem Generalmusikdirektors und Chefdirigent des Beethoven Orchesters Bonn und Prof. Dr. Peter Gülke

Zur Person:

Stefan Blunier studierte in seiner Heimatstadt und an der Folkwang Hochschule Essen Klavier, Horn, Komposition und Dirigieren. Noch während seiner Studienzeit gründete er das „Ensemble für Neue Musik Essen”. Nach Stationen in Mainz, Augsburg und Mannheim, war er von August 2001 bis Dezember 2008 Generalmusikdirektor am Staatstheater Darmstadt. Am 1. August 2008 übernahm Stefan Blunier die Position des Generalmusikdirektors der Bundesstadt Bonn und wurde somit gleichzeitig Chefdirigent des Beethoven Orchesters Bonn und der Oper Bonn.

Moderation:
Dr. Manfred Osten
(Erster Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde des Beethoven Orchester Bonn)

 

Donnerstag
10.01.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Paul Kirchhof
(Staatsrecht, Universität Heidelberg)

Das unfertige Europa und die Stabilität des Rechts

Zur Person:

Geboren 1943 in Osnabrück, als Sohn des späteren Bundesrichters Ferdinand Kirchhof und seiner Ehefrau Liselotte, geb. Kersten; 1962 – 1966 Studium der Rechts­wissen­schaften an den Universitäten Freiburg und München; 1968 Promotion zum Dr. jur. (München); 1969 Zweite Juristische Staatsprüfung (Stuttgart); 1970 – 1975 Wissen­schaft­licher Assistent am Institut für deutsches und internationales Steuerrecht der Universität Heidelberg; SS 1973 Abordnung zum Landtag von Baden-Württemberg, Kulturpolitischer Ausschuss; 1974 Habilitation an der Universität Heidelberg für die Fächer Staats- und Verwaltungsrecht, insbesondere Wirtschafts­verwaltungs­recht, Finanz- und Steuerrecht sowie Verwaltungslehre; 1975 – 1981 Ordentlicher Professor für Öffentliches Recht, Direktor des Instituts für Steuerrecht der Universität Münster; 1976 – 1978 Prorektor der Universität Münster, Stellvertreter des Rektors; seit 1981 Ordentlicher Professor für öffentliches Recht an der Universität Heidelberg, Direktor des Instituts für Finanz- und Steuerrecht der Universität Heidelberg; 1987 – 1999 Richter des Bundesverfassungsgerichts, Mitglied des Zweiten Senats; 2000 – 2011 Leitung der Forschungsstelle Bundes­steuer­gesetz­buch beim Institut für Finanz- und Steuerrecht an der Universität Heidelberg; seit 2000 Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

Einführung:
Prof. Dr. Dr. h.c. Josef Isensee
(Staatsrecht, Universität Bonn)

 

Donnerstag 15.01.2013
19.30 Uhr

Josef-Schlumpeter-Saal

– In der Reihe „Forschen hilft heilen –
von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien”–

Prof. Dr. med. Dr. med-dent. Rudolf Hermann Reich
(Mund-, Kiefer- und Gefäß-Chirurgie, Universität Bonn)

Das Gesicht wahren –
Fortschritte der plastischen Kiefer- und Gesichtschirugie durch Forschung

Zur Person:

Facharzt für MKG-Chirurgie, plastische und ästhetische Chirurgie an der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie der Universitätsklinik Bonn; Promotion Medizin und Zahnmedizin (1975/1979); Facharztausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (1979); Ernennung zum C-2 Professor, Medizinische Hochschule Hannover (1989). Prof. Reich ist Mitglied in mehreren wissen­schaft­lich medizinischer Fachgesellschaften (AWMF), Vorstands­mitglied Arbeitskreis Förderation operativ wissenschaft­lich medizinischer Fachgesellschaften in der AWMF, Mitglied des Fachbeirats plastische und ästhetische Chirurgie der Landes­ärztekammer Nordrhein und Obergutachter für Implantologie der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV).

 

Mittwoch
16.01.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Hermann Parzinger
(Prähistorik, Leiter der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin)

Deutsche in der archäologischen Erforschung Sibiriens

Zur Person:

1959 in München geboren. Studium von 1979 bis 1985 an der Ludwig-Maximilians-Universität München, an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken sowie an der Universität Ljubljana (Slowenien, 1982). 1985 Promotion bei Georg Kossack über die Chronologie der Späthallstatt- und Frühlatènezeit. 1985 Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI), das ihn ein Jahr lang durch Länder des Mittelmeerraums und des Nahen Ostens führte. Von 1986 bis 1990 Hochschulassistent am Lehrstuhl für Vor- und Frühgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München. Habilitation und Privatdozentur 1991 bis 1994 Zweiter Direktor der Römisch-Germanischen Kommission des DAI in Frankfurt. 1995 Gründungsdirektor der Eurasien-Abteilung des DAI. Anfang 2003 Nachfolge von Helmut Kyrieleis als Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) bis zum 28. Februar 2008. Hermann Parzinger wurde am 8. Juni 2007 einstimmig zum Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz gewählt, der größten deutschen Kultureinrichtung. Er trat damit am 1. März 2008 die Nachfolge von Klaus-Dieter Lehmann an.

Einführung:
Prof. Dr. Dittmar Dahlmann
(Osteuropäische Geschichte, Universität Bonn)

 

Donnerstag
17.01.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– im Rahmen der Vortragsreihe „Europäische Integration – Wege aus der Staatsschulden- und Währungskrise”–

– gemeinsam mit dem Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, Universität Bonn–

Prof. Dr. Ludger Kühnhardt
(Politische Wissenschaft, Universität Bonn)

Die Krise als Motor der Integration?

Zur Person:

Prof. Dr. Ludger Kühnhardt ist Direktor des „Zentrums für Europäische Integrationsforschung”; an der Universität Bonn.
Er war Gastprofessor und Research Fellow u. A. am St. Anthony’s College der Oxford University, der Universität Kapstadt, der Stanford University und dem Woodrow Wilson International Center for Scholars. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen besonders Sicherheitspolitik, Menschenrechte und die Europäische Integration.

Einführung:
Prof. Dr. Tilman Mayer
(Politische Wissenschaft, Universität Bonn)

 

Montag
21.01.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Wolfgang Kubin
(Sinologie, Universität Bonn)

Der diesjährige Literaturnobelpreisträger

Zur Person:

geboren 1945 in Celle,1966 Abitur auf dem altsprachlichen Zweig des Gymnasiums Dionysianum in Rheine; 1966-1968 Studium der ev. Theologie an der Universität Münster (Hebraicum). 1968 Studium der Japanologie, Germanistik, Philosophie und chinesische Sprache an der Universität Wien. Von 1968-1969 Sinologie, Germanistik, Philosophie und japanische Sprache an der Universität Münster. 1969-1973 Studium der Sinologie, Germanistik, Philosophie und Japanologie an der Ruhr-Universität Bochum. 1973 Promotion im Fach Sinologie an der Ruhr-Universität Bochum. 1975-1977 wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl Sprache und Literatur Chinas. 1974-1975 Stipendium der modernen chinesischen Hochsprache am Pekinger Spracheninstitut als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. 1977-1983 wissenschaftlicher Assistent am Ostasiatischen Seminar der Freien Universität zu Berlin. 1981 Habilitation im Fach Sinologie an der FU Berlin. 1982-1985 Stipendiat des Heisenberg-Programmes der DFG. Seit 1985 Professor für Chinesisch am Seminar für Orientalische Sprachen an der Universität Bonn. Seit 1989 ediert er die Zeitschriften minima sinica. Zeitschrift zum chinesischen Geist und Orientierungen. Zeitschrift zur Kultur Asiens. 1989 Professor für Moderne Sinologie an der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn. Diverse Gastdozenturen in China ab, aber auch in den U.S.A. (Madison) und in Israel. 1998/99 erhielt er von der Volksrepublik China den Preis für die beste Literaturkritik, verliehen durch die Zeitschrift Der Autor (Zuojia). Er wurde an etlichen chinesischen Universitäten zum Honorarprofessor ernannt: an der Pekinger Hochschule für Sprachen und Kulturen, an der Universität Shandong, an der Pädagogischen Hochschule von Shandong, an der Ocean University in Qingdao, an der East China Normal University in Shanghai, an der Philosophischen Fakultät der Sun Yatsen-Universität in Kanton, an der Drei-Schluchten-Universität von Chongqing, an der Pädagogischen Hochschule von Leshan sowie an der 1902 gegründeten renommierten Universität Nanking, an der Shanghai JIaotong-Universität und an der Gongye-Universität Peking. 2003 erhielt er den Preis für Literatur der Lesegesellschaft. 2007 verlieh ihm die chinesische Regierung in der Großen Halle des Volkes den Staatspreis der VR China für besondere Verdienste um die chinesische Buchkultur, außerdem den Pamir International Poetry Price für seine Übersetzungen moderner und gegenwärtiger chinesischer Lyrik. Am 2009 wurde ihm der Weilun-Forschungspreis der Tsinghua-Universität, Peking, verliehen. Wolfgang Kubin ist seit dem 1.09.2011 bis zum 31.07.2016 als Seniorprofessor an der Beijing Foreign Studies University tätig.

 

Donnerstag
31.01.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– in Zusammenarbeit mit dem Ortsverein BonnKöln der
Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft–

Prof. Eigler
(Innere Medizin, Humanwissenschaftliches Zentrum der Ludwig Maximilian Universität München)

Medizin und Sterben im Roman „Zauberberg” von Thomas Mann – gegenwartsbezogene Anmerkungen aus ärztlicher Sicht

Zur Person:

Geboren 1930 in Sangerhausen (Sachsen-Anhalt), ging nach dem Studium der Medizin und der Promotion längere Zeit in die USA, kehrte 1961 in leitende Klinikfunktionen nach München und Köln zurück und habilitierte sich 1968; wurde 1974 zum apl. Professor ernannt; war 1971-1990 leitender Oberarzt und von 1990 bis 1995 stellv. Direktor der Medizinischen Klinik Innenstadt der LMU München; bis 1997 war er u.a. verantwortlich für die Vorlesungsreihe „Ethik und Medizin”;; er ist Gründungs-Mitglied des Humanwissenschaftlichen Zentrums der LMU; Publikationen/Vorträge u.a. zum Thema: „Der todkranke Patient”;; zur Diagnostik und Therapie, Theologica Practica (1986); „Thomas Mann-Ärzte der Familie und die Medizin in München”; (2000); „Krankheit und Sterben”; in Erzählungen, persönlichen Begegnungen und essayistischen Texten von Thomas Mann (2004); „Ärzte der Familie … u.a. in Königliche Hoheit”

Einführung:
Prof. Dr. Hans Bünning-Pfaue
(Universität Bonn und Vorsitzender des Ortsvereins BonnKoeln der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft)

Februar

Sonntag
03.02.2013
11.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Neujahrsempfang

Musikalische Begleitung mit dem QuAHRTETT
(dem Uniclub bereits durch die Soirée am 23.11.2012 bekannt)

anschließend Brunch

Kosten: 25,00 € pro Person inkl. aller – auch alkoholische-Getränke
Anmeldung bitte bis zum 29. Januar 2013 bei Frau Jöher,
Tel.: 0228-7296101 oder joeher@uniclub-bonn.de

 

Sonntag
17.02.2013
18.00 Uhr

Euro Theater Central

– im Rahmen unseres Theaterforums –

„Rot” von John Logan

im Euro Theater Central

anschließend Diskussion mit den Schauspielern

Diskussionsleitung:
Prof. Dr. Lothar Hönninghausen
(Amerikanistik, Universität Bonn)

Der Titel bezieht sich auf die Farbgebung von Gemälden des bekannten amerikanischen Malers Mark Rothko (1903 – 1970), der mit seinen Farbfeldgemälden Weltruhm erlangt hat. Der Autor John Logan, der durch Drehbücher erfolgreicher Filme bekannt geworden ist, hat mit Rot ein ebenso spannendes wie tiefgründiges Werk geschaffen. Es erlebt in der Inszenierung des berühmten ungarischen Regisseurs Peter Tömöry – den Freunden des Hauses durch erstklassige Inszenierung seit langem bekannt - eine kongeniale Aufführung durch die Schauspieler Bruno Tendera und Stephan Tacke-Unterberg. Das Aufregendste in Stück und Darstellung ist vielleicht, dass es Logan aber auch dem Schauspieler Stephan Tacke-Unterberg – in der undankbaren Rolle des Assistenten des Maler-Genies – gelingt, ein dramatisches gleichwertiges Gegengewicht zu dem dominierenden Mark Rothko / Bruno Tendera zu schaffen.

„Ein Theatererlebnis, das mich begeistert hat und das Sie nicht verpassen sollten.” Prof. Lothar Hönninghausen

Diese Veranstaltung wurde bereits per E-Mail angekündigt und ist ausgebucht.

 

Dienstag
19.02.2013
16.00 Uhr

Exkursion
Museum Koenig Bonn

Museum Koenig Bonn

Fossilien aus der Grube Messel (Unesco Welterbe):
Das Leben an einem kleinen See bei Darmstadt vor 47 Millionen Jahren

Führung durch die Ausstellung:
Prof. Dr. Wighart von Koenigswald

Treffpunkt: 16.00 Uhr am Eingang des Museum Koenigs, Adenauerallee 160 (Parkplatz hinter dem Haus)

Zur Person:

Wighart v. Koenigswald, Jahrgang 1941, ist Professor für Paläontologie an der Universität Bonn. Nach dem Studium in Bonn und München arbeitete er von 1971-1977 im Sonderforschungsbereich 53 „Palökologie” in Tübingen zusammen mit der Archäologie, um die Umweltbedingungen des eiszeitlichen Menschen aus der begleitenden Säugetier­fauna zu erschließen. In diesem Zusammenhang nahm er an zwei Expeditionen in die Hocharktis teil. Es folgten 10 Jahre am Hessischen Landesmuseum in Darmstadt, wo er intensiv über die Fauna von Messel arbeitete und um den Erhalt dieser Fossillagerstätte rang. Neben Studien zur pleistozänen Fauna des letzten Interglazials führte er seine Untersuchungen zur Mikrostruktur des Zahnschmelzes der Säugetiere weiter, um die funktionalen und evolutiven Aspekte zu erforschen. Mit diesem Thema habilitierte er sich 1980 an der Universität Frankfurt.
1987 folgte er dem Ruf auf den Lehrstuhl für Paläontologie an die Universität Bonn, nachdem Verhandlungen über eine Lehrkanzel in Wien fehlschlugen. In Bonn widmete er sich ganz der Wirbeltierpaläontologie und führte seine drei Forschungsgebiete: Messel, Pleistozäne Faunen und die Mikrostruktur des Zahnschmelzes mit vielen Doktoranden und Diplomanden weiter. Er war Mitglied in SFF 350 und ist stellvertretender Sprecher des Gradiertenkollegs: „Evolution und Biodiversität in Raum und Ziet”. Fast alle Forschungsprojekte wurden durch die DFG, bzw. EG gefördert.
W. v. Koenigswald ist korrespondierendes Mitglied der Akademie in Krakau und Mitherausgeber verschiedener internationaler Fachzeitschriften. Von 2001-2003 war er Präsident der Paläontologischen Gesellschaft, dem Fachverband für den deutschsprachigen Raum. Er war lange Zeit als Fachgutachter für die DFG und die VW-Stiftung tätig. - An der Universität Bonn war er von 1998-2000 Dekan der Mathematisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät.

 

Donnerstag
21.02.2013
19.30 Uhr

Josef-Schlumpeter-Saal

– im Rahmen der Vortragsreihe „Europäische Integration –
Wege aus der Staatsschulden- und Währungskrise”

– gemeinsam mit dem Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie,
Universität Bonn –

Prof. Dr. Bernd Lucke

Parallelwährungen als Alternative für hochverschuldete Staaten?

Zur Person:

Prof. Dr. Bernd Lucke ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Hamburg und dort Geschäftsführender Direktor des Instituts für Wachstum und Konjunktur. Er war als Gastprofessor tätig an der Humboldt-Universität-Berlin, der University of British Columbia, Vancouver und der Indiana University, Bloomington. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Empirische Wirtschaftsforschung, Konjunkturtheorie (insbesondere RBC-Modelle) und Wachstumstheorie.

Einführung:
Prof. Dr. Tilman Mayer
(Politische Wissenschaft, Universität Bonn)

 

Montag
25.02.2013
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– in Zusammenarbeit mit dem Ortsverein BonnKöln der Deutschen-Thomas Mann-Gesellschaft–

Prof. Dr. phil. Heinrich Breloer (Köln)

„Die Kinder des Zauberers” (Film)

4. Teil aus der bekannten WDR-Film-Serie „Die Manns”
(bisher noch nicht öffentlich gezeigt)

Präsentation mit persönlicher Einleitung durch den Regisseur (H. Breloer)

Zur Person:

Geboren 1942 in Gelsenkirchen, Studium der Literaturwissenschaft in Bonn und Hamburg, 1961 – 1970; Promotion in Hamburg über Georgs Kaisers Drama „Die Koralle; persönliche Erfahrung und ästhetische Abstraktion” (1976); ab 1972 freier Autor mit Film- und Fernsehkritiken; ab 1978 erster längerer Dokumentar-Film über den jungen B. Brecht mit dem Regisseur Horst Königstein; weitere Filme (Auswahl): „Mein Tagebuch”, zehnteiliger Dokumentarfilm (1980); „Das Beil von Wandsbeck” (Dokudrama, 1982); „Treffpunkt im Unendlichen” (Dokudrama zu Klaus Mann, 1983); „Kampfname: Willy Brandt”, (Dokumentar-film, 1984); „Größenwahn, Revue der ersten und letzten Tage” (Dokudrama, 1985); „Eine geschlossene Gesellschaft” (Dokudrame, 1987); „Die Staatskanzlei” (Dokudrama zur Barschel-Affäre, 1989); „Kollege Otto” (Doku­drama zur Coop-Affäre, 1991); „Wehner – die unerzählte Geschichte” (Dokudrama, 1993); „Einmal Macht und zurück” (Dokudrama zur Schubladenaffäre, 1994); „Die Manns – ein Jahrhundert-Roman” (Dokudrama, 2001); „Speer und Er” (Dokudrama, 2004); „Buddenbrooks” (2008).
Auszeichnungen: u. a. Adolf-Grimme-Preise (1979, 1983 mit Gold; 1987 mit Silber; 1992 mit Gold; 1993, 2002 mit Gold; Gold Medal des New York Film und TV-Festivals, 1983; Goldener Gong 1991 u 1994; Fernsehfilmpreis der Dt. Akademie der Darstellenden Künste für Die Staatskanzlei, 1990; Bayrischer Fernsehpreis, 1991 und 1997; Prix Europa, 1993; DAG-Fernsehpreis in Gold, 1994 u. 1998; Filmpreis Rheinland-Pfalz, 1994; Bambi, 1997; Goldener Löwe, RTL, 1997; Bundesverdienstkreuz, 1999; u. a. Deutscher Fernsehpreis, Goldene Kamera für „Die Manns” dazu Golden Gate Award, San Franzisko, Goldene Nymphe, Monte Carlo, Goldene Romy (2002); Hans Abich-Preis (2005); Goldene Olive für „Speer und Er”, Montenegro, 2005 dazu auch Goldene Romy (2006), Goldene Magnolie, Shanghai, 2006) sowie bester Film in der Kategorie Geschichte und Biographie beim Banff World Television Festival (2006); NRW-Verdienstorden (2006); Professoren-Titel auf Kabinettbeschluss vom NRW-Ministerpräsidenten als „Auszeichnung für hervorragende Leistungen in Kunst und Kultur” verliehen (2007); Bester Film beim RomaFictionFest Rom für Regie von „Buddenbrooks” (2009).

Einführung:
Prof. Dr. Hans Büning-Pfaue
(Lebensmittelchemie, (Universität Bonn)

 

Dienstag
26.02.2013
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Prof. Wolfram Kinzig
(Alte Kirchengeschichte, Universität Bonn)

„Gründungswunder” des Christentums?
Die Auferstehung Christi in der altkirchlichen Diskussion

Zur Person:

Geboren 1960 in Mannheim; 1978-1985 Studium von evangelischer Theologie und Latinistik in Heidelberg und Lausanne, Abschlüsse: Wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Evangelische Theologie und Latein (1984) und Erste Theologische Prüfung der Evangelischen Landeskirche in Baden (1985); anschließend Graduiertenstudium in Christ Church, Oxford (1985/86) und am Trinity College, Cambridge (1986/87); 1988 Promotion zum Dr. theol., Heidelberg; 1991 Habilitation an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg; Venia Legendi für das Fach Historische Theologie; 1988-1992 Fellow of Peterhouse, Cambridge (Research Fellow); 1992-1995 Fellow of King’s College, Cambridge (Senior Research Fellow); WS 1992/93-WS 1995/96 Privatdozent für Historische Theologie, Heidelberg (Heisenberg-Stipendiat der DFG); seit SS 1996 Universitätsprofessor (C4) für Kirchengeschichte (Schwerpunkt: Alte Kirchengeschichte) an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn; seit WS 2005/06 Gründungsmitglied und Sprecher (Direktor) des „Zentrums für Religion und Gesellschaft” (ZERG), Universität Bonn

 

Mittwoch
27.02.2013
10.00 Uhr

Exkursion

Von der Heydt-Museum Wuppertal

Peter Paul Rubens Ausstellung in Wuppertal

Auf Wunsch vieler Mitglieder bieten wir diese gemeinsame Fahrt zur Rubens-Ausstellung an.

Rubens ist für die meisten Uniclub-Mitglieder sicher längst nicht mehr der Maler von zu viel weiblichem Barockfleisch. Aber sich im Anschauen der Details der Originalgemälde zu überzeugen, ein welch großer Maler Rubens wirklich war, ist eine andere Sache.

Dazu vermittelt die Ausstellung die Gelegenheit, in Rubens eine kultivierte vornehme Persönlichkeit zu erleben, bei der Malerei zu einem Anlass für geheime diplomatische Aufträge auf höchster Ebene wurde, ohne deshalb weniger bedeutend als Kunst zu sein.

Treffpunkt: am 27. Februar 2013 um ca. 10.00 Uhr am Brassertufer, unterhalb des Uniclub – Rückkehr: ca. 19.00 Uhr

Anmeldung zur Busfahrt bis zum 20. Februar 2013 bei Frau Jöher - joeher@uniclub-bonn.de

März

Donnerstag
07.03.2013
19.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit den Fest.Spiel.Haus.Freunden –

Ilona Schmiel
(Intendantin des Beethovenfestes Bonn)

Beethovenstadt ohne Festspielhaus?

Zur Person:

geboren 1967 in Hannover; Studierte Gesang, Schulmusik, Altphilologie sowie Kultur- und Medienmanagement in Berlin und Oslo; 1993 Assitentin der Geschäftsleitung bei den Donaueschinger Musiktagen sowie Mitarbeiterin beim olympischen Kulturfestival Lillehammer und Oslo; 1995-1997 Projektleiterin bei der Konzertagentur Rafael Concerts für die weltweiten Operntourneen der "Arena di Verona"; 1998-2002 Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin zur Glocke Veranstaltungs-GmbH in Bremen. Dort übernahm Sie auch die Geschäftsführung des Bremer Musikfestes; 2004 wurde sie zum Beethovenfest nach Bonn berufen. Ilona Schmiel ist zudem seit 1996 Gastdozentin im Studiengang "Kultur- und Medienmanagement" an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin. Seit 2005 ist sie Mitglied der Jury der Kulturstiftung des Bundes.

Einführung:
Dr. Monika Wulf-Matthis
(Vorsitzende der Fest.Spiel.Haus.Freunde)

 

Donnerstag
07.03.2013
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– in der Reihe „Forschung hilft heilen – von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien”–

Prof. Dr. Christa Elisabeth Müller
(Pharmazeutische Chemie, Uni Bonn)

Leben ist Chemie – der Nobelpreis 2012

Zur Person:

1979-1980 Studies in Rhetorics, Education and Ethnology, University Tübingen; 1980-1983 Studies in Pharmacy, Uni­versi­tät Tübingen; 1988 Ph.D. (Dr. rer. nat.), University of Tübingen; 1994 Habilitation in Pharmaceutical Chemistry; 1989/90 and 1992 Postdoctoral scientist at the Laboratory of Bioorganic Chemistry, National Institutes of Health, Bethesda, Maryland, USA; 1994-1998 Associate Professor (C3) for Pharmaceutical Chemistry at the University of Würzburg; since 1998 Full Professor (C4) for Pharmaceutical Chemistry at the University of Bonn; 2001-2004 Vice-rector for planning and finances at the University of Bonn; Co-founder and vice-speaker of the Pharma Center Bonn (PZB); 2008 Founding of the Bonn International Graduate School on Drug Sciences and member of the BIGS Advisory Board of the University of Bonn; 2008 Spokesperson of the BMBF-BioPharma Project “Neuroallianz”; since 2008 Vice-spokesperson of the NRW international graduate research school BIOTECH-PHARMA; since 2010 Vice-rector for public and international relations, University Bonn; 2011 Teaching awards for the lecture “Pharmaceutical Chemistry”, the seminar “Stereochemistry” and the practical course “Drug Analysis”; 2012 Research Prize of Alzheimer Forschung Initiative e.V

 

Dienstag
12.03.2013
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Prof. Dr. Sabine Schrenk
(Christliche Archäologie, Uni Bonn)

Von Adam bis Zauberdecke.
Einblicke in das Fach der Christlichen Archäologie

Zur Person:

Studium in Freiburg in Breisgau und Bonn: zuerst Klassische Archäologie, dann Christliche Archäologie; hierin 1992 promoviert zum Dr. phil.
Nach der Dissertation Wissenschaftliche Mitarbeiterin u.a. am Römisch-Germanischen Museum/Amt für Archäologische Bodendenkmalpflege der Stadt Köln und am Franz Joseph Dölger-Institut in Bonn, in der wissenschaftlichen Redaktion des Reallexikons für Antike und Christentum. Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für eine Untersuchung zu Wandbehängen. Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abegg-Stiftung, Riggisberg/Schweiz; 2001 bis 2005 dort Konservatorin für die Kunst bis 1500. 2005 Habilitation an der Philipps-Universität Marburg; Oktober 2006 bis Juni 2008 Lehrstuhlvertretung im Fach Christliche Archäologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Lehrstuhl Prof. Dr. H. G. Severin). Seit 30.06.2008 Professorin auf der Stiftungsprofessur für Christliche Archäologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Die Stelle wird getragen zu gleichen Anteilen von der Gielen-Leyendecker-Stiftung und der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn.

 

Montag
18.03.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Martin Honecker
(Systematische Theologie und Sozialethik, Universität Bonn)

Reformationsgedenken – einst und jetzt


 

Dienstag
19.03.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Hermann Sabel
(Betriebswirtschaftslehre, Univerität Bonn)

Horizontales, vertikales und dynamisches Marketing

Zur Person:

geboren 1937 in Koblenz; Abitur am Humanistischen Gym­nasium in Niederlahnstein; Studium der Betriebs­wirtschafts­lehre in Mainz und Köln; Diplom 1960 in Köln; Assistent bei Erich Gutenberg; Promotion 1964; Habilitation in Regensburg 1968; Rufe nach Berlin, Regensburg, Mannheim, Frankfurt; seit 1974 Ordinarius an der Universität Bonn; fünf Jahre Direktor des Universitätsseminars der Wirtschaft in Schloss Gracht; Leiter verschiedener Seminare

 

Sonntag
24.03.2013
18.00 Uhr

Im Rahmen unseres Theaterforums laden wir zu einer Aufführung von

Tennessee Williams „Sommer und Rauch“

in den Kammerspielen Bad Godesberg ein.

Nach dem Besuch der Vorstellung treffen wir uns durch die freundliche Vermittlung des neuen Dramaturgen Ingo Piess mit den Mitgliedern des Ensembles zu einer Diskussion im Foyer der Kammerspiele.
Durch Stücke wie Glasmenagerie, Katze auf dem heißen Blechdach, Endstation Sehnsucht hat Tennessee Williams seinen Weltruhm als einer der großen amerikanischen Dramatiker des 20. Jahrhundert begründet. In Sommer und Rauch erleben wir einen ebenso bedeutenden, aber anderen Williams.

„Eine große Tragödie der Innerlichkeit aus dem amerikanischen Süden!“ (Hönnighausen)

Baldige Anmeldung per E-Mail an office@uniclub-bonn.de (Frau Stüber, Frau Frings-Watterott) an unsere Geschäftsführerin joeher@uniclub-bonn.de oder per Fax 0228-7296100.

Einführung:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik, Universität Bonn)

April

Dienstag
09.04.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Reinhard Schmidt – Rost
(Praktische Theologie, Homiletik, Liturgik, Universität Bonn)

Vom Nutzen des Evangeliums für moderne Gesellschaften

Zur Person:

geboren 1949 in Bad Hersfeld; 1967-1974 Studium in Bonn, Mainz und Tübingen; 1971 Erstes theol. Examen; 1975 Diplom der Psychologie; 1974-1986 Mitarbeiter am Lehrstuhl für Praktische Theologie bei Prof. Dr. theol. Dr. med. Dietrich Rössler; 1979 Promotion zum Dr. theol.; 1979-1981 Pfarrverweser in Eckenweiler-Ergenzingen (Württemberg); 1986 Habilitation im Fach Praktische Theologie. 1986/87 Hochschulpfarrer in Tübingen. 1987-1993 Pfarrer auf der Pfarrstelle 2 der Gemeinde Stuttgart-Rohracker/Frauenkopf; 1992-1999 Professor für Praktische Theologie und Universitätsprediger an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; seit WS 1999/2000 Professor für Praktische Theologie und Universitätsprediger an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn; Fachgebiete: Homiletik und Christliche Publizistik, Seelsorge; seit 2000: Mitglied der Jury des Predigtpreises

 

 

Montag
15.04.2013
19.30 Uhr

Schumpeter-Saal

– In der Reihe „Forschung hilft heilen – von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien“ –

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Holzgreve
(Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Bonn)

Forschen hilft heilen – können Universitätsklinika in Zeiten des Kostendruckes ihren Aufgaben in Forschung und Lehre sowie Krankenversorgung auf Spitzen- Niveau noch nachkommen?

Zur Person:

geboren 1955 in Möhnesee/Westfalen; 1973-1975 Vorklinik-Medizinstudium, Universität Münster; 1975-1976 Master of Science in Public Health an der University of California, Berkeley, School of Public Health, USA; 1976-1979 Facharzt­ausbildung an der Universitäts-Frauenklinik in Münster; 1979 Staatsexamen Humanmedizin, Approbation und Amerikanisches Examen der ECFMG, USA; Promotion; 1979-1982 Assistenzarzt, Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie, Universität Münster; 1982-1984 Postdoctoral Fellowship der DFG im Departement of Obstetrics, Gynecology and Reproductive Sciences an der University of California, San Francisco, USA; 1984-1985 Assistenzarzt Frauenklinik, Universität Münster; 1985 Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Frauenklinik, Universität Münster; 1986 Oberarzt, Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie, Universitätsklinikum Münster; 1986 Habilitation; 1987-1995 Geschäftsführender Oberarzt der Universitäts-Frauenklinik Münster; 1991-1995 Professor auf Lebenszeit für Geburtshilfe und Gynäkologie, Universitätsklinikum Münster; 1995 Ordinariat sowie Vorsteher und Chefarzt der Frauenklinik des Universitätsspitals Basel, Schweiz bis 2008; 2007 Master of Business Administration (MBA) der Lasalle University, Philadelphia, USA (berufsbegleitend in Basel); 2008-2010 Leitender Ärztlicher Direktor und Vorsitzender des Vorstandes, Universitätsklinikum Freiburg; seit 2010 Sabbatical als Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin, Institute for Advanced Study; seit 1.1.2012 ist er Ärztlicher Direktor und Vorsitzender des Vorstandes am Universitätsklinikum Bonn. Prof. Holzgreve hat sich in seiner Forschung vor allem mit Problemen der invasiven und nicht-invasiven Pränataldiagnostik beschäftigt. Er hält drei Patente, erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen wie den Maternité-Preis der deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin.
Mittwoch | 17.04.2013 | 19.30 Uhr | Wolfgang-Paul-Saal
Prof. Dr. jur. Dr. h. c. mult. Prof. hon. mult.
Günther Jakobs
(Strafrecht und Rechtsphilosophie, Universität Bonn)
Expansion und Reduktion des Strafrechts –
neuere Entwicklungen des Strafrechts
Zur Person:
geboren 1937 in Mönchengladbach; Günther Jakobs studierte Rechtswissenschaften in Köln, Kiel und Bonn; 1967 Promotion an der Universität Bonn.
1971 Habilitation an der Universität Bonn bei Hans Welzel mit „Studien zum fahrlässigen Erfolgsedikt“; 1971: Berufung an die Universität Kiel; 1976 Berufung an die Universität Regensburg; Von 1986 bis zu seiner Emeritierung 2002 lehrte und forschte er an der Universität Bonn, wo er Direktor des Rechtsphilosophischen Seminars sowie Mitdirektor des Strafrechtlichen Instituts war.
Günther Jakobs ist Mitherausgeber der Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft (ZStW). Darüber hinaus ist er Mitglied der Bayerischen und der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften.

 

Mittwoch
17.04.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. jur. Dr. h. c. mult. Prof. hon. mult. Günther Jakobs
(Strafrecht und Rechtsphilosophie, Universität Bonn)

Expansion und Reduktion des Strafrechts –
neuere Entwicklungen des Strafrechts

Zur Person:

geboren 1937 in Mönchengladbach; Günther Jakobs studierte Rechtswissenschaften in Köln, Kiel und Bonn; 1967 Promotion an der Universität Bonn.
1971 Habilitation an der Universität Bonn bei Hans Welzel mit „Studien zum fahrlässigen Erfolgsedikt“; 1971: Berufung an die Universität Kiel; 1976 Berufung an die Universität Regensburg; Von 1986 bis zu seiner Emeritierung 2002 lehrte und forschte er an der Universität Bonn, wo er Direktor des Rechtsphilosophischen Seminars sowie Mitdirektor des Strafrechtlichen Instituts war.
Günther Jakobs ist Mitherausgeber der Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft (ZStW). Darüber hinaus ist er Mitglied der Bayerischen und der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften.

 

Mittwoch
24.04.2013
19.00 Uhr

Universitätsforum Bonn

– gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung –

Dr. Karsten Dümmel
(Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kenia)

Kenias heißer März. Kenia nach den Wahlen.

 

Donnerstag
25.04.2013
19.00 Uhr

Schumpeter-Saal

Bitte beachten Sie die Anfangszeit!

– im Rahmen der Vortragsreihe „Europäische Integration – Wege aus den Staatsschulden- und Währungskrise“
– gemeinsam mit dem Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie–

Prof. Dr. Manfred J. M. Neumann
(Wirtschaftspolitik, Uni Bonn)

Die EZB auf Abwegen

Zur Person:

geboren 1940 in Berlin-Zehlendorf; 1960-1964 Studium der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Göttingen, Erlangen-Nürnberg und Marburg;
1964-1966 Wissenschaftlicher Assistent, Universität Marburg; 1966 Promotion zum Dr. rer. pol.; 1967-1969 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Deutschen Bundesbank, Frankfurt; 1969-1972 Leitung des Forschungsprojekts „Geldtheorie und Geld­politik” an der Universität Konstanz; 1973 - 1981Professor für Geldtheorie und Geldpolitik an der Freien Universität Berlin; 1975/76 Visiting Fellow, Carnegie-Mellon-University, Pittsburgh, PA, USA; 1981-2006 Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften, insb. Wirtschaftspolitik, Direktor des Instituts für Internationale Wirtschaftspolitik der Universität Bonn (längere Forschungsaufenthalte am Board of Governors des Federal Reserve System, Washington D.C., der Federal Reserve Bank of St. Louis und der Bank of Japan; SS 1985 Visiting Professor Texas A&M; SS 2004 Gastprofessor an der Humboldt Universität zu Berlin)
Seit 2006 ist er em. Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften, insb. Wirtschaftspolitik, am Institut für Internationale Wirtschaftspolitik der Universität Bonn
Anderes:
1992-2000 Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie von 1996-2000 dessen Vorsitzender; 1998-2005 European Monetary Union Monitor; seit 1999 Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissen­schaften, Düsseldorf; 2001-2005 Leitung der Klasse für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften; seit 2000 Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina, Halle; seit 2006 Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften, Düsseldorf; 2000-2005 Forschungsbeirat der Deutschen Bundesbank; seit 2007 Deutsche Akademie für Technikwissenschaften (akatech), Berlin; seit 2006 Forschungsprofessor an der Deutschen Bundesbank.

Einführung:
Prof. Tilmann Mayer
(Universität Bonn)

Mai

Donnerstag
02.05.2013
17.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Vernissage der Fotoausstellung von Thilo Beu
(Theater der Stadt Bonn)

Einführung:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen

 

Donnerstag
02.05.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– In Zusammenarbeit mit dem Ortsverein BonnKöln der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft–

Prof. Dr. Heinrich Detering
(Germanistik, Universität Göttingen)

Thomas Manns amerikanische Religion

Zur Person:

geboren 1959 in Neumünster; Studium der Germanistik, Theo­logie, Skandinavistik und Philosophie in Göttingen, Heidelberg und Odense; 1993 Habilitation bei Albrecht Schöne, Göttingen; 1994/95 Vertretung Allgemeine und Vergleichende Literatur­wissenschaft, München; 1995 C4-Professor Neuere Deutsche Literatur und Neuere Nordische Literatur, Kiel; 2001 Ruf für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Bonn, abgelehnt; 2001/2002 Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin; seit 2005 W3-Prof. Neuere Deutsche u. Vergleichende Literatur­wissenschaft, Göttingen

Einführung:
Prof. Dr. Hans Büning-Pfaue

 

Montag
06.05.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit dem Stadtmuseum Bonn –

Zum Gedenken an die Bücherverbrennung 1933

Lieder nach Erich Kästner– Vertonungen von Edmund Nick

(mit einer Einführung in den Liederzyklus)

Ulrich Schütte (Bariton)
Trung Sam (Klavier)

Einführung:
Dr. Ingrid Bodsch
(Direktorin des Stadtmuseums)

 

Dienstag
07.05.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Sommerliches Konzert –
mit dem Verein der Opernfreunde

Mitwirkende:

Julia Kamenik (Sopran),
Daniela Denschlag (Mezzosopran),
Mark Rosenthal (Tenor),
Tamás Tarjáni (Tenor)
Martin Tzonev (Bass-Bariton)

Die Sänger werden am Klavier begleitet von
Christopher Arpin (Theater Bonn).

Das Programm umfasst eine reichhaltige Auswahl aus dem Bonner Opernrepertoire.
Wegen des meist starken Interesses empfehlen wir möglichst baldige Anmeldung bei Frau Jöher 0228-7296101 oder joeher@uniclub-bonn.de

Einführung:
Ferdinand Koesters
(Vorsitzender der Opernfreunde Bonn)

Grußwort:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen
(Mitglied des Vorstands des Uniclub Bonn)

 

Montag
13.05.2013
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Prof. Dr. Hans Joachim Gehrke
(Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts)

Polis und Paideia. Das Gymnastische in der Erziehung griechischer Polisbürger.

Charakteristisch für die griechische Erziehung war eine besondere Betonung körperlichen Trainings, des Gym­nastischen, weit über den Sport hinaus. Es ging um eine spezifische Verbindung von Kraft und Eleganz in der Bewegung, welche sich auch im Verhalten generell auswirken sollte. Denn dem Gym­nastischen schrieb man seelisch-moralische Wirkungen zu. Der Vortrag stellt dieses Phänomen an Hand plastischer Beispiele und Texte vor und zeigt auf, dass es der Integration oft höchst eigenwilliger junger Männer in die Gemeinschaft der Polis diente und dass dahinter Einsichten griechischer Intellektueller zu psycho-somatischen Zusammen­hängen standen.

Zur Person:

geboren 1945 in Salzgitter; 1967-1973 Studium der Geschichte, Klassischen Philologie, Philosophie und Pädagogik an der Universität in Göttingen; 1973 Promotion bei Alfred Heuß in Göttingen; 1973-1982 wissenschaftlicher Assistent an der Universität Göttingen; 1982 Habilitation für Alte Geschichte in Göttingen; 1982-1984 Professur an der Universität Würzburg; 1984-1987 ordentliche Professur an der FU Berlin; 1987-2008 ordentliche Professur an der Universität Freiburg; 2008-2011 Präsident des Deutschen Archäo­logischen Instituts in Berlin; seit 2011 Senior Advisor to the Rector, Universität Freiburg und Director of Outreach, University College Freiburg.

Einführung:
Prof. Dittmar Dahlmann
(Osteuropäische Geschichte, Universität Bonn)

 

Mittwoch 15.05.2013

Exkursion zum Fliegerhorst Wahn DLR (Köln-Porz)

Im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung und mit einer Sondergenehmigung besuchen wir den Fliegerhorst Wahn (Sicherheitsbereich) auf dem Luftwaffen-Areal. Dabei werden am Vormittag verschiedene Sehenswürdigkeiten wie z.B. das alte Mahl-Mühlrad, das Museum für Militär­geschichtliche Sammlung, der Ehrenfriedhof mit Franzosenhügel und Russischem Zarendenkmal zu sehen sein. Das Offiziers-Kasino und der Besuch der Flugbereitschaft BMV, auf militärischem Gelände mit dem Airbus 310 stehen ebenso auf dem Programm wie der Bereich der MEDevac (Medizinische Evakuierung). Den 2. Teil des Programms bildet am Nachmittag ein geführter Exklusiv-Besuch des Deutschen Zentrums für Luft – und Raum­fahrt (DLR) in unmittelbarer Nachbarschaft des Flug­hafens Köln /Bonn mit Astronautenzentrum EAC der Europäischen Weltraumbehörde ESA mit Begrüßung durch ein Vorstandsmitglied. Es wird Gelegenheit für einen Mittagsimbiss geben und gegen 17 Uhr einen Ausklang auf dem Fliegerhorstgelände. Weitere Details und den zeitlichen Ablauf werden wir rechtzeitig bekannt geben.

Aus Sicherheitsgründen mussten wir schon per Email auf die Veranstaltung hinweisen. Inzwischen sind leider alle Plätze bereits vergeben.

Wir bedanken uns bei unserem Mitglied Herrn Bankdirektor Rolf Labedzke für die Organisation dieser einmaligen Exkursion.

Führung: Direktor Rolf Labedzke

 

Donnerstag
23.05.2013
19.00 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– Im Rahmen der Vortragsreihe „Europäische Integration – Wege aus den Staatsschulden- und Währungskrise” –

– Gemeinsam mit dem Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie an der Universität Bonn–

Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Heinz Paqué
(Internationale Wirtschaft, Universität Magdeburg)

Wachstum! Die Zukunft des globalen Kapitalismus

Zur Person:

Karl-Heinz Paqué wurde am 04. Oktober 1956 in Saar­brücken geboren. Er studierte Volkswirtschaftslehre an den Universitäten von Saarbrücken und Kiel sowie der University of British Colum­bia, Vancouver (Kanada). Nach Forschungs­aufenthalt in den Vereinigten Staaten (am Center for Study of Public Choice, Blacks­burg, Virginia) sowie Promotion und Habilitation an der Universität Kiel und fünfjähriger Tätigkeit als wissen­schaftlicher Direktor und Abteilungsleiter am Institut für Weltwirtschaft, Kiel, wurde er 1996 auf den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbes. Internationale Wirtschaft, an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen. Für seine Dissertation („Phil­anthropie und Steuerpolitik. Eine ökonomische Analyse privater Wohltätigkeit. Siebeck Mohr Tübingen 1986) erhielt er den Heinz-Maier-Leibnitz-Preis des Bundes­bildungs­ministers, den 1. Preis der Wolfgang-Ritter-Stiftung, Bremen, sowie den Fakultäts­preis der Universität Kiel. Von 2002 bis 2006 war er Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt, danach bis 2008 Vorsitzender der FDP-Fraktion im Landtag Sachsen-Anhalts. Von 2001 bis 2007 war er stellv. Landesvorsitzender der FDP Sachsen-Anhalt, 2003 bis 2007 war er Mitglied im Bundesvorstand der FDP. Seit 2007 ist er stellv. Vorsitzender des Bundesfachausschusses Wirtschaft der FDP. Im April 2008 zog er sich aus der Landespolitik zurück und widmet sich seitdem wieder ganz seiner universitären Tätigkeit an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Er war von Oktober 2008 bis Juni 2010 Prodekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. Seither ist er Dekan der Fakultät. Im Juni 2012 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Miskolc, Ungarn.

Einführung:
Prof. Dr. Tilman Mayer
(Universität Bonn)

 

Sonntag
26.05.2013
11.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Matinée (mit Brunch)

mit
Konstantin Gockel (Violine)
Peter Bruns (Viola)
Hans Engelke (Violoncello)
Jevgeni Makov (Kontrabass)
und
Dr. Wolfram Schött (Klavier)

Das Programm:

  • Joseph Haydn (1732 -1809)
    Trio für Pianoforte, Violine und Violoncello No. I G-dur
    • Andante
    • Poco Adagio
    • Finale: Rondo all' Ongarese - Presto

  • Franz Schubert (1797 - 1828)
    Quintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello u. Kontrabass A-dur op. 114, Forellenquintett
    • Allegro vivace
    • Andante
    • Scherzo - Presto
    • Thema mit Variationen - Andante
      Finale - Allegro giusto

Preis: 25.00€/ pro Person (inkl. aller Getränke)
Anmeldung bitte bei Frau Jöher (joeher@uniclub-bonn.de oder telefonisch unter 0228-72 96 0) bis zum 23.05.2013.

Juni

Dienstag
04.06.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

XI. Josef Höffner Vorlesung

Prof. Dr. med. Giovanni Maio
(Institut für Ethik und Geschichte, Universität Freiburg)

Probleme einer alternden Gesellschaft aus medizinisch-ethischer Sicht

Zur Person:

Abgeschlossene Studien der Philosophie und Medizin. Nach langjähriger internistisch-klinischer Tätigkeit und anschließender Assistentenzeit an medizintheoretischen Instituten Habilitation für Ethik in der Medizin (Juli 2000). 2002 Berufung in die Zentrale Ethik-Kommission für Stamm­zellen­forschung durch die Bundesregierung. 2004/2005 Rufe auf die C4-Professur für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin der Uni Bochum, der RWTH Aachen und der Universität Zürich. 2005 Ruf auf die Universitäts­professur für Bioethik/Medizinethik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (angenommen). Direktoriums­mitglied des Interdisziplinären Ethik-Zentrums Freiburg. Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin. Mitglied verschiedener überregionaler Ethikkommissionen und Ethikbeiräte, Mitglied des Ethik-Beirates der Malteser Deutschland, Mitglied des Ausschusses für ethische und juristische Grundsatzfragen der Bundesärztekammer, 2010 Berufung zum Berater der Deutschen Bischofskonferenz.

Einführung:
Prof. Dr. Dr. h.c. Lothar Roos
(Christliche Gesellschaftslehre, Uni Bonn)

 

Donnerstag
06.06.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Hermann Ude
(ex DHL-Deutsche Post)

Logistik als Voraussetzung für die Wohlfahrt der Nationen

Zur Person:

geboren 1961 in Kiel; 1982 Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Christian Albrechts Universität zu Kiel und der Universität Mannheim; 1990 Abschluss als Diplom Kaufmann; 1991 – 1998 Unternehmens­berater bei McKinsey & Company, Inc.; 1998 - 2006 Abteilungs- bzw. Bereichsleiter in der Konzernzentrale der Deutsche Post AG; 2006 – 2008 Chief Executive Officer von DHL Freight (mit 3,6 Mrd. Umsatz Nummer 2 im Europäischen Markt für Landtransport); 2008 – 2011 Chief Executive Officer von DHL Global Forwarding, Freight (mit 14,6 Mrd. € Umsatz Weltmarktführer im Bereich Luft- und Seefracht); Mitglied des Vorstands der Deutsche Post AG; seit 2012 Als Geschäftsführender Gesellschafter der Trainings Beteiligungs­gesellschaft mbH, Bonn im Bereich e-learning und Talentmanagement tätig. Herr Ude ist seit Anfang 2013 Mitglied des Hochschulrates der Universität Bonn

 

Samstag
08.06.2013
19.30 Uhr

LVR-Landesmuseum

Theaterforum im Landesmuseum
mit der Tanzkompanie „bo komplex”

„ … im echten Land …”– Eine Reise zu Richard Wagner

Grußwort:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen

 

Montag
10.06.2013
19.15 Uhr

Historischer Anatomie-Saal, Nussallee 10 (Poppelsdorf)

Priv. Doz. Dr. Th. Rütten
(University of Newcastle, GB)

Der medizinhistorische Hintergrund im „Tod von Venedig” und Thomas Manns literarisches Spiel mit seinen autobiographischen Erfahrungen

Zur Person:

Priv. Doz. Dr. Th. Rütten ist approbierter Arzt, derzeit Direktor des Northern Center for the History of Medicine an der University of Newcastle. Er war zuvor tätig an der Universität Münster, an der Bibliothek Wolfenbüttel, am Institute for Advanced Study in Princeton und an der Université Paris VII

Der Vortrag wird veranstaltet von dem Ortsverein BonnKöln der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft und dem Medizinhistorischen Institut der Universität Bonn.
Hinweis: Der Vortrag findet im alten Historischen Anatomie-Saal in der Nussallee statt.

Einführung:
Frau Dr. med. Anne Oommen-Halbach
(Medizinhistorisches Institut, Bonn)

 

Mittwoch
12.06.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Wolfram Steinbeck
(Musikwissenschaft, Universität zu Köln)

„ich fürchte diese Oper wird verboten” –
zu Richard Wagners „Tristan und Isolde”

Zur Person:

geboren 1945 in Hagen, 1965 Studium der Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Bonn und Freiburg; 1972 Promotion in Freiburg; 1979 Habilitation in Kiel; 1981-88 Professuren an der Universität und der Päda­go­gischen Hochschule in Kiel; 1988-2001 an der Universität Bonn; 2001-2011 Inhaber des Lehrstuhls für Historische Musik­wissen­schaft der Universität zu Köln; Korrespon­dieren­des Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz; Vorsitzender des Joseph Haydn-Instituts Köln; Kura­to­riums­mitglied des Max-Reger-Instituts Karlsruhe; Mitglied des Kuratoriums der Brühler Schloßkonzerte; Mitherausgeber des „Archivs für Musikwissenschaft”. Arbeitsschwerpunkte: Kompositionsgeschichte des 17. bis 20. Jahrhunderts, „Wiener Klassik”, Romantik und Moderne, Opernkonzepte, Symphonik. Zuletzt erschienen von ihm (als Autor und Mitherausgeber): Beethovens Klavierwerk (Laaber 2012); Mahler-Handbuch (Stuttgart 2010); Das Haydn-Lexikon, Laaber 2010.

 

Dienstag
18.06.2013
16.00 Uhr

Arithmeum

Exkursion ins Arithmeum, Lennéstr. 2, 53113 Bonn

Form und Farbe:
Die Sammlung geometrisch-konstruktiver Kunst im Arithmeum – Neuzugänge

Führung:
Prof. Dr. Ina Prinz
(Direktorin des Aritmeums)

Treffpunkt in der Lobby

 

Dienstag
25.06.2013

Exkursion nach Darmstadt

  • Besichtigung der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) mit der Beschleunigungsanlage FAIR
  • Besichtigung des Jugendstilensembles auf der Mathildenhöhe

Führung :
Min. Dir. a. D. Dr. Dr. h. c. Hermann Schunck

08.30: Abfahrt (am Brassertufer)
11.00: Ankunft Mathildenhöhe: Geführte Besichtigung
13.15: Fahrt zur GSI
13.45: Mittagessen in der Kantine der GSI
14.45: Begrüßung durch den Generaldirektor Prof. Dr. Dr. h. c. Horst Stöcker; anschließend geführte Besichtigung GSI/FAIR
17 .00: Rückfahrt
19.00-19.30: Ankunft Bonn

Führung:
Ministerialdirektor a. D. Dr. Dr. h. c. Hermann Schunk
(ehemals BMBF)

 

Donnerstag
27.06.2013
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– In der Reihe „Forschen hilft heilen –
Von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien”–

Prof. Dr. Christian Kurts
(Immunologe, Nephrologe) Institut für Molekulare Medizin und Experimentelle Immunologie

Mord und Selbstmord im Immunsystem

Zur Person:

Christian Kurts studierte von 1985-1991 Medizin und Physik an der Universität Göttingen. 1991 Promotion in Medizin. Von 1991 bis 1995 und von 1998 bis 2000; Assistenzarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Inneren Medizin und Nephrologie an der Medizinischen Hochschule Hannover. Von 1995 bis 1998 Forschungsaufenthalt am Walter and Eliza Hall Institute for Medical Research (WEHI) in Melbourne, Australien (bei Jacques Miller, wo er an Antigen-Kreuzpräsentation und Autoimmunität forschte). Von 2000 bis 2003: Leiter einer Nachwuchsforschungsgruppe des Landes Nordrhein-Westfalen am Universitätsklinikum Aachen (Forschungsarbeiten über dendritische Zellen der Niere). 2002 Gastwissenschaftler am La Jolla Institute for Allergy and Immunology (LIAI), San Diego, USA. 2003 Professor für molekulare Immunologie am Universitätsklinikum Bonn der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seit 2009 Direktor an den dortigen Instituten für Molekulare Medizin und Experimentelle Immunologie. Er beschäftigt sich wissenschaftlich mit der Zellbiologie und der Dynamik der Kreuzpräsentation, der Immuntoleranz und der Funktion dendritischer Zellen in verschiedenen Organen.

Für seine herausragenden Forschungsergebnisse erhielt Prof. Kurts 2012 den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG, den der wichtigsten Forschungsförderpreis in Deutschland.

Juli

Dienstag
02.07.2013
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Prof. Dr. Claude Ozankom
(Fundamentaltheologie, Universität Bonn)

Afrika – ein Ort des Christentums

Zur Person:

geboren 1958; Studium der Philosophie, der Katholischen Theologie, der Religionswissenschaft und der Sozialwissenschaften; Promotion in Katholischer Theologie (München 1992) und in Philosophie (München 1995); Habilitation (München 1999); Privatdozent (München) und Gast­dozentur (Kongo); zugleich Tätigkeit in der Seelsorge. Ab 2003 Professor für Theologie Interkulturell und Studium der Religionen an der Universität Salzburg. Seit 2006 Professor für Fundamental­theologie, Religionsphilosophie und Theologie der Religionen an der Universität Bonn. Derzeit Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät.

 

Freitag
05.07.2013
20.00 Uhr

im Theater
am Ballsaal

Bonn-Endenich

Von klugen Bibern und kämpfenden Schlangen –
Literarische Streifzüge durch die amerikanische Natur

Die Vorstellungen, die das Wort Amerika bei den meisten hervorruft, sind die Skyline von New York, das glitzernde Etikett ‚Hollywood’ oder auch das Straßenschild ‚Wall Street‘. Aber wer denkt schon an die unterschiedlichen Landschaften Amerikas von Alaska bis Florida oder an die ungeheuere Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt in den verschiedenen Klimazonen.

Unser Vorstandskollege Herr Prof. Lothar Hönnighausen hat in einem gerade fertiggestellten Manuskript Natur- und Umweltbeschreibungen von 70 amerikanischen Autorinnen und Autoren gesammelt und ins Deutsche übersetzt. Am 05. Juli 2013 präsentieren wir um 20 Uhr im Theater im Ballsaal unter dem Titel „Kluge Biber und kämpfende Schlangen” eine ebenso aufregende wie unterhaltsame Auswahl staunenswerter Texte. Hierzu laden wir herzlich ein.

Lothar Hönnighausen, Bettina Marugg, Julia Rehn und Severin von Hoensbroech entführen mit Lewis und Clark in den noch von Weißen unbesiedelten Kontinent, streifen mit William Bradford durch wüstes Land voller wilder Tiere und Menschen, überqueren mit Thomas Jefferson eine Naturbrücke und blicken mit Henry David Thoreau in den einzigartigen Wald-Spiegel von Walden. Wenn Sie darüber hinaus schon immer etwas über die roten Blutzellen im Schwanz des Goldfischs, religiöse Glückserlebnisse bei Blitz und Donner, kluge Biber, kämpfende Schlangen und das giftige Gila-Monstrum wissen wollten, sollten Sie diesen Abend auf keinen Fall verpassen.

Anmeldungen bis zum 3. Juli unter 0228-7296101 oder
joeher@uniclub-bonn.de (Frau Jöher) oder 0228-7296-0 bzw. office@uniclub-bonn.de (Hausleitung).

 

Donnerstag
11.07.2013
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Dr. Volker Wrede
(Geologischer Dienst NRW, Krefeld)

Unkonventionelle Erdgasvorkommen (Fracking) –
Potenziale und Risiken aus geowissenschaftlicher Sicht

Zur Person:

Studium der Geologie und Lagerstättenkunde an der TU Clausthal;
1977 Diplom-Geologe; 1977/78 Tätigkeit als Explorationsgeologe im Metall-Erzbergbau; seit 1978 am Geologischen Landesamt (jetzt: Geologischer Dienst NRW); Arbeitsschwerpunkte: Steinkohlenbergbau, Rohstoffgeologie allgemein, Strukturgeologie, Landesplanung, Naturschutz; 1980 Promotion an der TU Clausthal; 1997-2001 Teilnahme an einem DFG-Forschungsprojekt der TU Darmstadt in Jordanien und Israel (Tektonik des Jordan-Rifts). Seit 2009 Leiter des Fachbereichs Rohstoff­sicherung, Zukunftsenergien, geologische Beratung im Geologischen Dienst NRW. Lehrauftrag zu Stein­kohlen­lagerstätten an der Universität Halle.

 

Montag
15.07.2013
18.00 Uhr

Sommerabendführung im Botanischen Garten

Treffpunkt:
Eingang zum Botanischen Garten, Meckenheimer Alle 171

Führung:
Prof. Dr. Maximilian Weigend
(Botanik, Biodiversität der Pflanzen)

Zur Person:

geboren 1969. Weigend erhielt als Schüler 1987 und 1989 den Ersten Preis im Rahmen des Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zum Thema „Umweltgeschichte” sowie 1992 durch die South African Phycological Society für seine Studien zur Phytochemie südafrikanischer Makroalgen. 1993 graduierte er an der südafrikanischen Universität Natal-Pietermaritzburg und wechselte anschließend zur Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Rahmen seiner Forschungen bereiste er Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Peru, bevor er im Juli 1997 mit seiner Dissertation „Nasa & the conquest of South America” seinen Doktorgrad mit Magna cum laude erhielt. Im Rahmen dieser Arbeit legte Weigend eine vollständige Revision der Blumennesselgewächse (Loasaceae) vor und beschrieb zahlreiche Gattungen und Arten neu, aufgrund eines technischen Fehlers mussten die Taxa jedoch 2006 erst validiert werden. Für die Dissertation wurde er mehrfach ausgezeichnet. Ab 1999 begann Weigend mit Forschungen an den Gattungen Ribes und Desfontainia; im Jahr 2000 wechselte er als Assistenzprofessor an das Institut für systematische Botanik und Phytogeographie der FU Berlin. Im Jahr 2011 erhielt er einen Ruf an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und trat dort die Nachfolge von Wilhelm Barthlott als Direktor des Botanischen Gartens Bonn an. Seitdem ist er auch stellvertretender Direktor des Nees Institut für Biodiversität der Pflanzen. Weigend hat für mehrere Standardwerke Bearbeitungen der Blumennesselgewächse vorgelegt, so 2001 für die Flora de Colombia und 2004 für den sechsten Band der Families and Genera of Vascular Plants.

Anmeldungen bis zum 10. Juli unter 0228-7296101 oder
joeher@uniclub-bonn.de (Frau Jöher) oder 0228-7296-0 bzw. office@uniclub-bonn.de (Hausleitung).

 

Dienstag
16.07.2013
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Prof. Dr. Rudolf Lill
(Neuere Geschichte, Karlsruhe/ Köln)

Neues aus Rom auf geschichtlichem Hintergrund:
eine Regierung der Stabilisierung – ein Papst der Reform

Zur Person:

Rudolf Lill ist Historiker und der wohl bedeutendste deutsche Italienspezialist. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am historischen Institut in Rom, wissenschaftlicher Rat und ordentlicher Professor an den Universitäten Köln, Passau und Karlsruhe, Generalsekretär der Villa Vigoni und lehrt jetzt an der Universität Bonn.

August

Dienstag
13.08.2013

Noch Restplätze frei!

Halbtagsexkursion zum Kommando Strategische Aufklärung in Grafschaft-Gelsdorf

Zeitplan

  • 8.15 Uhr s.t. – Abfahrt ab Brassertufer (unterhalb des Uniclub) mit einem Reisebus zum Kommando Strategische Aufklärung in der Grafschaft-Gelsdorf auf Einladung des Kommandeurs Generalmajor Setzer

  • ca. 12.45 Uhr /13.00 Uhr – kleiner Mittagsimbiss im Rheinbacher Saal der Philipp-Freiherr-von-Boeselager-Kaserne (Getränke werden vor Ort bezahlt)
    Ca. 13.30 Uhr Weiterfahrt zur FGAN ( Forschungsgesellschaft für angewandte Naturwissenschaften e.V. )

  • ab 14 Uhr bis ca. 16.30 Uhr Besuch des Fraunhofer Forschungsinstitutes Hochfrequenztechnik und Radartechnik ( FHR ) mit weltweit größtem RADOM (Radarantenne und Parabolspiegel)

  • Rückkehr nach Bonn ca. 17 Uhr.

Bitte denken Sie bei schlechtem Wetter an entsprechende Kleidung/Schuhwerk.
Diese Exkursion wurde organisiert durch unser Clubmitglied Herrn Rolf Labedzke.

Kosten: 25,00 € pro Person, incl. Fahrt und kleiner Mittagsimbiss

Anmeldungen mit vollständigem Name und Postanschrift bis zum 29.07.2013, 12 Uhr, unter 0228-7296101 oder joeher@uniclub-bonn.de (Frau Jöher) oder 0228-7296-0 bzw. office@uniclub-bonn.de (Hausleitung).

September

Donnerstag
12.09.2013

Militärhistorische, luft – und raumfahrtmedizinische und naturwissenschaftliche Exkursion

zum Fliegerhorst Köln-Porz-Wahn mit Sehenswürdigkeiten auf dem dortigen Luftwaffen-Areal anschließender Besuch deutsche Post aG Spich und DLR Linder Höhe

Zeitplan

  • 8.15 Uhr s.t. – sine tempore – Abfahrt ab Brassertufer (unterhalb des Uniclub) mit einem Reisebus
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  • 9.00 Uhr Ankunft Hauptwache und Empfang durch den Kassernenoffizier – Eineinhalbstündige Rundfahrt durch das Kasernenareal mit Wehrgeschichtlichen Museum, Garnisionskirche und Ehrenfriedhof

  • ca. 10.30 Uhr – Busfahrt zur Deutschen Post AG /Niederlassung Briefezentrum – Besichtigung und Führung in 2 Gruppen durch Abteilungsleiter Wünsch

  • ca. 12.45 Uhr /13.00 Uhr – Rustikales Mittagsbuffet im Offizierskasino (Getränke werden vor Ort bezahlt)

  • Ca. 14.20 Uhr Weiterfahrt zur DLR

  • ca. 14.30 Uhr Ankunft im Deutschen Zentrum für Luft – und Raumfahrt (unmittelbare Nachbarschaft des Flughafens Köln/Bonn ) und Begrüßung durch ein DLR-Vorstandsmitglied Führung in 2 Gruppen zu 4 verschiedenen DLR-Instituten

  • ca. 17.30 /18.00 Uhr Rückkehr nach Bonn.

Bitte denken Sie bei schlechtem Wetter an entsprechende Kleidung/Schuhwerk.

Diese Exkursion-organisiert durch unser Clubmitglied Herrn Rolf Labedzke-ist mit Dank durch eine Sondergenehmigung seitens des Kasernenkommandos möglich geworden.

Kosten: 30,00 € pro Person, incl. Fahrt und Mittagessen

Anmeldungen per Mail bis zum 6. September unter Angabe von NAMEN-VORNAMEN-GEBURTSDATUM-NATIONALITÄT und POSTANSCHRIFT an office@uniclub-bonn.de .

Begrenzte Teilnehmerzahl!

Führung:
Direktor Rolf Labedzke

 

Freitag
20.09.2013
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

– gemeinsam mit der Deutsch-Indischen-Gesellschaft–

Dr. Martin Kämpchen

Glück und Wahrhaftigkeit – eine indisch-deutsche Betrachtung

Zur Person:

Dr. Marin Kämpchen wurde in Boppard geboren. Nach seinem Abitur studierte er in Wien und Paris Literatur, Philosophie und Französisch. Er wurde 1973 in Wien aufgrund seiner Dissertation zur „Darstellung der Unmenschlichkeit und Grausamkeit in der Literatur zum Ersten und Zweiten Weltkrieg” promoviert. Als Stipendiat der Stiftung Studienkreis lehrte er Deutsch in Kalkutta und studierte Vergleichende Religionswissenschaften an der Universität von Madras und der Visva-Bharati-Universität in Santiniketan (Bengalen). Von dieser wurde er 1987 promoviert über eine Dissertation zum „Begriff der Heiligkeit im Hinduismus und Christentum, dargestellt am Leben von Ramakrishna und Franz von Assisi”.
Martin Kämpchen ist freischaffender Schriftsteller, Herausgeber und Journalist in Santiniketan. Er ist Übersetzer aus dem Bengalischen von Ramakrishna (Gespräche mit seinen Schülern) und von Rabindranath Tagore (Lyrik und Theaterstücke), sowie Herausgeber einer neunbändigen Buchreihe „Klassiker der östlichen Meditation/Spiritualität Indiens” (Zürich 1986-1992). Sein Roman „Das Geheimnis des Flötenspielers” erschien 1999. Er engagiert sich für alternative Entwicklungshilfe in Stammesdörfern und hat einen „Freundeskreis für Indische Dorfentwicklung” ins Leben gerufen. Er ist Übersetzer für Werke von Tagore und Ramakrishna, kompiliert Anthologien und schreibt regelmäßig Beiträge für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung”.

Einführung:
Prof. Dr. Marie Louise Rao

 

Dienstag
24.09.2013
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Dr. Jens Büchner
Geschäftsführer der E-Bridge Consulting GmbH, Bonn

Der Strommarkt vor und nach der Energiewende

Zur Person:

Dr. Jens Büchner Studium der Elektrotechnik und Promotion an der RWTH Aachen. Seit mehr als 15 Jahren in der Beratung von Strom- und Gasversorgungs-Unternehmen tätig. Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Beratung von Unternehmen im Rahmen der Umstrukturierung und Regulierung der Energiewirtschaft. In vielen europäischen Ländern, darunter auch die Niederlande und Deutschland, war Dr. Büchner an der Entwicklung der technischen Regeln für den Netzzugang (Transmission Code, Distribution Code, Metering Code) beteiligt. Im Auftrag von Netzbetreibern und Regulierungsbehörden hat er an der Konzeption und Umsetzung von Preis- und Qualitätsregulierungssystemen gearbeitet. Seit Ende 2004 unterstützt er 150 Netzbetreiber bei der Einrichtung und Durchführung des Regulierungsmanagements und insbesondere des Datenmanagements. Zurzeit leitet er verschiedene Projekte zur Ausgestaltung eines risikobasierten Asset Managements für deutsche Strom- und Gasnetzbetreiber.

Oktober

Mittwoch
02.10.2013
19.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der LESE–

Ministerpräsident a.D. Dr. Bernhard Vogel

Deutschland nach der Bundestagswahl –
Stärken und Schwächen unserer Gesellschaft

Zur Person:

Geboren 1932; 1953 Abitur in München, Studium der Politischen Wissenschaft, Geschichte, Soziologie und Volkswirtschaft in Heidelberg und München; 1960 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit zum Thema „Die Unabhängigen in den Kommunalwahlen westdeutscher Länder“ bei Dolf Sternberger, Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Politische Wissenschaft an der Universität Heidelberg; 1961 - 1967 Lehrbeauftragter am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg. Gleichzeitig Arbeit in der Erwachsenenbildung; 1967 - 1976 Kultusminister von Rheinland-Pfalz; 1970 - 1976 Im jährlichen Wechsel Vorsitzender oder Stellvertretender Vorsitzender der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK); 1972 - 1976 Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK); 1976 - 1988 Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz; 1981 - 1982 Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz; 1976/1977 und 1987/1988 Präsident des Bundesrates; 1976 - 1988 Vorsitzender der Rundfunkkommission der Ministerpräsidenten; 1979 - 1982 Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit; seit 1979 Vorsitzender, 1992 - 2007 stellv. Vorsitzender des Verwaltungsrates des Zweiten Deutschen Fernsehens; 1989 - 1995 Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung; 1996 - 1997 Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz; 1992 - 2003 Thüringer Ministerpräsident; 2001 bis 2009 (ehrenamtlicher) Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung; seit 2010 Ehrenvorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Einführung:
Staatssekretär a.D. Erhard Jauck
(Vorsitzender der LESE)

 

Dienstag
08.10.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– Veranstaltung des StadtMuseum Bonn in Kooperation mit dem Universitätsclub Bonn und dem Förderverein SMB e.V. zum Wagner-Jahr –

Norbert Alich
(Pantheon)

„DAS ENDE“ – Schöne Stellen bei (Richard) WAGNER

Zur Person:

Norbert Alich, der bekannte Bonner Pantheonike, ist vielen Menschen, Insidern sowieso ebenso bekannt und gerühmt für seine Kompetenz und Begeisterung in Sachen klassischer Musik und hier insbesondere Oper und Liedgesang. Er nähert sich Richard Wagner vom „Ende“ her und schaut, welche Worte der Librettist und Komponist Wagner, also der Gesamtkünstler Wagner seinen Protagonisten angesichts ihres Untergangs, Scheiterns, Verschwindens, Todes oder Verklärung in den Mund gelegt hat. Die Betrachtung kann nicht immer ernst bleiben, wie es ja schon das Bonmot eines Kritikers im Hinblick auf Wagner nahelegt: „ein großer Komponist und – leider (!) – auch Librettist …“


Eintrittspreis:
20,00 €, ermäßigt 14,00 € (inkl. Wein, Wasser und Gebäck danach)
Vorverkauf ab 15.09.2013 an der Museumskasse, Franziskanerstraße 9
zu den Öffnungszeiten bzw. Abendkasse am Veranstaltungstag im
Universitätsclub Bonn ab 18.30 Uhr

 

Montag
14.10.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– gemeinsam mit der Ludwig-Erhard-Gesellschaft–

VII. Ludwig-Erhard-Kolloquium
mit Prof. Udo di Fabio (Staatsrecht, Universität Bonn)

Droht die gelenkte Marktwirtschaft?

Zur Person:

Geboren 1954; verheiratet; vier Kinder; 1970-1980 Kommu­nalverwaltungsbeamter (mittlerer Dienst) bei der Stadt Dinslaken; 1982 Erstes Juristisches Examen (Hamm); 1985 Zweites Juristisches Examen (Düsseldorf); 1985-1986 Richter beim Sozialgericht Duisburg; 1987: Promotion Rechts­wissen­schaften (Bonn), Thema „Rechtsschutz im parlamentarischen Untersuchungsverfahren“; 1986-1990 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Öffentliches Recht der Universität Bonn; 1990 Promotion Sozial­wissenschaften (Duisburg), Thema „Offener Diskurs und geschlossene Systeme“; 1990-1993 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Öffentliches Recht der Universität Bonn; 1993: Habilitation (Bonn), Thema „Risiko­ent­scheidungen im Rechtsstaat“; 1993: Professor für Öffentliches Recht an der Universität Münster (C 3); 1993-1997 Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Trier (C 4) und Direktor des Instituts für Umwelt- und Technikrecht; 1997-2003 Professor für Öffentliches Recht und Verfassungs­geschichte an der Universität München (C 4); 1999-2011 Richter des Bundesverfassungsgerichts (Zweiter Senat); seit 2000 Mitherausgeber des Archivs des öffentlichen Rechts (AöR); seit 2003 Professor für Öffentliches Recht an der Universität Bonn (C 4)

Einführung:
Dr. Hans D. Barbier
(Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Gesellschaft)

 

Donnerstag
17.10.2013
18.15 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Gründungsfest 2013

  • Begrüßung:
    Prof. Dr. Christa Elisabeth Müller
    (Pharmazeutische Chemie, Universität Bonn)

  • „Wie Bonn zu seinem Uniclub kam”
    Prof. Dr. Werner Besch
    (Germanistik, Universität Bonn)

  • „Wenn es den Uniclub nicht gäbe”
    Prof. Dr. Max G. Huber

    (Theoretische Physik, Universität Bonn)

  • Ehrungen

  • Anschließend Empfang

Musikalische Umrahmung:
Ministerialdirektor a.D. Dr. Wolfram Schött

Verbindliche Anmeldung bitte bei Frau Jöher bis zum 14.10.2013

 

Montag
21.10.2013
18.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

VII. Friedrich Hirzebruch Vorlesung

– gemeinsam mit den Mathematischen Instituten der Universität Bonn, dem Max Planck Institut für Mathematik Bonn und dem Hausdorff Center für Mathematik in Bonn–

Prof. Dr. John Heilbron
(University of California, Berkley und University of Oxford

The extra-scientific in scientific creativity:
Galileo‘s mechanics and Bohr‘s quantum atom

Zur Person:

J. L. Heilbron is Professor of History and Vice-Chancellor Emeritus, University of California, Berkeley, and Honorary Fellow, Worcester College, Oxford. His talk is drawn from material in and reflections on his recent books, Galileo (2010) and (with Finn Aaserud) Love, literature, and the quantum atom. Niels Bohr‘s 1913 trilogy revisited (2013), both from Oxford University Press.

Einführung:
Prof. Dr. Peter Teichner
(MPI für Mathematik, Bonn)

 

Montag
28.10.2013
19.30 Uhr

Joseph-Schumpeter-Saal

Prof. Dr. Günther Schulz
(Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Uni Bonn)

Der schwierige Weg in die Moderne: Köln in der Weimarer Zeit

Zur Person:

Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität Bonn; 1947 Staatsexamen; 1977 Promotion zum Dr. phil.; 1977 - 1984 Wissenschaftlicher Assistent am Historischen Seminar der Universität Bonn; 1984-1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung, St. Augustin; 1990 Habilitation; 1991 Gastdozent an der Technischen Universität Dresden; 1992-2000 Professor für Wirtschafts-und Sozialgeschichte an der Universität zu Köln; Seit 2000 Leiter der Abteilung Verfassungs-, Sozial-und Wirtschaftsgeschichte des Instituts für Geschichtswissenschaft, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; Sprecher des Zentrums für Historische Grundlagen der Gegenwart (ZHGG); 2008-2011Dekan der Philosophischen Fakultät

 

Donnerstag
31.10.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Thilo Sarrazin
(Staatssekretär a.D.)

Europa braucht den Euro nicht

Moderation:
Dr. Manfred Osten (Bonn)

Zur Person:

1945 geboren; 1965 Abitur; 1967-1971 Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn. 1973 Promotion zum Dr. rer. pol.; 1973 - 1974 wissenschaftlicher Angestellter der Friedrich-Ebert-Stiftung; 1975 - 1978 Referent im Bundesministerium der Finanzen; bis 1981 Referatsleiter im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung; anschließend wieder bei dem Bundesministerium der Finanzen; 1990 - 1991 Leitender Angestellter bei der Treuhandanstalt; 2000 - 2001 Leiter der Konzernrevision und später Vorstandsmitglied für Planung und Investitionen bei der Deutsche Bahn AG; 2002 Senator für Finanzen des Landes Berlin; 2009 - 30.09.2010 Vorstand der deutschen Bundesbank.
Thilo Sarrazin war als Spitzenbeamter und Politiker verantwortlich für Konzeption und Durchführung der deutschen Währungsunion.

November

Montag
04.11.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer
(Sinologe, Direktor der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel)

Mandarine in China

Zur Person:

Helwig Schmidt-Glintzer geb. 1948; 1967 Abitur am altsprachlichen Gymnasium „Alte Klosterschule“ (einschließlich Hebraicum in Bad Hersfeld). Studiumder Sinologie, Philosophie, Ethnologie, Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität Göttingen und der Universität München. 1973 Promotion (Dissertation: Das Hung-ming chi und die Aufnahme des Buddhismus in China). 1973 hielt er sich mit einem Überseestipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes in Hsinchu (Taiwan) am Chinese Language Institute sowie als Research Fellow an der Academia Sinica in Nankang (Taipei) auf. Anschließend war er ca. ein halbes Jahr als Research Student am Institute for Humanistic Studies (Jimbun kagaku kenyûshô) in Kyōto, Japan. 1979 Habilitation für das Fach Sinologie durch die Philosophische Fakultät der Universität Bonn. 1981 Ordinarius (Lehrstuhl) für Ostasiatische Kultur- und Sprachwissenschaft an der LMU München. 1985 nahm er als Sondergast an der Regierungsdelegation des Außenministers der Bundesrepublik Deutschland in Beijing und Guangzhou teil. 1993 Ernennung zum Universitätsprofessor an der Universität Göttingen sowie die Übernahme des Amtes des Direktors der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.
Vorsitzender des Vorstands des Fördervereins Waldorfpädagogik Braunschweig e.V. (2000 bis 2007); Geschäftsführer der Anneliese-Speith-Stiftung für Bucherhaltung (seit 2002); Geschäftsführer der Rolf- und Ursula-Schneider-Stiftung zur Förderung der Geschichtswissenschaften (seit 1998); Vorstandsmitglied in der Lessing-Akademie Wolfenbüttel e.V.; Vorstandsmitglied im Zentrum für Aufklärungsforschung Potsdam; Mitinitiator der Wolfenbütteler Gespräche „Religionen in der Zivilgesellschaft“; seit 2003 Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Chinastudien, seit 2007

Einführung:
Prof. Dr. Dittmar Dahlmann
(Osteuropäische Geschichte, Universität Bonn)

 

Dienstag
05.11.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

VI. Carl-Duisberg-Vorlesung

Prof. Dr. Peter Strohschneider
(Germanistische Mediävistik, LMU München, Präsident der DFG)

Spannungskonstellationen der Universität

Zur Person:

1975 bis 1982 Studium der Germanistik und Geschichte sowie Rechtswissenschaften, Soziologie und Politologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1977 bis 1982 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. 1984 Promotion „Über Gespräche und Gefährlichkeiten“. 1991 Habilitation für das Fach Germanistische Mediävistik. Seine Habilitationsschrift „Alternatives Erzählen. Inter­pretationen zu ‚Tristan‘- und ‚Willehalm‘-Fortsetzungen als Untersuchungen zur Geschichte und Theorie des höfischen Romans.“ wurde 1992 mit dem Jahrespreis der Ludwig-Maximilians-Universität ausgezeichnet. 1993 bis 2002 Professor für Germanistische Mediävistik und Frühneuzeitforschung an der Technischen Universität Dresden. 2001 Gastprofessor an der École pratique des hautes études in Paris. 2001 Ruf an die Eberhard-Karls-Universität Tübingen. 2002 Berufung auf den Lehrstuhl für Germanistische Mediävistik an der Universität München. 2011/12 Senior Research Fellow am Freiburg Institute for Advanced Studies, 2012 Dagmar Westberg-Gastprofessur für Geisteswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. 2004 gründete er das Internationale Doktorandenkolleg „Textualität in der Vormoderne“ im Elitenetzwerk Bayern dass er bis 2006 leitete. Seit 2005 Mitglied des Wissenschaftsrats. 2006 bis 2011 dessen Vorsitzender. In dieser Funktion leitete er den Aufbau und die erste Phase der Exzellenzinitiative zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen. Ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Seit 1. Januar 2013 Präsident der DFG.

 

Mittwoch
06.11.2013
18.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Ein Shakespeare-Festabend

zu Ehren von Herrn Prof. Dr. Dieter Mehl (englische Philologie, Uni Bonn) anlässlich seines 80. Geburtstages

Begrüßung:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen
(Amerikanistik, Universität Bonn)

Einführung:
Prof. Dr. Christa Jansohn
(Lehrstuhl für Britische Kulturen, Universität Bamberg)

Prof. Dr. Brian Gibbons
(University of York, UK)

The two Bonn English Scholars: A Double Birthday Lecture
Prof. Dr. Nicolaus Delius (1813-1888) and Prof. Dr. Dieter Mehl (b. 1933)

Nicolaus Delius, born in Bremen in 1813, was one of the first internationally known and respected German Shakespeareans and the first full professor of English at the University of Bonn, which honoured him with a marble bust, now in the University Library. Delius was a founding member of the Deutsche Shakespeare-Gesellschaft, a member of its executive committee (Vorstand) from 1864, and in 1868, at the age of 55, elected its second Präsident, following Hermann Ulrici. Five years later Delius was made Honorary President (Ehrenpräsident). Today, 124 years after his death, it is Delius as a Shakespearean scholar and editor who is still known and respected, yet it was as a philologist, a scholar of Indology and Romance Languages, that Delius began und pursued his career, and it was as a sociable, humane, and dedicated teacher that he won the affection of his pupils and the respect of his colleagues. Delius is an example of the first Great Age of German Scholars. Dieter Mehl, Emeritus Professor at Bonn, stands in the direct line of succession to Delius as Professor of English at Bonn, and as President of the Shakespeare-Gesellschaft (1993-2002).

Zur Person:

Brian Gibbons was born in India and educated at Dulwich College, London. He proceeded to Cambridge, M.A. and PhD. He taught Shakespeare by theatre workshops at the University of York, then held a Chair of English at the University of Leeds, then Zürich, then Münster (from 1991 to 2002). He is General Editor of The New Cambridge Shakespeare and the New Mermaid Series (of Classic English Plays). He is the author of two books, Jacobean City Comedy (1968, 1983) and Shakespeare and Multiplicity (1993, 2006), and of Shakespeare editions in the New Arden and New Cambridge series. He is a corresponding Member of the Akademie der Wissenschaften und der Literatur. He lives now with his wife in York.

 

Sonntag
10.11.2013
11.00 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Matinée mit dem QuAhrtett

Von der Puszta will ich träumen

Primaria: Edit Koledich

Begrüßung der neu eingetretenen Mitglieder

Anschließend: Brunch
Preis: 25.00€/pro Person (inkl. Getränke)

Anmeldung bitte bei Frau Jöher bis zum 07.11.2013

 

Montag
11.11.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

– In Zusammenarbeit mit dem Ortsverein Bonn/Köln der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft–

Dietmar Kanthak
(Feuilleton-Chef des Generalanzeigers)

Mein Thomas Mann

Zur Person:

geboren 1957 in Hannover. Studium der Anglistik und Romanistik in Hannover, Göttingen, Manchester und Lille. Volontariat bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, seit 1986 Redakteur im Feuilleton des General-Anzeigers in Bonn mit den Schwerpunkten Film und Theater. Für epd Film Rezensionen und Beiträge zum Thema Filmmusik. Juror seit 2002.

Einführung:
Prof. Dr. Hans Büning-Pfaue
(Lebensmittelchemie, Universität Bonn)

 

Mittwoch
13.11.2013
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Prof. Dr. Rudolf Schieffer
(Mittelalterliche Geschichte, ehem. Präsident der „Monumenta Germaniae Historica“, München)

Karl der Große: Vater Europas

Zur Person:

Lehrstuhlinhaber für Geschichte i. R. Geb. 1947; 1966 Abitur; 1966 - 1971 Studium der Geschichte und Latein an den Universitäten Bonn und Marburg; 1971 Erste Staatsprüfung für das höhere Lehramt; 1975 Promotion bei Eugen Ewig über Die Entstehung von Domkapiteln in Deutschland (Universität Bonn); Von 1975 bis 1980 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Monumenta Germaniae Historica (MGH); 1979 Habilitation an der Universität Regensburg („Die Entstehung des päpstlichen Investiturverbots für den deutschen König.“); Ab 1980 Professor für Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bonn; 1994 Präsident der Monumenta Germaniae Historica (MGH) und Professor für Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München
Schieffers wissenschaftliche Arbeitsschwerpunkte sind die politische Geschichte sowie die Kirchen- und Rechtsgeschichte von der Spätantike bis zum Hochmittelalter, die Quellenkunde und die Textedition. Schieffer gilt als Spezialist für die Karolingerzeit. Im Jahr 2008 wurde ihm der Eike-von-Repgow-Preis verliehen. Schieffer ist unter anderem Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, der Royal Historical Society, des Konstanzer Arbeitskreises für mittelalterliche Geschichte, der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Zu seinen Schülern gehören u.a. Bernd Schütte, Claudia Zey, Caspar Ehlers, Jochen Johrendt, Martina Hartmann und Alheydis Plassmann.

 

Montag
18.11.2013
18.30 Uhr

Foyer und
Wolfgang-Paul-Saal

Vernissage

Diethelm Bornefeld

AFTER MANY A SUMMER

Diethelm Bornefeld studierte an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Irmin Kamp. Studienaufenthalte in Florenz und London. Diethelm Bornefeld lebt in Wachtberg und hat sein Atelier in Bonn.

Einführung:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen
(Amerikanistik, Universität Bonn)

Dauer der Ausstellung: bis 13.12. 2013

 

 

Montag
18.11.2013
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Prof. Dr. Dittmar Dahlmann
(Osteuropäische Geschichte, Bonn)

„Sozialpolitischer Idealismus“ und „slawische Christus-Schwärmerei”.
Die Rezeption Russlands im Deutschen Kaiserreich an der Wende
vom 19. zum 20. Jahrhundert

Aus der Fülle von Wahrnehmungen und Beeinflussungen, die seit Jahrhunderten zwischen Deutschland und Russland bestehen, möchte ich in meinem Vortrag die wissenschaftliche Beschäftigung in Deutschland mit dem Nachbarland Russland an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in den Vordergrund stellen. In jener Zeit entstand die Ost­euro­päische Geschichte als eine eigenständige Disziplin, aber auch andere Disziplinen, wie die Nationalökonomie und die gerade entstehende Soziologie, beschäftigten sich mit den so widersprüchlichen Entwicklungen im Russischen Reich. Jedoch soll – gleichsam in einer Art von Schnitttechnik – der Blick auch häufiger auf die literarisch-philosophische Szene gerichtet werden, in der gerade in jener Zeit der russische Einfluss deutlich zutage trat.

Zur Person:

Geboren am 14. Juli 1949 in Düsseldorf, dort Abitur am Geschwister-Scholl-Gymnasium; Ableistung von Grundwehr- und Ersatzdienst, Studium der Geschichte und Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Magisterexamen 1976, Promotion 1983 im Fach Osteuropäische Geschichte mit einer vergleichenden Untersuchung über aufständische Bauernbewegungen in der Ukraine und in Mexiko 1911-1921; Mitarbeiter der Max Weber-Gesamtausgabe 1980-1986; Habilitationsstipendium der DFG; 1990-1996 Leiter der Forschungsstelle für Geschichte und Kultur der Deutschen in Russland an der Universität Freiburg, dann an der Universität Heidelberg; Habilitation 1994 in Freiburg mit einer Arbeit über die Konstitutionell-Demokratische Partei und die Dumawahlen 1906-1912; ab 1.10.1995 Vertretung des Lehrstuhls für Osteuropäische Geschichte in Bonn, zum 1.11.1996 Annahme des Rufes auf diesen Lehrstuhl. Seit 1996 Vorsitzender der Gesellschaft für Historische Migrationsforschung. Seit 1998 Mitglied des Vorstandes der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen. 1999-2003 Vorsitzender des Verbandes der Osteuropahistorikerinnen und -historiker e.V. (VOH) Freiburg. Seit 2000 Mitglied des Beirates der Bibliothek für Zeitgeschichte Stuttgart. Seit 2002 Vorsitzender der Michael-Zikic-Stiftung Bonn

 

 

Donnerstag
21.11.2013
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Prof. Dr. Karl-Heinz Menke
(Dogmatik und Theologische Propädeutik, Universität Bonn)

WENN ES DAS ZWEITE VATIKANISCHE KONZIL NICHT
GEGEBEN HÄTTE ... Einladung zu einer Zeitreise

Zur Person:

Geboren 1950; 1960-1968 Besuch des altsprachlichen Zweiges des Gymnasium Dionysianum in Rheine (NRW); 22. Mai 1968 Abitur; 1968-1970 Studium der Philosophie, Kath. Theologie und Altphilologie an der Universität Münster; 1970-1978 Studium der Philosophie und Katholischen Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom; 1969-1978 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes; 1970 Gaststudent an der Sorbonne in Paris; 10.10.1974 Priester­weihe in Rom; 1975 Promotion zum lic. theol. an der Gregoriana in Rom; 1978 Promotion zum Dr. theol. an der Gregoriana; 1980 Auszeichnung der Promotionsschrift mit dem Preis „Malipiero“ für die beste geisteswissenschaftliche Forschungsarbeit; 1979-1981 Vikar, Religionslehrer und Dekanatsjugendseelsorger in Twistringen bei Bremen; 1981-1984 Geheimsekretär des Bischofs von Osnabrück; Domvikar; Direktor der Diözesanstelle für Berufe der Kirche; 1984-1985 Leitung der Pfarrei Bad Iburg und Religionslehrer am dortigen Gymnasium; 1987-1990 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Dogmatik, Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie an der Universität Freiburg; 1990 Habilitation für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Freiburg; 1990 Ruf an den Lehrstuhl für Dogmatik und Philosophische Grundfragen der Theologie an der Universität Paderborn; 1990 Ernennung zum Professor C4 (Dogmatik und Theologische Propädeutik) an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Bonn; 1991 Präsidiumsmitglied des von der Philosophischen Fakultät der Universität Trient gebildeten Sonderforschungsprojektes „Philosophie und Theologie des 19. Jhs.“; 1991 Mitglied der Kommission IV (Berufe der Kirche) der Deutschen Bischofs­konferenz; 1992 Mitherausgeber der Collana „Religione e Cultura“; 1993 Mitherausgeber der „Bonner Dogmatischen Studien; 2001 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften; 2001 Mitglied der Kommission I (Theologie) der Deutschen Bischofskonferenz; 2002-2004 Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät Bonn; 2005 Berufung in die Clearing-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz zur Revision des Missale.

 

Montag
25.11.2013
19.30 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

III. Pirandello Vorlesung

Prof. Dr. Paul Geyer
(Romanische Philologie, Uni Bonn)

700 Jahre Boccaccio: zur Modernität eines Klassikers

Zur Person:
geboren 1955 in Augsburg; 1975-82 Studium der Romanistik, Germanistik und Philosophie in Bonn, München und Toulouse; 1983-96 Assistent und Oberassistent bei Winfried Wehle an der Universität Eichstätt; 1987 Promotion; 1995 Habilitation für Romanische Philologie ; 1997 Professor an der Universität zu Köln; seit 2003 Professor an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; seit 2003 Leiter des Bonner Italien-Zentrums; 2007-09 Vorsitzender des Deutschen Romanistenverbandes; seit 2011 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn.

Forschungsschwerpunkte: Subjekttheorie, Kritische Kulturtheorie, Europäische Gründungsmythen, Italienische Renaissance, Französische Literatur und Philosophie des 18. bis 20. Jahrhunderts

 

Dienstag
26.11.2013
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Joachim Sandner und Karl Ferdinand Prinz von Thurn und Taxis

Loriot’sche Dialoge

Bernhard Victor (Vicco) Christoph Carl von Bülow wurde am 12. November 1923 als Sohn eines preußischen Offiziers in Brandenburg an der Havel geboren. Mit seinem Künstlernamen „Loriot“ verbindet man feinsinnigen, hintergründigen Humor. Überzeichnete Szenen des menschlichen Miteinanders, beliebte Cartoonfiguren, einzigartige Dialoge und zahlreiche Ehrungen sind kennzeichnend für diesen Grandseigneur des deutschen Humors. Erleben Sie: bewegende Worte zu freudigen Ereignissen, Szenen einer Ehe, Männer und Frauen passen nicht zusammen u.v.m.

Ausgewählt und vorgetragen von:

Joachim Sandner: Diplom-Kaufmann und Geschäftsführer von FORTHE – Die Vor- und Nachdenker für Kommunikation im Gesundheitswesen in Bonn.
Karl Ferdinand Prinz von Thurn und Taxis: Diplom-Kaufmann; geschäftsführender Gesellschafter der Thurn und Taxis s.r.o. Unternehmensberatung in Prag.

Dezember

Donnerstag
05.12.2012
18.00 Uhr

Josef-Schumpeter-Saal

Vortrag und Weinprobe (Aperitive und Sommerweine)

Rosé-Weine, oft verkannt und unterschätzt

mit Prof. Heinrich Wamhoff
(Chemie, Universität Bonn)

Zur Person:
geboren 1937 in Bonn; Studium der Chemie an der Universität Bonn; 1963 Promotion; 1971 Habilitation; 1972 Ernennung zum apl. Professor; 1974 Ordinarius für organische Chemie; Ehrungen: Verdienstmedaille der Eötvös Loránd Universität Budapest (1987);2002 Emeritierung; 2002 Doctor et Professor Honoris Causa, Eötvös Loránd Universität Budapest

Arbeitsgebiete: Organische Synthese, Heterocyclen, Photochemie, Pharma/Pflanzenschutz, Naturstoffe, insbes. Chemie des Weins

Anmeldung bitte bis zum 28.11.2013 unter office@uniclub-bonn.de
oder Tel.: 0228/7296-0

 

Montag
09.12.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Dr.h.c. Ludger Honnefelder
(Philosophie, Universität Bonn und Humboldt-Universität Berlin)

Bildung durch Wissenschaft

Zur Person:

1971 Promotion (Universität Bonn); 1981 Habilitation (Universität Bonn); 1972 bis 1982 zunächst Dozent, dann o. Professor für Philosophie an der Theologischen Fakultät Trier; 1982-1988 Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin; seit 1988 Professor für Philosophie und Direktor des Philosophischen Seminars, Lehr- und Forschungsbereich II der Universität Bonn; 1988 Associate Member des Kennedy Institute of Ethics, Georgetown University Washington; 1989 Sprecher der Forschungs-Arbeitsgemeinschaft Bioethik in NRW; 1989 Mitglied der Akademie für Ethik in der Medizin; 1992 Mitglied der Nordrhein-Westf. Akademie der Wissenschaften; 1992 Mitglied der deutschen Delegation im Lenkungsausschuss für Bioethik des Europarates (CDBI); 1993 Direktor des Instituts für Wissenschaft und Ethik e.V., Bonn; 1993 Mitglied der Hegel-Kommission der Nordrhein-Westf. Akademie der Wissenschaften; 1998 Geschäftsführender Direktor des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften; 1998 Mitglied im Standing Committee „Science & Ethics“ von All European Academies (ALLEA).

 
Aus organisatorischen Gründen musste diese Veranstaltung auf den 30.01.2014 verschoben werden.

Mittwoch
11.12.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Matthias Winiger
(Geographie, Universität Bonn)

Indus – Schicksalsstrom eines Subkontinents

Zur Person:

1943 in Bern (Schweiz) geboren, Studium der Geographie, Physik und Botanik an der Universität Bern; seit 1978 Dozent an der Universität Bern; 1988 Lehrstuhl für Geographie an der Universität Bonn. Vorsitzender der Fachgruppe Erdwissenschaften (1994-1996), von 2002 bis März 2004 Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät; 2004-2010 Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

 

Montag
09.12.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Dr.h.c. Ludger Honnefelder
(Philosophie, Universität Bonn und Humboldt-Universität Berlin)

Bildung durch Wissenschaft

Zur Person:

1971 Promotion (Universität Bonn); 1981 Habilitation (Universität Bonn); 1972 bis 1982 zunächst Dozent, dann o. Professor für Philosophie an der Theologischen Fakultät Trier; 1982-1988 Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin; seit 1988 Professor für Philosophie und Direktor des Philosophischen Seminars, Lehr- und Forschungsbereich II der Universität Bonn; 1988 Associate Member des Kennedy Institute of Ethics, Georgetown University Washington; 1989 Sprecher der Forschungs-Arbeitsgemeinschaft Bioethik in NRW; 1989 Mitglied der Akademie für Ethik in der Medizin; 1992 Mitglied der Nordrhein-Westf. Akademie der Wissenschaften; 1992 Mitglied der deutschen Delegation im Lenkungsausschuss für Bioethik des Europarates (CDBI); 1993 Direktor des Instituts für Wissenschaft und Ethik e.V., Bonn; 1993 Mitglied der Hegel-Kommission der Nordrhein-Westf. Akademie der Wissenschaften; 1998 Geschäftsführender Direktor des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften; 1998 Mitglied im Standing Committee „Science & Ethics“ von All European Academies (ALLEA).

 
Aus organisatorischen Gründen musste diese Veranstaltung auf den 30.01.2014 verschoben werden.

Mittwoch
11.12.2012
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Matthias Winiger
(Geographie, Universität Bonn)

Indus – Schicksalsstrom eines Subkontinents

Zur Person:

1943 in Bern (Schweiz) geboren, Studium der Geographie, Physik und Botanik an der Universität Bern; seit 1978 Dozent an der Universität Bern; 1988 Lehrstuhl für Geographie an der Universität Bonn. Vorsitzender der Fachgruppe Erdwissenschaften (1994-1996), von 2002 bis März 2004 Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät; 2004-2010 Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

 

Montag
16.12.2012
16.15 Uhr

Exkursion

Adventliches Konzert in der Abteikirche Maria Laach

Es spielt die Kammerbesetzung des Musikkorps der Bundeswehr

16.15 Uhr: Abfahrt (am Brassertufer)

Vor dem Konzert kleine Kaffeepause im Seehotel Maria Laach

22.00 Uhr: Ankunft in Bonn