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Januar

Montag
13.01.2014
19.00 Uhr

 

Historischer Hörsaal der Anatomie, Universität Bonn, Nussallee 10

Medizingeschichte im Gespräch
Studium universale in Zusammenarbeit mit dem Medizinhistorischen Institut

Prof. Dr. Karl-Heinz Leven
(Lehrstuhl für Geschichte der Medizin, Universität Erlangen)

Ödipus ohne Komplex – Traumdeutung in der Antike

Zur Person:

Karl-Heinz Leven, geboren 1959 in Krefeld, studierte Medizin, Geschichte, Klassische Philologie (Griechisch) und Romanistik an den Universitäten Düsseldorf und Bonn. Es folgte die Approbation als Arzt 1985 sowie die medizinische Promotion 1987. Nach wissenschaftlicher Tätigkeit als Medizinhistoriker am Militärgeschichtlichen Forschungsamt Freiburg sowie an den Medizinhistorischen Instituten der Universitäten Düsseldorf und Freiburg - dort Habilitation 1993 - wurde er 1999 zum apl. Professor ernannt, bevor er 2009 auf den Lehrstuhl für Geschichte der Medizin der Universität Erlangen berufen wurde. Karl-Heinz Leven ist Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Erlangen Nürnberg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen neben der antiken und byzantinischen Medizin sowie der Seuchengeschichte auch die Geschichte der Medizinethik, der Medizin im Nationalsozialismus, der Medizin im Krieg sowie die Fakultätsgeschichte.

Einführung:
Univ.-Prof. Dr. med. Dr. phil. Heinz Schott

Montag
20.01.2014
19.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Klaus Desch

Die Suche nach dem Higgs Boson:
Der Physiknobelpreis 2013

Zur Person:

born 1964; 1992 Diplom Physics, Universität Bonn; 1995 PhD Physics (Dr. rer. nat.), Universität Bonn; 1995 – 1997 Post Doc, Universität Bonn; 1998 – 1999 Fellow, CERN, Geneva, Switzerland; 1999 – 2004 Research Associate, Universität Hamburg; 2004 – 2006 Professor (C3) of Physics, Universität Freiburg; since 2006 Professor (W3) of Physics, Universität Bonn; since 2011 Member of the Preparatory Group for the European Particle Physics Strategy Update; 2006-2012 Member of the European Committee for Future Accelerators (ECFA); 2006-2012 Member of the German Committee for Particle Physics (KET); since 2006 Spokesperson of the BMBF Research Project “Development of Novel Detectors for Particles and Radiation”; since 2009 Scientific Coordinator of Helmholtz-Alliance HA-101 “Physics at the Terascale”; since 2012 Head of the Department of Physics and Astronomy, University of Bonn; since 2012 Member of BMBF Adisory Panel (“Gutachterausschuss”) on particle physics

Research Area: Experimental Particle Physics. Research concentrates on search for Supersymmetry and Higgs Bosons at the LHC, Higgs and Supersymmetry Parameter determinations, Preparation of the International Linear Collider, Development of Gaseous Detectors for Particles and Radiation.; Member of the ZEUS (1992 – 1995), OPAL (since1995), H1 (2003 – 2004) and ATLAS (since 2004) collaborations.

Ggf. wird unser Mitglied Herr Min. Dir. Dr. Dr. Hermann Schunk (BMBF) einen kurzen Bericht über die Entwicklung des Europäischen Kernforschungszentrums CERN und über den Großbeschleuniger LHC geben an dem Higgs-Boson experimentell gefunden wurde.

Herr Dr. Schunk hat die Bundesrepublik Deutschland in den Entscheidungsgremien vertreten.

Dienstag
21.01.2014
19.30 Uhr

 

Josef-Schumpeter-Saal

Prof. Dr. Norbert Oellers

Weltliteratur in Schillers „Wallenstein”

Zur Person:

Jahrgang 1936. Von 1956 bis1963 Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Köln, München und Bonn. 1965 Promotion in Bonn. 1973 Habilitation in Bonn. 1975 bis 2002 Professor für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität Bonn. Seit 1965 Mitarbeiter, seit 1978 Mitherausgeber und seit 1991 alleiniger Herausgeber der Schiller-Nationalausgabe. Mitherausgeber der kritischen Else-Lasker-Schüler-Ausgabe, der historisch-kritischen Nikolaus-Lenau-Ausgabe, der historisch-kritischen Aus­gabe der Briefe Goethes, der „Zeitschrift für deutsche Philologie“ sowie Miglied der wissen­schaftlichen Beiräte der „Zeitschrift für Germanistik“ (bis 2002), des Jahrbuchs für Editionswissenschaft „edito“ (bis 2007) und des deutsch-polnischen Jahrbuchs „Convivium“ (bis 2011). Über 100 Aufsätze und Abhandlungen zur deutschen Literatur des 18., 19. und 20. Jahrhunderts. Von 1984 bis 1987 Vorsitzender des Deutschen Germanistenverbands. 1995 Schiller-Preis der Stadt Marbach a. N. 2010 Verdienstorden Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland. Seit den frühen 1980er Gutachtertätigkeit für die DFG, den DAAD und die Alexander von Humboldt-Stiftung. Viele Jahre Mitglied des Ausschusses der Deutschen Schillergesellschaft sowie Mitglied der Auswahlausschüsse des DAAD und der Friedrich-Ebert-Stiftung. Leitung der Sammlung Oscar Fambach am Institut für Germanistik der Universität Bonn. Insgesamt 8 Gastprofessuren in den USA, in Israel, Österreich und Italien. 2002 Emeritierung.

Donnerstag
23.01.2014

 

Bundeskunsthalle

– gemeinsam mit dem Internationalen Club La Redoute
Bonn e.V.–

Avi Primor
(Tel Aviv, Israel)

Vorstellung seines Buches „Süß und ehrenvoll“

Zur Person:

geb.1935 in Israel; 1952 - 1955 studierte er Politologie und Internationale Beziehungen an der Hebräische Universität Jerusalem; Nach dem Militärdienst war er zunächst Botschaftssekretär in Abidjan (Elfenbeinküste); 1963 - 1965 Botschafter in Dahomey (heute Republik Benin); 1965 - 1969 Direktor für Skandinavische Angelegenheiten, Außenministerium Jerusalem; 1969 - 1975 Gesandter der Botschaft des Staates Israel in Frankreich, gleichzeitig Sprecher der Israelischen Delegation bei der Friedenskonferenz in Genf (1973); 1975 Sprecher des Außenministeriums und Direktor der Presseabteilung; 1977 Direktor der Abteilung Internationale Organisationen; 1980 Direktor der Afrika-Abteilung; 1984 Stellvertreter des Staatssekretärs des Außenministeriums; 1987 - 1991 Botschafter, akkreditiert bei der Europäischen Gemeinschaft sowie gleichzeitig beim Belgischen König und beim Luxemburgischen Großherzog; 1993 - 1999 Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland. Seit 2008 ist er Mitglied des Hochschulrats der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und seit März 2010 Präsident der Israelischen Gesellschaft für Außenpolitik.

Montag
27.01.2014
19.30 Uhr

 

Josef-Schumpeter-Saal

– in der Reihe „Forschen hilft heilen – von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien –

Prof. Dr. Peter Propping
(Humangenetik, Universität Bonn)

Wird die Schwangerschaft auf Probe der Normalfall? –
Neueste Entwicklungen der genetischen Diagnostik

Prof. Heinz Schott
(Geschichte der Medizin, Universität Bonn)

Kommentar aus medizinhistorischer Sicht

Peter Propping, Dr. med., geb. 1942, 1970 Wiss. Assistent am Institut für Humangenetik der Univ. Heidelberg, 1976 Habilitation, 1980-83 Heisenberg-Stipendiat am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, 1984 Professor und Direktor des Instituts für Humangenetik an der Univ. Bonn, 2008 Emeritierung, seitdem Senior Professor. Wiss. Schwerpunkte: Genetik komplexer Krankheiten, erbliche Krebskrankheiten, Geschichte der Humangenetik.

Heinz Schott, Dr. med. Dr. phil., geb. 1946, 1978 Wiss. Assistent am Institut für Geschichte der Medizin der Univ. Freiburg im Breisgau, 1982 Habilitation, 1987 Professor für Geschichte der Medizin und Direktor des Medizinhistorischen Instituts der Univ. Bonn. Wiss. Schwerpunkte: Geschichte der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychoanalyse; Medizin der Frühen Neuzeit; Medizin der Goethezeit; medizinische Anthropologie.

Donnerstag
30.01.2014
19.30 Uhr

 

Josef-Schumpeter-Saal

– In der Reihe „Asien im Aufbruch”–

(Der Vortrag war ursprünglich für den 11.12.2013 vorgesehen)

Prof. Dr. Matthias Winiger
(Geographie, Universität Bonn)

Indus – Schicksalsstrom eines Subkontinents

Zur Person:

1943 in Bern (Schweiz) geboren, Studium der Geographie, Physik und Botanik an der Universität Bern; seit 1978 Dozent an der Universität Bern; 1988 Lehrstuhl für Geographie an der Universität Bonn. Vorsitzender der Fachgruppe Erdwissenschaften (1994-1996), von 2002 bis März 2004 Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät; 2004-2010 Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Februar

Dienstag
04.02.2014
19.30 Uhr

 

Josef-Schumpeter-Saal

Prof. Dr. Stefan Talmon
(Völkerrecht, Universität Bonn)

Von der Nichteinmischung zur Responsibility to Protect

Zur Person:

1965 Geboren in Pforzheim; 1984-1985 Militärdienst (Oberleutnant d.R.); 1985-1992 Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Tübingen, München und Cambridge; 1989 Master of Law (Cambridge); 1992 Erste juristische Staats­prüfung; 1992-1995 Promotion an der Universität Oxford bei Prof. Sir Ian Brownlie CBE QC; 1995 Doctor of Philosophy (Oxford); 1995-1997 Rechtsreferendariat am Landgericht Tübingen mit einer Wahlstation bei 2 Hare Court, Chambers of Barristers, London; 1997 Zweite juristische Staatsprüfung; 1998-2002 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl von Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Graf Vitzthum LL.M an der Universität Tübingen; 2002 Habilitation (Venia legendi für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht); 2002 Ruf auf eine Professur für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der deutschsprachigen Andrassy Universität in Budapest (abgelehnt); 2002-2003 Privatdozent an der Universität Tübingen; 2003 Zulassung als Rechtsanwalt; 2003-2011 Professor für Völkerrecht und davor Lecturer und Reader für Völkerrecht an der Universität Oxford; 2003-2011 Fellow des St. Anne‘s College, Oxford; 2003-2011 Kursdirektor für Völkerrecht am Oxford Foreign Service Programm; 2003 Master of Arts (Oxford); 2007 Zulassung als Barrister (Mitglied von Lincoln`s Inn, London); 2008 Mitglied von 20 Essex Street Chambers, London; 2011 Ruf auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht: Verfassungsrecht, Völkerrecht und Verfassungstheorie an der Universität Tübingen (abgelehnt); 2011 Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Universität Bonn, Direktor am Institut für Völkerrecht

Dienstag
11.02.2014
19.30 Uhr

 

Josef-Schumpeter-Saal

– Eröffnung der Bonner Leibniz Vorlesungsreihe –
– gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft –

Prof. Dr. Wolfgang Ertmer
(Physik, Universität Hannover)

Raum, Zeit und Raum-Zeit:
Reise durch die Zeit von Newton bis Einstein

Zur Person:
1985 Habilitation in Physik, Universität Bonn; 1978 Promotion in Physik, Universität Bonn; 1970 – 1975 Studium der Physik, Universität Bonn; 1968 Abitur, Ernst Moritz Arndt Gymnasium, Bonn
Beruflicher Werdegang: Seit 1994 Professor (C4) an der Universität Hannover Leiter des Instituts für Quantenoptik (mehrfach seit 1994); 1990 – 1994 Professor (C3) an der Universität Bonn; 1985 – 1990 Professor (C2) an der Universität Bonn; 1984 Gastdozent am Joint Institute for Laboratory Astrophysics, Boulder, Colorado, USA (Zusammenarbeit mit John L. Hall); 1982 – 1983 Forschungsstipendium der DFG am Joint Institute for Laboratory Astrophysics, Boulder, Colorado, USA; 1978 – 1982 Forschungsstipendiat an der Universität Bonn; 1975 – 1978 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bonn
Anderes berufliches Engagement: Seit 2014 Vizepräsident der DFG; Seit 2009 Vorstandssprecher des Laser Zentrums Hannover e.V.; Seit 2007 Mitglied im DFG-Senat (Wiederwahl 2010); 2003 – 2007 Mitglied des DFG-Fachkollegiums Interdisziplinäre Sektion „Medizintechnik“; 2003 – 2007 Gewähltes; Mitglied des DFG-Fachkollegiums FK 308-311 „Optik, Quantenoptik und Physik der Atome, Moleküle und Plasmen“; 2002 – 2005 Vizepräsident der Universität Hannover, zuständig für Forschung; seit 2002 Vorstandsmitglied des Laser Zentrums Hannover e.V.; 2001 – 2002 Dekan der Fakultät für Physik, Universität Hannover

Mittwoch
19.02.2014
19.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Stefan Grimme
(Theoretische Chemie, Universität Bonn)

Chemie auf dem Computer –
der aktuelle Nobelpreis für Chemie (2013)

Zur Person:

geb. 1963 in Braunschweig; 1984 - 1989 Studium der Chemie, Universität Braunschweig; 1991 Dr. rer. nat, Universität Braunschweig (H. Dreeskamp); 1997 Habilitation, Uni­versität Bonn; 1998 Dozentenstipendium des Verbands der Chemischen Industrie; 1998 Bennigsen-Förder-Preis des Landes Nordrhein-Westfalen; 1999 - 2000 Hochschul­dozent, Universität Bonn; 2000 - 2011 Universitätsprofessor, Universität Münster; 2010 Lise Meitner Lectureship Award 2010; 2011 Mitglied der Akademie der Wissen­schaften und Künste des Landes Nordrhein-Westfalen; seit 2011 Universitäts­professor, Universität Bonn; 2011 Mitglied des DFG Fachkollegiums Molekülchemie („Fachkollegiat“);
2013 WATOC 2013 Schrödinger Medal

März

Montag
10.03.2014
19:30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

In der Reihe „Forschen hilft heilen – Von neuen Erkenntnissen zu neuen Therapien“ –

Prof. Dr. Susanne Schoch McGovern
(Molekulare Neurochemie, Universität Bonn)

Der Medizinnobelpreis 2013: Zellulärer Transport– zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Zum Thema: In jedem Organismus, vom Einzeller bis zum Menschen, sind zelluläre Prozesse auf eine präzise Orga­ni­sa­tion von Transportsystemen angewiesen. Das zelluläre Kargo, wie z. B. Zellmembran und Botenstoffe, wird mit Hilfe sogenannter Vesikel transportiert. In jeder Zelle gibt es eine Vielzahl verschiedener Vesikel, die sich durch ihre Fracht und ihre Andockstation unterscheiden. Die Maschinerie, die die Freisetzung der vesikulären Ladung vermittelt, ist evolutionär konserviert, von der Hefe bis zum Neuron. Da die Freisetzung von Neurotransmittermolekülen aus synaptischen Vesikeln jedoch mit hoher räumlicher und zeitlicher Präzision erfolgt, haben sich in Neuronen zusätzliche Kontrollmechanismen entwickelt.

Zur Person:

1988-1990 Chemie (Vordiplom), Universität Heidelberg; 1990-1994 Chemie (Diplom), Universität Köln; 1997 PhD-Arbeit an der Universität Köln; 1997-2002 Postdoctoral Fellowship, Center for Basic Neuroscience, UT Southwestern at Dallas, Texas, USA (Prof. Dr. T.C. Südhof); 2003-2008 Emmy Noether Fellowship (DFG), Leitung einer unabhängigen Forschergruppe, Institut für Neuropathologie der Universität Bonn; seit 2009 Stipendium des BMBF (5 Jahre) Leitung einer unabhängigen Forschergruppe am Institut für Neuropathologie der Universität Bonn; seit 05/2009 W2-Professur “Molecular Neurochemistry” an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn

Preise, Stipendien und Auszeichnungen:
1990 Procter & Gamble Preis für ihr Vordiplom in Chemie an der Universität Heidelberg; 1997-1999 DAAD Stipendium; 1999-2002 Howard Hughes Stipendium; 2003 Neurovisionen Preis; 2003-2008 Emmy Noether-Stipendium der DFG ; 2009 Stipendium “Unabhängige Forschergruppen in den Neurowissenschaften” (BMBF, 5 Jahre); 2009 Ruf zu einer außerordentlichen Professur in “Cellular and molecular neurosciences” und “Molecular Neurochemistry”, an der Charité, Berlin.

Einführung: Prof. Dr. Michael Hoch
(Molekulare Entwicklungsbiologie, Direktor LIMES)

Dienstag
11.03.2014
18:00 Uhr

 

Foyer, Wolfgang-Paul-Saal, Foyer auf der ersten Etage, Park

Eröffnung der Ausstellung „Stier und €pa”: Egbert Verbeek, Plastiken und Gemälde

Der bekannte Bildhauer und Maler Egbert Verbeek zeigt im Gebäude und Park des Uniclubs nicht nur Bronze-Plastiken und Gemälde, sondern auch Radierungen und Zeichnungen. Ein herausragendes Werk ist die große Fieberglas-Plastik der Europa mit ihrem Stier in einem pop-artigen Blau mit gelbem €-Symbol, die im Park zu sehen sein wird. Während in traditionellen Behandlungen des Europa-Motivs, Europa von dem Stier getragen wird, hat sie bei Verbeek im Rachen des Stiers ihren Platz gefunden.

Zur Person:

Egbert Verbeek, 1953 geboren

Einzelausstellungen (Auswahl): 1983/84 Leopold-Hoesch-Museum; 1984 Museum Abtei Liesborn; 1985 Mittelrhein-Museum, Koblenz; 1986 Bibliothek, Universität Braunschweig; 1992 Galerie Frye & Sohn, Münster; 1993 Stadtmuseum, Siegburg; 1997 Leopold-Hoesch-Museum, Düren; 1998 Galerie Walter Ehrler, Frankfurt; 1999 Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin; 2000 Thomas-Morus-Akademie, Bensberg; 2001 Galerie SPECTRUM, Euskichen; 2005 Kunstverein Lüdinghausen; 2006 Galerie Walter Ehrler, Frankfurt; 2007 Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn; 2011 Ludwig-Windthorst-Haus, Lingen; 2011 Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union in Brüssel; 2011 Katholische Akademie, Schwerte; 2013 RWE Power Zentrale, Köln. Zahlreiche Arbeiten befinden sich im öffentlichen Besitz. Im Frühjahr 2014 erscheint die umfangreiche Publikation: „Egbert Verbeek – SpielRaum“ über das Schaffen von Egbert Verbeek im Wienand-Verlag, Köln.

Einführung und Gespräch mit dem Künstler:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik, Nordamerika-Studien, Bonn)

Dauer der Ausstellung: 11.03.2014 - 30.04.2014
Ausstellungsbesuch nach telefonischer Vereinbarung

Dienstag
11.03.2014
19:30 Uhr

 

Josef-Schumpeter-Saal

Prof. Dr. Dieter Mehl
(Anglistik, Universität Bonn)

Shakespeare unter uns

Zum Thema: „Mein Vortrag möchte anlässlich der zahlreichen internationalen Veranstaltungen zum 450sten Geburtstag William Shakespeares seine weltweite Bedeutung vor allem am Beispiel einiger besonders bekannter Werke, Figuren und Stoffe, von Der Widerspenstigen Zähmung / The Taming of the Shrew bis zum Sturm / Tempest behandeln. Im Mittelpunkt werden die lebendige Gegenwart dieses Dichters und Dramatikers und seine internationale Wirkung, sein literarisches Werk, nicht seine Biographie oder Probleme der Autorschaft stehen“.

Zur Person:

Studium der Anglistik, Germanistik und Geschichte in München, Göttingen, Durham. Promotion 1960. Habilitation 1966 bei Wolfgang Clemen in München. 1968 bis 1998 Lehrstuhl Anglistik Universität Bonn. 1993-2002 Präsident der Deutschen Shakespeare Gesellschaft. Seit 1994 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz.

Buchveröffentlichung, u.a. The Elizabethan Dumb Show, London, Methuen, 1965; The Middle English Romances of the Thirteenth and Fourteenth Centuries, London Routledge, 1969; Geoffrey Chaucer, Cambridge University Press, 1986; Shakespeare’s Tragedies: An Introduction, Cambridge University Press, 1986; Herausgeber bzw. Mitherausgeber mehrerer Bände der Cambridge Edition of the Works of D. H. Lawrence; Shakespeares Hamlet, München, Beck 2007. Eine historische Episode: Die Wiedervereinigung der Deutschen Shakespeare Gesellschaft. Münster, Lit. Verlag, 2013. 120 Aufsätze und Rezensionen vor allem zur mittelenglischen Literatur, Shakespeare und dem Elisabethanischen Drama und dem englischen Roman (D.H. Lawrence).

Dienstag
18.03.2014
19:30 Uhr

 

Josef-Schumpeter-Saal

Prof. Dr. Ulf-G. Meißner
(Theoretische Physik, Universität Bonn)

Leben auf der Erde – ein Zufall?

Zum Thema: Die Elemente werden durch Kernfusion in Sternen erzeugt. Eine besondere Rolle fuer das Leben auf der Erde spielt der Kohlen­stoff. Dieser wird durch die Fusion von 3 Alpha-Teilchen erzeugt. Dabei spielt eine resonante An­regung im Kohlen­stoff, der sogenannte Hoyle Zustand, eine entscheidende Rolle. Mit Simulationen auf Super­com­pu­tern koennen wir nun der Frage nach gehen, wie sehr die Lage des Hoyle Zustandes von den fundamentalen Para­metern der starken und der elektro­magnetischen Wechsel­wirkung abhängt, oder: Wie zufaellig ist das Leben auf der Erde?

Zur Person: Studium an der Ruhr-Universität Bochum 1982; Promotion (Ph.D.), State University of New York, Stony Brook, USA 1984; Habilitation, Univ. Regensburg 1988; Research Associate, Univ. Regensburg 1985-1987; Fellow, MIT, USA 1987-1989; Univ. Bern, Switzerland 1989-1993; CRN Strasbourg 1993-1994; Temporary C4 Professor, Univ. Bonn 1994-1996; Division Leader at IKP, Forschungszentrum Jülich 1996-2002; Associate Professor of Physics (C3), Univ. Bonn; Gastprofessur an der Univ. Graz, Österreich 2002; Full Professor of Theoretical Physics (C4/W3), Univ. Bonn 2003-; Director am IKP (Nuclear Theory), FZ Jülich 2003-;
Forschungsbereiche: Theory of nuclear forces, Few-body physics, Quantum many-body theory, Nuclear astrophysics.

Einführung: Prof. Dr. Max G. Huber
(Theoretische Physik, Universität Bonn)

Donnerstag
20.03.2014
19:30 Uhr

 

Josef-Schumpeter-Saal

Die Nobelpreisträgerin Alice Munro

In unserer Vortragsreihe über die Nobelpreisträger 2013 darf die Trägerin des Literatur-Nobelpreises, Alice Munro, nicht fehlen. Die 1931 in Ontario geborene Kanadierin wird von Literaturkennern seit langem wegen der subtilen Zeichnung ihrer bewegenden Charaktere und ihrer spannungsreichen Erzählkunst geschätzt. Aus Munros mannigfaltigem Werk haben wir 4 Erzählungen ausgewählt, die charakteristische Stärken der Autorin repräsentieren: „Freie Radikale“, „Manche Frauen“, „Warum wollen Sie das wissen?“, „Hasst er mich, mag er mich, liebt er mich, Hochzeit“

Vorleserin:
Nina Tomczak (Theater Mainz)

Zur Person:

Nina Tomczak dürfte vielen Bonner Theaterfreunden noch als Gestalterin großer Rollen im Theater Bonn in lebhafter Erinnerung sein. Maggie in Tennessee Williams Die Katze auf dem heißen Blechdach und die Alma in Sommer und Rauch. Zuletzt Hauptrolle in Marina Caars Am Katzenmoor. Frau Tomczak hat mehrfach engagiert an den Diskussionen unseres Theaterforums teilgenommen.
Einleitung und Überleitungen: Prof. Dr. Lothar Hönnighausen (Anglistik, Nordamerika-Studien, Bonn)

Donnerstag
27.03.2014
19.30 Uhr

 

Josef-Schumpeter-Saal

In der Reihe „Asien im Aufschwung“

Botschafter a.D. Hans-Christian Überschär

Zwischen Turbo-Kapitalismus und Sozialem Ausgleich –
Chinas schwieriger Kurs zu wirtschaftlicher und
politischer Stabilität

Zur Person:

Deutscher Botschafter in der Zentralafrikanischen Republik (1974-1977), in der Republik Südafrika (1992-1995) und in der Volksrepublik China (1999-2001). Verfügt über 33 Jahre außen- und wirtschaftspolitische Erfahrung mit China und in der Beratung deutscher Unternehmen im China-Geschäft. 1981-1985 Gesandter für Wirtschaft an der Botschaft Peking. 1985-1992 im außenpolitischen Beraterstab des Bundeskanzlers. 1995-1999 Leiter der Außenwirtschafts-Abteilung des Auswärtigen Amtes. 1999-2001 Botschafter in Peking. Seit 2001 unterstützt Christian Überschär als Rechtsanwalt und Berater deutsche Unternehmen in Deutschland und vor Ort bei der Erarbeitung und Umsetzung ihrer China-Strategie.

Uniclub-Kurier
Mit dem Uniclub-Kurier informieren wir regelmäßig unsere Mitglieder über das Clubgeschehen und die aktuellen Veranstaltungen. Im Download-Bereich für Mitglieder stellen wir die aktuelle Ausgabe als PDF-Datei auch für Freunde und Interessenten zur Verfügung.
April

Dienstag
01.04.2014

09.00 Uhr

 

Exkursion

Exkursion auf die Hardthöhe

(eigene Anreise mit PKW) Treffpunkt: 09.00 Uhr BMVG – Nordwache Haupteingang (Fontainegraben 150)

Leitung:
Bankdirektor a.D. Rolf Labedzke

Für diese Veranstaltung bitten wir um verbindliche Anmeldung bis 4 Tage vorher bei der Hausleitung unter office@uniclub-bonn.de oder Tel.: 0228/7296-0.

Mittwoch
02.04.2014
16.15 Uhr

 

Exkursion

Exkursion zur Privatbibliothek
von Oswald M. Ungers [†] in Köln

Treffpunkt:
16.15 Uhr in der Belvederestr. 60, 50933 Köln-Müngersdorf (eigene Anreise)

Dem international bekannten Architekten Oswald Mathias Ungers (1926 – 2007) verdankt der Universitätsclub das kurz nach seiner Gründung also vor 27 Jahren, errichtete Clubhaus. Professor Ungers lehrte in Berlin, Wien, Harvard, Cornell, UCLA und war Mitglied verschiedener Akademien in Ost und West. Zu seinen bekanntesten Gebäuden gehören das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven, das Wallraf-Richartz-Museum in Köln, die Hamburger Kunsthalle und die Frankfurter Messe (Torhaus und Galleria). Frau Ungers wird uns persönlich führen (die Führung wird etwa 1 Stunde dauern).

Anschließend besuchen wir die „Casa senza Qualita“ (Privatbibliothek von Prof. Dr. Speck mit kostbaren Schriften von Petrarca und Proust).

Treffpunkt:
Kämpchenweg 58, 50933 Köln-Müngsdorf (in Fußweite der Unger‘schen Bibliothek)

Im Anschluss an die Führungen ist ein gemeinsamer Restaurantbesuch in der Nachbarschaft möglich. Beschränkte Teilnehmerzahl.


Für diese Veranstaltung bitten wir um verbindliche Anmeldung bis 4 Tage vorher bei der Hausleitung unter office@uniclub-bonn.de oder Tel.: 0228/7296-0.

Samstag
05.04.2014
20.00 Uhr

 

Euro Theater Central

Im Rahmen unseres Theaterforums laden wir ein zu einer Aufführung des Tanztheaters bo komplex

Konsequenzen

Bärbel Stenzenberger und Olaf Reinecke

Treffpunkt im Euro Theater Central, Münsterplatz-Dreieck, Eingang Mauspfad, 53111 Bonn

Liebe Mitglieder,
da Sie mit Begeisterung das Tanztheater bo komplex bei seiner Darbietung in der letzten Spielzeit im Rheinischen Landesmuseum erlebt haben, möchten wir Ihnen diese Künstler noch einmal in einer neuen bemerkenswerten Produktion vorstellen.
„Durch eine, in den Bühnenraum gebaute, ansteigende Stufenpodesterie, auf der die Zuschauer jeweils zu beiden Seiten Platz nehmen, sind die Tänzer gezwungen, ihr tänzerisches Material anzupassen, somit eine körperliche Konsequenz zu verfolgen. Ein Weg zieht sich direkt durch die hautnah an der Bühne sitzenden Zuschauer“ (Bärbel Stenzenberger und Olaf Reinecke).

Anschließend können Sie im Rahmen unseres Theater­forums mit den Künstlern über ihre Darbietung sprechen.

Wegen der begrenzten Raumverhältnisse ist die Anzahl der Zuschauer leider begrenzt. Ermäßigter Preis für unsere Gruppe 14. - €

Für diese Veranstaltung bitten wir um verbindliche Anmeldung bis 4 Tage vorher bei der Hausleitung unter office@uniclub-bonn.de oder Tel.: 0228/7296-0.

Donnerstag
10.04.2014
16.00 Uhr

 

Exkursion

Exkursion in das LVR-LandesMuseum

Im Zuge der geplanten engeren Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum, spricht Frau Dr. Gabriele Uelsberg
(Direktorin des LVR-LandesMuseum)

über

Die besonderen Zielsetzungen des Landesmuseums Bonn

Das LVR-LandesMuseum Bonn stellt aufgrund seiner herausragenden Sammlung als einziges kulturgeschichtliches Museum im Rheinland die geschichtliche Entwicklung der Region von ihren Anfängen bis zur Gegenwart dar. Das Museum ist eines der führenden archäologischen Forschungsinstitute, seine Restaurierungswerkstätten zählen zu den modernsten in Europa. Schwerpunkt des Ausstellungsprogramms des LVR-LandesMuseums ist die Präsentation kultur- und sozialgeschichtlicher Zusammenhänge, unterstützt durch innovative und generationenübergreifende Vermittlungsangebote.

Zur Person:

geboren 1955, 1973-1980 Studium Kunstgeschichte, Archäologie und Ur- und Frühgeschichte. 1983 Promotion. 1987 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Aufbaustab der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. 1988 Kustodin der Sammlung Ludwig in Aachen und Umbau der ehemaligen Schirmfabrik zu einem Kunstmuseum mit internationaler Weltgeltung. 1991 Stellv. Direktorin des Ludwig Forums für Internationale Kunst. Enge Zusammenarbeit mit dem Sammlerehepaar Irene und Peter Ludwig, Aachen. 1994-2004 Leiterin der Städtischen Museen der Stadt Mülheim an der Ruhr.
Seit 1. Oktober 2004 Direktorin des LVR LandesMuseums.
Hinweis: Die Besichtigung der Restaurierungswerkstätten findet zu einem späteren Termin statt.

Für diese Veranstaltung bitten wir um verbindliche Anmeldung bis 4 Tage vorher bei der Hausleitung unter office@uniclub-bonn.de oder Tel.: 0228/7296-0. .

Dienstag
29.04.2014
07.30 Uhr

 

Exkursion

 

Besuch der Ausstellung
„Zurbarán – Meister des spanischen goldenen Zeitalters”
in Brüssel

Francisco de Zurbarán (1598 -1664) gehört neben Velázquez, Murillo und Herreras zu den Großen der spanischen Barockmalerei. In Brüssel können wir 50 Gemälde aus der Zeit von 1626 bis 1661 erleben. Zurbarán ist nicht nur ein Meister sensationeller Licht-Gestaltung in den Visionen seiner Heiligen, sondern ein großer Künstler der Stillleben. Allein die Meisterschaft, mit der er Stoffe erfasst und zu Kunstwerken sui generis macht, verdient intensive Aufmerksamkeit.

Abfahrt 7.30 wie üblich vom Rheinufer unterhalb des Uniclubs. Planen Sie bitten die in Bonn inzwischen üblichen Verkehrsbehinderungen bei der Anfahrt mit ein.

Die Kosten belaufen sich auf ca. 40 € und werden während der Fahrt eingesammelt.

Anmeldung bei der Hausleitung:
office@uniclub-bonn.de 0228 / 7296-0.

Organisation: Katrin Stüber

Für diese Veranstaltung bitten wir um verbindliche Anmeldung bis 4 Tage vorher bei der Hausleitung unter office@uniclub-bonn.de oder Tel.: 0228/7296-0.
Mai

Donnerstag
08.05.2014
18.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Eröffnung der Ausstellung
Nathaniel Bowles – Gemälde und Zeichnungen

Der in New Haven, Connecticut (USA) geborene Maler Nathaniel Bowles lebt heute in unserer Region, in der er auch bereits zahlreiche Ausstellungen (Kulturzentrum Hardtberg, Theatergemeinde Bonn, Haus der Evangelischen Kirche, Wissenschaftszentrum) veranstaltet hat. Es gibt von ihm eindrucksvolle Aktzeichnungen. Aber was ihn immer wieder fasziniert, ist der Zauber der Landschaft („Blühendes Feld“, „Dorf am Fluss“, „Teich“, „Figur in der Landschaft“). Manche seiner Ölbilder erinnern an die großen Impressionisten, aber bei genauer Betrachtung erkennt man doch deutlich die Bildsprache unserer Zeit.

Einführung: Prof. Dr. Lothar Hönnighausen

Nathaniel Bowles – Dorfrand, 2014

Dienstag
13.05.2014
19.30 Uhr

 

Josef-Schumpeter-Saal

 

Prof. Dr. Wighart von Koenigswald

Das Doppelgrab von Oberkassel im Rahmen der ökologischen Veränderungen am Ende der Eiszeit

Wighart von Koenigswald studierte in Bonn und München Paläontologie und Geologie. Sein Hauptinteresse gilt der Evolution und Lebensweise fossiler Säugetiere. Ein besonders reizvolles Arbeitsgebiet war dafür die Fauna von Messel. Ein weiteres Forschungsgebiet ist bis heute die Funktionsbiologie der Säugetierzähne. Bei der Zusammenarbeit mit Archäo­logen interessierte ihn besonders die Ökologie des Eiszeit­alters. Dazu nahm er an Expeditionen in die Hocharktis teil. Nach Stationen in Tübingen und Darmstadt wurde er 1987 nach Bonn berufen, wo er bis 2006 das Institut für Paläontologie leitete. Anschließend gründete er eine DFG-Forschergruppe zur Biomechanik der Säugetiergebisse.

Zum hundertjährigen Jubiläum der Endeckung von zwei Menschenskeletten im Steinbruch von Oberkassel wird im Landesmuseum Bonn eine Ausstellung vorbereitet. Damals hatten die herbeigerufenen Professoren der Bonner Universität in den Skeletten die Grablegung einer jungen Frau zusammen mit einem alten Mann – und einem Hund - erkannt und sie dem ausgehenden Eiszeitalter zugeordnet. Diese Grablegung blieb einzigartig und ist gerade jetzt wieder sehr in der Diskussion. Auch wenn einige der damals noch ungelösten Fragen weiterhin offen sind, kann man heute, unter Einbeziehung anderer Funde sowie einer genaueren Altersbestimmungen, den kulturellen Hintergrund und die Umwelt, in der diese Menschen lebten, rekonstruieren. Es waren Jäger und Sammler, die als erstes Tier den Hund domestizierten. Der ökologische Wandel dieser Zeit der ausgehenden Eiszeit lässt sich gerade im Reinland besonders eindruckvoll nachvollziehen. Etwas älter als die Grablegung ist der noch Magdalénien-zeitliche Lagerplatz von Gönnersdorf, in dem die kaltzeitliche Umgebung z. B. durch viele kunstvolle Mammutgravierungen belegt ist. Etwas jünger ist dagegen der Ausbruch des Laacher See Vulkans. Er verschüttete mit seinen Aschen den aufwachsenden Wald der beginnenden Warmzeit. Damit lebten die Jäger von Oberkassel in Zeiten eíner dramatische Klimaveränderung.

Einführung:
Prof. Dr. Martin Sander (Paläontologie)

Montag
19.05.2014
19.30 Uhr

Wolfgang-Paul Saal

 

Joseph-Höffner-Vorlesungsreihe
Prof. Dr. phil. Werner Münch
M.A., Ministerpräsident a.D.

Vom Europa der 6 zum Europa der 28 –
Ist die Europäische Union noch eine Wertegemeinschaft

Werner Münch, geboren 1940, Abitur 1961, Studium der Politikwissenschaften, Soziologie, Geschichte (Schwerpunkt Osteuropäische Geschichte, incl. Russisch) an der Universität Freiburg i. Br., dort auch Abschluss als Magister (M. A.) und Promotion an der Pädagog. Hochschule, dann Universität Osnabrück, Hochschullehrer an der Kath. FHS in Osnabrück und Vechta, dort 5 Jahre Rektor, 4 Jahre Präsident aller kirchlichen Hochschulen in Deutschland, 6 ½ Jahre bis zur Deutschen Einheit 1990 Mitglied des Europäischen Parlaments (EVP – Fraktion) in Brüssel und Straßburg, Minister der Finanzen und Ministerpräsident in Sachsen – Anhalt von 1990 bis Ende 1993, Direktor der Deutschen Bahn bei der EU in Brüssel, EU-Beauftragter für den Beitritt Bulgariens in Sofia, Beauftragter in Aserbaidschan für den demokratischen Fortschritt des Landes, vielfach internationaler Wahlbeobachter, zahlreiche Publikationen und Vorträge zu Themen aus Politik, Europa, Kirche und Gesellschaft.

In wenigen Tagen beginnen die Wahlen zum Parlament der Europäischen Union (EU). Die zu wählenden 751 Abgeordneten vertreten z. Zt. über 500 Mio. Bürger in 28 Mitgliedstaaten. Die Gründungsgeschichte dieser EU wurde zentral gestaltet von Konrad Adenauer, Alcide De Gasperi und Robert Schuman. In ihrem Denken und Handeln standen nicht nur die Aussöhnung zwischen den europäischen Völkern im Mittelpunkt, sondern ihre politischen Visionen waren bestimmt von religiösen Überzeugungen als katholische Christen. Die „Seele Europas“ hatte ein christliches Fundament. In der jetzigen Gemeinschaft der 28 werden ethische und moralische Werte und Normen immer weniger anerkannt. Verstöße gegen das Recht auf Leben und die Würde der Person nehmen ebenso zu wie die Abweichung von selbst gesetzten Rechtsmaßstäben. Auch Ehe und Familie werden neu definiert. Die zentrale Kritik an der EU lautet also, dass sie nicht mehr bereit ist, sich zu ihren christlichen Wurzeln zu bekennen und die Stabilität des Rechts zu garantieren: Fehlentwicklungen, die deutlich aufgezeigt werden, zumal sie im Wahlkampf tabuisiert worden sind.

Einführung:
Prof. Dr. Lothar Roos

Donnerstag
22.05.2014
18.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

 

Sommerliches Opernkonzert

In Zusammenarbeit mit dem Verein der Operfreunde Bonn und unter Mitwirkung der folgenden Mitglieder der Oper Bonn:

Yannick-Muriel Noah (Sopran),
Alexandra Voulgari (Sopran),
Susanne Blattert (Mezzosopran),
Mirko Roschkowski (Tenor) und
Giorgos Kanaris (Bariton)

Begleitung: Thomas Wise

Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung mehr möglich. Das für die Uniclub-Mitglieder reservierte Kartenkontingent ist ausverkauft.

Dienstag
27.05.2014
19.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

 

Neuer Termin: 01.10.2014

 

FIEL AUS!

Dr. rer. nat. Elvira Jungfer
(IEL- Lebensmittelchemie, Bonn)

Ist der Cranberry-Saft, den Sie trinken, gepantscht?

Elvira Jungfer, 1983 in Nürnberg geboren; 2003-2007 Studium der Lebensmittelchemie an der FAU in Erlangen; 2007-2008 Ausbildung zur staatl. geprüften Lebensmittelchemikerin am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen; 2009-2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promotion (2013) über das Thema „Authentizitätsbestimmung ausgewählter Vaccinium-Spezies mittels HPLC-MS“ an der Universität Bonn im Fachbereich Lebensmittelchemie bei Prof. Galensa; seit 2014: Sachgebietsleiterin für den Bereich alkoholfreie Getränke und Fruchtsäfte an der CVUA Rheinland in Bonn.

Die in Nordamerika heimische Großfrüchtige Moosbeere, oder auch Kranbeere, ist vor allem unter ihrer englischen Bezeichnung Cranberry bekannt. Von dieser Art gilt es, die kleinere europäische Cranberry und die verwandte Preiselbeere zu unterscheiden. Alle drei Vaccinium-Spezies gleichen sich optisch und geschmacklich, weshalb sie leicht miteinander verwechselt werden können. Schon seit Jahren werden die Beeren auf Grund ihrer gesundheitlichen Wirkung konsumiert, wobei der bekannteste Nutzen ihre präventive Wirkung gegen Harnwegsentzündungen ist. In Frankreich ist dafür sogar ein Health Claim erlassen worden, der besagt, dass die tägliche Einnahme von Produkten aus amerikanischer Cranberry dazu beiträgt, die Anhaftung von E. coli im Harntrakt zu verhindern. Im Gegensatz zur amerikanischen Cranberry sind die beiden anderen Vaccinium-Spezies bezüglich eines präventiven Effektes weitaus weniger untersucht, so dass ihre Wirkung bislang ungeklärt bleibt. Um von dem gesundheitlichen Nutzen der Cranberry profitieren zu können, bedarf es authentischer Produkte, wobei sie ganz klar von den anderen Vaccinium-Beeren abgegrenzt werden müssen. Anhand ihrer Unterschiede in den Polyphenolprofilen ist es möglich die drei Spezies zu unterscheiden.

Einführung:
Prof. Dr. Schieber
(Lebensmitteltechnologie)

Cranberyy Ernte – Elvira JungferCranberry

Dienstag
27.05. 2014
19.30 Uhr

 

Universitäts-Festsaal
Hauptgebäude/Schloss, Am Hof 1 D, 53113 Bonn

Hinweis unseres Kooperationspartners Ortsverein BonnKöln der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft

Dr. Michael Maar
(Berlin)

Proust, Wagner, Mann

Michael Maar: geb. 1960, Studium der Germanistik und Psychologie, Dissertation „Geister und Kunst, Neuigkeiten aus dem Zauberberg“ mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis der Dt. Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet, seit 1997 freier Autor in Berlin mit Essays und Literatur-Kritiken in deutschsprachigen Feuilletons, veröffentlichte Bücher u. a. über Thomas Mann, Vladimir Nabokov, Harry Potter und Marcel Proust, lehrte u. a. am German Department der Universität Stanford, war Fellow am Berliner Wissenschaftskolleg, u. a. Mitglied der Bayrischen Akademie der Künste und der Darmstädter Akademie

Eintrittskarten ab 18.30 Uhr vor dem Festsaal:
10 € bzw. 8 € (für Mitglieder der Thomas-Mann-Gesellschaft)

Uniclub-Kurier
Mit dem Uniclub-Kurier informieren wir regelmäßig unsere Mitglieder über das Clubgeschehen und die aktuellen Veranstaltungen. Im Download-Bereich für Mitglieder stellen wir die aktuelle Ausgabe als PDF-Datei auch für Freunde und Interessenten zur Verfügung.
Juni

Dienstag
03.06.2014

 

19.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal

Ferdinand Kösters
Vorsitzender des Vereins der Opernfreunde Bonn

Verdi-Renaissance in Deutschland,
Deutscher Verdi-Gesang

Ferdinand Kösters ist seit 2003 Vorsitzender der Opernfreunde Bonn. Er war nach Tätigkeiten bei der Bundesanstalt für Arbeit, u. a. bei den Auslandsdienststellen in Italien, Spanien und Portugal, bis zu seiner Pensionierung als Ministerialbeamter im Bundesministerium des Innern (Sport- und Kulturabteilung) tätig. Für seine Verdienste um die Suchdienste wurde er mit dem Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes ausgezeichnet.

Ferdinand Kösters hat zahlreiche Fachartikel und Bücher zur Oper veröffentlicht. 1995 erschien seine Biographie über den Tenor Peter Anders, die 2008 neu aufgelegt wurde. Für sein 2009 erschienenes Werk „Als Orpheus wieder sang ... Der Wiederbeginn des Opernlebens in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg“ erhielt er bei einer Kritiker-Umfrage eine Nominierung als „Bestes Buch Musik/Oper“.

Der Autor schildert die Entwicklung einer neuen „Verdi-Kultur“ in Deutschland, die als sogenannte „Verdi-Renais­sance“ dazu führte, dass Verdi heute der meist­gespielte Opern­komponist auf deutschen Bühnen ist. Mit der „Verdi-Renaissance“ entwickelte sich auch ein typischer deutscher Verdi-Gesang, der in Musik­beispielen demonstriert wird. Dabei sind u.a. die Stimmen der damaligen Protagonisten Meta Seinemeyer, Tino Pattiera, Helge Rosvaenge, Heinrich Schlusnus und Maria Cebotari, zu hören.

Einführung:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen

Dienstag
17.06.2014
18.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Mitgliederversammlung

Im Anschluss gegen 19.30 Uhr Vortrag

Wolfgang Urban
(Physik)

Zu den physikalischen Grundlagen
der magnetischen Kernresonanztomographie

Wolfgang Urban: Studium an der TH Darmstadt, 1955-1962, Dipl. Phys; Promotion TH Karlsruhe, 1966, Dr. rer. nat. ; Habilitation TH Karlsruhe, 1970, Experimentalphysik; Univ. Prof. Universität Bonn, Institut für Angewandte Physik 1972-2000.
Gastprofessuren: Australian National University, ANU, Canberra; Dalian University of Technology, DUT, Dalian, P. R. China; National Bureau of Standards, NBS, Boulder, Colorado; Université Paris Sud

Gastgeber von 6 Alexander-von-Humboldt-Preisträgern; Betreuung von 70 Dissertationen, 5 Habilitationen

Sonntag
22.06.2014
11.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

FIEL AUS!

Sommerliche Matinée
mit dem Salonorchester Fascination
„Wenn der weiße Flieder wieder blüht”

Mit Brunch

Preis 25,00 € pro Person.

Veranstaltung konnte aus terminlichen Gründen leider nicht stattfinden.

Dienstag
24.06.2014
19.30 Uhr

 

Josef-Schumpeter-Saal

Dr. Manuela Mirschenz
(LVR, Archäologie)

Römer und Germanen im Ruhrgebiet

Dr. Manuela Mirschenz studierte Ur- und Frühgeschichte und Klassische Archäologie an der Ruhr-Universität Bochum und schloss 2008 mit einer Magisterarbeit über das römische Grenzkastell und die römisch-fränkische Nekropole von Krefeld-Gellep ab. Sie erhielt ein Promotionsstipendium des Deutschen Bergbaumuseums und der Ruhr-Universität für ihre 2013 unter dem Titel „Fließende Grenzen - Studien zur Römischen Kaiserzeit im Ruhrgebiet” veröffentlichte Dissertation. Seit 2012 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Forschungs­projekt „Römische Großbronzen am UNESCO-Welterbe Limes”, einer von der Volkwagen­stiftung geförderten Kooperation des LVR-Landesmuseums Bonn, des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg und der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Die im März 2014 eröffnete Tourneeausstellung zum Forschungsprojekt hat sie mit kuratiert.

Mit der Niederlage des Varus und wenigen vergeblichen Nachfolgeoffensiven endeten sämtliche territoriale Bemühungen der Römer östlich des Niederrheins. Man überließ das Gebiet einer scheinbar freien Entwicklung, über die wir kaum historiographisch informiert sind. Die verhältnis­mäßig unbekannte „germanische” Nachbarregion und ihr komplexes Wechsel­verhältnis zum römischen Rhein­land lassen sich über eine Auswertung der archäologischen Quellen jedoch näher charakterisieren. Im Fokus der Betrachtungen steht das rechts­rheinische Gebiet zwischen Lippe und Wupper – das heutige „Ruhrgebiet”– als Siedlungs­raum, Kulturraum und potentieller Wirtschafts­raum während der ersten fünf nach­christlichen Jahr­hunderte. In diachronen und multi­perspektivischen Studien zeigen sich soziale Veränderungen sowie kulturelle An­näherungen der Grenzgesellschaften.

Ausschnitt der Tabula Peutingeriana (mittelalterliche Abzeichnung einer römischen Straßenkarte des späten 4. Jahrhunderts)
Ausschnitt der Tabula Peutingeriana (mittelalterliche Abzeichnung einer römischen Straßenkarte des späten 4. Jahrhunderts)

Sonntag
29.06.2014
11.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

BEAThoven oder „das 5-köpfige Streichquartett”

BEAThoven oder: „das 5-köpfige Streichquartett” (weil mit Schlagzeug!) spielt sowohl Beethoven – wie auch Beatles, Mozart , Queen, Bach und Bläck Fööss – spartenübergreifend und (meistens) sogar versöhnend. Die Band besteht aus fünf Mitgliedern des "Beethoven Orchester Bonn", die (trotzdem!) die Rock und Popmusik lieben. BEAThoven bemüht sich, ganz im Sinne Beethovens, der die Musik seiner Zeit immer wieder erweiterte und Gattungsgrenzen sprengte, eine Brücke zwischen „E”- und „U”-Musik zu schlagen. Am Herzen liegt uns, sowohl für die eine, als auch für die „andere” Musik ein musikalisches Plädoyer einzulegen und mit einem kleinen Augenzwinkern zu zeigen, dass „U”-Musik gar nicht so niveaulos ist, wie das manche eingefleischte Klassikliebhaber behaupten, als auch Jugendlichen zu beweisen, dass „E”- Musik, ganz im Gegensatz zu deren Vorurteilen, absolut „cool” sein kann!

Mit Brunch

Preis 25,00 € pro Person.

Für diese Veranstaltung bitten wir um verbindliche Anmeldung bis 26.06.2014 bei der Hausleitung unter
office [at] uniclub-bonn [dot] de oder Tel.: 0228/7296-0.
Juli

Mittwoch
02.07.2014
16.00 Uhr

 

Exkursion

Ausstellungsbesuch Deutsches Museum

Führung:
Prof. Dr. K. H. Althoff

K. H. Althoff kam 1954 von Heidelberg nach Bonn. Assistent bei Wolfgang Paul. 1958/59 Aufenthalt im California Institute of Technologie, Pasadena, USA. 1964 Habilitation in Bonn. 1965 Professur und Mitdirektor des Physikalischen Institutes. 1969/70 Aufenthalt am CERN. 1990 emeritiert.

Das Deutsche Museum Bonn ist ein Museum mit Exponaten und Experimenten berühmter Wissenschaftler, Techniker und Erfinder. Themenschwerpunkt sind Forschung und Technik in Deutschland nach 1945. Es ist eine Außenstelle des Deutschen Museums in München. Es wurde 1995 auf Anregung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft im Wissenschaftszentrum Bonn eröffnet.

Für diese Veranstaltung bitten wir um verbindliche Anmeldung bis 4 Tage vorher bei der Hausleitung unter
office [at] uniclub-bonn [dot] de oder Tel. 0228/7296-0.

Freitag
11.07.2014
18.00 Uhr

 

Exkursion

Sommerabendführung im Botanischen Garten

Treffpunkt:
Eingang zum Botanischen Garten, Meckenheimer Alle 171

Führung:
Prof. Dr. Maximilian Weigend
(Botanik, Biodiversität der Pflanzen)

Maximilian Weigend: geb. 1969, Studium der Biologie an der Universität Regensburg und an der University of Natal/ Pietermaritzburg (Südafrika); 1997 Promotion an der LMU in München; 1999-2000 Postdoc (Molecular Systematic Studies) am New York Botanical Garden (mit DAAD-Stipendium); 2000-2004 Wissenschaftlicher Mit­arbeiter (Systematische Botanik und Pflanzengeographie, FU Berlin); 2005 Habilitation; 2011 Ruf auf eine W3-Professur für Botanik, Direktor des Botanischen Gartens, Universität Bonn (Nachfolge Prof. Wilhelm Barthlott)

Für diese Veranstaltung bitten wir um verbindliche Anmeldung bis 4 Tage vorher bei der Hausleitung unter
office [at] uniclub-bonn [dot] de oder Tel. 0228/7296-0.

Dienstag
15.07.2014
9.30 Uhr

 

Exkursion

Tagesfahrt zu den Wasserburgen
Adendorf, Heimersheim und Satzvey

Die drei Wasserburgen auf unserem Programm weisen alle drei eine zweiteilige Wasseranlage auf, d.h. das Herrenhaus, (Hauptschloss) und die Vorburg sind jeweils von einem Wassergraben umgeben. Der Vergleich der drei Anlagen Adendorf, Heimersheim und Satzvey zeigt drei verschiedene, aber gleichermaßen attraktive Lösungen. Die Information im Folgenden zu den Gebäuden nach Dehio.

Adendorf
Am Rand des Töpferdorfs Adendorf gelegen, Besitzer: Freiherr von Loë. Vierflügelanlage mit offenem Binnenhof, mit einem runden Eckturm und drei Erkern, Einfluss der niederländischen Renaissance. Türmebewehrte Vorburg hufeisenförmig zum Hochschloss geöffnet.

Heimerzheim
Besitzer: Freiherr von Boeselager. Dreiflügelige, zweigeschossige Hauptburg, hufeisenförmig zum Park geöffnet. Schöner Torbau mit Stufengiebeln

Satzvey
Besitzer: Graf Beissel von Gymnich. Bruchstein-Herrenhaus, aus dem 15.Jhdt. im späten 19. Jhdt. stark verändert. Torburg zwischen Rundtürmen (Interessant mit Heimerzheim zu vergleichen).

Bei entsprechendem Interesse können wir weitere Besichtigungen dieser Art folgen lassen; denn der Reichtum an Wasserburgen, (seit vielen Jahren eines meiner wissenschaftlichen Hobbys), ist erstaunlich – ob wir dabei an Gudenau, Lüftelberg oder Morenhoven denken. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Wasserburgen verlangt ein interdisziplinäres Vorgehen. Neben geographischen und technischen Fragen (Wasserzuleitung und Wasserdämmung), sind strategische zu berücksichtigen. Die sich wandelnden historisch-politischen Funktionen wie die wirtschaftlichen Grundlagen sind ebenso von Belang wie die Geschichte ihrer Besitzer, schließlich bleibt der ganze Fragenkomplex der Baugeschichte einschließlich der konservatorischen Probleme. Eine besondere Attraktion sind die kunsthistorischen Qualitäten, ob wir an die elegante Rokoko-Ausstattung in Heimerzheim oder die Grisaille-Ausmalung in Lüftelberg denken.

Detaillierte Informationen zur Fahrt erhalten Sie bei Anmeldung bzw. bei der Hausleitung.

Führung:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen

Für diese Veranstaltung bitten wir um verbindliche Anmeldung bis 4 Tage vorher bei der Hausleitung unter
office [at] uniclub-bonn [dot] de oder Tel. 0228/7296-0.
September

Dienstag

09.09.2014
9.30 Uhr

 

Exkursion

Besuch der Ausstellung
„Karl der Grosse – Macht Kunst Schätze” in Aachen

Zum 1200. Todestag Karls des Großen werden in Aachen drei Ausstellungen von unterschiedlichem Zuschnitt geboten, die einzeln zu besichtigen sind:

  • „Orte der Macht” im Krönungssaal des Rathauses widmet sich der Regierungspraxis  des Kaisers und der Bedeutung der Aachener Pfalz als zentraler Residenz des Reiches.
  • „Karls Kunst“ präsentiert im Centre Charlemagne 31 erlesene Kunstwerke der Karolingerzeit (Elfenbein, Goldschmiedearbeiten, Buchmalerei) aus den großen Museen der Welt.
  • „Verlorene Schätze” in der Domschatzkammer zeigt (in Verbindung mit der Dauerausstellung) Pretiosen, die ehedem zum Aachener Kirchenschatz gehörten und für diesen Sommer zurückgeholt worden sind.

Die drei Schauplätze sind nur wenige hundert Meter voneinander entfernt.

Während der Fahrt Vortrag Prof. Dr. Rudolf Schieffer
Abfahrt 9.30 Uhr am Brassertufer unterhalb des Uniclubs

Dienstag
16.09.2014
18.30 Uhr

Wolfgang-Paul-Saal und Foyer

Vernissage Andreas Weische

(Haus Ruhreck, Hagen)

Andreas Weische wurde 1964 in Fröndenberg geboren, Kindheit und Jugend im sauerländischen Menden, Fachhochschulreife für Gestaltung 1984 am Walram-Gymnasium in Menden, 1986-1990 Ausbildung zum Goldschmied. Seit1992 Schüler von Bele Bachem, Fabius von Gugel und Professor Ernst Fuchs, seit 1996 eigene Radier-Werkstatt. Gründung einer Kunstschule im Haus Ruhreck (Hagen). Zahlreiche Einzel-und Gruppenausstellungen. Andreas Weische ist in vielen Privat­sammlungen, aber auch in öffentlichen Sammlungen vertreten.

Begrüßung:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen

Einführung:
Christina zu Mecklenburg
‚ Die Augen der denkenden Pferde, Öl auf Leinwand, 2013

Andreas Weische:‚ Die Augen der denkenden Pferde, Öl auf Leinwand, 2013

Andreas Weische

Die Augen der denkenden Pferde

Öl auf Leinwand, 2013

Samstag
20.09.2014
20.00 Uhr

 

Brotfabrik

Bonn-Beue

Kreuzstr. 16

Romeo und Juliet

Neuproduktion der Tanzkompanie, bokomplex

In ihrem Jubiläumsjahr wird sich die Tanzkompanie bo komplex nach ihrer ersten Bearbeitung eines klassischen Stoffes mit zeitgenössischen Mitteln, der Erfolgsproduktion „Gisela – Giselle”, zum zweiten Mal an eine Neufassung einer der berühmtesten Liebesgeschichten (und Handlungsballette) der Welt wagen. Romeo und Julia sind die zentralen Figuren einer Epoche, die bis heute immer und immer wieder einen Ausgangs­punkt eigener Interpretationen geliefert hat.


Für diese Veranstaltung bitten wir um verbindliche Anmeldung bis 4 Tage vorher bei der Hausleitung unter
office [at] uniclub-bonn [dot] de oder Tel. 0228/7296-0.

Dienstag
23.09.2014

19.30 Uhr

 

Josef-Schumpeter-Saal

Dr. Dr. h.c. F.W. Hellmann

Bevor der Vorhang aufgeht –
Die Opernsaison 2014/15

1933 in Düsseldorf geboren. Studium der deutschen und französischen Literaturwissenschaft in Köln, Berlin, Paris und Freiburg. Nach Promotion und Staatsexamen zweijährige Lehrtätigkeit an der Patna University in Indien. Danach bis 1998 Tätigkeit im Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) als Stellv. Generalsekretär.
Beethoven Fidelio, Verdi Giovanna d’Arco, Händel Rinaldo, Bizet Die Perlenfischer, R. Strauss Salome, Offenbach Les Contes d’Hoffmann sind die Opern, die in der Einführung mit Musikbeispielen vorgestellt und erläutert werden.

Oktober

Mittwoch
01.10.2014
19.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Es handelt sich um den für 27.05.2014 angekündigten Vortrag, der wegen eines Verkehrsunfalls der Referentin verschoben werden musste.

Dr. rer. nat. Elvira Jungfer
(IEL- Lebensmittelchemie, Bonn)

Ist der Cranberry-Saft, den Sie trinken, gepantscht?

Elvira Jungfer, 1983 in Nürnberg geboren; 2003-2007 Studium der Lebensmittelchemie an der FAU in Erlangen; 2007-2008 Ausbildung zur staatl. geprüften Lebensmittelchemikerin am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen; 2009-2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promotion (2013) über das Thema „Authentizitätsbestimmung ausgewählter Vaccinium-Spezies mittels HPLC-MS” an der Universität Bonn im Fachbereich Lebensmittelchemie bei Prof. Galensa; seit 2014: Sachgebietsleiterin für den Bereich alkoholfreie Getränke und Fruchtsäfte an der CVUA Rheinland in Bonn.

Die in Nordamerika heimische Großfrüchtige Moosbeere, oder auch Kranbeere, ist vor allem unter ihrer englischen Bezeichnung Cranberry bekannt. Von dieser Art gilt es, die kleinere europäische Cranberry und die verwandte Preiselbeere zu unterscheiden. Alle drei Vaccinium-Spezies gleichen sich optisch und geschmacklich, weshalb sie leicht miteinander verwechselt werden können. Schon seit Jahren werden die Beeren auf Grund ihrer gesundheitlichen Wirkung konsumiert, wobei der bekannteste Nutzen ihre präventive Wirkung gegen Harnwegsentzündungen ist. In Frankreich ist dafür sogar ein Health Claim erlassen worden, der besagt, dass die tägliche Einnahme von Produkten aus amerikanischer Cranberry dazu beiträgt, die Anhaftung von E. coli im Harntrakt zu verhindern. Im Gegensatz zur amerikanischen Cranberry sind die beiden anderen Vaccinium-Spezies bezüglich eines präventiven Effektes weitaus weniger untersucht, so dass ihre Wirkung bislang ungeklärt bleibt. Um von dem gesundheitlichen Nutzen der Cranberry profitieren zu können, bedarf es authentischer Produkte, wobei sie ganz klar von den anderen Vaccinium-Beeren abgegrenzt werden müssen. Anhand ihrer Unterschiede in den Polyphenolprofilen ist es möglich die drei Spezies zu unterscheiden.

Einführung:
Prof. Dr. Schieber
(Lebensmitteltechnologie)

Cranberyy Ernte – Elvira JungferCranberry

Sonntag
05.10.2014
11.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Konzert

  • Johann Sebastian Bach
    Sonate C-Dur

  • Ludwig van Beethoven
    Lied Op.107

  • George Bizet/ François Borne
    Carmen-Fantasie

  • Sergei Prokofieff
    Sonate Op. 94

Wolfgang Kissling Flöte und In-Kun Park Klavier

Wolfgang Kissling studierte Flöte bei Professor Karl-Heinz und Gertrud Zöller an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg (gewann Wettbewerb). Er war Soloflötist im Göttinger Symphonieorchester, Staatsorchester Braunschweig 2009 Ruhestand. Uraufführung des Flötenkonzerts von Hans Dieter Karas.

In-Kun Park Ausbildung bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling an der Musikhochschule Hannover. Studienstiftung. Fachleiter der Klavierklassen an der Städtischen Musikschule Braunschweig, leitet das Louis Spohr-Orchester Braunschweig dazu das Wolfsburger Kammerorchester.

Dienstag
07.10.2014
20.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Carl-Duisberg-Vorlesung

Prof. Dr. Dr. Andreas Barner
Vorsitzender der Geschäftsführung, Boehringer Ingelheim, Präsident des Stifterverbands

Professor Dr. Dr. Andreas Barner ist seit 2009 Sprecher und seit 2012 Vorsitzender der Unternehmensleitung der Boehringer Ingelheim GmbH und seit 2013 Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Er studierte Medizin und Mathematik in Freiburg und Zürich und wurde in beiden Fächern promoviert. Seit 1992 ist er bei Boehringer Ingelheim tätig, zunächst für den Bereich Medizin, seit 1999 als Mitglied der Unternehmensleitung für den Bereich Pharmaforschung, Entwicklung und Medizin verantwortlich. Er ist Mitglied des Präsidiums des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Vorsitzender des BDI/BDA Ausschusses für Forschungs-, Innovations- und Technologiepolitik sowie Mitglied im Senat der Max-Planck-Gesellschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft. Professor Barner ist außerdem zur Zeit Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages.

Eröffnung:
Prof. Dr. Lothar Hönnighausen

Einführung:
Dr. Claus Duisberg

Dienstag
14.10.2014
19.30 Uhr

 

Josef-Schumpeter-Saal

Alexandra Haberkamp
Richterin am Oberlandesgericht Koblenz, Mitglied des
3. Zivilsenats

Bilder für die Ewigkeit oder flüchtige Momentaufnahmen?
Das Recht am eigenen Bild im digitalen Zeitalter

Diplom-Rechtspflegerin (FH) 1988, Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Bonn. Referendariat in Bonn und Köln.1995 Richterin im rheinland-pfälzischen Justizdienst. Nach Stationen bei dem Amtsgericht Neuwied und dem Landgericht Koblenz Abordnung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Bundesgerichtshof in Karlsruhe von 2000 bis 2003. Seit 2007 Richterin am Oberlandesgericht Koblenz. Mitglied eines Zivilsenats.

Das Fotografieren von Privatpersonen sowie das Zeigen und Verbreiten der Bilder ist nur zulässig, wenn der Aufgenommene einwilligt. Heute werden Fotos elektronisch gespeichert und können per E- Mail und Netzwerk verbreitet werden. Sie lassen sich zudem durch moderne Techniken bearbeiten und verändern. Trotz dieser Gefahren ist die Bereitschaft groß, sich in allen Lebenssituationen abbilden zu lassen oder sich selbst zu fotografieren. Ändert sich die Einstellung des Abgebildeten zu dem Inhalt der Abbildung oder zu den Umständen seiner Entstehung, entsteht nicht selten der Wunsch auf Beseitigung der Aufnahme. Erfordert der Schutz des Persönlichkeitsrechts ein Recht auf Löschung? Welche schützenswerten Rechte des Aufnehmenden können entgegenstehen? Wie weit kann das Verlangen nach Herausgabe und Vernichtung angefertigter Lichtbilder gehen?

Montag
20.10.2014
16.15 Uhr

 

Aula der Universität

Eröffnung des Akademischen Jahres

Dienstag
21.10.2014
19.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Klaus Borchard

In welchem Stil sollen wir unsere Städte bauen?
Leitbilder des Städtebaus seit 1945

Studium Architektur und Städtebau TU München, Tätigkeit in Bayerischer Staatsbauverwaltung (Regierungsbaumeister), Oberingenieur im Institut für Städtebau TU München, 1975 Planer der Isfahan-Shareza-New Town (Iran), 1976 Berufung auf den Lehrstuhl für Städtebau und Siedlungswesen der Univ. Bonn, 1983 Honorarprofessor der Universidad de Chile, 1990-94 Dekan u. Prodekan der Landw. Fakultät, 1/1997 – 4/2004 Rektor der Univ. Bonn, 1998 – 2002 Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz, 1998 – 2006 Vizepräsident und Präsident der Akademie für Raumforschung und Landesplanung / Leibniz-Forum für Raumwissenschaft (Hannover). Mitglied/Vorsitzender zahlreicher wiss. Beiräte und Akademien. Auszeichnungen u.a.: Chevalier dans l’Ordre de la légion d’Honneur, Orden Andrés Bello mit Stern und Schulterband, Bundersverdienstkreuz am Bande.

Leitbilder dienen der Ausrichtung der räumlichen Ordnung und Entwicklung an zeittypischen gesellschaftspolitischen und fachlichen Zielvorstellungen. Im deutschen Städtebau seit 1945 sind sie nur selten Ergebnis wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit den sozialen und kulturellen Wirkkräften der Zeit als vielmehr „modische Pendel­schwünge” und Reaktionen auf vorherige Unzulänglichkeiten. Der Vortrag beleuchtet die wichtigsten Leitbilder ausgehend von der auf historischem Grundriss wieder aufgebauten Stadt über die „gegliederte und aufgelockerte Stadt”, die auto- und massenverkehrsgerechte Stadt, die Urbanitäts- und Verdichtungsideologie, die modernisierte/sanierte und verkehrberuhigte Stadt, die nostalgische und postmoderne sowie „menschengerechte” und „umweltverträgliche” Stadt und stellt am Ende die Frage, wohin die zukünftige Entwicklung gehen wird.

Einführung:
Dipl. Ing. Sigurd Trommer

November

Dienstag
04.11.2014
14.30 Uhr

 

Rheinisches Landesmuseum

 

Colmantstr. 14 – 16

Besuch der Restaurierungswerkstätten des Rheinischen Landesmuseum


Die Direktorin des Rheinischen Landesmuseums, Dr. Gabriele Uelsberg und die Leiterin der Restaurierungswerkstätten Ute Knipprath, werden uns mit den wissenschaftlichen Aufgaben und technischen Gegebenheiten bekanntmachen.

Für diese Veranstaltung bitten wir um verbindliche Anmeldung bis 4 Tage vorher bei der Hausleitung unter
office [at] uniclub-bonn [dot] de oder Tel. 0228/7296-0.

Donnerstag
06.11.2014

Die für 06.11. geplante Mitgliederversammlung wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Die Mitglieder werden benachrichtigt.

Donnerstag
06.11.2014
19.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Professorin Dr. Nina Dethloff, LL.M.

Leihmütter, Wunscheltern und ihre Kinder

Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Hamburg, Genf, Freiburg und Georgetown, Washington, D.C.; seit 1987 Zulassung als Attorney at Law in New York;
1991 Promotion und 2000 Habilitation Universität Freiburg. Seit 2001 Inhaberin des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht, Rechts­vergleichung und Europäisches Privatrecht und seit 2003 Direktorin des Instituts für Deutsches, Europäisches und Internationales Familienrecht der Universität Bonn; 2006 - 2008 Ad-hoc-Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte; Mitglied der Ständigen Deputation des Deutschen Juristen­tages, des Deutschen Rates für Internationales Privatrecht und des Rates der Deutschen Gesellschaft für Internationales Recht (DGIR); Vorstand der International Society of Family Law;
Mitglied des American Law Institute und der Academia Europaea. Mitglied des Hochschulrates der Universitäten Bonn und Osnabrück; seit 2012 Vorsitzende des Rechtswissen­schaftlichen Fachbereichs und Prodekanin der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät; seit 2013 Stellvertretende Direktorin des Käte Hamburger Kollegs „Recht als Kultur”.

Ungewollte Kinderlosigkeit nimmt zu. Vielen Paaren, deren Kinderwunsch sich nicht auf natürlichem Weg erfüllt, bietet die moderne Reproduktionsmedizin Hoffnung auf ein Kind. Seit deren Anfängen wurden mittlerweile etwa 5 Millionen Kinder in-vitro gezeugt. Der Anteil der von einer Leihmutter geborenen Kinder ist bislang gering. Zunehmend gehen Paare aber in andere Länder, deren Rechtsordnungen unter bestimmten Voraussetzungen eine Leihmutterschaft zulassen. Kehren sie nach Deutschland zurück, stellt sich die Frage, wer die rechtlichen Eltern des Kindes sind. Die Leihmutter oder die Wunscheltern?

Dienstag
11.11.2014
16.00 Uhr

 

Post Tower

Treffpunkt 15.45 Uhr an der Post Tower Lounge. Anmeldung unbedingt erforderlich unter joeher@uniclub-bonn.de

Die neuen Architektenentwürfe zum Bau des Festspielhauses

Der 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens im Jahr 2020 ist Anlass, in Bonn rechtzeitig zum Jubiläumsjahr ein national wie international akzeptables Konzerthaus zu errichten.
Die Deutsche Post DHL plant, 30 Mio. € für den Bau bereitzustellen und hat ein weiteres Architekturauswahlverfahren ausgelobt. Aus mehr als 50 sich bewerbenden Architekturbüros wurden 10 Bewerber ausgewählt. Ein Auswahlgremium hat daraus 3 Architekturbüros zur weiteren Bearbeitung der Planungsaufgabe empfohlen.

Zur Vorbereitung sind Informationen auf www.beethoven-festspielhaus.de über das Projekt, die Architekten sowie die Entwürfe einzusehen.

Führung:
Dipl.-Ing. Sigurd Trommer
(Stellvertretender Vorsitzender des Uniclubs)

Donnerstag
13.11.2014
19.30 Uhr

 

Josef-Schumpeter-Saal

Prof. Dr. Helmut J. Schneider

Die Inszenierung des Blicks. Zur Entdeckung der Landschaft in der europäischen Aufklärung und Romantik

Helmut J. Schneider, Professor (em.) für neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Bonn. Frühere Lehrtätigkeit (seit 1983) an der University of California, Irvine und Davis. Zahlreiche Gastdozenturen insbesondere in den USA, u.a. an der Stanford University, University of Virginia, Harvard University, Georgetown University, Rutgers University. Buch- und Aufsatzveröffentlichungen zur deutschen Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts; zur europäischen Hirtendichtung und deutschen Idylle, Landschaft und Utopie; zur Aufklärung und Klassik, besonders Lessing, Kleist, Goethe; zum klassischen Körperparadigma der Skulptur; zu Drama und Dramaturgie von 1750 bis 1850. Zuletzt: Genealogie und Menschheitsfamilie. Dramaturgie der Humanität von Lessing bis Büchner, Berlin: Berlin University Press, 2011.

Landschaft, also die bildhafte Wahrnehmung der äußeren
Natur, ist ein genuin neuzeitliches Phänomen, dessen Ur-
sprung in der europäischen Renaissance und der Auf­klä­rung liegt. Insbesondere seit dem frühen 18. Jahrhundert bürgert sich der Gang hinaus „ins Freie” als eine Art symbolische Handlung ein, in der sich die Über­schreitung des Gewohnten mit der Emanzipation von den traditionellen Bindungen des ständischen – „stehenden” – Menschen verbindet. Ausgehend von diesem aufklärerischen Ursprung, wird der Vortrag den Befreiungs- und Aufbruchscharakter der landschaftlichen Wahrnehmung betonen, der sich in der Romantik zur Selbstbewegung der autonomen Einbildungs­kraft steigert. „Landschaft” ist nicht nur der Raum, in dem wir uns ästhetisch oder nostalgisch von dem Unbehagen in der Zivilisation erholen. Im Gehen und Sehen in der Natur vergewissert sich das moderne, mobile Individuum seiner Freiheit

Einführung:
Honorarprofessor Gottfried Honnefelder

Montag
17.11.2014
19.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Ortsverein Bonn Köln der Deutschen Thomas Mann Gesellschaft e.V.

Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäcker

Mein Thomas Mann

Dienstag
18.11.2014
19.30 Uhr

 

Josef-Schumpeter-Saal

Prof. Dr. Martin Sander
(Steinmann-Institut für Geologie, Mineralogie und Paläontologie)

Die Biologie der sauropoden Dinosaurier: der Schlüssel zum Gigantismus

Prof. Dr. Martin Sander ist Professor für Wirbeltier­paläon­to­logie am Steinmann-Institut für Geologie, Mineralogie und Paläontologie der Universität Bonn. Nach Studium und Promotion in Freiburg, Austin, und Zürich ist er seit 1990 an der Universität in unterschiedlichen Funktionen tätig. Neben der Biologie der Dinosaurier beschäftigt Sander sich auch mit den marinen Reptilien des Erdmittelalters, wobei sowohl modernste Methoden als auch klassische paläontologische Geländearbeit eine Rolle spielen. Prof. Sander hat ca. 160 Publikationen in internationalen Fachzeitschriften verfasst und als Mitherausgeber mehrer Bücher fungiert. In den letzten 10 Jahren leitete er eine von der DFG geförderte Forschergruppe zur Evolution des Gigantismus bei den Dinosauriern. Allerdings erforscht Sander die Dinosaurier nicht als Selbstzweck sondern als evolutive Modellorganismen.

Sauropode Dinosaurier, sofort erkennbar an ihren extrem langen Hälsen, waren die größten Tiere, die je die feste Erde bewohnt haben. Mit einem Gewicht von bis zu 80 Tonnen übertrafen sie die größten heutigen Landsäuger und die größten Vertreter anderer Dinosauriergruppen um eine zehnfaches. Sauropode Dinosaurier domierten die Ökosysteme auf dem Land für 120 Millionen Jahre, von der mittleren Jurazeit bis ans Ende der Kreide. Was machte den unheimlichen evolutiven Erfolg dieser Tiere aus? Ein internationales Forscherteam mit Zentrum an der Universität Bonn bearbeitet seit 10 Jahren diese Frage und hat inzwischen eine Theorie entwickelt: es waren biologische Eigenheiten der Sauropoden, nicht besonders günstige Umweltbedingungen, die durch eine Evolutionskaskade den Gigantismus ermöglichten. Über die Erklärung des Gigantimsmus hinaus eröffnet die Erforschung der Biologie der Riesensaurier eine neue Perspektive auf die Evolution der Säugetiere.

Einführung: Prof. Wighart von Königswald

Mittwoch
25.11.2014
19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Dieter Schnaas
(Chefreporter der WirtschaftsWoche)

Kleine Kulturgeschichte des Geldes

Vortrag mit anschließender Diskussion

Dieter Schnaas, seit 2004 Chefreporter der Wirt-schaftsWoche, hat eine einhellig gelobte „Kleine Kulturgeschichte des Geldes“ geschrieben, die gera-de in Zeiten der „Euro“-Staatsschuldenkrise von unschätzbarem Wert ist.

Ausgehend von diesem packend geschriebenen, „mit beeindruckender Gelehrtheit, Sprachgewalt und intellektueller Kombinationsfreude“ (FAZ) versehe-nen Buch, stellt Dieter Schnaas mit Blick auf unsere aktuelle Finanzmarkt-Krise die These auf, dass es erstens darauf ankommt, das Geld wieder zu profa-nisieren (und es dem religiösen Heilsbezirk der Fi-nanzmärkte ein Stück weit zu entwinden) und, dass es zweitens ganz und gar nicht darauf ankommt, das Geld zu politisieren (was die meisten Occupy-Bewegten sich offenbar wünschen).

Diskutieren Sie mit dem Autor diese These, die aktu-elle Relevanz des Werkes und Zukunftsaussichten. Wir laden Sie herzlich zu diesem ökonomisch-kulturellen Abend ein!

Dieter Schnaas, geboren 1966 in Düsseldorf, ist seit 2004 Chefreporter der WirtschaftsWoche. Die Chefredaktion räumt ihm unendlich viele Freiheiten ein, sich für dies und das im In- und Ausland zu interessieren – dafür ist er ihr sehr dankbar.

Seine journalistische Ausbildung begann Dieter Schnaas im Februar 1984 im Lokalen Sport Leverkusen-Opladen bei Udo Bonnekoh. Ihm verdankt er „so ziemlich alles, was er heute schreiberisch kann (und nicht kann)“.
Dieter Schnaas hat Geschichte, Germanistik und Philosophie in Köln studiert (bis 1992). Nach einem Rucksackreisejahr in Australien und Neuseeland und seiner Ausbildung zum Redakteur bei der Rheinischen Post in Düs-seldorf, arbeitete er bei der Rheinischen Post in den Ressorts Lokalsport Mönchen-gladbach, Regionales, Kultur und Gesellschaft.

Es folgte ein weiteres Rucksackreisejahr u.a. nach China, Indien, Kambodscha, Laos, Myanmar, Indonesien (1997). Seit 1998 zurück bei der Rheinischen Post, vor allem in den Ressorts Politik, Porträts und Reportagen, etliche davon aus dem Ausland, u.a. aus Honduras, Bangladesch, Somalia. Seit Anfang 1999 in den Ressorts Innenpolitik und Parlaments-büro – Politiker-Porträts und Berlin-Themen tätig.

Seit November 1999 bei der Wirtschaftswoche. Stellvertre-tender Büroleiter in Berlin. Später Asien-Korrespondent in Singapur, anschließend Autor. Seit 2004 Chefreporter.

Begrüßung
Jan-Frederik Kremer
(Leiter des Regionalbüros NRW/Gummersbach
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit)

Mittwoch
26.11.2014
15.00 Uhr

 

Kunstmuseum Bonn

Besuch der Ausstellung
„August Macke und Franz Marc–
Eine Künstlerfreundschaft”

Führung: Prof. Dr. Stefan Berg
(Intendant des Kunstmuseums Bonn)

Infolge der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist die Teilnahme nur nach Anmeldung bei Frau Jöher möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt.

Dezember

Mittwoch
03.12.2014
20.00 Uhr

 

Theater-im-Ballsaal Endenich

Theaterforum

Albert Camus „Die Pest” (1947)

Sicher stellen sich bei Ihnen, wenn Sie Albert Camus (1913 – 1960) hören, einige literarische Erinnerungen ein: Französischer Existenzialist, Nobelpreis 1957, tödlicher Autounfall. Seine griffigen Werktitel fallen Ihnen wieder ein: Der Fremde (1942), Die Pest (1947) Der Fall (1956). - Auch bei der Gemälde-Ausstellung Oliver Jordan „Hommage an das Licht, die Schönheit und Camus“ im Rheinischen Landesmuseum (14.09.2014) ging es um eine Neu-Entdeckung von Camus.

Die Pest, das Stück, das mit sterbenden Ratten anfängt und in dem ein sonst eher indifferenter Arzt heroisch die Pestkranken versorgt, hat man in der Schulzeit kennengelernt. Aber der Regisseur Frank Heuel, der Schauspieler Andreas Meidinger und die Bühnenbildnerin Annika Ley zeigen, welch ein moralisch und ästhetisch bedeutendes und ergreifendes Stück „Die Pest“ wirklich ist. Diese Inszenierung rückt einen im wörtlichen Sinne in den Mittelpunkt der Handlung, die sich um die Zuschauer vollzieht.
Nach der Vorstellung werden die Künstler für eine Diskussion im Rahmen unseres Theaterforums zur Verfügung stehen.

Nur noch wenige Plätze frei.
Anmeldung unter joeher@uniclub-bonn.de

Montag
08.12.2014
19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Symposium „Netzwelten – Netzwerke”

Angesichts der Wichtigkeit des Themas „Netzwelten – Netzwerke“ möchte der Universitätsclub im Jahr der „digitalen Gesellschaft“ und im Bewusstsein seiner interdisziplinären Ausrichtung eine größere, einführende Veranstaltung zu dem Rahmenthema „Netzwelt – Netzwerk” organisieren. Die Aussicht, ein entsprechendes Symposium von hervorragenden Fachleuten zu erleben, hat bei den Mitgliedern des Uniclubs, die ich dazu befragen konnte, ein sehr positives Echo ausgelöst.

Inzwischen haben sich Prof. Dr. Klaus Ferdinand Gärditz (Institut für Öffentliches Recht), Prof. Dr. Peter Martini (Institut für Informatik) und Frau Prof. Dr. Thimm (Abteilung für Medienwissenschaft) bereit erklärt, aus der Perspektive ihres jeweiligen Fachs einen Vortrag zu dem Rahmenthema „Netzwelt – Netzwerk” zu halten.

Es wird sich um ein Vortragsprogramm handeln, in dem an einem Abend (19.00 bis 22.00). drei Vorträge von jeweils 40 Minuten Dauer (mit jeweils 10 Minuten Pause) stattfinden. Das genaue Programm des Symposiums wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Dienstag
09.12.2014
18.00 Uhr

 

Josef-Schumpeter-Saal

Das Amerikahaus Köln präsentiert mit Unterstützung des Uniclubs Bonn die amerikanische Autorin

Brittani Sonnenberg
mit ihrem neuen Roman Home Leave

Mittwoch
10.12.2014
19.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Lothar Hönnighausen
(Anglistik, Amerikanistik, Bonn)

Buchpräsentation

Von Canyons und Wüsten, von Büffeln und Armadillos – Amerikanische Natur aus fünf Jahrhunderten
Stauffenburg Verlag, Tübingen 2014.

Wahrscheinlich denken die meisten, wenn sie das Wort Amerika hören, an die Großmacht USA oder an das Land, in dem Bodenschätze besonders rücksichtslos ausgebeutet werden (fracking).

Aber Amerika ist auch ein überwältigender Natur-Raum, der ganz verschiedenartigen Pflanzen- und Tierarten Heimat bietet. Die hier gesammelten und übersetzten Texte zeigen die Schönheit dieser Natur wie den Kampf der Menschen um ihre Erhaltung.

Donnerstag
11.12.2014
19.30 Uhr

 

Josef-Schumpeter-Saal

Prof. Dr. Laux
(Geographie)

Jenseits von „Black and White” –
Die Vereinigten Staaten auf dem Weg in eine multikulturelle Gesellschaft?

Zum Referenten: Studium der Germanistik, Geographie, Philosophie (Univ. Bonn), Staatsexamen (Geographie, Germanistik), wiss. Mitarbeiter im Geographischen Institut Univ. Bonn, Dissertation „Jüngere Entwicklungstypen der Agrarstruktur dargestellt am Beispiel des Landkreises Mayen / Eifel“ (1975). 1990 Habilitation in Geographie an der Math. Nat. Fakultät der Universität Bonn mit der Arbeit „Bevölkerungsdynamik preußischer Städte in der Epoche der Hochindustrialisierung (1875 – 1905). 1995 apl. Professor Univ. Bonn. 1. Vorsitzender der Bonner Geographischen Gesellschaft (2000 – 2004). DFG – Forschungsprojekte zu den Themenkomplexen „Asiatische Einwanderung in die USA” (mit Prof. G. Thieme, Köln). Forschungsschwerpunkte: Bevölkerungsgeographie: Internationale Wanderungen, Ethnische Minderheiten, Demographischer Wandel; Stadtgeographie, Nordamerika.

Bis in die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts waren die USA durch den gesellschaftlichen Antagonismus zwischen einer dominierenden weißen Mehrheit und einer massiven Diskriminierungen ausgesetzten schwarzen Minderheit geprägt, deren rechtliche und politische Lage erst im Zuge der Bürgerrechtsbewegung unter Martin Luther King und der nachfolgenden Gesetzgebung unter Präsident Lyndon B. Johnson eine deutliche Verbesserung erlebte. Zur gleichen Zeit wurde mit der Liberalisierung der Einwanderungsgesetze im Jahre 1965 das Tor für die Immigration von Nationalitäten geöffnet, denen bisher die Aufnahme in den USA weitgehend verschlossen war. Diese neue Immigrationspolitik hat nicht nur zu einem rapiden Anstieg der Einwanderungszahlen seit den 1960er Jahren, sondern damit verbunden auch zu einer tief greifenden ethnisch-kulturellen Diversifizierung der amerikanischen Bevölkerung geführt.
Der Vortrag versucht, die geschilderte Entwicklung nachzuzeichnen, anhand aktueller Daten einen Einblick in die soziale und ökonomische Lage der verschiedenen ethnischen Gruppen zu geben und abschließend die Frage zu diskutieren, ob die Vereinigten Staaten als Beispiel einer multikulturellen Gesellschaft angesehen werden können.

Mittwoch
17.12.2014
16.30 Uhr

 

Schlosskirche

Adventliches Orgel-Konzert

An der Orgel: Miguel Prestia
Einführung: Prof. Dr. Reinhard Schmidt-Rost

Reinhard Schmidt-Rost, Prof. f. Praktische Theologie und Universitätsprediger, Studium in Bonn, Mainz und Tübingen, Dipl. psych., Pfarrer in Tübingen und Stuttgart, Prof. in Kiel und seit 1999 in Bonn

Miguel Prestia, Kantor an der Schloßkirche seit 1992

Die Schlosskirche als Kunstwerk und als gottesdienstlicher Raum – Über die Rolle und Bedeutung von Universitätsgottesdiensten:
Geplant ist die Einweihung der wieder errichteten Pauliner-Kirche in Leipzig für den 06.12.2014. Ob es dazu kommt, ist noch offen; doch ist es allemal ein Anlass, über die Rolle von Universitätsgottesdiensten in Vergangenheit und Gegenwart nachzudenken.

Im Anschluss an das Konzert in der Schlosskirche (ca. 17.30 Uhr) treffen wir uns in dem gegenüberliegenden FAZ-Café, das dann für uns reserviert ist, zu einer adventlichen Teestunde.

Januar