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Januar

Dienstag

7. Januar 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Dr. Rüdiger Tiedemann

Das lässt aber tief blicken: Fontanes Melusinen

Die ursprünglich in der französischen Sagenwelt beheimatete Gestalt der Melusine geistert mit bemerkenswerter Beharrlichkeit durch das erzählerische Werk Theodor Fontanes. Der Vortrag aus Anlass des 200. Geburtstags des Autors widmet sich neben Aspekten ihrer literarischen Rezeptionsgeschichte vornehmlich den Formen der Präsenz der Sagengestalt in seinem Werk sowie den Problemen ihrer Integration in die realistische Darstellung zeitgenössischer Wirklichkeit. Besonderes Augenmerk gilt dabei Fontanes letztem Roman Der Stechlin.

Rüdiger Tiedemann, geb. 1944, Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft, Germanistik und Anglistik in Mainz, Norwich und Bonn. Promotion 1974 („Fabels Reich. Zur Tradition und zum Programm romantischer Dichtungstheorie“), Wiss. Assistent in Bonn, 1978-91 Redaktion von arcadia. Zeitschrift für Vergleichende Literatur­wissenschaft. 1984 – 2009 Lehrtätigkeit als Wiss. Mitarbeiter in den Fächern Komparatistik und Germanistik an der Universität Bonn.

Melusinen

Sonntag

12. Januar 2020

11.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Neujahrsempfang

  • Begrüßung und Eröffnung durch den Vorsitzenden
  • Musikalische Darbietung
  • Brunch
Neujahrsempfang

Mittwoch

15. Januar 2020

16.00 Uhr

 

Museum Ludwig Köln

 

Treffpunkt: 15.45 Uhr im Eingangsbereich des Museums

Exkursion Museum Ludwig Köln

WADE GUYTON
ZWEI DEKADEN MCMXCIX–MMXIX

Der 1972 geborene US-amerikanische Künstler Wade Guyton, einer der international bekanntesten und einflussreichsten Künstler seiner Generation, hat über zwei Jahrzehnte ein konsequentes und zugleich eigenständiges Werk geschaffen. Bekannt ist er vor allem für seine mit einem herkömmlichen Tintenstrahldrucker hergestellten großformatigen Leinwandbilder mit ikonischen Motiven wie Flammen, den Buchstaben „X” und „U” oder der Website der New York Times. Das Museum Ludwig richtet ihm nun eine große Überblicksausstellung aus, die sein künstlerisches Schaffen von den Anfängen bis hin zu jüngsten Arbeiten vorstellt.
Der Kurator der Ausstellung, Dr. Yilmaz Dziewior, Direktor des Museum Ludwig: „Es ist ein erklärtes Ziel der Retrospektive, die Komplexität des Werks von Wade Guyton zu vermitteln und zu zeigen, dass er weit mehr als ein exzeptioneller Maler ist. Seine Vorgehensweise wurzelt tief in einem konzeptuellen Ansatz. Bei aller Klassizität seiner Arbeiten mit ihrem breit angelegten Netz an Verweisen auf kunsthistorische Vorläufer gelingt es Guyton immer wieder, durch neue, unerwartete Richtungswechsel innerhalb seines Werks zu überraschen.”

Kosten: 8,70 € pro Person (Zahlung vor Ort)
Eigene Anreise.

Treffpunkt: 15.45 Uhr im Eingangsbereich des Museums
(Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln)

Donnerstag

16. Januar 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Dr. Manfred van Rey

Gefeiert, geachtet, geächtet: Ernst Moritz Arndt

Eine szenische Lesung

Zu den einflussreichsten Fürsprechern, die Bonner Universität zu gründen, gehört der am 26. Dezember 1769 geborene Rügener Ernst Moritz Arndt: Anlass genug, seines 250. Geburtstags zu gedenken. Im Oktober 1818 zum Professor für Geschichte nach Bonn berufen, hatte er große Anziehungskraft für die Studenten. 1819 wurde Arndt ein Opfer der Karlsbader Beschlüsse, die für politische Freiheit und Fortschritt eintretende Professoren als „Demagogen“ diffamierten. Sein Lehrverbot hob Friedrich Wilhelm IV. erst 1840 auf. Sogleich zum Rektor gewählt, wurde Arndt als Held der Freiheitskriege gegen Napoleon hoch geehrt. Noch einmal, 1848, gewann er als Mitglied des Paulskirchen-Parlaments nationale Bedeutung. Danach wurde es still um ihn. Am 29. Januar 1860 starb er, sein Grab fand er auf dem Alten Friedhof. Vom Nationalsozialismus missbraucht, sieht er sich heute dem Vorwurf des Antisemitismus und des Franzosenhasses ausgesetzt, sein Einsatz für demokratische Grundrechte wie Presse- und Versammlungsfreiheit hingegen scheint vergessen.
Die gemeinsam mit der jungen Regisseurin Christina Schelhas vom Theater Bonn erarbeitete Szenische Lesung lässt den „ganzen“ Ernst Moritz Arndt selbst zu Wort kommen und greift auch auf Beurteilungen von Zeitgenossen zurück. Die gemeinsam mit der jungen Regisseurin Chrsitina Schelhas vom Theater Bonn und den Schauspieler*innen Julia Hoffstaedter und Lucas Sachanz erarbeitete szenische Lesung läßt den 'ganzen' Ernst Moritz Arndt selbst zu Wort kommen und greift auch auf Beurteilungen von Zeitgenossen und Nachgeborenen zurück.

Manfred van Rey, ehemals Direktor des Stadtarchivs Bonn und langjähriger rheinischer Vorsitzender der 1992 gegründeten deutsch-deutschen Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft, hat die Texte zusammen­gestellt und trägt die von ihm verfassten verbindenden Zwischenkapitel vor.

Ernst Moritz Arndt

Sonntag

19. Januar 2020

11.00 Uhr

Vernissage

Peter Szalc. Retrospektive

Einführung: Christina zu Mecklenburg

Diese Werkrevue des Malers und Zeichners Peter Szalc veranschaulicht mit exemplarischen Kostproben die beeindruckende Bandbreite seines von markanten Kurswechseln geprägten Schaffens. Die frühen 90er Jahre zitieren figurative Auseinander­setzungen, später ein Wechsel zu analytisch abstrakten Zeichnungen und Collagen mit meditativem Charakter. In weit zurückliegenden Porträtstudien und szenischen Bildplänen flackert in nuce bereits ein spielerischer Impetus auf, ein Faible für das Wilde, Feurige, Dynamische sowie für das Subversive und Polyvalente. Die sich hieraus entwickelnde experimentelle, koloristisch expressive Malerei umfasst provokante Auslotungen von Kunstgeschichte sowie irritierende Alltagsimpressionen (Wohnkultur, Lifestyle, Freizeit), vielfach mit zeitkritischem, politischem Sprengstoff. Innovative Übersetzungen von Pop Art, Street Art oder Graffiti und Improvisations-Kunst werden in den großformatigen Leinwandkompositionen der Gegenwart sichtbar.

Peter Szalc „Breakfast on the Grass”
„Breakfast on the Grass”, 2015, Öl/Acryl auf Leinwand, 100 x 100 cm

Montag

20. Januar 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Stefan Siedentop

Ausgewachsen? Von großstädtischen Wachstumsschmerzen und stadtregionalen Entwicklungschancen

Eine Veranstaltung im Rahmen der
Uniclub-Reihe Metropolregion Rheinland

Die Eskalation der neuen Wohnungsfrage, in der sogar Enteignungen von Wohnungsunternehmen und ein Zuzugsstopp in die Metropolkerne als denkbar gelten, zeugt von einem enormen politischen Handlungsdruck. Unstrittig ist, dass die ungebrochene Aufwärtsentwicklung von Mieten, Kaufpreisen und Bodenrichtwerten trotz anziehender Bautätigkeit in den Kernstädten nicht entscheidend gebremst werden konnte. Zudem stößt die Ausweitung des Wohnungsangebots in vielen Großstädten an Grenzen der Flächenverfügbarkeit, der Infrastrukturkapazität und sozialen Akzeptanz.

Dieser Vortrag skizziert demografische Trends in deutschen Stadtregionen. Es wird herausgestellt, dass die neue Wohnungsnot in erster Linie auf Zuzug in die Metropolkerne zurückgeht. Der Wohnungsbau hinkt der Nachfrage hinterher, was die Preise auf den Immobilienmärkten treibt. Doch mit integrierten und kooperativen Strategien der Baulandmobilisierung in Kernstadt und Umland – flankiert von strukturellen Veränderungen der Mobilität – können neue Qualitäten des metropolitanen Wohnens geschaffen werden.

Stefan Siedentop, TU Dortmund und Wiss. Direktor des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) in Dortmund. Promotion an der Uni Dortmund. Projektleiter am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, Dresden. 2007-2013 Prof. für Raumentwicklungs- und Umweltplanung an der Universität Stuttgart und Leitung des gleichnamigen Instituts (IREUS).

Prof. Dr. Stefan Siedentop
Prof. Dr. Stefan Siedentop

Dienstag

28. Januar 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Markus Gabriel

Kann Künstliche Intelligenz kreativ sein?

In meinem Vortrag werde ich zunächst eine Ontologie der Künstlichen Intelligenz vorlegen, d.h. eine Antwort auf die Frage, was eigentlich eine KI ist und wie sie sich von menschlicher Intelligenz unterscheidet. Sodann werde ich auf die Diskussion um KI-Kunst sowie die Frage nach der Kreativität eingehen, die ich negativ beantworte: Systeme der KI sind weder wirklich intelligent noch verfügen sie über irgendwelche Vermögen, die sie mit Kreativität ausstatten. Die verfehlte Diskussion wirft also ein Licht auf unsere heutigen Missverständnisse bezüglich von Kunst, sodass ich abschließend skizzieren werde, warum Kunstwerke von ihrer Rezeption durch Menschen abhängen, die mit in Rechnung gestellt werden muss, wenn ein Akteur als kreativ eingestuft werden soll.

Markus Gabriel, Promotion 2005 und Habilitation 2008, ist nach einer Professur an der New School for Social Research in New York City seit 2009 Inhaber des Bonner Lehrstuhls für Erkenntnistheorie, Philosophie der Neuzeit und der Gegenwart sowie seit 2012 Direktor des Internationalen Zentrums für Philosophie NRW. Er war u.a. Gastprofessor an der Sorbonne, in Berkeley und an der NYU.

Prof. Dr. Markus Gabriel
Prof. Dr. Markus Gabriel
Februar

Dienstag

4. Februar 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Xuewu Gu

Rivalität zwischen den Großmächten: Können China und die USA sich der „Thukydides-Falle” entziehen?

Chinas Aufstieg zu einer Weltmacht ist eine allgemein anerkannte Tatsache. Während Europa und Asien offensichtlich dazu bereit sind, mit dem kommunistisch regierten, aber reformorientierten Reich der Mitte zusammenzuleben, mauern die USA noch. Der hektisch geführte Handelskrieg der USA gegen China und die Ausdehnung dieses Kriegs auf die technologischen Bereiche demonstrieren, dass die Welt nun mit einer klassischen Rivalität zwischen einer aufbrechenden Nation und einer etablierten Supermacht zu tun hat. Der Vortrag geht der Frage nach, ob diese Chinesisch-Amerikanische Rivalität in der Weltpolitik friedlich zu verkraften ist. Vorrangig untersucht er die Vereinbarkeit der chinesischen Ambitionen mit denen der USA und analysiert die Bedingungen, unter denen ein militärischer Konflikt im Sinne der „Thukydides-Falle” zwischen der aufsteigenden und der existierenden Supermacht verhindert werden könnte.

Xuewu Gu ist seit 2009 Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen und Direktor des Center for Global Studies an der Universität Bonn. Zuvor war er Inhaber des Lehrstuhls für Politik Ostasiens und Direktor der Sektion Politik Ostasiens an der Universität Bochum.

Prof. Dr. Xuewu Gu
Prof. Dr. Xuewu Gu

Mittwoch

5. Februar 2020

18.00 Uhr

 

Museum Koenig

Exkursion

Prof. Dr. J. Wolfgang Wägele

Museum Koenig:
Direktorenführung hinter die Kulissen

Die Ausstellungen des Museums sind bekanntlich für jeden Besucher zugänglich. Der größte Teil der Sammlungen des Museums Koenig sowie die Laboratorien sind jedoch für Forscher reserviert und normalerweise nicht für Besucher geöffnet. Im Verlauf der Führung werden die verborgenen Schätze des Museums gezeigt sowie Informationen über die wissenschaftliche Arbeit des Instituts vermittelt.

J. Wolfgang Wägele (*1953 in Neuwied) wuchs in Bogotá/ Kolumbien auf und ging zum Studium nach Deutschland, um in Kiel Zoologie und Meeresbiologie zu studieren. Promotion 1980. Bis 1991 leitete er das Labor für Elektronenmikroskopie der Universität Oldenburg. Es folgten in Bielefeld und in Bochum Professuren für Systematische Zoologie. 2004 übernahm er den Lehrstuhl für Spezielle Zoologie an der Universität Bonn und zugleich die Leitung des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig, das ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft ist.

Eigene Anreise.
Treffpunkt:
Eingangsbereich Museum (Adenauerallee 160, 53113 Bonn)

Prof. Dr. J. Wolfgang Wägele
Prof. Dr. J. Wolfgang Wägele

Dienstag

18. Februar 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Joachim Wuermeling

Digitale Transformation im Finanzsektor – Auswirkungen auf Kreditinstitute, Kunden und Notenbanken

Banken und Sparkassen befinden sich inmitten des digitalen Wandels. Das bietet ihnen und ihren Kunden enorme Chancen. So macht es heute von der Handhabe her keinen Unterschied mehr, ob man einen Geldbetrag an den Nachbarn überweist oder nach Portugal. Auch Wertpapiere können heute schnell und flexibel in alle Länder des Euroraums übertragen werden. Banken können mittels Algorithmen und künstlicher Intelligenz Informationen besser auswerten und so schneller Kreditentscheidungen treffen. Doch entstehen auch neue Herausforderungen – z. B. neuartige IT-bezogene Risiken oder das Hineinwachsen neuer Unternehmen wie Fintechs oder Bigtechs in den Finanzbereich. Prof. Wuermeling erläutert Chancen und Risiken der digitalen Transformation für Kreditinstitute sowie deren Kunden und skizziert, wie Notenbanken und Bankenaufseher diese Entwicklung begleiten und fördern können.

Joachim Wuermeling ist Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, zuständig für die Bereiche Banken- und Finanzaufsicht, Risiko Controlling sowie Informationstechnologie
und Honorarprofessor der Universität Potsdam.

Prof. Dr. Joachim Wuermeling
Prof. Dr. Joachim Wuermeling
März

Dienstag

3. März 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Dr. Birgit Schneider-Bönninger

Sport und Kultur – Neue Synergien und Möglichkeitsräume

Bonn ist eine vielfältige Kulturstadt und eine bewegungsfreudige Sportstadt. Sport und Kultur sind in Bonn wichtige Standortfaktoren mit wachsender Bedeutung und zugleich Entwicklungs­treiber für Integration, Nachhaltigkeit und Stadt­entwicklungs­planung. Sport und Kultur sind das, was Menschen zusammenbringt und zusammenhält und befördern Teilhabe, Toleranz und Talente in einer superdiversen Stadtgesellschaft. Sport und Kultur ist auch ein emanzipatorischer Impetus inne: als humanistische Kraftwerke können sie die Welt verändern. Der Vortrag gibt einen Überblick über das Bonner Modell, das Sport und Kultur verbindet und inspirierende Schnittmengen eruiert. Ein Fokus liegt auf neuen Angeboten an ihrer Schnittstelle und der Schaffung von Möglichkeitsräumen, die eine demokratische Stadtkultur beflügeln.

Birgit Schneider-Bönninger, geb. 1963 in Kamen, studierte Geschichte und Sozialwissenschaften in Münster und wurde in Dortmund mit einem kommunalwissenschaftlichen Thema promoviert. Nach dem Referendariat gestaltete sie 14 Jahre städtische Kulturarbeit in Wolfsburg. 2013 bis 2019 war sie Direktorin des Kulturamts in Stuttgart, das sie als „Zukunftslabor“ neu aufgestellt und wo sie Zukunftsforschung als Verwaltungsaufgabe etabliert hat. Seit 1. März 2019 ist sie als Sport- und Kulturdezernentin der Bundesstadt Bonn verantwortlich für rund 1.100 Mitarbeiter/innen.

Dr. Birgit Schneider-Bönninger
Dr. Birgit Schneider-Bönninger

Samstag

21. März 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

ausgefallen

Six8tyOne Big Band

Rockin in Rhythm

Benefizkonzert zur Förderung von Musikschülern des Hardtberggymnasiums Bonn

Eine Veranstaltung des Universitätsclubs Bonn und des Fördervereins des Lions Club Bonn-Venusberg

Die Six8tyOne Big Band hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe in der Jazzszene NRWs entwickelt und spielt erfolgreich Konzerte im Rheinland und im Ruhrgebiet. Die Band überzeugt ihre wachsende Fangemeinde durch harmonische Klangfülle und feinfühliges Zusammenspiel. Das aktuelle Programm „Rockin´ in Rhythm“ nimmt die Zuhörer mit auf eine einzigartige Reise durch die Stilistiken des Jazz: Vom klassischen Swing bis hin zu den aufregenden „Jungle Beats“ Duke Ellingtons und den atemberaubenden Afro-Cubanischen Rhythmen Dizzy Gillespies. Freuen Sie sich auf ein mitreißendes Konzert!

Der Eintritt ist für Mitglieder des Universitätsclubs frei.
Es wird um Spenden gebeten.

Six8tyOne Big Band – Rockin in Rhythm

Dienstag

24. März 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

ausgefallen

Prof. Dr. U. Benjamin Kaupp

An der physikalischen Grenze – wie detektieren Zellen und Tiere einzelne Moleküle?

Zellen und ganze Organismen können einzelne Moleküle eines Duftstoffs oder eines Pheromons registrieren und darauf antworten. Zellen werden dadurch elektrisch erregt oder Organismen ändern ihre Bewegungsrichtung bzw. ihr Verhalten. Biologische Systeme operieren also an der physikalischen Grenze. Diese extreme Empfindlichkeit ist wichtig für die Suche nach einem Partner oder einer Nahrungsquelle, aber auch für die Fortpflanzung. In meinem Vortrag lege ich dar, wie sich unsere Sinne an die physikalischen Gesetze angepasst haben und wie Zellen mit chemischen Molekülen rechnen können: ein Spaziergang von der Biologie über die Chemie zur Physik.

U. Benjamin Kaupp, Senior-Professor für Molekulare Neurobiologie an der Universität Bonn und Direktor em. am center of advanced european studies and research (caesar), einem Institut der Max-Planck-Gesellschaft. Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften (Leopoldina) und der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Reinhart Koselleck-Förderung der DFG 2019 - 2024. Sein wissenschaftliches Werk hat Eingang in Lehrbücher der Biochemie, Biophysik und Physiologie gefunden.

Prof. Dr. U. Benjamin Kaupp
Prof. Dr. U. Benjamin Kaupp
April

Donnerstag

2. April 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

ausgefallen

Milena Wilke (Violine)
Wataru Hisasue (Klavier)

Beethovens Violine


ANIMATO – Junge Künstler spielen und erklären Musik im Universitätsclub

Im Beethovenjahr präsentiert die Reihe „Animato“ Gesprächskonzerte mit zwei der wichtigsten Soloinstrumente Beethovens: Violine und – am 14. Mai – Violoncello. Welchen Bezug hatte Beethoven zum jeweiligen Instrument? Wie hat er dafür komponiert? Den Anfang macht die junge Geigerin Milena Wilke aus Berlin, die den ersten Preis des Wettbewerbs „Ton und Erklärung“ 2016 in Berlin gewann. Mehr noch als das vielseitige Klavier steht die Violine für das „Klassische“ in der Musik. Aber nicht nur, weil sie wie kein anderes Instrument den „langen Atem“ der Anfänger erfordert, sondern weil berühmte Violinsoli offenbar geeignet sind, biografische und literarische Legenden zu begründen. – Die Kreutzersonate – unspielbar? Die Violinromanzen – zu einfach? Auch mit dem Soloinstrument, das Beethoven schon in der Bonner Hofkapelle beherrschen lernte, hält sich der Komponist nicht an die Regeln der Kunst. Eine Ermutigung für die Geigerin, sich neben Beethovens „Violin-Legenden“ auch mit einer eigenen Komposition zu Wort zu melden. Am Klavier begleitet sie Wataru Hisasue. Die Reihe „Animato“ veranstaltet der Universitätsclub Bonn in Verbindung mit dem Netzwerk Ludwig van B., das hier seinerseits vom Kulturkreis des BDI als Träger des Wettbewerbs Ton und Erklärung unterstützt wird.

Milena Wilke
Milena Wilke

Mittwoch

22. April 2020

18.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

ausgefallen

Ashok Sridharan
Sigurd Trommer

Moderation:
Prof. Dr. Claus-Christian Wiegandt

Stadtverkehr in Bonn – wohin geht die Reise?

Diskussion mit dem Oberbürgermeister

Eine Veranstaltung des Universitätsclubs Bonn in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Bonn

Der Verkehr in Bonn stößt an seine Grenzen. Die Straßen sind zu den Stoßzeiten verstopft, Busse und Bahnen sind immer wieder überfüllt und unpünktlich, Abstellplätze für Fahrräder fehlen. Die Bonner leiden unter dem Verkehr.

Für die Zukunft des Bonner Stadtverkehrs stellen sich deshalb Fragen: Welche Verkehrsmittel werden wir zu welchen Zwecken nutzen? Wie können wir den Modal Split, also die Aufteilung auf die unterschiedlichen Verkehrsträger, beeinflussen? Welche Rolle spielen die vielen Einpendler für den Verkehr? Was kann Stadt- und Verkehrsplanung leisten?

Moderiert von Prof. Wiegandt diskutieren Oberbürgermeister Ashok Sridharan und der ehemalige Baudezernent der Stadt,
Sigurd Trommer, über Ursachen des Verkehrs und die Bewältigung der Probleme.

Ashok Sridharan ist seit 2015 Oberbürgermeister von Bonn. Er ist u. a. Vorsitzender des Rates, Repräsentant der Stadt und Leiter der Verwaltung. International ist er Präsident des Städtenetzwerks ICLEI.

Sigurd Trommer, Städtebauer. 1990-2006 Stadtbaurat Bonn, vorher Wolfsburg und Neustadt a. Rbge. Seit 2006 freiberuflich tätig. 2010-2013 Präsident der Bundesarchitektenkammer. Gastprofessur und Lehraufträge an Universitäten in Kassel, Braunschweig und Bonn.

Claus-Christian Wiegandt, promovierter Geograph. Seit 2004 Professor für Stadt- und Regionalgeographie der Universität Bonn; 2002-2004 Professor für Angewandte Geographie an der LMU München; 1990-2002 Wiss. Mitarbeiter im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

Logo VHS

Freitag

24. April 2020

18.00 Uhr

 

Vernissage

ausgefallen

Egbert Verbeek

NotAusStieg

Besonderheit dieser Vernissage ist die Vorstellung der auf dem Gelände des Universitätsclubs neu aufgestellten Bronzeskulptur „Trojaner“ von Egbert Verbeek – dabei kommt dem Standort eine überraschende Bedeutung zu.

Die Ausstellung spiegelt mit ausgewählten Beispielen das weitverzweigte Werk des Malers und Bildhauers: Ob in Architektur- und Landschaftsbildern als Aquarell, Grafik, Ölgemälde: Als gemeinsames Element fokussieren sie Spuren menschlicher Präsenz von der Vergangenheit bis in die Zukunft, Metaphern der Zeit, die sich versinnbildlicht auch in den Stillleben wiederfinden. Die durch Furchen und Sprünge oder durch additive Strukturen aufgebrochene vergrößerte Oberfläche der Plastiken, unabhängig von ihrer Größe, schafft Raum für eine mentale Dimension. Immer wieder werden scheinbare Grenzen bzw. vermeintliche Abgrenzungen inhaltlich wie formal subtil infrage gestellt, wobei verfremdete Archetypen einen Bogen zwischen Realität und surreal anmutender Mystik innerhalb eines endlichen, aber unbegrenzten SpielRaums entfalten.

Egbert Verbeek, 1953 geboren in Bad Honnef, lebt und arbeitet in Bonn.
www.melbtal.de

Verbeek NotAusStieg
Egbert Verbeek
NotAusStieg

Dienstag

28. April 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

ausgefallen

Stefan Raetz
Dr. Hermann Tengler
Helmut Wiesner

Moderation:
Dr. Ingrid Schöll
Prof. Dr. Claus-Christian Wiegandt

Mobilität und Wohnen im Raum Bonn und Rhein-Sieg-Kreis

Eine Veranstaltung im Rahmen der Uniclub-Reihe
Metropolregion Rheinland

Die Veranstaltung befasst sich mit der Mobilität rund um das Wohnen als Lebensbasis für Arbeitsplatz, Schule und Kindergarten, für das Einkaufen, Sport und Freizeit, Kultur, Nah- und Fernerholung – für alles, was wir für ein erfüllendes Leben brauchen. Was muss geschehen, was können wir beitragen, um unsere Ziele von unserer Wohnung angemessen zu erreichen?

Stefan Raetz, Jurist, hauptamtlicher Bürgermeister Stadt Rheinbach (seit 1999). Sprecher der 19 Bürgermeister im Rhein-Sieg-Kreis. Mitglied Präsidium Städte- und Gemeindebund NRW und Hauptausschuss Deutscher Städte- und Gemeindebund. Lehrauftrag Deutsche Hochschule für Verwaltung/Speyer.

Hermann Tengler, Dr. rer. pol., Leiter des Referats Wirtschaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung beim Rhein-Sieg-Kreis (seit 1989), vorher Institut für Mittelstandsforschung Bonn; zahlreiche Veröffentlichungen zur regionalen Wirtschaftsentwicklung.

Helmut Wiesner, Dipl.-Ing., Stadtbaurat Stadt Bonn (seit 2016). Amtsleiter Stadt Brühl (1992-2005). Fachbereichsleiter Städtebau Stadt Bornheim (2005-2013). Techn. Beigeordneter Stadt Troisdorf (2013-2016). Prüfer beim Oberprüfungsamt Techn. Referendariat. Vorsitzender Verwaltungsrat bonnorange AÖR.

Moderation: Ingrid Schöll, Dr. phil., Direktorin Volkshochschule Bonn (seit 2004), vorher Witten-Wetter-Herdecke (1992-1998), Saarbrücken (1998-2004). Fachbuchautorin. Tätigkeit als Lehrbeauftragte (Würzburg, Duisburg-Essen). Beratungstätigkeit (u.a. Marokko, Tunesien, Belarus, Ukraine).

Moderation: Prof. Dr. Claus-Christian Wiegandt, Dipl.-Geograph, seit 2004 Professor für Stadt- und Regionalgeographie der Universität Bonn; 2002-2004 Professor für Angewandte Geographie an der LMU München; 1990-2002 Wiss. Mitarbeiter im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

Mai

Mittwoch

6. Mai 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

ausgefallen

Prof. Dr. Martin Rhonheimer

Kirche und Kapitalismus: ein unvereinbarer Gegensatz?

Mit einem Kommentar von Prof. Dr. Jörg Althammer

Joseph-Höffner-Vorlesung

Die katholische Kirche hat lange den Kapitalismus kritisch betrachtet und seit der Äußerung von Papst Franziskus „diese Wirtschaft tötet“ (Evangelii Gaudium) ist Kapitalismuskritik wieder in der Diskussion. Martin Rhonheimer vertritt eine dezidiert marktwirtschaftliche Denkweise in der Tradition der Österreichischen Schule der Nationalökonomie und verteidigt einen Kapitalismus, der in einen Rechtsstaat eingebettet und durch für alle geltende Regeln geordnet ist. Er sieht auf kirchlicher Seite eine „mangelnde Einsicht, dass es der moderne Kapitalismus war, der die endgültige Lösung des jahrhundertealten Problems von Massenarmut und materiellem Elend brachte“, und dass dieser auch heute die Lösung für die Überwindung von Massenarmut und eine ökologisch nachhaltige Zukunft unseres Planeten ist.

Auf den Philosophen und Priester Rhonheimer antwortet der Volkswirt Jörg Althammer.

Martin Rhonheimer, Prof. für Ethik und politische Philosophie an der Päpstlichen Universität Santa Croce, Rom; Gründungspräsident des Austrian Institute of Economics and Social Philosophy, Wien.
Jörg Althammer, Prof. für Wirtschaftsethik und Sozialpolitik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Donnerstag

14. Mai 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

ausgefallen

Friedrich Thiele (Violoncello)
Naoko Sonoda (Klavier)

Beethoven und das Violoncello

ANIMATO – Junge Künstler spielen und erklären Musik im Universitätsclub

Die Reihe „Animato“ präsentiert im Beethovenjahr nach der Violine – am 2. April – hier ein Gesprächskonzert mit einem
weiteren wichtigen Soloinstrument Beethovens, dem Violoncello, gespielt von Friedrich Thiele, Preisträger des Wettbewerbs
„Ton und Erklärung“ 2017 in München.

Der Eindruck, das Cello entspreche von allen Instrumenten am meisten der menschlichen Stimme, wurde wohl vor allem von Beethoven geprägt, denn vor der Klassik war das „kleine Bässchen“ eher im Hintergrund des Continuo zu hören. Schon beim jungen Beethoven emanzipiert es sich zu einer Solostimme, die alle stilistischen Phasen in Beethovens Schaffen zu formulieren vermag. Der frischgebackene Preisträger des Internationalen Musik­wettbewerbs der ARD Friedrich Thiele spannt den Bogen von den populären frühen Zauberflöten-Variationen bis zum Spätwerk.

Am Klavier wird er begleitet von Naoko Sonoda.
Die Reihe „Animato“ veranstaltet der Universitätsclub Bonn in Verbindung mit dem Netzwerk Ludwig van B., das hier seinerseits vom Kulturkreis des BDI als Träger des Wettbewerbs Ton und Erklärung unterstützt wird.

Friedrich Thiele
Friedrich Thiele

Montag

18. Mai 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

ausgefallen

Prof. Dr. Janbernd Kirschner

Gentherapie bei erblichen Krankheiten:
Hoffnung wird Realität

In den letzten Jahren konnten für viele erbliche Krankheiten die verantwortlichen Gene auf molekularer Ebene identifiziert werden. Damit ist die Hoffnung verbunden, durch eine Gentherapie die oft schweren und chronischen Krankheiten nachhaltig zu kurieren. Was im Konzept einfach erscheint, hat sich in der Praxis als schwer umsetzbar erwiesen. Erst seit kurzem gibt es erste Durchbrüche. Der Vortrag wird die Voraussetzungen für erfolgreiche Gentherapien erläutern und einen Ausblick in die Zukunft geben. Mit der Therapie zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie (SMA) wird die erste in die Klinik eingeführte Gentherapie zur Behandlung einer erblichen neuromuskulären Krankheit vorgestellt.

Janbernd Kirschner, seit April 2019 Professor am Universitätsklinikum Bonn und Direktor der Klinik für Neuropädiatrie und des Sozialpädiatrischen Zentrums am Zentrum für Kinderheilkunde. Nach einem DFG-Forschungsstipendium am Children’s Hospital of Philadelphia (USA) Habilitation an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg über Neuromuskuläre Erkrankungen im Kindesalter. Wissenschaftliche Schwerpunkte: Neuromuskuläre Erkrankungen und Anwendung innovativer Therapien im Rahmen von klinischen Studien.

Prof. Dr. Janbernd Kirschner
Prof. Dr. Janbernd Kirschner

26.05.2020

19.00 Uhr

ausgefallen

Prof. Dr. Waldemar Kolanus

Ein Organ auf Wanderschaft:
Wie funktioniert das GPS von Immunzellen?

Juni

Dienstag

16. Juni 2020

18.00 Uhr

 

Videoveranstaltung mit Anmeldung

Prof. Dr. Hendrik Streeck 
Direktor des Instituts für Virologie,
Universitätsklinikum Bonn


Aktuelle Fragen der Covid-19-Pandemie

 

Dienstag
23. Juni 2020
19.00 Uhr

 

Vortrag im Schumpeter-Sitzungsraum und als Zoom-Videoveranstaltung

Professor Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Holzgreve
Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender
des Universitätsklinikums Bonn

Wie geht das deutsche Gesundheitswesen mit der COVID-19 Krise um?

 

Juli

Dienstag
30. Juni 2020
19.00 Uhr

 

Videoveranstaltung mit Anmeldung

Frau Dr. Ulrike Schmidt

Stv. Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Bonn

Seelische Gesundheit in Zeiten der COVID-19-Pandemie

 

Juli

08.07.2020

17.00 Uhr

Mitgliederversammlung

August

Donnerstag

27. August 2020

17.00 bis 19.00 Uhr

 

mit anschl. Get-together

Kooperationsveranstaltung

  • Senatsclub Bundesstatt Bonn | Senat der Wirtschaft
  • DStGB – Deutscher Städte- und Gemeindebund


Zukunft der Gesellschaft –
Kirchenaustritte Gefahren für Staat und Kommunen?

Kirchen in der Vertrauenskrise?
Gegenstrategien und Perspektiven

Sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche verzeichneten im Jahre 2019 bundesweit über 500.000 Kirchenaustritte. Damit einhergehend können erhebliche soziale Verwerfungen in den Städten und Gemeinden entstehen.
Dies betrifft leider auch die Stadt Bonn. Mit dieser Veranstaltung wollen wir das Problem aus Sicht der Kirchen, aber auch aus gesellschaftspolitischer Sicht sowie der Auswirkung auf Städte und Gemeinden beleuchten und über Hintergründe und Lösungen diskutieren.

Grußworte:

  • Sigurd Trommer,
    Stellvertretender Vorsitzender des Universitätsclub
  • Dirk Vögeli,
    Vorstandvorsitzender Senatsclub Bundesstadt Bonn
  • Christoph Jansen,
    Bezirksbürgermeister Bonn-Bad Godesberg

Podiumsdiskussion mit

  • Pfarrer Dietmar Pistorius,
    Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis Bonn
  • Pfarrer Dr. Wolfgang Picken,
    Stadtdechant und Münster-Pfarrer
  • Dr. Gerd Landsberg,
    Hauptgeschäftsführer Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB)
  • Dieter Härthe,
    Honorargeneralkonsul, Vorstandsvorsitzender des Senats der Wirtschaft Deutschland e.V.

Moderation:

  • Pfarrer Joachim Gerhardt,
    Journalist und Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Bonn

Montag
31. August 2020
19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal und online

Dr. Michael Borchard

Eine unmögliche Freundschaft:
damals Adenauer und Ben-Gurion – und heute? Anmerkungen zu einer besonderen (Länder-)Beziehung


David Ben Gurion und Konrad Adenauer sind die Gründerväter Israels und der Bundesrepublik Deutschland. Beide legten mit ihrer Zusammenarbeit nach dem Krieg den Grundstein für die Beziehungen der beiden Staaten. Beide mussten dabei in ihren Ländern Pionierarbeit leisten. Sie wurden Freunde, obwohl sie sich nur zweimal in ihrem Leben begegneten. Michael Borchard erzählt in seinem Buch „Eine unmögliche Freundschaft“ die Lebenswege der beiden Herren als Parallelgeschichte und fragt, was sich von den beiden großen Männern für heute lernen lässt.


Michael Borchard war Redenschreiber im Bonner Kanzleramt und für den Thüringer Ministerpräsidenten Bernhard Vogel. Seit 2003 arbeitet er in leitender Position für die Konrad-Adenauer-Stiftung, von 2014 bis 2017 an der Spitze des Israel-Büros der KAS. Seit 2018 ist er Leiter der KAS-Hauptabteilung Wissenschaftlichen Dienste/Archiv für Christlich-Demokratische Politik.

September

Donnerstag
10. 09. 2020
15.00 Uhr

Exkursion

"The Rhine Prize"

Skulpturenpark Katharinenhof in Bad Godesberg

Seit Gründung des Vereins TheRhineArt werden im Katharinenhof in Bad-Godesberg Außenskulpturen ausgestellt. Die aufwendige Ausstellung The Rhine Prize präsentiert im Wald über Bad Godesberg weit über 100 Exponaten von etwa vierzig Künstlern, u.a. Peter Ratz, Stephanie Hermes, und Sabine Neuhaus – um nur diese zu nennen.

Initiatoren der Schau und gleichsam Gastgeber im Katharinenhof sind die Künstler Anne und Konrad Beikircher. Anne Beikircher ist ausgebildete Glas- und Porzellanmalerin. Konrad Beikircher ist Diplom-Psychologe, seit 1986 arbeitet er als freier Kabarettist und Autor.

Vernissage

Donnerstag
24.09.2020

18.00 Uhr

Ausgebucht

Ausstellung
ab 25.09.2020
bis voraussichtlich
15.01.2021

Zu besichtigen
montags – freitags
nur nach vorheriger Terminabsprache

Egbert Verbeek

NotAusStieg

Skulptur und Malerei

 

Der Universitätsclub Bonn präsentiert ab dem 25. September Werke von Egbert Verbeek. Ein besonderes Highlight ist die neue Bronzeskulptur „Trojaner“ des Künstlers. Der gewählte Standort hat besondere Bedeutung: Es ist der Notausgang eines Bunkers aus dem 2. Weltkrieg des Oberbergamts Bonn (heute Institut für Geschichtswissenschaft) im Park des Universitätsclubs.

Die Ausstellung spiegelt mit ausgewählten Beispielen das weitverzweigte Werk des Malers und Bildhauers. Ob in Architektur- und Landschaftsbildern als Aquarell, Grafik, Ölgemälde: Als gemeinsames Element fokussieren sie Spuren menschlicher Präsenz von der Vergangenheit bis in die Zukunft, Metaphern der Zeit, die sich versinnbildlicht auch in den Stillleben wiederfinden.

Egbert Verbeek, 1953 geboren in Bad Honnef,
lebt und arbeitet in Bonn.
www.melbtal.de

Verbeek NotAusStieg
Egbert Verbeek
Trojaner, Bronze, H 180cm, 2018 (Ausschnitt)
Foto: Eva Pöll-Verbeek

Terminanfragen unter:
0228-72960 oder
office [at] uniclub-bonn [dot] de


Dienstag
29.09.2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. James D. Bindenagel

Buchpräsentation

“Germany from Peace to Power?
Can Germany lead Europe without dominating?”

Vortrag in deutscher Sprache
Anschließende Diskussion mit Prof. Andreas Heinemann-Grüder

Prof. Bindenagel wird anhand seines Buches „Germany from Peace to Power? Can Germany lead Europe without dominating?“ erörtern, was die deutsche Vereinigung im Jahr 1990 heute bedeutet. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Prof. Andreas Heinemann-Grüder wird das Thema weiter ausgeleuchtet. Anschließend ist Gelegenheit zur Diskussion im Plenum. Sein aktuelles Buch ist eine Analyse der deutschen Identität seit der Wiedervereinigung, eine Interpretation von bedeutsamen Politikentscheidungen und ein Vorschlag für den politischen Entscheidungsprozess, um die Kohärenz und Koordination von „policies“ zu adressieren, letztlich um Deutschland zu befähigen, eine führende Rolle in Europa und in den transatlantischen Beziehungen wahrnehmen zu können.

James D. Bindenagel war u.a. stellvertretender US-Botschafter (DCM) in Ostdeutschland (1989-1990) und DCM sowie amtierender Botschafter im wiedervereinigten Deutschland (1994-1997). 2014 übernahm er die Henry-Kissinger-Professur und gründete das Center for International Security and Governance (CISG) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.


Prof. James D. Bindenagel

Eine Videoaufzeichnung des Vortrags ist im Anschluss an die Veranstaltung 4 Wochen lang im Downloadbereich für Mitglieder unter Vorträge zu sehen.

Oktober

Donnerstag
8. Oktober 2020
19.00 Uhr

 

Online-Vortrag

Kooperationsveranstaltung der Kommission für Zeitgeschichte und des Universitätsclubs Bonn

In der DNA der Kirche? Forschende, Betroffene und Vertreter der Kirche im Gespräch über sexuellen Missbrauch

Online-Vortrag

In der Beschäftigung mit dem Thema sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche wird ein neues Kapitel aufgeschlagen: Historiker, Juristen, Erziehungswissenschaftler, Psychiater und Theologen fragen erstmals gemeinsam nach den jeweiligen fachspezifischen Zugängen zu diesem lange Zeit tabuisierten Missstand. Neben innerkirchlichen Strukturen, die Missbrauch begünstigen, wird es auch um die Verantwortung von Wissenschaft und Gesellschaft gehen, Kinderschutz zu gewährleisten. In der Podiumsdiskussion sollen unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Erwartungen zur Sprache kommen. Betroffene, Kirchenvertreter und Wissenschaftler werden ihre Ansichten darüber austauschen, wie mit der Vergangenheit umzugehen und was in Zukunft zu tun ist, um Missbrauch zu vermeiden.

Miteinander diskutieren werden:

  • Bischof Stephan Ackermann
    (Missbrauchsbeauftragter, Trier)
  • Marit Monteiro
    (Historikerin, Radboud University Nijmegen)
  • Doris Reisinger
    (Theologin, Autorin „Nicht mehr ich“)
  • Martin Schmitz
    (Überlebender, Selbsthilfe Rhede)
  • Dr. Marion Westpfahl
    (Rechtsanwältin, München)
  • Hans Zollner SJ
    (Päpstliche Kinderschutzkommission, Rom)

Moderiert wird die Veranstaltung von Daniel Deckers (FAZ).

Montag
12. Oktober 2020
19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal
und online

Prof. Dr. Niels Werber

"New normal". Die Rede über Corona zwischen Normalisierung und Ausnahmezustand

Von „Narrativen“ sprechen heute auch Politiker und Journalisten. Aber was ist gemeint? Narrative betten Ereignisse, Entscheidungen bzw. Stimmungen in einen Zusammenhang ein, der Kohärenz oder gar Kausalität stiften kann, aber auch beunruhigen oder abstoßen. Auch die aktuelle Pandemie ist entsprechend eingebettet – und zwar sehr unterschiedlich.

Literaturwissenschaftler können Narrative auf den Zusammenhang von Formen und Themen untersuchen – und im Falle des neuartigen Coronavirus lässt sich beobachten, dass dessen Entdeckung und Ausbreitung, Wirkung und Eindämmung auf unterschiedliche Weise erzählt wird. Die Erzählung einer „ganz normalen Grippe“ strukturiert die soziale Wirklichkeitskonstruktion ganz anders als das Drama eines Ausnahmezustandes.

Prof. Werber arbeitet die verschiedenen Narrative heraus, die seit Januar den öffentlichen Blick auf die Pandemie leiten – und damit zugleich einen Zugang zu den gesellschaftlichen Bruchlinien und Konflikten, die sich aus dem agonalen Verhältnis dieser Erzählungen speisen.

Niels Werber (*1965) ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Siegen und seit 2016 Dekan der Philosophischen Fakultät. Er ist Herausgeber der Zeitschrift LiLi (Metzler). Aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Das Populäre der Gesellschaft. Geopolitik der Literatur. Soziale Insekten. Selbstbeschreibung der Gesellschaft. Zu seinen Publikationen zählen: Geopolitik, Hamburg (Junius) 2014; Handbuch Erster Weltkrieg (mit Stefan Kaufmann und Lars Koch), Stuttgart (Metzler) 2014; Ameisengesellschaften. Eine Faszinationsgeschichte, Frankfurt a. M. (Fischer) 2013.


Montag
19. Oktober 2020
19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal
und online

Prof. Dr. U. Benjamin Kaupp

An der physikalischen Grenze – wie detektieren Zellen und Tiere einzelne Moleküle?

Zellen und ganze Organismen können einzelne Moleküle eines Duftstoffs oder eines Pheromons registrieren und darauf antworten. Zellen werden dadurch elektrisch erregt oder Organismen ändern ihre Bewegungsrichtung bzw. ihr Verhalten. Biologische Systeme operieren also an der physikalischen Grenze. Diese extreme Empfindlichkeit ist wichtig für die Suche nach einem Partner oder einer Nahrungsquelle, aber auch für die Fortpflanzung. In meinem Vortrag lege ich dar, wie sich unsere Sinne an die physikalischen Gesetze angepasst haben und wie Zellen mit chemischen Molekülen rechnen können: ein Spaziergang von der Biologie über die Chemie zur Physik.

U. Benjamin Kaupp, Senior-Professor für Molekulare Neurobiologie an der Universität Bonn und Direktor em. am center of advanced european studies and research (caesar), einem Institut der Max-Planck-Gesellschaft. Kaupp ist wiss. Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften (Leopoldina) und der Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste. Reinhart Koselleck-Förderung der DFG 2019 – 2024. Seine Forschung umfasst die Biophysik und Sinnesphysiologie von Rezeptoren, Ionenkanälen und Transportern. Sein wissenschaftliches Werk hat Eingang in Lehrbücher der Biochemie, Biophysik und Physiologie gefunden.

Der Vortrag war ursprünglich für den 24.03.2020 vorgesehen und musste wegen der Pandemie auf den neuen Termin verlegt werden.

Prof. Dr. U. Benjamin Kaupp
Prof. Dr. U. Benjamin Kaupp

Montag
26. Oktober 2020
19.00 Uhr

 

Videoveranstaltung

Wolfgang-Paul-Saal
und online

Prof. Dr. Waldemar Kolanus
Life & Medical Sciences Institute (LIMES)

Ein Organ auf Wanderschaft:
Wie funktioniert das GPS von Immunzellen?

Unser Immunsystem wird im Knochenmark gebildet, danach sind dessen Zellen ständig auf Patrouille. Ihre Reise führt sie durchs Blut- und Lymphgefäßsystem, sie durchwandern Filterstationen wie Lymphknoten und Milz - aber ihre Abwehraufgabe führen sie in allen Organen aus. Sie schützen uns z.B. vor Infektionen und vor Krebserkrankungen.

Aber wie finden sie bakterielle Erreger oder entartete Tumorzellen? Wie navigieren Immunzellen in diesen hochkomplexen Umgebungen? Mit welchen „Sinnen“ sind sie ausgestattet? Der Vortag gibt einen Einblick in aktuelle Forschungsthemen und -fragen in diesem Feld.

Die Zuhörer werden einige Immunzellen und ihren „Bewegungsapparat“ kennenlernen und erfahren, wie wir diese Vorgänge in ihrer ganzen Dynamik mit einer Kombination aus moderner Genetik und hochauflösender Videomikroskopie sichtbar und wissenschaftlich analysierbar machen. Der Vortrag gibt ferner einen kurzen Überblick über weitere Themen des vor kurzem wiederbewilligten Exzellenzclusters „ImmunoSensation2”.

Waldemar Kolanus, Studium Biologie/Chemie und Promotion in Molekularbiologie und Molekulare Botanik, Uni Hannover; Postdoc Medizinische Hochschule Hannover, Abt. Immunologie; Postdoc Massachusetts General Hospital, Harvard Medical School, Boston USA. Unabhängiger Nachwuchsgruppenleiter am Genzentrum und Apl. C3-Professor für Biochemie, LMU München. Seit 2002 C4/W3 Professor für Molekulare Immunologie und Zellbiologie, Uni Bonn Sprecher SFB 704 2006-2017. Vizesprecher Exzellenzcluster ImmunoSensation2, 2012-2018.

Der Vortrag war ursprünglich für den 28.11.2019 vorgesehen
und musste auf den neuen Termin verlegt werden.

Prof. Dr. U. Benjamin Kaupp
Prof. Dr. Waldemar Kolanus
November

Samstag

07. November 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Aufgrund der aktuellen Infektions-Entwicklung von COVID 19 und des geltenden Risikostatus in Bonn musste das Konzert leider erneut abgesagt werden. Eine Umsetzung ist aus organisatorischen Gründen bedauerlicherweise zur Zeit nicht möglich. Wir hoffen sehr, das Konzert als „Open-Air”-Veranstaltung im Frühsommer des nächsten Jahres realisieren zu können.

Six8tyOne Big Band

Rockin in Rhythm

Benefizkonzert zur Förderung von Musikschülern des Hardtberggymnasiums Bonn

Eine Veranstaltung des Universitätsclubs Bonn und des Fördervereins des Lions Club Bonn-Venusberg

Die Six8tyOne Big Band hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe in der Jazzszene NRWs entwickelt und spielt erfolgreich Konzerte im Rheinland und im Ruhrgebiet. Die Band überzeugt ihre wachsende Fangemeinde durch harmonische Klangfülle und feinfühliges Zusammenspiel. Das aktuelle Programm „Rockin´ in Rhythm“ nimmt die Zuhörer mit auf eine einzigartige Reise durch die Stilistiken des Jazz: Vom klassischen Swing bis hin zu den aufregenden „Jungle Beats“ Duke Ellingtons und den atemberaubenden Afro-Cubanischen Rhythmen Dizzy Gillespies. Freuen Sie sich auf ein mitreißendes Konzert!

Der Eintritt ist für Mitglieder des Universitätsclubs frei.
Es wird um Spenden gebeten.

Six8tyOne Big Band – Rockin in Rhythm

Mittwoch

11. November 2020

19.00 Uhr

 

Online

Prof. Dr. Günther Schulz

Vom „Vorsparen” zum „Nachsparen”:
Wandel von Mentalitäten und
Institutionen nach dem II. Weltkrieg

Ob und wie wir sparen, ist ein Indikator dafür, was uns prägt und was wir von Gegenwart und Zukunft erwarten. Das wandelte sich in Deutschland in den vier Jahrzehnten nach dem II. Weltkrieg stark. Es verschoben sich die Gewichte zwischen Arbeit und Freizeit, „Pflicht- bzw. Akzeptanzwerten“ und „Selbstentfaltungswerten“, altruistischer und egozentrischer Ausrichtung, „materieller“ und „ideeller“ Orientierung. Es änderten sich das Verhältnis der Geschlechter zueinander, Frauenbild und Frauenrolle und vieles mehr. Individueller, auch demonstrativer Konsum wurde wichtiger, Verschuldung zunehmend akzeptiert. Im Vortrag wird zum einen dieser Wandel beschrieben. Zum andern wird gefragt, wie sich dies aufs Sparen und auf Institutionen wie die Sparkassen auswirkte. Diese entwickelten sich von der „Ersparnisanstalt“ zum modernen Unternehmen. Der Vortrag analysiert die inneren und äußeren Dimensionen dieses Wandels - innerbetriebliche Modernisierung, Marktauftritt, Kundenwerbung etc.

Günther Schulz, Studium der Geschichte und Germanistik, Promotion 1977 (Die Arbeiter und Angestellten bei Felten & Guilleaume. Sozialgeschichtliche Untersuchung eines Kölner Industrieunternehmens im 19. und beginnenden 20. Jh.), Habilitation 1990 (Wiederaufbau in Deutschland. Die Wohnungsbaupolitik in den Westzonen und der Bundesrepublik Deutschland 1945 bis 1957), 1991 Gastdozent an der TU Dresden, 1992-2000 Prof. für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität zu Köln, 2000-2016 Direktor der Abteilung Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Historischen Seminars, Uni Bonn, 2008-2011 Dekan der Philosophischen Fakultät, seit 2016 Vorsitzender des Universitätsclubs Bonn. Hauptarbeitsgebiete: Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des 19. und 20. Jhs., v.a. Geschichte der Wirtschafts- und Sozialordnung, Sozial- und Wohnungspolitik, Arbeiter und Angestellten, Unternehmer und Unternehmen, Kreditwirtschaft.

Zur Teilnahme ist die Anmeldung unter programm [at] uniclub-bonn [dot] de erforderlich. Sie erhalten dann eine Anleitung und Link, über den Sie sich zu der Videoveranstaltung einloggen können.

Eine Videoaufzeichnung des Vortrags ist im Annschluss an die Veranstaltung 4 Wochen lang im Downloadbereich für Mitglieder unter Vorträge zu sehen.

Dienstag

17. November 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal
und online

Veranstaltung fiel aus und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Dr. Reimar Molitor

2040 – Wohin entwickeln sich die Region Köln/Bonn und die Rheinschiene?

Herausforderungen und Perspektiven der Dynamik in unserer Region

Die Region Köln/Bonn steht im Spannungsfeld vieler gleichzeitig ablaufender Prozesse rund um die Themenbereiche Wohnen, Arbeiten, Mobilität und Klimawandel. Hinzu kommen die Jahrhundertaufgabe des perspektivischen Ausstiegs aus der Braunkohleverstromung im Nordwesten der Region sowie die eher schleichende Transformation der Arbeitsprozesse zwischen Berlin und Bonn als zweitem bundespolitischen Zentrum.

In den letzten Jahren hat die Region sich mit dem Agglomerationskonzept und der Klimawandelvorsorge räumliche Strategien erarbeitet, die mit Blick auf das Jahr 2040 die dynamische Entwicklung in eine Balance bringen sollen. Der Vortrag stellt sowohl die Strategien als auch dahinterliegende Projekte zur gemeinsamen Diskussion vor.

Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Region Köln/Bonn e.V. Regionalmanagement der Regionale 2006 Wuppertal, Solingen, Remscheid (2003-2006). Regionale 2010 Köln/Bonn (2004-2012). Regionale 2025 Bergisches RheinLand (seit 2017). Formatierung einer Internationalen Bau- und Technologieausstellung (IBTA) Rheinischen Revier (seit 2019). Mitglied zahlreicher Beiräte, strukturpolitischer Vereinigungen und Ausschüsse im Themenbereich der Stadt- und Regionalentwicklung (z.B. Expertenrat zur Zukunft der Internationalen Bauausstellung IBA, Arbeitskreis „Zukunft der Planung“ der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft ARL).

Dr. Reimar Molitor Dr. Reimar Molitor

Montag
30. November 2020
19.00 Uhr

 

Online

Prof. Dr. Janbernd Kirschner

Gentherapie bei erblichen Krankheiten:
Hoffnung wird Realität

In den letzten Jahren konnten für viele erbliche Krankheiten die verantwortlichen Gene auf molekularer Ebene identifiziert werden. Damit ist die Hoffnung verbunden, durch eine Gentherapie die oft schweren und chronischen Krankheiten nachhaltig zu kurieren. Was im Konzept einfach erscheint, hat sich in der Praxis als schwer umsetzbar erwiesen. Erst seit kurzem gibt es erste Durchbrüche. Der Vortrag wird die Voraussetzungen für erfolgreiche Gentherapien erläutern und einen Ausblick in die Zukunft geben. Mit der Therapie zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie (SMA) wird die erste in die Klinik eingeführte Gentherapie zur Behandlung einer erblichen neuromuskulären Krankheit vorgestellt.

Janbernd Kirschner, seit April 2019 Professor am Universitätsklinikum Bonn und Direktor der Klinik für Neuropädiatrie und des Sozialpädiatrischen Zentrums am Zentrum für Kinderheilkunde. Nach einem DFG-Forschungsstipendium am Children’s Hospital of Philadelphia (USA) Habilitation an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg über Neuromuskuläre Erkrankungen im Kindesalter. Wissenschaftliche Schwerpunkte: Neuromuskuläre Erkrankungen und Anwendung innovativer Therapien im Rahmen von klinischen Studien.

Der Vortrag war ursprünglich für den 18.05.2020 vorgesehen und musste wegen der Pandemie auf den neuen Termin verlegt werden.

Prof. Dr. Janbernd Kirschner
Prof. Dr. Janbernd Kirschner

Zur Teilnahme ist die Anmeldung unter programm [at] uniclub-bonn [dot] de erforderlich. Sie erhalten dann eine Anleitung und Link, über den Sie sich zu der Videoveranstaltung einloggen können.

Eine Videoaufzeichnung des Vortrags ist im Annschluss an die Veranstaltung 4 Wochen lang im Downloadbereich für Mitglieder unter Vorträge zu sehen.

Dezember

Donnerstag
10.Dezember 2020
16.30 Uhr

 

Online

Ausstellung

Russische Avantgarde im Museum Ludwig – Original und Fälschung Fragen, Untersuchungen, Erklärungen

Virtuelle Präsentation:
Frau Dr. Rita Kersting, Stellvertretende Direktorin und Kuratorin der Ausstellung

Zur Ausstellung:
Mit ein­er Stu­dioausstel­lung zur Rus­sischen Avant­garde stellt sich das Mu­se­um Lud­wig den Fra­gen nach Authentizität in sein­er Samm­lung. Die Rus­sische Avant­garde bildet dank Peter und Irene Lud­wig – neben Pop Art und Pi­cas­so – ei­nen Samm­lungssch­w­er­punkt des Mu­se­ums: Sie um­fasst 600 Ar­beit­en aus der Zeit von 1905 bis 1930, darun­ter rund 100 Gemälde.

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/russische-avantgarde-im-museum-ludwig-original-und-faelschungfragen-untersuchungen-erklaerungen.html

Frau Kersting führt von ihrem Büro im Museum per ZOOM anhand einer Dia-Präsentation durch die Ausstellung und erläutert insbesondere Fragen der Echtheitsprüfung. Anschließend gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.

Dienstag

15. Dezember 2020

17.00 Uhr

 

Schlosskirche

Veranstaltung ausgefallen

Vorweihnachtliches Orgel-Konzert in der Schlosskirche

Organist:
Miguel Prestia
(Kantor an der Schlosskirche seit 1992)

Einführung:
Prof. Dr. Eberhard Hauschildt
(Praktische Theologie, Universitätsprediger)

Vorweihnachtliches Orgel-Konzert in der Schlosskirche