Für Mitglieder
► Veranstaltungsprogramm
► Mitglied werden
► Downloads
Für Veranstalter
► Veranstaltungsräume
► Preise
► Gastronomie
► Downloads
Für Gäste
► Apartments
► Preise

Dabei sein lohnt sich

Das aktuelle Veranstaltungs­programm des Uniclubs

 

Archiv
2020 | 2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004

 

März

 

Donnerstag

2. April 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Fällt aus

Milena Wilke (Violine)
Wataru Hisasue (Klavier)

Beethovens Violine


ANIMATO – Junge Künstler spielen und erklären Musik im Universitätsclub

Im Beethovenjahr präsentiert die Reihe „Animato“ Gesprächskonzerte mit zwei der wichtigsten Soloinstrumente Beethovens: Violine und – am 14. Mai – Violoncello. Welchen Bezug hatte Beethoven zum jeweiligen Instrument? Wie hat er dafür komponiert? Den Anfang macht die junge Geigerin Milena Wilke aus Berlin, die den ersten Preis des Wettbewerbs „Ton und Erklärung“ 2016 in Berlin gewann. Mehr noch als das vielseitige Klavier steht die Violine für das „Klassische“ in der Musik. Aber nicht nur, weil sie wie kein anderes Instrument den „langen Atem“ der Anfänger erfordert, sondern weil berühmte Violinsoli offenbar geeignet sind, biografische und literarische Legenden zu begründen. – Die Kreutzersonate – unspielbar? Die Violinromanzen – zu einfach? Auch mit dem Soloinstrument, das Beethoven schon in der Bonner Hofkapelle beherrschen lernte, hält sich der Komponist nicht an die Regeln der Kunst. Eine Ermutigung für die Geigerin, sich neben Beethovens „Violin-Legenden“ auch mit einer eigenen Komposition zu Wort zu melden. Am Klavier begleitet sie Wataru Hisasue. Die Reihe „Animato“ veranstaltet der Universitätsclub Bonn in Verbindung mit dem Netzwerk Ludwig van B., das hier seinerseits vom Kulturkreis des BDI als Träger des Wettbewerbs Ton und Erklärung unterstützt wird.

 

Milena Wilke
Milena Wilke

 

Mittwoch

22. April 2020

18.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Fällt aus

Ashok Sridharan
Sigurd Trommer

Moderation:
Prof. Dr. Claus-Christian Wiegandt

Stadtverkehr in Bonn – wohin geht die Reise?

Diskussion mit dem Oberbürgermeister

Eine Veranstaltung des Universitätsclubs Bonn in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Bonn

Der Verkehr in Bonn stößt an seine Grenzen. Die Straßen sind zu den Stoßzeiten verstopft, Busse und Bahnen sind immer wieder überfüllt und unpünktlich, Abstellplätze für Fahrräder fehlen. Die Bonner leiden unter dem Verkehr.

Für die Zukunft des Bonner Stadtverkehrs stellen sich deshalb Fragen: Welche Verkehrsmittel werden wir zu welchen Zwecken nutzen? Wie können wir den Modal Split, also die Aufteilung auf die unterschiedlichen Verkehrsträger, beeinflussen? Welche Rolle spielen die vielen Einpendler für den Verkehr? Was kann Stadt- und Verkehrsplanung leisten?

Moderiert von Prof. Wiegandt diskutieren Oberbürgermeister Ashok Sridharan und der ehemalige Baudezernent der Stadt,
Sigurd Trommer, über Ursachen des Verkehrs und die Bewältigung der Probleme.

Ashok Sridharan ist seit 2015 Oberbürgermeister von Bonn. Er ist u. a. Vorsitzender des Rates, Repräsentant der Stadt und Leiter der Verwaltung. International ist er Präsident des Städtenetzwerks ICLEI.

Sigurd Trommer, Städtebauer. 1990-2006 Stadtbaurat Bonn, vorher Wolfsburg und Neustadt a. Rbge. Seit 2006 freiberuflich tätig. 2010-2013 Präsident der Bundesarchitektenkammer. Gastprofessur und Lehraufträge an Universitäten in Kassel, Braunschweig und Bonn.

Claus-Christian Wiegandt, promovierter Geograph. Seit 2004 Professor für Stadt- und Regionalgeographie der Universität Bonn; 2002-2004 Professor für Angewandte Geographie an der LMU München; 1990-2002 Wiss. Mitarbeiter im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

 

Logo VHS

 

Freitag

24. April 2020

18.00 Uhr

 

Vernissage

Fällt aus

Egbert Verbeek

NotAusStieg

Besonderheit dieser Vernissage ist die Vorstellung der auf dem Gelände des Universitätsclubs neu aufgestellten Bronzeskulptur „Trojaner“ von Egbert Verbeek – dabei kommt dem Standort eine überraschende Bedeutung zu.

Die Ausstellung spiegelt mit ausgewählten Beispielen das weitverzweigte Werk des Malers und Bildhauers: Ob in Architektur- und Landschaftsbildern als Aquarell, Grafik, Ölgemälde: Als gemeinsames Element fokussieren sie Spuren menschlicher Präsenz von der Vergangenheit bis in die Zukunft, Metaphern der Zeit, die sich versinnbildlicht auch in den Stillleben wiederfinden. Die durch Furchen und Sprünge oder durch additive Strukturen aufgebrochene vergrößerte Oberfläche der Plastiken, unabhängig von ihrer Größe, schafft Raum für eine mentale Dimension. Immer wieder werden scheinbare Grenzen bzw. vermeintliche Abgrenzungen inhaltlich wie formal subtil infrage gestellt, wobei verfremdete Archetypen einen Bogen zwischen Realität und surreal anmutender Mystik innerhalb eines endlichen, aber unbegrenzten SpielRaums entfalten.

Egbert Verbeek, 1953 geboren in Bad Honnef, lebt und arbeitet in Bonn.
www.melbtal.de

 

Verbeek NotAusStieg
Egbert Verbeek
NotAusStieg

 

Dienstag

28. April 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Fällt aus

Stefan Raetz
Dr. Hermann Tengler
Helmut Wiesner

Moderation:
Dr. Ingrid Schöll
Prof. Dr. Claus-Christian Wiegandt

Mobilität und Wohnen im Raum Bonn und Rhein-Sieg-Kreis

Eine Veranstaltung im Rahmen der Uniclub-Reihe
Metropolregion Rheinland

Die Veranstaltung befasst sich mit der Mobilität rund um das Wohnen als Lebensbasis für Arbeitsplatz, Schule und Kindergarten, für das Einkaufen, Sport und Freizeit, Kultur, Nah- und Fernerholung – für alles, was wir für ein erfüllendes Leben brauchen. Was muss geschehen, was können wir beitragen, um unsere Ziele von unserer Wohnung angemessen zu erreichen?

Stefan Raetz, Jurist, hauptamtlicher Bürgermeister Stadt Rheinbach (seit 1999). Sprecher der 19 Bürgermeister im Rhein-Sieg-Kreis. Mitglied Präsidium Städte- und Gemeindebund NRW und Hauptausschuss Deutscher Städte- und Gemeindebund. Lehrauftrag Deutsche Hochschule für Verwaltung/Speyer.

Hermann Tengler, Dr. rer. pol., Leiter des Referats Wirtschaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung beim Rhein-Sieg-Kreis (seit 1989), vorher Institut für Mittelstandsforschung Bonn; zahlreiche Veröffentlichungen zur regionalen Wirtschaftsentwicklung.

Helmut Wiesner, Dipl.-Ing., Stadtbaurat Stadt Bonn (seit 2016). Amtsleiter Stadt Brühl (1992-2005). Fachbereichsleiter Städtebau Stadt Bornheim (2005-2013). Techn. Beigeordneter Stadt Troisdorf (2013-2016). Prüfer beim Oberprüfungsamt Techn. Referendariat. Vorsitzender Verwaltungsrat bonnorange AÖR.

Moderation: Ingrid Schöll, Dr. phil., Direktorin Volkshochschule Bonn (seit 2004), vorher Witten-Wetter-Herdecke (1992-1998), Saarbrücken (1998-2004). Fachbuchautorin. Tätigkeit als Lehrbeauftragte (Würzburg, Duisburg-Essen). Beratungstätigkeit (u.a. Marokko, Tunesien, Belarus, Ukraine).

Moderation: Prof. Dr. Claus-Christian Wiegandt, Dipl.-Geograph, seit 2004 Professor für Stadt- und Regionalgeographie der Universität Bonn; 2002-2004 Professor für Angewandte Geographie an der LMU München; 1990-2002 Wiss. Mitarbeiter im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

 

Mai

Mittwoch

6. Mai 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Martin Rhonheimer

Kirche und Kapitalismus: ein unvereinbarer Gegensatz?

Mit einem Kommentar von Prof. Dr. Jörg Althammer

Joseph-Höffner-Vorlesung

Die katholische Kirche hat lange den Kapitalismus kritisch betrachtet und seit der Äußerung von Papst Franziskus „diese Wirtschaft tötet“ (Evangelii Gaudium) ist Kapitalismuskritik wieder in der Diskussion. Martin Rhonheimer vertritt eine dezidiert marktwirtschaftliche Denkweise in der Tradition der Österreichischen Schule der Nationalökonomie und verteidigt einen Kapitalismus, der in einen Rechtsstaat eingebettet und durch für alle geltende Regeln geordnet ist. Er sieht auf kirchlicher Seite eine „mangelnde Einsicht, dass es der moderne Kapitalismus war, der die endgültige Lösung des jahrhundertealten Problems von Massenarmut und materiellem Elend brachte“, und dass dieser auch heute die Lösung für die Überwindung von Massenarmut und eine ökologisch nachhaltige Zukunft unseres Planeten ist.

Auf den Philosophen und Priester Rhonheimer antwortet der Volkswirt Jörg Althammer.

Martin Rhonheimer, Prof. für Ethik und politische Philosophie an der Päpstlichen Universität Santa Croce, Rom; Gründungspräsident des Austrian Institute of Economics and Social Philosophy, Wien.
Jörg Althammer, Prof. für Wirtschaftsethik und Sozialpolitik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Donnerstag

14. Mai 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Friedrich Thiele (Violoncello)
Naoko Sonoda (Klavier)

Beethoven und das Violoncello

ANIMATO – Junge Künstler spielen und erklären Musik im Universitätsclub

Die Reihe „Animato“ präsentiert im Beethovenjahr nach der Violine – am 2. April – hier ein Gesprächskonzert mit einem
weiteren wichtigen Soloinstrument Beethovens, dem Violoncello, gespielt von Friedrich Thiele, Preisträger des Wettbewerbs
„Ton und Erklärung“ 2017 in München.

Der Eindruck, das Cello entspreche von allen Instrumenten am meisten der menschlichen Stimme, wurde wohl vor allem von Beethoven geprägt, denn vor der Klassik war das „kleine Bässchen“ eher im Hintergrund des Continuo zu hören. Schon beim jungen Beethoven emanzipiert es sich zu einer Solostimme, die alle stilistischen Phasen in Beethovens Schaffen zu formulieren vermag. Der frischgebackene Preisträger des Internationalen Musik­wettbewerbs der ARD Friedrich Thiele spannt den Bogen von den populären frühen Zauberflöten-Variationen bis zum Spätwerk.

Am Klavier wird er begleitet von Naoko Sonoda.
Die Reihe „Animato“ veranstaltet der Universitätsclub Bonn in Verbindung mit dem Netzwerk Ludwig van B., das hier seinerseits vom Kulturkreis des BDI als Träger des Wettbewerbs Ton und Erklärung unterstützt wird.

Friedrich Thiele
Friedrich Thiele

Montag

18. Mai 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Janbernd Kirschner

Gentherapie bei erblichen Krankheiten:
Hoffnung wird Realität

In den letzten Jahren konnten für viele erbliche Krankheiten die verantwortlichen Gene auf molekularer Ebene identifiziert werden. Damit ist die Hoffnung verbunden, durch eine Gentherapie die oft schweren und chronischen Krankheiten nachhaltig zu kurieren. Was im Konzept einfach erscheint, hat sich in der Praxis als schwer umsetzbar erwiesen. Erst seit kurzem gibt es erste Durchbrüche. Der Vortrag wird die Voraussetzungen für erfolgreiche Gentherapien erläutern und einen Ausblick in die Zukunft geben. Mit der Therapie zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie (SMA) wird die erste in die Klinik eingeführte Gentherapie zur Behandlung einer erblichen neuromuskulären Krankheit vorgestellt.

Janbernd Kirschner, seit April 2019 Professor am Universitätsklinikum Bonn und Direktor der Klinik für Neuropädiatrie und des Sozialpädiatrischen Zentrums am Zentrum für Kinderheilkunde. Nach einem DFG-Forschungsstipendium am Children’s Hospital of Philadelphia (USA) Habilitation an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg über Neuromuskuläre Erkrankungen im Kindesalter. Wissenschaftliche Schwerpunkte: Neuromuskuläre Erkrankungen und Anwendung innovativer Therapien im Rahmen von klinischen Studien.

Prof. Dr. Janbernd Kirschner
Prof. Dr. Janbernd Kirschner
Vorschau

26.05.2020

19.00 Uhr

Prof. Dr. Waldemar Kolanus

Ein Organ auf Wanderschaft:
Wie funktioniert das GPS von Immunzellen?

04.06.2020

10.00 Uhr

Prof. Dr. Pude

Exkursion nach Klein-Altendorf

Anmeldung erforderlich

08.06.2020

19.30 Uhr

Prof. Dr. Hans Wißkirchen

Thomas Mann und Hermann Hesse

16.06.2020

17.00 Uhr

 

anschließend 19.00 Uhr Vortrag

Mitgliederversammlung und Vortrag

23.06.2020

19.00 Uhr

In Kooperation mit den Opernfreunden Bonn

Sommerliches Konzert

02.07.2020

Uhrzeit noch offen

N.N.

Vortrag zu China