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Das aktuelle Veranstaltungsprogramm des Uniclubs

 

Archiv
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Januar

Sonntag

19. Januar 2020

11.00 Uhr

Vernissage

Peter Szalc. Retrospektive

Einführung: Christina zu Mecklenburg

Diese Werkrevue des Malers und Zeichners Peter Szalc veranschaulicht mit exemplarischen Kostproben die beeindruckende Bandbreite seines von markanten Kurswechseln geprägten Schaffens. Die frühen 90er Jahre zitieren figurative Auseinander­setzungen, später ein Wechsel zu analytisch abstrakten Zeichnungen und Collagen mit meditativem Charakter. In weit zurückliegenden Porträtstudien und szenischen Bildplänen flackert in nuce bereits ein spielerischer Impetus auf, ein Faible für das Wilde, Feurige, Dynamische sowie für das Subversive und Polyvalente. Die sich hieraus entwickelnde experimentelle, koloristisch expressive Malerei umfasst provokante Auslotungen von Kunstgeschichte sowie irritierende Alltagsimpressionen (Wohnkultur, Lifestyle, Freizeit), vielfach mit zeitkritischem, politischem Sprengstoff. Innovative Übersetzungen von Pop Art, Street Art oder Graffiti und Improvisations-Kunst werden in den großformatigen Leinwandkompositionen der Gegenwart sichtbar.

Peter Szalc „Breakfast on the Grass”
„Breakfast on the Grass”, 2015, Öl/Acryl auf Leinwand, 100 x 100 cm

Montag

20. Januar 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Stefan Siedentop

Ausgewachsen? Von großstädtischen Wachstumsschmerzen und stadtregionalen Entwicklungschancen

Eine Veranstaltung im Rahmen der
Uniclub-Reihe Metropolregion Rheinland

Die Eskalation der neuen Wohnungsfrage, in der sogar Enteignungen von Wohnungsunternehmen und ein Zuzugsstopp in die Metropolkerne als denkbar gelten, zeugt von einem enormen politischen Handlungsdruck. Unstrittig ist, dass die ungebrochene Aufwärtsentwicklung von Mieten, Kaufpreisen und Bodenrichtwerten trotz anziehender Bautätigkeit in den Kernstädten nicht entscheidend gebremst werden konnte. Zudem stößt die Ausweitung des Wohnungsangebots in vielen Großstädten an Grenzen der Flächenverfügbarkeit, der Infrastrukturkapazität und sozialen Akzeptanz.

Dieser Vortrag skizziert demografische Trends in deutschen Stadtregionen. Es wird herausgestellt, dass die neue Wohnungsnot in erster Linie auf Zuzug in die Metropolkerne zurückgeht. Der Wohnungsbau hinkt der Nachfrage hinterher, was die Preise auf den Immobilienmärkten treibt. Doch mit integrierten und kooperativen Strategien der Baulandmobilisierung in Kernstadt und Umland – flankiert von strukturellen Veränderungen der Mobilität – können neue Qualitäten des metropolitanen Wohnens geschaffen werden.

Stefan Siedentop, TU Dortmund und Wiss. Direktor des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) in Dortmund. Promotion an der Uni Dortmund. Projektleiter am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, Dresden. 2007-2013 Prof. für Raumentwicklungs- und Umweltplanung an der Universität Stuttgart und Leitung des gleichnamigen Instituts (IREUS).

Prof. Dr. Stefan Siedentop
Prof. Dr. Stefan Siedentop

Dienstag

28. Januar 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Markus Gabriel

Kann Künstliche Intelligenz kreativ sein?

In meinem Vortrag werde ich zunächst eine Ontologie der Künstlichen Intelligenz vorlegen, d.h. eine Antwort auf die Frage, was eigentlich eine KI ist und wie sie sich von menschlicher Intelligenz unterscheidet. Sodann werde ich auf die Diskussion um KI-Kunst sowie die Frage nach der Kreativität eingehen, die ich negativ beantworte: Systeme der KI sind weder wirklich intelligent noch verfügen sie über irgendwelche Vermögen, die sie mit Kreativität ausstatten. Die verfehlte Diskussion wirft also ein Licht auf unsere heutigen Missverständnisse bezüglich von Kunst, sodass ich abschließend skizzieren werde, warum Kunstwerke von ihrer Rezeption durch Menschen abhängen, die mit in Rechnung gestellt werden muss, wenn ein Akteur als kreativ eingestuft werden soll.

Markus Gabriel, Promotion 2005 und Habilitation 2008, ist nach einer Professur an der New School for Social Research in New York City seit 2009 Inhaber des Bonner Lehrstuhls für Erkenntnistheorie, Philosophie der Neuzeit und der Gegenwart sowie seit 2012 Direktor des Internationalen Zentrums für Philosophie NRW. Er war u.a. Gastprofessor an der Sorbonne, in Berkeley und an der NYU.

Prof. Dr. Markus Gabriel
Prof. Dr. Markus Gabriel
Februar

Dienstag

4. Februar 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Xuewu Gu

Rivalität zwischen den Großmächten: Können China und die USA sich der „Thukydides-Falle” entziehen?

Chinas Aufstieg zu einer Weltmacht ist eine allgemein anerkannte Tatsache. Während Europa und Asien offensichtlich dazu bereit sind, mit dem kommunistisch regierten, aber reformorientierten Reich der Mitte zusammenzuleben, mauern die USA noch. Der hektisch geführte Handelskrieg der USA gegen China und die Ausdehnung dieses Kriegs auf die technologischen Bereiche demonstrieren, dass die Welt nun mit einer klassischen Rivalität zwischen einer aufbrechenden Nation und einer etablierten Supermacht zu tun hat. Der Vortrag geht der Frage nach, ob diese Chinesisch-Amerikanische Rivalität in der Weltpolitik friedlich zu verkraften ist. Vorrangig untersucht er die Vereinbarkeit der chinesischen Ambitionen mit denen der USA und analysiert die Bedingungen, unter denen ein militärischer Konflikt im Sinne der „Thukydides-Falle” zwischen der aufsteigenden und der existierenden Supermacht verhindert werden könnte.

Xuewu Gu ist seit 2009 Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen und Direktor des Center for Global Studies an der Universität Bonn. Zuvor war er Inhaber des Lehrstuhls für Politik Ostasiens und Direktor der Sektion Politik Ostasiens an der Universität Bochum.

Prof. Dr. Xuewu Gu
Prof. Dr. Xuewu Gu

Mittwoch

5. Februar 2020

18.00 Uhr

 

Museum Koenig

Exkursion

Prof. Dr. J. Wolfgang Wägele

Museum Koenig:
Direktorenführung hinter die Kulissen

Die Ausstellungen des Museums sind bekanntlich für jeden Besucher zugänglich. Der größte Teil der Sammlungen des Museums Koenig sowie die Laboratorien sind jedoch für Forscher reserviert und normalerweise nicht für Besucher geöffnet. Im Verlauf der Führung werden die verborgenen Schätze des Museums gezeigt sowie Informationen über die wissenschaftliche Arbeit des Instituts vermittelt.

J. Wolfgang Wägele (*1953 in Neuwied) wuchs in Bogotá/ Kolumbien auf und ging zum Studium nach Deutschland, um in Kiel Zoologie und Meeresbiologie zu studieren. Promotion 1980. Bis 1991 leitete er das Labor für Elektronenmikroskopie der Universität Oldenburg. Es folgten in Bielefeld und in Bochum Professuren für Systematische Zoologie. 2004 übernahm er den Lehrstuhl für Spezielle Zoologie an der Universität Bonn und zugleich die Leitung des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig, das ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft ist.

Eigene Anreise.
Treffpunkt:
Eingangsbereich Museum (Adenauerallee 160, 53113 Bonn)

Die Teilnahme erfordert die Anmeldung unter mitglieder [at] uniclub-bonn [dot] de bis zum 15. Januar und eine Bestätigung durch den Uniclub.
Prof. Dr. J. Wolfgang Wägele
Prof. Dr. J. Wolfgang Wägele

Dienstag

18. Februar 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Joachim Wuermeling

Digitale Transformation im Finanzsektor – Auswirkungen auf Kreditinstitute, Kunden und Notenbanken

Banken und Sparkassen befinden sich inmitten des digitalen Wandels. Das bietet ihnen und ihren Kunden enorme Chancen. So macht es heute von der Handhabe her keinen Unterschied mehr, ob man einen Geldbetrag an den Nachbarn überweist oder nach Portugal. Auch Wertpapiere können heute schnell und flexibel in alle Länder des Euroraums übertragen werden. Banken können mittels Algorithmen und künstlicher Intelligenz Informationen besser auswerten und so schneller Kreditentscheidungen treffen. Doch entstehen auch neue Herausforderungen – z. B. neuartige IT-bezogene Risiken oder das Hineinwachsen neuer Unternehmen wie Fintechs oder Bigtechs in den Finanzbereich. Prof. Wuermeling erläutert Chancen und Risiken der digitalen Transformation für Kreditinstitute sowie deren Kunden und skizziert, wie Notenbanken und Bankenaufseher diese Entwicklung begleiten und fördern können.

Joachim Wuermeling ist Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, zuständig für die Bereiche Banken- und Finanzaufsicht, Risiko Controlling sowie Informationstechnologie
und Honorarprofessor der Universität Potsdam.

Prof. Dr. Joachim Wuermeling
Prof. Dr. Joachim Wuermeling
März

Dienstag

3. März 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Dr. Birgit Schneider-Bönninger

Sport und Kultur – Neue Synergien und Möglichkeitsräume

Bonn ist eine vielfältige Kulturstadt und eine bewegungsfreudige Sportstadt. Sport und Kultur sind in Bonn wichtige Standortfaktoren mit wachsender Bedeutung und zugleich Entwicklungs­treiber für Integration, Nachhaltigkeit und Stadt­entwicklungs­planung. Sport und Kultur sind das, was Menschen zusammenbringt und zusammenhält und befördern Teilhabe, Toleranz und Talente in einer superdiversen Stadtgesellschaft. Sport und Kultur ist auch ein emanzipatorischer Impetus inne: als humanistische Kraftwerke können sie die Welt verändern. Der Vortrag gibt einen Überblick über das Bonner Modell, das Sport und Kultur verbindet und inspirierende Schnittmengen eruiert. Ein Fokus liegt auf neuen Angeboten an ihrer Schnittstelle und der Schaffung von Möglichkeitsräumen, die eine demokratische Stadtkultur beflügeln.

Birgit Schneider-Bönninger, geb. 1963 in Kamen, studierte Geschichte und Sozialwissenschaften in Münster und wurde in Dortmund mit einem kommunalwissenschaftlichen Thema promoviert. Nach dem Referendariat gestaltete sie 14 Jahre städtische Kulturarbeit in Wolfsburg. 2013 bis 2019 war sie Direktorin des Kulturamts in Stuttgart, das sie als „Zukunftslabor“ neu aufgestellt und wo sie Zukunftsforschung als Verwaltungsaufgabe etabliert hat. Seit 1. März 2019 ist sie als Sport- und Kulturdezernentin der Bundesstadt Bonn verantwortlich für rund 1.100 Mitarbeiter/innen.

Dr. Birgit Schneider-Bönninger
Dr. Birgit Schneider-Bönninger

Samstag

21. März 2020

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Six8tyOne Big Band

Rockin in Rhythm

Benefizkonzert zur Förderung von Musikschülern des Hardtberggymnasiums Bonn

Eine Veranstaltung des Universitätsclubs Bonn und des Fördervereins des Lions Club Bonn-Venusberg

Die Six8tyOne Big Band hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe in der Jazzszene NRWs entwickelt und spielt erfolgreich Konzerte im Rheinland und im Ruhrgebiet. Die Band überzeugt ihre wachsende Fangemeinde durch harmonische Klangfülle und feinfühliges Zusammenspiel. Das aktuelle Programm „Rockin´ in Rhythm“ nimmt die Zuhörer mit auf eine einzigartige Reise durch die Stilistiken des Jazz: Vom klassischen Swing bis hin zu den aufregenden „Jungle Beats“ Duke Ellingtons und den atemberaubenden Afro-Cubanischen Rhythmen Dizzy Gillespies. Freuen Sie sich auf ein mitreißendes Konzert!

Der Eintritt ist für Mitglieder des Universitätsclubs frei.
Es wird um Spenden gebeten.

Die Teilnahme erfordert
die Anmeldung unter mitglieder [at] uniclub-bonn [dot] de bis zum 15. März und eine Bestätigung durch den
Uniclub.
Six8tyOne Big Band – Rockin in Rhythm