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Das aktuelle Veranstaltungsprogramm des Uniclubs

 

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Juni

Montag

17. Juni 2019

19.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Dr. Elke Richter

„So wohnen wir nun in einem modernen Haus.
Wir mögen es dennoch.” (Katia Mann)

Das Thomas-Mann-Haus in Los Angeles

Das 1941/42 errichtete Wohnhaus Katia und Thomas Manns stand 2018 im Zentrum der Aufmerksamkeit, als die Bundesrepublik hier als Teil der auswärtigen Kulturpolitik eine Stipendiatenresidenz eröffnete. Der Umbau und die Sanierung des Hauses, in dem die Manns bis zu ihrer Auswanderung in die Schweiz 1952 lebten, ermöglichten der Referentin im Auftrag des Auswärtigen Amtes intensive Vor‐Ort‐Untersuchungen. Diese erlauben nun die Rekonstruktion des Erbauungszustandes einschließlich der Innenraumfarbigkeit und baufesten Ausstattung. Die baugeschichtliche Kontextualisierung des Baus zeigt außerdem, wie die Manns ihre europäisch-großbürgerlichen Wohnvorstellungen durch die Architektur im Exil tradierten und zugleich im Gewand der kalifornischen Moderne wohnten.
Dr. Elke Richter, Studium der Architektur in Dresden und Venedig, Masterstudium Denkmalpflege in Berlin, Promotion („Gebaute Diskrepanz ‐ Das Gebäude der Königlichen Hofbibliothek in Berlin 1774 bis 1970“, BTU Cottbus-Senftenberg 2017), wiss. Tätig­keiten am Deutschen Archäologischen Institut, seit 2016 akademische Mitarbeiterin im Fachgebiet Baugeschichte der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus‐Senftenberg, Forschungs­schwer­punkte: Antike Befestigungs­bauten, Bau‐ und Planungs­geschichte der Moderne, v.a. in Preußen im 19. Jh. und in der DDR.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Thomas-Mann-Gesellschaft statt.

Dienstag

18. Juni 2019

19.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

In Kooperation mit den Opernfreunden Bonn

Sommerliches Konzert

Weitere Informationen folgen.

Die Teilnahme ist nur nach bestätigter Anmeldung
unter mueller [at] uniclub-bonn [dot] de oder
telefonisch unter 0228 / 7296 -101 möglich.

Montag

24. Juni 2019

19. 00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Kirsten Jahn
Geschäftsführerin Metropolregion Rheinland e.V.

Die Metropolregion Rheinland e.V. – ihre Aufgaben und Ziele

Wachsende Bevölkerungszahlen, steigende Pendler*innen-
und Warenströme sowie der Klima- und Strukturwandel stellen
das Rheinland als Lebens- und Wirtschaftsraum vor große Herausforderungen. Eine regionale Zusammenarbeit in den Bereichen Standortmarketing, Kultur, Mobilität, Siedlungs- und Landschaftsentwicklung ist notwendiger denn je, um Lösungen integriert zu erarbeiten. Mit 8,6 Mio. Einwohnern ist das Rheinland die bevölkerungsreichste und eine der dichtest besiedelten Regionen Deutschlands. Es herrscht ein gemeinsames Verständnis, dass es als Ganzes stärker ist als seine Gebietskörperschaften und Institutionen im Einzelnen. Mit dieser Haltung haben sich die Städte und Kreise, die Industrie-, Handels- sowie Handwerkskammern, die Städteregion Aachen und der Landschaftsverband Rheinland 2017 zur Metropolregion Rheinland e.V. zusammengeschlossen. Das Ziel: die Interessen des Rheinlandes gegenüber dem Land, Bund und der EU zu bündeln und zu kommunizieren, die Region in den Bereichen Kultur, Forschung & Bildung, Verkehr & Infrastruktur voranzubringen und eine integrierte Raum- und Mobilitätsentwicklung in partnerschaftlicher Zusammenarbeit weiter zu entwickeln.

Kirsten Jahn, Geschäftsführerin der Metropolregion Rheinland e.V.
Diplom-Geographin, bei Einrichtungen und Unter­nehmen aus den Bereichen Regionalentwicklung, Wirt­schafts­förderung und Touris­mus beschäftigt, ab 2014 Fraktions­vorsitzende der Grünen im Rat der Stadt Köln und stadtentwicklungspolitische Sprecherin, seit 1. März 2019 Geschäftsführerin der Metropolregion Rheinland e.V.

Juli

Montag

01. Juli 2019

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Dr. Mario Holzner,
mit einer Einführung von Prof. Dr. Tilman Mayer

China entgegenkommen? –
Zur Konstruktion einer europäischen Seidenstraße

Die Europäer hat Unbehagen erfasst. Sie beobachten, dass China mit verschiedenen Initiativen nach Europa vordringt. Als spektakulär gelten der Kauf des griechischen Hafens Piräus und die Initiative 16+1, mit der auch auf EU-Staaten unmittelbar Einfluss genommen werden kann. In diesem Kontext werden immer wieder Vorbehalte gegenüber China laut. Konstruktiver ist demgegenüber ein anderer Denkansatz, demzufolge Europa seinerseits ein Großprojekt entwickeln sollte, das der chinesischen bzw. asiatischen Seidenstraße entgegenkommt und insofern die chinesische Initiative gewinnbringend aufgreift. Herr Holzner stellt hier eine neue Studie seines Instituts zu einer „Europäischen Seidenstraße“ als komplementäre Struktur zur chinesischen Initiative vor, von der sowohl China als auch Europa profitieren würden. Mit einer Einführung und Moderation von Prof. Dr. Tilman Mayer.

Dr. Mario Holzner, Stv. Leiter des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw). Forschungsschwerpunkte sind die wirtschaftliche Analyse der Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas. Sein Doktorat hat er zu langfristigen makroökonomischen Folgen von Tourismusspezialisierung an der WU Wien abgeschlossen. Er lehrt Ökonometrie an der Universität Wien.

Prof. Dr. Tilman Mayer ist Professor für politische Theorie, Ideen- und Zeitgeschichte am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Bonn statt.