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Das aktuelle Veranstaltungsprogramm des Uniclubs

 

Archiv
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Dezember

Dienstag

18.12.2018

18.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Wolfgang Holzgreve
(Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKB)

Entwicklung des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und Bedeutung der Seilbahn als Zukunftssicherung

Das UKB bekennt sich zu Exzellenz in Krankenversorgung, Forschung und Lehre. In den Rankings für diese Bereiche erreicht es Spitzen­plätze, und der Fallschweregrad (Case-Mix-Index) ist der zweithöchste in Deutschland. Diese Arbeit wird von mehr als 8.000 Mitarbeitern erbracht, die pro Jahr über 350.000 ambulante, 50.000 stationäre Patienten und über 30.000 Notfälle betreuen. Das ehemalige Kasernenareal mit seinen Pavillonbauten verändert sich stark, und über 350 Mio. € werden in Neubauten investiert: z.B. für die Neurologie und Psychiatrie/Psychosomatik, das Eltern-Kind-Zentrum, ein Forschungs- und ein Herzzentrum. Die Zahl der ambulanten Patienten ist in den letzten sieben Jahren um etwa fünf Prozent pro Jahr gewachsen. Neben den positiven Entwicklungen stößt die Erschließung für den PKW-Verkehr bei der einspurigen Straße an Grenzen. Mobilität wird vom UKB mit Jobtickets, verbesserten Bustakten, Förderung des Fahrradfahrens, Mitfahrmöglichkeiten etc. massiv gefördert.
Eine signifikante Verbesserung ist jedoch nur die Seilbahn, deren Trasse von Ramersdorf über die Haltestelle UN Campus führend die Verkehrsbelastung im Bereich Südbrücke, B 9 und Venusberg deutlich reduzieren würde.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Holzgreve, MBA, Promotion und Habilitation in Münster; 4 Jahre an der University of California;14 Jahre Ordinarius und Departementsvorsteher für Frauenheilkunde am Universitätsspital Basel; seit 2012 Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender UKB.

Januar

Dienstag

08.01.2019

14.00 Uhr

 

Museum Ludwig, Köln


Rita Kersting
(Vize-Direktorin des Museum Ludwig und Kuratorin der Ausstellung)

Ausstellung Gabriele Münter
Malen ohne Umschweife

Gabriele Münter (1877–1962) war eine zentrale Künstlerfigur des deutschen Expressionismus und der Künstlergruppe Der Blaue Reiter, deren Gründung in Münters Haus in Murnau stattfand.
Über ihre Rolle als engagierte Persönlichkeit, Vermittlerin und langjährige Lebensgefährtin Wassily Kandinskys hinaus zeigt diese Ausstellung, wie wichtig und eigenständig Gabriele Münter als Malerin war. Erstmalig werden der Öffentlichkeit über 120 Werke präsentiert, die einen neuen Blick auf diese starke Künstlerin erlauben.

Die Anreise erfolgt individuell.

Treffpunkt:
Kassenbereich
Museum Ludwig

Uhrzeit: 13.30 Uhr

Eintrittspreis:
9,00 €/Person

Die Teilnahme ist nur nach
vorheriger Anmeldung unter mueller [at] uniclub-bonn [dot] de oder telefonisch unter 0228/7296-101 möglich.

Sonntag

13. 01.2019

11.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal


Neujahrsempfang

Eröffnung mit musikalischer Darbietung

Brunch

Brunch, pro Person 25,00 €

Anmeldung erforderlich unter mueller [at] uniclub-bonn [dot] de

Dienstag

15.01.2019

19.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal


Prof. Dr. Axel Priebs
(Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien)

Metropolregion Rheinland –
Wie viel Region braucht der Mensch?
Erfahrungen und Einschätzungen von außen

In ganz Europa und darüber hinaus positionieren sich die großen
Städte gemeinsam mit ihren Nachbarkommunen als Stadt- oder Metropolregion. Das Spektrum der Organisationsformen ist dabei sehr breit und reicht von informellen Kooperationen über GmbH-Lösungen bis zu regionalen Verbänden und Gebietskörperschaften. Auch im Rheinland haben die Akteure die Zeichen der Zeit erkannt. So ist die Stadt Bonn Teil der Metropolregion Rheinland, pflegt aber darüber hinaus u. a. eine enge Kooperation mit ihren Nachbarkreisen.
Der Referent berichtet über Erfahrungen aus anderen Regionen und zeigt Handlungsoptionen auf. Darüber hinaus zieht er eine erste Bilanz nach 17 Jahren Regionsbildung in Hannover, die er in seiner früheren Tätigkeit aktiv mitgestaltet hat, und ermöglicht damit eine Reflektion des bisher im Rheinland Erreichten.

Axel Priebs, geb. 1956 in Hamburg, studierte Geographie an der Universität Kiel. Er war für die Stadt-Umland-Planung im Großraum Bremen zuständig, hat die gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg mitaufgebaut und 22 Jahre im Großraum Hannover gearbeitet, zuletzt in zwei Wahlperioden als Erster Regionsrat und Allgemeiner Vertreter des Regionspräsidenten. Seit April 2018 ist er Professor für Angewandte Geographie, Raumforschung und Raum­ordnung an der Universität Wien.

Prof. Dr. Axel PriebsProf. Dr. Axel Priebs

Mittwoch

23.01.2019

19.00 Uhr

 

Schumpeter-Raum


Prof. Dr. Cyrill Stachniss

Autonome mobile Roboter – wo wir stehen und wo die Reise hingehen könnte.

Autonome Roboter können und werden immer mehr Tätigkeiten übernehmen, die klassischerweise von Menschen durchgeführt wurden. Dies ist in spezialisierten Bereichen im industriellen Umfeld schon lange der Fall, jedoch erobern kognitive technische Systeme immer mehr unseren Alltag. Dies beginnt mit Staubsaugerrobotern und selbständigen Rasenmähern und reicht hin zu autonomen Taxis, Fahrzeugen und Landmaschinen. Dieser Vortrag illustriert die grundlegenden Fähigkeiten solch autonomer Systeme anschaulich, gibt einen Ausblick, wohin die Reise gehen könnte, und stellt die Beteiligung Bonner Forscher an relevanten Vorhaben dar.

Cyrill Stachiss, Professor an der Universität Bonn und Leiter des Laboratoriums für Photogrammetrie und Robotik. Dissertation „Exploration and Mapping with Mobile Robots“ (Freiburg); Habil 2009; Gastdozent an der Universität Saragossa (Spanien) und Forscher am schwedischen Institut für Technologie in der Forschungsgruppe von Roland Siegwart. Er ist Sprecher des DFG „Cluster of Excellence“ EXC 2070 „PhenoRob - Robotics and Phenotyping for Sustainable Crop Production“ und der DFG Forschungs­gruppe FOR 1505 „Mapping on Demand“. In der Forschung konzentriert er sich auf Prinzipien der Wahrscheinlich­keits­rechnung im Kontext der mobilen Robotik, Navigation und Wahrnehmung.

Prof. Dr. Cyrill StachnissProf. Dr. Cyrill Stachniss

Donnerstag

31.01.2019

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal


Franziska Schwarzbach

Vom moddrigen Lehm zum Denkmal aus Bronze und Stein– Entstehungsgeschichten und Bilder zum Lise-Meitner-Denkmal

Einführung:
Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet

2013 wurde ein internationaler Wettbewerbs zur Errichtung eines Lise-Meitner-Denkmals im Ehrenhof der Humboldt-Universität zu Berlin ausgelobt. Von 81 Bewerbungen wurden zur Einreichung eines konkreten Entwurfs sechs Künstler aufgefordert. Franziska Schwarzbach ging als Siegerin hervor. Präsentiert werden eine „Reise“ in ihr Atelier, die Kunstgießerei Marco Flierl in Berlin-Weissensee, die Kunstformerei Marcus Schulz in Berlin-Weissensee und in den Ehrenhof der Humboldt-Universität.

„Meine Kindheit verbrachte ich in Schwarzenberg im Erzgebirge. Ich lernte Latein und wie man Rinder aufzieht. Mein Studium der Architektur an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Selman Selmanagić war das Beste, was es gab. Ich lernte Gropius, Neutra, Wachsmann kennen und wollte Architektin werden. „Gott sei Dank“ trieb es mich zur Bildhauerei. Ich ritze, schnitze, hacke, knete den ganzen Tag und lebe davon.“
(Franziska Schwarzbach)

Franziska SchwarzbachFranziska Schwarzbach
Februar

Mittwoch

06.02.2019

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal


Prof. Dr. Klaus Herbers

Der heilige Jakobus und der Jakobsweg.
Die Bedeutung des Apostels und der Pilgerfahrten für die Entwicklung Europas

Im völlig unbekannten Nordwesten Spaniens, in Santiago de Compostela, wurde zu Beginn des 9. Jahrhunderts ein Grab entdeckt. Man identifizierte es mit dem des hl. Jakobus. Wie kam es dazu? War der Apostel nicht in Jerusalem enthauptet worden? Wollte man eine Identifikationsfigur gegenüber dem inzwischen größeren Teil Spaniens aufbauen?
Der Vortrag wird zunächst diesen Fragen nachgehen, danach die Entwicklung der Pilgerfahrten seit dem 11. Jahrhundert konturieren und fragen, wie aus dem kleinen Ort „am Ende der Welt“ ein europäischer Pilgerort werden konnte. Dabei werden auch Kultspuren und Pilgerberichte aus dem Rheinland gewürdigt.

Prof. Dr. Klaus Herbers, Studium der Geschichte und Romanischen Philologie. 1980 Promotion („Der Jakobuskult und der Liber Sancti Jacobi“, TU Berlin), 1994 Habilitation („Papst Leo IV. und das Papsttum in der Mitte des 9. Jh.s“, Tübingen). Seit 1998 Inhaber des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg. Zahlr. Publ., hier insbes. Jakobsweg. Geschichte und Kultur einer Pilgerfahrt (Beck‘sche Reihe 2394), 2006; Geschichte der Päpste in Mittelalter und Renaissance (Reclams Universal-Bibliothek 19275), 2014.

Mittwoch

13.02.2019

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal


Prof. Dr. Martin Werding
(Ruhr-Universität Bochum)

Demographischer Wandel und Rentenfinanzen: Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten

Die Alterung der „Baby-Boomer“ wird die demographische Alterslast in Deutschland zwischen 2020 und 2035 stark erhöhen. Auch danach wird sich die Situation aller Voraussicht nach nicht entspannen. Realistische Variationen der wichtigsten Determinanten der demographischen Entwicklung ändern daran kaum etwas. Das deutsche Alterssicherungssystem muss daher an die Gegebenheiten einer Gesellschaft mit hoher Alterslast angepasst werden. Im Vortrag wird aufgezeigt, wie der absehbare demographische Wandel die finanzielle Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung unter dem derzeit geltenden Recht in den nächsten Jahrzehnten beeinflusst. Betrachtet werden auch die Effekte aktuell diskutierter Reformoptionen für das gesetzliche Rentensystem, etwa eine dauerhafte Fixierung des Rentenniveaus, ggf. auch in Kombination mit einer Fixierung der Beitragssätze. Ferner wird diskutiert, auf welche Weise eine Bewältigung des demographischen Wandels innerhalb der Rentenversicherung und des Gesamtsystems der Alterssicherung gelingen kann.

Martin Werding, Studien der Philosophie und der Volkswirtschaftslehre in München und Passau; Promotion und Habilitation in Volkswirtschaftslehre; von 2000 bis 2008 Leiter des Forschungsbereichs Sozialpolitik und Arbeitsmärkte im ifo Institut für Wirtschaftsforschung, München; seit 2008 Inhaber des Lehrstuhls für Sozialpolitik und öffentliche Finanzen an der Ruhr-Universität Bochum.

Prof. Dr. Martin WerdingProf. Dr. Martin Werding

Dienstag

19.02.2019

18.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal


Wolfgang Benz, Johannes Czwalina, Dan Shambicco

Nie geht es nur um Vergangenheit - Schicksale und Begegnungen im Dreiland 1933-1945

Buchvorstellung

Heute gibt es nur noch wenige Zeitzeugen, die den Zweiten Weltkrieg mit- und überlebt haben. Schon bald werden wir nur noch Berichte aus zweiter Hand hören können.
Im vorgestellten Buch erzählen ehemalige Flüchtlinge, deren Heimat in der Zwischenzeit das Dreiländereck geworden ist oder deren Fluchtweg diese Gegend gekreuzt hat, von ihren schrecklichen Erlebnissen, von Feigheit und Denunziation, aber auch von Mut und Hilfsbereitschaft. Unter den Beiträgern befinden sich nicht nur letzte Überlebende des Holocaust und deren Kinder, sondern auch Nachkommen von Tätern, die selbst unter den Verbrechen ihrer Vorfahren leiden.

Einführung:
Prof. Dr. Wolfgang Benz

Lesung:
Johannes Czwalina und
Dan Shambicco, Hrsg.

Nie geht es nur um Vergangenheit – Schicksale und Begegnungen im Dreiland 1933-1945Buchcover