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Das aktuelle Veranstaltungs­programm des Uniclubs

 

Archiv
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Vorankündigungen

September 2021 bis Januar 2022

Wir freuen uns, dass wir Ihnen bald wieder mehr Veranstaltungen anbieten können. Hier unsere Vorankündigungen:

09.09.2021 | 18.00 Uhr | Wolfgang Paul Saal

Vernissage

NaturArt

Prof. Nina Dethloff

Anmeldung erforderlich


15.09.2021 | 19.00 Uhr | Wolfgang Paul Saal

Milena Wilke

Animato Konzert

(ursprüngl. geplant für den 21.04.2021)

Anmeldung erforderlich


22.09.2021 | 18.00 Uhr | Wolfgang Paul Saal

Kooperation mit den Opernfreunden Bonn

Sommerliches Konzert

Anmeldung erforderlich


26.10.2021 | 19.00h | Schumpeter Sitzungsraum

Vortrag

Prof. Dr. Hans-Peter Ullmann

Eine „Vierte Gewalt”? Der Bundesrechnungshof in der frühen Bundesrepublik“


09.11.2021 | 19.00 Uhr | Wolfgang Paul Saal

Vortrag

Prof. DR. Joachim Scholtyseck

Von Gütersloh in die Welt.
Reinhard Mohn – ein Jahrhundertunternehmer?


16.11.2021 | 19.00 Uhr | Wolfgang Paul Saal

Vortrag

Prof. Dr. Eberhardt Fischer

Wälder im Nebel – Biodiversitätsforschung und Regenwaldschutz in Rwanda


30.11.2021 | 19.00h Wolfgang Paul Saal und Online

Vortrag

Prof. Dr. Bernhard Misof
Director Zoological Research Museum (ZFMK), Bonn
Head of Center for Molecular Biodiversity Research

Naturkundliche Forschungsmuseen im Wandel

(Arbeitstitel)


25.01.2022 | 18.00 Uhr | Wolfgang Paul Saal

Vernissage Dierk Engelken

August

Dienstag
17. August 2021
11.00 Uhr


ARP MUSEUM, Bahnhof Rolandseck

Ausgebucht

Ausstellung

RODIN / ARP

Sammlungspräsentation August Macke und die Rheinischen Expressionisten

Führung:
Astrid von Asten M.A.
Kuratorin der Ausstellung

Zum ersten Mal treffen in einer dialogischen Museumsausstellung zwei der wichtigsten Neuerer der modernen Plastik aufeinander: Auguste Rodin (1840–1917) und Hans Arp (1886–1966). Beide stehen für den Beginn einer jeweils neuen Ära der Bildhauerei. Anhand von mehr als 100 Werken macht die groß angelegte Schau überraschende Verwandtschaften ihres Schaffens erlebbar. Der enge Dialog verdeutlicht zugleich, wie sich in Rodins Skulpturen bereits wesentliche Voraussetzungen der Abstraktion abzeichnen, die für die nachfolgende Künstlergeneration wegweisend wurden.
Mit der erkenntnisreichen Begegnung der Werke von Rodin und Arp erweitert das Arp-Museum seine Reihe der Rendezvous des Amis um einen einzigartigen Höhepunkt aus einem generationsübergreifenden Blickwinkel. Die komplexe Präsentation vereint Skulpturen, Reliefs und Zeichnungen – darunter ikonische ebenso wie weniger bekannte Arbeiten. Möglich wird dies durch die großzügige Unterstützung internationaler Museums- und Privatsammlungen.
In der Gegenüberstellung wird deutlich, dass bei allen offensichtlich formensprachlichen Unterschieden beide Künstler eine Reihe verwandter Forderungen und übergeordneter bildkünstlerischer Prinzipien verbindet, die der Jüngere konsequenterweise in die Abstraktion führt.
Zu diesen Prinzipien, deren unerschöpfliche Quelle die große Werkstatt der Natur (Arp) bildet, zählen Vielansichtigkeit und Metamorphose, Entstehung und Wachstum sowie die Behandlung von Oberfläche und Volumen. Überdies einen sie die Methoden des Fragmentierens, der Konstruktion und Dekonstruktion sowie das Infragestellen traditioneller Auffassungen des Denkmalbegriffs oder des Sockels.
Einen spürbar persönlichen Aspekt bilden die Huldigungen, mit denen Arp Rodin seinen tiefempfundenen Respekt zollt. Im kreativen Umfeld des Pariser Surrealismus ehrt Arp den herausragenden Bildhauer Rodin erstmals namentlich mit der hinreißenden Plastik Automatische Skulptur (Rodin gewidmet). 1952 dann verfasst er mit dem Gedicht Des échos de pérennité eine gleichsam tiefgründige lyrische Hommage à Rodin.
(Text entsprechend der Ankündigung des Arp Museums)

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://arpmuseum.org/ausstellungen/wechselausstellungen/aktuell/rodin-arp.html
Hier vorab der Link zu einem interessanten Bericht über die Ausstellung im Bonner General-Anzeiger:
http://rp-ga-epaper.s4p-iapps.com/artikel/968237/19524175

Kosten (Führung und Eintritt): 17,50 €
Treffpunkt: Foyer ARP MUSEUM, Bahnhof Rolandseck
Uhrzeit: 10.45 Uhr

Bitte melden Sie sich bis zum 06.08.21 unter mueller [at] uniclub-bonn [dot] de. Aufgrund der derzeitigen Rechtslage ist die Zahl der Teilnehmer/innen leider stark begrenzt, deshalb erfolgt die Aufnahme in der Reihenfolge der Anmeldungen.

Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme erst nach bestätigter Anmeldung möglich ist!

Juli

Dienstag
27. Juli 2021
14.30 Uhr,

 

Kunstmueseum Bonn

Ausstellung

Aufbruch in die Moderne

Sammlungspräsentation August Macke und die Rheinischen Expressionisten

Führung:
Dr. Stefanie Kreuzer
Kuratorin der Ausstellung

Die Präsentation AUFBRUCH IN DIE MODERNE gliedert sich in drei Kapitel, die mit den malerischen und grafischen Werken der Sammlung der Klassischen Moderne – August Macke und die Rheinischen Expressionisten – einzelne Episoden der Geschichte zum Beginn des 20. Jahrhunderts erzählen und damit die Kunstwerke in einen größeren geschichtlichen Kontext stellen. Verfolgt wird hier keine strenge klassisch kunsthistorische Präsentationsform, sondern die Idee, dass Kunstwerke auf vielen Ebenen kommunizieren und Erkenntnis produzieren. Sie teilen uns etwas über ihr Entstehen, über die wissenschaftlichen Episteme der Zeit, über kunstwissenschaftliche Diskurse, über die Gesellschaften und die Menschen darin sowie über die heutigen Betrachter:innen mit. Wichtig hierbei ist die Beziehung der Kunstwerke zu den anderen Gegenständen, Werkzeugen, Erfindungen und Entdeckungen, die Ausdruck grundsätzlicher Einstellungen zur Welt sind. Jedem dieser Phänomene, seien sie bedeutend oder nichtig, liegt nicht nur diese Perspektivierung im Hinblick auf die Welt zugrunde, sondern es ist diese Einstellung, die diese Phänomene erst entstehen lässt. Die Präsentation zeigt in Ausschnitten, was gleichzeitig auf verschiedenen Gebieten des kulturellen, wissenschaftlichen oder gesellschaftlichen Lebens geschah. Die Geschichte der Kunstwerke wird hier in unterschiedliche Konstellationen der Dinge eingebunden. Dies bedeutet, dass Kunstwerke immer mehrdeutig interpretierbar sind und es sich daher um komplexe Gebilde handelt, die mit verschiedenen Bezugssystemen verbunden werden können. Unter Bezugssystemen verstehen wir sowohl kunstimmanente Aspekte als auch außerkünstlerische – kulturelle, geschichtliche, technische, wissenschaftliche etc. – Diskurse, Vorstellungen und Erkenntnisse sowie Fiktionen. Die Werke besitzen daher eine offene Struktur, die ihre Interpretation nicht zum Abschluss kommen lässt. Unsere Leseweise der Präsentation steht im Zeichen des AUFBRUCHS IN DIE MODERNE, des Aufbruchs in ein neues Jahrhundert, das große Veränderungen auf allen Ebenen des menschlichen Lebens bereithält.
(Text aus der Ankündigung des Kunstmuseums)

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.kunstmuseum-bonn.de/de/ausstellungen/aufbruch-in-die-moderne

Donnerstag
15. Juli 2021
19.00 Uhr

 

Vortrag und Diskussion
online

Dr. Julia Titze

Zuhören statt Imponieren im Verkauf?
Neue Erfolgspotenziale der Personalpsychologie

Einführung und Moderation:
Prof. Dr. Gerhard Blickle, Leiter der Abteilung Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie des Instituts für Psychologie der Universität Bonn

Wie kann der Vertrieb eines Unternehmens noch erfolgreicher werden? Diese Frage bewegt nicht nur die Spitzen von etablierten Konzernen, sondern auch die Gründungspersonen von Start-ups. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist die Auswahl des richtigen Verkaufspersonals – denn von den Persönlichkeiten im Verkauf hängt die Kaufentscheidung des Kunden oftmals maßgeblich ab, sofern es sich nicht um ein besonders attraktives Trendprodukt oder eine gerade angesagte Marke handelt. Auch Human Resources-Abteilungen, die für die Auswahl und Entwicklung der Mitarbeitenden im Vertrieb verantwortlich sind, stellen sich angesichts des hart umkämpften Marktes um die echten Talente die Frage: Welche Potentiale haben wir noch nicht ausgeschöpft, um erfolgreiche Verkäuferpersönlichkeiten auszuwählen und zu entwickeln? Der Vortrag präsentiert die wichtigsten Erkenntnisse zur personalpsychologischen Vertriebsforschung und beleuchtet diese auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung im Vertrieb.

Dr. Julia Titze war nach ihrem Psychologiestudium an der Universität Bonn über 10 Jahre als HR-Spezialistin im Vertrieb für die Auswahl und Entwicklung von selbstständigen Vertriebsmitarbeitenden bei einem Finanzdienstleistungsunter¬nehmen tätig. Parallel dazu hat sie als externe Forschungspartnerin mit dem Lehrstuhl für Arbeit-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie der Universität Bonn viele Studien über den Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und vertrieblicher Leistung durchgeführt und hierüber auch promoviert. Nach einigen Jahren als Eignungsdiagnostikerin (DIN 33430) der Bonner Unternehmensberatung ITB Consulting leitet sie heute das Coaching Unternehmen: Rückenwind – Health Care & Business Consulting.

Dr. Julia Titze
Dr. Julia Titze

Nichtmitglieder des Uniclubs können sich unter programm [at] uniclub-bonn [dot] de anmelden. Sie erhalten dann eine Anleitung und Link, über den Sie sich zu der Videoveranstaltung einloggen können.


Eine Videoaufzeichnung des Vortrags ist im Anschluss an die Veranstaltung 4 Wochen lang im Downloadbereich für Mitglieder unter Vorträge zu sehen.

Juni

Dienstag
8. Juni 2021
19.00 Uhr

 

Vortrag und Diskussion
online

Prof. Dr. Sören Auer

Die Publikationsflut meistern:
Wissenschaftliche Beiträge mit dem Open Research Knowledge Graph organisieren

Die Vermittlung von Forschungswissen hat sich seit vielen hundert Jahren nicht grundlegend verändert: Sie ist in der Regel dokumentenbasiert – früher als klassischer gedruckter Aufsatz, heute als PDF. Bei rund 2,5 Millionen neuen Forschungsbeiträgen pro Jahr ertrinken Forscher in einer Flut von pseudo-digitalisierten PDF-Publikationen. Die Folge ist eine erhebliche Schwächung der Forschung. Der Referent plädiert dafür, wissenschaftliche Beiträge strukturiert und semantisch als Wissensgraph darzustellen. Der Vorteil ist, dass die in einem Wissensgraphen dargestellten Informationen von Maschinen und Menschen gelesen werden können. Der Vortrag gibt einen Überblick über den Open Research Knowledge Graph (ORKG), der diesen Ansatz umsetzt und es ermöglicht z.B. als tabellarische Vergleiche komprimierte Überblicke über den Stand der Forschung zu Forschungsfragen zu geben.

Nach Stationen an den Universitäten Dresden, Ekaterinburg, Leipzig, Pennsylvania, Bonn und der Fraunhofer-Gesellschaft wurde Prof. Auer im Jahr 2017 zum Professor für Datenwissenschaft und Digitale Bibliotheken an der Leibniz Universität Hannover und zum Direktor der Technischen Informationsbibliothek (TIB) ernannt, der weltweit größten Fachbibliothek für Technik und Naturwissenschaften.

Prof. Auer hat wichtige Beiträge zu semantischen Technologien, Knowledge Engineering und Informationssystemen geleistet. Er ist Autor (bzw. Ko-Autor) von über 200 begutachteten wissenschaftlichen Publikationen. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter einen ERC Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrats, eine SWSA Zehn-Jahres-Auszeichnung, den ESWC 7-year Best Paper Award oder den OpenCourseware Innovation Award.

Nichtmitglieder des Uniclubs können sich unter programm [at] uniclub-bonn [dot] de anmelden. Sie erhalten dann eine Anleitung und Link, über den Sie sich zu der Videoveranstaltung einloggen können.


Eine Videoaufzeichnung des Vortrags ist im Anschluss an die Veranstaltung 4 Wochen lang im Downloadbereich für Mitglieder unter Vorträge zu sehen.

Mai

Mittwoch
05. Mai 2021
19.00 Uhr

 

Vortrag und Diskussion
online

Prof. Dr. Joachim L. Schultze
(Uni Bonn, LIMES, DZNE)

Wissenschaftsbetrieb im 21. Jahrhundert –
was lernen wir aus der Pandemie?

Die technischen Möglichkeiten für eine moderne Wissenschaft sind besser als je zuvor: Sie hat sich in den vergangenen Jahrzehnten international in ein streng organisiertes und hoch-kompetitives System verwandelt. Die Zahl der Publikationen zu COVID-19 sowie der explosionsartige Erkenntnisgewinn zum pandemischen Geschehen könnten als Zeichen gewertet werden, dass der Wissenschaftsbetrieb bereits optimal für kommende Krisen aufgestellt ist. Eigene Erfahrungen aus den letzten 14 Monaten lassen mich daran zweifeln. Wir haben viel Glück gehabt. Am Beispiel der eigenen Wissenschaft zu SARS-CoV-2 und COVID-19 möchte ich zeigen, welche Veränderungen notwendig sein werden, um den Wissenschaftsbetrieb auf die Krisen des 21. Jahrhunderts vorzubereiten.

Professor Schultze ist seit 2020 Direktor des Forschungsbereichs System Medizin am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Direktor der PRECISE Platform for Single Cell Genomics and Epigenomics am DZNE und der Universität Bonn sowie Professor für Genomik und Immunregulation am LIMES-Institut der Universität. Er studierte Humanmedizin in Tübingen und lernte den Wissenschaftsbetrieb am Dana-Farber Cancer Institute der Harvard Medical School kennen. Mit einem Sofja-Kovalevskaja Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung kam er 2001 nach Deutschland zurück und trat eine Professur für Tumorimmunologie an der Universität Köln an. Im Jahr 2007 wechselte er ans LIMES-Institut der Universität Bonn. Professor Schultze koordiniert das von der DFG geförderte Netzwerk der Sequenzierzentren und ist Standort-Sprecher des West German Genome Center in Bonn. Bereits im März 2020 hat er die Deutsche COVID-19 OMICS Initiative (DeCOI) ins Leben gerufen, die er bis heute koordiniert und der mehr als 65 Arbeitsgruppen an etwa 45 Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland angehören. Er hat mit DeCOI und seiner Arbeitsgruppe zum Verständnis der COVID-19 Erkrankung beigetragen und ist im Rahmen des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM) an zwei der vom BMBF geförderten Projekte beteiligt, die eine nachhaltige Infrastruktur zur Pandemiebekämpfung aufbauen sollen.

Prof. Dr. Joachim L. Schultze
Prof. Dr. Joachim L. Schultze

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Eine Videoaufzeichnung des Vortrags ist im Anschluss an die Veranstaltung 4 Wochen lang im Downloadbereich für Mitglieder unter Vorträge zu sehen.

März

Donnerstag
04. März 2021
19.00 Uhr

 

Vortrag (in englischer Sprache) und Diskussion
online

Prof. Dr. Dietmar Schmucker

Molecular genetics of cognitive development:
How biological information

Dies ist der erste Vortrag einer neuen Reihe, in der wir mit der Alexander von Humboldt Stiftung zusammenarbeiten und Wissenschaftler aus der Region Köln/Bonn, die von der Humboldt Stiftung gefördert werden, zu Vorträgen aus unterschiedlichen Fachgebieten in den Uniclub einladen. Der interdisziplinäre wissenschaftliche Dialog sowie die Verbreitung und Diskussion der Forschungsergebnisse über den engeren Rahmen des jeweiligen Faches hinaus sind die Ziele dieser Reihe, denen der Universitätsclub ebenso wie die Alexander von Humboldt Stiftung verpflichtet sind. Den Auftakt macht dieser Vortrag über die Aufnahme, Speicherung und Verarbeitung von Informationen im Gehirn.

Zum Vortrag:

The human brain has an estimated 100 billion synapses and development of its ordered circuitry requires a precise matching of an immense number of pre- and post-synaptic contacts. As a developmental and molecular biologist I am part of a research community that tries to identify the molecular mechanisms that enable the emergence of such remarkable complexity. I will discuss recent progress in this field. I will mainly focus on examples that illustrate how new break-through technologies are currently revolutionizing our understanding of brain development, plasticity, and function.

Much of this progress seems to occur “quietly” and without a much deserved discussion in the public sphere. Yet the same time this new research has broad impact on concepts of education, the understanding of neurological diseases, and modern medicine in general. Moreover, this progress has the potential to challenge several of our philosophical concepts of human nature. Aim of this lecture will be to use a small number of examples to illustrate how molecular biology is rapidly changing our understanding of brain development/function and discuss its implications within and beyond natural sciences.

Prof. Schmucker studied at the LMU Munich and did his Ph.D. at the Max-Planck Institute in Göttingen, Germany. The subject was Drosophila Neurogenetics, his supervisor Dr. H. Jäckle. He worked for many years in the USA where he did four years postdoctoral work at UCLA with Larry Zipursky, HHMI Investigator Los Angeles. At the end of 2001 he started his own lab, as Assistant Professor at Harvard Medical School, Department of Neurobiology, with promotion to Associated Professor in January 2008. From 2010 until August 2019 he has been a group leader at VIB, and Professor at University Leuven (KUL), in Belgium. In 2019 he was awarded an Alexander von Humboldt Professorship and joined the LIMES Institute in Bonn as a group leader and Professor at the University of Bonn.

Throughout his professional career his research interest was on neuronal wiring, with a focus on genetics, biochemistry and imaging. Prof. Schmucker discovered and characterized the molecular diversity of the neuronal receptor Dscam1, a paradigmatic example how single genes can generate thousands of receptor isoforms, essential for neuronal self-recognition and wiring.

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Februar

Dienstag
02. Februar 2021
19.00 Uhr

 

Vortrag und Diskussion
online

Prof. Dr. Wataru Watanabe
Universität Meijo in Nagoya, Japan

Das japanische Thronfolgerecht: Entstehung und Zukunft des kaiserlichen Hausgesetzes

2019 wurde die Inthronisierung des neuen Kaisers Naruhito gefeiert. Parallel wird seither eine Reform der japanischen Thronfolge diskutiert. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, ob das kaiserliche Hausgesetz von 1947 weibliche Thronfolge weiter ausschließen soll. Beim Erlass eines Sondergesetzes vom 2017, das die im kaiserlichen Hausgesetz nicht vorgesehene Abdankung des damals 83-jährigen Kaisers Akihito ermöglichte, fassten beide Kammern des Parlaments den Beschluss, dass vor allem die Fragen der Sicherstellung der stabilen Thronfolge und der Einrichtung von weiblichen kaiserlichen Familienzweigen zu untersuchen seien. Dies hat der Diskussion über die weibliche Thronfolge neuen Impuls verliehen. Der Vortrag hat das Ziel, die Bedeutung der „dynastischen“ Thronfolge im Sinne der Japanischen Verfassung aus historischer Sicht zu klären und behandelt damit staatsrechtliche Fragen der anstehenden Reformen.

Wataru Watanabe ist Professor der Universität Meijo in Nagoya, Japan. Seine Fachgebiete sind Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Kommunalrecht sowie Verfassungsgeschichte. Nach der Absolvierung des Diplom- und Masterstudiums an der Waseda Universität in Tokio nahm er ein Studium im Magisterkurs Rechtsvergleichung in Bonn auf. Hier wurde er mit der Dissertation "Die Bedeutung von Vorrang und Vorbehalt des Gesetzes für kommunale Satzungen" promoviert, betreut von Prof. Dr. Jost Pietzcker. Seit August 2019 forscht er als Gastwissenschaftler am Lehrstuhl von Prof. Dr. Klaus Ferdinand Gärditz an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät unserer Universität.

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Januar

Dienstag
12. Januar 2021
19.00 Uhr

 

Vortrag und Diskussion
online

Gregor Gielen

150 Jahre Deutscher Aktienmarkt – Erkenntnisse aus der Kursentwicklung für heute und die Zukunft

Kriege und Währungsumbrüche verhinderten lange Zeit, dass wir ein vollständiges Bild der langjährigen Entwicklung des deutschen Aktienmarkts hatten. Die sorgfältige Verknüpfung der Einzelteile führt zu einem sehr nützlichen Gesamtbild. Auch wer weder Finanzsachverständiger noch Historiker ist, soll am Ende des Vortrags selbst entscheiden können, ob sich ein Investment am deutschen Aktienmarkt lohnt oder sogar zwingend notwendig ist.

Gregor Gielen ist seit dem Abschluss des BWL-Studiums in München im Sektor Global Asset Management tätig. Sein beruflicher Werdegang führte von einer privaten bankenunabhängigen Vermögensverwaltung (München) über internationales Fondsmanagement (Frankfurt) und Beratung amerikanischer institutioneller Anleger (New York) sowie Geschäftsführung einer KAG zum eigenen Financial Consulting. Im Mittelpunkt stehen dabei die Finanzanalyse, das Portfoliomanagement, Finanzjournalismus, Unternehmensbewertung vor IPOs und die Entwicklung mathematisch definierter Trend-Folge-Systemen für Währungen, Aktien und Zinsen. Er erarbeitete und publizierte einen Performance-Index des Deutschen Aktienmarkts mit Monatsdaten seit 1870, den er im Vortrag präsentiert.

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