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Das aktuelle Veranstaltungsprogramm des Uniclubs

 

Archiv
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Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli
Mai

Donnerstag

24.05.2018

19.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

3. Gesprächskonzert der Reihe
„Musizieren – Musik erklären – Musik verstehen“

in Kooperation mit dem Netzwerk Ludwig van B.

Judith Stapf, Violine

Aus welchem Holz …? – Musikalische Ahnenforschung in der neueren Geschichte der Violinsonate

Musikalische Wurzeln und Verzweigungen möchte die junge Geigerin der Barenboim-Zaid-Akademie Judith Stapf im dritten Konzert der neuen Konzertreihe erforschen: Warum wird einer Geiger – und aus welchen „Eltern“ wird eine Komposition für die Geige geboren? Judith, Tochter einer Sängerin und eines Pianisten, hatte sich schon fast vor dem Sprechen eigenständig für ihr Instrument entschieden. Die Violine und deren Möglichkeiten kennenzulernen, war ihr schon immer wichtiger als alles andere.

Nahezu jeder zur Klassik neigende Komponist hat für dieses Instrument komponiert, das in großen Gruppen den „Sound“ eines Orchesters bestimmt. Etliche Klassiker waren im 19. Jahrhundert auch für die Weiterentwicklung der solistischen Violine bestimmend, aber nur bei den wenigsten gehören die Violinsonaten zu ihren wichtigsten Werken. Am Beispiel von Kompositionen für Violine und Klavier von Gabriel Fauré, Aaron Copland und Elliott Carter spielt und spricht Judith Stapf über Lehrer- und Schülerbeziehungen, über Bewunderung, Annäherung und Abgrenzung, über Zuneigung und Zueignung. Dabei kommt einer Frau eine besondere Rolle zu, nämlich der charismatischen Komponistin und Dirigentin Nadia Boulanger.

Der Universitätsclub führt mit diesem Konzert seine kürzlich begonnene Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Ludwig van B. fort, in der Musikstudierende nicht nur zu Konzerten eingeladen, sondern durch ihren jeweils persönlichen und fachlichen Zugang zum „Sinn und Unsinn“ von Musik auch als Musikerpersönlichkeiten erkennbar werden.

Judith StapfFoto: Markus Bollen
Juni

Donnerstag

07.06.2018

15.00 Uhr

 

Schatzkammer von St. Servatius, Kirchplatz 53721 Siegburg

Exkursion mit Führungen

Schatzkammer St. Servatius und Katholisch-Soziales Institut Siegburg

Die Schatzkammer Sankt Servatius beherbergt einen der bedeutendsten erhaltenen Kirchenschätze des Mittelalters. Als Gründer des Klosters St. Michael schuf der Kölner Erzbischof Anno II. im 11. Jahr­hundert dessen Grundlage durch die Schenkung zahlreicher Reliquien. Nach seiner Heiligsprechung im Jahr 1183 wurden seine Gebeine, aufbewahrt im prachtvollen Annoschrein, ebenfalls Teil des Kirchen­schatzes. Nach einer umfassenden Restaurierung zwischen 1994 und 2016 weihte der Kölner Generalvikar Dr. Dominik Meiering die Schatzkammer im September 2016 ein.

Die Gebäude des Klosters St. Michael wurden im 18. Jahrhundert durch Brände zerstört und durch den bis heute erhaltenen barocken Gebäude­komplex ersetzt. Nach der Ergänzung durch einen modernen Neubau ist das ehemalige Kloster seit Mai 2017 Sitz des Katholisch-Sozialen Instituts (KSI). Als modernes Tagungshaus ist das KSI zugleich Ort des Dialogs zwischen Kirche, Politik und Gesellschaft.

Katholisch-Soziales Institut SiegburgKatholisch-Soziales Institut Siegburg

Die Teilnahme ist nur nach bestätigter Anmeldung unter mueller [at] uniclub-bonn [dot] de oder telefonisch unter 0228 / 7296 - 101 möglich.

Dienstag

12.06.2018

19.30 Uhr

 

Schumpeter-Raum

Max-Huber-Gedächtnis-Reihe „Bonner Köpfe“

Prof. Dr. Heinz Schott

Johannes Müller (1801–1858) in Bonn

Der Physiologe, vergleichende Anatom und Meeresbiologe Johannes Müller studierte an der neu gegründeten Universität Bonn Medizin. Er habilitierte sich hier 1824 und wurde 1828 zunächst zum außer­planmäßigen Professor und 1830 zum Ordinarius ernannt. 1833 folgte er einem Ruf an die Berliner Universität, wo er ein Forschungslabor einrichtete, das Welt­ruhm erlangte. Seine Schüler, darunter Emil du Bois-Reymond, Hermann von Helmholtz und Rudolf Virchow, gehörten zu den wichtigsten Wegbereitern der naturwissenschaftlichen Medizin und Biologie. Der Vortrag beleuchtet insbesondere Müllers Bonner Zeit, in der romantische Naturphilosophie und exakte Naturforschung oft Hand in Hand gingen. Nebenbei war Müller Sekretär der Leopoldina, deren Präsident seinerzeit der Botaniker Christian Gottfried Nees von Esenbeck war.

Dr.med. Dr. phil. Heinz Schott, Professor (Emeritus) für Geschichte der Medizin; Studium der Medizin und Philosophie an den Universitäten Heidelberg, Glasgow und München (TU); Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Freiburg 1978-1987, Habilitation 1982; Leiter des Medizinhistorischen Instituts der Universität Bonn 1987-2016.

Johannes Müller

Mittwoch

20.06.2018

19.30 Uhr

 

Schumpeter-Raum

Dr. Andrew Flack

A world writ small: histories of the modern British zoo

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Britischen Gesellschaft statt, Vortragssprache ist englisch

Since their inception in their modern form towards the end of the eighteenth century, zoological gardens have undergone enormous change. Across the period, Britain’s zoos have often been at the heart of the story of global zoos. This lecture will explore the histories of two of Britain’s foremost zoological gardens between their inception as enlightened spaces of science, spectacle and “rational recreation”, and their more recent attempts to transform into sanctuaries for the imperiled wild.

London Zoo, established in 1828, was an emblem of imperium at the heart of the metropolis and hosted a vast array of exotic beings – human and more-than-human – across its life. Soon after it opened its gates, a swathe of smaller zoos opened across the British Isles. Few of them lasted, many succumbed to intense financial pressures. Bristol Zoo is now is the oldest surviving provincial zoo anywhere in the world. Opened in 1836, it has often been at the vanguard of innovation in the zoo world. By focusing on these two connected but rather distinct zoological gardens, this lecture will dismantle much of what you think you know about zoos.

Dr. Andrew Flack teaches modern history at the University of Bristol, having earned his doctorate from the same institution in 2014. His first book – The Wild Within: histories of a landmark British zoo (2018) – is a deep examination of the history of human encounters with animals at Bristol Zoo. He has also published in Anthrozoös, Environment and History and in Journal of Historical Geography as well as in various edited collections. He has worked with creative industry partners to experiment with new technologies and new ways of communicating the past and with the BBC across their film, print and online platforms.

Die Teilnahme ist nur nach bestätigter Anmeldung unter mueller [at] uniclub-bonn [dot] de oder telefonisch unter 0228 / 7296 - 101 möglich.

Dienstag

26.06.2018

18.30 Uhr

 

Schumpeter-Raum

Dr. Rüdiger von Tiedemann

Nostalgie und Utopie: Winckelmann und der Klassizismus um 1800

Johann Joachim Winckelmann (1717–1768) gehört zu den Weg­bereitern der Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie. Im Zentrum hier steht das von ihm entworfene Bild der griechischen Kunst und Kultur, das einen Wandel der Antike-Rezeption einleitete und den Klassizismus um 1800 wesentlich prägte. Winckelmann machte die griechische Antike zu einer Wunschzeit, nostalgisch betrauert, während die Relikte ihrer Kunst normativen Rang für die Gegenwart erhielten. Anlässlich seines 250. Todestages soll auch der biographische Kontext seiner Beschäftigung mit dem Altertum Berücksichtigung finden.

Dr. Rüdiger von Tiedemann: geb. 1944, Studium der Ver­gleichen­den Literaturwissenschaft, Ger­manistik und Anglistik in Mainz, Norwich (East Anglia) und Bonn. Promotion 1974, Wiss. Assistent in Bonn, 1978-91 Redaktion von arcadia - Zeitschrift für Vergl. Lit.wiss., 1984–2009 Lehrtätigkeit als Wiss. Mitarbeiter in Komparatistik und Germanistik an der Universität Bonn.


Johann Joachim WinckelmannJohann Joachim Winckelmann,
Gemälde von Angelika Kauffmann (Aussschnitt)
Juli

Mittwoch

04.07.2018

19.30 Uhr

 

Schumpeter-Raum

Max-Huber-Gedächtnis-Reihe „Bonner Köpfe“

Prof. Dr. Gisela Muschiol

Adolph Kolping (1813–1865) – Schuhmacher, Theologe, Publizist

Adolph Kolping, der von 1842–1844 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn studierte, ist auf dem „zweiten Bildungsweg“ zum Studium gekommen. Seine erste Ausbildung war die eines Schuhmachergesellen. Bereits in seiner Gesellenzeit entdeckte er die soziale Notlage anderer wandernder Gesellen und war entsetzt angesichts ihrer menschenunwürdigen Lebensbedingungen. Dieses Thema ließ ihn nicht mehr los – auch nicht, als er aufgrund einer Krankheit seinen Beruf nicht mehr ausüben konnte, das Abitur nachmachte und danach in München und Bonn Katholische Theologie studierte. Nach seiner Priesterweihe beschäftigte er sich sowohl als Journalist als auch als Kaplan mit sozialen Fragen. Sein Engagement für den „Katholischen Gesellenverein“ führte letztlich zum heute international agierenden Kolpingwerk. Der Vortrag wird nicht nur Kolpings Lebenslauf vorstellen, sondern auch nach den besonderen Prägungen der studentischen Zeit in Bonn und München fragen.

Gisela Muschiol, Studium der Katholischen Theologie, Geschichte und Volkskunde in Münster; Pro­mo­tion in Katho­lischer Theologie, Habi­li­tation für das Fach Mittlere und Neuere Kirchen­geschichte; nach Lehrtätigkeiten an den Universität Münster, Mainz und Hannover seit 2002 Lehr­stuhlinhaberin für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn.

Prof. Dr. Gisela MuschiolProf. Dr. Gisela Muschiol

Montag

09.07.2018

19.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

In Kooperation mit den Opernfreunden Bonn

Sommerliches Konzert

Weitere Informationen folgen.

Die Teilnahme ist nur nach bestätigter Anmeldung
unter mueller@uniclub-bonn.de oder
telefonisch unter 0228 / 7296 -101 möglich.


Die Teilnahme ist nur nach bestätigter Anmeldung unter mueller [at] uniclub-bonn [dot] de oder telefonisch unter 0228 / 7296 - 101 möglich.

Donnerstag

12. 07.2018

19.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Joseph-Höffner-Vorlesung

Prof. Dr. Jochen Sautermeister

(Moraltheologie)

Wenn seelische Krankheit zum Makel wird

Psychische Erkrankungen sind sowohl für die individuelle Lebensführung und das zwischenmenschliche Miteinander als auch für die moderne Arbeitswelt und das Gesundheits- und Sozialsystem eine große Herausforderung. Sie stellen heute die häufigste Ursache für krankheitsbedingte Frühverrentung dar. Die volkswirtschaftlichen Kosten psychischer Erkrankungen in Deutschland werden auf 16 Mrd. Euro jährlich geschätzt. Zugleich sehen sich die Betroffenen häufig mit verschiedenen Formen von Diskriminierung und Stigmatisierung konfrontiert. Im Vortrag wird das Phänomen der Stigmatisierung psychisch Erkrankter aus
ethischer Sicht beleuchtet.

Prof. Dr. theol. Dr. rer. soc. Jochen Sautermeister ist Inhaber des Lehrstuhls für Moraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn. Zuvor war er Inhaber der Stiftungsprofessur für Moraltheologie unter besonderer Berücksichtigung der Moralpsychologie an der LMU München.

Die Teilnahme ist nur nach bestätigter Anmeldung unter mueller [at] uniclub-bonn [dot] de oder telefonisch unter 0228 / 7296 - 101 möglich.

Dienstag

17.07.2018

17.00 Uhr

 

Eingang zum Botanischen Garten (Meckenheimer Allee)

Prof. Dr. Maximilian Weigend

(Direktor des Botanischen Gartens)

Sommerabendführung durch den Botanischen Garten


Botanischer Garten Foto: Uniclub-Archiv
Die Teilnahme ist nur nach bestätigter Anmeldung unter mueller [at] uniclub-bonn [dot] de oder telefonisch unter 0228 / 7296 - 101 möglich.