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Dabei sein lohnt sich

Das aktuelle Veranstaltungsprogramm des Uniclubs

 

Archiv
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September | Oktober | November | Dezember
September

Samstag

21. September

14.30 Uhr

 

Universitätsclub Bonn

Der Universitätsclub Bonn feiert seinen 30. Geburtstag

Der Universitätsclub Bonn blickt im Herbst 2019 auf 30 Jahre erfolgreiches Wirken zurück. Aus diesem Anlass laden wir unsere Mitglieder, Freunde, Förderer und Gäste zu einer Veranstaltung ein, die die interdisziplinär-kooperative, die innovative und anregende Ausrichtung des Clubs zum Ausdruck bringt.
Wir beginnen mit einem Empfang um 14.30 h. Nach Begrüßung und kurzem Rückblick diskutieren Markus Gabriel (Philosophie), Bernhard Korte (Diskrete Mathematik, Arithmeum) und Ranga Yogeshwar (Wissenschaftsjournalist) über das Thema „Künstliche Intelligenz“, moderiert von Christa Müller (Pharmazie). Es schließt sich, musikalisch umrahmt, ein Imbiss an.

Bitte melden Sie sich bis zum 4. September bei Frau Piringer unter mitglieder [at] uniclub-bonn [dot] de an. Da die räumlichen Möglichkeiten begrenzt sind, ist die Teilnahme nur nach bestätigter Anmeldung möglich.

Oktober

Montag

14. Oktober 2019

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Manfred Rasch

Der letzte Al-Chemist. Karl Ziegler und das Niederdruck-Polyethylen. Eine Milliarden-Erfindung

Karl Ziegler hätte auch Chemie-Professor in Bonn werden können, doch die Nationalsozialisten wollten ihn nicht auf einem der renommierten deutschen Lehrstühle sehen. Dies war Zieglers Glück, auch wenn er dies zunächst nicht so empfand. Nur am Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim/Ruhr konnte der Chemie-Nobelpreisträger von 1963 auch seinen wirtschaftlichen Erfolg realisieren. Die Rahmenbedingungen dieses in der Wissenschaftsgeschichte einmaligen Vorgangs, der an die Zeit der Alchemisten und ihrer Goldsynthese erinnert, werden analysiert.

Prof. Dr. Manfred Rasch, 1975-1981 Studium der Geschichte, Mathematik und Pädagogik; 1984-1986 Referendariat; 1986-1992 Wiss. Mitarb. am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim/Ruhr; 1989 Promotion; 1992-2018 Leiter des heutigen thyssenkrupp Konzernarchivs; 2003 Honorar­professor der Ruhr-Universität Bochum, Forschungsschwerpunkte: Wirtschafts-, Wissenschafts- und Technikgeschichte des 19./20. Jh.s.

Prof. Dr. Manfred Rasch Prof. Dr. Manfred Rasch

Montag

21. Oktober

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr Norbert Lammert

Perspektiven des Sozialstaats – Zwischen individueller Absicherung und staatlicher Verantwortung

Prof. Lammert, seit Januar 2018 Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, hat die Politik in Deutschland über fast vier Jahrzehnte aktiv begleitet und in wichtigen Ämtern mitgestaltet. Zwölf Jahre war er Präsident des Deutschen Bundestags, dem er von 1980 bis 2017 angehörte. In den Regierungen von Helmut Kohl amtierte er als Parlamentarischer Staatssekretär in den Bundesministerien für Bildung und Wissenschaft, für Wirtschaft und schließlich für Verkehr sowie als Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt. 2003 erhielt Lammert einen Lehrauftrag für Politikwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, die ihn 2008 zum Honorarprofessor ernannte. Seine zahlreichen Publikationen befassen sich mit gesellschafts-, wirtschafts- und kulturpolitischen Themen.

Prof. Dr Norbert LammertProf. Dr Norbert Lammert

Mittwoch

23. Oktober

16.30 Uhr

 

Exkursion ins Museum Koenig

Prof. Dr. Martin Sander

Die Evolution des Gigantismus:
Biologie der sauropoden Dinosaurier

Dinosaurier waren die größten Landtiere der Erdgeschichte. Trotz der beindruckenden Körpergröße schlüpften die Jungtiere aus Eiern, die nicht größer als ein Fußball waren. Die Jungtiere waren durch Räuber stark gefährdet und mussten schnell heranwachsen. In einem aktuellen Forschungsprojekt versucht Prof. Martin Sander aus dem Institut für Geowissenschaften der Universität Bonn mit seiner DFG-Forschergruppe, die Biologie dieser Riesen und das Phänomen ihres Gigantismus zu klären. Den Schlüssel bieten unter anderem Wachstumsmarken, die in den Strukturen der fossilen Knochen erhalten sind. Ergebnisse dieser Forschungsarbeit präsentiert die Ausstellung im Museum Alexander Koenig. Sie war zuvor in New York und Tokio zu sehen.

Prof. Dr. Martin Sander, Studium der Geologie in Freiburg i. Br. und an der University of Texas at Austin. Promotion in Paläontologie an der Universität Zürich. Habilitation in Archäologie und Historischer Geologie 1995. Professor für Wirbeltier-Paläontologie an der Universität Bonn. Seit Januar 2018 Sprecher des DFG Research Units 2685: The Limits of the Fossil Record. Analytical and Experimental Approaches to Fossilization.

Tyranno

Die Anreise erfolgt individuell.

Treffpunkt: Foyer des Museums

Die Teilnahme erfordert die Anmeldung bei Frau Müller (mueller [at] uniclub-bonn [dot] de) bis zum 10. Oktober und eine Bestätigung durch den Uniclub.

Donnerstag

29. Oktober

9.00 Uhr

 

Exkursion

Exkursion nach Frankfurt a.M.

Van Gogh-Ausstellung im Städel Museum + Zeitgenössische Kunst im Museum für Moderne Kunst

Die Exkursion führt zum einen ins Städel Museum, in die am 23.10.2019 eröffnete Ausstellung „Making van Gogh. Geschichte einer deutschen Liebe”. Diese bis dato größte und aufwendigste Präsentation in der Geschichte des Frankfurter Städels thematisiert die besondere Rolle, die deutsche Galeristen, Sammler, Kritiker und Museen für die Erfolgsgeschichte Vincent van Goghs (1853–1890) spielten, der als Vorreiter der modernen Malerei gilt. Zu sehen sind mehr als 120 Gemälde und Arbeiten auf Papier, darunter über 50 zentrale Werke von van Gogh und 70 Werke weiterer für die Moderne bedeutender Künstlerinnen und Künstler.

Damit verbinden wir zum anderen eine Führung im Frankfurter Museum für Moderne Kunst, dessen Sammlung mehr als 5.000 Kunstwerke von den 1960er-Jahren bis zur Gegenwart umfasst. Mit zentralen Werkgruppen internationaler und nationaler Künstlerinnen und Künstlern ist es eine der wichtigsten Institutionen zeitgenössischer Kunst. Die Ausstellung „Museum” versucht in einer Zeit des permanenten Wandels immer andere Räume zu öffnen und zu besetzen.

Für weitere Informationen:
www.mmk.art/de/visit/museum
www.staedelmuseum.de/de/vangogh

Anreise mit dem Bus. Kosten ca. 35 € pro Person.

Treffpunkt: Brassertufer (unterhalb des Uniclubs), Abfahrt 9.00 Uhr

Die Teilnahme erfordert die Anmeldung bei Frau Müller (mueller [at] uniclub-bonn [dot] de) bis zum 10. Oktober und eine Bestätigung durch den Uniclub.

 

November

Donnerstag

7. November 2019

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Alexandra Philipsen

ADHS im Erwachsenenalter – Fiktion oder Fakt?

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) wird kontrovers diskutiert. Einerseits werden gesellschaftliche Veränderungen für eine immer unstetere Aufmerksamkeits­fokussierung verantwortlich gemacht, andererseits wurden die Symptome bereits vor mehr als 300 Jahren ärztlich beschrieben. In dem Vortrag werden die Historie der Erkrankung und der Begriffsbildung sowie die Klinik und deren Diagnostik dargelegt. Ferner werden evidenzbasierte Behandlungsmöglichkeiten – medikamentös wie psychotherapeutisch – vorgestellt.

Alexandra Philipsen, Professorin am Universitätsklinikum Bonn und Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Habilitation „Zu Ätiologie, Klinik und Therapie der Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung im Erwachsenenalter“ und Promotion zu „Botulinum Toxin A als neue therapeutische Möglichkeit der Neuropädiatrie“ in Freiburg. Supervisorin für Verhaltenstherapie und Dialektisch Behaviorale Therapie. Wissenschaftl. Schwerpunkte: Translationale Therapieforschung der Aufmerksamkeits- und Emotionsregulation, Entwicklung und Evaluation innovativer pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Therapien.

Prof. Dr. Alexandra PhilipsenProf. Dr. Alexandra Philipsen

Freitag

15. November 2019

19.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

ANIMATO – Junge Künstler spielen und erklären Musik im Uniclub

Hanna Bachmann, Klavier

Ausgerechnet Diabelli?
Beethovens monumentale 33 Variationen

Einführung: Prof. Dr. Andreas Eckhardt

Eigentlich wollte er nur eine: Der Verleger Anton Diabelli bat im Jahr 1819 50 Komponisten, darunter auch Franz Schubert und den zehnjährigen Liszt, um je eine Variation über ein von ihm selbst erdachtes Walzerthema. Warum er dann vier Jahre mit der Ausgabe wartete, bis der berühmte Herr van Beethoven 33 Variationen zu diesem „Schusterfleck“ beibrachte, weiß man bis heute nicht so genau. Die junge österreichische Pianistin Hanna Bachmann hat sich zu ihrem Studienabschluss intensiv mit diesem Beethoven-Spätwerk befasst, nicht nur pianistisch. – Freuen Sie sich auf den fünften unserer anregenden „Animato“-Abende.

Hanna BachmannHanna Bachmann