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Das aktuelle Veranstaltungsprogramm des Uniclubs

 

Archiv
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Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August
September | Oktober | November | Dezember
Oktober

Montag
23.10.2017
16.00 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

 

Bitte beachten Sie die Uhrzeit!

Prof. Dr. Michael Hoch
(Molekulare Entwicklungsbiologie, Rektor der Universität Bonn)

Position und Perspektiven der Universität Bonn

Einführung:
Prof. Dr. Günther Schulz

Als eine der forschungsstärksten Universitäten in Deutsch­land stellt sich die Universität Bonn dem internationalen Wettbewerb um ausgezeichnete WissenschaftlerInnen sowie herausragende Studierende. Im aktuellen Prozess der Exzellenzstrategie präsentiert sich die Universität Bonn mit einem attraktiven Forschungsprofil und zielt auf die Einwerbung von Exzellenzclustern sowie die Teilnahme an der Ausschreibung für Exzellenzuniversitäten. Aufbauen kann sie dabei nicht nur auf ihrer Forschungsstärke, sondern auch auf ihrer langjährigen Tradition: Im Jahr 2018 feiert die Universität Bonn mit vier Themenschwerpunkten ihr 200-jähriges Bestehen.

Prof. Dr. Michael Hoch ist seit Mai 2015 Rektor der Universität Bonn. Er studierte als Stipendiat der Studienstiftung Biologie in Heidelberg und wurde 1992 in München promoviert. Als Leiter einer Nachwuchsgruppe am Göttinger Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie erhielt er 1996 den Gerhard Hess-Nachwuchspreis der DFG und habilitierte sich im selben Jahr an der TU Braunschweig in den Fachgebieten Entwicklungsgenetik und Zellbiologie. 1999 wurde er als C4-Professor für Molekulare Entwicklungsbiologie nach Bonn berufen. Hier war er Gründungsdirektor des LIMES-Instituts und Initiator mehrerer Studiengänge und Drittmittelinitiativen; darunter des SFB 645 zu Lipidstoffwechsel und Membranbiologie, dessen Sprecher er von 2005 bis 2016 war.

Donnerstag
26.10.2017
09.00 Uhr

 

Abfahrt am Brassertufer

Exkursion in das VON DER HEYDT-MUSEUM WUPPERTAL

Edouard Manet

Zeit seines Lebens war Edouard Manet (1832-1882) ein Einzelgänger. Vielleicht macht gerade diese Unabhängigkeit seine Sicht auf die Kunst und die Phänomene der Welt so neu und interessant, dass uns seine – oft rätselhaften – Werke bis heute faszinieren. Das Von der Heydt-Museum Wuppertal präsentiert nun das ganze Oeuvre, beginnend mit den ersten tastenden Versuchen als Schüler von Thomas Couture und endend mit den letzten so strahlenden Gartenbildern aus Rueil von 1882.

Manets Verhältnis zur Gesellschaft im Frankreich des 19. Jahrhunderts steht im Zentrum der Ausstellung. Die bewundernden und an Manet orientierten Werke seiner Künstler­freunde und die wütenden Texte seiner Kritiker spiegeln in der Ausstellung die Faszination, die von diesen Heroen der Malerei ausging. Der Überblick über sein Werk umfasst u.a. Bilder seiner spanischen Phase, die bekannten Seestücke sowie seine späten Porträts und Figurenszenen mit ihrer psychologischen Spannung zwischen den Protagonisten; sie scheinen bereits Fragen der modernen Psychoanalyse in Bildform vorwegzunehmen. Manets frappierende Bildkompositionen waren wegweisend und machten ihn zu einem Künstler, der Bahnbrechendes für die Malerei geleistet hat und nachfolgende Künstlergenerationen bis heute inspiriert.

Busfahrt incl. Eintritt und Führung: 35 €/Person
Bitte melden Sie sich bis zum 15.09.2017 unter mueller [at] uniclub-bonn [dot] de oder Tel. 0228/7296-0 verbindlich an.

November

Mittwoch
08.11.2017
19.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Knut Hanßen, Klavier

Was heißt hier heroisch?
Beethovens „neuer Weg“ – hörbar und sichtbar in Klavierwerken und in Beethovens Notenbild

In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Ludwig van B. e.V.

Beethovens halbstündiges Klavierwerk „Eroica-Variationen“ Es-Dur op. 35 steht im Mittelpunkt von Knut Hanßens Programm, das Beethovens radikal-persönlichen kreativen Kompositionsprozess anhand eines immer wieder verwendeten Themas illustriert.

Anhand von Beethovens Autographen zeichnet er die überraschende „Wanderung“ des berühmten Motivs durch mehrere Stücke bei Beethoven nach – vom Gesellschaftstanz über Ballettmusik und Klaviervariationen zum Herzstück im Finale der „Eroica“-Sinfonie.

Hanßen absolvierte in diesem Sommer neben seinem Dirigierstudium auch das Konzertexamen für Klavier mit Auszeichnung und erforscht rund um seine Interpretationen stets die Rekonstruktion musikalischer Entstehungs- und Entwicklungsprozesse. Neben zahlreichen hochkarätigen Meisterkursen, Stipendien und Auszeichnungen erhielt er zuletzt den Steinway Förderpreis sowie in Bonn den hoch dotierten „Brüser Berger Musikpreis“.

Der Universitätsclub eröffnet mit diesem Konzert eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Netzwerk Ludwig van B.: Musikstudierende werden zu Konzerten eingeladen, bei denen sie durch ihren persönlichen und fachlichen Zugang zum „Sinn und Unsinn“ von Musik auch als Musikerpersönlichkeiten erkennbar werden.

Montag
13.11.2017
18.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Friedrich-Hirzebruch-Vorlesung
(in englischer Sprache)

Prof. Dr. Werner Ballmann
(Mathematik)

Descartes, Euler, Gauss: From Surfaces to Integers

Einführung:
Prof. Dr. Catharina Stroppel
(Mathematik)

Geometric quantities of a surface, like distance, angle, or area, change when the surface is deformed. Euler discovered a quantity, the Euler characteristic, which remains unchanged. The formula of Gauss-Bonnet, a landmark result of mathematics, relates Euler characteristic with geometry. In the talk, Professor Ballmann will present ideas of Descartes, Euler, and Gauss related to this formula.

Prof. Dr. Werner Ballmann ist seit 2007 Direktor am Max-Planck-
Institut für Mathematik. Von 1989 bis zu seiner Emeritierung 2016 war er Professor für Mathematik an der Universität Bonn. Sein Arbeitsgebiet umfasst verschiedene Bereiche der Differential­geometrie wie die Strukturtheorie von Mannig­faltig­keiten und singulären Räumen nicht-positiver Krümmung, geschlossene Geodätische auf Riemannschen Mannig­faltig­keiten und Spektralgeometrie. Er war Haupt­sprecher auf dem Internationalen Mathematikerkongress 1986 in Berkeley. Seit 2007 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.“

Mittwoch
15.11.2017
18.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. Dr. Tilman Mayer
(Politikwissenschaft)

Revolution lernen?

In Kooperation mit dem Forum Wissenschaft der Jakob Kaiser Stiftung und dem Reservistenverband

Revolution ist eigentlich nicht das Medium, mit dem man gesellschaftliche Fortschritte erzielen möchte. Jedenfalls gibt es Revolutionen, die voranbringen – wir Deutschen denken an 1989 –, aber es gibt auch sozusagen reaktionäre Revolutionen, die die gesellschaftliche Entwicklung zumindest erheblich belasten. Dazu dürfte die Oktoberrevolution von 1917 gehören. Im sogenannten arabischen Frühling, der zu einem bleibenden arabischen Erwachen führte, kam es – bisher – nur zur Arabellion, und wir fragen uns, warum dort die Jasmin-Revolution nicht zum erwünschten gesellschaftlichen Durchbruch für die arabische Welt geführt hat. Und wenn wir schon anlässlich der Oktoberrevolution über Revolutionen nachdenken, dürfen wir – „Revolutionen lernen“? – die Frage aufwerfen, ob nicht Venezuela und Kuba bald jeweils eine Revolution erwarten können.

Es diskutieren:

Gerd Koenen ist in Deutschland einer d e r Experten bezüglich der russischen Revolutionsgeschichte und zu den „Ursprüngen und der Geschichte des Kommunismus“; Stephan Roll, Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik, ist Experte für Ägypten, das eine maßgebliche Rolle in dieser Zeit der Jasmin-Revolution spielte. Der Südamerika-Experte Nikolaus Werz aus Rostock ist ein besonders berufener Analytiker der Ist-Situation, der aktuellen Lage – und freundlicherweise bereit, den Blick in eine etwaige revolutionär sich entwickelnde Zukunft zu werfen.

Prof. Dr. Tilman Mayer ist seit 2001 Professor für Politische Theorie, Ideen- und Zeitgeschichte am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn. Von 2010-2016 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Demographie, seit 2007 ist er Vorsitzender der Gesellschaft für Deutschlandforschung.

Montag
20.11.2017
19.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

Prof. em. Dr. Wighart von Koenigswald
(Paläontologie)

Sichtbare Zeugnisse der Erdgeschichte im Bonner Raum

Der Bonner Raum zwischen Eifel, Siebengebirge und Kölner Bucht ist reich an erdgeschichtlichen Zeugnissen, die auch für den Laien erkennbar sind. Sie lassen die ungeheuren Kräfte erkennen, die Gesteinsschichten verfaltet und Landschaften wie die Eifel um bis zu 250 m angehoben haben. Vulkane formten zwar das Siebengebirge, aber die spitzen Kegel, die wir sehen, sind nicht die ursprünglichen Vulkankegel. Die verschiedenartigen Gesteine dieser Berge finden sich vielerorts als Baumaterial. Fossilien aus einem See geben Auskunft über das Klima zur Zeit des Vulkanismus. Die Küste der Nordsee erreichte zeitweise das Bonner Stadtgebiet, und in den Küstensümpfen bildete sich die Braunkohle. Aus den Zeugnissen der Erdgeschichte erklärt sich, warum Rhein, Ahr und Mosel einen so mäandrierenden Lauf haben, der zum besonderen Reiz der Region beiträgt. Das Verständnis solcher Zeugnisse erhellt die Struktur und Geschichte einer Landschaft und steigert damit auch die Freude an ihrer Erkundung.

Dezember

Montag
11.12.2017

19.30 Uhr

 

Wolfgang-Paul-Saal

 

 

(ursprünglich geplant und im Uniclub-Kurier angekündigt für den 29.11.2017)

Prof. Dr. Jürgen W. Falter
(Politikwissenschaft)

Belügen uns die Meinungsforscher oder können sie es nicht besser?
Reflexionen über die politische Meinungsforschung

Umfragenbashing ist ein beliebter Sport, vor allem bei denen, die in der jeweiligen Umfrage nicht gut wegkommen. Dann heißt es, Umfragen seien keine Wahlen, was natürlich eine Binsenweisheit ist. Immer wenn Umfragen einmal daneben liegen – wie bei der Wahl des amerikanischen Präsidenten im vergangenen November oder bei der Abstimmung über den Brexit –, heißt es, die Umfragen hätten wieder einmal versagt. Dabei sind sie im Schnitt besser, als sie es eigentlich der Theorie nach sein dürften. Tatsächlich müssten wir viel mehr Ausreißer in den Umfrageergebnissen haben, als das tatsächlich der Fall ist.

Woran liegt das? Wie bekommen es die Meinungs­forschungs­institute hin, weniger Fehler zu produzieren, als es die statistischen Verteilungserwartungen nahelegen? Welche Faktoren beeinflussen die Genauigkeit von Umfragen? Und welche Rolle spielt der Faktor Mensch, der als Wähler bekannter Weise immer wetterwendischer reagiert? Der Vortrag versucht diesen Fragen nachzugehen und zu erhellen, vor welchen immensen Schwierigkeiten die Umfrageforschung steht und wie sie diese (zumindest im Normalfall) meistert.

1973 Promotion an der Universität des Saarlandes. 1973-1983 Professor für Methodologie der Sozialwissenschaften und für Politische Soziologie an der Hochschule der Bundeswehr München. 1981 Habilitation. 1983-1992 Professor für Politikwissenschaft und Vergleichende Faschismusforschung an der FU Berlin. 1993 bis 2012 Professor für Politikwissenschaft an der Universität Mainz mit dem Schwerpunkt »Politische Systeme« und »Innenpolitik«. Seit 2012 Senior-Forschungsprofessor an der Universität Mainz. Forschungsschwerpunkte: „Wahlen und politische Einstellungen“ sowie „Politischer Extremismus und Fremdenfeindlichkeit“.

Veranstaltungsvorschau

05.12.2017
Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer
Der Gelbe Drache als Hoffnungsträger?
China, die unberechenbare Weltmacht

Im Dezember – genaues Datum wird noch festgelegt
Miguel Prestia, Orgel
Vorweihnachtliches Orgel-Konzert in der Schlosskirche

08.01.2018
Leibniz-Lecture

11.01.2018
Prof. Dr. Dominik Geppert
EUropa ohne Großbritannien?
Ursachen, Verlauf und Folgen des Brexit.

14.01.2018
Neujahrsempfang

30.01.2018
Prof. Dr. Matthias Becher
Vormoderne Macht und Herrschaft. Zugänge, Phänomene, Perspektiven